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LS

Juniorenregatta HH - Generalprobe für die Meisterschaften

08.06.2017  ·  Leistungssport
Von Krebsen über offene Dollen, stark dominierten Rennen, Schlamm und einem Sonnenuntergang der seines Gleichen sucht, war letztes Wochenende mal wieder alles auf der Dove-Elbe Regattastrecke Hamburg Allermöhe dabei. Gleichzeitig war dies auch die Generalprobe für die bald anstehenden deutschen Meisterschaften und Saisonhöhepunkt in München.
Den ersten Start in strömendem Regen machte der B-Juniorinnen Doppelzweier mit Marie Beretz und Charlotte Osthaus. In einem sehr aufgelösten Feld sicherten sich die beiden Platz 3 hinter Potsdam und Bodensee/Ulm. Beide traten später noch einmal im Einer an und fuhren hier jeweils auch auf Platz 3.
Am Sonntag trafen beide im dritten gesetzten Lauf aufeinander und hier gewann Marie Beretz das vereinsinterne Duell mit Platz 3 vor Charlotte Osthaus auf Platz 5.

Im Rennen danach kamen, auch im Doppelzweier, Aaron Erfanian und Leon Knaack und hier wurde schnell klar: die Jungs gehörten nicht in diese Abteilung. Nach 500m zeichnete sich bereits ab, dass der Sieg nach Hannover kommen würde und so kam es dann auch und die beiden fuhren der Konkurrenz Längenweit weg. Mit gestärktem Selbstbewusstsein reichte es am Abend dann für Platz 2 hinter BRC/Rotation Berlin im Doppelvierer mit Tom-Otis Brandes, Steuermann Fritz Marcinczak und Artem Kasterin (DRC).

Am Sonntag landeten die beiden mit viel Pech auf Platz 5 von 5 im ersten gesetzten Lauf, nachdem auf den ersten 500m eine Dolle aufsprang. Die beiden konnten zwar das Rennen weit abgeschlagen fortsetzen, doch hatten sie zu viel Zeit verloren, als dass sie noch einmal an das Feld hätten rankommen können. Am Nachmittag im Doppelvierer war das Malheur bereits vergessen - in einem packenden Rennen hängten sie das Hinterfeld ab und im knappen Finish zwischen den ersten vier Booten sprang für die fünf leider Platz 4 raus, hinter Berlin, Magdeburg und Leverkusen. Trotzdem wurde gezeigt, dass es um den Standort Hannover in beiden Bootsklassen gut bestellt ist.


Ryan Smith und Fritz Marcinzcak als Steuermann traten mit Moritz Ahliff (DRC), Hannes Alten (DRC) und Mathieu Njofang (DRC) im B-Junioren Vierer an. Der Eindruck aus Köln bestätigte sich hier erneut und am Ende sprang Platz 3 von 4 raus. Am Nachmittag erruderte Ryan sich Platz 3 hinter Potsdam und Waltrop. Am Sonntag ging es im Vierer ähnlich weiter: Platz 2 von 3 im zweiten gesetzten Lauf, reichten leider nicht für München (später dazu noch mehr). Dafür erkämpfte er sich in einem "befreiend aussehenden" Rennen Platz 2 im dritten gesetzten Lauf hinter Leverkusen und vor Vereinskollege Tom-Otis Brandes.

Danach durften auch die A-Junioren mal ran. Lukas Feld und Tobias Schiefer (DRC) erruderten sich im Leichten A-Junioren Doppelzweier einen soliden Platz 2 mit Kontakt zur Spitze und viel Abstand zum Hinterfeld. Eine Abteilung später kamen Joshi Aaron Hoffmannn und sein Zweierpartner Falk Trittschanke (DRC) als fünfter über die Ziellinie in einem nicht zufriedenstellenden Rennen. Später kam Joshi als fünfter über die 2000m im Leichten A-Junioren Einer an. Der Doppelvierer um Lukas Feld, Falk Trittschanke (DRC), Tobias Schiefer (DRC) und Leon Gerke (DRC) hingegen flog nur so über die Dove-Elbe, musste sich dann allerdings in einem knappen Finish hinter Würzburg und Crefeld auf Platz 3 einreihen.

Am Sonntag mussten Lukas und Tobias sich dann der Konkurrenz im Doppelzweier im ersten gesetzten Lauf geschlagen geben, nachdem sie, in einem bis dahin sehr engen Rennen, doch noch auf den letzten 500 Metern einkassiert wurden und sich mit Platz 6 zufriedenstellen mussten. Der Doppelvierer hingegen konnte sich im ersten gesetzten Lauf wieder auf Platz 3, hinter Würzburg und Crefeld, einordnen. Hier fehlte es laut eigener Aussage am Ende auf den dritten 500 Metern. Joshi, am Sonntag nur im Einer, gewann den vierten gesetzten Lauf ganz klar mit über 15 Sekunden vor Bremen.

