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RBL

2. Renntag in Kassel

02.07.2023  ·  Ruder-Bundesliga
Einen bunten Blumenstrauß an Gefühlen durchlebten unsere Engel & Völkers Maschseenixen am 2. Renntag der Ruder-Bundesliga in Kassel. Bei beinahe herbstlichen Temperaturen, sporadischem Nieselregen und teilweise kräftigen Schiebewind versuchten unsere Mädels ihren Vorsprung auf der Tabelle auszubauen. Im Zeitfahrrennen gegen den gemixten Allstar 8er verpassten sie nur knapp den Anschluss und mussten sich für's Erste mit dem ungeliebten Platz 6 zufrieden geben.


In der ersten Gruppenphase hieß es dann leider erst einmal eine Runde aussetzen, zusammenfinden und Kräfte sammeln. Das Team um Kapitänin Julia Triesch bewahrte sich wie so oft seine gute Laune und Leichtigkeit und startete besonnen ins zweite Rennen der Gruppenphase gegen die späteren Finalistinnen aus Berlin. Durch einen rasanten Start kamen sie gut in den Streckenlauf hinein und ließen die HavelQueens nicht ganz so leicht davon fahren. Am Ende reichte es nicht gegen die scheinbaren Dauersiegerinnen, aber man beendete das Rennen mit einem zufriedenstellenden Ergebnis. Somit war innerhalb des Teams von Ermutigung nichts zu spüren, im Gegenteil, der Kampfgeist war nun mehr für das dritte Rennen geweckt und man trat in der dritten Gruppenphase wiederholt gegen den Allstars 8er an. Ein rasanter Start ermöglichte es, sich bis knapp vor dem Ziel ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu liefern. Die nötigen letzten Körner zum Sieg blieben allerdings wiederum dem gemixtem Team aus dem gesamten Bundesgebiet vorbehalten und die Nixen verpassten nur knapp das Schlussrennen um Platz 3 und 4.



Das nunmehr wichtigste Rennen für unsere Frauen wurde das Finalrennen gegen den Melitta-Achter aus Minden. Seit der letzten Saison nun schon mehr fast ein bewährter Klassiker. Die Spannung zwischen den beiden Teams war wie erwartet elektrisierend, da unsere Nixen die Mindenerinnen am 1. Renntag auf den letzten Rang der Tabelle verwiesen hatten. Wie erwartet schenkten sich die beiden Mannschaften in diesem sehenswerten Rennen nichts. Das "Team Red" erarbeitete sich in der Mitte der Strecke zwar einen vermeintlich hauchdünnen Vorsprung, aber unsere Mädels parierten mit einem starken Endspurt und machten es spannend bis zuletzt. Am Ende fehlten unglückliche 48 hundertstel zum Sieg und unsere Engel & Völkers Maschseenixen beendeten den 2. Renntag auf Platz 6 der Gesamtwertung.


Kopf hoch und wichtige Erkenntnisse sammeln heißt es nun. Aus jedem Rennen konnten sie viel mitnehmen und die Erfahrungen aus dem ersten Renntag zeigten, dass es im Gegensatz zur letzten Saison, durchaus im Feld des Erreichbaren ist, um Platz 3 und 4 mitzufahren. Die nötige Ruhe und Routine, genauso wie das fehlende Selbstvertrauen an machen Stellen, wird sich in den nächsten Wochen zwischen dem nächsten Renntag mit Sicherheit finden lassen.

Vielen Dank an Marcel für die Fotos!

Rike Behlau
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KRS

Bundeswettbewerb - Tag 2

02.07.2023  ·  Kinder-Rennsport
Gemeine Athletik beim allgemeinen Athletikwettbewerb (ASW). Am ruderfreien Tag ging es für die Kinder statt aufs Wasser auf den Sportplatz um ungewohnte Bewegungsmuster wie Springen, Werfen und Rennen.


Der Medaillengott hat sich heute jedoch im Fairnessgedanken auch mal andere Kinder zum Gewinnen ausgesucht. Die Stimmung war dagegen nicht den Ergebnissen entsprechend und so gingen alle zwar nicht mit den besten Ergebnissen aber definitiv der besten Stimmung durch die einzelnen Wettkampfstationen. Abseits von durchgehend letzten und vorletzten Plätzen in allen Abteilungen rettete unsere Tara den Tag und holte mit Sportlerinnen und Sportlern der hannoverschen Schülerrudervereine, Celle und Otterndorf einen zweiten Platz und die damit die erste und einzige Medaille des Tages im ASW.


