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RBL

Freud und Leid beim Saisonabschluss in Hamburg

03.10.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Der Saisonabschluss der Ruder-Bundesliga verlief für die beiden Achter des HRC recht unterschieldich. Während die Erstligamannschaft mit einem 12. Platz dem Abstieg entgegenblickt, zauberte das Team aus Liga zwei noch einmal die Saisonbestplatzierung auf die Binnenalster.

Mit einem durch die gleichzeitig stattfindende Studenten EM personell umgebauten Achter ging es für HRC I in die Rennen gegen den Abstieg. Um dem Abrutschen in Liga Zwei noch einmal zu entgehen, musste die Mannschaft um Neu-Schlagmann und Vize-Weltmeister Felix Övermann vor der Konkurrenz aus Pirna und Berlin bleiben, beides Mannschaften, die für Überraschungen bekannt sind.

Im Zeitlauf ging es, wie schon so oft, mit einer guten Zeit gegen den Achter aus Münster. Dann kam das Achtelfinale, erneut gegen Münster. Hier hätte die Mannschaft vom Maschsee schon alles klar machen können und die Spannung rausnehmen. Nach einem perfekten Start sah auch alles danach aus aber leider haben die Bojen einen Strich durch die Rechnung gemacht und so verlor das Team erneut knapp gegen die Münsteraner.

Ziel war nun Platz neun zu erreichen und hoffen, dass Pirna ihre Rennen verliert, da diese aufgrund der 8. schnellsten Zeit in die obere Hälfte gerutscht sind. Alles lief im Viertel- sowie im Halbfinale nach Plan. Hannover gewinnt zwei mal – Pirna verliert beide Rennen. Nun ging es ins alles entscheidende Finale. Wenn Hannover gewinnt ist alles klar, wenn nicht, muss auf einen Fehler von Pirna gehofft werden.

Hannover startet zu erst gegen die starke Truppe aus Bonn, kommt gut vom Start weg und fährt ein gutes Rennen, aber am Ende haben die Bonner die Bugspitze vorn. Direkt im Anschluss das Finale um den 7. Platz: Pirna gegen Münster.

Das Rennen war von Anfang bis zum Ende spannend. Für Pirna ging es um alles und so sind sie auch gefahren. Um hundertstel gewinnen sie ihr Rennen, was gleichbedeutend mit dem abrutschen des Hannoverschen Bootes war. Platz 12 heißt es leider am Ende der spannenden Saison für das Team vom Maschsee.

Zum Abschluss der Saison gibt es nun einige Punkte, über die mannschaftsintern gesprochen werden muss, um in der nächsten Saison die gefassten Ziele zu erreichen. Mit dem knappen Ausgang dieser Saison ist die Mannschaft alles andere als zufrieden und wird für die nächste über einige Umstrukturierungen im Training so wie in der Mannschaft nachdenken müssen.


Starke personelle Änderungen im Boot von HRC I bedingt durch die EUC

Im Team von HRC II machte sich nach dem Zeitfahrsieg gegen den an vergangenen Renntagen sehr starken Achter aus Bremen zunächst etwas Ernüchterung breit, als man trotzdem nur mit einem zehnten Platz in die 1/8 Finals startete, wodurch dort mit dem Ligazweiten aus Wurzen ein harter Brocken wartete. Durch eine Niederlage gegen die Sachsen schien wie an allen vergangenen Renntagen der Kampf um die Plätze 9 bis 14 besiegelt, doch als schnellster Zweitplatzierter löste der HRC noch die Wildcard für die Rennen um die vorderen Plätze.

Leider reichte es in den darauffolgenden Rennen gegen die Achter von der Tabellenspitze für keinen weiteren Sieg mehr, womit letztendlich ein trotz Allem zufriedenstellender 8. Platz und somit erstmalig ein einstelliges Endergebnis verbucht wurde. Erfreulicherweise erlaubte es der mit der Platzierung verbundene Punktegewinn, den RC-Witten mit einem Zähler Rückstand auf Platz 12 zu verweisen und die Saison somit mit 25 Punkten und einem 11. Platz in der Endwertung zu beenden.


