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Nachrichten-Archiv
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RBL

Endspurt in Berlin

14.09.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Die Ruderbundesliga geht auf ihre letzte Etappe 2017/Showdown an der Berliner East Side Galery/Der Maschseeachter will sich Platz auf dem Treppchen sichern

Die beiden führenden Boote in der Tabelle aus Minden und Witten sind weg. Fünf bzw. acht Punkte sind bei einer Regatta kaum aufholbar. Nach dem 5. Platz in Leipzig will sich der Maschseeachter in Berlin nochmal mit den Großen der Liga messen und um einen Platz ganz vorne auf dem Treppchen mitfahren. Das ist auch notwendig, da der Achter aus Rüdersdorf-Pirna von hinten drückt, um sich einen Platz auf dem Treppchen der Saison 2017 zu sichern. Diese Ambitionen wiesen die Sportler aus dem Osten der Republik eindrucksvoll mit dem 2. Platz in Leipzig nach.

Trotzdem schauen die Athleten vom Maschsee positiv auf die kommende Regatta in Berlin, obwohl sie an selber Stelle in Berlin im letzten Jahr den "Super-GAU" erlebten, als sie von Platz 1 in der Tabelle auf Platz 4 fielen und so den schon fast sicheren Aufstieg verspielten.

"An Berlin haben wir gar keine guten Erinnerungen!", gesteht Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz ein. "Aber umso mehr wollen wir uns rehabilitieren und dieses Jahr wieder ganz vorne um die Plätze auf dem Podium mitfahren!". Dies klappte für den Ersatzgeschwächten Achter vom Maschsee bei der letzten Regatta in Leipzig nur bedingt, als man mit dem 5. Platz den Anschluss an die Spitze verlor. Nun sind aber wieder alle Sportler an Bord und wollen nochmal den Platz ganz oben auf dem Treppchen angreifen. "Wir haben als unsere Ziele für dieses Jahr definiert: Aufstieg und einen Tagessiegt erreichen. Von beiden Zielen sind wir immer ein ganz kleines Stück weg gewesen. Der direkte Aufstieg ist kaum mehr machbar – also wollen wir es unbedingt nochmal mit dem Tagessieg probieren!", meint Tobias Kühne, ehemaliger Olympiafinalist. Kühne spielt damit auf die zwei 2. Plätze in diesem Jahr an, bei denen jeweils nur ein Wimpernschlag zum Tagessieg fehlte.

"Die Saison hat aber einfach gezeigt, dass die Spitzenmannschaften so stark sind und dass wir nur eine Chance auf einen Platz ganz vorne haben, wenn wir mit unserer optimalen Besetzung antreten!". Bis auf einen Ruderer kann der Maschseeachter in Berlin aber auf alle Sportler zurückgreifen und bringt diesmal auch auf diesem Wege wieder die volle PS-Zahl ins Boot. Dazu kommt noch, dass man in den letzten drei Wochen zielgerichtet auf dem Maschsee drei- bis viermal pro Woche gerudert hat und so technisch wieder einiges optimieren konnte. Auch für Krafteinheiten an Land war wieder ein wenig Mehr Zeit, so dass alle Möglichkeiten da sind, insbesondere nachdem man auch vor 4 Wochen die niedersächsischen Landesmeisterschaften im Achter gewinnen konnte.

Tobias Kühne
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Mission teilweise erfüllt

24.08.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Das Positive vorweg: Der HRC ist seit Sonntag Landesmeister im 8+ der Männer. Leider verkaufte sich die Mannschaft des Maschseeachters tags zuvor in Leipzig mit Platz 5 beim vierten Renntag der Ruder-Bundesliga etwas unter Wert.

Mit einem schwachen Rennen und der siebt-schnellsten Zeit im Time-Trial stand schon nach dem ersten Lauf fest, dass es ganz hart werden würde, in die Top 4 zu gelangen.


Praise the sunshine!

Durch gesteigerte Performance im Achtelfinale konnte man die Mannschaft aus Lübeck zwar noch auf Abstand halten, im Viertelfinale hingegen wartete – bedingt durch das schlechte Ergebnis aus dem Zeitfahren – dann schon die Liga-Dominanz in Form des Melitta-Achters aus Minden.


Gegen Minden war kein Kraut gewachsen

Trotz eines herausragenden Rennens überquerte der Mindener Bugball die Ziellinie etwa einen Luftkasten vor dem der Hannoveraner. Gemessen an der Zeit hätte der Maschseeachter mit diesem Rennen jeden anderen Achter aus Liga zwei in den Viertelfinals schlagen können, nur nicht den späteren Tagessieger aus Minden. Ein besseres Zeitfahren hätte hier Abhilfe schaffen können, aber wie heißt es doch so schön: Wäre, Wäre, Fahrradkette.


