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Nachrichten-Archiv
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RBL

Der Hannoversche RC zeigt was der Oberarm zu bieten hat

28.08.2011  ·  Ruder-Bundesliga
und da geht noch einiges...
Auf dem 4. Spieltag der flyeralarm Ruder-Bundesliga in Hamburg holten sich die Recken vom Maschsee ihre Silbermedaille von Hameln zurück.

Beim Heimspiel der HRCler konnten die Hamelner das Halbfinale noch gewinnen, diesmal sollte es umgekehrt sein. Nachdem der Maschseeachter durch die Qualifikation marschierte und sowohl den Achter aus Düsseldorf, als auch den der Lübecker frühzeitig duschen schickte, trafen die Recken aus Hannover in den Final Four auf die Lokalrivalen aus der Rattenfängerstadt. In einem packenden Rennen erwies sich die Strategie aus der Landeshauptstadt als überlegen. Die Kraft der schweren Hannoveraner nahm den Gegnern am Start bereits genug ab, als dass diese es über die Strecke wieder aufholen konnten. Im Finale warteten dann die nahezu unbezwingbaren Berliner, die an diesem Tag mal wieder ihre Ausnahmestellung bewiesen und gewannen. Selbst der hannoversche Maschinenraum mit 96kg mittlerer Motormasse sah neben den Hauptstädtern klein aus, somit herzlichen Glückwunsch an die Sieger. Sieger beim Fan-Duell war jedoch der Hannoversche RC, dessen Jugendabteilung Regattabesuch und Wanderfahrt verband und für lautstarke Unterstützung sorgte.

Im Einsatz waren (Bug zu Heck): Frederik Stoll, Matthias Arnold, Sebastian Krohne (Stephan Falke), Steffen Buschbacher, Lorenz Quentin, Tobias Kühne, Jann-Edzard Junkmann, Martin Lippmann, Steuerfrau Freya Zündorf

Lorenz Quentin
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Hannoveraner weiter auf Angriffskurs

23.08.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Internationale Verstärkung angefordert...

Nach dem ordentlichen dritten Platz bei der Heimregatta hat der Hannoversche RC (HRC) weiterhin den Fuß auf dem Gaspedal in den Sprintrennen der flyeralarm Ruder-Bundesliga. Für die besonders kurze Strecke im benachbarten Hamburg haben die Maschseeruderer eine ebenso einfache wie hoffentlich effektive Strategie erarbeitet: Statt auf eine technisch sauber rudernde und leichte Crew zu setzten, treten sie mit der größten und schwersten Mannschaft an, die der Verein zu bieten hat. Hier passte es sich sehr gut, dass auswärtiges Mitglied und einer der schwersten Ruderer des Boatraces, Steffen Buschbacher, grade in Hannover weilt. Mit ihm in einem Boot sitzt viel internationale Erfahrung: Zu Olympia-Ruderer Tobias Kühne gesellen sich die beiden amtierenden U23-Weltmeister Jann-Edzard Junkmann und Matthias Arnold. Ebenfalls dieses Jahr im Ausland unterwegs waren sowohl Schlagmann Martin Lippmann als auch Maschinerist Lorenz Quentin und Super-Sub Bugmann Frederik Stoll. Diese vertraten ihre Universität bei den "Golden Blades of St. Petersburg". Diese explosive Truppe soll nun die wohl schnellkraftlastigste der Sprintstrecken rocken. Obwohl sie auf den ersten 50m sicher einige Probleme haben werden ihr Boot auf Geschwindigkeit zu bringen erhoffen sich die HRCler von dieser Taktik große Erfolge, denn das Limit des Topspeeds sollte ein Stück höher liegen als bei den Konkurrenten.

Geplante Mannschaft: Stephan Falke (Frederik Stoll), Matthias Arnold, Sebastian Krohne, Steffen Buschbacher, Lorenz Quentin, Tobias Kühne, Jann-Edzard Junkmann, Martin Lippmann, Freya Zündorf (Steuerfrau)

Lorenz Quentin
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Hannoverscher Ruder-Club demonstriert Heimstärke

07.08.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Am 3. Spieltag der Ruder-Bundesliga (RBL) fuhren die Ruderer des Hannoverschen Ruder-Clubs (HRC) wie in den letzten Jahren in ihrem "Wohnzimmer", dem Maschsee, aufs Treppchen.