Noch einmal kurz zurück zu den schweren B-Junioren mit Tom-Otis Brandes, der seinen Einer Platz zwei hart umkämpft an Wannsee abgeben musste und somit auf Platz 3 landete. Am Nachmittag ging es mit bereits angesprochenem Doppelvierer auf Platz 2 und am Sonntag auf Platz 4. Im vereinsinternen Duell gegen Ryan belegte Tom einen soliden Platz 5 mit direktem Kontakt zur Spitze des dritten gesetzten Laufs.

Dann kommt jetzt die Viererbesatzung der B-Juniorinnen um Emma Bieniek, Solanyi Lovermann, Zoe Magdeburg (Lüneburger RC "Wiking") und Lara Popp (DRC). Sowohl im Vierer ohne als auch im Doppelvierer (Steuerfrau: Gesa Rödding DRC) ging es für die vier an den Start. Dabei kamen am Samstag zweimal Platz 4 in jeweils ziemlich eindeutigen Rennen zustande.

Der Sonntag begann mit einem engen Kampf um die Plätze 2-4, wo am Ende Platz 3 für Hannover draufstand, im ersten gesetzten Lauf des Vierer Ohnes. Dennoch konnten sich die Mädchen auch im Doppelvierer gegen die meiste Konkurrenz durchsetzen und brachten somit einen soliden Platz 2 zurück nach Hannover.

Und das Beste kommt zum Schluss, könnte man glauben. Tatsächlich wurde sich bei den leichten B-Junioren an diesem Wochenende an einigen Stellen unter Wert verkauft. Beginnen tut es am Samstag, der Doppelvierer um Daniel Kemner, Imran Skoray (DRC), Piet Heinze (DRC), Niko Trittschanke (DRC) und Steuerfrau Gesa Rödding (DRC) musste sich nicht nur den klar überlegenen Favoriten aus Essen geschlagen geben, sondern zudem noch den Berlinern, die bisher keiner auf dem Schirm hatte. Im Einer konnte Daniel dann nach zwei Krebsen noch gerade Platz 3 über die Ziellinie retten. Jakob Hartung hingegen zeigte sich von seiner besten Seite und belegte mit einer starken Gesamtzeit Platz 2 in seiner Abteilung.

Am Sonntag konnte der dritte gesetzte Lauf im Doppelvierer mit Platz 4 und somit auch das gesamte leichte Doppelviererprojekt beendet werden. Das Vereinsinterne Duell konnte Jakob klar für sich entscheiden, der pünktlich zur Generalprobe gezeigt hat, dass er nicht zu unterschätzen sei. Platz 2 für Jakob und Platz 4 für Daniel standen am Ende im dritten gesetzten Lauf auf dem Papier.

Alle Ergebnisse und Informationen zur Regatta gibt es auf http://alsterclub.de/regatten/aktuelle-termine.php5?detail=58.

Vom 21. Juni bis 25. Juni geht es dann zum Saisonhöhepunkt auf die Olympiastrecke München für die Deutschen Jahrgangs und Junioren Meisterschaften.

Dort werden antreten:

Der leichte A-Junioren Doppelvierer: Lukas Feld mit Tobias Schiefer, Falk Trittschanke, Leon Gerke (alle DRC)
Der leichte A-Junioren Doppelzweier: Lukas Feld mit Tobias Schiefer
Der B-Junioren Doppelvierer: Leon Knaack, Aaron Erfanian, Tom-Otis Brandes mit Artem Kasterin (DRC)
Der B-Junioren Doppelzweier: Leon Knaack und Aaron Erfanian
Der B-Junioren Einer: Ryan Smith
Die beiden leichten B-Junioren Einer: Jakob Hartung und Daniel Kemner
Der B-Juniorinnen Vierer: Emma Bieniek, Solanyi Lovermann mit Zoe Magdeburg (Lüneburg) und Lara Popp (DRC)

Viel Erfolg allen Sportlern bei ihrer Vorbereitung auf dieses Highlight!

Lukas Feld
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RBL

Platz 5 in Frankfurt

31.05.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Durch eine äußerst knappe Niederlage im Viertelfinale verpasst der Maschseeachter die Top 4 beim ersten Renntag der Saison, kann aber immerhin noch Schadensbegrenzung betreiben.

