Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V. StartseiteStartseite
SportangebotClublebenFür MitgliederÜber UnsKontakt
Nachrichten-Archiv
«1...21...31...3637383940...45...55...135»
Seite 38 von 135



AH

Rolf Uebel 80 Jahre

19.06.2018  ·  Alte Herren
Am Mittwoch, dem 13. Juni, hatte Rolf Uebel aus Anlass seines 80. Geburtstags seine Ruderkameraden eingeladen und ließ "weiß eindecken". In der kurzen Begrüßung seiner 19 Gäste hob er hervor, dass auch zwei ehemalige Clubmitglieder der Einladung gefolgt waren, von denen Alfred Szarbinowski sogar aus Hamburg angereist war. Er erwähnte auch, dass bereits sein Vater mit den Vätern von Peter Brieger und Joachim Gohde befreundet war. Dann wünschte er guten Appetit für das Drei-Gang-Menü.

Peter Brieger dankte für die Einladung, er konnte sich kurz fassen und verwies auf seine ausführliche Laudatio, die er anlässlich Rolfs letzter Einladung gehalten hatte. Rolf Uebel hatte mit Günter Noltemeyer in einem Boot gesessen und von Roland Kreuschner die Leitung des "Förderkreis und Altherrenschaft im HRC" übernommen. Sein ehemaliger Geschäftspartner, Walter Reinecke, war ebenfalls Ruderer im HRC, mehr Verbundenheit zu unserem Club geht kaum.
Wieder hatte Frau Paul auch andere Gäste angenommen und erneut macht sich das Fehlen einer Tür zwischen dem Thekenraum und dem Blauen Salon sehr unangenehm bemerkbar. Es war trotzdem ein sehr gelungener Abend, der einen schönen Betrag für die Black Box erbrachte.

Hansjürgen Scheele
» Einzelansicht





LS

Wichtige Informationen zu den Meisterschaften!

18.06.2018  ·  Leistungssport
Donnerstag ist es schon soweit! Für unsere Junioren und Senioren geht es bereits Mittwoch auf den Fühlinger See in Köln, denn es stehen die Deutschen Meisterschaften U17/U19/U23 an. 9 HRC-Sportler in 8 Booten gehen für uns ab Donnerstag in die Vorläufe, um Samstag (U23) bzw. Sonntag (U17+U19) in den Finals mitzuentscheiden wer Deutscher Meister 2018 wird. Wer für uns antreten wird und wie wir ihr die Regatta live miterleben könnt erfahrt ihr alles hier in diesem Artikel.

Inhalt:
  • Wie funktionieren die Meisterschaften?
  • Wie kann ich alles mitverfolgen?
  • Wann sind die Rennen?
  • Wer tritt für uns an?

Wie funktionieren die Meisterschaften?
Die Deutschen Meisterschaften setzen sich, verteilt über vier Renntage, zusammen aus Vorlauf, Hoffnungslauf, Halbfinale und Finale. Im U23 Bereich ist es Gang und Gebe das Halbfinale wegzulassen, sodass deren Finals bereits am Samstag, nach drei Renntagen, stattfinden werden. Die Vorläufe werden gelost, daher kommt auch der Begriff "Los-Pech", davon wird gesprochen, wenn man einen Vorlauf mit vermeintlich starken Gegnern erwischt. Es gibt feste Regularien dafür, wer aus den Vorläufen sich direkt für das Halbfinale qualifizieren kann und wer den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen muss. In der Regel muss man Erster oder Zweiter werden, um sich direkt zu qualifizieren, darüber hinaus ist es manchmal auch möglich im Vorlauf direkt rauszufliegen.

