Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V. StartseiteStartseite
SportangebotClublebenFür MitgliederÜber UnsKontakt
Nachrichten-Archiv
Seite 1 von 13



RBL

11.06.2018

Maschseeachter rudert mit Rang 14 noch auf der Stelle (Ruder-Bundesliga)


Bei tropischen Temperaturen von über 30°C stellte sich der TÜV NORD-Maschseeachter der nationalen Ligakonkurrenz. Seit dem Saisonauftakt in Frankfurt waren 4 Wochen vergangen und von der hoch motivierten Crew zum intensiven Training genutzt worden.

Insgesamt 3 Teilsiege konnten die auf Sprint spezialisierten Ruderrecken bei 5 Starts verbuchen. Nach dem initialen Sieg im Zeitfahren über die 350m-Sprintdistanz gegen den Gießen-Achter war die Euphorie im Team groß. Allerdings hatten die Niedersachsen vom Maschsee Pech mit der geruderten Zeit und fanden sich im langsamsten Achtelfinale gegen den Bundesligaachter aus Mülheim an der Ruhr wieder. Nachdem sie dieses nur denkbar knapp verloren hatten, triumphierten sie mit einem Sieg im Viertelfinale. Allerdings wieder mit der knapp langsamsten Zeit, weswegen sie sich nach dem harten Wettkampfmodus der RBL im hinteren Halbfinal- und Finalblock wiederfanden. Nach einem weiteren Sieg gegen die Sachsen-Anhaltiner vom Salzland-Achter aus Bernburg mussten die "Maschinen vom Maschsee" dann im Finale den äußeren Bedingungen Tribut zollen und verloren dieses Mal knapp gegen die Lahnhessen vom Gießen-Achter. Dies bedeutete in am Ende des Tages Platz 14 im Gesamtklassement.


Großer Jubel nach dem Viertelfinalsieg gegen Gießen

"Wir wissen jetzt gar nicht so recht ob wir uns freuen oder ärgern sollen. Vielleicht ein bisschen was von beidem. Die Naturstrecke und die Bedingungen in Werder waren traumhaft. Wir haben drei Bundesligarennen direkt gewonnen. Unsere Rennen waren allesamt technisch besser gerudert als beim Saisonauftakt in Frankfurt. Die Stimmung im Team ist überragend. Damit sind wir sehr zufrieden. Allerdings könnte die Platzierung besser sein. Die anderen Crews haben auch an sich gearbeitet und wir haben gut 12 von 18 Teams in Deutschland die 57er-Zeiten fahren. So eng war die erste Liga von der Leistungsdichte noch nie zusammen. Das sind teilweise nur hundertstel Sekunden bei knapp 1 Minute Belastung. Uns fehlte daher noch ein bisschen der "Bums" bzw. der Hubraum im Boot. Deswegen werden wir jetzt verschärft zur Hantelstange greifen. Mit ein paar PS mehr und gleicher technischer Ruderleistung können wir uns ruckzuck in den Top10 vorarbeiten. Das ist unser Ziel und Anspruch für die nächsten Wochen", zieht Schlagmann Florian Brüsewitz ein gemischt-positives Fazit aus den Rennen in Brandenburg.

Weiter geht es am 14.07.2018 mit dem dritten Renntag am Wasserstraßenkreuz in Minden. Die beiden Mindener Top-Teams bei den Frauen und Männern zelebrieren in der Jubiläumssaison ihr Heimspiel und auch viele Hannoveraner werden ihren TÜV NORD-Maschseeachter vor Ort unterstützen. Das Besondere an dem Naturkurs in Ostwestfalen ist, dass die Bundesligarennen auf dem Mittelkanal auf einer historischen Trogbrücke ausgetragen werden, die über die Weser kreuzt. In der Geschichte der RBL gab es noch nie eine engere Strecke. Das verspricht packende Ruderrennen für die Livezuschauer vor Ort.

Arne Simann
» Einzelansicht





RBL

06.06.2018

Operation Werder (Ruder-Bundesliga)


Am kommenden Sonnabend steht für den TÜV NORD-Maschseeachter vom HRC und Angaria der 2. Lauf der Ruder-Bundesliga (RBL) an.

