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Weltcupfinale auf dem Göttersee
13.07.2015 · Leistungssport
Beim Finale des diesjährigen Weltcup auf dem Rotsee in Luzern, Schweiz wollten Marie-Cathérine und Matthias Arnold noch mal zeigen, was in ihnen steckt.
Insbesondere Marie im deutschen Doppelvierer löste das fast schon dominierend. Sie fuhren einen souveränen Sieg ein und bleiben damit in diesem Jahr ungeschlagen. Auch die Niederländerinnen, die ihnen beim ersten Weltcuprennen noch gefährlich nahe kamen, konnten erneut distanziert werden. Maries kritische Anmerkung dazu: "Wir freuen uns sehr über den Sieg, wenngleich wir immernoch Platz haben, um uns zu verbessern. Auf der WM wartet auch USA, die wir noch nicht kennen, aber stark einschätzen." Dieser Sieg bedeutet gleichzeitig das erringen des Gesamtweltcups im Frauendoppelvierer.
Matthias durfte sich mit Neu-Zweierpartner Jonas Kilthau (Frankfurt) im leichten Zweier probieren und schlug sich sehr ehrbar. Nach einem starken Honnungslauf gelang ihnen im Finale ein fünfter Platz. "Wir fühlen uns schon ganz gut, müssen uns nur noch weiter einfahren. Das stetige Umbesetzen hat es uns schwer gemacht, einen gemeinsamen Rythmus zu entwickeln, dafür sind wir zufrieden."
Die DRCler Alexander Egler (Zweier Ohne, 14. Platz) und Julius Peschel (leichter Vierer Ohne, zehnter Platz) starteten ebenfalls auf dem Rotsee.
Lorenz Quentin
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Die Aller – oder "Von Schleusenwärtern, Zwiebeln und der Leine
11.07.2015 · Breitensport Erwachsene
Bisher wusste ich nur, dass die Aller irgendwas mit Celle zu tun hat, konnte aber weder sagen woher sie kommt noch wohin sie wieder geht. Das sollte sich nun ändern. Daher machten sich die 13 wackeren Breitensportler Claudia, Dagmar, Elke, Geesche, Petra, Christian A., Christian K., Jan, Jens, Klaus, Michael, Olaf und Thomas auf, die Aller zu Wasser zu erkunden. Es war Freitag, 19.06. und unser "Basislager" wurde in der Sportpension (!) in Hodenhagen bei Marlies und Eckard aufgeschlagen.
Bei der Ankunft wurden wir mit der Frage begrüßt, wann denn die "Jugendlichen" kämen – wir konnten unserer Wirtin aber leider nichts knackigeres präsentieren und wurden trotzdem mit einer ansehnlichen abendlichen Stärkung bedacht – wir wussten noch nicht, das die auch nötig sein würde! Am Samstagmorgen ging es dann mit Schnicke, Blackbox und Senior nach einem guten Frühstück zu unserer Anlegestelle bei Flusskilometer 5 unterhalb von Celle – natürlich war kein ruderkonformer Steg vorhanden, aber wen hält das schon ab! Die ersten Kilometer lagen schnell hinter uns, als die Schleuse in Oldau in Sicht kam – und hier entfaltete Olaf bisher ungeahnte Talente als Schleusenwärter! Er leitete uns sicher durch die selbst zu bedienende Schleuse und war stets Herr der imposanten Technik, wir wissen aber nicht, ob dies der einzige Grund für den freiwilligen Landgang war. Gegen Mittag kam dann der Campingplatz von Winsen (natürlich das an der Aller!) in Sicht, und durch Hunger getrieben kamen unsere Damen auf die Idee, sich wieder etwas frisch zu machen. Wir kehrten also ein, und neben ausreichender Stärkung konnten unsere Damen mit der Köchin die Geheimnisse um die geschmacksverbessernde Vorbehandlung von rohen Zwiebeln ausführlich lüften, das Rezept ist bei Petra erhältlich! Nach weiteren Schleusen, die Olaf wieder mit Bravour bediente und hinterher immer ganz erleichtert aussah, wurde unsere Fahrt an der Schleuse Hademstorf jäh gestoppt – hier gab es noch einen hauptberuflichen