Wie kann ich alles mitverfolgen?
  • Um für die breite Masse attraktiver zu werden, gibt es seit einiger Zeit auch Live-Streams von den Meisterschaften U17/U19/U23. Dieses Jahr bei Sportdeutschland.tv und direkt bei rudern.de
  • Außerdem unterlegen wir, wie auch schon auf allen vorausgegangenen Regatten, die Meisterschaft mit Live-Eindrücken und Fotos auf Instagram(@hrc1880) und Facebook. An dieser Stelle möchte ich ein wenig Werbung für unsere Sache machen, daher lasst ein Abo und einen (oder ein par mehr) Like (s) da, um auch uns zu unterstützen. :)
  • Die Besonderheit an Köln ist zudem, dass es nahezu live die Zwischen- und Endzeiten auf der Seite des Kölner Regatta-Verbands gibt. Dort auch eingesehen werden können Startzeiten und Setzungen für den nächsten Tag. All dies findet man unter dem Punkt "Live-Ergebnisse", der in den kommenden Tagen freigeschaltet sein wird.

Wann sind die Rennen?
Wir werden auf Facebook und Instagram(@hrc1880) immer die Setzungen für den Folgetag veröffentlichen, sobald uns die Daten vorliegen - also eher Abends. Für Donnerstag, dem Vorlauftag, liste ich euch hier zusätzlich schon einmal alles auf: (RN = Rennnummer; SN = Satrtnummer)
 
ZeitBootsklassseRNSNSportler
9:00 UhrJF 2x B2018Charlotte Osthaus und Carlotta Bunck
11:35 UhrSF 2- B1054Janka Kirstein
11:51 UhrSM 2x B LG1084Jannik Menke
13:08 UhrJF 1x B LG2109Birthe Schaperjahn
17:50 UhrJF 4x+ B2139Finja Giesemann, Charlotte Osthaus, Lisa-Marie Freitag und Marie Beretz mit Steuermann Fritz Marcinzcak

Wer tritt für uns an?
Dem aufmerksamen Leser wird unsere #Sportlervorstellung auf Instagram(@hrc1880) und Facebook bereits aufgefallen sein ;). Ich werde euch hier unten drunter von allen Sportlern noch ein kurzes Potrait geben, so wie ihr es auch, mit diversen Ruderbildern unterlegt, auf Instagram und Facebook sehen könnt – schaut da auf jeden Fall einmal rein! Aber ansonsten war es das erstmal von mir. Bleibt gespannt und seid mit dabei, wenn es für unsere Sportler um Alles geht! Bis dahin :).


Unsere Sportler für die Meisterschaften:


B-Seniorin Janka Kirstein, hier zu sehen mit Zweierpartnerin Lena Osterkamp (DRC) im Zweier Ohne. Insgesamt tritt das Duo in drei(!) Bootsklassen an. Im Zweier Ohne, wie hier sichtbar, dann nochmal im zweiten DRV-Achter und zuätzlich im Vierer Ohne, welcher mit dem langfristigen Ziel "U23-WM" auf dem Fühlinger See an den Start gehen wird!

Unser leichter B-Senior Jannik Menke. Gemeinsam im Duo mit Colin Götze vom Berliner RK am Wannsee geht es ab Donnerstag sowohl im leichten Doppelzweier, als auch im ungesteuerten Leichtgewichts Doppelvierer ins Rennen um die Meisterschaft

Birthe Schaperjahn tritt direkt in ihrem ersten Juniorjahr im leichten B Einer an. Gerade in Hamburg konnte sie noch einmal unter Beweis stellen was in ihr steckt, obwohl sie letztes Jahr noch bei den Kindern mitmischen durfte.

Charlotte Osthaus und Carlotta Bunck! Die beiden B-Juniorinnen treten gemeinsam im Doppelzweier auf ihren ersten Meisterschaften an. Vor vier Wochen konnten sie schon einmal auf dem Fühlinger See ihren Lauf gewinnen, vielleicht klappt's dieses Mal ja wieder!

Die vier Mädels, samt Steuermann Fritz Marcinzak, konnten sich in der Saison immer in den Top 6 platzieren. Somit sind die Hoffnungen groß, wenn es auf dem Fühlinger See heißt, sich zu belohnen und dieser Saison einen grandiosen Abschluss zu verleihen.

