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RBL

Mission: Gold/Überleben

17.08.2017  ·  Ruder-Bundesliga
An der vierten von fünf Stationen der laufenden Ruder-Bundesligasaison visiert der Maschseeachter in Leipzig trotz einiger personeller Engpässe wie immer die lang ersehnte Gold-Medaille an. Am Sonntag startet man außerdem noch bei den Landesmeisterschaften in Wolfsburg.

Um überhaupt noch ohne einen groben Patzer der Konkurrenz eine Chance auf den Aufstieg zu haben, ist die Goldmedaille mittlerweile auch schon fast Pflicht: 3 Punkte trennen den Maschseeachter von dem mit einem Aufstieg verbundenen Tabellenplatz 2, auf dem der Wittener Achter mit einem Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter aus Minden verharrt.

Die Wettkampfvorbereitung fand wie jedes Jahr im Sommer vor der Kulisse des Maschseefests statt, das viele Besucher an und zum Teil auch auf den Maschsee lockte, wo diese nach dem reichhaltigen Genuss von Alkohol oder grünen Sport-Zigaretten auf Tret-, Segel- bzw. Dampfbooten für den ein oder anderen Schaden am Bootsmaterial des HRC sorgten. Glücklicherweise konnte die Mannschaft vom Maschseeachter noch immer rechtzeitig die Riemen ins Wasser hängen, wodurch das Flaggschiff am Freitag unbeschadet seine Reise gen Osten antreten kann.

Personell gibt es einige Änderungen: Auf dem Schlagplatz wird diese Mal Florian Brüsewitz Platz nehmen, während Carl-Philipp Hoppe in den Maschinenraum im Mittelschiff verschoben wird. Weiterhin konnte man in Gestalt von Matthias Arnold eine HRC-Prominenz ins Boot holen, der mit seiner Erfahrung durch mehrfache erfolgreiche WM-Teilnahmen den Ausfall der beiden Liga-Urgesteine Tobias Kühne und Lorenz Quentin kompensieren soll.

Im Training konnte die neu formierte und im wahrsten Sinne des Wortes etwas abgespeckte Mannschaft jedenfalls schon überzeugen. Ob es am Ende für Gold reicht bleibt abzuwarten, ein Platz auf dem Treppchen ist auf jeden Fall realistisch.

Quasi auf dem Rückweg nach Hannover liegend wird die Mannschaft am Sonntag noch bei den Landesmeisterschaften in der Kulturhauptstadt Wolfsburg gastieren, wobei das dortige Rennen mit 1000m knapp die dreifache Länge der sonst gewohnten Sprint-Distanz besitzt und die Mannschaft an dem Sonntagnachmittag nach einer RBL-Regatta erfahrungsgemäß unter generellem Unwohlsein leidet. Erklärtes Ziel: Überleben.

Rasmus Henschel
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JA

Wasser, Pfütze, Schlamm und See

13.08.2017  ·  Jugendabteilung
Der traditionelle Ruderworkshop am Tankumsee fiel in diesem Jahr fast wortwörtlich genommen ins Wasser, dabei freuten sich die Teilnehmer und Betreuer im Vorfeld schon riesig auf diese Veranstaltung.
Aber der Reihe nach.

Über 30 Anmeldungen lagen vor, ein neues Vorbereitungsteam um Nils Sander und Marcel Kipke hatte sich aufgestellt und alles wunderbar vorbereitet. Alles war bereit, das Unterkunftszelt reserviert und abgeholt, die Boote auf dem Anhänger verladen und die Einkäufe im Auto. Und dann das: Der mehrtägige Dauerregen. Mittwoch morgen, am Tag der Abreise zum Tankumsee, Anruf vom Zeltplatz, der Platz ist nicht mehr nutzbar, alles steht unter Wasser. Was nun?!




