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Nachrichten-Archiv
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RBL

10.09.2018

Saisonbestleistung und Platz 7 für TÜV NORD-Maschseeachter (Ruder-Bundesliga)


Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Am 5. und letzten Erwin Hymer Renntag in der Ruder-Bundesliga setzte das HRC-Team samt Verstärkung von Angaria Hannover mit einem offensiven 4. Platz im Zeitfahren zum Auftakt ein erstes Ausrufezeichen.

Im beschaulich schwäbischen Bad Waldsee überraschten die Niedersachsen die bundesweite Erstligakonkurrenz mit einer bestechenden Finalform. Ein weiteres Erfolgserlebnis fuhr die HRC-Crew gegen die Hauptstadtcrew vom Köpenick-Achter im Achtelfinale ein. Die Hauptstädter konnten diese Saison vom Maschseeachter noch nicht bezwungen werden. Damit war die Saisonbestleistung in den Top8 in Stein gemeißelt.
Nach einer zwischenzeitlichen Revanche der Sachsen vom WurzenAchter, die im Viertelfinale dann doch wieder eine Nummer zu groß waren, bekam es das Maschsee-Oktett um Kapitän Florian Brüsewitz im letzten von 25 Saisonrennen über 350m mit dem TK - Achter Dresden vom Dresdner Ruder Club zu tun gegen welches sie 2018 noch nie gewinnen konnten.

Und hier fuhren die "Maschinen vom Maschsee" ein unfassbar furioses Finale. Mit Schlagzahl 50 pro Minute peitschte Steuermann Fritz Marcinczak seine Achtzylinder-"Man-Power" über den oberschwäbischen Stadtsee. In einem Herzschlagfinale reichte es knapp zum Sieg und damit Platz 7 des Tages.

Mit sauren und müden Muskeln aber einer absoluten Zufriedenheitsgarantie bei diesem Resultat wurde der erfolgreiche Saisonabschluss entsprechend ausgelassen gefeiert bevor das TÜV NORD-Team die 650km-lange Heimreise antrat.
"Das waren noch einmal 5 beinharte Rennen für uns. Aber wir hatten eine gute Vorbereitung und haben diese perfekt in den Wettkampftag mitgenommen. Die Stadtsee-Strecke mit ihrer enormen Höhe von 580m über NN scheint uns zu liegen. Mit unseren persönlichen Saison-Benchmarks sowohl im Zeitfahren als auch Gesamtergebnis gehen wir mit einem sehr guten Gefühl in die Winterpause.
Wenn wir unser Potential in der nächsten Saison noch früher abrufen, können wir uns in der Tabelle sicherlich auch noch weiter Richtung Top10 vorarbeiten. So teilen wir uns punktgleich mit den Gastgebern vom Waldsee 8er die Tabellenplätze 11 und 12. Das ist im ersten Jahr im Oberhaus akzeptabel. Aber wir haben heute gesehen, dass wir an guten Tagen auch zu mehr fähig sind", so Konterschlagmann, Ruhepol, HRC-Dauerbrenner und Maschinenbau-Ingenieur Lorenz Quentin nach dem letzten Renntag seiner zehnten RBL-Jubiläumssaison.


Auch der weibliche geprägte Leineachter Hannover vom DRC Hannover glänzte mit Rang 7 und Saisonbestleistung. Mit Nationalruderin Frauke Hundeling als kampferprobte Verstärkung kamen auch die Newcomer-Ruderinnen von Ihme und Leine auf ein neues Leistungsniveau in der 1. Bundesliga und unterstreichen ihren Aufwärtstrend. Somit geht die Bundesligasaison 2018 für die Vereine der Landeshauptstadt mit einem sehr erfreulichen Ergebnis zu Ende.
Alle beteiligten Rudervereine Hannovers bedanken sich beim Team der Ruder-Bundesliga, dem DRV sowie dem gastgebenden Club des Ruderverein Waldsee für einen tollen Saisonabschluss!

