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Nachrichten-Archiv
RBL

18.09.2021

RBL Münster (Ruder-Bundesliga)


Es ist geschafft! Die Ruder-Bundesliga 2021 ist in trockenen Tüchern. Am 11.09. fand auf dem Münsteraner Aasee der dritte und letzte Renntag der verkürzten Saison statt. Dank voller Kaderstärke und Unterstützung aus dem Leistungssport sowie Gaststar Peter Kling machte sich das Team nicht zuletzt nach dem guten Ergebnis von Minden (Platz 7) Hoffnung, eine nochmals gesteigerte Leistung auf das Wasser zu bringen.


Diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Im Zeitfahren gelang es, das hohe Niveau der vorangegangen Trainingseinheiten erneut abzurufen, was mit einem 4. Platz belohnt wurde. Damit sparte sich der Maschsee-Achter nicht nur den Hoffnungslauf sondern übersprang auch gleich das Achtelfinale, was mindestens Platz 8 in der Tageswertung bedeutet.

Im unvermeidbaren Viertelfinale hieß der Gegner Berlin. Dank letzten Feinjustierungen der Rudertechnik gelang das Kunststück: Auch im direkten Duell konnten die amtierenden Liga-Champions, wie schon zuvor im Zeitfahren, geschlagen werden.

Mit einer Überdosis Selbstvertrauen ging es in das Halbfinale gegen die Tabellenführenden aus Münster. Vielleicht sollte es ja gelingen, die Gegner wenigstens am Start etwas unter Druck zu setzen? Falsch gedacht, mit einer atemberaubenden Leistung setze sich Münster schon nach wenigen Schlägen deutlich ab und kontrollierte das Rennen bis zur Ziellinie.

Doch die Niederlage tat der guten Laune keinen Abbruch. Im kleinen Finale gegen den bisher etwas stärkeren Hamburger Achter ging es immerhin um die Bronze-Medaille. Zwar setzte sich auf den letzten 10 Schlägen dann doch noch das Team der Fari & Friends durch, doch nach dem besten Rennen der Saison war immerhin die goldene Ananas gesichert.

Am Ende reichten die Platzierungen von 9, 7 und 4 für Platz 6 der Tabelle und damit das bisher beste Gesamtergebnis in der Geschichte des RBL-Teams. Wir bedanken uns bei allen, die diesen Erfolg mit ermöglicht haben, insbesondere natürlich dem TÜV Nord für die tolle Unterstützung hinter den Kulissen und an der Regattastrecke!



Jannik Menke
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RBL

20.08.2021

2. RBL Renntag in Minden (Ruder-Bundesliga)


Die Ruder-Bundesliga-Saison geht in die zweite Runde! Auf dem Mindener Wasserstraßenkreuz gilt es, den 9. Platz von Dortmund auszubessern und die obere Tabellenhälfte in Angriff zu nehmen. Der erste Schritt dazu muss im Zeitfahren um 9:15 getan werden, Gegner ist der Achter der TU Dresden.

Die Rennen können wie immer unter https://www.ppt-gmbh.de/live/ruder-bundesliga/im Stream verfolgt werden, um 9:00 fällt der erste Startschuss.
Im Gegensatz zum vergangenen Renntag in Dortmund sind diesmal sogar Zuschauer an der Strecke erlaubt. Wer den Rennen auf der spektakulärsten Strecke der Liga hautnah beiwohnen möchte, ist also mit einem Wochenend-Ausflug nach Minden gut beraten.

Jannik Menke
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RBL

06.08.2021

RBL startet am Samstag in Dortmund (Ruder-Bundesliga)


Es ist soweit, nach fast zwei Jahren Pause wird wieder über 350 m gesprintet. Am 07.08. startet die Ruder-Bundesliga in Dortmund in die Saison 2021. Der Startschuss des ersten von drei Renntagen fällt um 10:00 auf dem Dortmunder Phoenix-See, um 10:35 trifft der TÜV NORD Maschsee-Achter im Zeitfahren auf die Gastgeber vom Hansa-Achter. Wer sehen möchte, wie sich der frisch getaufte Achter im blauen Gewand im Wettkampf schlägt,
kann die Rennen unter https://www.ppt-gmbh.de/live/ruder-bundesliga/live verfolgen.

