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Nachrichten-Archiv
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LS

Deutsche Kleinbootmeisterschaften und Frühtest in Brandenburg

18.04.2015  ·  Leistungssport
Saisonauftakt für 19 hannoversche Leistungs-Ruderinnen und -Ruderer. An diesem Wochenende finden in Brandenburg an der Havel die Deutschen Kleinbootmeisterschaften und der Frühtest für Nachwuchsruderer statt. Aus Hannover gehen insgesamt 19 Ruderinnen und Ruderer auf die Regattastrecke Beetzsee, die 2016 auch Austragungsort für die Europameisterschaften sein wird.

Die Regatta startet am Freitag mit den Vorläufen und endet am Sonntag mit der Austragung der Titelkämpfe in den Finals der verschiedenen Bootsklassen. Neben der Jagd nach Medaillen geht es aber auch um die knappen Plätze im Team der Nationalmannschaft des Deutschen Ruderverbands. Nach den Langstrecken- und Ergometer-Wettbewerben im Winter messen sich die Sportler jetzt zum ersten Mal in dieser Saison über die Olympische-Standarddistanz von 2000 Metern. Unter den hannoverschen Sportlern, die allesamt vom Deutschen Ruder-Club (DRC) und vom Hannoverschen Ruder-Club (HRC) kommen, sind viele, die 2014 schon im Kader der Nationalmannschaft waren und auch dieses Jahr wieder dabei sein wollen.

Vom HRC sind dabei:

Senioren:
  • Matthias Arnold (zusammen mit Julius Peschel (DRC) im Lgw.-Zweier ohne Steuermann)
  • Marie Arnold (Einer)
  • Frauke Lange und Janka Kirstein (Zweier ohne St.)
  • Jannik Menke (Lgw.-Einer)

Junioren:
  • Lennart Denecke (Zweier ohne St., zusammen mit Paul Peter vom DRC)
  • Johanna Grüne (Zweier ohne St., zusammen mit Lena Osterkamp vom DRC)

Ein Platz unter den Top fünf bis zehn der jeweiligen Alters-und Bootsklasse bei den Kleinbootmeisterschaften ist eine Voraussetzung für die Aufnahme in den Kader, aus dem im weiteren Verlauf der Saison die Boote für die Europa- und Weltmeisterschaften zusammengesetzt werden.

Live-Ergebnisse der DKM:
» http://live.havel-regatta-verein.de/event/91.

Ergebnisse vom Junioren-Test:
» http://live.havel-regatta-verein.de/event/92

Wir wünschen unseren Sportlern viel Erfolg!

Sebastian Proske
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RA

9. Europaischen Hochschulmeisterschaften im Rudern

16.04.2015  ·  Ruderabteilung
Vom 9.-12.09.2015 richten das Zentrum für Hochschulsport (ZfH) und der Hannoversche Regattverband die European Universities Rowing Championships (EUC Rowing) auf dem Maschsee aus! Das Zentrum für Hochschulsport sucht für die Veranstaltung auch noch Volunteers.

Das Nordufer des Maschsees am Arthur-Menge-Ufer wird zum RuderCAMPUS und Treffpunkt der studierenden Ruderelite Europas.
Nach 1972 gastiert mit den Europaischen Hochschulmeisterschaften im Rudern erstmals wieder eine internationale Ruderregatta in Hannover. Zu diesem hochklassigen Spitzensportevent werden 400 Athletinnen und Athleten aus 17 Nationen von etwa 30 europaischen Universitaten erwartet. Ein buntes Rahmenprogramm fur die Teilnehmenden und Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Flaniermeile am Nordufer rundet die Veranstaltung ab.