HRC II auf dem Weg zur Rennstrecke entlang des Jungfernstiegs

Beflügelt durch den starken Neueinstieg der Mannschaft im vergangenen Jahr mit dem zweifachen Gewinn der Goldenen Ananas waren die Saisonziele für das zweite Jahr RBL – eine Medaille sowie eine Endplatzierung im oberen Tabellendrittel - in der Retrospektive ein wenig zu hoch gegriffen. Gründe dafür sind einerseits die von 9 auf 14 Achter stark vergrößerte Anzahl von Booten in Liga Zwei, andererseits stieg gleichzeitig auch das mittlere Niveau der Liga stärker als jenes von HRC II.

Vor dem Hintergrund des drohenden Abstiegs der Erstligamannschaft steht zu Zeit noch offen, ob Team "Hammersmith" im kommenden Jahr wieder mit einem eigenen Achter in das RBL-Geschehen eingreifen kann. Für die Mannschaft war die Saison 2015 auf jeden Fall wieder eine wunderbare Erfahrung, die hoffentlich im kommenden Jahr erneut begangen werden kann.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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RBL

Endspurt in der Alster-Arena!

10.09.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Zum traditionellen Abschluss der Ruder-Bundesliga Saison in Hamburg muss der Erstliga-Achter noch einmal Alles geben, um nicht auf einen Abstiegsrang zu rutschen, während die Jungs aus Liga zwei das lang ersehnte einstellige Renntags Ergebnis anpeilen.

Das Finale der Ruder-Bundesliga bestreitet HRC I mit Handicap. Durch die gleichzeitig in Hannover stattfindenden europäischen Hochschulmeisterschaften ist die Mannschaft, ähnlich wie in Leipzig, um einen Teil ihrer Stammruderer dezimiert. Anders als bei der sächsischen Premiere soll dieses Mal jedoch ein besseres Ergebnis eingefahren werden.
Nach der schlechten Leistung am vorangegangenen Renntag hat sich die Mannschaft in eine unvorteilhafte Position manövriert. Statt zum Abschluss auf der Alster noch einmal eine Platzierung in der oberen Hälfte anzupeilen, um die einstellige Gesamtplatzierung zu festigen, ist es nun erklärtes Ziel, dem möglichen Abstieg zu entgehen.
Mit zwei Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz aus Pirna und vier vor Berlin und einem deutlichen aufwärts Trend im Training geht die Mannschaft besser vorbereitet an die Aufgabe als in Leipzig. Der Kampf um den Klassenerhalt wird dennoch kein einfacher und die Mannschaften werden sich nichts schenken. Umso engagierter wird die Mannschaft vom Maschsee um Tobias Kühne dafür kämpfen, das der Hannoversche Ruder-Club auch weiterhin mit einem Boot in der ersten Liga vertreten ist.
Die besonders kurze Strecke am Alsterufer kommt der Mannschaft dabei sehr entgegen. Hier kann sie ihre überragende Startschnelligkeit besonders gut ausspielen.

Auch wenn die wenig erfreuliche Serie von drei 10. Plätzen in Folge für HRC II in Leipzig zu Gunsten eines 12. Platzes nach unten gerissen ist, lebt die Mission "einstelliges Renntagsergebnis" weiter! Auf der mit 237m Länge nochmals um gut 100m gestutzten Strecke entlang der Binnenalster hofft die Mannschaft darauf, ihr volles Potenzial ausspielen zu können, da viele Rennen insbesondere auf dem letzten Drittel der Strecke wieder aus der Hand gegeben wurden.
Um gegen Ende der Saison noch einmal die letzten physischen Reserven zur aktivieren, wurde das Team außerdem mit einem gesonderten Ergoprogramm beglückt, welches speziell auf die extrem kurze Strecke in Hamburg zugeschnitten ist. Aufbauend auf einige sehr gute Rennen in Leipzig schlägt am Samstagabend dann hoffentlich die Saisonbestplatzierung zu Buche.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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Nachlese zum Renntag in Leipzig

19.08.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Der vierte Renntag der Ruder-Bundesliga verlief für die beiden Mannschaften des HRC leider nicht ganz optimal.