Schleusenwärter, und der war schon im Feierabend! Die Boote wurden also sicher an Land verstaut, die Mannschaften versuchten Kontakt mit den abgestorbenen Regionen Ihrer Körper aufzunehmen und der Tross machte sich auf den Weg zum Basislager. Hier wartete Eckard mit leckerem Grillgut und einem üppigen Buffet. Der Sonntag sollte mit der Mündung der Leine dann der Höhepunkt unserer Reise werden! Doch leider kam keine Leinemündung in Sicht! Wir zweifelten bereits an unseren nautischen Fähigkeiten doch eine Leinemündung schien es nicht zu geben. Das Rätsel klärte sich auch erst im Nachhinein, alles weitere hierzu bei der nächsten Allerfahrt! Unsere Fahrt führte uns dann vorbei an einer Herde Wasserbüffel (!) noch bis nach Eilte, wo wir den Fluss bequem verlassen konnten. Nach dem Verstauen der Boote konnten wir an dem örtlichen Café mit gemütlichem Garten nicht vorbeigehen und so fand unsere viel zu kurze Wanderfahrt hier ihr glanzvolles Ende, aber die Fortsetzung soll bereits in Planung sein…
Christian Adam
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Bericht über die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17 und U23
11.07.2015 · Leistungssport
Nachdem es die Ergebnisse schon per Mail gab, möchte Junior Owen Skibba das Renngeschehen auf dem Fühlinger See noch mal etwas genau beschreiben:
Vom 25. bis zum 28. Juni fanden dieses Jahr die Deutschen Jugendmeisterschaften der Junioren und B-Senioren in Köln auf dem Fühlinger See statt. Der HRC wurde dieses Jahr in allen Altersklassen vertreten. Namentlich waren das bei den B-Junioren Lukas Feld und Marvin Drotleff, die beide im Leichtgewichtseiner an den Start gingen. Bei den A-Junioren ging Owen Skibba im Leichtgewichtsachter an den Start. Bei den Schwergewichten ging Johanna Grüne im Zweier Ohne und Achter an den Start und Lennart Denecke nur im Achter. Zu guter Letzt gingen bei den B-Senioren Janka Kirstein und Frauke Lange im Vierer-Ohne bzw. Achter an den Start, sowie Jannik Menke im leichten Doppelvierer und -zweier. Als Trainer waren Frederik Stoll und Martin Lippmann mit dabei.
Der Donnerstag war der Tag der Junioren. Lediglich Jannik musste im Zweier der Senioren B im Vorlauf ran. Dort erruderte mit seinem Partner den 2. Platz, was den Hoffnungslauf bedeutete.
Das erste Rennen des Tages aber hatte Johanna im Zweier. Dort konnte sie einen souveränen 1. Platz mit Lena Osterkamp (DRC) belegen und somit ins Halbfinale einziehen.
Das nächste Rennen für den HRC bestritt Owen im Achter der Leichtgewichte. In diesem Rennen reichte die Leistung der Renngemeinschaft aus Hannover/Berlin/Oste/Bremen für einen 3. Platz, der nur für den Hoffnungslauf reichte.
Den nächsten Achter, allerdings bei den schweren A-Junioren, fuhr Lennart. Er erruderte mit seinen Kollegen vom Team NRW einen 4. Platz, der ebenfalls nur für den Hoffnungslauf reichte.
Die letzten Sportler von uns, die an diesem Tag an den Start gingen, waren Lukas und Marvin. Beide starteten im Einer, jedoch in verschiedenen Abteilungen. Beide konnten ihre Rennen deutlich gewinnen und zogen somit in ihre Halbfinals ein.
Am Freitag war der Tag der Hoffnungsläufe und Bahnverteilungsrennen. Als erstes startete Owen mit seinem Achter im Hoffnungslauf. Dort konnte sich die Mannschaft im Vergleich zum Vortag verbessern, ein anderes Boot hinter sich lassen und dadurch ins Finale einziehen.
Danach war Lennart an der Reihe, ebenfalls im Achter und ebenfalls im Hoffnungslauf. Auch seine Mannschaft konnte durch einen 3. Platz den Finaleinzug perfekt machen.