Morgendliche Telefonkonferenz mit dem Vorbereitungsteam und dem Verfasser dieser Zeilen. Es wurden alle Möglichkeiten abgeklopft, mit dem Ergebnis, dass ein Vorauskommando den Platz besichtigen muss, denn aus der Ferne war keine Entscheidung zu fällen. In einer Hauruckaktion ist das Leitungsteam nach Isenbüttel gefahren und hat den Platz begutachtet, mit anderen Jugendgruppen gesprochen, die ihr Zeltlager abbrechen mussten und nun durch eine Schlammwüste abreisten. Es stand 50/50, aber nach einem Telefonat von vor Ort und Bildern per WhatsApp, war eine Tendenz abgestimmt. Ergebnis war dann aber, dass wir die verfügbaren freien Hütten bekommen konnten, sodass alle Kinder und Betreuer in einem festen Haus schlafen konnten und nicht auf der durchweichten Wiese campen mussten.
Nachdem alles geklärt war, wurde der Marschbefehl per Rundmail an die Eltern und Teilnehmer erteilt, dass der Ruderworkshop doch stattfinden wird. Mit einer kleinen Verspätung erreichten dann alle den Tankumsee, sodass in kürzester Zeit die Hütten bezogen werden konnten und das abendliche Buffet in der Grillhütte starten konnten.



Donnerstag und Freitag standen ganz im Zeichen von kleinen Rudereinheiten in unterschiedlichen Bootsgattungen und Besetzungen, aber auch freizeitsportlicher Bewegung.



So wurde der vollgelaufene Fußballplatz genutzt, um eine neue Art von Wasser – Fußball zu spielen,






aber auch um eine Fotosession in einer der riesigen und tiefen Pfützen auf den Wiesen zu machen.




Am Freitagabend, dem Bergfest, wurde der Grill angeworfen und mit selbst hergestellten und geschnippelten Salat auf dieses ungewöhnliche Camp gefeiert.
Da der Ursprung von diesem Ruderworkshop mit einem Kenterkurs begründet war, sollte diese Einheit auch in diesem Jahr nicht zu kurz kommen.
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen von ausgiebigen Kenterübungen vor dem DLRG Steg, denn hier ist der See tief genug. Die Übungen wurden parallel angeleitet, einerseits durch die fachkundigen Anweisungen von den Betreuern vom Steg aus, anderseits von den mehrmaligen Teilnehmern, die die Übungen vorgemacht haben.
Mehrfach kenterten die Einer vor den Augen der Rettungsschwimmer. Nach dem x-ten kentern, kamen dann doch die DLRG Mitglieder von ihrem Rettungsturm herunter und fragten, ob sie helfen könnten. Die Teilnehmer und Betreuer konnten Entwarnung geben, denn hier wurde so geübt, dass man im Notfall sich selber wieder in das Boot bringen könnte.
Parallel wurden einzelne Bootsbesetzungen ausprobiert und Geschicklichkeitsübungen gemacht. Der Freizeitspaß kam aber auch nicht zu kurz, so wurde die Badeinsel im See, aber auch das neue Klettergerüst am Strand immer wieder geentert.







Mit einem erfüllten Rudertag endete der Samstag und es war Zeit für die Abendessenzubereitung, hier durfte wieder fleißig geschnitten und gerührt werden. Der Sonntag begann mit einem leckeren Frühstück im Grillhaus und anschließend ging es zur letzten Rudereinheit auf das Wasser.
Nachdem Abriggern und Boote verladen wurden die Häuser aufgeräumt und saubergemacht.



Eine wunderbare Zeit am Tankumsee ging wieder zu Ende, eine Zeit zum ausruhen, eine Zeit zum rudern und neues erlernen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer von diesem Ruderworkshop und alle Betreuer, die diese schönen Tage, trotz Pfützen, Schlamm und Unwegsamkeiten ermöglicht haben.