Für die Erstligamannschaft ging es mit einem stark Ersatz geschwächten Achter in die Rennen. Einige der Stammkräfte der Mannschaft konnten leider nicht mit in die sächsische Metropole fahren, so zum Beispiel Tobias Kühne, treibende Kraft im Mittelschiff des Achters. Aus der unglücklichen Situation versuchte die Mannschaft das Beste zu machen.

Das gelang ihr leider nur mäßig. Mit einem nicht zufriedenstellenden Zeitlauf und einem verlorenen Achtel- und Viertelfinale hieß es für die Mannschaft am Ende: Kampf um die Plätze 13-14.

In einem knappen Finale konnte sich die Mannschaft dann gegen die direkte Abstiegskampf Konkurrenz aus Pirna durchsetzen und dem letzten Platz noch einmal entgehen.

Vize-Schlagmann Lorenz Quentin zum Renntag: "Technisch war das eine gute Leistung, aber man merkt die fehlenden Watt im Boot. Wir konnten einfach nicht genug Vortrieb entwickeln um der starken Konkurrenz Paroli zu bieten. Da muss bis Hamburg noch einmal das Eisen bewegt werden!"

Mit diesem nicht zufriedenstellenden Ergebnis gibt es nun ein neues, undankbares Ziel für den letzten Renntag: In Hamburg wird es darum gehen den Abstieg zu verhindern und sich vor der direkten Konkurrenz aus Berlin und Pirna zu platzieren.


Wichtiger Sieg für HRC I im letzten Rennen des Tages

Auch das Team aus Liga zwei konnte sich trotz einiger starker Rennen letztendlich leider nicht mit einer guten Endplatzierung belohnen.

Schon im Zeitfahren gegen den RC-Witten präsentierte die Mannschaft eine saubere Leistung und kämpfte sich mit Platz neun erstmalig unter die Top-10. Zur "Belohnung" wartete dadurch im wichtigsten Rennen des Tages - dem 1/8-Finale - der Tabellenführer von der TU-Dresden, welcher wieder einen Tagessieg anpeilte. Die Underdogs vom HRC lieferten einen starken Fight und lagen zur Streckenmitte sogar mit einem Luftkasten vor den Dresdnern, doch die routinierten Sachsen machten in der zweiten Streckenhälfte wieder Boden gut vereitelten dadurch am Ende die Sensation um 23/100s.


Sensation knapp verpasst: HRC II und TU-Dresden im Zieleinlauf

Der spezielle Rennmodus mit nur 2 Bahnen bot außerdem dem schnellsten Zweitplatzierten aus den 1/8-Finals noch eines der heiß begehrten Tickets in die vorderen Läufe, doch wie schon in Frankfurt verpasste der HRC die Wildcard als zweitschnellster Zweitplatzierter wieder knapp.

Nach einem Sieg gegen die Lokalmatadore des DHfK Leipzig Sparkassen-Achters ging dem recht dünn besetzen Kader von neun Mann dann langsam aber sicher die Puste aus, womit nach einer Niederlage im Halbfinale und Finale ein 12. Platz verbucht wurde.

Trotz allem war die Premiere in Leipzig nach einstimmiger Meinung im Team von Atmosphäre und Ambiente her eine der schönsten RBL-Regatten der letzten beiden Jahre und darf gerne im Rennkalender 2016 erneut mit von der Partie sein. Vielen Dank an alle Helfer und Verantwortlichen!


