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RBL

26.05.2017

Saisonstart am Main (Ruder-Bundesliga)


Am morgigen Samstag wird unser Maschseeachter in Frankfurt die neue Saison der Ruder-Bundesliga einläuten und hat dabei das große Ziel "Aufstieg" fest im Blick. Das Trauma des letzten Jahres soll vergessen gemacht werden


Er hat sich schon ein wenig ins Gedächtnis eingebrannt, der letzte Renntag der Saison 2016 in Berlin. Die Ruderer vom Maschsee waren als Tabellenführer angereist, mit dem festen Willen in die erste Bundesliga aufsteigen zu wollen. Das Ergebnis des Renntages nach einem verpatzten Achtel- und Viertelfinale: Vorletzter. Aufstiegstraum geplatzt. In der Tabelle noch auf einen 4. Platz abgerutscht und viele verwirrte Gesichter über das, was gerade geschehen war.

So etwas soll in dieser Saison aber nicht nochmal geschehen. Extern verstärkt hat man sich zwar kaum, bis auf zwei neue Ruderer aus den eigenen hannoverschen Reihen. Dafür hat man über den Winter effektiv gearbeitet. Mehr Stunden im Kraftraum und auf dem Ergo, weniger auf dem Wasser im Boot, haben dazu geführt, dass die Mannschaft im Schnitt deutlich stärker geworden ist als in den vergangenen Jahren. Darüber hinaus hat man die hannoversche Trainerlegende Harald Thoms dazu gewinnen können, dass er die Leitung des Bundesligateams übernimmt. Auch sein Sohn Erik ist als einer der neuen Ruderer mit von der Partie.

"Wir haben dieses Jahr deutlich mehr Trainingseinheiten im Kraftraum verbracht und haben erst Anfang April wieder damit begonnen Einheiten im Achter auf dem Maschsee zu rudern!", berichtet Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz. Mit dieser Philosophie will man mittels Kraft die über die letzten Jahre erlernte Technik im Boot besser umsetzen und die "Mehr-PS" auch aufs Wasser bringen. Für Den Saisonstart in Frankfurt hat man sich auf jeden Fall viel vorgenommen. "Es ist immer schwer, die gegnerischen Mannschaften am Anfang der Saison einzuschätzen. Wenn ich aber auf unsere letzten Einheiten vor Frankfurt blicke glaube ich nicht, dass wir vor vielen Mannschaften Angst haben müssen.", meint Tobias Kühne, der im letzten Jahr noch als Spielertrainer fungierte, sich aber nun seit diesem Jahr dank Harald Thoms wieder voll aufs Rudern konzentrieren kann.

Angst haben muss die Mannschaft, die mit neuem Sponsor, dem Autohaus Hackerott, an den Start geht, auch am ehesten vor sich selber, wie die letzte Saison gezeigt hat. "Fehler sind gut, solange man sie nur einmal macht. Aus der letzten Saison haben wir hoffentlich gelernt, dass man sich nie zu sicher sein darf!", hofft Tobias Kühne.

Schlagmann des Achters ist in diesem Jahr wieder Carl-Philip Hoppe, nachdem der Schlagmann des letzten Jahres, Sven Leßner, noch an einer langfristigen Handverletzung laboriert und wohl erst wieder ab der Mitte der Saison eingesetzt werden kann. Steuerfrau wird wieder Franziska Stege sein, wobei sie sich in diesem Jahr den Job mit Julia Triesch teilen soll.

Als Ziel für die neue Saison hat die Mannschaft vom Maschsee – genau wie im Vorjahr – den Aufstieg in die erste Liga der acht besten Deutschen Sprintachter ausgegeben. Allerdings will man in diesem Jahr, nach drei zweiten Plätzen in der letzten Saison, auch endlich mal wieder ganz oben bei einer oder mehreren Regatten auf dem Siegertreppchen stehen. Am besten schon gleich in Frankfurt. Die vermutlich stärksten Gegner kommen wohl aus Minden, aber auch das fusionierte Team aus Hamburg sollte nicht unterschätzt werden. Der erste Renntag in Frankfurt wird zeigen, wie weit die Sportler vom Maschsee tatsächlich ganz oben mitmischen können werden.

Tobias Kühne

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