Frauenachter fährt beim Heimrennen auf Platz 15
Auch vor heimischer Kulisse und mit lautstarker Unterstützung von Fans und gerade nicht eingesetzten Ruderinnen konnte der Frauenachter von DRC und HRC sich nicht verbessern und fuhr auf Platz 15.

Nach einem enttäuschenden Saisonauftakt in Frankfurt, setzt sich der Aufwärtstrend der Recken aus der niedersächsischen Landeshauptstadt fort. Einem 5. Platz am zweiten Renntag folgte der Bronzerang zu Hause. Hier bestätigt sich die Bedeutung des Heimvorteils sowie der Geschwindigkeitszuwachs durch die Rückkehr der Hochleistungssportler. Fürs Heimspiel kamen die beiden frisch gebackenen Weltmeister der unter 23-Jährigen, Matthias Arnold und Jann-Edzard Junkmann, zurück in ihren Clubachter. Ebenfalls in der Vorbereitung und im Rennen dabei war der einzige aktive Olypiaruderer des Vereins, Tobias Kühne. So verstärkt fürchtete man sich vor nichts und niemandem, wurde jedoch im Halbfinale von Hameln in seine Schranken gewiesen. Zum Finale frischte der Wind auf und der Maschsee zeigte sein hässliches Gesicht, was der Heimmannschaft sehr zu gute kam. Während ihr Finalgegner, Pirna, auf einem Fluss trainiert, hatten die HRCler ihren "Teich" schon oft so gesehen und keine Probleme trotz der widrigen Umstände gut zu rudern. Alles in allem herrscht jedoch der Freude über Bronze das Gefühl vor, Silber verloren zu haben. Der Berliner Hauptstadtachter, der gewann, war unschlagbar, jedoch schmerzt die Niederlage gegen die Lokalrivalen aus Hameln, die man in Münster hatte schlagen können, umso mehr.

Nach dem letzten Renntag in Münster gab es einige Umbesetzungen bei den Ladies, unter anderem übernahm die bisherige Trainerin Katja Schindler (DRC) die Schlagposition. Am Ende des Tages stand dann jedoch ein ähnliches Ergebnis wie in Frankfurt und Münster. Nach einem 14. Platz im Zeitfahren wurde das Achtelfinale gegen die beiden Hamburger Boote verloren und das darauffolgende Viertelfinale gewonnen, so dass es wieder um die Plätze 13 bis 16 ging. Zum Halbfinale kam starker Schiebewind auf und sorgte für einige Wellen auf dem Hannoveraner Maschsee. Die Frauen von DRC und HRC, die ihre Achter-Trainingseinheiten auf der Ihme absolvieren, kamen damit im Halbfinale nicht gut zurecht und mussten sich dem Hase-Achter aus Osnabrück deutlich geschlagen geben. Im Finale um die Plätze 15 und 16 lief es dann aber besser und so konnten die Frauen den Achter aus Duisburg hinter sich lassen und sich mit einem Sieg bei den Fans am Nordufer bedanken.


Unser Achter im Viertelfinale in voller Fahrt

Die Mannschaft der Männer bestand aus (vom Bug zum Heck): Frederik Stoll, Matthias Arnold (Nils Pfullmann), Sebastian Proske (Sebastian Krohne), Carl-Philipp Hoppe (Pablo Giesen), Lorenz Quentin, Tobias Kühne, Jann-Edzard Junkmann, Martin Lippmann, Stf. Freya Zündorf (Laura Schievink)

Im Frauenachter waren im Einsatz: Hilke Zündorf (Bug, alle Rennen), Ronja Reiners (Mittelschiff, Zeitrennen und 2. Block), Julia Ost und Jana Friedrichs (Maschinenraum, Finalblock)

Lorenz Quentin und Jana Friedrichs
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Hannoverscher RC im Aufwärtstrend

02.08.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Beim Heimspiel versucht der Männerachter in der 2. Liga mit Olympiateilnehmer und U23 Weltmeistern Richtung Podest zu rudern. Die HRC-Frauen versuchen zusammen mit ihren Mitstreiterinnen vom Deutschen Ruder-Club ebenfalls ihr bestes Saisonergebnis einzufahren.