Arne Simann
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RBL

20.08.2018

Derbysieg und Platz 12 für TÜV-Nord Maschseeachter (Ruder-Bundesliga)


Für die "Maschinen vom Maschsee" war es ein gemischter Renntag auf dem Leipziger Elsterflutbett. Bei bestem Sommerwetter und vor einer für den Rudersport Wahnsinnskulisse von bis zu 20.000 Zuschauern am Tag legten sich die 18 Bundesligisten zum vierten und vorletzten Mal diese Saison in die Riemen um die besten Achter Deutschlands über 350m zu ermitteln.

Der Tabellen-13. und Aufsteiger vom Westufer des Maschsees lieferte an und für sich ein starkes Zeitfahren gegen den Tabellendritten vom Münster-Achter.

"Da fehlte nicht viel zu einem absoluten Topteam und wir hatten alle ein gutes Gefühl. Aber manchmal ist es beim Outdoor- und Natursport Rudern wie beim Skispringen. Wenn der Wind grad mal nicht günstig steht, kann das Hundertstel oder auch Zehntel Sekunden kosten und so sind wir leider nur 13. Im Zeitfahren geworden. Münster als Top-Team ebenfalls nur auf Rang 8. Das ist dann leider auch ein bisschen Pech, gehört zum Sport aber dazu", fasste Maschinenraum-Ruderer und Olympiafinalist Tobias Kühne das erste Rennen des Tages zusammen.

Leider stellt das Zeitfahren immer schon ein wenig die Weichen für den weiteren Renntag. Denn je schlechter man im 18er-Feld rudert umso bessere Gegner bekommt man im Achtelfinale und umgekehrt. Im Achterfinale wartete daher TK - Achter Dresden vom Dresdner Ruder Club. Ebenfalls eine Top5-Crew und in der Regel noch eine Nummer zu groß für das Flaggschiff der Region Hannover. So kam es auch. Trotz eines mutigen Angriffs verteidigte "die Speerspitze des Ostens" von Trainerlegende und früherem Weltmeister Lars Krisch ihre Favoritenstellung und sicherte sich den Platz in den Top 8


Die Hannoveraner Delegation vor der historischen Leipziger Galopp-Rennbahn, in deren Umfeld die Regatta stattfand


Im Viertelfinale gelang dann der wichtige Achtungserfolg des Tages für die Hannoveraner im Niedersachsen-Derby gegen den RBL-Achter vom RV "Weser" Hameln. Der Traditionsachter aus der Rattenfängerstadt machte es dem HRC-Team überraschend schwer. Am Ende hatte der Achter um Schlagmann Carl Philipp Hoppe aber den entscheidenden Bugball vorne. Im Halbfinale gegen die Newcomer vom Domstadtachter bzw. vom Limburger Club für Wassersport von 1895/1907 e.V. die sich mit Nationalmannschaftsruderern verstärkt hatten war dann auch nichts mehr zu holen. Und im Flutlicht-Finale gegen den RBL-Achter vom Ruder-Club Witten von der Ruhr war die Luft dann raus und ein 12. Platz stand für die Männer von HRC und Angaria zu Buche.

"Wir sind insgesamt solide bis gute Rennen gefahren und waren eigentlich sehr zufrieden damit. Was nicht gepasst hat ist das Resultat. Wir wären gerne noch mal in die Top10 vorgefahren müssen aber feststellen, dass die anderen auch schnell rudern können. Vielleicht fehlte uns manchmal der letzte Wille und auch der Glaube vermeintlich stärkere Gegner einfach mal umzubiegen. Daran müssen wir noch arbeiten. Glücklicherweise haben wir das für uns in der Region Hannover sehr wichtige Derby gegen Hameln gewonnen, so dass wir doch einen kleinen Sieg zu feiern haben", so Interims-Schlagmann Carl Philipp Hoppe nach den 5 Rennen, der den Stamm-Rhythmusgeber und Teamcaptain Florian Brüsewitz gut vertrat.


