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RBL

11.06.2018

Maschseeachter rudert mit Rang 14 noch auf der Stelle (Ruder-Bundesliga)


Bei tropischen Temperaturen von über 30°C stellte sich der TÜV NORD-Maschseeachter der nationalen Ligakonkurrenz. Seit dem Saisonauftakt in Frankfurt waren 4 Wochen vergangen und von der hoch motivierten Crew zum intensiven Training genutzt worden.

Insgesamt 3 Teilsiege konnten die auf Sprint spezialisierten Ruderrecken bei 5 Starts verbuchen. Nach dem initialen Sieg im Zeitfahren über die 350m-Sprintdistanz gegen den Gießen-Achter war die Euphorie im Team groß. Allerdings hatten die Niedersachsen vom Maschsee Pech mit der geruderten Zeit und fanden sich im langsamsten Achtelfinale gegen den Bundesligaachter aus Mülheim an der Ruhr wieder. Nachdem sie dieses nur denkbar knapp verloren hatten, triumphierten sie mit einem Sieg im Viertelfinale. Allerdings wieder mit der knapp langsamsten Zeit, weswegen sie sich nach dem harten Wettkampfmodus der RBL im hinteren Halbfinal- und Finalblock wiederfanden. Nach einem weiteren Sieg gegen die Sachsen-Anhaltiner vom Salzland-Achter aus Bernburg mussten die "Maschinen vom Maschsee" dann im Finale den äußeren Bedingungen Tribut zollen und verloren dieses Mal knapp gegen die Lahnhessen vom Gießen-Achter. Dies bedeutete in am Ende des Tages Platz 14 im Gesamtklassement.


Großer Jubel nach dem Viertelfinalsieg gegen Gießen

"Wir wissen jetzt gar nicht so recht ob wir uns freuen oder ärgern sollen. Vielleicht ein bisschen was von beidem. Die Naturstrecke und die Bedingungen in Werder waren traumhaft. Wir haben drei Bundesligarennen direkt gewonnen. Unsere Rennen waren allesamt technisch besser gerudert als beim Saisonauftakt in Frankfurt. Die Stimmung im Team ist überragend. Damit sind wir sehr zufrieden. Allerdings könnte die Platzierung besser sein. Die anderen Crews haben auch an sich gearbeitet und wir haben gut 12 von 18 Teams in Deutschland die 57er-Zeiten fahren. So eng war die erste Liga von der Leistungsdichte noch nie zusammen. Das sind teilweise nur hundertstel Sekunden bei knapp 1 Minute Belastung. Uns fehlte daher noch ein bisschen der "Bums" bzw. der Hubraum im Boot. Deswegen werden wir jetzt verschärft zur Hantelstange greifen. Mit ein paar PS mehr und gleicher technischer Ruderleistung können wir uns ruckzuck in den Top10 vorarbeiten. Das ist unser Ziel und Anspruch für die nächsten Wochen", zieht Schlagmann Florian Brüsewitz ein gemischt-positives Fazit aus den Rennen in Brandenburg.

Weiter geht es am 14.07.2018 mit dem dritten Renntag am Wasserstraßenkreuz in Minden. Die beiden Mindener Top-Teams bei den Frauen und Männern zelebrieren in der Jubiläumssaison ihr Heimspiel und auch viele Hannoveraner werden ihren TÜV NORD-Maschseeachter vor Ort unterstützen. Das Besondere an dem Naturkurs in Ostwestfalen ist, dass die Bundesligarennen auf dem Mittelkanal auf einer historischen Trogbrücke ausgetragen werden, die über die Weser kreuzt. In der Geschichte der RBL gab es noch nie eine engere Strecke. Das verspricht packende Ruderrennen für die Livezuschauer vor Ort.

Arne Simann

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