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Nachrichten-Archiv
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RBL

RBL im Mainstream

14.05.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Am 16. Mai geht es für die Achter des Hannoverschen Ruder-Clubs zum Saisonauftakt der Ruder-Bundesliga nach Frankfurt, um sich mit den Kontrahenten aus Liga Eins und Zwei auf dem Main zu messen.

Gerne erinnern sich die Teammitglieder des zweiten Achters dabei an "Das Erste Mal" vor knapp einem Jahr zurück, als die RBL-Neulinge in Frankfurt mit viel Kraft und wenig Technik direkt auf Platz 4 einsteigen konnten. Erklärtes Ziel des Achters für den diesjährigen Renntag in der Main-Metropole ist eine Platzierung im ersten Drittel des von 9 auf 14 erfreulicherweise stark vergrößerten Teilnehmerfeldes in der 2. Liga.

Für die erste Mannschaft geht es in Frankfurt darum einen guten Saisonstart hinzulegen, um die selbst gesteckten Ziele für die Abschlussplatzierung der Saison zu erreichen. Damit am Ende eine Platzierung unter den ersten acht Booten der Liga möglich ist, gilt es in Frankfurt bereits eine gute Grundlage zu legen. Ziel des Achters ist es deshalb, unter die ersten Zehn zu kommen und sich an das neue Schlachtschiff der Mannschaft zu gewöhnen, das mit dem ersten Renntag auch seinen ersten Wettkampfeinsatz hat.

Aufgrund der erfahrungsgemäß recht harschen Bedingungen auf dem Fließgewässer gehören Schöpfgefäß und Schwamm für die zweite Mannschaft zur Grundausstattung für das kommende Wochenende, um das Wasser auf der richtigen Seite der Bordwand zu halten. Die Mannschaft der ersten Liga hofft, dank des gerade erst neu angeschafften Achters "Wolfram Thiem" gut über die Wellen und das unruhige Wasser hinweg zu rudern und anders als bisher trockener über die Strecke zu kommen. Die Flügelausleger des neuen Bootes sollten in dieser Hinsicht von entscheidendem Vorteil gegenüber den normalen Auslegern des alten Bootes sein.

Trotz der nicht optimalen Bedingungen entschädigt die einzigartige Kulisse in der "Main-Arena" vor der Skyline Frankfurts für so einiges und im Rahmen des Frankfurter Ruderfestes ist ebenfalls mit viel Laufpublikum zu rechnen, wodurch die Regatta in mehrerlei Hinsicht verspricht, ein echtes Mainstream-Event zu werden.

Als Vorbereitung auf die Saison sind beide Teams in diesem Jahr beim Heineken Roeivierkamp an den Start gegangen. Dort konnten die Mannschaften gute Platzierungen einfahren, gerade auf der 250m Sprintstrecke gab es Erfolge zu verbuchen: Dem ersten Achter gelang ein deutlicher Sieg mit einer Sekunde Vorsprung auf Platz zwei, dem Hamburger Dole Achter. Auch der zweite Achter konnte sich sehr gut in dieser Distanz präsentieren und erreichte einen vierten Platz. Insgesamt lässt dieses Ergebnis also auf gute Resultate am kommenden Wochenende hoffen.

Im Vorfeld der Saison 2015 wurden beide Mannschaften des HRC außerdem von einem edlen Spender älteren Semesters zu einem gemeinsamen Teamabend eingeladen, um bei reichlich italienischem Essen ein wenig ins Gespräch zu kommen. Der ehemalige, sehr erfolgreiche Leistungssportler ist besonders erfreut darüber, dass durch die RBL im Verein wieder so intensiv wie zuletzt in den 70er Jahren Achter gerudert wird, als die Bildung der Nationalmannschaft noch nicht durch Kleinbootleistungen entschieden wurde. Der Abend hat dabei nicht nur die erste und zweite Mannschaft näher zusammen gebracht, sondern auch eine Brücke zwischen Sportlergenerationen geschlagen und wird in dieser Form wohl nicht das letzte Mal stattgefunden haben.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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RBL

Trainingslager im Miniaturformat

31.03.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Das vergangene Wochenende verbrachte das RBL Zweitliga-Team vom HRC im Rahmen eines Mini-Trainingslagers zur Vorbereitung auf die kommende Saison intensiv am Bootshaus.