Bug an Bug im Flutlicht-Finale


Jetzt richtet sich der Fokus auf das Saisonfinale in Bad Waldsee am 09.09.18 in Oberschwaben an der Schweizer Grenze. Auf der höchsten Regattastrecke Deutschlands will sich der TÜV NORD-Maschseeachter noch einmal mit einem Achtungserfolg belohnen bevor es schon wieder in die Kaderplanung 2019 geht. Und dort wird es so spannend wie noch nie diese Saison. Denn die Teams vom Gastgeber Ruderverein Waldsee 1900 e.V., der Bundesligaachter Mülheim an der Ruhr, das Team Bremen, der Domstadtachter und eben der TÜV NORD-Maschseeachter liegen mit 30-27 Punkten nahezu punktgleich auf den Plätzen 11 bis 15. Der HRC hält aktuell die "Wilde 13".

Einen Achtungserfolg erruderte im Übrigen auch der Leineachter vom DRC. Nach einer Reihe Niederlagen und Lehrgeld erkämpften sich die Damen von der Ihme jetzt den 8. Platz im Zehnbootefeld und haben den Anschluss an die 1. Liga hergetellt.

Fotos:
Marcel Kipke und Ruder-Bundesliga

Arne Simann
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RBL

16.07.2018

TÜV NORD-Maschseeachter mit Saisonbestleistung in die Top 10 (Ruder-Bundesliga)


Das hannöversche Flaggschiff vom Maschsee schafft zum ersten Mal den Sprung in die Top 10 der besten deutschen Clubachter. Beim "Melitta-Renntag" auf der "Alten Fahrt" in Ostwestfalen griff der HRC-Bundesligaachter von Trainer Thoms so aggressiv wie noch nie an. Bereits beim Zeitfahr-Prolog morgens um 09:51 Uhr über 390m erwischten die niedersächsischen Landesmeister ein starkes Rennen gegen den TK - Achter Dresden. Der V8 vom Maschsee lieferte die 7. schnellste Zeit aller 18 Bundesligisten.

Bei bestem Sommerwetter machten sich die Sprintspezialisten die tolle Zuschauerkulisse vor bis zu 2000 lautstarken Zuschauern mit vielen Schlachtenbummlern aus Hannover zu Nutze. "Näher dran geht nicht", versprach der Veranstalter vom Bessel-Ruder-Club Minden und hat dabei keineswegs übertrieben. Die historische Mittelkanalbrücke am Wasserstraßenkreuz Minden über die Weser ist wie geschaffen für die knappen KO-Rennen der Bundesliga.


Vollgas auf der Kanalbrücke - näher dran geht nicht


Im Achtelfinale gelang dann schon der erste Sieg des Tages gegen die Oberschwaben aus Bad Waldsee. Im Viertelfinale unterlag das Team um Schlagmann Florian Brüsewitz erwartungsgemäß den bärenstarken Gastgebern und bis dato Tabellenführern vom Melitta-Achter Minden. Im Halbfinale um die Plätze konnte im "Nord-Derby" das Team Bremen mit großem Kampfgeist niedergerungen werden und im letzten und 5. Rennen des Tages war der Emscher-Hammer mit vielen ehemaligen Ruderern des berühmten Deutschlandachters sowie Edeljoker und Doppel-Olympiasieger Stephan Volkert noch eine Nummer zu groß.

"Am Ende bleibt mit Rang 10 unsere Saisonbestleistung. Unser Team hat sich zum ersten Mal richtig konkurrenzfähig präsentiert, was auch der starke 7. Platz im Zeitfahren belegt. Über volle 5 Rennen können wir diese Leistung noch nicht abrufen, aber die sportliche und mentale Entwicklung unseres Teams geht absolut in die richtige Richtung. Man merkt im Boot dass wir heiß aufs Gewinnen sind. Aggressivität und Technik passten von Rennen zu Rennen immer besser zusammen. In der ersten Streckenhälfte liegt vor allem unsere Stärke. Auf dem zweiten Teil müssen wir noch mehr tun. Wenn wir aber weiter hart an uns arbeiten, können wir uns zum Ende unserer 1. Erstligasaison nach dem Aufstieg 2017 vielleicht noch einmal in Richtung Platz 5 vortasten. Das wäre schon mehr als man erwarten kann. Aber der Time-Trial-Platz 7 zeigt uns und den Gegnern schon einmal, dass man den TÜV NORD-Achter auf dem Zettel haben muss und wir uns nicht leichtfertig geschlagen geben", fasst Bugmann Dennis Hupe ein starken Renntag zusammen.