Das Finale gegen Bad Waldsee fand unter Flutlicht statt

Nachdem es nun lediglich um die Plätze 5 bis 8 ging, waren die Siege im Halbfinale und Finale relativ ungefährdet, sodass sich der Schaden immerhin noch in Grenzen hielt. In der Tabelle verharrt der Maschseeachter weiterhin auf Platz 3, wobei das Loch zum Spitzen-Duo Witten/Minden mit 5 bzw. 8 Punkten weiter aufgerissen ist, während die Verfolger aus Pirna bis auf 2 Punkte herangerückt sind.


Reges Treiben am Streckenrand

Das Ambiente in der sächsischen Metropole war wie schon in den letzten beiden Jahren spitze: Im Rahmen des Leipziger Wasserfests fanden sich zahlreiche Zuschauer am Elsterflutbett ein, die die Rennen auf der mir Flutlicht ausgeleuchteten Strecke bis in den späten Abend verfolgten.


Ehrenrunde samt Show-Einlage

Nach einer wie immer sehr langen und erholsamen Nacht in der Turnhalle machte ein Teil der Reisegruppe auf dem Rückweg nach Hannover noch einen Abstecher nach Wolfsburg zum Allersee, um auf den Landesmeisterschaften den HRC im 8+ zu vertreten. Neben dem verkaterten und übernächtigten Maschseeachter traten außerdem noch Celle und Osnabrück um den Titel des Landesmeisters an sowie der Uni-Achter Hannover, der als Renngemeinschaft DRC/HRC/Angaria allerdings außer Konkurrenz startete.


B-)

Der Wettergott schien den Ruderern allerdings nicht gewogen zu sein, da ein starker Gegenwind die Strecke durch Wellen samt Schaumkronen verzierte. Nachdem zusätzlich Platzregen einsetzte, wünschte man sich im HRC Boot zwischenzeitlich, besser doch den direkten Weg nach Hannover genommen zu haben.


Verkatert und K.O., aber trotzdem hart am Druck

Durch die rauen Bedingungen konnte die Mannschaft nach Rennbeginn nicht ihre Trumpfkarte ausspielen und den gewohnten RBL-Eskalations-Start hinlegen, schaffte es aber dennoch, sich zusammen mit dem Uni-Achter vor Celle und Osnabrück zu positionieren. Durch den längsten Endspurt seit Erfindung des Endspurts wurden alle Attacken von Celle und Osnabrück abgewehrt, sodass im Ziel nach 1000 Metern nur dem Uni-Achter eine halbe Länge gewährt werden musste.


Immerhin gab es noch eine Medaille am Wochenende

Damit schafft es der Maschseeachter, ohne explizites Training für die Mittelstrecke den Landesmeistertitel zum HRC zu holen und es bewahrheitet sich einmal mehr die Weisheit: Talent schlägt Training.

Rasmus Henschel
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Mission: Gold/Überleben

17.08.2017  ·  Ruder-Bundesliga
An der vierten von fünf Stationen der laufenden Ruder-Bundesligasaison visiert der Maschseeachter in Leipzig trotz einiger personeller Engpässe wie immer die lang ersehnte Gold-Medaille an. Am Sonntag startet man außerdem noch bei den Landesmeisterschaften in Wolfsburg.

Um überhaupt noch ohne einen groben Patzer der Konkurrenz eine Chance auf den Aufstieg zu haben, ist die Goldmedaille mittlerweile auch schon fast Pflicht: 3 Punkte trennen den Maschseeachter von dem mit einem Aufstieg verbundenen Tabellenplatz 2, auf dem der Wittener Achter mit einem Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter aus Minden verharrt.

Die Wettkampfvorbereitung fand wie jedes Jahr im Sommer vor der Kulisse des Maschseefests statt, das viele Besucher an und zum Teil auch auf den Maschsee lockte, wo diese nach dem reichhaltigen Genuss von Alkohol oder grünen Sport-Zigaretten auf Tret-, Segel- bzw. Dampfbooten für den ein oder anderen Schaden am Bootsmaterial des HRC sorgten. Glücklicherweise konnte die Mannschaft vom Maschseeachter noch immer rechtzeitig die Riemen ins Wasser hängen, wodurch das Flaggschiff am Freitag unbeschadet seine Reise gen Osten antreten kann.