Den zweiten Tageserfolg lieferte unsere Freiwilligendienstlerin Caro. Gemeinsam mit der geballten Kraft aus Otterndorf und Oldenburg ging es im Betreuerinnenrennen, angefeuert von unserer Mia als Regattasprecherin im Zielturm, auf 250 Metern über den Beetzsee. In einem schnellen Rennen konnte Souverän die Silbermedaille knapp hinter den Hamburgerinnen erkämpft werden – ein großer Erfolg für Niedersachsen!


Julian Lange
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KRS

Bundeswettbewerb - Tag 1

01.07.2023  ·  Kinder-Rennsport
Gemischte Gefühle beim Langstreckentag auf dem Bundeswettbewerb der U15 in Brandenburg. Am Freitag geht es traditionell mit der Langstrecke über 3.000 Meter los, bei der die Ausdauerfähigkeit unter Beweis gestellt wird. Die HRC-Boote haben hier gute Ergebnisse auf das Wasser gebracht, auch wenn stellenweise das letzte Quäntchen Glück gefehlt hat.

Der gesteuerte Vierer im älteren Jahrgang mit Clara, Caro, Svea, Sophia und Steuerfrau Mia ging mit hoher Bootsgeschwindigkeit auf die Strecke und lief bereits nach 1.250 Meter zur Wende auf das eine Minute vor Ihnen gestartete Boot aus Baden-Württemberg auf, verlor dadurch an der Wende aber einige wichtige Sekunden. In einem sehr knappen Rennen ging es so letztendlich lediglich auf Platz 7 mit gerade einmal 4 Sekunden Rückstand auf die Top 3. So geht es am Sonntag als Favoritenboot im kleinen Finale um die Gesamtränge 7-12.


Die gleiche Gesamtplatzierung hat Nora im leichten 1x verbucht. In einem bei den Leichtgewichten üblicherweise engen Feld ging es für sie ohne größere Probleme über die drei Kilometer. Durch die hohe Leistungsdichte haben auch hier am Ende nur einige Sekunden nach vorne gefehlt. So geht es auch für Nora am Sonntag auf der Favoritenbahn ins kleine Finale.


Nach einer unwetterbedingten Pause ging es für Justus in Renngemeinschaft mit Mihai von der Schillerschule auf die Strecke. Hier musste den deutlich größeren und erfahreneren Gegnern Tribut gezollt werden und es ging auf dem 16. Gesamtrang ins Ziel. So wird am Sonntag im vierten Finale noch mal um die Plätze 16-20 gekämpft.

Das letzte Rennen des Tages haben Tara und Steuerfrau Elin gemeinsam mit Mathilda, Anna und Johanna von der Schillerschule über die Strecke gebracht. Praktischerweise im letzten Rennen der Saison wurde auch das beste Rennen der Saison in den Beetzsee gebrannt und ein starker vierter Gesamtrang sowie dem zweiten Platz der (getrennt gewerteten) Abteilung erkämpft. Damit geht's am Sonntag im ersten Finale daran, noch einen Podestplatz unter den ersten drei Booten herauszuholen.


Am Samstag geht es nun weiter mit dem Athletikwettbewerb, bei dem die Boote an Land gelassen werden und stattdessen die allgemeine Koordination und Sportlichkeit getestet wird.


Julian Lange
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RA

Meisterschaftsempfang 2023

28.06.2023  ·  Ruderabteilung
Allen Grund zum Feiern gab es beim diesjährigen Meisterschaftsempfang, den der HRC in guter Tradition gemeinsam mit dem DRC und dem Schülerruderverein Hannover ausgerichtet hat. Die Sportlerinnen und Sportler des HRC's haben sich bei den Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften insgesamt zehn Medaillen sichern können, darunter einen Meistertitel und damit auch die Qualifikation für die Teilnahme an der U23-WM in Bulgarien.

Unsere frische gebackenen Deutschen Meister Timo und Sydney konnten daher leider an "Ihrem" DJM-Empfang nicht teilnehmen, da es für sie direkt nach den Deutschen Meisterschaften ins Trainingslager nach München ging, damit sie sich auf ihren Start bei der Weltmeisterschaft vom 19. bis 23. Juli 2023 in Plovdiv (Bulgarien) vorbereiten können. Aber auch in ihrer Abwesenheit gab es einen kräftigen Applaus für dieses hervorragende Ergebnis.