Arne Simann
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RBL

13.07.2018

TÜV NORD-Maschseeachter greift am Wasserstraßenkreuz Minden an (Ruder-Bundesliga)


Im zehnten Jubiläumsjahr der Ruder-Bundesliga gibt es eine Premiere. Das europaweit erste Ruderrennen auf einer Brücke ist zugleich der 3. Lauf und Bergfest der RBL. Am ostwestfälischen Wasserstraßenkreuz in Minden sprintet der Bundesliga-Tross der besten deutschen Clubachter auf einer völlig neuen Strecke über exakt vermessene 390m.

Der TÜV NORD-Maschseeachter will beim "Melitta"-Renntag und der Streckenpremiere sein Punktekonto deutlich aufbessern. Die hannöverschen Blau-Weißen vom Karl-Thiele-Weg um Schlagmann Florian Brüsewitz wollen von ihrem aktuellem 12. Tabellenplatz den Weg in die Top10 antreten. Und das im Trainingsrevier des aktuellen Tabellenführers der Frauen- und Männer-Bundesliga. Minden und der Bessel-Ruder-Club Minden sind also eine echte Ruderhochburg und ein starker Name in der Ruderszene.

Am Samstag den 14.07.2018 um 09:51 Uhr startet die Achtercrew, die man fast jeden Tag beim Achtertraining auf dem Maschsee beobachten kann, im Zeitfahren gegen den aktuell Tabellen-Sechsten TK - Achter Dresden. Anschließend folgen mit Achtel- und Viertelfinale sowie Halbfinale und Finale noch 4 weitere Rennen.

"Wir haben seit Werder/Havel viel im Zweier trainiert um das technische Feingefühl zu bekommen und weiterhin intensives Krafttraining durchgeführt um unseren muskulären Hubraum nicht zu verlieren. Die Vorbelastungen waren zuletzt vielversprechend, aber was am Ende des Tages zählt ist die Platzierung. Bundesligarudern ist eben auch Ergebnissport. Hierzu hat unser Coach Harald Thoms für Minden die Strategie gewechselt und die zunächst körperlich stärkste und erfahrenste Mannschaft für das Zeitrennen nominiert. Unter anderem auch den früheren Olympia-Ruderer Tobias Kühne. Sonst haben wir eher auf eine Ausgewogenheit zwischen Technik und Kraft gesetzt. Jetzt versuchen wir über die Wucht und Wettkampfhärte in die Top10 vorzurücken. Insbesondere die punktgleichen Boote aus Bremen und Limburg müssen wir dabei im Auge haben", gibt sich Teamkaptain und Schlagmann Florian Brüsewitz optimistisch für den dritten Renntag der Saison.

Wobei es auch für die weit über 1000 erwarteten Zuschauer attraktiv werden wird. Bei keinem Ruderrennen kann man näher an der Strecke stehen als "auf der alten Fahrt" am Wasserstraßenkreuz Minden. Diese Attraktivität bringt jedoch das Risiko mit sich, dass es nirgendwo so enge Bahnkonstellationen gibt wie in der 75km entfernten Ruderhochburg an der Weser. Es wird also auch ein Rennen der Steuerleute. Denn wenn ein 18m-langer Ruderachter mit 1 Tonne Lebendgewicht bei vollem Sprint aus der Bahn rudern sollte, wartet dort knallharter Beton, welcher bei den 50.000 €-wertvollen Renn-Achtern schnell zu einem Totalschaden führen kann.