Daniel Kemner
» Einzelansicht





Erw

Staffelrudern in Hamburg

18.06.2018  ·  Breitensport Erwachsene
Acht Stunden lang Rudern mit zwei Booten und einem Team von gut 18 Leuten, das klingt nach Staffelrudern auf der Alster. Von der Außenalster zur Binnenalster, einmal um die Fontäne herum und wieder zurück zur Außenalster mit einer größeren Runde, dann Bootswechsel und anschließender Mannschaftswechsel. Acht Stunden können da lang sein, aber mit 18 Leuten eine Leichtigkeit.

Das wir hier keinen der vorderen Plätze belegen würde, war uns mit Anblick der anderen jüngeren und kräftigeren Mannschaften von Anfang an klar. Aber die Letzten waren wir auch nicht, auch nicht unter den hannoverschen Mannschaften. Viele Teams waren bunten gemischt und vielleicht schaffen auch wir es einmal, dass alle HRC-Gruppen präsent sind.
Dem diesjährigen Team hat es jedenfalls viel Spaß gemacht und gerade die Neulinge aus dem Schnupperkurs waren zwar kaputt, aber glücklich.

Das Staffelruder-Team aus 2018

Ralf Kröger
» Einzelansicht





KRS

Landesentscheid der Jungen und Mädchen auf dem Maschsee

17.06.2018  ·  Kinder-Rennsport
Auf heimischen Gewässer durften sich unsere Kinder mit der niedersächsischen Konkurrenz messen. Es ging um nichts geringeres als die Qualifikation für den Bundeswettbewerb der dieses Jahr in München stattfindet. Ohne zu viel vorweg zu nehmen…. München wir kommen!!!

Am Samstag ging es zu einer sehr moderaten Zeit los. Die ersten Langstreckenrennen begannen um 13.00Uhr. Der HRC ging mit sieben Booten an den Start. Alles Einer und Zweier Mannschaften in den unterschiedlichsten Alters- und Gewichtsklassen. Einige feierten ihr Debüt, für Andere war es schon fast Routine. Eins haben aber alle gemeinsam: Es wurde alles gegeben über die 3000m Strecke. Und die hatte es in sich, an diesem warm schwülen Samstagnachmittag. Aber auch das wurde gemeistert.

Im Anschluss mussten sich alle Sportlerinnen und Sportler dann noch beim Zusatzwettbewerb beweisen. Es wurden Wissensfragen über Bootsmaterial und Regelwerke gestellt, sowie sich allgemein sportlich betätigt.

Als auch dies absolviert war, gab es bei der Siegerehrung endlich die ersehnten Ergebnisse der Langstrecke. Zwei Mal durften Mannschaften des HRC sich eine Medaille und damit den Titel "Landessieger" abholen. Beide Jungsdoppelzweier, David und Felix im älteren und Tristan und Tom im jüngeren Jahrgang, haben sich damit direkt für den Bundeswettbewerb in München qualifiziert. Glückwunsch!!!
Auch Pia im leichten Einer und Greta und Hannah im Zweier, konnten mit Zweiten Plätzen auf der Langstrecke glänzen.

Am Sonntag ging es dann noch mal in den direkten Vergleich. Auf der 1000m Strecke durfte sich direkt miteinander gemessen werden. Nach den Setzungen der Langstrecke sind die zeitschnellsten Boote gegeneinander angetreten. Auch hier konnten sich David und Felix den Landessieger-Titel errudern. Mit einem deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz kamen die Beiden ins Ziel. Das macht Lust auf mehr und gespannt darauf was in München wohl so geht.
Aufgrund der guten Langstreckenergebnisse sind Pia, Hannah und Greta ebenfalls für München qualifiziert. Sie dürfen als jeweils zweites Boot für Niedersachsen an den Start gehen.
Für die anderen Mannschaften, Jakob, Isabel und Merle, hat es trotz guter Leistungen leider nicht gereicht. Nichts desto trotz wurde viel Erfahrung gesammelt und sich stark präsentiert. Weiter so!