In der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) peilt der Männerachter des Hannoverschen Ruder-Clubs (HRC) beim Renntag auf dem heimischen Maschsee eine Podestplatzierung an. Verstärkt durch Athen-Ruderer Tobias Kühne und den frisch gebackenen U23-Weltmeistern und Weltrekordlern Jann-Edzard Junkmann und Matthias Arnold wollen die Fünftplatzierten des letzten Spieltags angreifen. Hier im Wohnzimmer des Hannoverschen Tradionsvereins sind diese in der Vergangenheit nur sehr schwer zu schlagen gewesen: in beiden Vorjahren mussten sie jeweils nur den späteren Sieger an sich vorbeiziehen lassen, 2010 im Halbfinale und 2009 im Finale. Diese gute Heimbilanz haben nur sehr wenige Boote in der RBL vorzuweisen und so liegt den Recken vom HRC viel daran diese auszubauen.

"Am Start war ich schon immer gut", sagt Jann, "da kommt mir die RBL entgegen. Das macht Spaß und hält fit während der Trainingspause ohne die langen Stunden im Boot und auf dem Ergometer." Nach dem tragischen Tod des 1. Vorsitzenden Wolfram Thiem ist die Mannschaft enger zusammengerückt, denn er war selbst Leistungssportler und erklärter Freund des Aushängeschilds seines Clubs, dem "Maschseeachter". Dessen Tochter Lisa wird auch starten, jedoch nicht für die heimische Kombination aus dem Deutschen Ruder-Club und HRC-Frauen, sondern für die Mischung aus Minden und Münster, wo sie studiert. Das Verhältnis zu Hannover hat sie jedoch nicht verloren. "Meine Clubkameraden besuchen mich regelmäßig in Münster, dann gehen wir zusammen feiern und selbstverständlich ersparen wir einander die Übernachtung in der Turnhalle", so Lisa.

Die Anzahl an HRC-Sportlerinnen im Frauenachter hat beim Heimrennen wohl ihr Maximum für diese Saison erreicht: auf dem Maschsee werden Hilke Zündorf, Jana Friedrichs, Julia Ost und Ronja Reiners mit von der Partie sein. Da die Kadergröße von 12 Ruderinnen, die an einem Renntag starten dürfen, vollständig ausgenutzt wird, werden die vier allerdings voraussichtlich in keinem Rennen alle gleichzeitig zu sehen sein. Hilke wird als Bugfrau in allen fünf Läufen versuchen, als allererste über die Ziellinie zu fahren, während die anderen drei in wechselnden Besetzungen im Mittelschiff für Vortrieb sorgen wollen.

Mit der neuen Schlagfrau (und bisherigen Trainerin) Katja Schindler (DRC) wurde in den letzten Wochen an den Startfähigkeiten gearbeitet, die sich in Münster und Frankfurt ganz eindeutig als verbesserungsbedürftig herausgestellt haben. Es wird also spannend, ob die Umbesetzung und die etwas veränderten Trainingsinhalte dem Achter die erhofften Plätze nach oben bringen werden.

Wir hoffen jedenfalls, dass ein großer HRC-Fanblock zum Anfeuern aller HRC-Sportler kommt und auch die im "falschen" Einteiler startenden HRCler lautstark unterstützt werden.

Zu sehen sein werden diese ganzen Topathleten am Samstag dem 6.8. ab 10 Uhr vom Nordufer des Maschsees aus. Die Finalläufe starten ab 16 Uhr. Kommentiert wird das Ganze vom Mit-Initiator der RBL und Wahl-Hannoveraner Arne Simann von seinem weit sichtbaren Zielturm aus.

Lorenz Quentin und Jana Friedrichs
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Frauen-Achter verteidigt den 14. Platz

11.07.2011  ·  Ruder-Bundesliga
In der laufenden Saison startet erstmals ein Frauen-Achter aus Hannover in der Ruder-Bundesliga. Beim Debut in Frankfurt wurde von den Frauen von DRC und HRC der 14. Tabellenplatz (von 18) erkämpft und konnte in Münster gehalten werden. Erstmals saßen dabei die beiden HRClerinnen Julia Ost und Hilke Zündorf mit im Achter, die in der Saison bisher im leichten U23-Doppelzweier auf der 2000m-Distanz unterwegs waren.