Viele Grüße,
Jannik

Jannik Menke
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06.08.2019

RBL Hannover - Wasserschlacht auf dem Maschsee (Ruder-Bundesliga)


Am 03.08. war es endlich so weit: Das ersehnte Heimspiel der Ruder-Bundesliga auf dem heimischen Maschsee konnte beginnen. Sowohl das Team der Männer als auch Lena Schielke und Frauke Lange beim Göing-Achter der Frauen gingen erfolgsverwöhnt an den Renntag heran. Auf dem eigenen See nochmal in die Spitze der Liga fahren, das war das Ziel.

Leider gab es direkt im Zeitfahren den ersten Dämpfer. Trotz überlegenem Sieg gegen die Konkurrenz vom Waldsee-8ter reichte die Zeit "nur" für den 8. Platz. Auch im Achtelfinale gegen den Salzland-Achter aus Bernburg machte die Zeit dem Maschsee-Achter einen Strich durch die Rechnung. Als langsamster Sieger drohte das Abrutschen in die untere Hälfte der Ergebnisliste. Auch nach dem ebenfalls gewonnenen Viertelfinale verhaltene Stimmung: War die Zeit diesmal schnell genug um den Anschluss an die obere Hälfte zu halten? Sie war es! Auch wenn sich am Ende eines knappen Halbfinals im Endspurt der Achter aus Gießen durchsetzen konnte war das Selbstvertrauen zurückgewonnen. Das Finale um die Plätze 7 und 8 gegen den Wurzen-Achter um den ehemaligen Hannover-Ruderer Thure Weimann wurde vor dramatischer Kulisse im strömenden Regen deutlich gewonnen. Ein versöhnlicher Abschluss für einen durchwachsenen Renntag, doch vier Siege aus fünf Rennen lassen uns zuversichtlich in Richtung des nächsten Renntages blicken. Auch für Lena und Frauke lief es mit Platz 6 im Endergebnis nicht ganz nach Plan doch immerhin konnte der Achter aus Krefeld, dem man sich in Minden im Kampf um Bronze noch knapp geschlagen geben musste, diesmal umgebogen werden.

Doch das Wichtigste zum Schluss: Hannover hat seinen Gästen ein unvergessliches Wochenende bereitet. Sowohl von den Achtern als auch den Mitarbeitern der Ruder-Bundesliga gab es großes Lob für Verpflegung, Organisation, Stimmung und vieles mehr. An dieser Stelle also vielen Dank an alle Sponsoren, Butschie und sein Team sowie natürlich all die fleißigen Hände und Fans aus den Vereins-, Freundes- und Familienkreisen. Ohne Euch wäre das alles niemals möglich gewesen, Ihr wart toll!


Kipke

Kipke

Kipke

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Kipke

Kipke

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Kipke

Kipke

Kipke

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Kipke

Lorenz Quentin
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16.07.2019

RBL Minden - das Wasserstraßenkreuz brennt (Ruder-Bundesliga)


Zweiter Renntag der Saison 2019 in Minden/TÜV NORD MASCHSEEACHTER gewinnt die "Goldene Ananas".

Die Männer vom Maschsee konnten auch am zweiten Renntag auf dem Mindener Wasserstraßenkreuz mit einer starken Leistung überzeugen und an den sensationellen Saisonauftakt anknüpfen. Damals fuhr das Team in Duisburg seine erste Podestplatzierung in der 1. Liga ein. Nun konnte der 4. Platz errungen werden, der traditionell mit der "Goldenen Ananas" geehrt wird.

Schon im Zeitfahren wurde der Tag mit einer Ansage eröffnet: Der Achter ruderte die drittschnellste Zeit und übertrumpfte so das bereits gute Ergebnis aus Duisburg um einen Platz. "Wir sind die Strecke zusammen mit dem Tabellenersten aus Berlin gefahren und haben uns darauf vorbereitet trotz großem Rückstand weiter das Tempo hochzuhalten. Aber wir konnten mithalten, der starke Gegner hat uns zur Bestleistung getrieben", so Schlagmann Florian Brüsewitz. Nach Siegen gegen Frankfurt und Limburg-Wetzlar in Achtel- und Viertelfinale kam es im Halbfinale erneut zur Begegnung mit den diesmal klar überlegenen Berlinern. Im Finale um Platz 3 musste sich das hannoversche Team in einem packenden Rennen den Gastgebern aus Minden geschlagen geben. Auch Steuermann Fritz Marcinczak wurde alles abverlangt. Die Rennen in Minden werden auf der engsten Strecke der Liga ausgetragen, Zusammenstöße mit den Kanalwänden stehen an der Tagesordnung.