Mit vier Mannschaften geht es nun also am 28.06. nach München, und wir hoffen auch dort auf gute Ergebnisse und natürlich jede Menge Spaß mit dem Team Niedersachsen. :)





Salim Neumann
» Einzelansicht





Erw

Das waren die Entdeckertage und Schnupperkurse 2018

15.06.2018  ·  Breitensport Erwachsene
Kaum hat das Jahr begonnen und die Entdeckertage für Ruder-Interessierte sind organisiert, schon sind diese auch wieder vorbei. Für Diejenigen, die sich auf den Entdeckertagen entschieden haben das Rudern zu erlernen, geht es nahtlos in den Schnupperkursen weiter. So können alle potentiellen Neumitglieder die diesjährige Wassersaison voll ausschöpfen.

Unsere vier Entdeckertage fanden im März und April statt. Der See war geradeso aufgetaut und einige von uns waren selbst noch nicht mal auf dem Wasser, da standen schon die ersten am Steg, um den schönen Rudersport einmal selbst auszuprobieren. Dank der vielen Helfer war alles schnell vorbereitet, so dass der einen oder anderen Runde auf dem See nichts im Wege stand.

Während die neueren Boote ohne Probleme in die neue Saison starten können, müssen die älteren Boote erst aus dem Winterschlaf geweckt werden. Gerade Hertzer fiel dies besonders schwer. So staunten nicht nur unsere Entdecker über die Wassermassen im Boot, sondern auch unser neuer Sportwart Michael. Wer jetzt Angst um unseren guten alten Hertzer hat, dem sei diese genommen. Das Holz braucht nach dem Winter immer etwas Zeit zum Aufquellen und dann plätschert das Wasser wieder ordnungsgemäß außen am Boot und drinnen bleibt es trocken.


Hertzer unter Wasser

Während das Wetter an den Entdeckertagen gut mitspielt, wurde den Schnupperern wieder alles geboten. Erstmalig musste das Training sogar nach drinnen verlegt werden. Genutzt wurden dabei nicht nur das Ruderbecken und die Ergos, sondern auch der Kraftraum selbst. Der Freude am Rudern hat dies nicht geschadet, konnte man doch so auch mal das Wintertraining im Breitensport testen und ganz nebenbei die Ruderbewegung ohne Schaukeln verbessern.

Nun ist es Mitte Juni das Orgateam um die Sonderbeauftragten Dana (für die Teilnehmer) und Paula (für die Betreuer) sowie Michael und ich sind sehr zufrieden. Dank der vielen helfenden Hände gab und gibt es nur glückliche Gesichter unserer Entdecker und Schnupperer und natürlich auch unserer Neumitglieder.

Ein besonderer Dank gilt dabei unseren beiden Dauer-Betreuern Jan und Fabian. Von möglichen 45 Punkten haben sie 39 erreicht. Notwendig wären nur 6!

In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Rudersaison und den Neumitgliedern ein herzliches Willkommen beim HRC!

Hinweis:
Am 21.06. findet um 20:00 Uhr das Kennenlerngrillen statt. Und nichts treibt eine Kommunikation so an wie gutes Grillfleisch und ein-zwei-drei Getränke! Beim Kennenlerngrillen treffen sich nicht nur Jung und Alt, sondern auch Neu- und Bestandsmitglieder. Hier ist die beste Gelegenheit Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und im Idealfall neue Freundschaften zu beschließen. Eine der besten Einstiegsfragen ist und bleibt: Und wie lange ruderst du schon?
Grillgut bringt bitte jeder selber mit (Salate herzlich willkommen) und gekühlte Getränke gibt es bei unserer Clubwirtin Frau Paul.

Viel Spaß euch und bis denne am Grill
Eure Dana und eure Paula sowie
euer Michael und euer Ralf

Ralf Kröger
» Einzelansicht





RBL

Maschseeachter rudert mit Rang 14 noch auf der Stelle

11.06.2018  ·  Ruder-Bundesliga
Bei tropischen Temperaturen von über 30°C stellte sich der TÜV NORD-Maschseeachter der nationalen Ligakonkurrenz. Seit dem Saisonauftakt in Frankfurt waren 4 Wochen vergangen und von der hoch motivierten Crew zum intensiven Training genutzt worden.