Der nächste Hoffnungslauf mit hannoverscher Beteiligung wurde von Jannik bestritten, der im Zweier einen 2. Platz herrausruderte und damit auch ins Finale einzog.
Nur einige Rennen später durften auch Janka und Frauke endlich im Renngeschehen mitmischen. Sie fuhren bei den B Seniorinnen im 4- ihr Bahnverteilungsrennen routiniert runter und konnte am Ende den 2. Platz belegen.
Als nächstes durfte Jannik noch einmal ran und musste mit seinem Vierer im Bahnverteilungsrennen die 2000m absolvieren. Ähnlich wie bei Frauke und Janka zuvor, fuhr die Mannschaft ein souveränes Rennen, an dessen Ende der 1. Platz und somit optimale Startvorrausetzungen für das Finale standen.
Das letzte Rennen des Tages wurde wieder von unseren Damen bestritten. Dieses Mal ging es im Achter der B-Seniorinnen an den Start, der nicht minder erfolgreich als ihr vorheriges Rennen war, sodass sie als Zweite die Ziellinie überquerten.
Der Samstag war gekommen und mit ihm endlich die spannenden und entscheidenden Rennen.
Vormittags konnte sich Johanna im Zweier den 3. Platz im Halbfinale sichern und dadurch den Finaleinzug feiern. Später am Tag musste sie ein zweites Mal rudern, jedoch im Achter. Dieses Bahnverteilungsrennen lief nicht nach Maß, weshalb auch nur ein 5. Platz heraussprang.
Weitere Halbfinals mit Beteiligung unserer Sportler wurden im leichten Einer der B-Junioren ausgetragen. Den Anfang machte Lukas, der in einem couragierten Rennen das Ticket fürs A-Finale nur knapp nicht lösen konnte und somit am nächsten Tag "nur" im B-Finale stehen sollte.
Etwas besser machte es Marvin, der sich nur einem anderen Sportler geschlagen geben musste, den 2. Platz und damit das A-Finale erreichte.
Die Rennen denen an diesem Tag mehr Beachtung geschenkt wurde, waren die Finalläufe der Senioren. Eigens dazu wurde auch unser Fanclub aus Hannover herangekarrt – und der durfte sich über diverse Medaillen freuen.
Den Anfang machte Jannik im Zweier, in dem er in einem starken Rennen die Bronzemedaille gewinnen konnte.
Noch einen Platz besser erfuhren sich Janka und Frauke im Vierer-ohne. Sie konnten ihren sehr guten Auftritt vom Vortag wiederholen und sicherten sich eine verdiente Silbermedaille.
Im nächsten Rennen mit dem HRC konnte Jannik noch einmal eine Schippe drauflegen und ließ durch seinen klaren Sieg und die damit einhergehende Goldmedaille im 4x unsere Fans in Ekstase verfallen.
Doch das Jubeln nahm kein Ende. Frauke und Janka wollten es auch noch einmal im Achter wissen. In diesem starken Rennen mussten sie sich am Ende lediglich dem U23 Deutschlandachter geschlagen geben, sodass beide sich über ihren zweiten Silberrang an diesem Tag freuen konnten.
Dank dieser tollen Ergebnisse konnte sich unser arbeitswütiger Fantrupp schließlich mit gutem Gewissen und voller Siegfreude wieder auf den Weg nach Hause machen. Einigen wurde sogar die Ehre zuteil, unsere erfolgreichen Sportlerinnen kutschieren zu dürfen.
Pünktlich mit dem Hahnenschrei wurde für fast alle verbliebenen Sportler der letzte Tag des diesjährigen Saisonhöhepunktes eingeleitet. Während Johanna, Marvin, Lukas und Owen bereits am Morgen trainierten, versuchte es Lennart mit der Ausschlafmethode um am Nachmittag topfit zu sein.
Wie die Tage zuvor auch durfte Johanna sich als erste profilieren. Sie konnte in einem starken Sechsbootefeld mit ihrer Partnerin im Zweier nicht ganz vorne positionieren, es reichte aber für einen wirklich guten 5. Platz.