"0,03 Sekunden sind natürlich sehr ärgerlich, aber letztendlich sind wir ja selbst schuld daran!", summiert Tobias Kühne, Ruderer des Maschseeachters, den Regattatag. Fünf Rennen war man gefahren, vier davon hatten die Sportler vom Maschsee souverän gewonnen. Lediglich ein Rennen, das entscheidende für einen Platz unter den ersten vier Booten, ging mit dem Wimpernschlag verloren.
Allerdings war dieses Rennen auch das schlechteste von den Fünfen gewesen, war man doch als Zeitfahrdritter als Favorit auf die 350m lange Strecke gegangen, dann aber bei sehr welligen Bedingungen gar nicht gut ins Rennen gekommen, so dass der Kampf am Ende knapp verloren ging.

Bei sehr heißen Bedingungen von 30 Grad war man stark in den Renntag gestartet und konnte die beiden ersten Rennen deutlich für sich entscheiden. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass man gegen die beiden Ersten des Zeitfahrens, Minden und Witten, um die Medaillen kämpfen würde. Allerdings lief dann im Viertelfinale der Start alles andere als gut, bis dahin die Stärke der Männer vom Maschsee. Konnte man sich dort sonst immer bereits von dem gegnerischen Boot absetzen, hatte man dieses Mal mehr mit sich selber und den Wellen der noch kurz zuvor den Main passierenden Schiffahrt zu kämpfen als mit dem Gegner. Am Ende fehlten dann die entscheidenden zwei Zentimeter im Ziel.

"Natürlich ist es ärgerlich, dass die Bedingungen nicht so gut waren. Auf der anderen Seite hatten beide Mannschaften dieselben Wellen und diese Aufgabe hat Bernburg besser gelöst als wir!", berichtet ein leicht enttäuschter Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz.

Da man die nächsten beiden Rennen souverän gewinnen konnte, kann man trotzdem noch halbwegs zufrieden auf den Regattatag in Frankfurt zurück blicken. "Wir wissen jetzt immerhin, dass wir bei einer guten Leistung von uns defintiv um die Medaillen mitfahren können! Und das wollen wir bei den nächsten Regatten auf jeden Fall auch machen!", bilanziert Florian Brüsewitz.

Am Ende des Tages kamen die Athleten vom Maschsee auch noch auf eine andere Art mit einem blauen Auge davon, da in Ihren Bus eingebrochen wurde. Es wurden mehrere Rucksäcke durch eine eingeschlagegene Seitenscheibe gestohlen, in denen aber zum Glück kaum Wertsachen waren, so dass ein fehlendes Portemonnaie das Einzige war, was es zu beklagen galt.

"Das war natürlich das negative Sahnehäubchen bei dieser Regatta!", berichtet Ligaurgestein Lorenz Quentin, der in seine neunte Saison geht. "Aber genau wie bei der Regatta sind wir auch da mit einem blauen Auge davon gekommen. Ruderisch haben wir bei den nächsten Rennen noch alles selber in der Hand, weiter um den Aufstieg kämpfen zu können!"

Und das soll auch weiterhin das Ziel sein – der Kampf um den Aufstieg. Nächste Station ist Hamburg in 4 Wochen.

Tobias Kühne
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JA

Gemeinsames Grillen und Rudern bei Sonnenschein

30.05.2017  ·  Jugendabteilung
An einem Sonntag, der zunächst verregnet anfing, brachen die Wolken rechtzeitig wieder auf für den Beginn des diesjährigen Familien- und Freunderudertages. So hatten die Ruderinnen und Ruderer des HRC, dieses Jahr sowohl aus der Jugendabteilung als auch aus dem Breitensport der Erwachsenen, die Möglichkeit und die Zeit bei günstigsten Bedingungen ihren Angehörigen ihren Wassersport zu präsentieren und auch selbst einmal nahe zu bringen.

Auch das gemeinsame Grillen und das reichhaltige Buffet, welches über Essensbeiträge seitens der Mitglieder organisiert wurde, zeigte großen Anklang. Insgesamt fanden etwa 60-65 Leute den Weg zu uns auf unser Clubgelände, und gestalteten einen schönen gemeinsamen Nachmittag auf dem Wasser und unter der Vereinskastanie.
Die übrig gebliebenen Köstlichkeiten kamen auch noch im Nachhinein sehr gut an bei den Ruderbundesligisten, die gerade aus Frankfurt zurückkehrten!
Die Bilanz: Sehr erfolgreich, und damit bis zum nächsten Jahr!