Dank des Punktevorsprungs auf Minden kann der 3. Tabellenplatz hinter Berlin und Münster gehalten werden. Teamkapitän Dennis Hupe zieht erneut ein positives Fazit: "Wir haben gezeigt, dass das starke Vorergebnis keine Eintagsfliege war. In Duisburg haben die Nationalmannschaftsveteranen Kühne und Westphalen zusätzliche PS ins Boot gebracht, hier haben wir uns selbst bewiesen dass wir auch mit etwas geschwächtem Kader in die Spitze der Liga fahren können."


Jannik Menke
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RBL

09.04.2019

29. Hannover Marathon (Ruder-Bundesliga)


Laufen? Was soll das sein?
Dieser Frage versuchte eine Gruppe wissensdurstiger Ruderer in einem intensiven Feldversuch zu beantworten. Florian Brüsewitz, Tilman Riesmeier, Fred Blanck, Daniel Marquardt, Dennis Hupe und Lennart Denecke traten für den TÜV-Nord Maschseeachter den 29. Hannover Marathon an. Da geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist, versuchten sie sich an der Staffel-Disziplin. Es galt, die klassische Marathondistanz von 42,195 km in Form eines Staffellaufes zu bewältigen. Zwar konnten sie ihre im Voraus postulierte Zielzeit nicht ganz einhalten, sorgten jedoch Dank großer HRC-Flagge für einen spektakulären Zieleinlauf.

Ebenfalls in den Staffeln ihrer jeweiligen Arbeitgeber gingen Norman Schwarz, Rasmus Henschel und Carl Hoppe an den Start.
Von geteiltem Leid wollte Lorenz Quentin nichts wissen, er traute sich ganz ohne unterstützendes Team auf den weiten Weg der Halbmarathon-Distanz.

Die erfolgreiche Staffel vor dem Rathaus

Jannik Menke
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RBL

10.09.2018

Saisonbestleistung und Platz 7 für TÜV NORD-Maschseeachter (Ruder-Bundesliga)


Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Am 5. und letzten Erwin Hymer Renntag in der Ruder-Bundesliga setzte das HRC-Team samt Verstärkung von Angaria Hannover mit einem offensiven 4. Platz im Zeitfahren zum Auftakt ein erstes Ausrufezeichen.

Im beschaulich schwäbischen Bad Waldsee überraschten die Niedersachsen die bundesweite Erstligakonkurrenz mit einer bestechenden Finalform. Ein weiteres Erfolgserlebnis fuhr die HRC-Crew gegen die Hauptstadtcrew vom Köpenick-Achter im Achtelfinale ein. Die Hauptstädter konnten diese Saison vom Maschseeachter noch nicht bezwungen werden. Damit war die Saisonbestleistung in den Top8 in Stein gemeißelt.
Nach einer zwischenzeitlichen Revanche der Sachsen vom WurzenAchter, die im Viertelfinale dann doch wieder eine Nummer zu groß waren, bekam es das Maschsee-Oktett um Kapitän Florian Brüsewitz im letzten von 25 Saisonrennen über 350m mit dem TK - Achter Dresden vom Dresdner Ruder Club zu tun gegen welches sie 2018 noch nie gewinnen konnten.

Und hier fuhren die "Maschinen vom Maschsee" ein unfassbar furioses Finale. Mit Schlagzahl 50 pro Minute peitschte Steuermann Fritz Marcinczak seine Achtzylinder-"Man-Power" über den oberschwäbischen Stadtsee. In einem Herzschlagfinale reichte es knapp zum Sieg und damit Platz 7 des Tages.

Mit sauren und müden Muskeln aber einer absoluten Zufriedenheitsgarantie bei diesem Resultat wurde der erfolgreiche Saisonabschluss entsprechend ausgelassen gefeiert bevor das TÜV NORD-Team die 650km-lange Heimreise antrat.
"Das waren noch einmal 5 beinharte Rennen für uns. Aber wir hatten eine gute Vorbereitung und haben diese perfekt in den Wettkampftag mitgenommen. Die Stadtsee-Strecke mit ihrer enormen Höhe von 580m über NN scheint uns zu liegen. Mit unseren persönlichen Saison-Benchmarks sowohl im Zeitfahren als auch Gesamtergebnis gehen wir mit einem sehr guten Gefühl in die Winterpause.
Wenn wir unser Potential in der nächsten Saison noch früher abrufen, können wir uns in der Tabelle sicherlich auch noch weiter Richtung Top10 vorarbeiten. So teilen wir uns punktgleich mit den Gastgebern vom Waldsee 8er die Tabellenplätze 11 und 12. Das ist im ersten Jahr im Oberhaus akzeptabel. Aber wir haben heute gesehen, dass wir an guten Tagen auch zu mehr fähig sind", so Konterschlagmann, Ruhepol, HRC-Dauerbrenner und Maschinenbau-Ingenieur Lorenz Quentin nach dem letzten Renntag seiner zehnten RBL-Jubiläumssaison.