Nach einer Begrüßung durch Timm und Julius gab es ein kurzes Grußwort von Bürgermeister Thomas Hermann, der die Glückwünsche des Oberbürgermeisters der Stadt Hannover übermittelte und die Bedeutung des Rudersports und der sportlichen Erfolge für die Stadt Hannover hervorhob. Im Anschluss daran stellten Gunther Sack, als Vertreter des Schülerrudervereins Hannover, Johanna Vennemann als Vertreterin des DRC's und Martin unsere Sportlerinnen und Sportler vor. Mit ihren authentischen Beschreibungen hatte man fast das Gefühl, selbst bei den Meisterschaften dabei gewesen zu sein. Besonders hob Martin unseren "Edel-Joker" Raavi hervor, der als Trainer zur DM gefahren ist und mit einer Bronze-Medaille um den Hals wieder zum Maschsee zurückgekehrt ist. Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls ist Raavi kurzerhand als Ersatzmann in einem ihm vollkommen fremden Boot gestartet und konnte sich seine Spontanität mit Edelmetall belohnen.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Deutschen Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften nochmals herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Freude und Erfolg beim Rudern!

Marcel hat wie immer einige schöne Momente für uns festgehalten...














Lisa Klose
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GC

Resümee Stadtradeln 2023

28.06.2023  ·  Gesamtclub
Der Stadtradeln-Wettbewerb in der Region Hannover ist vorbei! Wobei die Anzahl der Kilometer noch nicht ganz final ist, denn bis zum 1. Juli könnt Ihr Eure Ergebnisse noch nachtragen. Drei Wochen lang haben sich fast 50 HRC-Mitglieder (vielleicht auch einmal mehr) auf's Fahrrad geschwungen, um für das Team Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e. V. Kilometer zu sammeln.

Pia Thomsen hat mit beachtlichen 919 Kilometern die längste Strecke zurückgelegt. Hinter ihr platzierten sich Gerd Salzmann mit 837 Kilometern und unser Teamkapitän Johannes Tieck mit 777 Kilometern. Aber insgesamt gilt unsere Devise: Jeder Kilometer zählt. Zusammengerechnet haben wir gemeinsam 12.426 Kilometer erradelt und landen damit in der Region Hannover auf dem 39. Rang von insgesamt 597 Teams! In der Gesamtwertung gewonnen hat das Team der Leibniz Uni Hannover mit 81.735 Kilometern, die sich allerdings auf 375 Teammitglieder verteilen.

Auf das Ergebnis können wir stolz sein und vielleicht haben wir ja im kommenden Jahr Lust, noch ein paar Kilometer draufzulegen. Ein Dank geht an dieser Stelle an unsere beiden Initiatoren Sabrina Tölke und Johannes Tieck, aber auch an alle Mitglieder, die fleißig in die Pedale getreten haben.

Die Siegerehrung des diesjährigen Stadtradelns findet im Zuge des Entdeckertages am 10. September um 11 Uhr auf dem Opernplatz in Hannover statt. Wer möchte, kann daran gerne teilnehmen.

Weiterhin viel Freude beim Radeln - und natürlich beim Rudern!

Lisa Klose
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LS

Silberner Finaltag der Deutschen U17 und U19 Meisterschaften

25.06.2023  ·  Leistungssport
Mit 4x Silber und 1x Bronze konnten unsere U17 und U19 Sportlerinnen und Sportler in ihren Finals die Erfolgsserie vom Vortag fortsetzen. Den Silberregen eröffneten Justus Freers und Nicolai Gablenz in Renngemeinschaft mit dem Schülerruderverein Hannover im U17 Vierer-ohne mit einem extrem spannenden Finalrennen, in dem sie sich mit einem fulminanten Endspurt noch auf den 2. Rang schieben konnten. Dem stand Jonathan Ebel im Doppelzweier in der U19 Altersklasse nichts nach und sicherte sich mit einem souveränen Rennen ebenfalls Silber. Zudem konnte er am Nachmittag im Doppelvierer noch ein weiteres Mal am Siegersteg anlegen und sich eine weitere Silbermedaille umhängen lassen. Die 4. Silbermedaille des Tages sicherte sich Sean Schablack im Leichtgewichts-Doppelvierer. Eine Bronzemedaille sicherten sich unsere Leichtgewichts Junioren B Jonathan Neuer und Kenzo Hellgardt zusammen mit Steuerfrau Luise van der Beck in Renngemeinschaft mit dem DRC im gesteuerten Doppelvierer.