Als nächstes durfte Lukas den Frust über das verpasste Finale am Vortag abbauen und im B-Finale an den Start gehen. Es gelang ihm abermals eine sehr gute Leistung abzurufen, die in seiner ersten Saison als Leistungssportler für einen hervorragenden 4. Platz im B-Finale reichte.
Im Anschluss an diesen Lauf war es Marvin, der für uns an den Start ging, diesmal im A-Finale. Er fuhr ein starkes Rennen. Leider reichten die Körner auf den letzten Metern nicht mehr ganz, sodass er im Schlussdrittel nicht mehr vorne mitmischen konnte und trotzdem noch einen 5. Platz erkämpfte. Auch für ihn war es die erste Leistungssportsaison, weshalb das Ergebnis nicht hoch genug geschätzt werden kann.
Die letzen Rennen des Tages waren traditionell die Achterrennen. Hier konnte zuerst Owen im leichten Achter einen so nicht erwarteten 5. Platz errudern.
Aufgrund krankheitlicher Symptome musste Johanna auf ihren Start im Juniorinnenachter verzichten, weshalb wir auch auf dieses Rennreportage verzichten.
Das letzte Rennen des Tages fand unter anderem unter Beteiligung von Lennart statt. Der machte es noch ein bisschen besser als Owen und konnte mit seinem Achter auf den 4. Rang fahren.
Alles in allem waren es in diesem Jahr wieder einmal äußerst erfolgreiche Deutsche Jugendmeisterschaften für den HRC, an deren Ende 1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze, 1x der 4. Platz, 3x der 5. Platz und 1x der 10 Platz stehen. Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler und natürlich auch viel Erfolg und Spaß für Frauke, Janka und Jannik bei U23 WM in Plovdiv.
Owen Skibba
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47. Bundeswettbewerb der Kinder in Hürth 02.-05.Juli
09.07.2015 · Kinder-Rennsport
Dieser 47. Bundeswettbewerb in Hürth (bei Köln) hatte es in sich!!!
Dauerhafte Temperaturen von über 40 Grad, Regatta Abbruch wegen Gewitter, Verkürzte Renndistanz der Langstrecke ohne Wende und Rennen die wiederholt werden mussten.
Mehr kann eine Regatta nicht bieten. Trotz aller Umstände gaben unsere Sportler vom HRC und die der Schillerschule alles, und erruderten achtbare Platzierungen.
Wie jedes Jahr ist der BW eine wirkliche Großveranstaltung, die erst einmal "gewuppt" werden muss. Das hat die Hürther RG, die dieses Jahr Ausrichter war, nach anfänglichen Schwierigkeiten und allen Widrigkeiten zum trotz, hervorragend hin bekommen. Über 1200 Sportler, Trainer, Betreuer, Helfer und Eltern galt es zu koordinieren, zu beherbergen, zu beköstigen und am wichtigsten, rudern zu lassen.
Der HRC war mit drei Sportlern bei diesem Bundeswettbewerb der Kinder vertreten. Für diesen gilt es sich allerdings erst einmal beim Landesentscheid zu qualifizieren. Dies ist diesen drei Sportlern gelungen. Das ist ein deutliches Zeichen das die Arbeit der letzten zwei Jahre Früchte trägt.
Ebenso wie die etlichen Siege und guten Platzierungen die diese Saison über im Bereich Kinderrennsport errudert wurden. Egal ob in Bremen, Otterndorf oder beim Landesentscheid in Salzgitter. Dazu haben natürlich auch die Sportler beigetragen die noch zu jung sind für den BW oder wo es leider nicht ganz gereicht hat beim LE.
Aber nun zu den Platzierungen aus Hürth...
Für Alexa Haß, die letztes Jahr schon BW Luft schnuppern durfte, und ihren Mädels Vierer von der Humboltdschule, in der Altersklasse 14Jahre, gab es gegen die starke Konkurrenz leider nicht viel entgegen zu setzten, so dass es am Ende nur zu Platz 18 von 18 gereicht hat.