Viel lokales Publikum und super Atmosphäre am Streckenrand

Auf sportlicher Seite hat die Mannschaft gerade in den wichtigen ersten Rennen eine bessere Leistung im Vergleich zur Vergangenheit präsentiert und setzt am letzten Renntag in Hamburg noch einmal alles auf Angriff, um von Platz 12 der Tabelle einen Sprung nach oben zu machen.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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Leinen Los für die RBL in Leipzig

11.08.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Zum vierten und damit vorletzten Renntag der Ruder-Bundesliga geht es für die beiden Achter des Hannoverschen-Ruder Clubs am kommenden Wochenende erstmalig nach Leipzig.

Nach der wenig zufriedenstellenden Vorstellung der Mannschaft aus Liga 1 in Münster muss am kommenden Renntag angegriffen werden, um ein Abrutschen in die Abstiegsränge zu verhindern. Erschwert wird das Vorhaben dadurch, dass nur eine ersatzgeschwächte Mannschaft an den Start geht. Nichts desto trotz will die Mannschaft alles geben und hat auch im Training schon bewiesen, dass sie, trotz einiger fehlender PS und Stammkräften, sehr gut mit der Situation umgehen kann. Die Trainingsbelastungen lassen auf ein zufriedenstellendes Ergebnis hoffen.

Das Team aus Liga 2 ist bestrebt, nach zuletzt drei 10. Plätzen in Folge endlich ein einstelliges Endergebnis vorzuweisen und damit eventuell sogar die beiden punktgleichen Hamburger Achter von Fari und Lombardium II hinter sich zu lassen.
Das am Heimatgewässer stattfindende Maschseefest bot in der Vorbereitungsphase wieder eine ganz besondere Trainingskulisse, die durch die über den kompletten See schallende Live-Musik sowie das erhöhte Verkehrsaufkommen an Tretbooten und Seglern einerseits zwar den Trainingsbetrieb etwas behinderte, andererseits aber auch einen Vorgeschmack auf die übliche Regatta-Atmosphäre in der Bundesliga gab.
Fällt im Zusammenhang mit Leipzig die Abkürzung RBL, so kommt vielen dabei vermutlich zunächst der sympathische Traditionsverein in den Sinn, welcher dank der großzügigen finanziellen Unterstützung eines österreichischem Brause-Herstellers innerhalb der letzten fünf Jahre von der Oberliga in die 2. Bundesliga durchmarschierte und von je her eine "Bereicherung" für die deutsche Fußballkultur darstellt. Die wahre RBL hingegen ist kommendes Wochenende am Elsterflutbett anzutreffen und verspricht vor der Kulisse des Leipziger Wasserfestes packende Rennen auf den 350m.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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Der dritte Renntag

21.07.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Am vergangenen Wochenende ging es zum dritten Mal in dieser Saison auf die 350m Sprintdistanz der Ruder-Bundesliga. Die Rennen der Saisonhälfte galt es auf dem Aasee in Münster auszufahren. Für den HRC verlief der Renntag dabei leider nicht optimal.

Nach den starken Rennen in Hannover und der guten Leistung in Frankfurt war es das erklärte Ziel der ersten Mannschaft, an diese Erfolge anzuknüpfen.

Im Vorfeld der Regatta musste leider krankheitsbedingt auf einige wichtige Einheiten im Achter verzichtet werden. Stattdessen wurde versucht im Klein- und Mittelboot am Bootsgefühl zu arbeiten. Die letzten Einheiten im Achter vor der Regatta liefen, trotz mangelnder Kilometer, deswegen auch erstaunlich gut und so ging es mit einem guten Gefühl nach Münster.

In Münster angekommen absolvierte man noch eine finale Trainingseinheit am Freitagabend, um ein Gefühl für die Strecke zu kriegen. Auf der letzten Runde kam es dann zur Kollision mit einem Tretboot, bei der leider ein Riemen brach. Der schnell eingewechselte Ersatzriemen passte noch nicht ganz zum Boot und so wurde das Training eine Einstellungsfahrt.

Am Samstagmorgen ging es dann im Zeitlauf gegen die Heimmannschaft aus Münster. Von den Geschehnissen des Vortages noch etwas beeindruck lieferte die Mannschaft kein gutes Rennen ab. Ein Krebs und viele weitere Hänger und Steuerfehler verhinderten ein gutes Ergebnis.