In der 25.000-Einwohner-Stadt Werder an der Havel geht es für den Erstligisten vom Karl-Thiele-Weg dann wieder um wertvolle Punkte in der Tabelle. Die hannöverschen Riemen-Sprinter wollen in Potsdams pittoresker Nachbarstadt den Angriff auf die vordere Tabellenhälfte starten.

Nach Rang 12 von insgesamt 18 der besten deutschen Club-Achter beim Saisonauftakt in Frankfurt will die ambitionierte Maschsee-Crew jetzt in der brandenburgischen Blütenstadt wieder voll angreifen und eine leichte Trendverbesserung erkämpfen. Bisher gab es fast nur gute Nachrichten in der Vorbereitungszeit. Trainer Harald Thoms kann, bis auf wenige Verletzte, personell fast aus dem Vollen schöpfen und die spezifischen Vorbelastungen im Boot und an Land sind gut gelaufen. Das Stimmungsbild im HRC-Kader ist gut. Seit Frankfurt wurden einige Positionen umbesetzt und die Effektivität des gemeinsamen Schlages damit verstärkt.

"Das wird für uns wieder ein harter Wettkampf auf der Havel. Dieses Gewässer ist eine für alle Athleten völlig neue 350m-Strecke, auf die wir uns erst einmal einstellen müssen. Je besser und schneller wir uns anpassen können, umso erfolgreicher können wir in Werder sein. Wenn wir aber unsere Trainingsleistungen der letzten 3 Wochen abrufen und eine selbstbewusste Gewinner-Mentalität an den Tag legen, kann das an solchen Renntagen schon den Unterschied zu unseren Gegnern ausmachen. Die direkten Teams vor uns waren ja nur wenige Zehntel schneller und wir sind überzeugt davon, dass wir diesen Rückstand aufholen können", so Teamkapitän Florian Brüsewitz vor dem zweiten Renntag.

Die Mannschaft hat zudem registriert, wie am vergangenen Wochenende die Wasserballer von WASPO 98 Hannover sensationell den Deutschen Meistertitel nach Hannover gekämpft haben. "Wir gratulieren unseren Sport-Nachbarn ganz herzlich zum Meistertitel und werden versuchen, uns von dem Waspo-Kampfgeist inspirieren zu lassen. Genau diesen Teamgeist und Zusammenhalt wollen wir mit ins Boot nach Werder nehmen. Wir haben als Aufsteiger ja wenig zu verlieren und ein wenig Chuzpe könnte uns auf dem Weg nach vorne gut tun", ergänzt Schlagmann Florian Brüsewitz.
In der Frauen-Bundesliga wird auch der befreundete Leineachter Hannover vom DRC Hannover mit am Start sein.

Übertragung der Rennen ab dem Achtelfinale unter: sportdeutschland.tv/ruder-deutschland
Online-Ergebnis-Dienst: ppt-gmbh.de/live/

Arne Simann
» Einzelansicht





RBL

17.05.2018

Solider Bundesliga-Einstieg für TÜV NORD-Maschseeachter in FFM (Ruder-Bundesliga)


Mit einem 12. Platz in der Ruder-Bundesliga ist der Bundesligaachter vom HRC mit Unterstützung von Angaria Hannover beim "Renntag des Handwerks" stabil in die Saison 2018 gestartet.

Auf dem Frankfurter Main belegten die Aufsteiger vom Maschsee im initialen Zeitfahren zunächst den 11. Rang. Bei für den wind-anfälligen Main sehr guten Ruderbedingungen unterlag das Team von Kapitän und Schlagmann Florian Brüsewitz im Achtelfinale gegen starke Mülheimer von der Ruhr.


Die Hochhauskulisse an der Regattastrecke ist in Deutschland wohl einmalig

Das Viertelfinale gewannen die acht Männer von Trainer Thoms schließlich gegen die regionalen Konkurrenten aus Bremen. Im Halbfinale und Finale war dann nichts mehr zu holen gegen die etablierte Erstliga-Crew aus Pirna sowie die starken Newcomer aus Limburg, so dass ein 12. Platz im 18er-Feld über 350m zu Buche stand.