Niklas-Maximilian Epping
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LS

2. Kleinboottest der U23

29.05.2017  ·  Leistungssport
Parallel zur EM durften sich unsere U23-Sportler mit ihrer Konkurrenz in den Kleinbooten auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe messen. Hiervon berichtet Riemerin Frauke Lange:

Am vergangenen Wochenende wurden unsere U23-Sportler ein weiteres und letztes Mal im Kleinboot (2- und 1x) überprüft. dazu ging es nach Hamburg auf die Regattastrecke in Allermöhe. Am Samstag Vormittag konnten die Riemerinnen Janka Kirstein/Lena Osterkamp (DRC) und Lena Schielke/Frauke Lange sich jeweils mit einem dritten Platz in ihren Vorläufen für das Finale A qualifizieren. Auch Johanna Grüne zog im Fraueneiner mit Platz 3 im Vorlauf in das A-Finale ein.

Am Nachmittag wurde dann bei auffrischendem Gegenwind um die Plätze 1-6 gekämpft. Der Zweier Schielke/Lange konnte sich dabei auf Platz 4 vorschieben, die Kombi Kirstein/Osterkamp belegte Platz 6. Beide Zweier verbesserten ihre Platzierungen von der Kleinbootmeisterschaft in Krefeld vor vier Wochen.

Auch Johanna Grüne wurde in ihrem A-Finale sechste. Jannik Menke musste nach einem Vorlauf am Vormittag leider wegen Krankheit abmelden und konnte am restlichen Wochenende nicht mehr an den Start gehen.
Am Sonntag wurden nach der ausgefahrenen Rangliste Mittel- und Großbootkombinationenen ausprobiert. Die Riemerinnen gingen vormittags im 4-, wobei Schielke/Lange in Renngemeinschaft mit Essen und Hamburg Platz 3 und Kirstein/Osterkamp mit Köln/Koblenz Platz 4 belegten, und nachmittags im 8+ an den Start, in dem sie auf gemeinsam Platz 2 unter den Achtern ruderten.

Johanna Grüne fuhr im Doppelzweier in Renngemeinschaft mit der RG Speyer auf Platz 3 und nachmittags im Doppelvierer auf Platz 2.
In den nächsten Wochen werden nun die Groß- und Mittelboote weiter verfolgt und im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften Ende Juni schnell gemacht.

Lorenz Quentin
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RBL

Saisonstart am Main

26.05.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Am morgigen Samstag wird unser Maschseeachter in Frankfurt die neue Saison der Ruder-Bundesliga einläuten und hat dabei das große Ziel "Aufstieg" fest im Blick. Das Trauma des letzten Jahres soll vergessen gemacht werden


Er hat sich schon ein wenig ins Gedächtnis eingebrannt, der letzte Renntag der Saison 2016 in Berlin. Die Ruderer vom Maschsee waren als Tabellenführer angereist, mit dem festen Willen in die erste Bundesliga aufsteigen zu wollen. Das Ergebnis des Renntages nach einem verpatzten Achtel- und Viertelfinale: Vorletzter. Aufstiegstraum geplatzt. In der Tabelle noch auf einen 4. Platz abgerutscht und viele verwirrte Gesichter über das, was gerade geschehen war.

So etwas soll in dieser Saison aber nicht nochmal geschehen. Extern verstärkt hat man sich zwar kaum, bis auf zwei neue Ruderer aus den eigenen hannoverschen Reihen. Dafür hat man über den Winter effektiv gearbeitet. Mehr Stunden im Kraftraum und auf dem Ergo, weniger auf dem Wasser im Boot, haben dazu geführt, dass die Mannschaft im Schnitt deutlich stärker geworden ist als in den vergangenen Jahren. Darüber hinaus hat man die hannoversche Trainerlegende Harald Thoms dazu gewinnen können, dass er die Leitung des Bundesligateams übernimmt. Auch sein Sohn Erik ist als einer der neuen Ruderer mit von der Partie.

"Wir haben dieses Jahr deutlich mehr Trainingseinheiten im Kraftraum verbracht und haben erst Anfang April wieder damit begonnen Einheiten im Achter auf dem Maschsee zu rudern!", berichtet Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz. Mit dieser Philosophie will man mittels Kraft die über die letzten Jahre erlernte Technik im Boot besser umsetzen und die "Mehr-PS" auch aufs Wasser bringen. Für Den Saisonstart in Frankfurt hat man sich auf jeden Fall viel vorgenommen. "Es ist immer schwer, die gegnerischen Mannschaften am Anfang der Saison einzuschätzen. Wenn ich aber auf unsere letzten Einheiten vor Frankfurt blicke glaube ich nicht, dass wir vor vielen Mannschaften Angst haben müssen.", meint Tobias Kühne, der im letzten Jahr noch als Spielertrainer fungierte, sich aber nun seit diesem Jahr dank Harald Thoms wieder voll aufs Rudern konzentrieren kann.