Dabei stand neben der individuellen Leistungsüberprüfung in Form eines Ergotests über die verhältnismäßig angenehmen 350m auch die Technik-Begutachtung jedes Sportlers im Ruderbecken auf dem Programm. Den Kern des Wochenendes bildeten aber natürlich die fünf Wassereinheiten, in denen Trainer Salim mit Hilfe von Videoanalysen auch auf die sonst nicht sofort erkennbaren Fehler eingehen konnte. Am Sonntag war es dank des breit aufgestellten Kaders möglich, mit zwei Achtern aufs Wasser zu gehen und ein paar teaminterne Sparrings über die Sprintdistanz zu fahren.


Das Team kurz vor dem Ablegen zum Sparring.

Neben dem Leistungsgedanken war aber wie beim Team "Hammersmith" üblich auch das gesellige Zusammenkommen Bestandteil des Wochenendes. In der Mittagspause am Samstag sorgte Chefkoch Olaf mit seiner hervorragenden Bolognese, in welche sich auch die ein oder andere Knolle Knoblauch verirrt hatte, neben dem körperlichen Wohlergehen ebenfalls für die entsprechende Geruchskulisse der Mannschaft. Im Anschluss wurden die Gymnastik-Matten aus dem Kraftraum kurzerhand zu Schlafplätzen umfunktioniert, um das Suppenkoma nach der reichhaltigen Mahlzeit nicht in die nächste Trainingseinheit zu übernehmen.


Mahlzeit!

Somit steht nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Amsterdam den ersten Ligarennen in Frankfurt am 16. Mai nun nichts mehr im Wege.

Rasmus Henschel
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Traum von Amsterdam - Heineken Roeivierkamp

24.03.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Angesichts der bevorstehenden Saison der Ruder-Bundesliga machte sich am vergangenen Wochenende ein 26-köpfiger Verband aus Sportlern, Zuschauern und Trainern auf den Weg in die Niederlande, wo beim 43. Heineken Roeivierkamp in Amsterdam zwei Achter des HRC an den Start gingen. Die Veranstaltung war aus Sicht der Erst- und Zweitliga Mannschaft zur Saisonvorbereitung gedacht, um vor den ersten Ligarennen in Frankfurt schon einmal den momentanen Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen auszuloten.

Der nicht unbedingt weitläufig bekannte Heineken Cup, der mit 444 gemeldeten Booten allerdings in der gleichen Größenordnung wie das weltberühmte Head of the River Race in London spielt, erschien auch auf Grund der geografischen Nähe als idealer Saisonbeginn. Die beiden Boote vom HRC waren neben 49 weiteren Mannschaften aus ganz Europa in dem Club-Achter Rennen gemeldet, bei dem am Samstag für jedes Team zunächst 2500m sowie eine 250m Kurzstrecke auf dem Speiseplan stand. Lediglich die Top-15 des Vortages durften dann am Sonntag noch das Dessert in Form einer 5000m Langstrecke genießen.

Bei dem 2,5km Rennen wurden die Boote einzeln im Abstand von 15 Sekunden mit einem fliegenden Start auf die Strecke entlassen, wobei den beiden hannoverschen Achtern leider ein sehr später bzw. im Fall der zweiten Mannschaft sogar der letzte Startslot zugelost wurden. Die lange Wartezeit vor dem Start wurde daher sehr zum Leid der holländischen Ordner mit kontinuierlichem Wenden, Rudern und rückwärts Einschwimmen totgeschlagen, um die Athleten auf Betriebstemperatur zu halten. Nachdem der Startschuss dann endlich gefallen war, forderte das Rennen nicht nur den Ruderern alles ab: Der kurvige und mit Brückenpfeilern gespickte Streckenverlauf in Richtung Stadtzentrum beanspruchte auch in besonderem Maße das Können der Steuerfrauen, die mit den 18 m langen Booten die Ideallinie treffen mussten, zumal insbesondere die gelben Flitzer aus der einschlägig bekannten deutschen Bootswerft eher für ihre hervorragenden Geradeauslaufeigenschaften als für ihr überlegenes Kurvenverhalten bekannt sind. Franzi und Sophia holten dennoch alles, was möglich war, aus ihrem Kahn und den Sportlern heraus, womit beim Zieleinlauf des ersten Rennens im Herzen Amsterdams HRC II auf dem 20. und HRC I auf dem 6. Platz der 51 Achter stand.

Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigten dann die Sprint-Mannschaften aus Hannover unter donnerndem Getöse der mitgereisten Fans den Kontrahenten auf der Kurzstrecke, wo der Frosch die Locken hat: Mit der viert-schnellsten Zeit katapultierte sich das Zweitliga-Team auf Platz acht, während die Erstligisten die 250m mit fliegendem Start als Schnellste zurücklegten und damit den Tagessieg sicherten.

Am nächsten Tag konnte die zweite Mannschaft dank ihres in mehrerlei Hinsicht breiten Kaders zwei frische Sportler in das Mittelschiff eintauschen, um auf den 5000m noch einmal Vollgas zu geben. Leider bestätigte sich der Eindruck des Vortages und beide eher kurzstrecken-affinen Mannschaften mussten noch einmal Federn lassen, sodass im Endergebnis HRC II auf einen trotz allem sehr starken 13. Rang abrutschte während HRC I sich mit Rang drei noch einen Podestplatz erkämpften konnte.

So gelang es dem HRC, gleich zwei reine Club-Achter im Topfeld eines internationalen Wettkampfs zu positionieren, wozu wohl nur sehr wenige Vereine in ganz Deutschland zu leisten im Stande sind. Ein riesen Glückwunsch gebührt ebenfalls den RBL-Mädels vom DRC Hannover, die den Club-Achter der Damen als Gesamtsieger verließen und mit ihren Kollegen vom HRC ein großes Ausrufezeichen für die niedersächsische Landeshauptstadt setzten.

Rasmus Henschel
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RBL

Traum von Amsterdam

24.03.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Angesichts der bevorstehenden Saison der Ruder-Bundesliga machte sich am vergangenen Wochenende ein 26-köpfiger Verband aus Sportlern, Zuschauern und Trainern auf den Weg in die Niederlande, wo beim 43. Heineken Roeivierkamp in Amsterdam zwei Achter des HRC an den Start gingen. Die Veranstaltung war aus Sicht der Erst- und Zweitliga Mannschaft zur Saisonvorbereitung gedacht, um vor den ersten Ligarennen in Frankfurt schon einmal den momentanen Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen auszuloten.

Der nicht unbedingt weitläufig bekannte Heineken Cup, der mit 444 gemeldeten Booten allerdings in der gleichen Größenordnung wie deas weltberühmte Head of the River Race in London spielt, erschien auch auf Grund der geografischen Nähe als idealer Saisonbeginn. Die beiden Boote vom HRC waren neben 49 weiteren Mannschaften aus ganz Europa in dem Club-Achter Rennen gemeldet, bei dem am Samstag für jedes Team zunächst 2500m sowie eine 250m Kurzstrecke auf dem Speiseplan stand. Lediglich die Top-15 des Vortages durften dann am Sonntag noch das Dessert in Form einer 5000m Langstrecke genießen.

Bei dem 2,5km Rennen wurden die Boote einzeln im Abstand von 15 Sekunden mit einem fliegenden Start auf die Strecke entlassen, wobei den beiden hannoverschen Achtern leider ein sehr später bzw. im Fall der zweiten Mannschaft sogar der letzte Startslot zugelost wurden. Die lange Wartezeit vor dem Start wurde daher sehr zum Leid der holländischen Ordner mit kontinuierlichem Wenden, Rudern und rückwärts Einschwimmen totgeschlagen, um die Athleten auf Betriebstemperatur zu halten. Nachdem der Startschuss dann endlich gefallen war, forderte das Rennen nicht nur den Ruderern alles ab: Der kurvige und mit Brückenpfeilern gespickte Streckenverlauf in Richtung Stadtzentrum beanspruchte auch in besonderem Maße das Können der Steuerfrauen, die mit den 18 m langen Booten die Ideallinie treffen mussten, zumal insbesondere die gelben Flitzer aus der einschlägig bekannten deutschen Bootswerft eher für ihre hervorragenden Geradeauslaufeigenschaften als für ihr überlegenes Kurvenverhalten bekannt sind. Franzi und Sophia holten dennoch alles, was möglich war, aus ihrem Kahn und den Sportlern heraus, womit beim Zieleinlauf des ersten Rennens im Herzen Amsterdams HRC II auf dem 20. und HRC I auf dem 6. Platz der 51 Achter stand.