Auch wenn der Main verhältnismäßig ruhig war, bietet die Strecke in FFM traditionell nur eher bedingt gute Rennverhältnisse

"Wir sind mit unserer Premiere zunächst einmal zufrieden. Es ist gut zu sehen, dass wir als ambitionierter Aufsteiger auch in der Erstligakonkurrenz mitschwimmen können und stellen fest, dass die Abstände nach vorne nicht groß sind. Wir hatten teilweise noch leichte technische Abstimmungsprobleme, die wir beim 2. Lauf der RBL in Werder an der Havel am 09. Juni abstellen wollen. Dann ist es unser großes Ziel in die Top-8 vor zu rudern", so Bootskapitän Brüsewitz nach dem Bundesligaauftakt in der hessischen Bankenmetropole.

Fotos: Marcel Kipke und Ruder-Bundesliga

Arne Simann
» Einzelansicht





RBL

30.04.2018

Das erste Gold (Ruder-Bundesliga)


  1. Saisonsieg für den TÜV NORD-Maschseeachter beim Nord-Derby in der Hansestadt Lübeck.


Nach dem knapp verpassten Sieg vom Samstag gegen die Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885 e.V. um Olympiaruderer Maximilian Munski räumten die "Maschinen vom Maschsee" am Sonntag den Sieg sowohl auf der Paradestrecke 350m als auch über 1000m gegen die Teams wie den Travesprinter Lübeck, die Jacobs University Bremen und den Rc Allemania 1866 aus Hamburg ab.


Für das hannöversche Flaggschiff von Coach Harald Thoms eine gelungene Generalprobe vor dem mit Spannung erwarteten Saisonauftakt der Ruder-Bundesliga am 12.05. auf dem Main in Frankfurt. Der Erstligist, der den stolzen Namen der Landeshauptstadt Hannover in der 1. Bundesliga ebenso wie die Damen des Leineachter Hannover vom DRC Hannover präsentieren wird, setzt sich aus Athleten von HRC von 1880 e.V. sowie der Angaria Hannover zusammen.


"Die beiden Siege auf der Lübecker Wakenitz geben uns schon ein bisschen Selbstvertrauen für die harte Erstligakonkurrenz nach unserem erfolgreichen Aufstieg 2017. Der schicke Pokal in Form des berühmten Holstentors bekommt einen Ehrenplatz in unserem Clubhaus und wir freuen uns, dass wir unserem Hauptsponsor TÜV NORD erste sportliche Erfolge zurückzahlen können.


Bevor wir morgen am Feiertag wieder trainieren, wird heute Abend bei unserem Partnerverein Angaria Hannover mit der gesamten Mannschaft bei Tanz in den Mai ausgiebig gefeiert. Aber auch nicht zu viel, denn in der Bundesliga müssen wir insbesondere im Niedersachsenderby gegen den RBL-Achter RV "Weser" Hameln alles geben.

Dieses Derby gegen die befreundeten Dauerrivalen aus Hameln hat für uns und unsere Fans fast den gleichen Stellenwert wie die gesamte Bundesliga. Aber wir sind gut in Form und gehen ohne Angst und mit breiter Brust in die Duelle", so Konterschlagmann Dennis Hu nach einem gelungenen Rennwochenende.

Fotos: Marcel Kipke

Arne Simann
» Einzelansicht





RBL

13.04.2018

Maschseeachter nimmt die Beine in die Hand (Ruder-Bundesliga)


Die Mannschaft des TÜV NORD-Maschseeachter trainierte am vergangenen Sonntag nicht nur wie gewohnt auf dem Maschsee, sondern präsentierte Club und Sponsor auch beim größten Volkslauf der Region über die 10km-Distanz.


Nach anfänglicher Freude über das gute Wetter wurde es mit der Zeit doch recht warm,..