Übertragung der Rennen ab dem Achtelfinale unter: http://sportdeutschland.tv/ruder-deutschland.
Online-Ergebnis-Dienst: www.ppt-gmbh.de/live/
Weitere Informationen unter www.starkschnellgut.de

Arne Simann
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RBL

11.06.2018

Maschseeachter rudert mit Rang 14 noch auf der Stelle (Ruder-Bundesliga)


Bei tropischen Temperaturen von über 30°C stellte sich der TÜV NORD-Maschseeachter der nationalen Ligakonkurrenz. Seit dem Saisonauftakt in Frankfurt waren 4 Wochen vergangen und von der hoch motivierten Crew zum intensiven Training genutzt worden.

Insgesamt 3 Teilsiege konnten die auf Sprint spezialisierten Ruderrecken bei 5 Starts verbuchen. Nach dem initialen Sieg im Zeitfahren über die 350m-Sprintdistanz gegen den Gießen-Achter war die Euphorie im Team groß. Allerdings hatten die Niedersachsen vom Maschsee Pech mit der geruderten Zeit und fanden sich im langsamsten Achtelfinale gegen den Bundesligaachter aus Mülheim an der Ruhr wieder. Nachdem sie dieses nur denkbar knapp verloren hatten, triumphierten sie mit einem Sieg im Viertelfinale. Allerdings wieder mit der knapp langsamsten Zeit, weswegen sie sich nach dem harten Wettkampfmodus der RBL im hinteren Halbfinal- und Finalblock wiederfanden. Nach einem weiteren Sieg gegen die Sachsen-Anhaltiner vom Salzland-Achter aus Bernburg mussten die "Maschinen vom Maschsee" dann im Finale den äußeren Bedingungen Tribut zollen und verloren dieses Mal knapp gegen die Lahnhessen vom Gießen-Achter. Dies bedeutete in am Ende des Tages Platz 14 im Gesamtklassement.


Großer Jubel nach dem Viertelfinalsieg gegen Gießen

"Wir wissen jetzt gar nicht so recht ob wir uns freuen oder ärgern sollen. Vielleicht ein bisschen was von beidem. Die Naturstrecke und die Bedingungen in Werder waren traumhaft. Wir haben drei Bundesligarennen direkt gewonnen. Unsere Rennen waren allesamt technisch besser gerudert als beim Saisonauftakt in Frankfurt. Die Stimmung im Team ist überragend. Damit sind wir sehr zufrieden. Allerdings könnte die Platzierung besser sein. Die anderen Crews haben auch an sich gearbeitet und wir haben gut 12 von 18 Teams in Deutschland die 57er-Zeiten fahren. So eng war die erste Liga von der Leistungsdichte noch nie zusammen. Das sind teilweise nur hundertstel Sekunden bei knapp 1 Minute Belastung. Uns fehlte daher noch ein bisschen der "Bums" bzw. der Hubraum im Boot. Deswegen werden wir jetzt verschärft zur Hantelstange greifen. Mit ein paar PS mehr und gleicher technischer Ruderleistung können wir uns ruckzuck in den Top10 vorarbeiten. Das ist unser Ziel und Anspruch für die nächsten Wochen", zieht Schlagmann Florian Brüsewitz ein gemischt-positives Fazit aus den Rennen in Brandenburg.

Weiter geht es am 14.07.2018 mit dem dritten Renntag am Wasserstraßenkreuz in Minden. Die beiden Mindener Top-Teams bei den Frauen und Männern zelebrieren in der Jubiläumssaison ihr Heimspiel und auch viele Hannoveraner werden ihren TÜV NORD-Maschseeachter vor Ort unterstützen. Das Besondere an dem Naturkurs in Ostwestfalen ist, dass die Bundesligarennen auf dem Mittelkanal auf einer historischen Trogbrücke ausgetragen werden, die über die Weser kreuzt. In der Geschichte der RBL gab es noch nie eine engere Strecke. Das verspricht packende Ruderrennen für die Livezuschauer vor Ort.