Darüber hinaus konnte Pauline Seehafer zusammen mit ihrer Partnerin Marlene Njofang (DRC) im U19-Bereich zwei 4. Plätze im Zweier-ohne und im Achter errudern. Robin Weiß steuerte zusammen mit Kenzo noch einen 5. Platz im Leichtgewichts-Doppelzweier im U17-Bereich und einen 11. Platz im Leichtgewichts 1x, dem guten Gesamtresultat beisteuern. Einen weiteren 5. Platz erruderten Justus, Nicolai und Maksym Komiahin im Achter im U17-Bereich, während Maksym zusätzlich auch noch auf Platz 10 im Einer ruderte. Abschließend konnte Pia Strache heute im U19 Bereich im Einer auf den 3. Platz im B-Finale rudern und sich damit Gesamtrang 9 sichern.

Damit geht eine für den HRC sehr erfolgreiche Deutsche Nachwuchsmeisterschaft zu Ende und wir gratulieren allen unseren Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Leistungen und bedanken uns auch bei unseren Trainerinnen und Trainern für ihren Einsatz!

Martin Lippmann
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LS

Medaillenflut am Finaltag der Deutschen U23 Meisterschaften

24.06.2023  ·  Leistungssport
Mit einem bärenstarken Rennen eröffneten Sydney Garbers und Timo Strache die Finalrennen aus Sicht des HRC und holten sich als reines Vereinsboot den Meistertitel im U23-Doppelzweier und damit auch die Qualifikation für die Teilnahme an der U23-WM. Im Doppelvierer holte sich Timo dann noch die Silbermedaille hauchdünn vor dem Doppelvierer um Sydney, der sich damit Bronze sicherte. Eine weitere Bronzemedaille für den HRC erruderte Greta Coldewey mit starker Vorstellung im Leichtgewichts Zweier-ohne. Zudem landete sie noch auf Platz 4 im Leichtgewichts Doppelvierer. Unverhofft zu einem Einsatz kam unser Trainer Raavi Nasser im Leichtgewichts Doppelvierer, wo er nach gesundheitlichen Problemen eines Sportlers kurzfristig einsprang, souverän die 70kg auf der Waage ablieferte und sich am Ende mit breitem Grinsen auf dem Siegerpodest wiederfand. Somit steuerte er eine weitere Bronzemedaille für den HRC bei. Darüber hinaus gewann Artem Zakharov noch souverän sein B-Finale im U23-Einer.

Martin Lippmann
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JA

Anfängerkurs der Jugend - Sechs richtige mit Zusatzzahl

19.06.2023  ·  Jugendabteilung
Wie kann es besser kommen als sechs glücklichen Kids mit zufriedenen Eltern bei bestem Sommerwetter das Rudern näher zu bringen? Richtig, alle werden Mitglied im HRC!


Auf zur ersten Runde auf den See

Am dritten Juni-Wochenende war der zweite und letzte Anfängerkurs der Breitensport-Jugend. Etwas aufgeregt und, aber total gespannt auf das, was kommen mag nahmen die Tage ihren Lauf. Vorstellungsrunde, Ruderbecken, Ergo und ab auf den See. Am zweiten Tag wurde das "Einer-Testen" schon fiebrig erwartet. Die beiden Mädels wollten aber doch lieber zu zweit eine Runde mit unserem ältesten Boot Purzel drehen und düsten gleich bis zur Fontäne durch.

Zum Schluss gab's Belohnung für alle - Baden und Eis. Die Kids und deren Eltern waren sehr zufrieden und lobten die gute Organisation und Betreuung. So beschlossen die beiden Mädels, dass ihre Freundin auch unbedingt mal das Rudern ausprobieren muss. Läuft!


Nach der letzten Runde gab's Eis für alle

Der Jugendwart Hannes und sein Team können also mehr als nur Stolz auf ihre geleistete Arbeit sein.

Ralf Kröger
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RBL

1. Renntag in Bad Segeberg

18.06.2023  ·  Ruder-Bundesliga
Bei Temperaturen an der 30 Grad-Marke und sehr wechselhaften Windbedingungen haben unser TÜV Nord-Maschseeachter und unsere Maschseenixen, die ab dieser Saison mit freundlicher Unterstützung von Engel & Völkers an den Start gehen, die ersten 350 Meter-Rennen auf dem Großen Segeberger See absolviert. Der Maschseeachter kehrt mit einem vierten Platz in der Gesamtwertung an den Maschsee zurück, die Maschseenixen mit einem fünften Platz.


Die holsteinische Schweiz begrüßte uns mit viel Grün.