Fotos: Marcel Kipke

Matthias Hey
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RA

Clubregatta auf dem Sommerfest

08.08.2017  ·  Ruderabteilung
Auch dieses Jahr soll zur Begeisterung der anwesenden Masse auf dem Sommerfest die Clubregatta geben. Neben den drei "traditionellen" Klassen (TNT-Zweier, Los-Vierer und kiK-Vierer - Ausschreibung unten) wird in diesem Jahr der Kampf der Wassersportarten durchgeführt. Es geht Ruderer gegen Drachenbootler in einem Drachenbootrennen.
Beginn ist um 16:00 Uhr, die Ausschreibungen mit der Liste zum Eintragen findet ihr im Umkleideflur. Natürlich werden Nachmeldungen noch während des Sommerfests angenommen.

TNT-Zweier: Trainingsmensch-Nicht-Trainingsmensch-Doppelzweier
Def.: Trainingsmensch: Teilnahme an einer Regatta im laufenden Jahr
Nur in dieser Kombination meldbar. Zweier ohne Trainingsmenschen werden ausgeschlossen
Boote werden zugeteilt, 2 Bonussekunden für jede Frau im Boot

Los-Vierer:
Meldung von Einzelpersonen, Bootsbesetzungen und Boote werden gelost.

kiK-Vierer: Kohlensäurehaltiges-isotonisches-Kaltgetränk-Vierer
Im Laufe des Rennens muss von jedem Teammitglied ein 0.3l Kaltgetränk verzehrt werden. Es darf immer nur eine Person gleichzeitig trinken, das Getränk muss den Magen berührt haben.
Mindestgewicht d. Steuerperson: 80kg, wird im Zweifel am Regattatag zugeteilt

Lorenz Quentin
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Erw

WaFa Schwerin

13.07.2017  ·  Breitensport Erwachsene
Die 1. Wanderfahrt führte uns ins das nette und hübsche Schwerin. Mit tollem Blick auf das Schweriner Schloss waren wir in dem modernen Bootshaus des Schweriner Rudervereins untergebracht.
Nach unserer Begrüßung am Freitagnachmittag durch ein heftiges Gewitter, welches jedoch schnell vorbeizog, konnten wir den ersten Tag zwar ohne rudern aber in gemütlicher Runde bei einem netten Essen in der Schweriner Innenstadt ausklingen lassen.

Am Samstag ging es zur Sache: 36 Kilometer rudern bei bestem Wetter über den Schweriner See. Unser Ziel war das Schloss Wiligrad. Hier haben wir nach einer kleinen Wanderung (es heißt ja schließlich Wanderfahrt) eine leckere Kuchenpause bei einem Hofcafe gemacht. Zurück ging es über zum Teil sehr welliges Wasser zum Bootshaus und der Erkenntnis, dass der Schweriner See war sehr schön, aber auch ziemlich groß ist und es sich auf dem Maschsee irgendwie besser rudern lässt ;).

Mit der einen oder anderen Blase an den Händen und ziemlichem Muskelkater ging es nach einer netten Schlossführung sowie einer weiteren Kuchen- und Eispause bei strahlendem Sonnenschein in der Schweriner Innenstadt am Sonntagnachmittag zurück nach Hannover.

Fazit: Tolle Stadt, nette Runde, super Wetter - Spaß hat's gemacht!


Iris Willems

PS: Leider mag dich die Technik wieder keine Bilder. Dann müsst auch ihr bis zur Clubzeitung warten.

Ralf Kröger
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RBL

Und es ist mal wieder... Silber!

11.07.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Nach der Hälfte der Saison 2017 liegt der Maschseeachter weiterhin auf dem 3. Tabellenplatz – zum zweiten Mal Silber in diesem Jahr.

'Nicht schon wieder Silber' war das Motto für die Athleten vom Maschsee vor der Regatta in Münster. Am Ende der 3. Regatta der Ruderbundesliga sollte es aber wieder der 2. Platz sein. Nach einem spannenden Finale musste man sich den dominanten Ruderern aus Minden geschlagen geben.

"Minden war heute im Finale einfach besser als wir. Wir können aber sehr zufrieden mit dem Verlauf der Regatta und dem zweiten Platz sein. Es überwiegt eindeutig die Freude über Silber als der Ärger, wieder einmal "nur" Zweiter geworden zu sein!", freut sich Tobias Kühne nach den fünf kräftezehrenden Rennen des Tages.