"Zwischen den Achtereinheiten am Samstag und Sonntag wollten wir das tolle Wetter für eine lockere Laufeinheit nutzen. Und wenn Hannover eine solch tolle Sportveranstaltung und Plattform anbietet, muss man das als regionaler und sportaffiner Club auch unterstützen", so Teamcaptain Florian Brüsewitz.


...das tat der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch


"Mit Warmup-Lauf vom HRC an der HDI Arena von Hannover 96 vorbei bis zum Neues Rathaus plus Rennen sind wir so auf lockere 15 km gekommen. Das war genau das richtige Lockerungsprogramm für die abschließende Achtereinheit" ergänzt der Maschinenbauer Brüsewitz, der wie die meisten Athleten von der Leibniz Universität Hannover kommt.


Die junge Dame im Hintergrund hatte offensichtlich ähnlich gute Laune wie unsere Männer

Denn der Saisonauftakt der RBL -- Die Ruder-Bundesliga auf dem Frankfurter Main steht in 4 Wochen am 12. Mai an. Und bis dahin müssen die hannöverschen 350m-Sprintspezialisten vom Bundesliga 8er Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V. in Topform sein. Ergänzt duch die befreundeten Athleten von Angaria Hannover wollen die Erstligisten insbesondere das prestigereiche Niedersachsenderby gegen den RBL-Achter vom RV "Weser" Hameln für sich entscheiden.


Die Anstregungen wurden um Ziel mit Kaltgetränken belohnt (selbstverständlich alkoholfrei)

Arne Simann
» Einzelansicht





RBL

13.03.2018

Gelungene Generalprobe (Ruder-Bundesliga)


Der TÜV NORD Maschseeachter überzeugte bei der 46. Auflage des Frühjahrsklassikers Heineken Roeivierkamp in Amsterdam mit einem soliden 22. Rang im Männerachter und war beim anspruchsvollen Traditionsrennen auf der Amstel schnellster deutscher Achter vor den Crews aus Witten, Stuttgart, Münster und Hamburg.

Der klassische Ruder-Vierkampf in der niederländischen Hauptstadt lockt regelhaft viele tausende Zuschauer an. Denn wenn sich insgesamt 380 Achter und Vierer in die Riemen legen ist das eins der größten Ruderrennen der Welt. Das Flaggschiff Hannovers welches von Angaria Hannover mit Athleten unterstützt wird, musste sich über die Kurz-, Mittel- und Langdistanz mit der internationalen Konkurrenz messen und schnitt beim ersten Wassertest der Saison recht vielversprechend ab.


Zieleinlauf nach 2500m im Herzen Amsterdams

Über 2500m und 5000m eher im Mittelfeld brachten die Niedersachsen aus der ersten Ruder-Bundesliga in ihrer Paradedisziplin Sprintrudern über 250m den nagelneu designten TÜV NORD Maschseeachter in die TOP 10 der starken Clubteams. Am Ende sprang beim Innenstadt Sprint über 750m vor 10.000 Zuschauern ein solider 22. Gesamtrang für die Recken vom Maschsee heraus.


Gutes Wetter wie hier war leider Mangelware am Wochenende

"Wir sind im Großen und Ganzen mit unserer Leistung zufrieden. Amsterdam war ein erstes gutes StellDichein für uns als Bundesligaaufsteiger nach der langen Wintersaison. In unserer Zieldistanz waren wir erfolgreich und bei den anderen Strecken mit dabei. Leider hatten wir große Steuerprobleme ,weil in den engen Amstelkurven auf den längeren Distanzen besonders große Steuerblätter gebraucht werden. Da haben die holländischen Hausherren natürlich die größere Erfahrung und wir haben einige wertvolle Sekunden liegen lassen müssen. Aber wir haben festgestellt, dass unsere Form stimmt und wir auf einem guten Weg sind", so der muntere Mindener Marius Wagner aus dem Maschinenraum des Männer-Achters vom Maschsee.

Mehr Informationen unter: www.roeivierkamp.com

Arne Simann
» Einzelansicht





RBL

22.01.2018

Maschsee-Achter läuft für guten Zweck auf Hochtouren (Ruder-Bundesliga)


Der TÜV NORD GROUP-Maschsee-Achter vom HRC von 1880 e.V. ließ das gewohnte Wassertraining auf dem Maschsee ruhen und schnürte die Laufschuhe für den Charitylauf zugunsten krebskranker Kinder in der benachbarten HDI Arena.