Auch der weibliche geprägte Leineachter Hannover vom DRC Hannover glänzte mit Rang 7 und Saisonbestleistung. Mit Nationalruderin Frauke Hundeling als kampferprobte Verstärkung kamen auch die Newcomer-Ruderinnen von Ihme und Leine auf ein neues Leistungsniveau in der 1. Bundesliga und unterstreichen ihren Aufwärtstrend. Somit geht die Bundesligasaison 2018 für die Vereine der Landeshauptstadt mit einem sehr erfreulichen Ergebnis zu Ende.
Alle beteiligten Rudervereine Hannovers bedanken sich beim Team der Ruder-Bundesliga, dem DRV sowie dem gastgebenden Club des Ruderverein Waldsee für einen tollen Saisonabschluss!

Arne Simann
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RBL

20.08.2018

Derbysieg und Platz 12 für TÜV-Nord Maschseeachter (Ruder-Bundesliga)


Für die "Maschinen vom Maschsee" war es ein gemischter Renntag auf dem Leipziger Elsterflutbett. Bei bestem Sommerwetter und vor einer für den Rudersport Wahnsinnskulisse von bis zu 20.000 Zuschauern am Tag legten sich die 18 Bundesligisten zum vierten und vorletzten Mal diese Saison in die Riemen um die besten Achter Deutschlands über 350m zu ermitteln.

Der Tabellen-13. und Aufsteiger vom Westufer des Maschsees lieferte an und für sich ein starkes Zeitfahren gegen den Tabellendritten vom Münster-Achter.

"Da fehlte nicht viel zu einem absoluten Topteam und wir hatten alle ein gutes Gefühl. Aber manchmal ist es beim Outdoor- und Natursport Rudern wie beim Skispringen. Wenn der Wind grad mal nicht günstig steht, kann das Hundertstel oder auch Zehntel Sekunden kosten und so sind wir leider nur 13. Im Zeitfahren geworden. Münster als Top-Team ebenfalls nur auf Rang 8. Das ist dann leider auch ein bisschen Pech, gehört zum Sport aber dazu", fasste Maschinenraum-Ruderer und Olympiafinalist Tobias Kühne das erste Rennen des Tages zusammen.

Leider stellt das Zeitfahren immer schon ein wenig die Weichen für den weiteren Renntag. Denn je schlechter man im 18er-Feld rudert umso bessere Gegner bekommt man im Achtelfinale und umgekehrt. Im Achterfinale wartete daher TK - Achter Dresden vom Dresdner Ruder Club. Ebenfalls eine Top5-Crew und in der Regel noch eine Nummer zu groß für das Flaggschiff der Region Hannover. So kam es auch. Trotz eines mutigen Angriffs verteidigte "die Speerspitze des Ostens" von Trainerlegende und früherem Weltmeister Lars Krisch ihre Favoritenstellung und sicherte sich den Platz in den Top 8


Die Hannoveraner Delegation vor der historischen Leipziger Galopp-Rennbahn, in deren Umfeld die Regatta stattfand


Im Viertelfinale gelang dann der wichtige Achtungserfolg des Tages für die Hannoveraner im Niedersachsen-Derby gegen den RBL-Achter vom RV "Weser" Hameln. Der Traditionsachter aus der Rattenfängerstadt machte es dem HRC-Team überraschend schwer. Am Ende hatte der Achter um Schlagmann Carl Philipp Hoppe aber den entscheidenden Bugball vorne. Im Halbfinale gegen die Newcomer vom Domstadtachter bzw. vom Limburger Club für Wassersport von 1895/1907 e.V. die sich mit Nationalmannschaftsruderern verstärkt hatten war dann auch nichts mehr zu holen. Und im Flutlicht-Finale gegen den RBL-Achter vom Ruder-Club Witten von der Ruhr war die Luft dann raus und ein 12. Platz stand für die Männer von HRC und Angaria zu Buche.