Personell gibt es einige Änderungen: Auf dem Schlagplatz wird diese Mal Florian Brüsewitz Platz nehmen, während Carl-Philipp Hoppe in den Maschinenraum im Mittelschiff verschoben wird. Weiterhin konnte man in Gestalt von Matthias Arnold eine HRC-Prominenz ins Boot holen, der mit seiner Erfahrung durch mehrfache erfolgreiche WM-Teilnahmen den Ausfall der beiden Liga-Urgesteine Tobias Kühne und Lorenz Quentin kompensieren soll.

Im Training konnte die neu formierte und im wahrsten Sinne des Wortes etwas abgespeckte Mannschaft jedenfalls schon überzeugen. Ob es am Ende für Gold reicht bleibt abzuwarten, ein Platz auf dem Treppchen ist auf jeden Fall realistisch.

Quasi auf dem Rückweg nach Hannover liegend wird die Mannschaft am Sonntag noch bei den Landesmeisterschaften in der Kulturhauptstadt Wolfsburg gastieren, wobei das dortige Rennen mit 1000m knapp die dreifache Länge der sonst gewohnten Sprint-Distanz besitzt und die Mannschaft an dem Sonntagnachmittag nach einer RBL-Regatta erfahrungsgemäß unter generellem Unwohlsein leidet. Erklärtes Ziel: Überleben.

Rasmus Henschel
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Und es ist mal wieder... Silber!

11.07.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Nach der Hälfte der Saison 2017 liegt der Maschseeachter weiterhin auf dem 3. Tabellenplatz – zum zweiten Mal Silber in diesem Jahr.

'Nicht schon wieder Silber' war das Motto für die Athleten vom Maschsee vor der Regatta in Münster. Am Ende der 3. Regatta der Ruderbundesliga sollte es aber wieder der 2. Platz sein. Nach einem spannenden Finale musste man sich den dominanten Ruderern aus Minden geschlagen geben.

"Minden war heute im Finale einfach besser als wir. Wir können aber sehr zufrieden mit dem Verlauf der Regatta und dem zweiten Platz sein. Es überwiegt eindeutig die Freude über Silber als der Ärger, wieder einmal "nur" Zweiter geworden zu sein!", freut sich Tobias Kühne nach den fünf kräftezehrenden Rennen des Tages.



Endspurt im Halbfinale

Im Verlauf des Tages hatte man erst die Lokalmatadore und Mitfavoriten aus Münster und danach im Halbfinale trotz Steuerproblemen den Achter aus Pirna/Bernburg niedergekämpft. Einen guten Start in den Regattatag hatte man bereits mit dem dritten Platz im Zeitrennen gehabt und musste sich lediglich im letzten Rennen dem stärksten Achter des Tages aus Minden geschlagen geben. Der bisherige Tabellenführer aus Witten konnte lediglich den 3. Platz erreichen.

Ein Blick auf die Tabelle nach Münster zeigt, dass sich der Mindener Achter nach seinem Tagessieg wieder an die Spitze der Tabelle setzen konnte und nun mit 34 Punkten vor Witten mit 33 Punkten und dem Maschseeachter auf dem dritten Platz mit 30 Punkten liegt. Der Abstand zur Spitze hat sich so kaum für die Männer vom Maschsee verändert, lediglich die Mannschaften vor ihnen haben die Plätze getauscht. Dafür konnte man zwei weitere Punkte auf den Tabellenvierten aus Pirna gut machen und den dritten Platz festigen.


Ehrenrunde mit Flagge

"Man sieht, dass die Liga von drei Teams dominiert wird, zu denen wir auch gehören. Insofern war der zweite Platz sehr wichtig für uns, da wir bei der nächsten Regatta in Leipzig aufgrund vieler Ausfälle nur mit einem stark ersatzgeschwächten Achter an den Start gehen können!", berichtet der zufriedene Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz.


An das Silberpodest hat sich die Mannschaft mittlerweile schon gut gewöhnt

Bei der vorletzten Station der Ruderbundesliga in Leipzig Mitte August werden viele der Stammruderer fehlen. So wird es in den nächsten Wochen darum gehen einen möglichst starken und eingefahrenen Achter aus den verfügbaren Sportlern zu formen, die dann auch in der Form möglichst weit oben mitfahren können. Am heutigen Tage freuen sich aber erst einmal alle Athleten aus dem Maschseeachter über einen verdienten Silberrang.