Angst haben muss die Mannschaft, die mit neuem Sponsor, dem Autohaus Hackerott, an den Start geht, auch am ehesten vor sich selber, wie die letzte Saison gezeigt hat. "Fehler sind gut, solange man sie nur einmal macht. Aus der letzten Saison haben wir hoffentlich gelernt, dass man sich nie zu sicher sein darf!", hofft Tobias Kühne.

Schlagmann des Achters ist in diesem Jahr wieder Carl-Philip Hoppe, nachdem der Schlagmann des letzten Jahres, Sven Leßner, noch an einer langfristigen Handverletzung laboriert und wohl erst wieder ab der Mitte der Saison eingesetzt werden kann. Steuerfrau wird wieder Franziska Stege sein, wobei sie sich in diesem Jahr den Job mit Julia Triesch teilen soll.

Als Ziel für die neue Saison hat die Mannschaft vom Maschsee – genau wie im Vorjahr – den Aufstieg in die erste Liga der acht besten Deutschen Sprintachter ausgegeben. Allerdings will man in diesem Jahr, nach drei zweiten Plätzen in der letzten Saison, auch endlich mal wieder ganz oben bei einer oder mehreren Regatten auf dem Siegertreppchen stehen. Am besten schon gleich in Frankfurt. Die vermutlich stärksten Gegner kommen wohl aus Minden, aber auch das fusionierte Team aus Hamburg sollte nicht unterschätzt werden. Der erste Renntag in Frankfurt wird zeigen, wie weit die Sportler vom Maschsee tatsächlich ganz oben mitmischen können werden.

Tobias Kühne
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KRS

Die Nordsee ruft! – JuM Regatta Otterndorf

24.05.2017  ·  Kinder-Rennsport
Bei frischer Seeluft und bestem Wetter, erruderte die Kinderrennsportgruppe mehrere Medaillien und viele weitere gute Platzierungen. Der Spass kam, wie immer, natürlich auch nicht zu kurz.


Die Junioren/innen schwitzen in Köln, und was machen die Kinder? Ebenfalls schwitzen, nur halt in Otterndorf. Wo es nun schöner ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. ;)

Vierzehn Kinder, vier Trainer/innen plus Fahrräder, zwei Bullis und ein Bootsanhänger haben sich jedenfalls in Otterndorf wohl gefühlt. Auch die mitgereisten Eltern (inzwischen Tradition) haben das Wetter und die Seeluft genossen.
Am Freitag Nachmittag ging es bereits los in Richtung Nordseeküste. In Otterndorf angekommen wurde der Bootsanhänger auf der allseits bekannten Kuhwiese abgestellt, die Verpflegung eingekauft und dann ging es schon zur Unterkunft. Übernachtet wurde wie jedes Jahr, in der Grundschule von Otterndorf. Am Samstag Morgen hatte unsere Trainingsgruppe ab 9.00Uhr ihre ersten Rennen. Über den Vormittag verteilt wurden Slalom Rennen und 1000m Streckenrennen absolviert. Hier gab es schon die ersten Medaillen. Besonders für die LE Kandidaten war die 1000m Strecke die Generalprobe unter Wettkampfbedingungen. Das sollte am Samstag aber nicht alles sein. Am frühen Abend ging es dann für die ALLE Sportlerinnen und Sportlern noch auf die 3000m Langstrecke. Hier lieferten alle Mannschaften gute Leistungen ab. Egal ob im gesteuerten Vierer, Doppelzweier oder ganz auf sich allein gestellt, im Einer. Es wurde alles gegeben. Dementsprechend hungrig waren dann auch alle und es wurde direkt im Anschluss auf dem Bootsplatz gemeinsam gekocht und gegessen. Nudeln mit Soße a la Timo & Mathis. Auf den Punkt gekocht und super lecker. :)

Am Sonntag Morgen mussten wir alle früh aufstehen und mit gepackten Sachen, traten wir den Weg zur Regattastrecke an. An diesem Tag dominierten die 500m Rennen. Ein bisschen Schnellkraft schadet ja nie. ;) Einige der Mannschaften knüpften an die Erfolge des Vortages an, und gewannen auch ihr drittes und letztes Rennen an diesem Wochenende souverän. Nachdem das letzte Rennen absolviert wurde, haben wir gemeinsam die Boote verladen und es ging wieder auf den Heimweg nach Hannover. Dort angekommen fand das übliche Prozedere statt: Bootshänger abladen, Boote putzen, Boote aufriggern, gemeinsame Abschlussrunde und… Kinder wohlbehalten an die Eltern übergeben. Check!