Nach dem wenig zufriedenstellenden ersten Rennen wurde personell einiges umgebaut um wieder in den Tritt zu kommen. Im darauf folgenden Achtelfinale stellte sich die Mannschaft der Konkurrenz aus Frankfurt und Neuss. Das wichtigste Rennen des Tages, bei dem es um den Einzug in die obere Tabellenhälfte ging, war von Anfang an spannend. Am Ende lag die Konkurrenz jedoch klar vorne und es ging nun in die untere Hälfte der Tabelle.

Technisch ging es von nun an jedoch bergauf. Die folgenden Rennen konnte man deutlich souveräner fahren und so ging es am Ende um die Plätze 9-11. Das Finale war ein sehr spannendes Rennen, bei dem man sich am Ende leider sehr knapp den anderen zwei Booten geschlagen geben musste. So stand am Ende ein elfter Platz zu Buche.

Alles in Allem ein nicht ganz zufriedenstellendes Ergebnis für die Mannschaft. Für die nächste Regatta in Leipzig muss in der Vorbereitung und auf der Regatta deutlich konsequenter angepackt werden um solche Sachen zu vermeiden und den einstelligen Tabellen zu zementieren.


Vollgas in der Aasee-Arena: HRC I

Auch der Zweitliga-Achter des HRC verpasste wieder den Sprung auf eine einstellige Endplatzierung.

Bei bestem Sommerwetter am Aasee reichte es im Zeitfahren nur für den 11. Platz, wodurch das Team im 1/8-Finale erneut vom Zeitfahrgegner aus Witten sowie den Achtern aus Gießen und Leipzig erwartet wurde. Wie befürchtet, war gegen die Gießener im wichtigsten Rennen des Tages nicht allzu viel auszurichten und auch die Sportler vom RC-Witten, welche man an vergangenen Renntagen noch des Öfteren hinter sich lassen konnte, präsentierten eine starke Tagesform, sodass trotz eines soliden Rennens mit einem 3. Platz die Hoffnung auf die Top-8 wieder begraben wurde.

Die stärkste Leistung des Tages rief die Mannschaft dann im 1/4-Finale ab und konnte sich erstmals in dieser Saison mit 8/100 Sekunden Vorsprung vor die Kontrahenten aus Hameln setzten, wodurch im 1/2-Finale mit dem Achter aus Leipzig eine lösbare Aufgabe wartete. Nach dem Sieg gegen Leipzig ging es im letzten Rennen des Tages gegen die Berliner von Wiking II und Hameln wieder um die Plätze neun bis elf. Leider reichte die Kraft für einen erneuten Sieg gegen die Hamelner nicht mehr aus, wodurch zum dritten Mal in Folge am Ende des Tages ein 10. Platz zu Buche schlägt.



HRC II kurz vor dem Zieldurchlauf

Auch wenn das Endergebnis wieder hinter den Erwartungen zurück bleibt, so gab es doch ein paar gute Rennen, auf die man für den nächsten Renntag in Leipzig aufbauen kann, um mit etwas mehr Konstanz endlich den Sprung auf eine einstellige Platzierung zu schaffen.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass sich alle, die es noch nicht getan haben, zur Clubregatta melden sollen.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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Auf zum Aasee!

15.07.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Am kommenden Wochenende wird die Ruder-Bundesliga bei ihrem dritten Stopp in diesem Jahr zusammen mit den beiden Achtern vom HRC auf dem Aasee in Münster zu Gast sein.

Nach der starken Vorstellung auf dem Heimgewässer will die erste Mannschaft in Münster an die Leistungen des letzten Renntages anknüpfen. Das Ziel soll wieder eine Platzierung in der oberen Hälfte sein. In Münster konnte die Mannschaft des Hannoverschen RC bis jetzt immer gute Resultate erzielen und ist deshalb zuversichtlich, dass auch dieses Mal zu schaffen.