Tobias Kühne
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Maschseeachter will Druck auf das Spitzenduo machen

07.07.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Die dritte von fünf Station der Saison 2017 führt die Ruderbundesliga an diesem Samstag nach Münster – nach dem zweiten Platz in Hamburg soll erneut ein Platz auf dem Podest her – 3 Punkte bis zum Aufstiegsplatz

Zurzeit sieht es nach einem Dreikampf um die Spitzenplätze in der 2. Ruderbundesliga aus: Tabellenführer Witten, gefolgt von dem Achter aus Minden und dahinter der wiedererstarkte Achter aus Hannover. Zwar noch mit einem Sicherheitsabstand von drei Punkten zum Spitzenduo; diesem will man aber unbedingt mit einer guten Regatta in Münster so nah wie möglich auf den Pelz rücken – idealerweise mit einem Tagessieg. Auf den arbeiten die Sportler vom Maschsee jetzt seit 2 Jahren hin. 4 Mal wurde man erst im Finale gestoppt – dies soll sich nun endlich mal wieder ändern.

"Oben mitfahren können wir auf jeden Fall, für einen Tagessieg kommt es aber auf die Tagesform an. Die wird über Platz eins, zwei oder drei entscheiden. Dafür muss endlich wieder alles stimmen! Drei gute Rennen reichen nicht, da müssen schon alle fünf Rennen des Tages top sein!", weiß Tobias Kühne, der vor 4 Jahren in der Aufstiegssaison bei den letzten drei Tagessiegen des Maschseeachters bereits mit im Boot saß. Diesmal will sich der Achter vom HRC das beste Rennen des Tages bis zum Schluss aufheben und ebenfalls nicht vorher aus Unachtsamkeit durch ein schlechtes Rennen aus dem Kampf um die Medaillen ausscheiden, wie bei der ersten Station in Frankfurt geschehen.

In den Kampf der beiden momentan dominierenden Mannschaften aus Witten und Minden konnte bisher lediglich der Maschseeachter eingreifen. Ebenso wird der Achter aus Münster bei seinem Heimspiel alles daran setzen, um die Podestplätze mitzukämpfen und den Aufwärtstrend mit dem vierten Platz aus Hamburg fortzusetzen.

Alles ist möglich für den Maschseeachter: "Wir haben in den letzten Wochen sehr gut trainiert, müssen nur eine Position im Vergleich zu der Mannschaft aus Hamburg verändern und sind heiß darauf, wieder aufs Podium zu kommen – am besten ganz oben!", analysiert Kapitän Florian Brüsewitz die Situation der letzten Wochen. "Außerdem wollen wir endlich mal wieder gewinnen – vielen im Achter fehlt noch die Goldmedaille eines Tagessieges. Silber hatten wir jetzt oft genug!".

Bei aller Motivation ist aber auch jedem klar, dass die Mannschaft hierfür das Optimum abrufen muss und jeder kleine Fehler bestraft werden wird, wie es bereits in Frankfurt geschah, als man mit der Winzigkeit von 3/100 Sekunden im Viertelfinale verlor, damit schon vor den letzten beiden Rennen keine Chance mehr auf das Podest hatte und wichtige Punkte liegen ließ. Beim Rudern, vor allem über eine so kurze Distanz wie 350m, wird jeder kleine Fehler bestraft.

Allerdings konnte man am Mittwoch bei der abschließenden Trainingsbelastung eine neue Bestzeit hinlegen und geht mit breiter Brust in Münster an den Start. Schlagmann Carl Philipp "Kalle" Hoppe sieht daher positiv auf die Regatta: "Fahren wir so auch in Münster, wird es sehr schwer uns zu schlagen!"
Auch wenn der zweite Platz auch eine sehr gute Leistung wäre, gilt trotzdem für den Maschseeachter: Nicht schon wieder Silber – es soll endlich Gold sein!

Tobias Kühne
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Versilberter Renntag für den Maschseeachter

19.06.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Bei Station zwei der Ruder-Bundesliga kann die Mannschaft des Hannoverschen Ruder-Clubs in Hamburg mit einer Silbermedaille ihre Ambitionen auf den Aufstieg untermauern.

Dabei begann der Renntag auf der Alster mit Platz fünf im Zeitfahren gemessen an dem gesetzten Ziel eines Medaillenrangs allerdings eher verhalten. "In den Startschlägen waren wir einfach noch zu unkonzentriert und haben das Boot nicht optimal auf Fahrt gebracht, das hat uns am Ende dann ein paar Zehntelsekunden gekostet.", analysiert Kapitän Florian Brüsewitz den Time-Trial.