Etwas mehr hatte sich Aaron Erfanian im schweren Jungs Einer der Altersklasse 14 Jahre vorgenommen. Er konnte sich nach intensiver Vorbereitung ins Mittelfeld rudern. Platz 15 von 24 in einem traditionelle vollen und starken Feld. Fast jedes Bundesland hatte hier das Kontingent von zwei Sportlern die entsendet werden können, ausgeschöpft.
Noch etwas besser konnte es Marie Beretz machen, mit ihrer Zweierpartnerin Emma Bieniek vom RVS. Die Mädels ruderten im schweren Mädchen Zweier Altersklasse 12/13 Jahre auf den 4. Platz von 18. Eine tolle Leistung, und Krönung einer hervorragend Saison, dieses so jungen und erst seit kurzem bestehenden Teams. Da geht noch was im nächsten Jahr.

Als Betreuer vor Ort für den HRC waren Julia Ost und Salim Neumann sowie Ronja Reiners für den RVS.
Diese Ergebnisse machen Lust auf mehr.... und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Saison mit den Kinderrennsportlern.
Wobei zum lachenden Auge auch ein weinendes gehört, da ich die Sportler die nach Ihrem letzten Kinderjahr (14Jahre) leistungsorientiert weiter rudern werden, nach dieser Saison an Frederik Stoll in den Leistungssport abgeben werde. Ich weiß sie dort aber in guten Händen, was es einem etwas leichter macht.

Salim Neumann
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Sommer, Sonne und zwei Gigboote
05.07.2015 · Breitensport Erwachsene
WaFa Berlin-Wannsee und drei hochsommerliche Tage im Juli 2015. Eine lustige Truppe ruderwilliger Hannoveraner macht sich auf den Weg zum viel besungenen Wannsee. "Pack die Badehose ein" war auch für uns die Vorgabe! Denn wer auf dem Wannsee unterwegs sein will, muss mindestens einmal in selbigem gewesen sein. Und wir waren nicht nur einmal baden!
Mit urigen Gigbooten ging es über den Kleinen Wannsee, Stölpchensee und Griebnitzsee zum "Kleinen Schloss" am Tiefen See mit Eis- und Badepause. Bei anschließender Hafenrundfahrt durch Potsdam konnten wir die Synagoge, die Oper und den Landtag sichten. Bei schlappen 38 Grad im Schatten steuerten wir unser nächstes Ziel, die Gasthausbrauerei Meierei an. Mit Blick auf Cecilienhof und Glienickerbrücke konnten wir im Schatten pausieren und den Blick über Seen und Wälder schweifen lassen. Urlaub kann so schön! Willi als tapferer Passagier bekam auch seine Streicheleinheiten.

Pause - was sonst?
Am Sonntag wurde der Große Wannsee geentert. Kreuz und quer, den Seglern hinterher, die alten Villen im Blick und zwischendurch immer wieder trinken, eincremen, Baden und Eis essen. Leider verging die Zeit viel zu schnell. Aber im nächsten Jahr gibt's bestimmt ein Wiedersehen!

Einsteigen bitte
Ralf Kröger
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Nachtrag - Weltcup in Varese
02.07.2015 · Leistungssport
Der Weltcup im italienischen Varese ging aus HRC-Sicht äußerst erfolgreich aus:
Ein Start - ein Sieg, durch Marie-Cathérine Arnold im Doppelvierer. Nachdem die Europameisterschaften knapper als erhofft waren, haben die Damen das Boot getauscht und umbesetzt. Marie sitzt nun auf der Übernahmeposition und das erfolgreich. Gute drei Sekunden Vorsprung sind es im Ziel.
Dies erweckt große Hoffnungen für das am kommenden Wochenende stattfindende Weltcup-Finale auf dem Göttersee in Luzern, wo Marie und ihr Vierer versuchen werden, den Gesamtsieg im Doppelvierer zu erringen.
Lorenz Quentin
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DHM - Meisterschaften der Studierenden
01.07.2015 · Ruderabteilung
Die Uni Hannover ist bei den diesjährigen Hochschulmeisterschaften die erfolgreichste Hochschule. Daran beteiligt waren Tom Bode, Jannik Menke, Jann-Edzard Junkmann, Lorenz Quentin, Florian Brüsewitz, Julia Ost und Ronja Reiners. Für die Sportler ging es um die Ehre und die Qualifikation für die EUC auf unserem heimischen Maschsee.