Ein kompletter HRC-Achter an Athleten spendete nicht nur selbst Geld zugunsten des Verein für krebskranke Kinder Hannover, sondern durfte noch knapp 10 Kilometer in 6 Runden durch das berühmte 96-Stadion laufen. Das gesamte Event fand im Rahmen des "Internationalen Tag der hässlichen Jogginghose" statt.


'Laufen muss man nur wenns brennt': Für den guten Zweck missachten unsere Athleten gerne dieses Leitbild im Rudersport

"Eigentlich hätten wir heute trainingsfrei gehabt, aber da wir bei Sport-Charity-Aktionen immer gerne dabei sind und unsere Ergometertestleistungen am Vortag noch etwas besser sein könnten, hat uns unser Trainer ein paar Strafrunden für die Fitness nahe gelegt. Diesen Rat haben wir gerne angenommen und umgesetzt. Das hat uns dann auch gut getan" erzählt Ruderrecke Rasmus Henschel etwas geschafft aber glücklich nach der Extratrainingseinheit im Stadion von Hannover 96.


Erschöpft aber glücklich: Eine Runde im und ums Stadion hatte überraschend viele Höhenmeter zu bieten

"Weil uns das Schicksal der kleinen Patienten nicht ganz unberührt lässt und es uns selbst sehr gut geht, möchten wir natürlich auch andere inspirieren etwas für die Kinderkrebshilfe zu tun. Wer von unseren Fans also einen mindestens dreistelligen Betrag spendet, bekommt im Frühling/Sommer ein kostenloses Rudertraining mit unserer Mannschaft", ergänzt Tilman Riesmeier, selbst angehender Mediziner an der Medizinische Hochschule Hannover.

Die Kontonummer für die Spende ist auf der Homepage des Vereins für krebskranke Kinder zu finden.

Arne Simann & Rasmus Henschel
» Einzelansicht





RBL

16.10.2017

Maschseeachter schnuppert Erstliga-Luft (Ruder-Bundesliga)


Bei den Deutschen Sprint-Meisterschaften in Salzgitter qualifizierte sich das RBL-Team für das A-Finale im Männerachter und erreichte Platz 5.

Als letzter Akt vor der Winterpause wurde eine Teilnahme an den Deutschen Sprint-Meisterschaften auserkoren, die dieses Jahr praktischerweise direkt um die Ecke in Salzgitter stattfanden. Auch wenn es dem Salzgittersee im Vergleich zu früheren Austragungsorten ein wenig an "Glamour" fehlt, fand die Mannschaft in Anbetracht der fortgeschrittenen Jahreszeit nahezu ideale Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20°C vor.

Das 7 Teilnehmer umfassende Meldefeld im Männerachter, welches bis auf eine Ausnahme nur aus Mannschaften der kommenden 1. Liga bestand, wurde am Samstag zunächst durch Vor- und Hoffnungslauf auf 6 Boote ausgedünnt. Der Maschseeachter präsentierte sich im ersten Rennen gegen Frankfurt und den Dauerkonkurrenten aus Minden schwach und musste dementsprechend im Hoffnungslauf ein weiteres Mal antreten. Dort schob man sich mit deutlich gesteigerter Performance an 3 Konkurrenten vorbei und gewährte im Ziel nur dem Boot aus der Main-Metropole erneut den Vortritt, dieses Mal jedoch lediglich mit einem Luftkasten Vorsprung.


Im Gegensatz zum 1 vs. 1 Modus der RBL starteten die Rennen bei der DSM auf einer 6-Bahn-Strecke, was für deutlich mehr Atmosphäre sorgte

Das Finale am Sonntag fand erneut bei sommerlichen Außenbedingungen statt, die das Hannoveraner Team aber leider nicht dazu veranlassten, ein dem Wetter angemessenes Rennen abzuliefern. Nach einem gut gelungenen Start fand die Mannschaft auf der Strecke nicht wirklich zusammen, sodass eine in Summe mittelprächtige Leistung für Platz 5 genügte. Zur großen Überraschung gewann der RBL Aufsteiger aus Minden das Rennen vor den Erstliga-Veteranen aus Krefeld, Berlin und Frankfurt.