Endspurt im Halbfinale

Im Verlauf des Tages hatte man erst die Lokalmatadore und Mitfavoriten aus Münster und danach im Halbfinale trotz Steuerproblemen den Achter aus Pirna/Bernburg niedergekämpft. Einen guten Start in den Regattatag hatte man bereits mit dem dritten Platz im Zeitrennen gehabt und musste sich lediglich im letzten Rennen dem stärksten Achter des Tages aus Minden geschlagen geben. Der bisherige Tabellenführer aus Witten konnte lediglich den 3. Platz erreichen.

Ein Blick auf die Tabelle nach Münster zeigt, dass sich der Mindener Achter nach seinem Tagessieg wieder an die Spitze der Tabelle setzen konnte und nun mit 34 Punkten vor Witten mit 33 Punkten und dem Maschseeachter auf dem dritten Platz mit 30 Punkten liegt. Der Abstand zur Spitze hat sich so kaum für die Männer vom Maschsee verändert, lediglich die Mannschaften vor ihnen haben die Plätze getauscht. Dafür konnte man zwei weitere Punkte auf den Tabellenvierten aus Pirna gut machen und den dritten Platz festigen.


Ehrenrunde mit Flagge

"Man sieht, dass die Liga von drei Teams dominiert wird, zu denen wir auch gehören. Insofern war der zweite Platz sehr wichtig für uns, da wir bei der nächsten Regatta in Leipzig aufgrund vieler Ausfälle nur mit einem stark ersatzgeschwächten Achter an den Start gehen können!", berichtet der zufriedene Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz.


An das Silberpodest hat sich die Mannschaft mittlerweile schon gut gewöhnt

Bei der vorletzten Station der Ruderbundesliga in Leipzig Mitte August werden viele der Stammruderer fehlen. So wird es in den nächsten Wochen darum gehen einen möglichst starken und eingefahrenen Achter aus den verfügbaren Sportlern zu formen, die dann auch in der Form möglichst weit oben mitfahren können. Am heutigen Tage freuen sich aber erst einmal alle Athleten aus dem Maschseeachter über einen verdienten Silberrang.

Tobias Kühne
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RBL

Maschseeachter will Druck auf das Spitzenduo machen

07.07.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Die dritte von fünf Station der Saison 2017 führt die Ruderbundesliga an diesem Samstag nach Münster – nach dem zweiten Platz in Hamburg soll erneut ein Platz auf dem Podest her – 3 Punkte bis zum Aufstiegsplatz

Zurzeit sieht es nach einem Dreikampf um die Spitzenplätze in der 2. Ruderbundesliga aus: Tabellenführer Witten, gefolgt von dem Achter aus Minden und dahinter der wiedererstarkte Achter aus Hannover. Zwar noch mit einem Sicherheitsabstand von drei Punkten zum Spitzenduo; diesem will man aber unbedingt mit einer guten Regatta in Münster so nah wie möglich auf den Pelz rücken – idealerweise mit einem Tagessieg. Auf den arbeiten die Sportler vom Maschsee jetzt seit 2 Jahren hin. 4 Mal wurde man erst im Finale gestoppt – dies soll sich nun endlich mal wieder ändern.

"Oben mitfahren können wir auf jeden Fall, für einen Tagessieg kommt es aber auf die Tagesform an. Die wird über Platz eins, zwei oder drei entscheiden. Dafür muss endlich wieder alles stimmen! Drei gute Rennen reichen nicht, da müssen schon alle fünf Rennen des Tages top sein!", weiß Tobias Kühne, der vor 4 Jahren in der Aufstiegssaison bei den letzten drei Tagessiegen des Maschseeachters bereits mit im Boot saß. Diesmal will sich der Achter vom HRC das beste Rennen des Tages bis zum Schluss aufheben und ebenfalls nicht vorher aus Unachtsamkeit durch ein schlechtes Rennen aus dem Kampf um die Medaillen ausscheiden, wie bei der ersten Station in Frankfurt geschehen.