Insgesamt 3 Teilsiege konnten die auf Sprint spezialisierten Ruderrecken bei 5 Starts verbuchen. Nach dem initialen Sieg im Zeitfahren über die 350m-Sprintdistanz gegen den Gießen-Achter war die Euphorie im Team groß. Allerdings hatten die Niedersachsen vom Maschsee Pech mit der geruderten Zeit und fanden sich im langsamsten Achtelfinale gegen den Bundesligaachter aus Mülheim an der Ruhr wieder. Nachdem sie dieses nur denkbar knapp verloren hatten, triumphierten sie mit einem Sieg im Viertelfinale. Allerdings wieder mit der knapp langsamsten Zeit, weswegen sie sich nach dem harten Wettkampfmodus der RBL im hinteren Halbfinal- und Finalblock wiederfanden. Nach einem weiteren Sieg gegen die Sachsen-Anhaltiner vom Salzland-Achter aus Bernburg mussten die "Maschinen vom Maschsee" dann im Finale den äußeren Bedingungen Tribut zollen und verloren dieses Mal knapp gegen die Lahnhessen vom Gießen-Achter. Dies bedeutete in am Ende des Tages Platz 14 im Gesamtklassement.


Großer Jubel nach dem Viertelfinalsieg gegen Gießen

"Wir wissen jetzt gar nicht so recht ob wir uns freuen oder ärgern sollen. Vielleicht ein bisschen was von beidem. Die Naturstrecke und die Bedingungen in Werder waren traumhaft. Wir haben drei Bundesligarennen direkt gewonnen. Unsere Rennen waren allesamt technisch besser gerudert als beim Saisonauftakt in Frankfurt. Die Stimmung im Team ist überragend. Damit sind wir sehr zufrieden. Allerdings könnte die Platzierung besser sein. Die anderen Crews haben auch an sich gearbeitet und wir haben gut 12 von 18 Teams in Deutschland die 57er-Zeiten fahren. So eng war die erste Liga von der Leistungsdichte noch nie zusammen. Das sind teilweise nur hundertstel Sekunden bei knapp 1 Minute Belastung. Uns fehlte daher noch ein bisschen der "Bums" bzw. der Hubraum im Boot. Deswegen werden wir jetzt verschärft zur Hantelstange greifen. Mit ein paar PS mehr und gleicher technischer Ruderleistung können wir uns ruckzuck in den Top10 vorarbeiten. Das ist unser Ziel und Anspruch für die nächsten Wochen", zieht Schlagmann Florian Brüsewitz ein gemischt-positives Fazit aus den Rennen in Brandenburg.

Weiter geht es am 14.07.2018 mit dem dritten Renntag am Wasserstraßenkreuz in Minden. Die beiden Mindener Top-Teams bei den Frauen und Männern zelebrieren in der Jubiläumssaison ihr Heimspiel und auch viele Hannoveraner werden ihren TÜV NORD-Maschseeachter vor Ort unterstützen. Das Besondere an dem Naturkurs in Ostwestfalen ist, dass die Bundesligarennen auf dem Mittelkanal auf einer historischen Trogbrücke ausgetragen werden, die über die Weser kreuzt. In der Geschichte der RBL gab es noch nie eine engere Strecke. Das verspricht packende Ruderrennen für die Livezuschauer vor Ort.

Arne Simann
» Einzelansicht





RBL

Operation Werder

06.06.2018  ·  Ruder-Bundesliga
Am kommenden Sonnabend steht für den TÜV NORD-Maschseeachter vom HRC und Angaria der 2. Lauf der Ruder-Bundesliga (RBL) an.

In der 25.000-Einwohner-Stadt Werder an der Havel geht es für den Erstligisten vom Karl-Thiele-Weg dann wieder um wertvolle Punkte in der Tabelle. Die hannöverschen Riemen-Sprinter wollen in Potsdams pittoresker Nachbarstadt den Angriff auf die vordere Tabellenhälfte starten.