Generell zeigte sich bei der DSM, dass das Starterfeld bei den Achterrennen immer geschlossen im Ziel ankam und die Läufe dementsprechend knapp waren, sodass sich der Maschseeachter auf Augenhöhe mit den ganz großen Teams aus Liga 1 befindet. Die nächste Saison kann kommen!

Rasmus Henschel
» Einzelansicht





RBL

20.09.2017

Aufstieeeg! (Ruder-Bundesliga)


Beim Saisonabschluss muss sich der Maschseeachter nur dem Liga-Champion aus Minden geschlagen geben. Dritter Platz sowohl in der Tageswertung als auch in der Saisonabschlusstabelle.

Schon der Zeitlauf in Berlin direkt an der East Side Gallery ließ es vermuten: Der Maschseeachter war gut drauf an diesem Wochenende. Platz 3 im Zeitfahren, auf den ein überzeugender Sieg im Achtelfinale folgte. Im Viertelfinale wartete dann der Tabellenzweite aus Witten – aber auch die Wittener waren an diesem Tage kein Gegner für die Ruderer vom Maschsee. Mit fast einer Länge wurde das Rennen souverän gewonnen. Vor allem am Start war der Maschseeachter für alle Gegner zu schnell. Nur ein Achter konnte sich an diesem Wochenende mit seiner hohen Endgeschwindigkeit gegen Hannover ins Ziel retten und das war die Mannschaft vom Ligachampion aus Minden, die sich in einem fulminanten Endspurt mit 9/100 Sekunden am Maschseeachter quasi auf der Ziellinie vorbeischoben und später auch den vierten Tagessieg sichern konnten.



Beeindruckende Rennkulisse entlang der East-Side Gallery


Vor 30 Jahren wäre es wohl noch etwas schwieriger gewesen, den Pavillon an dieser Stelle aufzustellen

Das folgende Rennen um Platz 3 gegen das Boot aus Bernburg war wieder eine klare Sache für den Maschseeachter und ging mit über 1 ½ Sekunden Vorsprung nach Niedersachsen. Ein Dritter Platz in der Tageswertung und der Bronzerang in der Saisonabschlusstabelle machten den Tag perfekt. Vor allem, da der dritte Platz den Aufstieg in die erste Liga bedeutete, aus der die Sportler vom Maschsee vor 2 Jahren abgestiegen waren und den man am letzten Tag der letzten Saison verspielt hatte.

"Heute sind wir überglücklich!", summiert Mannschaftskapitän und Schlagmann Florian Brüsewitz den Renntag. "Das war unser mit Abstand bester Renntag in dieser Saison! Wir haben hier fünf sehr gute Rennen gezeigt und haben uns den Aufstieg verdient!".


Reges Treiben auf der Spree

Somit hat der Maschseeachter fast eine perfekte Saison hingelegt und fast alle seine Ziele erreicht: bei drei von fünf Renntagen stand der Maschseeachter auf dem Podium und man konnten den Aufstieg gegen starke Konkurrenz sichern. Einzig und allein gegen den verdienten Ligachampion aus Minden konnte man dieses Jahr nicht gewinnen, auch wenn man einige Rennen kurz davor war.


Große Freude über den Sieg im letzten RBL Rennen der Saison

"Wir wollten in diesem Jahr unbedingt einen Tagessieg feiern – das haben wir nicht geschafft!", ärgert sich Tobias Kühne, ehemaliger Olympiafinalist mit einem Augenzwinkern. "Die Mindener waren aber dieses Jahr einfach der überlegene Achter mit vier Tagessiegen bei fünf Regatten. Das muss man anerkennen. Wir sind aber dieses Jahr von Regatta zu Regatta besser geworden und haben uns somit den Aufstieg mehr als verdient. Nächstes Jahr haben wir dann genug Zeit auch Minden zu schlagen!"