In den Kampf der beiden momentan dominierenden Mannschaften aus Witten und Minden konnte bisher lediglich der Maschseeachter eingreifen. Ebenso wird der Achter aus Münster bei seinem Heimspiel alles daran setzen, um die Podestplätze mitzukämpfen und den Aufwärtstrend mit dem vierten Platz aus Hamburg fortzusetzen.

Alles ist möglich für den Maschseeachter: "Wir haben in den letzten Wochen sehr gut trainiert, müssen nur eine Position im Vergleich zu der Mannschaft aus Hamburg verändern und sind heiß darauf, wieder aufs Podium zu kommen – am besten ganz oben!", analysiert Kapitän Florian Brüsewitz die Situation der letzten Wochen. "Außerdem wollen wir endlich mal wieder gewinnen – vielen im Achter fehlt noch die Goldmedaille eines Tagessieges. Silber hatten wir jetzt oft genug!".

Bei aller Motivation ist aber auch jedem klar, dass die Mannschaft hierfür das Optimum abrufen muss und jeder kleine Fehler bestraft werden wird, wie es bereits in Frankfurt geschah, als man mit der Winzigkeit von 3/100 Sekunden im Viertelfinale verlor, damit schon vor den letzten beiden Rennen keine Chance mehr auf das Podest hatte und wichtige Punkte liegen ließ. Beim Rudern, vor allem über eine so kurze Distanz wie 350m, wird jeder kleine Fehler bestraft.

Allerdings konnte man am Mittwoch bei der abschließenden Trainingsbelastung eine neue Bestzeit hinlegen und geht mit breiter Brust in Münster an den Start. Schlagmann Carl Philipp "Kalle" Hoppe sieht daher positiv auf die Regatta: "Fahren wir so auch in Münster, wird es sehr schwer uns zu schlagen!"
Auch wenn der zweite Platz auch eine sehr gute Leistung wäre, gilt trotzdem für den Maschseeachter: Nicht schon wieder Silber – es soll endlich Gold sein!

Tobias Kühne
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RA

Feucht-fröhliches Kennenlerngrillen

27.06.2017  ·  Ruderabteilung
Die Schnupperkurssaison ist beendet und damit ist die Zeit reif für das Kennenlerngrillen, an dem die Neumitglieder mit den Bestandsmitgliedern Kontakte knüpfen können. Auch diesem Jahr wurde dieser Termin wieder gerne genutzt und so kamen ca. 50 neugierige Grilllustige zusammen. Der Verlauf des Abends schien absehbar und wird uns wohl doch lange in Erinnerung bleiben.

Bei bestem Sonnenschein und gut 30 Grad starteten Gigboot-Kurs und Rennboot-Kurs zu ihren Maschseerunden. Bereits seit Mittag zeigten sich die lange angekündigten Gewitter, wenngleich diese, abgesehen von einem kurzen Schauer, einen großen Bogen um Hannover machten. Während die ersten ihre Runden drehten, zog sich der Himmel immer wieder bedrohlich zu und untermauerte die Bedrohlichkeit mit Blitz und Donner in der Ferne. Einige beendeten ihre Rudertour unverzüglich, wohlwissend bei Gewitter nicht rudern zu dürfen, und dem möglichen Chaos auf dem Steg, aus dem Wege zu gehen. Ganz nebenbei wurden der Grill angeheizt und die Bierzeltgarnituren aufgestellt.
Nach und nach trudelten alle ein und so konnte in aller Gemütlichkeit und bei Sonne nach einer kurzen Begrüßungs- und-hallo-wer-bin-ich-Runde das Kennenlernen beginnen. Der Grill war bunt belegt und die mitgebrachten Salate und Baguettes ließen keine Wünsche offen.

Nach einer knappen Stunde kam was kommen musste, die Regenfront für Hannover. Kurzer Hand zogen alle in Halle 2, nur das Grillteam um Jasper ließ sich nicht beirren und bekam ein Zelt spendiert. Kaum war alles umgeräumt und an das letzte Thema anknüpft, öffnete der Himmel sämtliche Schleusen. Der Maschsee war trotz Böen fast spiegelglatt und das Naturschauspiel konnte bewundert werden. Blitz und Donner umrahmten die Szenerie.