Am Erfolgreichsten darf sich dabei Jannik bezeichnen: er gewann am Samstag zunächst den leichten Doppelzweier vor einem weiteren hannoveraner Boot, nur um im Anschluss daran mit den anderen beiden zusammen eine Bronzemedaille im Doppelvierer zu holen. Da sie in diesem Rennen das schnellste leichte Boot waren, sind beide Bootsklassen für die EUC qualifiziert.
Julia holte schon im letzten Jahr die Qualifikation im "schweren" Doppelvierer, will aber lieber leicht starten. Somit hat sie es dieses Mal wieder versucht und mit einer Bronzemedaille im offenen Rennen auch den leichten Vierer qualifiziert. Hier freut sie sich schon auf das Duell mit Freya Zündorf, die für Münster startend sich im letzten Jahr qualifiziert hatte. Eine Silbermedaille im Frauenachter rundet ihr Wochenende ab.
Ronja holte sich ihre Silbermedaille im genau dem gleichen Achter wie Julia ab. Zudem freut sie sich über einen fünften Platz im Doppelzweier.
Am beschäftigsten trat Tom auf. Er erruderte zunächst einen vierten Platz in eben jenem Viererrennen, in dem Jannik Bronze holte und einen fünften Platz mit der identischen Mannschaft im Vierer-Ohne. Zudem startete er mit Lorenz, Florian und Jann-Edzard im Achter und im Sprintachter. Beide Male war gegen die Seriensieger aus Aachen nichts auszurichten, also gehen auch hier Silbermedaillen nach Hannover.
Edze konnte es nicht lassen und versuchte sich zudem im Zweier-Ohne. Hier sprang eine Bronzemedaille für ihn heraus.
Insgesamt ein in der Breite sehr erfolgreiches hannoveraner Wochenende. Qualifiziert hat die Uni Hannover nun folgende Bootsklassen:
Bei den Damen:
Doppelvierer, leichter Dopplvierer, leichter Doppelzweier
Bei den Kerlen:
Achter, Vierer-Ohne, Zweier-Ohne, leichter Doppelvierer, leichter Doppelzweier.
Lorenz Quentin
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Zweiter Weltcup - Lago di Varese
18.06.2015 · Leistungssport
Am kommenden Wochenende geht es für unsere Internationalen wieder auf Reisen, diesmal in das norditalienische Varese. Hier, in der Nähe von Mailand, will Marie-Cathérine Arnold mit ihrem Doppelvierer weiter angreifen. Nachdem ihre Verfolger bei den Europameisterschaften noch zu nah dran waren wollen die Damen Schmidla/Bär/Arnold/Thiele diesen Zustand ändern und ihre Gegnern ihre Dominanz aufpressen.
Währenddessen steckt Matthias Arnold noch mitten in der Selektion für den leichten Vierer-Ohne. Nachdem bei den Europameisterschaften die eilig zusammengesetzte Crew Peschel/Arnold/Koch/Wichert die Erwartungen nicht erfüllen konnte, darf der Zweier Kilthau/Keßler sich mit den anderen Vier um die Plätze streiten.
Lorenz Quentin
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Licht und Schatten bei der Heimregatta
16.06.2015 · Ruder-Bundesliga
Vergangenes Wochenende starteten unsere beiden Achter beim Heimspiel der
Ruder-Bundesliga auf dem Maschsee, wobei vor allem das Boot in Liga Eins eine sehr starke Vorstellung bot.
Den Vorteil des kurzen Anreiseweges nutzte die erste Mannschaft, um am Samstagmorgen noch eine letzte Runde auf dem See zu drehen. Für das Heimspiel wurde im Vorfeld die potentiell stärkste Mannschaft zusammengestellt, die im Zeitlauf auch gleich ihr Potential entfalten konnte. Mit der drittschnellsten Zeit im Ziel und einer erstaunlichen Vorstellung gegen den direkten Gegner aus Krefeld gelang ein hervorragender Einstieg. Diese gute Ausgangsposition konnte im Achtelfinale genutzt werden um in die obere Tabellenhälfte zu fahren. Damit war schon mal das erste Ziel des Achters geschafft, die nachfolgenden Rennen sollten jetzt noch einmal genutzt werden, dass minimal Ziel zu übertreffen.