Gemeinsam mit Jana Friedrichs und Ruderinnen vom DRC wurde in Münster der 15. Platz erreicht. Die Ausgangsposition war mit einem 15. Platz im Zeitfahren nicht ideal und so konnten die Frauen im Achtelfinale mit den deutlich stärkeren Achtern aus Minden und Bonn nicht ganz mithalten. Besonders im Viertelfinale zeigten sich die Stärken und Schwächen der Mannschaft deutlich: die Hannoveranerinnen lagen nach dem Start eine Viertellänge hinter Duisburg, erkämpften sich dann auf der zweiten Streckenhälfte noch eine Sekunde Vorsprung und blieben nur 3 Hunderstel hinter Bremen. Nach einem verlorenen Halbfinale ging es dann im Finale erneut gegen Bremen an den Start, und jetzt hatte Hannover die Bugspitze deutlich vorne und konnte so den Regattatag jubelnd beenden.

Im Training vor den Heimrennen auf dem Maschsee am 6. August liegt der Fokus also nun darauf, die Startfähigkeiten zu verbessern, damit dann vor Heimpublikum hoffentlich noch ein bisschen mehr drin ist. Mit Ronja Reiners, die in Frankfurt bereits mit dabei war, werden dann voraussichtlich vier HRClerinnen im Achter sitzen und sich über hoffentlich zahlreiche Fans und lautstarke Unterstützung freuen.


Zwei Drittel unserer Achterbesetzung


Schöne Stadt für die sie rudern - nur ein bisschen viel Rot im Einteiler ;)

Jana Friedrichs
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Hannoverscher RC überrascht sich selbst und die Konkurrenz

10.07.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Maschsee-Ruderer erkämpfen einen fünften Platz beim 2. "Spieltag" der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Münster.

Den mit verschnupftem Schlagmann und Mittelschiff angereisten Ruderern vom Hannoverschen Ruder-Club (HRC) traute nach der schwachen Leistung beim Auftakt niemand viel zu – auch sie selbst nicht. Vorbereitungen auf nationale Meisterschaften brachten das Training zum Erlahmen und sorgten für fehlende Trainingskilometer, ein gesteigerter Ehrgeiz zeigte sich jedoch schon in den letzten Einheiten vor der Regatta, die sehr zielgerichtet durchgeführt wurden. Das Fehlen von Olympiaruderer und 820-Watt-Mann Tobias Kühne ließ allerdings wenig Optimismus zu.

Den Widrigkeiten zum Trotz, rauften sich die Mannen um Taktgeber Martin Lippmann und Steuerkeule Freya Zündorf zusammen und konnten sich von Rennen zu Rennen steigern. Nach einem nur mäßigen 8. Platz im Zeitfahren, galt es im Achtelfinale mindestens zwei der vier Boote zu schlagen, um sich für die Finals der Plätze 1. bis 8. zu qualifizieren. Dies gelang knapp, aber überzeugend, durch einen Bugkasten Vorsprung vor den Achtern aus Witten und Duisburg.

In der nächsten Runde leisteten sich die HRCler ein eher schwaches Rennen und verpassten so den Einzug in die Top 4. Für die letzten Rennen des Tages verließ dann Routinier Stephan Falke das Boot für den frischen Sebastian Proske und Maschinerist Lorenz Quentin stimmte die Mannschaft mit einem "arrogant rudern und einfach gewinnen" auf das Ziel, den fünften Platz im Klassement des Wochenendes zu erreichen, ein.

In einem Herzschlag-Zieleinlauf im Halbfinale schlugen die Norddeutschen den Wilo-Achter aus Dortmund mit zwei Hundertstel Sekunden Vorsprung. Das finale Rennen des Tages bedeutete ein Wiedersehen mit den Mannen aus Hameln, die im Viertelfinale noch triumphieren konnten. Jedoch hatten die Hannoveraner sich ihr bestes Rennen bis zum Schluss aufgespart – von ausgiebigem Trash-Talk mit der Konkurrenz motiviert, legte der Achter vom Maschsee einem massiven Endspurt hin und gewann das Niedersachsen-Derby. "Sehr gut", so Team-Captain Nils Pfullmann, "damit haben wir nicht gerechnet, jetzt wollen wir bei unserem Heimspiel erst recht wieder nach ganz vorne". Der nächste Lauf findet am 06.08. auf dem heimischen Maschsee in Hannover im Rahmen des Maschseefests statt.