Arne Simann
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RBL

06.06.2018

Operation Werder (Ruder-Bundesliga)


Am kommenden Sonnabend steht für den TÜV NORD-Maschseeachter vom HRC und Angaria der 2. Lauf der Ruder-Bundesliga (RBL) an.

In der 25.000-Einwohner-Stadt Werder an der Havel geht es für den Erstligisten vom Karl-Thiele-Weg dann wieder um wertvolle Punkte in der Tabelle. Die hannöverschen Riemen-Sprinter wollen in Potsdams pittoresker Nachbarstadt den Angriff auf die vordere Tabellenhälfte starten.

Nach Rang 12 von insgesamt 18 der besten deutschen Club-Achter beim Saisonauftakt in Frankfurt will die ambitionierte Maschsee-Crew jetzt in der brandenburgischen Blütenstadt wieder voll angreifen und eine leichte Trendverbesserung erkämpfen. Bisher gab es fast nur gute Nachrichten in der Vorbereitungszeit. Trainer Harald Thoms kann, bis auf wenige Verletzte, personell fast aus dem Vollen schöpfen und die spezifischen Vorbelastungen im Boot und an Land sind gut gelaufen. Das Stimmungsbild im HRC-Kader ist gut. Seit Frankfurt wurden einige Positionen umbesetzt und die Effektivität des gemeinsamen Schlages damit verstärkt.

"Das wird für uns wieder ein harter Wettkampf auf der Havel. Dieses Gewässer ist eine für alle Athleten völlig neue 350m-Strecke, auf die wir uns erst einmal einstellen müssen. Je besser und schneller wir uns anpassen können, umso erfolgreicher können wir in Werder sein. Wenn wir aber unsere Trainingsleistungen der letzten 3 Wochen abrufen und eine selbstbewusste Gewinner-Mentalität an den Tag legen, kann das an solchen Renntagen schon den Unterschied zu unseren Gegnern ausmachen. Die direkten Teams vor uns waren ja nur wenige Zehntel schneller und wir sind überzeugt davon, dass wir diesen Rückstand aufholen können", so Teamkapitän Florian Brüsewitz vor dem zweiten Renntag.

Die Mannschaft hat zudem registriert, wie am vergangenen Wochenende die Wasserballer von WASPO 98 Hannover sensationell den Deutschen Meistertitel nach Hannover gekämpft haben. "Wir gratulieren unseren Sport-Nachbarn ganz herzlich zum Meistertitel und werden versuchen, uns von dem Waspo-Kampfgeist inspirieren zu lassen. Genau diesen Teamgeist und Zusammenhalt wollen wir mit ins Boot nach Werder nehmen. Wir haben als Aufsteiger ja wenig zu verlieren und ein wenig Chuzpe könnte uns auf dem Weg nach vorne gut tun", ergänzt Schlagmann Florian Brüsewitz.
In der Frauen-Bundesliga wird auch der befreundete Leineachter Hannover vom DRC Hannover mit am Start sein.

Übertragung der Rennen ab dem Achtelfinale unter: sportdeutschland.tv/ruder-deutschland
Online-Ergebnis-Dienst: ppt-gmbh.de/live/

Arne Simann
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RBL

17.05.2018

Solider Bundesliga-Einstieg für TÜV NORD-Maschseeachter in FFM (Ruder-Bundesliga)


Mit einem 12. Platz in der Ruder-Bundesliga ist der Bundesligaachter vom HRC mit Unterstützung von Angaria Hannover beim "Renntag des Handwerks" stabil in die Saison 2018 gestartet.

Auf dem Frankfurter Main belegten die Aufsteiger vom Maschsee im initialen Zeitfahren zunächst den 11. Rang. Bei für den wind-anfälligen Main sehr guten Ruderbedingungen unterlag das Team von Kapitän und Schlagmann Florian Brüsewitz im Achtelfinale gegen starke Mülheimer von der Ruhr.


Die Hochhauskulisse an der Regattastrecke ist in Deutschland wohl einmalig

Das Viertelfinale gewannen die acht Männer von Trainer Thoms schließlich gegen die regionalen Konkurrenten aus Bremen. Im Halbfinale und Finale war dann nichts mehr zu holen gegen die etablierte Erstliga-Crew aus Pirna sowie die starken Newcomer aus Limburg, so dass ein 12. Platz im 18er-Feld über 350m zu Buche stand.