"Wir sind insgesamt solide bis gute Rennen gefahren und waren eigentlich sehr zufrieden damit. Was nicht gepasst hat ist das Resultat. Wir wären gerne noch mal in die Top10 vorgefahren müssen aber feststellen, dass die anderen auch schnell rudern können. Vielleicht fehlte uns manchmal der letzte Wille und auch der Glaube vermeintlich stärkere Gegner einfach mal umzubiegen. Daran müssen wir noch arbeiten. Glücklicherweise haben wir das für uns in der Region Hannover sehr wichtige Derby gegen Hameln gewonnen, so dass wir doch einen kleinen Sieg zu feiern haben", so Interims-Schlagmann Carl Philipp Hoppe nach den 5 Rennen, der den Stamm-Rhythmusgeber und Teamcaptain Florian Brüsewitz gut vertrat.


Bug an Bug im Flutlicht-Finale


Jetzt richtet sich der Fokus auf das Saisonfinale in Bad Waldsee am 09.09.18 in Oberschwaben an der Schweizer Grenze. Auf der höchsten Regattastrecke Deutschlands will sich der TÜV NORD-Maschseeachter noch einmal mit einem Achtungserfolg belohnen bevor es schon wieder in die Kaderplanung 2019 geht. Und dort wird es so spannend wie noch nie diese Saison. Denn die Teams vom Gastgeber Ruderverein Waldsee 1900 e.V., der Bundesligaachter Mülheim an der Ruhr, das Team Bremen, der Domstadtachter und eben der TÜV NORD-Maschseeachter liegen mit 30-27 Punkten nahezu punktgleich auf den Plätzen 11 bis 15. Der HRC hält aktuell die "Wilde 13".

Einen Achtungserfolg erruderte im Übrigen auch der Leineachter vom DRC. Nach einer Reihe Niederlagen und Lehrgeld erkämpften sich die Damen von der Ihme jetzt den 8. Platz im Zehnbootefeld und haben den Anschluss an die 1. Liga hergetellt.

Fotos:
Marcel Kipke und Ruder-Bundesliga

Arne Simann
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RBL

16.07.2018

TÜV NORD-Maschseeachter mit Saisonbestleistung in die Top 10 (Ruder-Bundesliga)


Das hannöversche Flaggschiff vom Maschsee schafft zum ersten Mal den Sprung in die Top 10 der besten deutschen Clubachter. Beim "Melitta-Renntag" auf der "Alten Fahrt" in Ostwestfalen griff der HRC-Bundesligaachter von Trainer Thoms so aggressiv wie noch nie an. Bereits beim Zeitfahr-Prolog morgens um 09:51 Uhr über 390m erwischten die niedersächsischen Landesmeister ein starkes Rennen gegen den TK - Achter Dresden. Der V8 vom Maschsee lieferte die 7. schnellste Zeit aller 18 Bundesligisten.

Bei bestem Sommerwetter machten sich die Sprintspezialisten die tolle Zuschauerkulisse vor bis zu 2000 lautstarken Zuschauern mit vielen Schlachtenbummlern aus Hannover zu Nutze. "Näher dran geht nicht", versprach der Veranstalter vom Bessel-Ruder-Club Minden und hat dabei keineswegs übertrieben. Die historische Mittelkanalbrücke am Wasserstraßenkreuz Minden über die Weser ist wie geschaffen für die knappen KO-Rennen der Bundesliga.


Vollgas auf der Kanalbrücke - näher dran geht nicht


Im Achtelfinale gelang dann schon der erste Sieg des Tages gegen die Oberschwaben aus Bad Waldsee. Im Viertelfinale unterlag das Team um Schlagmann Florian Brüsewitz erwartungsgemäß den bärenstarken Gastgebern und bis dato Tabellenführern vom Melitta-Achter Minden. Im Halbfinale um die Plätze konnte im "Nord-Derby" das Team Bremen mit großem Kampfgeist niedergerungen werden und im letzten und 5. Rennen des Tages war der Emscher-Hammer mit vielen ehemaligen Ruderern des berühmten Deutschlandachters sowie Edeljoker und Doppel-Olympiasieger Stephan Volkert noch eine Nummer zu groß.