Zeitfahrstart

Als Folge waren die Gegner im Achtelfinale in Gestalt des Sparkasse Weserbergland Achters aus Hameln und der Mannschaft des SECUINFRA-Achters aus Pirna/Rüdersdorf im Viertelfinale stärker als gewünscht, das mittlerweile gut eingefahrene Team vom Maschsee überquerte aber beide Male, wenn auch nicht unbedingt deutlich, die Ziellinie vor den Kontrahenten und war somit sicher in den Top 4 gesetzt.


Bereits zum zweiten Mal fand die RBL in der Alster-Arena statt, die aufgrund der beengten Verhältnisse auch als "Hamburger Henley" bezeichnet wird

Für die beiden letzten Rennen konnten die Hannoveraner mit Florian Wendt und Tobias Kühne noch einmal massig Erfahrung und Kraft ins Boot einwechseln, da diese in der ersten Hälfte des Regattatages aus privaten Gründen verhindert waren. "Dass die Jungs es auch ohne die alten Hasen unter die besten vier geschafft haben zeigt, dass unser Kader wirklich breit aufgestellt ist und wir mittlerweile in fast beliebiger Konstellation einen sehr schnellen Achter zusammensetzen können!", berichtet der sichtlich erfreute Olympionike Tobias Kühne.

Mit zwei Paar frischen Beinen an Bord gelang es im Halbfinale ohne größere Probleme, den Zeitfahrsieger aus Münster zu besiegen und damit das Ticket ins Finale gegen den Liga-Zweiten Witten zu lösen. "Nach einem so starken Comeback waren natürlich alle heiß darauf, den Renntag mit einem Tagessieg zu vergolden. Leider waren wir dadurch beim Start des Finales anscheinend etwas zu übermotiviert und haben einige Schläge nicht zu 100% getroffen, was uns dann letztendlich das Genick gebrochen hat." Ligaurgestein Lorenz Quentin spielt damit auf die halbe Luftkastenlänge Rückstand auf den Wittener Achter an, den man im letzten Rennen des Tages hinnehmen musste.




Jubel nach dem Sieg im Halbfinale


Ehrenrunde nach getaner Arbeit


Genau wie im letzten Jahr durfte die Mannschaft sich am Ende über Silber in Hamburg freuen


Die neuen Team-Jacken vom Autohaus Hackerott kamen ebenfalls sehr gut an


<3

Auch wenn die Kirsche auf der Sahne letztendlich gefehlt hat, kann man doch auf einen sehr gelungenen Renntag zurückblicken. Nach einem etwas enttäuschenden fünften Platz beim Saisonauftakt hat der Maschseeachter dieses Wochenende bewiesen, dass er mit nun Tabellenplatz drei definitiv im Aufstiegsrennen mitmischen kann, zumal die Konkurrenten vom Melitta-Achter Minden mit Platz drei in Hamburg die Tabellenführung an Witten abtreten mussten und dadurch die Top 3 noch weiter zusammengerückt ist. Am 8. Juli wird dann in Münster der Angriff auf den drei Punkte entfernten Aufstiegsplatz 2 gestartet.

Rasmus Henschel
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Zurück ins Spitzenfeld

15.06.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Der Maschseeachter möchte am Samstag bei Station zwei von fünf der RBL in Hamburg wieder bei der Vergabe der Medaillen mitreden und den Rückstand auf einen der Aufstiegsplätze verkürzen.

"So richtig zufrieden waren wir nicht mit der ersten Regatta dieser Saison!", analysiert Florian Brüsewitz, Kapitän der Ruderer vom Maschsee, den Start in die Saison auf dem Main in Frankfurt vor 4 Wochen. "Wir wollten aufs Treppchen und haben das mit dem 5. Platz eindeutig verpasst."
Umso größer ist das Bestreben der Athleten aus Hannover, an diesem Wochenende in Hamburg alles besser zu machen, hatte Ihnen vor vier Wochen ein schlechtes Rennen im Viertelfinale alle Medaillenchancen genommen. Andererseits stehen nun die Hauptkonkurrenten fest: Will man um den Aufstieg in Liga eins mitfahren, muss der Maschseeachter die beiden stärksten Teams der Liga aus Minden und Witten unter Druck setzen.

"Witten und vor allem Minden haben sich sehr stark präsentiert. Um diese beiden Mannschaften schlagen zu können, müssen wir schon richtig gut drauf sein!", weiß Tobias Kühne. "Aber es war von vorneherein klar, dass es zwei oder drei starke Konkurrenten geben wird, die wir umbiegen müssen. Körperlich sind wir dazu absolut in der Lage, wir müssen nur unsere PS auf dem Wasser umsetzen können."