Der Maschseeachter konnte seine Position im oberen Tabellenfeld der Herren-Ruder-Bundesliga am ersten Renntag bestätigen. Nach einem furiosen Rennen im Zeitfahren gegen den Achter aus Hameln erreichte das blaue Boot der ersten Platz im Gesamtfeld und konnte damit im Achtelfinale Energie sparen, denn unsere Herren hatten ein Freilos. Weiter ging die Reise dann gegen den Active City-Express aus Hamburg, gegen die unsere Herren mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung das Ziel erreichten.


Zähne zusammenbeißen und drauftreten: Es ist wieder Bundesliga-Zeit.

Im Halbfinale folgte dann leider der Angstgegner aus Münster, ungeschlagen in den vergangenen beiden Jahren.
Nach einer wilden Startphase, bei der zugegebenermaßen auch viel Wasser in der Luft war, konnte sich der Maschseeachter an die endspurtstarken Münsteraner wieder herankämpfen. Zu Ende des Rennens lagen beide Mannschaften gleichauf, doch das Glück lag wieder einmal auf der Seite der Westfalen, die mit 0.05s das Foto-Finish für sich entscheiden konnten.


Im Finale folgte Osnabrück. Siegessicher traten die 9 Recken an den Start, die Bronzemedallie schon gedanklich am Hals. Doch wer sich zu früh freut, den Bestraft das Leben, und es kam, nach einem technisch sehr unsauberen Rennen, wieder zu einem verlorenen Foto-Finish. "Schlussendlich fehlte uns die Cleverness, unsere Lockerheit mit ins Rennen zu nehmen und das Ding entspannt nach Hause zu schaukeln", urteilte Tobi Kühne nach der Regatta.


Die goldene Ananas ging an den TÜV Nord-Maschseeachter.

Trotzdem gibt man sich mit dem Saisonauftakt recht zufrieden, der Zeitfahrsieg sowie die starken Rennen gegen Hamburg und Münster geben der Mannschaft die Sicherheit über ihr Können, das in den kommenden Trainingseinheiten weiter ausgebaut wird.


Bugmann Jannik hat Spaß am Rudern.

Hervorzuheben ist die solide Leistung des neuen Steuermanns Luis da Silva, der mit ruhiger Hand das Team über die Wellen steuerte.

Auch die Maschseenixen freuen sich über einen soliden Start in die neue Saison. Nach einem Zeitfahren gegen den mehrfachen Ligachampion aus Berlin, bei dem sich die Maschseenixen in deutlich verbesserten Form als im vergangenen Jahr präsentierten, ging es auch im Viertelfinale gegen den Achter aus Berlin aufs Wasser. Die Engel & Völkers Maschseenixen sind am Start sehr gut weggekommen, haben dann aber nicht so schnell wie notwendig ihren Rhythmus gefunden. An manchen Stellen fehlte auch unseren weniger erfahrenen Frauen die notwendige Routine und Coolness, um das Rennen zu einem sauberen Abschluss zu bringen.


Unsere Engel & Völkers Maschseenixen.

Erfreulicherweise ging es dann aber den restlichen Renntag über mit den Zeiten immer weiter nach oben. Im Achtelfinale gegen den Allstar-Achter, einem Mixed-Achter aus der Deutscher Ruderszene, der als sechstes Frauenboot in der Bundesliga angetreten ist, konnten die Maschseenixen gut mithalten und sind mit 1:08.26 nur zwei Sekunden nach den Gegnerinnen über die Ziellinie gefahren.


Ein furioses Finale gab es gegen den Achter aus Minden. Bei mittlerweile stark aufgefrischtem Wind, der das Kurs halten für den knapp 18 Meter langen Achter deutlich erschwerte, kamen sie sehr gut vom Start weg. Sie mobilisierten die noch verbliebenen Energiereserven eines anstrengenden Renntags und fuhren in einer grandiosen Zeit von 1:02.99 ins Ziel. Damit waren sie in den Finalrennen das drittschnellste Boot der gesamten Frauen-Liga hinter den beiden Favoriten aus Berlin und Mainz und konnten sich damit den Tabellenrang fünf in der Gesamtwertung sichern.


Geschafft, aber zufrieden: Eeske und Hanna.


Nach getaner Arbeit heißt es dann wieder: Alles einladen und ab nach Hause.


Der zweite Renntag findet am 1. Juli in Kassel statt.