Nach Rang 12 von insgesamt 18 der besten deutschen Club-Achter beim Saisonauftakt in Frankfurt will die ambitionierte Maschsee-Crew jetzt in der brandenburgischen Blütenstadt wieder voll angreifen und eine leichte Trendverbesserung erkämpfen. Bisher gab es fast nur gute Nachrichten in der Vorbereitungszeit. Trainer Harald Thoms kann, bis auf wenige Verletzte, personell fast aus dem Vollen schöpfen und die spezifischen Vorbelastungen im Boot und an Land sind gut gelaufen. Das Stimmungsbild im HRC-Kader ist gut. Seit Frankfurt wurden einige Positionen umbesetzt und die Effektivität des gemeinsamen Schlages damit verstärkt.

"Das wird für uns wieder ein harter Wettkampf auf der Havel. Dieses Gewässer ist eine für alle Athleten völlig neue 350m-Strecke, auf die wir uns erst einmal einstellen müssen. Je besser und schneller wir uns anpassen können, umso erfolgreicher können wir in Werder sein. Wenn wir aber unsere Trainingsleistungen der letzten 3 Wochen abrufen und eine selbstbewusste Gewinner-Mentalität an den Tag legen, kann das an solchen Renntagen schon den Unterschied zu unseren Gegnern ausmachen. Die direkten Teams vor uns waren ja nur wenige Zehntel schneller und wir sind überzeugt davon, dass wir diesen Rückstand aufholen können", so Teamkapitän Florian Brüsewitz vor dem zweiten Renntag.

Die Mannschaft hat zudem registriert, wie am vergangenen Wochenende die Wasserballer von WASPO 98 Hannover sensationell den Deutschen Meistertitel nach Hannover gekämpft haben. "Wir gratulieren unseren Sport-Nachbarn ganz herzlich zum Meistertitel und werden versuchen, uns von dem Waspo-Kampfgeist inspirieren zu lassen. Genau diesen Teamgeist und Zusammenhalt wollen wir mit ins Boot nach Werder nehmen. Wir haben als Aufsteiger ja wenig zu verlieren und ein wenig Chuzpe könnte uns auf dem Weg nach vorne gut tun", ergänzt Schlagmann Florian Brüsewitz.
In der Frauen-Bundesliga wird auch der befreundete Leineachter Hannover vom DRC Hannover mit am Start sein.

Übertragung der Rennen ab dem Achtelfinale unter: sportdeutschland.tv/ruder-deutschland
Online-Ergebnis-Dienst: ppt-gmbh.de/live/

Arne Simann
» Einzelansicht





Erw

Vogalonga - Ein Rückblick

26.05.2018  ·  Breitensport Erwachsene
Eben steckte man noch mitten in den Vorbereitungen und nun ist auch schon wieder alles vorbei. Doch es hat sich gelohnt und es war ein absoluter Traum-Ruder-Ausflug. Venedig verzaubert an jeder Ecke wieder aufs Neue, so man die touristischen Hauptadern verlässt. Und den Canal Grande entlang rudern, an den zahlreichen Inseln vorbei und einmal durch die ganze Lagune – es könnte nicht besser sein.

Eine besondere Herausforderung war das zu Wasser lassen und Herausnehmen der Boote. Galt es doch einen Höhenunterschied von einem guten Meter zu Überbrücken oder die Boote über eine mit Algen versehene Treppe zu befördern. Doch gemeinsam und auch mit starker Unterstützung der Münchener Ruderkollegen klappte alles hervorragend.


Mit den Ruderbooten vor der Kirche Sant Stae am Canal Grande

Um die Boote am Regattatag dicht am Startpunkt (vor dem Markusplatz) zu haben, hatten wir diese am Samstag direkt am Canal Grande vor einer Kirche zwischengeparkt. Am Sonntag ging es dann scharf. Das Wasser wurde für motorbetriebene Boote gesperrt und die Meisten hielten sich auch daran. Nach einem kräftigen Kanonenschlag ging es dann los. 2.300 Boote mit 8.300 Ruderern bzw. Paddlern setzen sich in Bewegung, um den 30 km Rundkurs zu absolvieren. Gigantisch und einfach unvorstellbar. So etwas muss man selbst gesehen haben.