Ausschlaggebend für einen guten Regattaverlauf wird wie immer der Zeitlauf sein, nach welchem die weiteren Rennen gesetzt werden. Genau in diesem werden aber die beiden erfahrensten Ruderer, Tobias Kühne und Florian Wendt, noch fehlen, da sie aufgrund persönlicher Termine erst ab dem Viertelfinale zur Mannschaft stoßen können. Daher liegt es nun an den jungen Wilden, einen möglichst optimalen Start in den Regattatag zu finden. Bundesligaurgestein Lorenz Quentin sieht aber trotzdem gute Chancen, eine Medaille in Hamburg erreichen zu können: "Natürlich ist das Zeitrennen sehr wichtig. Wir haben aber einen breiten Kader, der auch ohne Florian und Tobias ein gutes Ergebnis ermöglichen wird. Außerdem kann es auch von Vorteil sein, die Beidem erst im Verlaufe der Regatta einzusetzen und so im Vergleich zum Zeitlauf noch zulegen zu können."

Die Trainingszeiten auf dem Maschsee lassen zumindest Gutes erwarten: "Wir sind bei der Vorbelastung eine neue Bestzeit gefahren. Allerdings war das Boot noch recht kippelig und unsere Trainingseinheiten nicht immer die stabilsten – wir haben aber auch viel ausprobiert. Wenn wir die Probleme noch unter Kontrolle bekommen, werden es alle Gegner schwer mit uns haben!", summiert Kapitän Florian Brüsewitz die Vorbereitung der letzten 4 Wochen.

Im Zeitrennen wird man es im Niedersachsenduell mit dem Achter aus Hameln zu tun bekommen. Dieser sollte aber nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einer Medaille sein. Wie weit es für die Sportler aus Hannover geht, zeigt sich am Ende des Tages nach 5 harten Rennen in Hamburg. Mindestens kitzeln will man Minden und Witten…

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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RBL

Platz 5 in Frankfurt

31.05.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Durch eine äußerst knappe Niederlage im Viertelfinale verpasst der Maschseeachter die Top 4 beim ersten Renntag der Saison, kann aber immerhin noch Schadensbegrenzung betreiben.

"0,03 Sekunden sind natürlich sehr ärgerlich, aber letztendlich sind wir ja selbst schuld daran!", summiert Tobias Kühne, Ruderer des Maschseeachters, den Regattatag. Fünf Rennen war man gefahren, vier davon hatten die Sportler vom Maschsee souverän gewonnen. Lediglich ein Rennen, das entscheidende für einen Platz unter den ersten vier Booten, ging mit dem Wimpernschlag verloren.
Allerdings war dieses Rennen auch das schlechteste von den Fünfen gewesen, war man doch als Zeitfahrdritter als Favorit auf die 350m lange Strecke gegangen, dann aber bei sehr welligen Bedingungen gar nicht gut ins Rennen gekommen, so dass der Kampf am Ende knapp verloren ging.

Bei sehr heißen Bedingungen von 30 Grad war man stark in den Renntag gestartet und konnte die beiden ersten Rennen deutlich für sich entscheiden. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass man gegen die beiden Ersten des Zeitfahrens, Minden und Witten, um die Medaillen kämpfen würde. Allerdings lief dann im Viertelfinale der Start alles andere als gut, bis dahin die Stärke der Männer vom Maschsee. Konnte man sich dort sonst immer bereits von dem gegnerischen Boot absetzen, hatte man dieses Mal mehr mit sich selber und den Wellen der noch kurz zuvor den Main passierenden Schiffahrt zu kämpfen als mit dem Gegner. Am Ende fehlten dann die entscheidenden zwei Zentimeter im Ziel.

"Natürlich ist es ärgerlich, dass die Bedingungen nicht so gut waren. Auf der anderen Seite hatten beide Mannschaften dieselben Wellen und diese Aufgabe hat Bernburg besser gelöst als wir!", berichtet ein leicht enttäuschter Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz.

Da man die nächsten beiden Rennen souverän gewinnen konnte, kann man trotzdem noch halbwegs zufrieden auf den Regattatag in Frankfurt zurück blicken. "Wir wissen jetzt immerhin, dass wir bei einer guten Leistung von uns defintiv um die Medaillen mitfahren können! Und das wollen wir bei den nächsten Regatten auf jeden Fall auch machen!", bilanziert Florian Brüsewitz.

Am Ende des Tages kamen die Athleten vom Maschsee auch noch auf eine andere Art mit einem blauen Auge davon, da in Ihren Bus eingebrochen wurde. Es wurden mehrere Rucksäcke durch eine eingeschlagegene Seitenscheibe gestohlen, in denen aber zum Glück kaum Wertsachen waren, so dass ein fehlendes Portemonnaie das Einzige war, was es zu beklagen galt.