Lisa Klose & Torben Malzahn
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KRS

Landesentscheid in Scharnebeck

15.06.2023  ·  Kinder-Rennsport
Für den Nachwuchs vom Kinderrennsport ging es am 10./11. Juni auf dem Elbe-Seiten Kanal direkt unterhalb des Schiffshebewerkes in Scharnebeck auf dem Landesentscheid um die Qualifikation für den Bundeswettbewerb in Brandenburg. Hier stellten sich zwei reine HRC-Boote sowie zwei Boote in Trainingsgemeinschaft mit der Schillerschule mit dem Ziel an die Startlinie, das Ticket für den Bundesentscheid zu ziehen.

Den Anfang machte am Samstag über die 3.000 Meter Zeitfahren bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad der 4x+ im ältesten Kinderjahrgang mit Clara, Caro, Svea, Sophia und Steuerfrau Mia. Hier war die Aufgabe zur Qualifikation mangels Gegenmeldung (oder: niemand hat sich getraut gegenzumelden) denkbar einfach: Nicht kentern und ins Ziel kommen – im Vierer doch noch eine lösbare Aufgabe. Stattdessen wurde kurzerhand der nächste Jungsvierer als Maßstab angesetzt, an dem es dranzubleiben galt. Obwohl dieses Mal nicht schneller als die Jungs, kletteten sich die Fünf gut an dem Boot der Bismarckschule fest und ließen es nicht zu weit wegfahren. Am Sonntag über die 1.000 Meter ging es dann im direkten 1:1 Duell gegen die Bismarcks. Auch hier wurde die ersten 500 Meter Tapfer gegengehalten, bis sich die Jungs absetzen konnten. Bis zum Bundeswettbewerb wird nun vor allem weiter an der Renntaktik und Einteilung gefeilt, um auch auf der zweiten Streckenhälfte etwas mehr Wumms ins Boot zu bringen.

Weiter ging es mit Nora, die sich im leichten 1x gegen das Boot aus Emden behaupten musste. Auch Nora löste ihre Aufgabe sehr souverän und konnte bereits nach den ersten 2.000 Metern auf ihre eine Minute vor ihr gestartete Gegnerin aufschließen. Danach wurde das Tempo etwas gedrosselt und das Rennen kontrolliert ins Ziel gebracht, wo sie sich verdient als Landessiegerin küren konnte. Dies wiederholte sie auch am Sonntag souverän über die 1.000 Meter, wo sie sich ungefährdet früh und deutlich absetzte und erneut den Sieg erruderte.

Im Mädchen 4x+ des jüngeren Jahrgangs ging es für Tara und Steuerfrau Elin gemeinsam mit Mathilda, Johanna und Anna von der Schillerschule im Hannover-Duell gegen die Humboldtschule und Lehrte-Sehnde. Da jeweils nur zwei Boote pro Bundesland sich für den Bundeswettbewerb qualifizieren können, war hier die reine Leistung der fünf Mädels gefordert. Die Trainingsgemeinschaft HRC/Schillerschule und die Humboldtschule konnten sich dabei schon gemeinsam im Trainingslager in Kassel vorbereiten und schenkten sich auch auf den Strecken daher keinen Zentimeter. Sowohl über die 3.000 als auch über die 1.000 Meter kam die Humboldtschule etwas besser über die Distanz und setzte sich leicht ab. Die fünf Sekunden auf der Langstrecke und eine Bugballlänge auf der Kurzstrecke sind aber ein eindeutiger Ansporn, das Verhältnis in Brandenburg umzudrehen.

Justus ging gemeinsam mit Mihai von der Schillerschule in einer weiteren Renngemeinschaft im Jungszweier im jüngeren Jahrgang an den Start. Auch die beiden mussten sich lediglich gegen ein Boot aus Emden behaupten, was sie genau wie Nora souverän meisterten. Vor dem Boot aus Emden gestartet, ging es über die 3.000 Meter darum, sich früh deutlich abzusetzen und nicht mehr einholen zu lassen. Dies setzten die beiden gut um und durften sich mit einer rund 45 Sekunden schnelleren Zeit zum Landessieger küren. Auch hier wurde das Ergebnis am Sonntag über die 1.000 Meter mit einem ungefährdeten Start – Ziel sieg noch einmal bestätigt.

Nun geht es in die letzten Vorbereitungen für den Bundeswettbewerb vom 30.06. bis 02.07. auf dem Beetzsee in Brandenburg. Bis dahin wird noch einmal der Technik der letzte Feinschliff verpasst, Renntaktiken werden ausgearbeitet und umgesetzt und in einem kurzen Mini-Trainingslager die allerletzten Körner rausgeholt.





Julian Lange
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