Auch dieses Regattawochenende war wieder sehr schön, mit vielen neuen Erfahrungen und Erfolgen und natürlich viel Spass. Vielen Dank an die ehrenamtlichen Trainer/innen und den mitgereisten Eltern und Geschwister-Fanclub.

Viel Freude beim anschauen der Fotos!










Salim Neumann
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LS

Junioren Regatta in Köln

23.05.2017  ·  Leistungssport
Unsere Junioren durften sich am Wochenende auf dem Fühlinger See in Köln mit der nationalen Konkurrenz messen. Es berichtete Lukas Feld bereits ausführlich auf Facebook, hier nochmal der Text:

Nach zwei gewonnen Rennen am Samstag im Doppelzweier der B-Junioren mit Aaron Erfanian und Leon Knack, sowie im leichten Doppelvierer der A-Junioren mit Lukas in Rgm. mit Tobias Schiefer, Falk Trittschanke und Leon Gerke (alle DRC), ging es auch in den jeweiligen A-Finals am Sonntag an der Spitze heiß her: Leon und Aaron sicherten sich in einem guten Rennen knapp hinter Magdeburg den zweiten Rang, womit sie vor der nationalen Konkurrenz ein Zeichen setzen konnten.
Nicht weniger knapp überquerten Lukas, Tobias, Falk und Leon die Ziellienie als drittes Boot. Die Konkurrenz aus Mainz/Wiesbaden setzte sich ab Streckenhälfte immer weiter ab, während die Rgm. Team Nord West im letzten Streckenviertel noch einmal ordentlich aufdrehten, sodass es am Ende nicht mehr ganz reichte.

Später am Tag fuhren Leon und Aaron zusammen mit Tom-Otis Brandes und Artem Kasterin (DRC) im Doppelvierer mit Steuermann der Altersklasse B ebenfalls im A-Finale auf den dritten Platz. Obwohl bei 1000 Metern die drei führenden Boote nur wenige Hundertstel auseinander waren, sind Leon, Aaron, Tom und Artem auf den letzten Metern, trotz eines guten Rennens noch knapp einkassiert worden.
Auf den letzten Metern knapp einkassiert wurden auch Lukas und Tobias, welche sich zwar nicht durch den ersten Platz im Vorlauf, aber dafür durch die beste Zeit der Zweitplatzierten für das A-Finale qualifizieren konnten. Die beiden starten grandios in ihr Rennen und verteigten den zweiten Platz bis hin zum Endspurt. Hier schob sich die Rgm. Köln/Krefeld eine halbe Bootslänge vor. Somit erreichten sie den guten dritten Rang hinter Mainz und der Rgm. Köln/Krefeld.

Ryan Smith konnte in seinem A-Finale des Junioren Vierers mit Steuermann der Altersklasse B in Rgm. mit Hannes Alten, Moritz Ahlff und Mathieu Njofang (alle DRC) nicht ganz an die Spitze des Feldes anknüpfen. Mit einer verhaltenen Startphase verpassten die Vier leider die Treppchenplätze und erreichten schließlich den fünften Rang ihres Rennens.

Ein weiteres A-Finale mit HRC Beteiligung ist im Juniorinnen Vierer mit Steuerfrau ausgefahren worden. Emma Bieniek fuhr zusammen mit Lara Popp (DRC), Zoe Magdeburg (Lüneburg) und Solanyi Lovermann (RVH Hannover) auf den dritten Platz. "Es hätte mehr drin sein können!" hieß es im Anschluss...
Das zeigten sie später am Tag dann auch: Im Doppelvierer mit Steuerfrau in der Altersklasse B gewannen die Vier den dritten gesetzten Lauf mit einem zufriedenstellenden Rennen.

Bei den schweren B-Junioren im Einer starteten Tom und Ryan.
Nach einer guten Startphase fehlten Tom am Ende des B-Finals die Körner, um den Anschluss an die Spitze zu halten und überquerte die Ziellinie als sechster.
Ryan startete im dritten gesetzten Lauf, wobei er sich durch eine eher schwache Startphase zunächst hinten einordnen musste. Im Endspurt verkürzte er allerdings auf eine halbe Sekunde zu Konstanz und eine Sekunde auf Hanau. Somit belegte er hier den dritten Platz.