Im Canal Grande auf dem Weg zum Start

Am Startpunkt vor dem Markusplatz

Alles lief friedlich ab und man schwamm bzw. ruderte mit der Masse mit. Große Ruderkähne mit bis zu 30 stehenden Ruderern und lauter Musik bis hin zu einzelnen Paddlern war alles vertreten. Ob sportlich gekleidet oder mit Anzug und Kleid, Hauptsache das Boot bewegte sich aus purer Muskelkraft.
Ab der Halbzeit, auf Höhe der Insel Burano mit den bunten Häusern, ging es mit leichtem Rückenwind wieder zurück. War das Fahrwasser breit, verteilte sich die Masse, durchquerte man jedoch einen Canal, dann wurde es schon ganz schön eng. Doch mit viel Umsicht war auch dies kein Problem.


Bei der Durchfahrt von Murano

Auf der langen Strecke durch die Lagune war dann Zeit die Gedanken einmal schweifen zu lassen, die vorbeiziehenden Boote zu bewundern und das schöne Wetter zu genießen. Vor der Einfahrt in den Verbindungskanal zum Canal Grande staute sich dann die ganze Truppe. Nur langsam ging es voran und der Wind drückte die Boote immer wieder zur Seite. Die Polizei versuchte die Masse auseinander zu bekommen und die nachrückenden Boote aus der Lagune rechtzeitig zu stoppen.


Stau vor der Einfahrt in den Canal Grande

Von unseren vier Booten schaffte es nur Maschseewolf in den Canal hinein. Nach dem dritten Versuch von Dingel traf die Mannschaft auf BlackBox und wurde in die Masse an Booten hineingedrückt. Umringt und bedrängt von größeren Booten entschieden wir uns hier abzubrechen. Langsam lösten sich die Boote und ohne Boots- und Mannschaftsschaden traten die drei anderen Boote den Rückzug zum Anleger an. Nur die Mannschaft von Maschseewolf erreichte glücklich und zufrieden das Ziel auf Höhe Markusplatz. Auch wenn die Enttäuschung der anderen Mannschaften sich nicht verbergen lies, so ging die Sicherheit von Mannschaft und Boot hier klar vor.


Am Steg am Tronchetto, wo die Boote lagern

Da die Gesamtreiseplanung auch Freizeit vorsah, konnte der Pfingstmontag ausgiebig zur Stadt-und Umlandbesichtigung genutzt werden. Natürlich griffen wir auch hier auf das klassische Fortbewegungsmittel Boot bzw. Fähre zurück. Ziele wie Murano, die Friedhofsinsel und natürlich auch die vielen kleinen beschaulichen Seitengassen ließen sich bei typischen italienischen Sommerwetter genießen. Und so viel der Abschied am Dienstag bei Regen dann doch etwas schwer.
Doch egal, ob wir das Ziel erreicht haben oder nicht, Venedig mit seiner Vogalonga war allemal eine Reise wert und wird uns unvergesslich bleiben.


Gruppenfoto vor der Kirche Sant Stae mit den Müchnern

Ralf Kröger
» Einzelansicht





Erw

Vogalonga - Sightseeing

21.05.2018  ·  Breitensport Erwachsene
Nach all der Regatta-Vorbereitung, Regatta-Fahrt und der Gurkerei mit dem Anhänger hatten wir uns nun einen ganzen Tag Venedig redlich verdient. Und so gingen alle auf Entdeckungstour. Die Friedhofsinsel stand dabei hoch im Kurs und auch Murano.

Immer wieder eine Fährfahrt und beim Gondeln zeigt sich die Stadt von ihrer schönsten Seite. Voll sind die Hauptwege nicht nur zu Wasser, sondern auch am Land. Doch taucht man mal in die Seitengassen ab, dann kann sich der Zauber Venedigs voll entfalten. Abends gab es noch mal das typische italienische Essen mit Blick aufs Wasser.