Nach dem obligatorischen letzten Trainingssparring mit der zweiten Mannschaft geht es mit einem guten Gefühl auf die 350m im Herzen Münsters.

Die Zweitligamannschaft des HRC möchte nach Möglichkeit nicht an die Vorjahresleistung in Gestalt eines letzten Platzes anknüpfen, sondern sich in dem starken Teilnehmerfeld endlich unter die Top-8 kämpfen.

In der Vorbereitungsphase wurde dabei in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover ein Projekt zur Evaluierung, ob die Sonifikation von Bewegungen die Synchronizität einer Achtermannschaft erhöhen kann, durchgeführt. Oder um es etwas plakativer auszudrücken: Rudern nach Tönen. Betreut wird die Untersuchung von zwei Studenten des Instituts für Sportwissenschaften, unter denen sich auch Teammitglied Arved befindet, der in Erwartung von Nachwuchs diese Saison nicht aktiv in das Renngeschehen der Mannschaft eingreift. Auch wenn die Auswertung der aufgenommenen Daten noch aussteht, hat sich das Bootsgefühl subjektiv schon einmal verbessert und das Team dankt allen Unterstützern für die Realisierung dieses Projekts.

Mit einem etwas ausgedünntem Kader geht es am Freitag dann auf zum Aasee, um nach den beiden zehnten Plätzen der vergangenen Renntage endlich einstellig zu werden.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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Licht und Schatten bei der Heimregatta

16.06.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Vergangenes Wochenende starteten unsere beiden Achter beim Heimspiel der Ruder-Bundesliga auf dem Maschsee, wobei vor allem das Boot in Liga Eins eine sehr starke Vorstellung bot.

Den Vorteil des kurzen Anreiseweges nutzte die erste Mannschaft, um am Samstagmorgen noch eine letzte Runde auf dem See zu drehen. Für das Heimspiel wurde im Vorfeld die potentiell stärkste Mannschaft zusammengestellt, die im Zeitlauf auch gleich ihr Potential entfalten konnte. Mit der drittschnellsten Zeit im Ziel und einer erstaunlichen Vorstellung gegen den direkten Gegner aus Krefeld gelang ein hervorragender Einstieg. Diese gute Ausgangsposition konnte im Achtelfinale genutzt werden um in die obere Tabellenhälfte zu fahren. Damit war schon mal das erste Ziel des Achters geschafft, die nachfolgenden Rennen sollten jetzt noch einmal genutzt werden, dass minimal Ziel zu übertreffen.

Im Viertelfinale gab es für unseren Achter die Chance, mit einem zweiten Platz um die Plätze eins bis vier mitzufahren. Leider musste man die überraschend starke Konkurrenz aus Hamburg und die souverän vorher fahrenden Frankfurter ziehen lassen. Nach den starken Leistungen in den vorherigen Rennen wirkte die Mannschaft etwas platt und so wurden zum Halbfinale noch einmal drei frische Ruderer eingewechselt. Im nächsten Rennen gab es dann die Revanche für Frankfurt gegen Münster. Das Rennen ging knapp zu Gunsten der heimischen Crew aus und so ging es im Finale um die Plätze fünf und sechs.

Das Finale wurde zwischen dem hannoverschen Achter und dem Dole Achter aus Hamburg ausgefahren. Nach einem guten Start ins Rennen und einem leichten Vorsprung musste, wegen des kräftig wehenden Seitenwindes, stark gesteuert werden, was den Vorsprung stark schrumpfen ließ. Im Ziel war das Boot aus Hamburg dann knapp vorne und so verpasste das hannoversche Boot die Gelegenheit, eine neue Bestplatzierung in der ersten Liga zu erreichen. Trotzdem ist die Mannschaft sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Dass man Gegnern wie Krefeld, Mühlheim oder Frankfurt die Stirn bieten oder sogar vorher fahren kann, hatte im Vorfeld kaum einer gedacht.