Veranstaltungszeitplan:
9. September 2015
  • Ankunft und Akkreditierung der Teams
10. September 2015
  • 10:00-11:30 Uhr Vorlaufe
  • 14:00-15:30 Uhr Vorlaufe
  • 17:00-18:00 Uhr Eroffnungszeremonie (inkl. Einmarsch der Nationen)
11. September 2015
  • 10:00-11:30 Uhr Hoffnungslaufe/Halbfinals
  • 14:00-16:30 Uhr Hoffnungslaufe/Halbfinals
12. September 2015
  • 10:00-12:00 Uhr Finals (Siegerehrungen im Anschluss an die Rennen)
  • 14:00-16:00 Uhr Finals (Siegerehrungen im Anschluss an die Rennen)
  • 16:30-17:30 Uhr Abschlussfeier

Weitere Informationen unter: www.euc-rowing2015.eu

Für die Ausrichtung dieses großen Spitzensportsevents sucht das ZfH noch Unterstützung.
Was Euch erwartet:
  • Drei Tage Spaß, Erlebnisse und Austausch mit den internationalen Teilnehmenden aus ganz Europa
  • Gelegenheit, Erfahrungen im Bereich Event-Management und interkulturelle Kompetenzen zu sammeln

Alle Informationen für Volunteers gibt es hier auf der Seite des ZfH.

Sebastian Proske
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RA

Unser Ruderclub erhält das Gesundheitszertifikat

10.04.2015  ·  Ruderabteilung
Sport ist gesund. Eine Neuigkeit, ist das nicht, dass man dies zertifizieren kann aber schon. Der Hannoversche Ruder-Club von 1880 e.V. (HRC) hat am 08.04.2015 das Gesundheitszertifikat erhalten und das als erster Verein in Hannover!

Der Deutsche Ruderverband vergibt dieses Zertifikat an Vereine, die in ihrem Kursangebot den Gesundheitswert ihres Sportes vermitteln und nach dessen Grundsätzen trainieren. Dass gerade Rudern im speziellen eine Sportart ist, die die gesamte Muskulatur stärkt, bei technisch korrekter Ausführung die Bewegung der Gelenke schont und im Ausdauerbereich die Leistungsfähigkeit des Herz- und Kreislaufsystems verbessert, wussten wir ja schon. Und nicht nur deswegen ist Rudern für uns ja auch DIE Sportart schlechthin. Uns kann nur recht sein, dass dabei die Sauerstoffversorgung im Körper gefördert, der Transport von Nährstoffen optimiert und so einem Herzinfarkt und Schlaganfall vorgebeugt wird.

In diesem Sinne viel Spaß beim Rudern!


Ralf Kröger
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Erw

Breitensport-Wintertraining mit Teilnehmerrekord abgeschlossen

08.04.2015  ·  Breitensport Erwachsene
Vor allem der Kraftraum platzte in dieser Wintersaison aus allen Nähten: Das von Arved Soetbeer (Gymnastik) und Lorenz Quentin (Ergo) angebotene Training erfreute sich so großer Beliebtheit, dass das bisher übliche Zwei-Schicht-Konzept nicht mehr funktionierte, bei dem zwei Gruppen abwechselnd Ergo fuhren und Gymnastik machten. Dank der großen Flexibilität von Teilnehmern, Trainern und der Tanzsportabteilung konnte jedoch eine Lösung für dieses Luxusproblem gefunden werden. Alle, die so Feierabend machen konnten, dass sie das Ergoprogramm vor offiziellem Trainingsbeginn um 18.30 Uhr durchziehen konnten, setzten eine dritte Ergoschicht auf. Dann ging es während der zweiten Schicht ab 18.30 Uhr mit einer großen Gruppe für die Gymnastik in den Tanzsaal. Danach war für die ersten schon Feierabend, während sich der Rest noch weiter vergnügen durfte.

Auch das donnerstägliche Training in der Sporthalle der Humboldtschule war gut besucht. Hier kümmerte sich zunächst Torsten Vercek um Aufwärmen, Übungen zur Verbesserung der Koordination und Gymnastik, bis Lorenz die Teilnehmer mit dynamischem Dehnen und vor allem den berühmt-berüchtigten Zirkeln beglückte und mit einem ordentlichen Muskelkater ins Wochenende schickte – aber auch mit dem zufriedenen Gefühl, sich ordentlich angestrengt zu haben.

Abgerundet wurde das Wintertraining für alle Teilnehmer des Rennbootkurses mit zwei Ergotests (Dezember/März) und mehreren Bootsreparaturworkshops an den letzten beiden Märzwochenenden. Dort wurden Boote auf Schäden durchgesehen und selbige soweit möglich gleich behoben sowie Skulls abgeschliffen und neu lackiert. Nicht zuletzt wurde der "neue" Rennvierer ausgepackt, dessen Kauf durch das Engagement von Sebastian Proske und diversen Spendern aus dem Breitensport ermöglicht wurde.