Auch wenn der Main verhältnismäßig ruhig war, bietet die Strecke in FFM traditionell nur eher bedingt gute Rennverhältnisse

"Wir sind mit unserer Premiere zunächst einmal zufrieden. Es ist gut zu sehen, dass wir als ambitionierter Aufsteiger auch in der Erstligakonkurrenz mitschwimmen können und stellen fest, dass die Abstände nach vorne nicht groß sind. Wir hatten teilweise noch leichte technische Abstimmungsprobleme, die wir beim 2. Lauf der RBL in Werder an der Havel am 09. Juni abstellen wollen. Dann ist es unser großes Ziel in die Top-8 vor zu rudern", so Bootskapitän Brüsewitz nach dem Bundesligaauftakt in der hessischen Bankenmetropole.

Fotos: Marcel Kipke und Ruder-Bundesliga

Arne Simann
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RBL

30.04.2018

Das erste Gold (Ruder-Bundesliga)


  1. Saisonsieg für den TÜV NORD-Maschseeachter beim Nord-Derby in der Hansestadt Lübeck.


Nach dem knapp verpassten Sieg vom Samstag gegen die Lübecker Ruder-Gesellschaft von 1885 e.V. um Olympiaruderer Maximilian Munski räumten die "Maschinen vom Maschsee" am Sonntag den Sieg sowohl auf der Paradestrecke 350m als auch über 1000m gegen die Teams wie den Travesprinter Lübeck, die Jacobs University Bremen und den Rc Allemania 1866 aus Hamburg ab.


Für das hannöversche Flaggschiff von Coach Harald Thoms eine gelungene Generalprobe vor dem mit Spannung erwarteten Saisonauftakt der Ruder-Bundesliga am 12.05. auf dem Main in Frankfurt. Der Erstligist, der den stolzen Namen der Landeshauptstadt Hannover in der 1. Bundesliga ebenso wie die Damen des Leineachter Hannover vom DRC Hannover präsentieren wird, setzt sich aus Athleten von HRC von 1880 e.V. sowie der Angaria Hannover zusammen.


"Die beiden Siege auf der Lübecker Wakenitz geben uns schon ein bisschen Selbstvertrauen für die harte Erstligakonkurrenz nach unserem erfolgreichen Aufstieg 2017. Der schicke Pokal in Form des berühmten Holstentors bekommt einen Ehrenplatz in unserem Clubhaus und wir freuen uns, dass wir unserem Hauptsponsor TÜV NORD erste sportliche Erfolge zurückzahlen können.


Bevor wir morgen am Feiertag wieder trainieren, wird heute Abend bei unserem Partnerverein Angaria Hannover mit der gesamten Mannschaft bei Tanz in den Mai ausgiebig gefeiert. Aber auch nicht zu viel, denn in der Bundesliga müssen wir insbesondere im Niedersachsenderby gegen den RBL-Achter RV "Weser" Hameln alles geben.

Dieses Derby gegen die befreundeten Dauerrivalen aus Hameln hat für uns und unsere Fans fast den gleichen Stellenwert wie die gesamte Bundesliga. Aber wir sind gut in Form und gehen ohne Angst und mit breiter Brust in die Duelle", so Konterschlagmann Dennis Hu nach einem gelungenen Rennwochenende.

Fotos: Marcel Kipke

Arne Simann
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RBL

13.04.2018

Maschseeachter nimmt die Beine in die Hand (Ruder-Bundesliga)


Die Mannschaft des TÜV NORD-Maschseeachter trainierte am vergangenen Sonntag nicht nur wie gewohnt auf dem Maschsee, sondern präsentierte Club und Sponsor auch beim größten Volkslauf der Region über die 10km-Distanz.


Nach anfänglicher Freude über das gute Wetter wurde es mit der Zeit doch recht warm,..