Im Viertelfinale gab es für unseren Achter die Chance, mit einem zweiten Platz um die Plätze eins bis vier mitzufahren. Leider musste man die überraschend starke Konkurrenz aus Hamburg und die souverän vorher fahrenden Frankfurter ziehen lassen. Nach den starken Leistungen in den vorherigen Rennen wirkte die Mannschaft etwas platt und so wurden zum Halbfinale noch einmal drei frische Ruderer eingewechselt. Im nächsten Rennen gab es dann die Revanche für Frankfurt gegen Münster. Das Rennen ging knapp zu Gunsten der heimischen Crew aus und so ging es im Finale um die Plätze fünf und sechs.
Das Finale wurde zwischen dem hannoverschen Achter und dem Dole Achter aus Hamburg ausgefahren. Nach einem guten Start ins Rennen und einem leichten Vorsprung musste, wegen des kräftig wehenden Seitenwindes, stark gesteuert werden, was den Vorsprung stark schrumpfen ließ. Im Ziel war das Boot aus Hamburg dann knapp vorne und so verpasste das hannoversche Boot die Gelegenheit, eine neue Bestplatzierung in der ersten Liga zu erreichen. Trotzdem ist die Mannschaft sehr zufrieden mit ihrer Leistung. Dass man Gegnern wie Krefeld, Mühlheim oder Frankfurt die Stirn bieten oder sogar vorher fahren kann, hatte im Vorfeld kaum einer gedacht.
Mit der herausragenden Leistung in Hannover geht der Achter hochmotiviert in die Vorbereitung des dritten Renntages, um dort noch einmal solche Ergebnisse zu bringen.

Vollgas am Nordufer: HRC I
Das Zweitligateam konnte auch vor heimischer Kulisse nicht vollends überzeugen. Nach einem nicht ganz optimalen Zeitfahrrennen gegen den Achter aus Bremen reichte es bei drückender Hitze zur Überraschung der Teammitglieder nur für den 13. und somit vorletzten Platz, womit der Mannschaft im Achtelfinale neben Lingen und Team Lomabridum II aus Hamburg auch die sehr starken Ruderer der TU-Dresden gegenüberstanden. Wie zu erwarten, war dort gegen die Dresdner nicht allzu viel auszurichten, allerdings befanden sich am Rennende ebenfalls die Hamburger, welche man in Frankfurt noch deutlich schlagen konnte, knapp vor dem eigenen Boot, wodurch es im weiteren Verlauf des Renntages erneut nur um die Ränge 9-14 gehen sollte.
Auch im Viertelfinale musste man einem Hamburger Boot, dieses Mal in Gestalt des Fari-Achters, sehr knapp den Vorrang lassen und wurde hier vor Leipzig Zweiter. Wie schon in Frankfurt war das beste Rennen des Tages das Halbfinale, in dem sich das Team mit einem deutlich Vorsprung vor den Achter aus Witten setzen konnte, wodurch im Endlauf dann die Plätze 9-11 mit Hameln und dem Fari-Achter ausgefahren wurden. In einem Herzschlagfinale überquerte der Bugball der Hamelner die Ziellinie 7/100s vor dem der Hannoveraner, womit letztendlich wiederholt ein 10. Platz zu verbuchen ist.

Endspurt für HRC II
Abgesehen von den erneut hinter den Erwartungen zurückgebliebenen sportlichen Leistungen war die erste RBL-Heimregatta für das Zweitliga Team aus Hannover aber definitiv eine schöne Erfahrung, die aus Sicht der Mannschaft gerne im nächsten Jahr wiederholt werden kann.
Tom Bode & Rasmus Henschel
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Ruder-Bundesliga Heimspiel
15.06.2015 · Ruder-Bundesliga
Die Mannschaften möchten sich bei allen Helfern, Unterstützern und Zuschauern für einen tollen Renntag bedanken. Danke, ihr wart großartig.
PS: Der Bericht für alle, die abwesendend waren, kommmt noch
Lorenz Quentin
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