Mit der herausragenden Leistung in Hannover geht der Achter hochmotiviert in die Vorbereitung des dritten Renntages, um dort noch einmal solche Ergebnisse zu bringen.


Vollgas am Nordufer: HRC I

Das Zweitligateam konnte auch vor heimischer Kulisse nicht vollends überzeugen. Nach einem nicht ganz optimalen Zeitfahrrennen gegen den Achter aus Bremen reichte es bei drückender Hitze zur Überraschung der Teammitglieder nur für den 13. und somit vorletzten Platz, womit der Mannschaft im Achtelfinale neben Lingen und Team Lomabridum II aus Hamburg auch die sehr starken Ruderer der TU-Dresden gegenüberstanden. Wie zu erwarten, war dort gegen die Dresdner nicht allzu viel auszurichten, allerdings befanden sich am Rennende ebenfalls die Hamburger, welche man in Frankfurt noch deutlich schlagen konnte, knapp vor dem eigenen Boot, wodurch es im weiteren Verlauf des Renntages erneut nur um die Ränge 9-14 gehen sollte.

Auch im Viertelfinale musste man einem Hamburger Boot, dieses Mal in Gestalt des Fari-Achters, sehr knapp den Vorrang lassen und wurde hier vor Leipzig Zweiter. Wie schon in Frankfurt war das beste Rennen des Tages das Halbfinale, in dem sich das Team mit einem deutlich Vorsprung vor den Achter aus Witten setzen konnte, wodurch im Endlauf dann die Plätze 9-11 mit Hameln und dem Fari-Achter ausgefahren wurden. In einem Herzschlagfinale überquerte der Bugball der Hamelner die Ziellinie 7/100s vor dem der Hannoveraner, womit letztendlich wiederholt ein 10. Platz zu verbuchen ist.


Endspurt für HRC II

Abgesehen von den erneut hinter den Erwartungen zurückgebliebenen sportlichen Leistungen war die erste RBL-Heimregatta für das Zweitliga Team aus Hannover aber definitiv eine schöne Erfahrung, die aus Sicht der Mannschaft gerne im nächsten Jahr wiederholt werden kann.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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Ruder-Bundesliga Heimspiel

15.06.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Die Mannschaften möchten sich bei allen Helfern, Unterstützern und Zuschauern für einen tollen Renntag bedanken. Danke, ihr wart großartig.

PS: Der Bericht für alle, die abwesendend waren, kommmt noch

Lorenz Quentin
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Ruder-Bundesliga in Hannover

12.06.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Zu Hause ist es am schönsten! Das gilt auch fürs rudern, denn die RBL macht Station auf dem Maschsee. Die HRC-Mannschaften wollen hier den richtigen Heimvorteil (nicht der, den Hameln glaubt zu haben) ausspielen. Hier freuen sich beide Achter über jegliche Form der Unterstützung und danken schon mal allen Helfern für ihr Engagment.
Für den aktuellen Zeitplan und den Live-Ticker einfach klicken.

Lorenz Quentin
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Saisonauftakt in Frankfurt

22.05.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Zum Saisonauftakt der Ruder-Bundesliga ging es für die beiden Achter des HRC vergangenes Wochenende nach Frankfurt am Main, um sich das erste Mal in diesem Jahr mit Deutschlands Sprint-Elite auf den 350m zu messen.


Beeindruckendes Panorama in der Main-Arena

Für den ersten Achter begann der Renntag gut. Bei leichtem Schiebewind und glattem Wasser, ungewohnten Bedingungen für Frankfurt, kam die Mannschaft als Achter im Zeitfahren ins Ziel. Im Achtelfinale sollte es dann gegen den Siebten aus Münster gehen.

Die kurze Pause wurde genutzt um sich noch einmal kurz hinzulegen und zu entspannen. Unglücklicherweise hielt das Wetter nicht so viel vom Entspannen und so zeigte sich den Mannschaften nach der Pause ein anderes Bild des Gewässers. Der Wind hatte gedreht und deutlich aufgefrischt, das Wasser ordentlich Wellen bekommen.