Vielen Dank an Arved Soetbeer, Lorenz Quentin und Torsten Vercek!

Dana Pfullmann
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LS

HRC rows Leipzig – Frühjahrslangstrecke

07.04.2015  ·  Leistungssport
In jedem Frühjahr möchte der Verband wissen, wie fit seine Kadersportler gerade sind. Um dies zu überprüfen, wird nach Leipzig geladen. Hier wird an zwei Tagen rigoros getestet: am Samstag stehen 2000m Ergo auf dem Programm, während am Sonntag 6000m auf dem Wasser zu bewältigen sind.

Marie-Cathérine Arnold fackelte nicht lang und stellte am Samstag ihre persönliche Bestzeit auf dem Ergo mit 6:51,8 min ein. So fit, wie sie gerade ist, lässt sie sich auch von 6 Wasser-Kilometern nicht aufhalten und gewinnt die Frühjahrslangstrecke mit 8 Sekunden Vorsprung in 23:52 min.
Ihr Bruder Matthias kann da nicht ganz mithalten und musste sich mit einem dritten Platz auf der Langstrecke, hinter dem Favoriten-Zweier Koch/Wichert und seinem Ex-Partner Jost Schönmann-Finck mit Bruder geschlagen geben.
Franka (Frauke Lange/Janka Kirstein) präsentierten sich in ihrer ersten U23-Saison mit einem 13. Platz sehr ordentlich. Dieser Platz legt sie an die vierte Position, wenn man nur reine U23-Boot betrachten würde.
Jannik Menke kam in einer Konkurrenz, die hauptsächlich aus U23-Leuten besteht, auf dem 18. Platz an. In Relation auf U23-Leute ist das "nur" der 12. Platz, wenngleich erwartet wird, das einige junge Sportler zu den Erfahrenen aufrücken.

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Aktiven und Betreuer für gute Ergebnisse, ihr verwöhnt uns.
Next up: Kleinbootmeisterschaften vom 17.-19.4. auf dem Beetzsee in Brandenburg/Havel. Bei Interesse am Schlachtenbummeln gebt Bescheid.

In einer vorherigen Version wurde unwahr behauptet, Marie sei eine 6:52 min auf dem Ergo gefahren. Dies ist falsch und wurde korrigiert.

Lorenz Quentin
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RBL

Trainingslager im Miniaturformat

31.03.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Das vergangene Wochenende verbrachte das RBL Zweitliga-Team vom HRC im Rahmen eines Mini-Trainingslagers zur Vorbereitung auf die kommende Saison intensiv am Bootshaus.

Dabei stand neben der individuellen Leistungsüberprüfung in Form eines Ergotests über die verhältnismäßig angenehmen 350m auch die Technik-Begutachtung jedes Sportlers im Ruderbecken auf dem Programm. Den Kern des Wochenendes bildeten aber natürlich die fünf Wassereinheiten, in denen Trainer Salim mit Hilfe von Videoanalysen auch auf die sonst nicht sofort erkennbaren Fehler eingehen konnte. Am Sonntag war es dank des breit aufgestellten Kaders möglich, mit zwei Achtern aufs Wasser zu gehen und ein paar teaminterne Sparrings über die Sprintdistanz zu fahren.


Das Team kurz vor dem Ablegen zum Sparring.

Neben dem Leistungsgedanken war aber wie beim Team "Hammersmith" üblich auch das gesellige Zusammenkommen Bestandteil des Wochenendes. In der Mittagspause am Samstag sorgte Chefkoch Olaf mit seiner hervorragenden Bolognese, in welche sich auch die ein oder andere Knolle Knoblauch verirrt hatte, neben dem körperlichen Wohlergehen ebenfalls für die entsprechende Geruchskulisse der Mannschaft. Im Anschluss wurden die Gymnastik-Matten aus dem Kraftraum kurzerhand zu Schlafplätzen umfunktioniert, um das Suppenkoma nach der reichhaltigen Mahlzeit nicht in die nächste Trainingseinheit zu übernehmen.


Mahlzeit!