"Am Ende bleibt mit Rang 10 unsere Saisonbestleistung. Unser Team hat sich zum ersten Mal richtig konkurrenzfähig präsentiert, was auch der starke 7. Platz im Zeitfahren belegt. Über volle 5 Rennen können wir diese Leistung noch nicht abrufen, aber die sportliche und mentale Entwicklung unseres Teams geht absolut in die richtige Richtung. Man merkt im Boot dass wir heiß aufs Gewinnen sind. Aggressivität und Technik passten von Rennen zu Rennen immer besser zusammen. In der ersten Streckenhälfte liegt vor allem unsere Stärke. Auf dem zweiten Teil müssen wir noch mehr tun. Wenn wir aber weiter hart an uns arbeiten, können wir uns zum Ende unserer 1. Erstligasaison nach dem Aufstieg 2017 vielleicht noch einmal in Richtung Platz 5 vortasten. Das wäre schon mehr als man erwarten kann. Aber der Time-Trial-Platz 7 zeigt uns und den Gegnern schon einmal, dass man den TÜV NORD-Achter auf dem Zettel haben muss und wir uns nicht leichtfertig geschlagen geben", fasst Bugmann Dennis Hupe ein starken Renntag zusammen.

Arne Simann
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RBL

13.07.2018

TÜV NORD-Maschseeachter greift am Wasserstraßenkreuz Minden an (Ruder-Bundesliga)


Im zehnten Jubiläumsjahr der Ruder-Bundesliga gibt es eine Premiere. Das europaweit erste Ruderrennen auf einer Brücke ist zugleich der 3. Lauf und Bergfest der RBL. Am ostwestfälischen Wasserstraßenkreuz in Minden sprintet der Bundesliga-Tross der besten deutschen Clubachter auf einer völlig neuen Strecke über exakt vermessene 390m.

Der TÜV NORD-Maschseeachter will beim "Melitta"-Renntag und der Streckenpremiere sein Punktekonto deutlich aufbessern. Die hannöverschen Blau-Weißen vom Karl-Thiele-Weg um Schlagmann Florian Brüsewitz wollen von ihrem aktuellem 12. Tabellenplatz den Weg in die Top10 antreten. Und das im Trainingsrevier des aktuellen Tabellenführers der Frauen- und Männer-Bundesliga. Minden und der Bessel-Ruder-Club Minden sind also eine echte Ruderhochburg und ein starker Name in der Ruderszene.

Am Samstag den 14.07.2018 um 09:51 Uhr startet die Achtercrew, die man fast jeden Tag beim Achtertraining auf dem Maschsee beobachten kann, im Zeitfahren gegen den aktuell Tabellen-Sechsten TK - Achter Dresden. Anschließend folgen mit Achtel- und Viertelfinale sowie Halbfinale und Finale noch 4 weitere Rennen.

"Wir haben seit Werder/Havel viel im Zweier trainiert um das technische Feingefühl zu bekommen und weiterhin intensives Krafttraining durchgeführt um unseren muskulären Hubraum nicht zu verlieren. Die Vorbelastungen waren zuletzt vielversprechend, aber was am Ende des Tages zählt ist die Platzierung. Bundesligarudern ist eben auch Ergebnissport. Hierzu hat unser Coach Harald Thoms für Minden die Strategie gewechselt und die zunächst körperlich stärkste und erfahrenste Mannschaft für das Zeitrennen nominiert. Unter anderem auch den früheren Olympia-Ruderer Tobias Kühne. Sonst haben wir eher auf eine Ausgewogenheit zwischen Technik und Kraft gesetzt. Jetzt versuchen wir über die Wucht und Wettkampfhärte in die Top10 vorzurücken. Insbesondere die punktgleichen Boote aus Bremen und Limburg müssen wir dabei im Auge haben", gibt sich Teamkaptain und Schlagmann Florian Brüsewitz optimistisch für den dritten Renntag der Saison.

Wobei es auch für die weit über 1000 erwarteten Zuschauer attraktiv werden wird. Bei keinem Ruderrennen kann man näher an der Strecke stehen als "auf der alten Fahrt" am Wasserstraßenkreuz Minden. Diese Attraktivität bringt jedoch das Risiko mit sich, dass es nirgendwo so enge Bahnkonstellationen gibt wie in der 75km entfernten Ruderhochburg an der Weser. Es wird also auch ein Rennen der Steuerleute. Denn wenn ein 18m-langer Ruderachter mit 1 Tonne Lebendgewicht bei vollem Sprint aus der Bahn rudern sollte, wartet dort knallharter Beton, welcher bei den 50.000 €-wertvollen Renn-Achtern schnell zu einem Totalschaden führen kann.

Übertragung der Rennen ab dem Achtelfinale unter: http://sportdeutschland.tv/ruder-deutschland.
Online-Ergebnis-Dienst: www.ppt-gmbh.de/live/
Weitere Informationen unter www.starkschnellgut.de

Arne Simann
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