"Das war natürlich das negative Sahnehäubchen bei dieser Regatta!", berichtet Ligaurgestein Lorenz Quentin, der in seine neunte Saison geht. "Aber genau wie bei der Regatta sind wir auch da mit einem blauen Auge davon gekommen. Ruderisch haben wir bei den nächsten Rennen noch alles selber in der Hand, weiter um den Aufstieg kämpfen zu können!"

Und das soll auch weiterhin das Ziel sein – der Kampf um den Aufstieg. Nächste Station ist Hamburg in 4 Wochen.

Tobias Kühne
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Saisonstart am Main

26.05.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Am morgigen Samstag wird unser Maschseeachter in Frankfurt die neue Saison der Ruder-Bundesliga einläuten und hat dabei das große Ziel "Aufstieg" fest im Blick. Das Trauma des letzten Jahres soll vergessen gemacht werden


Er hat sich schon ein wenig ins Gedächtnis eingebrannt, der letzte Renntag der Saison 2016 in Berlin. Die Ruderer vom Maschsee waren als Tabellenführer angereist, mit dem festen Willen in die erste Bundesliga aufsteigen zu wollen. Das Ergebnis des Renntages nach einem verpatzten Achtel- und Viertelfinale: Vorletzter. Aufstiegstraum geplatzt. In der Tabelle noch auf einen 4. Platz abgerutscht und viele verwirrte Gesichter über das, was gerade geschehen war.

So etwas soll in dieser Saison aber nicht nochmal geschehen. Extern verstärkt hat man sich zwar kaum, bis auf zwei neue Ruderer aus den eigenen hannoverschen Reihen. Dafür hat man über den Winter effektiv gearbeitet. Mehr Stunden im Kraftraum und auf dem Ergo, weniger auf dem Wasser im Boot, haben dazu geführt, dass die Mannschaft im Schnitt deutlich stärker geworden ist als in den vergangenen Jahren. Darüber hinaus hat man die hannoversche Trainerlegende Harald Thoms dazu gewinnen können, dass er die Leitung des Bundesligateams übernimmt. Auch sein Sohn Erik ist als einer der neuen Ruderer mit von der Partie.

"Wir haben dieses Jahr deutlich mehr Trainingseinheiten im Kraftraum verbracht und haben erst Anfang April wieder damit begonnen Einheiten im Achter auf dem Maschsee zu rudern!", berichtet Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz. Mit dieser Philosophie will man mittels Kraft die über die letzten Jahre erlernte Technik im Boot besser umsetzen und die "Mehr-PS" auch aufs Wasser bringen. Für Den Saisonstart in Frankfurt hat man sich auf jeden Fall viel vorgenommen. "Es ist immer schwer, die gegnerischen Mannschaften am Anfang der Saison einzuschätzen. Wenn ich aber auf unsere letzten Einheiten vor Frankfurt blicke glaube ich nicht, dass wir vor vielen Mannschaften Angst haben müssen.", meint Tobias Kühne, der im letzten Jahr noch als Spielertrainer fungierte, sich aber nun seit diesem Jahr dank Harald Thoms wieder voll aufs Rudern konzentrieren kann.

Angst haben muss die Mannschaft, die mit neuem Sponsor, dem Autohaus Hackerott, an den Start geht, auch am ehesten vor sich selber, wie die letzte Saison gezeigt hat. "Fehler sind gut, solange man sie nur einmal macht. Aus der letzten Saison haben wir hoffentlich gelernt, dass man sich nie zu sicher sein darf!", hofft Tobias Kühne.

Schlagmann des Achters ist in diesem Jahr wieder Carl-Philip Hoppe, nachdem der Schlagmann des letzten Jahres, Sven Leßner, noch an einer langfristigen Handverletzung laboriert und wohl erst wieder ab der Mitte der Saison eingesetzt werden kann. Steuerfrau wird wieder Franziska Stege sein, wobei sie sich in diesem Jahr den Job mit Julia Triesch teilen soll.

Als Ziel für die neue Saison hat die Mannschaft vom Maschsee – genau wie im Vorjahr – den Aufstieg in die erste Liga der acht besten Deutschen Sprintachter ausgegeben. Allerdings will man in diesem Jahr, nach drei zweiten Plätzen in der letzten Saison, auch endlich mal wieder ganz oben bei einer oder mehreren Regatten auf dem Siegertreppchen stehen. Am besten schon gleich in Frankfurt. Die vermutlich stärksten Gegner kommen wohl aus Minden, aber auch das fusionierte Team aus Hamburg sollte nicht unterschätzt werden. Der erste Renntag in Frankfurt wird zeigen, wie weit die Sportler vom Maschsee tatsächlich ganz oben mitmischen können werden.