Dem nicht genug, legte der Regen noch mal nach. Eine Dosierung in Regentropfen schien man dann nicht mehr für nötig zu halten und so war die Sicht kurz hinter dem Steg auch schon zu Ende. Während das Hallenteam fleißig Fotos machte, kämpfte das Grillteam mit Wind, Wasser und heißem Grillgut. Nach 20 Minuten war der Spuck vorbei.
Der Schutz der Halle überzeugte nun auch das Grillteam und bot mit Halle 2 auch für sie ein Obdach. Die Stimmung war dabei die ganze Zeit gelassen neugierig und wurde bis in die Nacht hinein genossen.

Der Presse war später zu entnehmen, dass nicht nur die Stadtbahn ihren Betrieb einstellte, sondern auch fast alle Bahnstrecken um Hannover auf Grund umgestürzter Bäume gesperrt waren. Überflutungen von Straßen, Unterführungen und selbst des Hauptbahnhofes blieben in Halle 2 unbemerkt. So kann ich an dieser Stelle nur den an diesem Abend oft gesagten Satz wiederholen: "Wie schön und einmalig doch unser Bootsplatz ist" und ergänze diesen mit "und sicher".

Allen Neumitgliedern und Bestandsmitgliedern wünsche ich an dieser Stelle eine lernfreudige, menschlich kontaktfreudige, erlebnisreiche und relaxte Wassersaison 2017!

Bis denne am Steg
Euer Ralf

PS: Die Bilder und die Software haben sich wieder gegen mich verschworen, somit müsst ihr halt bei Facebook vorbei schauen ;)

Ralf Kröger
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LS

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften in München

22.06.2017  ·  Leistungssport
An diesem Wochenende finden die Deutschen Meisterschaften U17/U19/U23 auf der Olympia-Strecke in München statt. Welche Sportlerinnen und Sportler am Start sind, wie es für sie heute am ersten Tag der Regatta gelaufen ist und alles andere Wichtige findet ihr auf unseren Kanälen bei Facebook, Twitter und Co.

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» www.twitter.com/hrc1880
» www.instagram.com/hrc_1880

Der DRV bietet einen Live-Stream auf https://www.rudern.de/.

Sebastian Proske
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LS

Weltcup in Posen – internationale Einer-Premiere für Marie

22.06.2017  ·  Leistungssport
Am Wochenende fand der zweite Weltcup im polnischen Poznan statt. Dabei überschattete die Weltbestzeit des deutschen Achters Maries Rennen im Einer.

Hier startete sie spontan nach der Erkrankung Zweier-Partnerin Julia Richter (Berlin). Den Vorlauf am Freitag ging sie gewohnt aggressiv an, konnte sich jedoch nicht vorne festsetzen, wurde nach hinten durchgereicht und beendet das Rennen auf Platz fünf. Das bedeutete den Wegfall des freien Nachmittags und stattdessen ein schweres Rennen um den Einzug ins Halbfinale. Im Hoffnungslauf sprintete ihre tschechische Konkurrentin aus den Startblöcken (die reguläre Marie-Taktik) und überquerte die 1000 m Marke als Erste mit Marie im Schlepptau auf Platz 2. Hier lief bei der hannoverschen Dame jedoch mehr zusammen und sie konnte vor alle anderen bleiben. Der Sieg im Hoffnungslauf bedeutet gleichzeitig den ungefährdeten Einzug ins Halbfinale.
Im Halbfinale war der Tank dann leer. An der 500 m Marke war Marie schon 3,5 sec hinter der Ersten und konnte die Lücke nicht schließen. Der sechste Platz im Halbfinale bedeutet den Start im B-Finale am Sonntag.
Im B-Finale sprintet die Irin vor das Feld, gefolgt von einer Dreiergruppe aus USA, IRL2 und Marie. Hier konnte sie sich leider nicht durchsetzen und beendet die Veranstaltung auf Platz 10.