HRC II beim Endspurt der 2500 Meter

Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigten dann die Sprint-Mannschaften aus Hannover unter donnerndem Getöse der mitgereisten Fans den Kontrahenten auf der Kurzstrecke, wo der Frosch die Locken hat: Mit der viertschnellsten Zeit katapultierte sich das Zweitliga-Team auf Platz acht, während die Erstligisten die 250m mit fliegendem Start als Schnellste zurücklegten und damit den Tagessieg sicherten.


HRC I auf der Strecke

Am nächsten Tag konnte die zweite Mannschaft dank ihres in mehrerlei Hinsicht breiten Kaders zwei frische Sportler in das Mittelschiff eintauschen, um auf den 5000m noch einmal Vollgas zu geben. Leider bestätigte sich der Eindruck des Vortages und beide eher kurzstrecken-affinen Mannschaften mussten noch einmal Federn lassen, sodass im Endergebnis HRC II auf einen trotz allem sehr starken 13. RangRang abrutschte während HRC I sich mit Rang drei noch einen Podestplatz erkämpften konnte.

So gelang es dem HRC, gleich zwei reine Club-Achter im Topfeld eines internationalen Wettkampfs zu positionieren, wozu wohl nur sehr wenige Vereine in ganz Deutschland zu leisten im Stande sind. Ein riesen Glückwunsch gebührt ebenfalls den RBL-Mädels vom DRC Hannover, die den Club-Achter der Damen als Gesamtsieger verließen und mit ihren Kollegen vom HRC großes ein Ausrufezeichen für die niedersächsische Landeshauptstadt setzten.


Eine gut gelaunte Reisegruppe des HRC

Rasmus Henschel
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23. Fari-Cup

06.11.2014  ·  Ruder-Bundesliga
Am vergangenen Sonntag stieg in Hamburg zum 23. Mal der alljährliche Fari-Cup, die laut Veranstalter drittgrößte Langstreckenregatta der Welt. In dem mehr als 1000 Sportler umfassenden Teilnehmerfeld befand sich auch ein neun-köpfiges Ensemble des HRC, das bei bestem November-Wetter die 7,5km in Angriff nahm.

Entlang der Strecke auf der Alster bzw. Außen-Alster waren neben zahlreichen Zuschauern dieses Jahr auch mehrere Musikgruppen verteilt, die den vorbeischnellenden Booten eine akustische Ermunterung zukommen ließen, wodurch die Strapazen der Langstrecke zumindest für einige Momente in den Hintergrund rückten.

Aus sportlicher Sicht konnte der altersmäßig bunt gemischte Achter des HRC in der offenen Klasse der Männer gegen eine sehr starke internationale Konkurrenz mit einem fünften Platz wie zu erwarten keine Bestmarke setzen. Trotzdem war das Team sehr zufrieden mit dem Verlauf des Rennens, zumal der Fokus während der Saison klar auf der Ruder-Bundesliga mit der Sprint-Distanz lag.


Eine Langstrecke zur Abwechslung

Rasmus Henschel
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RBL

Saisonfinale Hamburg

15.09.2014  ·  Ruder-Bundesliga
Lotto-Maschseeachter beendet Bundesligasaison auf Platz 10
Der zweite Achter wird 6.