Zusammen am Baumstamm gezogen haben
im Schlaghaus: Martin Lippmann und Sebastian Krohne
im Maschinenraum: Carl Philipp Hoppe, Lorenz Quentin, Pablo Giesen, Stephan Falke und Sebastian Proske
im Bug: Nils Pfullmann und Frederik Stoll


Sprint gegen den Dortmunder WILO-Achter


HRC-Achter in der sonnigen Aaseearena

Lorenz Quentin
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RBL in Münster

10.07.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Gute Leistung des HRC-Flagschiffs in Münster! Mit einem 5. Platz konnte die Mannschaft auch ohne Tobias Kühne zeigen, dass sie fähig ist vorne in der 2. Liga mitzurudern und wieder zu den Geheimfavoriten in Hannover zu zählen ist.

Nach einem mäßigen Zeitfahren, bei dem das Boot noch zu unruhig lief, lag die Mannschaft mit Frerik Stoll, Nils Pfullmann, Stephan Falke, Pablo Giesen, Lorenz Quentin, Carl Philipp Hoppe, Sebastian Krohne, Martin Lippmann und Steuerfrau Freya Zündorf noch auf Platz 8, konnte sich aber im Achtel- und Viertelfinale noch deutlich steigern, so dass man nah an die Spitze gerückt war. Im Viertelfinale kam der Achter dann in einem knappen Rennen trotzdem leider nur auf Platz 4 und musste somit die Hoffnung auf ein Medaillenfinale begraben. Davon ließ man sich aber nicht entmutigen, sonden bezwang im Halbfinale mit frischen Kräften, durch die Einwechslung von Sebastian Proske, den WILO-Achter aus Dortmund, gegen den man noch im Zeitlauf das Nachsehen hatte, und stand damit im Finale um Platz 5 gegen den RV Weser Hameln. In diesem Niedersachsen-Duell wollte keine der beiden Mannschaften verlieren und so entschied sich das Rennen erst auf den letzten Schlägen, wo der HRC-Achter den Bugball weiter vorne hatte und am Ende Platz 5 mit nach Hannover nehmen konnte.

Martin Lippmann
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Münster wir kommen

07.07.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Nach dem sehr enttäuschenden Ergebnis im ersten Lauf der Ruder-Bundesliga in Frankfurt Anfang Juni, versucht unser Achter nun durch stärkere Mannen einen Platz in der oberen Hälfte der 2. Liga zu ergattern. Am kommenden Wochenende wird sich auf dem Aasee in Münster zeigen, was die Verstärkung bringt.

Fast jedes Mitglied dieses Achters nahm in den letzten Wochen eine Doppelbelastung in Kauf. Das Training für die Deutschen Jugendmeisterschaften bzw. die Deutschen Hochschulmeisterschaften hatte dabei deutliche Priorität vor dem Sprinttraining im Clubachter. Um zu sehen, wer trotzdem seine Hausaufgaben auf der Sprintstrecke erledigt hatte, fuhren alle Anwärter auf einen Rollsitz einen 350m-Ergotest. Dabei wurde deutlich, dass die Zeiten im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal etwas besser geworden sind. Spitzenleistungen lieferten neben Tobias Kühne vor allem Martin Lippmann mit durchschnittlich 733 Watt und Lorenz Quentin mit 766 Watt ab.

Nach dem Test neu im Boot sind im Mittelschiff Junior Carl-Philipp Hoppe sowie im Bug der frischgebackene Hochschulmeister im leichten Doppelvierer, Frederik Stoll. An den Steuerseilen wird es auch eine Änderung geben - den Platz im Heck des gelben Schiffs nimmt nun die erfahrene Freya Zündorf ein. Als Ersatzmann fährt Sebastian Proske mit, der seine Saison im 1x mit dem vierten Platz bei den Hochschulmeisterschaften abgeschlossen hat. "Das Ziel ist es, sich mit einem guten Zeitfahren und einem 1. oder 2. Platz im Achtelfinale gleich einen Platz unter den ersten acht zu sichern. Falls es im Zeitfahren nicht läuft, werden wir noch mal auswechseln", sagt Schlagmann Martin Lippmann.

Auf www.ruder-bundesliga.de gibt es am Samstag wieder Live-Ergebnisse. Los gehts für den Maschseeachter am Samstag um 10:05 Uhr.