Lorenz Quentin
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RBL

Versilberter Renntag für den Maschseeachter

19.06.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Bei Station zwei der Ruder-Bundesliga kann die Mannschaft des Hannoverschen Ruder-Clubs in Hamburg mit einer Silbermedaille ihre Ambitionen auf den Aufstieg untermauern.

Dabei begann der Renntag auf der Alster mit Platz fünf im Zeitfahren gemessen an dem gesetzten Ziel eines Medaillenrangs allerdings eher verhalten. "In den Startschlägen waren wir einfach noch zu unkonzentriert und haben das Boot nicht optimal auf Fahrt gebracht, das hat uns am Ende dann ein paar Zehntelsekunden gekostet.", analysiert Kapitän Florian Brüsewitz den Time-Trial.


Zeitfahrstart

Als Folge waren die Gegner im Achtelfinale in Gestalt des Sparkasse Weserbergland Achters aus Hameln und der Mannschaft des SECUINFRA-Achters aus Pirna/Rüdersdorf im Viertelfinale stärker als gewünscht, das mittlerweile gut eingefahrene Team vom Maschsee überquerte aber beide Male, wenn auch nicht unbedingt deutlich, die Ziellinie vor den Kontrahenten und war somit sicher in den Top 4 gesetzt.


Bereits zum zweiten Mal fand die RBL in der Alster-Arena statt, die aufgrund der beengten Verhältnisse auch als "Hamburger Henley" bezeichnet wird

Für die beiden letzten Rennen konnten die Hannoveraner mit Florian Wendt und Tobias Kühne noch einmal massig Erfahrung und Kraft ins Boot einwechseln, da diese in der ersten Hälfte des Regattatages aus privaten Gründen verhindert waren. "Dass die Jungs es auch ohne die alten Hasen unter die besten vier geschafft haben zeigt, dass unser Kader wirklich breit aufgestellt ist und wir mittlerweile in fast beliebiger Konstellation einen sehr schnellen Achter zusammensetzen können!", berichtet der sichtlich erfreute Olympionike Tobias Kühne.

Mit zwei Paar frischen Beinen an Bord gelang es im Halbfinale ohne größere Probleme, den Zeitfahrsieger aus Münster zu besiegen und damit das Ticket ins Finale gegen den Liga-Zweiten Witten zu lösen. "Nach einem so starken Comeback waren natürlich alle heiß darauf, den Renntag mit einem Tagessieg zu vergolden. Leider waren wir dadurch beim Start des Finales anscheinend etwas zu übermotiviert und haben einige Schläge nicht zu 100% getroffen, was uns dann letztendlich das Genick gebrochen hat." Ligaurgestein Lorenz Quentin spielt damit auf die halbe Luftkastenlänge Rückstand auf den Wittener Achter an, den man im letzten Rennen des Tages hinnehmen musste.




Jubel nach dem Sieg im Halbfinale


Ehrenrunde nach getaner Arbeit


Genau wie im letzten Jahr durfte die Mannschaft sich am Ende über Silber in Hamburg freuen


Die neuen Team-Jacken vom Autohaus Hackerott kamen ebenfalls sehr gut an


<3

Auch wenn die Kirsche auf der Sahne letztendlich gefehlt hat, kann man doch auf einen sehr gelungenen Renntag zurückblicken. Nach einem etwas enttäuschenden fünften Platz beim Saisonauftakt hat der Maschseeachter dieses Wochenende bewiesen, dass er mit nun Tabellenplatz drei definitiv im Aufstiegsrennen mitmischen kann, zumal die Konkurrenten vom Melitta-Achter Minden mit Platz drei in Hamburg die Tabellenführung an Witten abtreten mussten und dadurch die Top 3 noch weiter zusammengerückt ist. Am 8. Juli wird dann in Münster der Angriff auf den drei Punkte entfernten Aufstiegsplatz 2 gestartet.

Rasmus Henschel
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