Bei der letzten Station der Ruderbundesliga in der Saison 2014 erreicht der Lotto-Maschseeachter den 10. Platz
Genau wussten die Athleten vom Maschsee nicht, ob sie zufrieden sein sollten, oder doch ein wenig enttäuscht. Den angestrebten einstelligen Tabellenplatz in der Abschlusstabelle dieser Saison hatte man ersatzgeschwächt bereits im Zeitrennen verspielt, als man mit einem schlechten Rennen nur den 13. Platz erreichen konnte und so in den nächsten Runden sogleich schwere Lose bekam. Im Achtelfinale konnte man sich steigern, verlor aber mit nur einer Zehntel Sekunde gegen den späteren Vierten aus Hamburg, um dann im Viertelfinale den Tabellenvierten aus Leverkusen zu schlagen. Schon zu diesem Zeitpunkt war aber klar, dass man die Hamburger, die einen Punkt nach vier Regatten vor den Hannoveranern gelegen hatten, nicht mehr überholen konnte.
"Wir machen zu oft den Fehler, dass wir im Zeitrennen unser Potential nicht abrufen können und treffen folgerichtig zu früh in der Regatta auf die stärkeren Gegner!", kritisiert Tobias Kühne die Leistung seiner Mannschaft. "Wieder einmal sind wir besser, als es das Ergebnis vermuten lässt. Aber am Ende des Tages wird man nur an der Zahl die steht und nicht an dem was hätte sein können gemessen!"
Trotzdem ist der 10. Tabellenplatz die beste Platzierung eines Hannoverschen Männerachters seit vier Jahren am Ende der Saison. Zudem fuhr der LOTTO Maschseeachter über die Ganze Saison konstant gute Rennen und konnte so auch die eine oder andere Überraschung abliefern. Dennoch scheiterte man immer wieder an der körperlichen Überlegenheit der besten 6 Mannschaften der Liga. "Wir sind ein sehr leichter und Vergleich schwacher Achter! Daran müssen wir für die nächste Saison arbeiten!", weiß Mannschaftskapitän Phillip Pöpel.
Außerdem hat der LOTTO-Maschseeachter für die kommende Saison endlich einen Trainer gewinnen können, dass diese Position nicht auch noch durch den Spielertrainer Tobias Kühne ausgefüllt werden muss. "Wenn wir uns sowohl körperlich, als auch technisch nochmal steigern können, fahren wir im nächsten Jahr auch ganz oben mit!", sagt Tobias Kühne. Allerdings verliert der Achter nach dieser Saison vier Leistungsträger, da diese aus Studiengründen Hannover verlassen werden. Diese Verluste müssen auch erst einmal kompensiert werden.
"Alles in allem können wir aber sehr zufrieden mit der Saison sein. Wenn wir in Bestbesetzung antreten, können wir im oberen Drittel mitspielen und wir haben uns auch in der Breite sehr verbessert!" lobt Tobias Kühne. Der LOTTO-Maschseeachter wird auch versuchen in der Saison 2015 wieder einen Sprung nach vorne zu machen.

Am finalen Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga konnte das Zweitligateam des Hannoverschen Ruder-Clubs in Hamburg nur einen Teil seiner Bestrebungen in die Tat umsetzten.
Erklärtes Ziel war es, die beiden Kontrahenten aus Münster und Bernburg in der Tabelle hinter sich zu lassen. Dazu konnte man nach einem gelungenen Zeitfahrrennen mit einem fünften Platz das Achtelfinale überspringen und direkt im Viertelfinale um den sicheren Einzug in die Top Vier kämpfen.
Mit dem zeitgleichen Wikingachter wartete dort allerdings ein echtes Stück Arbeit auf die Mannschaft, da die Berliner in dieser Saison noch kein einziges Rennen verloren hatten. Davon unbeeindruckt lieferte der HRC einen packenden Lauf, bei dem am Ende die Sensation nur um eine zehntel Sekunde verfehlt wurde: Die Serie der Berliner hielt und der HRC war automatisch vom Kampf um die vorderen Positionen ausgeschlossen.
Im Halbfinale stand man dann erneut dem Zeitfahrgegner aus Witten gegenüber, gegen den man sich einige Stunden zuvor noch hatte durchsetzen können. Nach einem nicht optimalen Rennen gelang dies jedoch leider kein zweites Mal. Abschließend wartete noch der Achter aus Hürth im letzten Rennen der Saison auf das Team, welchem man sich mit schwindenden Kräften allerdings ebenfalls geschlagen geben musste.
Schlussendlich reichte es also nur für den achten Platz, wodurch man zumindest in der Tabelle noch an den Ruderern aus Münster vorbeiziehen konnte, die in Hamburg auf dem neunten Platz landeten und somit immerhin eines der gesetzten Ziele erreichte. Unmittelbar nach dem Anlegen waren dann alle Strapazen des Renntages vergessen und die mit einem sechsten Tabellenplatz gelungene erste Saison in der RBL wurde ausgiebig bis in die Morgenstunden gefeiert.