Somit steht nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Amsterdam den ersten Ligarennen in Frankfurt am 16. Mai nun nichts mehr im Wege.

Rasmus Henschel
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RBL

Traum von Amsterdam - Heineken Roeivierkamp

24.03.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Angesichts der bevorstehenden Saison der Ruder-Bundesliga machte sich am vergangenen Wochenende ein 26-köpfiger Verband aus Sportlern, Zuschauern und Trainern auf den Weg in die Niederlande, wo beim 43. Heineken Roeivierkamp in Amsterdam zwei Achter des HRC an den Start gingen. Die Veranstaltung war aus Sicht der Erst- und Zweitliga Mannschaft zur Saisonvorbereitung gedacht, um vor den ersten Ligarennen in Frankfurt schon einmal den momentanen Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen auszuloten.

Der nicht unbedingt weitläufig bekannte Heineken Cup, der mit 444 gemeldeten Booten allerdings in der gleichen Größenordnung wie das weltberühmte Head of the River Race in London spielt, erschien auch auf Grund der geografischen Nähe als idealer Saisonbeginn. Die beiden Boote vom HRC waren neben 49 weiteren Mannschaften aus ganz Europa in dem Club-Achter Rennen gemeldet, bei dem am Samstag für jedes Team zunächst 2500m sowie eine 250m Kurzstrecke auf dem Speiseplan stand. Lediglich die Top-15 des Vortages durften dann am Sonntag noch das Dessert in Form einer 5000m Langstrecke genießen.

Bei dem 2,5km Rennen wurden die Boote einzeln im Abstand von 15 Sekunden mit einem fliegenden Start auf die Strecke entlassen, wobei den beiden hannoverschen Achtern leider ein sehr später bzw. im Fall der zweiten Mannschaft sogar der letzte Startslot zugelost wurden. Die lange Wartezeit vor dem Start wurde daher sehr zum Leid der holländischen Ordner mit kontinuierlichem Wenden, Rudern und rückwärts Einschwimmen totgeschlagen, um die Athleten auf Betriebstemperatur zu halten. Nachdem der Startschuss dann endlich gefallen war, forderte das Rennen nicht nur den Ruderern alles ab: Der kurvige und mit Brückenpfeilern gespickte Streckenverlauf in Richtung Stadtzentrum beanspruchte auch in besonderem Maße das Können der Steuerfrauen, die mit den 18 m langen Booten die Ideallinie treffen mussten, zumal insbesondere die gelben Flitzer aus der einschlägig bekannten deutschen Bootswerft eher für ihre hervorragenden Geradeauslaufeigenschaften als für ihr überlegenes Kurvenverhalten bekannt sind. Franzi und Sophia holten dennoch alles, was möglich war, aus ihrem Kahn und den Sportlern heraus, womit beim Zieleinlauf des ersten Rennens im Herzen Amsterdams HRC II auf dem 20. und HRC I auf dem 6. Platz der 51 Achter stand.

Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigten dann die Sprint-Mannschaften aus Hannover unter donnerndem Getöse der mitgereisten Fans den Kontrahenten auf der Kurzstrecke, wo der Frosch die Locken hat: Mit der viert-schnellsten Zeit katapultierte sich das Zweitliga-Team auf Platz acht, während die Erstligisten die 250m mit fliegendem Start als Schnellste zurücklegten und damit den Tagessieg sicherten.

Am nächsten Tag konnte die zweite Mannschaft dank ihres in mehrerlei Hinsicht breiten Kaders zwei frische Sportler in das Mittelschiff eintauschen, um auf den 5000m noch einmal Vollgas zu geben. Leider bestätigte sich der Eindruck des Vortages und beide eher kurzstrecken-affinen Mannschaften mussten noch einmal Federn lassen, sodass im Endergebnis HRC II auf einen trotz allem sehr starken 13. Rang abrutschte während HRC I sich mit Rang drei noch einen Podestplatz erkämpften konnte.

So gelang es dem HRC, gleich zwei reine Club-Achter im Topfeld eines internationalen Wettkampfs zu positionieren, wozu wohl nur sehr wenige Vereine in ganz Deutschland zu leisten im Stande sind. Ein riesen Glückwunsch gebührt ebenfalls den RBL-Mädels vom DRC Hannover, die den Club-Achter der Damen als Gesamtsieger verließen und mit ihren Kollegen vom HRC ein großes Ausrufezeichen für die niedersächsische Landeshauptstadt setzten.