Tobias Kühne
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Totalschaden

21.09.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Die Sportler vom Maschsee verspielen am letzten Renntag der Ruder-Bundesliga Saison 2016 in Berlin den Aufstieg und Rudern somit nächstes Jahr erneut in Liga 2.

Nachdem man das letzte Finalrennen der Saison mit einer guten Länge Vorsprung gewonnen hatte, gab es für die Mannschaft aus Hannover zumindest noch einmal ein winzig kleines Erfolgserlebnis an einem ansonsten völlig verkorksten Renntag. Denn anders als in den Finalentscheidungen der drei vorangegangenen Renntage ging es diesmal nicht um Gold oder Silber, sondern um Platz 13 oder 14.

Dem voraus gegangen waren zwei katastrophale Rennen: Der vierte Platz im Zeitfahren bescherte dem Maschseeachter mit dem Zeitfahrelften eine an sich recht lösbare Aufgabe im Achtelfinale, jedoch ließen sich die Männer aus Hannover anscheinend vom schlechten Wetter und der aufgewühlten Spree derart beeindrucken, dass man sich nach einer atemberaubend schlechten Performance dem Waldseeachter geschlagen geben musste. Mit aufgeriebenen Beinen und gedrückter Stimmung gelang dann auch im Viertelfinale gegen den Rhein-Ruhr-Sprinter der Befreiungsschlag nicht, wodurch es nur noch für den Kampf um die rote Laterne reichte.

"Ich habe in meinem langen Rudererleben schon so einiges erlebt, aber das heute hat eine neue negative Qualität gehabt. Ich habe keine Ahnung was, genau passiert ist, denn grundsätzlich waren wir gut drauf. Im entscheidenden Augenblick haben bei uns aber die Nerven versagt und wir sind die mit Abstand schlechtesten Rennen der gesamten Saison gefahren!", resümiert Tobias Kühne, Trainer und Ruderer im Achter vom Maschsee. "Was für unseren Achter spricht ist, dass keine internen Vorwürfe kamen sondern wir wissen, dass wir alle schlecht gerudert sind und wir zusammen gewinnen und heute eben zusammen verlieren. Das Ergebnis enttäuscht uns trotzdem auf ganzer Linie. Wir hatten uns natürlich etwas ganz anderes vorgenommen. Aber letztendlich zeigt das, dass wir eben noch besser werden müssen!"

In der Tabelle wurde der Maschseeachter als Spitzenreiter sogar noch auf Platz vier durchgereicht, da die Mindener wie schon in Leipzig mit dem Tagessieg eine sehr starke Leistung zeigten und durch die unterirdische Leistung der Hannoveraner mehr als die benötigten 10 Punkte gut machen konnten.

"Grundsätzlich ist es super was wir in dieser Saison geschafft haben!", summiert Florian Brüsewitz, Mannschaftskapitän des Maschseeachters. "Wir haben von 25 Saisonrennen nur 2 schlechte Rennen gehabt - diese aber genau an der entscheidenden Stelle. Wir werden nächstes Jahr wieder angreifen - jetzt überwiegt aber natürlich die große Enttäuschung über unser Abschneiden hier in Berlin. Dafür sind wir aber selber verantwortlich und können auch niemand anderes verantwortlich machen. Für mehr sind wir heute einfach zu schlecht gerudert."

Weiterhin äußerte sich Liga-Urgestein Lorenz Quentin zu der Frage, woran es gelegen hat, folgendermaßen: "Na gut, woran hats gelegen? Das ist natürlich immer so die Frage, ich sag natürlich immer: Woran hats gelegen? Ehh - da fragt man sich nachher natürlich immer woran es gelegen hat. Ich sag immer: Woran es gelegen hat fragst dich immer. Woran hat es gelegen? Ehh - na gut, ich sag mal so: Woran hat es gelegen? Da sagt man nachher natürlich immer fragt man sich woran hat es gelegen und fragt man sich immer woran es gelegen hat. Isso."

Die Wintersaison bietet den Sportlern nun wieder 9 Monate Zeit, sich gebührend auf "Mission Aufstieg" in der kommenden Saison vorzubereiten und den Renntag in Berlin der Saison 2016 zu verarbeiten.

Rasmus Henschel
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