Sven Leßner
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RBL

Saisonfinale Hamburg

11.09.2014  ·  Ruder-Bundesliga
Am kommenden Wochenende fahren die beiden Achter vom Maschsee nach Hamburg. Das Saisonfinale steht an und es geht noch einmal darum alles zu geben, um sich in der Tabelle zu verbessern.

Nach dem vierten Renntag vor ein paar Wochen in Münster war der Mannschaft des Lotto-Maschseeachters sofort das Ziel für den letzten Renntag klar – Der 9. Platz.

In der Alsterarena muss der Sprintachter aus Niedersachsen beim letzten Renntag der Ruderbundesliga noch ein Mal alles geben. Der Tabellennachbar aus Hamburg muss in die Schranken gewiesen werden, um sich den angestrebten einstelligen Tabellenplatz zu sichern. Dafür kann die zuletzt geschwächte Mannschaft diesmal auf die ehemaligen Nationalruderer Felix Övermann und Tobias Kühne sowie den derzeitigen Nationalruderer Mattias Arnold zurückgreifen, die zusammen den Unterschied ausmachen sollen. Nach intensivem Training auf die besonders kurze Strecke in Hamburg geht der startschnelle Lotto-Maschseeachter voller Zuversicht an den Start.

Der zweite Achter des HRCs will am kommenden Wochenende in der Hansestadt wieder an die guten Leistungen aus Rüdersdorf und Frankfurt anknüpfen, um an den beiden Konkurrenten aus Bernburg und Münster, die mit nur einem Punkt Vorsprung in direkter Schlagweite liegen, vorbeizuziehen. Dazu kann personalmäßig noch einmal aus dem Vollen geschöpft werden, wodurch der HRC nach zuletzt kleineren Besetzungsengpässen nun wieder mit voll besetztem Kader antreten wird.
Den krönenden Saisonabschluss für das Team würde der lang ersehnte Sprung auf das Treppechen bilden, den man in der Vergangenheit durch zweimaligen Gewinn der "Goldenen Ananas" wiederholt knapp verpasst hat. Der Hauptfokus wird allerdings zunächst darauf liegen, die Tabellennachbarn hinter sich zu lassen. Ob letztendlich der Tausch von Obst gegen Edelmetall dann ebenfalls noch gelingt, wird sich am kommenden Samstag herausstellen.

Um noch mehr Neuigkeiten der beiden Teams zu lesen, schauen sie einfach auf den Twitteraccount des HRCs:

» https://twitter.com/hrc1880

Sven Leßner
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RBL

Nachbericht zum 4. Renntag der RBL

25.08.2014  ·  Ruder-Bundesliga
Der Lotto-Maschseeachter strotzt widrigen Bedingungen aber ein verhagelter Renntag für den 2. Achter

Trotz Krankheit und Unwetter fährt der Lotto-Maschseeachter mit Müh und Not in die Top

Die Vorzeichen standen denkbar ungünstig. Spieltertrainer Tobias Kühne und Teamkapitän Carl Philipp Pöpel mussten bereits aus beruflichen sowie privaten Gründen für die 4. Station der Ruderbundesliga passen. Dazu kam noch die Krankheit vom ehemaligen Vizeweltmeister Felix Övermann, der am Freitag entschied nicht zur Regatta anzureisen. Weitere latente Krankheitsfälle vervollständigten den LOTTO-Maschseeachter, der gegen die starke Erstligakonkurrenz so deutlich Ersatzgeschwächt antreten musste.
Nach einem 10. Platz im Zeitrennen setzte man sich dann aber, zunächst von einem Unwetter mit Hagel gestoppt, im Viertelfinale gegen die Liganachbarn durch und konnte sich von Rennen zu Rennen steigern. Am Ende konnte man die Platzierung aus dem Zeitrennen bestätigen und erreichte kämpferisch gerade noch so die anvisierte Position unter den Top Ten als Zehnter.