Marie Beretz und Charlotte Osthaus machten es den beiden gleich und starteten auch im Einer der Altersklasse B. Marie fuhr im dritten gesetzten Lauf und musste das Rennen leider beenden. Charlotte hingegen fuhr im vierten gesetzten Lauf hinter Essen, Brandenburg und Frankfurt auf den vierten Platz.
Zusätzlich starteten sie auch im Doppelzweier. Im dritten gesetzten Lauf erreichten Marie und Charlotte den dritten Platz, nachdem sie leider über die Strecke die Konkurrenz aus Brandenburg und Herdecke aus den Augen verloren haben.

Ein weiteres Doppelzweier Rennen fuhr Joshi Hoffmann mit Partner Falk Trittschanke (DRC) im leichten A-Junioren Bereich. Im B-Finale verpassten sie einen guten Start; jedoch schoben sie sich im weiteren Rennverlauf immer weiter an das Feld heran. Im Endspurt reichte es dann nichtmehr und so belegten sie den sechsten Platz.
Im leichten Einer der A-Junioren belegte Joshi im 6. gesetzten Lauf den dritten Platz.

Bei den leichten B-Junioren startete Daniel Kemner sowohl im Doppelvierer mit Steuermann, als auch im Einer. Beide Bootsklassen fuhr er im B-Finale. Im Doppelvierer fuhr Daniel mit Imran Skoray, Niko Trittschanke und Piet Heinze (alle DRC) in einem hart umkämpften Finish auf Platz zwei. Nicht weniger umkämpft ging es in seinem Einer zu; es reichte am Ende für den Platz vier.

Jakob Hartung komplettiert das Ergebnis der Kölner Juniorenregatta mit einem guten zweiten Platz im achten gesetzten Lauf der leichten B-Junioren im Einer. Er musste sich der Konkurrenz vom Wannsee aus Berlin geschlagen geben.

Alle Ergebnisse können auf hier eingesehen werden.

In zwei Wochen geht es für die Junioren zur internationalen Juniorenregatta nach Hamburg (3. und 4. Juni).

Lorenz Quentin
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LS

Internationale Hügelregatta auf dem Baldeneysee in Essen

16.05.2017  ·  Leistungssport
Der Zusammenhang zwischen dem namensgebenden Hügel und dem Wind auf dem See war auf den ersten Blick nicht ersichtlich, unseren Sportlern jedoch auch egal. Die wollen einfach nur schnell rudern.

Für Marie-Cathérine Arnold geht es um eine vorzeigbare Leistung im Einer, um ihre krankheitsbedingten Ausfälle zu kompensieren und doch zur Europameisterschaft in Racice, Tschechien zu fahren. Kraftraubende Vorläufe wurden ihr erspart und sie konnte am Samstag ihr Rennen gewinnen. Am Sonntag fehlen ihr hinten heraus die Körner und sie kann ihre Führung nicht behaupten. Ein dritter Platz steht hier zu Buche, leider auch gegen eine interne Konkurrentin auf Platz 2. Zur EM wurde sie damit als Ersatzfrau nominiert.

Janka Kirstein durfte sich einmal in allen Riemenbootsklassen präsentieren. Sie wird im Zweier, Vierer und Achter jeweils Zweite, wobei sie im Mittel- und Großboot auf eine Vorbereitung in Originalbesetzung verzichten mussten.

Lena Schielke musste nach dem Ausfall von Partnerin Frauke Lange auf den Zweier verzichten. Ihre Starts im Vierer waren hingegen sehr erfolgreich. Am Samstag wird sie nach einem Krebs noch Zweite und am Sonntag gewinnt sie diesen. Frauke wurde dabei jeweils von einer anderen Dame ersetzt, sodass auch hier die Vorbereitung ausfiel. Im Achter wird sie mit Janka zusammen Zweite.

Johanna Grüne kann sich am Samstag im B-Einer ins Finale vorkämpfen und wird dort als beste Deutsche Zweite. Am Sonntag fiel ihr Einer-Vorlauf aus, im Finale kann sie ihre Form nicht bestätigen und belegt als zweite Deutsche den dritten Platz. Im A-Vierer fährt mit ihrem B-Boot auf den dritten Platz, jedoch als erstes U23-Boot. Dafür gibt's auch eine Medaille.

Jannik Menke startet krankheitsbedingt nicht.