Sowohl für den Renntag als auch für die Saison wurde das Team am Ende mit Bronze belohnt

Der Aufstieg wurde dann auch am Abend ausgiebig gefeiert. Nach der Leistung konnte man sich das auch leisten...

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
» Einzelansicht





RBL

14.09.2017

Endspurt in Berlin (Ruder-Bundesliga)


Die Ruderbundesliga geht auf ihre letzte Etappe 2017/Showdown an der Berliner East Side Galery/Der Maschseeachter will sich Platz auf dem Treppchen sichern

Die beiden führenden Boote in der Tabelle aus Minden und Witten sind weg. Fünf bzw. acht Punkte sind bei einer Regatta kaum aufholbar. Nach dem 5. Platz in Leipzig will sich der Maschseeachter in Berlin nochmal mit den Großen der Liga messen und um einen Platz ganz vorne auf dem Treppchen mitfahren. Das ist auch notwendig, da der Achter aus Rüdersdorf-Pirna von hinten drückt, um sich einen Platz auf dem Treppchen der Saison 2017 zu sichern. Diese Ambitionen wiesen die Sportler aus dem Osten der Republik eindrucksvoll mit dem 2. Platz in Leipzig nach.

Trotzdem schauen die Athleten vom Maschsee positiv auf die kommende Regatta in Berlin, obwohl sie an selber Stelle in Berlin im letzten Jahr den "Super-GAU" erlebten, als sie von Platz 1 in der Tabelle auf Platz 4 fielen und so den schon fast sicheren Aufstieg verspielten.

"An Berlin haben wir gar keine guten Erinnerungen!", gesteht Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz ein. "Aber umso mehr wollen wir uns rehabilitieren und dieses Jahr wieder ganz vorne um die Plätze auf dem Podium mitfahren!". Dies klappte für den Ersatzgeschwächten Achter vom Maschsee bei der letzten Regatta in Leipzig nur bedingt, als man mit dem 5. Platz den Anschluss an die Spitze verlor. Nun sind aber wieder alle Sportler an Bord und wollen nochmal den Platz ganz oben auf dem Treppchen angreifen. "Wir haben als unsere Ziele für dieses Jahr definiert: Aufstieg und einen Tagessiegt erreichen. Von beiden Zielen sind wir immer ein ganz kleines Stück weg gewesen. Der direkte Aufstieg ist kaum mehr machbar – also wollen wir es unbedingt nochmal mit dem Tagessieg probieren!", meint Tobias Kühne, ehemaliger Olympiafinalist. Kühne spielt damit auf die zwei 2. Plätze in diesem Jahr an, bei denen jeweils nur ein Wimpernschlag zum Tagessieg fehlte.

"Die Saison hat aber einfach gezeigt, dass die Spitzenmannschaften so stark sind und dass wir nur eine Chance auf einen Platz ganz vorne haben, wenn wir mit unserer optimalen Besetzung antreten!". Bis auf einen Ruderer kann der Maschseeachter in Berlin aber auf alle Sportler zurückgreifen und bringt diesmal auch auf diesem Wege wieder die volle PS-Zahl ins Boot. Dazu kommt noch, dass man in den letzten drei Wochen zielgerichtet auf dem Maschsee drei- bis viermal pro Woche gerudert hat und so technisch wieder einiges optimieren konnte. Auch für Krafteinheiten an Land war wieder ein wenig Mehr Zeit, so dass alle Möglichkeiten da sind, insbesondere nachdem man auch vor 4 Wochen die niedersächsischen Landesmeisterschaften im Achter gewinnen konnte.

Tobias Kühne
» Einzelansicht




Seite 1 von 13

Zugangsstatus

Besucher nicht eingeloggt.
» Einloggen
• • •

Neuigkeiten & Rundschr.

Aktuelle Informationen direkt in Dein Postfach abonnieren
» Rundschreiben per E-Mail
• • •

Archiv-Recherche

» Hilfe:
:

:

 

Impressum | Anonymes Feedback
Datenschutz | Sponsoren | Links