"Zwischen den Achtereinheiten am Samstag und Sonntag wollten wir das tolle Wetter für eine lockere Laufeinheit nutzen. Und wenn Hannover eine solch tolle Sportveranstaltung und Plattform anbietet, muss man das als regionaler und sportaffiner Club auch unterstützen", so Teamcaptain Florian Brüsewitz.


...das tat der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch


"Mit Warmup-Lauf vom HRC an der HDI Arena von Hannover 96 vorbei bis zum Neues Rathaus plus Rennen sind wir so auf lockere 15 km gekommen. Das war genau das richtige Lockerungsprogramm für die abschließende Achtereinheit" ergänzt der Maschinenbauer Brüsewitz, der wie die meisten Athleten von der Leibniz Universität Hannover kommt.


Die junge Dame im Hintergrund hatte offensichtlich ähnlich gute Laune wie unsere Männer

Denn der Saisonauftakt der RBL -- Die Ruder-Bundesliga auf dem Frankfurter Main steht in 4 Wochen am 12. Mai an. Und bis dahin müssen die hannöverschen 350m-Sprintspezialisten vom Bundesliga 8er Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V. in Topform sein. Ergänzt duch die befreundeten Athleten von Angaria Hannover wollen die Erstligisten insbesondere das prestigereiche Niedersachsenderby gegen den RBL-Achter vom RV "Weser" Hameln für sich entscheiden.


Die Anstregungen wurden um Ziel mit Kaltgetränken belohnt (selbstverständlich alkoholfrei)

Arne Simann
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RBL

13.03.2018

Gelungene Generalprobe (Ruder-Bundesliga)


Der TÜV NORD Maschseeachter überzeugte bei der 46. Auflage des Frühjahrsklassikers Heineken Roeivierkamp in Amsterdam mit einem soliden 22. Rang im Männerachter und war beim anspruchsvollen Traditionsrennen auf der Amstel schnellster deutscher Achter vor den Crews aus Witten, Stuttgart, Münster und Hamburg.

Der klassische Ruder-Vierkampf in der niederländischen Hauptstadt lockt regelhaft viele tausende Zuschauer an. Denn wenn sich insgesamt 380 Achter und Vierer in die Riemen legen ist das eins der größten Ruderrennen der Welt. Das Flaggschiff Hannovers welches von Angaria Hannover mit Athleten unterstützt wird, musste sich über die Kurz-, Mittel- und Langdistanz mit der internationalen Konkurrenz messen und schnitt beim ersten Wassertest der Saison recht vielversprechend ab.


Zieleinlauf nach 2500m im Herzen Amsterdams

Über 2500m und 5000m eher im Mittelfeld brachten die Niedersachsen aus der ersten Ruder-Bundesliga in ihrer Paradedisziplin Sprintrudern über 250m den nagelneu designten TÜV NORD Maschseeachter in die TOP 10 der starken Clubteams. Am Ende sprang beim Innenstadt Sprint über 750m vor 10.000 Zuschauern ein solider 22. Gesamtrang für die Recken vom Maschsee heraus.


Gutes Wetter wie hier war leider Mangelware am Wochenende

"Wir sind im Großen und Ganzen mit unserer Leistung zufrieden. Amsterdam war ein erstes gutes StellDichein für uns als Bundesligaaufsteiger nach der langen Wintersaison. In unserer Zieldistanz waren wir erfolgreich und bei den anderen Strecken mit dabei. Leider hatten wir große Steuerprobleme ,weil in den engen Amstelkurven auf den längeren Distanzen besonders große Steuerblätter gebraucht werden. Da haben die holländischen Hausherren natürlich die größere Erfahrung und wir haben einige wertvolle Sekunden liegen lassen müssen. Aber wir haben festgestellt, dass unsere Form stimmt und wir auf einem guten Weg sind", so der muntere Mindener Marius Wagner aus dem Maschinenraum des Männer-Achters vom Maschsee.

Mehr Informationen unter: www.roeivierkamp.com

Arne Simann
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