Unser Achter bei der RBL in Hannover 2010

Sebastian Proske
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DHM in Bremen und die Tickets nach Moskau

04.07.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Frederik Stoll und Jana Friedrichs lassen ihre favorisierten Gegner hinter sich und gewinnen die deutschen Hochschulmeisterschaften und eine Teilnahme an den Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) Anfang September. Jana wird mit dem 2-fachen Titel "Deutsche Hochschulmeisterin" zur Miss Bremen 2011 gewählt.

Diese Regatta fand auf dem, an diesem Wochenende sehr windigen und kalten, Werdersee in Bremen statt und die ersten HRCler, die versuchten den See zu bändigen, waren Nils Pullmann und Sebastian Proske im Doppelzweier. Diese Kombination erwies sich als schlagfertig, jedoch nicht stark genug um dem steifen Gegenwind zu trotzen. So drangen sie bis ins Halbfinale vor, doch endete hier ihr Traum von Moskau und sie schieden aus ins B-Finale. Dort meldeten sie zugunsten von Sebastians Einer am Sonntag ab.

Dort bewies er im Vorlauf seine Klasse und qualifizierte sich direkt für das Finale. In diesem konnte er sich nicht gegen seine gleichgewichtigen Konkurrenten durchsetzten und spurtete zum Ende noch auf Platz 4, die goldene Ananas.

Für die erste Sensation des Tages sorgte der leichte Doppelvierer um Schlagmann Frederik Stoll. Ohne Konkurrenz im Meldeergebnis fuhren sie bei den dicken Jungs mit, mussten mindestens in den Endlauf kommen und durften dort nicht mehr als einen bestimmten Rückstand vom Sieger haben. Um das erste Kriterium zu erfüllen, mussten sie den Umweg über den Hoffnungslauf in Kauf nehmen. Dies meisterten sie mit Bravour, nun gings an die Kür. In diesem Rennen konnten sich die leichten bis zum Ziel auf dem dritten Platz festsetzten und schafften es diesen zu halten. Dies ist sehr beeindruckend bei dem zu dem Zeitpunkt herrschenden Gegensturm. Nach dieser sehr guten Leistung konnten sie dann auf dem Siegertreppchen die Bronzemedaille empfangen und bekamen zusätzlich noch die Nominierungsurkunde zur EUC überreicht.

Die nächste an den Startkähnen und mitten im Geschehen war Jana Friedrichs mit ihrer Schlagfrau vom DRC, Freia Kenschke. Diese beiden Doppelzweier-fahrenden Damen konnten sich im Vorlauf nicht wirklich gut präsentieren, steigerten sich jedoch im Hoffnungslauf deutlich und konnten sich hier für den Endlauf qualifizieren. Auf einer Außenbahn und als Außenseiter abgestempelt überraschten sie alle Zuschauer, ihre Gegnerinnen und sich selbst mit einem Geniestreich von Rennen: Sie gewannen den Titel und ihre Russlandreise mit einem überragenden Zwischenspurt nach der 500m Marke, von dessen Vorsprung sie bis ins Ziel zehren konnten.

Für den Frauenachter fanden sich zu den beiden Zweiermädels noch die Frauen aus dem Zweier-ohne und dem leichten Doppelzweier plus die beiden exklusiven Achterruderinnen. Ohne Vorlauf und auf einer Außenbahn ohne Bahnverteilungsrennen dominierten diese acht Grazien ihre Konkurrenz aus Heidelberg, Bremen und Tübingen sowie die Renngemeinschaft des Wannseeexpresses aus der Bundesliga. Somit hat Jana jetzt die Qual der Wahl:
Achter oder Doppelzweier oder beides?! Glückwunsch an alle Ruderinnen und insbesondere an Jana, unsere Miss Bremen!

In jedem Regattaprogramm, und auch in diesem Bericht, ist die letzte Klasse immer der Männerachter: Mit hohen Erwartungen und mit dem Ziel, ihren Titel zu verteidigen, reisten Martin Lippmann, Marcus O'Connor, Lorenz Quentin und Bugmann Frederik Stoll nach Bremen. Im "Übungsrennen" am Samstag, dem offenen Achter, hatten diese Jungs die Aufgabe auf den ersten 500m mal anzutesten, um zu sehen wo man so liegt. Mit diesem Plan wurden sie am Ende knapp auf einen vierten Platz verwiesen und konnten so auf der Siegerehrung am Samstagabend lediglich Jana, Freia und Frederik und seinen Vierer bejubeln. Angespornt hiervon ging man am Sonntag hart vom Start weg, am Ende jedoch blieb nur Platz 3 hinter den dominierenden Aachenern auf 1 und den glücklicheren Karlsruhern knapp auf 2.

Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und Platzierten und insbesondere an unsere Moskau-Reisende sowie an Trainer Jan-Michael Müller und Elke Hipler.

Notizen: Der für Karlsruhe startender HRCler Philipp Schäfers nimmt eine Bronzemedaille (2xLG) und ein Moskauticket (4-LG) mit. Das Niveau der DHM steigt stetig an, z.B. gewann im Männereiner Ergo-Weltrekordler Karsten Brodowski.

Lorenz Quentin
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DHM Bremen

30.06.2011  ·  Ruder-Bundesliga
Eine Woche nach den Jahrgangsmeisterschaften finden an diesem Wochenende die Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) auf dem Werdersee in Bremen statt. Antreten kann hier jeder, dessen akademischer Abschluss noch im aktuellen Kalenderjahr liegt. Zudem qualifizieren sich die Sieger der nach Hochschulort beschränkten Rennen für die Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) in Moskau. (Alle Universitäten in einer Stadt bilden zusammen einen Hochschulort - im Falle Hannover also die MHH, FHH, LUH und TiHo.)

Dies betrifft unter anderem Nils Pfullmann und Sebastian Proske, die im Doppelzweier an den Start gehen. In ihrem hochklassigen Feld ist jeder Platz heiß umkämpft und die beiden werden sehr froh sein, wenn sie es schaffen das A-Finale zu erreichen. Nils wird dann in diesem Rennen alles tun um seinen Erfolg aus dem letzten Jahr zu wiederholen, in dem er sich im Achter für die EUC qualifizieren konnte.

Sebastian will dann am Sonntag noch mal sein Können im leichten Einer beweisen. Sein bisheriges Training war sehr auf diese Bootsklasse konzentriert. Auf 2000m legte er bereits sehr gute Ergebnisse hin, nun gilt es dies auf die um die Hälfte kürzere Strecke zu übertragen.

Jana Friedrichs wagt ähnlich wie Sebastian einen Doppelstart, sie wird sowohl im Achter als auch im Doppelzweier ans Startponton einschwimmen. Im Zweier mit Partnerin Freia Kenschke hofft sie sich in einem guten Feld durch Vorlauf und ggf. Hoffnungslauf für das Finale zu qualifizieren. Im Achter fällt dieses Prozedere weg, jedoch gilt es hier sich in Abwesenheit der dominierenden Hamburgerinnen gegen die Damen aus Bremen, Heidelberg und Tübingen durchzusetzen, um das Moskauticket zu lösen.

Nun bleiben die Boote groß und schnell, denn Frederik Stoll tritt im leichten Doppelvierer an. In Ermangelung an Konkurrenz besteht hier das Ziel so viele der dicken Doppelvierer zu verhauen wie möglich, um der Nominierungskommission ihren Job so leicht wie möglich zu machen. Wenn diese Kombination es bis ins A-Finale schafft und dort nicht hoffnungslos hinterher fährt, sollten sie ihr Russlandvisum schon einmal beantragen.

Ihren Titel verteidigen wollen zusammen mit Frederik: Martin Lippmann, Marcus O'Connor und Lorenz Quentin zusammen mit dem Rest des Achters, der es im letzten Jahr zur EUC nach Amsterdam schaffte. Trotz der Abwesenheit des letztjährigen Vizemeisters aus Hamburg wird dies keine leichte Aufgabe, denn es gibt Berichte über die massive Aufrüstung in den Booten aus Bremen und Karlsruhe, die Unbekannten aus Dresden und Aachen sowie den fast "leichten" Achter aus Hamburg.

Trainiert wird ein Großteil dieser Gruppe von Jan-Michael Müller vom DRC mit Unterstützung durch die ehemalige Ausnahmeruderin Elke Hipler. Seit Ende der DJM genießen zudem Nils und Sebastian die ungeteilte Aufmerksamkeit von Harald Thoms.

Lorenz Quentin und Martin Lippmann
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