Mit den veränderten Bedingungen technisch etwas überfordert und leichten Steuerproblemen musste sich die erste Mannschaft dem cleverer agierenden Gegner aus Münster geschlagen geben. Damit war auch das ausgerufene Ziel in die obere Hälfte zu fahren für den ersten Renntag Geschichte.

Im Viertelfinale galt es die Niederlage aus dem vorherigen Rennen wieder gut zu machen, um am Ende zumindest einstellig zu bleiben.

Die Mannschaft kam immer besser in ihren Rhythmus und besiegte die Konkurrenz vom Team Lombardium aus Hamburg souverän. Somit ging es im Halbfinale gegen Pirna darum, wer ins Finale um die Plätze neun und zehn einziehen sollte. Auch gegen die Mannschaft aus dem Osten konnte sich die erste Mannschaft immer besser verkaufen und zog zu recht in den Kampf um eine einstellige Platzierung ein.

Im letzten Rennen des Tages ging es nun gegen den Wiking Achter aus Berlin. In einem spannenden Finale konnte sich am Ende das Boot aus Hannover durchsetzen und so ging es mit einer einstelligen Platzierung nach Hause.

Teamkapitän Florian Brüsewitz zum Renntag: "Insgesamt kann man mit dem Ergebnis recht zufrieden sein. Obwohl mit einigen Angeschlagenen angereist und technischen Schwierigkeiten bei manchen, konnte sich die Mannschaft im Laufe des Tages deutlich verbessern. Nur das verlorene Achtelfinale hätte nicht sein müssen. Wäre man das Rennen etwas konsequenter und selbstsicherer angegangen und hätte sich früher den neuen Bedingungen angepasst, wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen."

Sehr gefreut haben wir uns über den Besuch eines alten Herren an der Strecke, der uns schon im Vorfeld der Regatta unterstützt hat.


HRC I trotzt den rauen Bedingungen

Das Zweitligateam hingegen hatte mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen und startete mit einem Krebs im allerersten Rennen der Saison gegen die Mannschaft aus Hameln denkbar schlecht in den Renntag. Der daraus resultierende 12. von 14 Plätzen nach dem Zeitfahren bescherte den Hannoveranern mit dem Salzland-Achter einen starken Gegner im 1/8 Finale, gegen den man sich leider nicht durchsetzen konnte. Auch die Möglichkeit, als schnellster Zweitplatzierter doch noch in die vorderen Viertelfinals zu rutschen, wurde als zweitschnellster Zweitplatzierter verpasst.

Im Kampf um die Ränge 9 bis 14 standen im 1/4 Finale die Neueinsteiger aus Lingen inklusive eines ehemaligen Teammitgliedes dem Achter des HRC gegenüber. Nach einem miserablen Rennen war es im Zieleinlauf dann knapper als erhofft, das Foto-Finish belegte aber den hauchdünnen Vorsprung von 3/100 Sekunden vor den Lingenern.

Nachdem Trainer Salim ein paar deutliche Worte zur gezeigten Leistung gefunden hatte, gelang es der Mannschaft, die Fehler im Halbfinale gegen das Team Lombardium II aus Hamburg auszumerzen und deutlich mit einer knappen Länge Vorsprung zu gewinnen. Das letzte Rennen des Tages bot dann zwei Neulingen im Team die Gelegenheit, zum ersten Mal auch aus dem Boot Regattaluft zu schnuppern. Trotz einer soliden Leistung der Bundesligadebütanten reichte es leider nicht für einen Sieg gegen den RC-Witten Achter, womit am Ende ein in Anbetracht des suboptimalen Starts in den Renntag solider 10. Platz in einem sehr starken Teilnehmerfeld zu verbuchen ist.


Optisch auf Erstliga-Niveau: Der zweite Achter des HRC

Copyright Mannschaftsfotos: Alexander Pischke/Prodyna Ruder-Bundesliga

Tom Bode & Rasmus Henschel
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