Auf der EM wird Marie von den DRClern Frauke Hundeling (Doppelvierer) und Carlotta Nwajide (Doppelzweier) begleitet.

Lorenz Quentin
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RA

Uni-Achter in Budapest

15.05.2017  ·  Ruderabteilung
m ersten Mai-Wochenende war der Universitätsachter in Budapest zur 5. Dunai Regatta eingeladen. Die Dunai-Regatta ist ein großes Unisportfest, bei dem viele verschiedene Sportarten angeboten werden, wobei die Drachenboot-, sowie die Ruderrennen das sportliche Highlight bilden. Die Regattastrecke liegt im Herzen Budapests auf der Donau, von der Kettenbrücke bis zum Universitätsgelände, was ungefähr 2000 m sind.

Das Team der Leibniz Universität, bestehend aus den HRClern Florian Brüsewitz, Matthias Arnold, Lorenz Quentin, Tom Bode, Sven Leßner und Lennart Denecke sowie Carl Reinke und Fabian Wolff (DRC) und Steuerfrau Sabine Jäger (DRC, Angaria) reiste am Freitagnachmittag mit dem Flugzeug von Hannover nach Budapest. Am Ziel angekommen, ging es direkt vom Flughafen zur Trainingsstrecke, wo man sich in einer kurzen Einheit an das geliehene Boot gewöhnen konnte. Am Abend wurden dann beide ausländischen Teams, also das Team aus Hannover und das aus Maastricht, zu einem leckeren Buffet ausgeführt.

Am nächsten Tag begannen die Vorläufe für die Ruderer erst nachmittags, weshalb morgens noch ein kurzer Abstecher zur Basilika gemacht wurde, um den Ausblick über den Dächern Budapests zu genießen.

Mittags sind die Teams aus Maastricht und Hannover von den Reisebegleitern abgeholt und zur Regattastrecke gebracht worden. Vor dem Gebäude der Budapest University of Technology and Economics war schon alles bereit für ein wunderbares Sportfest. Nachmittags ging es darum sich über einen Vorlauf für das Finale zu qualifizieren. Bei zwei Vorläufen kamen jeweils die ersten beiden ins Finale, was das Team aus Hannover bei sehr schwierigen Bedingungen als zweitbestes meisterte. Ohne anzulegen ging es nach dem zweiten Vorlauf direkt wieder hoch zum Parlament an den Start, um sich für das Finale bereitzuhalten.

Bei hohen Wellen und Strömung ging es dann in Begleitung mit den Kamerabooten ein zweites Mal die ca. 2000 m lange Strecke hinunter. Das Finale verlief ähnlich spannend wie der Vorlauf. Die István-Széchenyi-Universität lag von vorne weg leicht vor dem Achter der Leibniz Universität, woran die Männer aus Hannover bis ins Ziel nichts mehr ändern konnten. So belegte das Team der LUH einen starken zweiten Platz und brachte ein bisschen Silber mit nach Hause.

Nach der Siegerehrung ging es zunächst zurück zum Hostel. Am späten Abend durfte natürlich noch ein bisschen auf der offiziellen Party gefeiert werden.
Am Sonntag kamen alle zwar etwas kaputt aber um einige Erfahrungen reicher, wieder heile in Hannover an und es endete ein schönes Wochenende.

Sven Leßner
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AH

Wolfgang Klimas 75 Jahre

14.05.2017  ·  Alte Herren
Am Mittwoch, dem 10. Mai lud Wolfgang Klimas seine AH-Kollegen in den Blauen Salon. Zuvor wollte man rudern, da jedoch beide Gigachter gesperrt waren, wurde lange diskutiert, bis man zwei Vierer zu Wasser brachte. Das Treffen begann somit mit einer halben Stunde Verzögerung. Wolfgang dankte seinen Gästen für Ihr Kommen und berichtete, dass er das Rudern in Berlin gelernt habe und seit 2004 Mitglied im HRC ist. Dann servierte Frau Paul ein Drei-Gang-Menü und die erforderlichen Getränke. Hansjürgen Scheele dankte im Namen aller und hob hervor, dass Wolfgang sich um die Mitgliederverwaltung verdient macht. Die Black Box kreiste und brachte einen schönen Betrag für Bootsmaterial. Mehrfach wurde bei derartigen Veranstaltungen bedauernd festgestellt, dass die Tür zwischen dem Blauen Salon und dem Thekenraum verschrottet worden ist und man nicht ungestört feiern konnte. Diesmal saß sogar eine andere Gruppe im Blauen Salon und verhinderte lautstark eine vereinbarte Aussprache.

Hansjürgen Scheele
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