Ach ja und Eis gab es auch immer mal wieder zwischen durch. Dass die Italiener Eis machen können, ist kein Geheimnis. Desto sahniger, desto besser, so mögen es die Meisten. Sorbet ist zwar kein klassisches Eis, ist aber aus den Eisläden nicht weg zu denken. Nico am Zattere steht dabei hoch im Kurs und gilt als einer der besten Eisläden der Stadt. Ich muss gestehen, dass ich diese Meinung nicht teilen kann. Ja, dass Brombeereis und auch die anderen Sorten sind ganz lecker, aber mir viel süß. Aber die Eisläden von Grom haben es deutlich besser im Griff, traumhafte Sorbets und göttliches Vanille- und Schokoeis. Nach sechs Tests anderer Eisläden, sticht Grom deutlich hervor und ist nicht nur mein Liebling geworden.

Ralf Kröger
» Einzelansicht





LS

Internationale Juniorenregatta Köln

21.05.2018  ·  Leistungssport
Gemeinsam mit DRC, RVH und RVS ging es am Freitag auf dem "Hannoveraner-Megabootstransport" geradewegs in den Pott! Fünf HRC Sportlerinnen in vier Booten traten auf dem Kölner Fühlinger See an. Nachdem wir uns in Münster und Bremen noch im ruhigen Saisonauftakt befanden, ist Köln nun die erste große Station auf dem Weg zur Meisterschaft.

Am Samstag standen erstmal die Vorläufe an, die am Ende des Tages darüber entscheiden wer am Sonntag im "A,B,C… Finale" sitzen wird. Das Los stellte unsere Juniorinnen vor durchaus lösbare Aufgaben. Und so konnte sich der Doppelvierer um Finja Giesemann, Charlotte Osthaus, Lisa-Marie Freitag und Marie Beretz mit Steuermann Fritz Marcinzcak ohne große Umwege direkt ins A-Finale katapultieren.


Am früheren Morgen konnten zudem die Doppelzweier um Finja Giesemann mit Lisa-Marie Freitag und Charlotte Osthaus mit Carlotta Bunck jeweils auf Platz drei fahren und sich beide für das "C-Finale" qualifizieren. Bei beiden Booten war über die zweiten 500m definitiv mehr drinne, doch ist das Ergebnis vorerst zufriedenstellend, da der Fokus an diesem Wochenende im Großboot und nicht im Kleinboot lag.


Krankheitsbedingt reichte es für Marie Beretz in ihrem Einer am Ende nur für das "D-Finale". An beiden Tagen ist sie stark am Start rausgefahren, musste dann allerdings über die Strecke dem Tempo, der nicht angeschlagenen Gegner, Tribut zollen. Fuhr Samstag auf Platz drei und Sonntag auf Platz vier.
Die Doppelzweier landeten Sonntag beide im selben Lauf. Charlotte Osthaus mit Carlotta Bunck konnten von Anfang an ihre Bugspitze nach vorne legen und lieferten einen souveränen Start-Ziel-Sieg ab. Der andere HRC-Doppelzweier hatte leider das Nachsehen und wurde von Magdeburg und Schleswig-Holstein auf Platz vier verwiesen.


Am Abend konnte dann endlich der Doppelvierer ran. Nach 500m war das Feld noch dicht beieinander, niemand konnte sich wirklich abheben und das Rennen musste über die Spurts in den zweiten 500m entschieden werden. Nun galt es nicht nur über Gewalt, sondern auch möglichst clever die Strecke runterzukommen und die ganze Geschichte wurde zum Showdown der Steuermänner. Am Ende trennten die Mannschaft acht zehntel von den Top 3 und ein undankbarer Platz vier kam sowohl im Rennen, als auch in der Gesamtwertung raus. Obgleich nicht der Erfolg, den sich jeder gewünscht hat, konnten sehr klare Schlüsse aus dem Rennen gezogen werden mit denen gut weitergearbeitet werden kann.

Daniel Kemner
» Einzelansicht




«1...21...31...3637383940...45...55...135»
Seite 38 von 135

Zugangsstatus

Besucher nicht eingeloggt.
» Einloggen
• • •

Neuigkeiten & Rundschr.

Aktuelle Informationen direkt in Dein Postfach abonnieren
» Rundschreiben per E-Mail
• • •

Archiv-Recherche

» Hilfe:
:

:

 

Impressum | Sponsoren
Datenschutz | Links