Für den zweiten Achter des HRCs lief es diesmal nicht so rund.

Nach dem Zeitrennen bestand trotz eines achten Platzes Hoffnung auf mehr, da sich die Ergebnisse von Platz vier bis neun in einem Fenster von weniger als einer Sekunde bewegten und somit ein Aufrücken ins Mittelfeld durchaus noch in Aussicht stand. Im Achtel- und Viertelfinale dann konnte man die im Training gesammelte Erfahrung leider nicht optimal ins Rennen überführen und musste sich auch aufgrund von zwei gefangenen Krebsen knapp der Konkurrenz geschlagen geben. Passend zum Ergebnis setzte unmittelbar nach dem Viertelfinale ein starker Hagelschauer über dem Aasee ein, der in etwa die emotionale Lage der Mannschaft zu diesem Zeitpunkt repräsentierte. Ebenfalls konnte die bisherige Taktik, nach den Rennen regelmäßig frische Ruderer in den Bug einzuwechseln, aufgrund der mit einem Mann recht dünn besetzten Ersatzbank an diesem Wochenende nicht wirklich praktiziert werden und es kam, wie es kommen musste: Eine Niederlage im Halbfinale besiegelte das vorzeitige Aus und somit den neunten Platz für den HRC.

Beide Mannschaften schauen nun erwartungsvoll auf den letzten Renntag dieser Saison am 13.09.14, der in Hamburg auf der Binnenalster ausgetragen wird. Der zweite Achter wird alles daran setzen noch ein paar Plätze nach oben gut zu machen. Für den Lotto-Maschseeachter gilt es, sich den 9. und somit den einstelligen Tabellenplatz zu holen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Aktuelles zu beiden Teams finden sie auf unserem Twitterlink:
» https://twitter.com/hrc1880

Sven Leßner
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Station Nummer Vier in der RBL-Saison: Münster

21.08.2014  ·  Ruder-Bundesliga
Nach den vergangenen drei Wochen von der letzten RBL-Station gesehen, haben nun sowohl der Lotto-Maschseeachter als auch das zweite Boot des HRCs wieder einige Trainingskilometer hinter sich gebracht. Trainiert wurde für den 4. Renntag der Ruder Bundesliga, der in Münster auf dem Aasee am 23.08. stattfinden wird. In beiden Teams gibt es Veränderungen.

Der Lotto-Maschseeachter geht an diesem Wochenende ohne den Spielertrainer Tobias Kühne aber dafür mit dem ebenfalls erfahrenem Felix Övermann an den Start. Trotz weiterer Auswechslungen versucht die Mannschaft an die gute Leistung des letzten Renntages, einem 6. Platz in Rüdersdorf bei Berlin, anzuknüpfen und den einstelligen Tabellenplatz zu halten.
Für den zweiten Achter gilt es diesmal den Vorsprung noch mehr über die Technik herauszuarbeiten, da auch in diesem Boot einige Umsetzungen vorgenommen wurden und ein paar starke Stammkräfte durch etwas "leichtere" ersetzt werden müssen. Nichts desto trotz werden auch sie versuchen ihren 5. Tabellenplatz zu verteidigen.
Nachdem inzwischen zur Routine gewordenen Sparring beider Achter am Wochenende vor der Regatta, fahren die Mannschaften mit einem guten Gefühl an die Strecke.

Sven Leßner
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Ruder-Bundesliga in Rüdersdorf

03.08.2014  ·  Ruder-Bundesliga
Endlich geschafft - Bei der dritten Station der PRODYNA Ruder-Bundesliga können die Sportler des Hannoverschen Ruder-Clubs in beiden Ligen in die obere Hälfte der Tabelle fahren.

Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber am Ende des langen Regattatages bei extrem heißen Bedingungen am Kalksee in Rüdersdorf erreichten die Athleten des LOTTO-Maschseeachters einen hervorragenden 6. Platz. Das gute Ergebnis deutete sich bereits nach dem Zeitlauf an, in dem man den Tabellennachbarn Hamburg mit fast einer Länge schlagen konnte und von allen Achtern die sechstschnellste Zeit erruderte. "Das war ein guter Start in die Regatta, aber bei den letzten Regatten haben wir dann trotzdem im Achtelfinale nicht den Sprung unter die ersten Acht schaffen können. Das hat heute nun endlich geklappt!" freut sich Tobias Kühne, der schon bei den ersten beiden Regatten mit einem Platz in der oberen Hälfte geliebäugelt hatte. In dem besagten Achtelfinale erwischte man dann wieder ein hartes Los mit dem amtierenden deutschen Vizemeister aus Münster, den die Hannoveraner noch nie hatten schlagen können. Dieses mal deklassierte man aber die Münsteraner mit einer knappen Bootslänge und verlor nur knapp gegen den späteren viertplatzierten Rüdersdorfer Achter. Der zweite Platz im Achtelfinale genügte aber zur Qualifikation für die Platzierungsrennen in der oberen Tabellenhälfte. Im Viertelfinale verpasste man dann sogar um ein Haar die ganz große Sensation, als man nur knapp gegen den späteren Dritten aus Emscher Wanne Eickel verlor, bevor man sich dann mit einem Vorsprung von nur 6 Hundertstel Sekunden den 6. Platz gegen den starken Achter aus Leverkusen sicherte.

"Der 6. Platz ist die beste Platzierung, die wir je in der ersten Liga erreichen konnten. Vor allem wie die Mannschaft den Platz erreicht hat war großartig!" freut sich Bundesliga Veteran Lorenz Quentin. In der Tat kam das Ergebnis durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zu Stande, da man nicht wie viele andere Teams neue Ruderer einsetzte, sondern aus dem vorhandenen Kader eine eingefahrene Mannschaft an den Start gehen lies. "Wenn man sieht, mit welchen Leuten die anderen Mannschaften an den Start gehen ist es jedes Mal überraschend, wie wir so gut mitfahren können!" sagt Tobias Kühne, der der einzige ehemalige Nationalmannschaftsruderer aus dem LOTTO-Maschseeachter ist. In der Tat rekrutieren sich einige Mannschaften fast komplett aus ehemaligen oder noch aktiven Kaderathleten. Trotzdem konnten die Athleten aus Hannover zeigen, dass eine gute eingefahrene Mannschaft in der Ruderbundesliga auch mit diesen Mannschaften mithalten kann.

In der Tabelle konnte an sich auf Platz 9. verbessern und hat nun schon 9 Punkte Abstand auf einen Abstiegsplatz.


Im Zeitfahren gegen Münster zeigte sich der zweite Achter kämpferisch. Nachdem der Start nicht optimal verlief und die Münsteraner bereits einen guten Vorsprung hatten, konnte man sich Schlag für Schlag heranschieben und am Ende das Rennen knapp für sich entscheiden. Insgesamt stand ein vierter Platz im Zeitfahren zu buche, was auf einen guten Renntag hoffen ließ. Im Achtel- und Viertelfinale konnte man sich durchsetzen und somit stand vor den letzten beiden Rennen fest, dass ein Platz in den Top-4 sicher war. Nachdem man sich am ersten Renntag in Frankfurt bereits den vierten Platz und damit die "Goldene Ananas" sichern konnte war dieses Mal auch ein Podestplatz zum Greifen nah. Im Duell gegen die Alemannia aus Hamburg musste man sich leider deutlich geschlagen geben und so ging es im Finale um Bronze gegen die überraschend starken Ruderer des RC Witten. Dies wurde das engsten Rennen des Tages – leider hatte Witten im Ziel die Bugspitze vorn und konnte das Rennen mit zwei hundertstel Sekunden für sich entscheiden. Somit blieb auch dieses Mal Ananas statt Edelmetall, was jedoch der Stimmung nicht geschadet hat.

Viel wichtiger war die Erkenntnis zu den stärksten Teams in Liga 2 zu gehören. Für den nächsten Spieltag in Münster gilt: Weitermachen!

Lorenz Quentin & Marius Hoppe
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