Rasmus Henschel
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RBL

Traum von Amsterdam

24.03.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Angesichts der bevorstehenden Saison der Ruder-Bundesliga machte sich am vergangenen Wochenende ein 26-köpfiger Verband aus Sportlern, Zuschauern und Trainern auf den Weg in die Niederlande, wo beim 43. Heineken Roeivierkamp in Amsterdam zwei Achter des HRC an den Start gingen. Die Veranstaltung war aus Sicht der Erst- und Zweitliga Mannschaft zur Saisonvorbereitung gedacht, um vor den ersten Ligarennen in Frankfurt schon einmal den momentanen Leistungsstand unter Wettkampfbedingungen auszuloten.

Der nicht unbedingt weitläufig bekannte Heineken Cup, der mit 444 gemeldeten Booten allerdings in der gleichen Größenordnung wie deas weltberühmte Head of the River Race in London spielt, erschien auch auf Grund der geografischen Nähe als idealer Saisonbeginn. Die beiden Boote vom HRC waren neben 49 weiteren Mannschaften aus ganz Europa in dem Club-Achter Rennen gemeldet, bei dem am Samstag für jedes Team zunächst 2500m sowie eine 250m Kurzstrecke auf dem Speiseplan stand. Lediglich die Top-15 des Vortages durften dann am Sonntag noch das Dessert in Form einer 5000m Langstrecke genießen.

Bei dem 2,5km Rennen wurden die Boote einzeln im Abstand von 15 Sekunden mit einem fliegenden Start auf die Strecke entlassen, wobei den beiden hannoverschen Achtern leider ein sehr später bzw. im Fall der zweiten Mannschaft sogar der letzte Startslot zugelost wurden. Die lange Wartezeit vor dem Start wurde daher sehr zum Leid der holländischen Ordner mit kontinuierlichem Wenden, Rudern und rückwärts Einschwimmen totgeschlagen, um die Athleten auf Betriebstemperatur zu halten. Nachdem der Startschuss dann endlich gefallen war, forderte das Rennen nicht nur den Ruderern alles ab: Der kurvige und mit Brückenpfeilern gespickte Streckenverlauf in Richtung Stadtzentrum beanspruchte auch in besonderem Maße das Können der Steuerfrauen, die mit den 18 m langen Booten die Ideallinie treffen mussten, zumal insbesondere die gelben Flitzer aus der einschlägig bekannten deutschen Bootswerft eher für ihre hervorragenden Geradeauslaufeigenschaften als für ihr überlegenes Kurvenverhalten bekannt sind. Franzi und Sophia holten dennoch alles, was möglich war, aus ihrem Kahn und den Sportlern heraus, womit beim Zieleinlauf des ersten Rennens im Herzen Amsterdams HRC II auf dem 20. und HRC I auf dem 6. Platz der 51 Achter stand.


HRC II beim Endspurt der 2500 Meter

Nach einer kurzen Verschnaufpause zeigten dann die Sprint-Mannschaften aus Hannover unter donnerndem Getöse der mitgereisten Fans den Kontrahenten auf der Kurzstrecke, wo der Frosch die Locken hat: Mit der viertschnellsten Zeit katapultierte sich das Zweitliga-Team auf Platz acht, während die Erstligisten die 250m mit fliegendem Start als Schnellste zurücklegten und damit den Tagessieg sicherten.


HRC I auf der Strecke

Am nächsten Tag konnte die zweite Mannschaft dank ihres in mehrerlei Hinsicht breiten Kaders zwei frische Sportler in das Mittelschiff eintauschen, um auf den 5000m noch einmal Vollgas zu geben. Leider bestätigte sich der Eindruck des Vortages und beide eher kurzstrecken-affinen Mannschaften mussten noch einmal Federn lassen, sodass im Endergebnis HRC II auf einen trotz allem sehr starken 13. RangRang abrutschte während HRC I sich mit Rang drei noch einen Podestplatz erkämpften konnte.

So gelang es dem HRC, gleich zwei reine Club-Achter im Topfeld eines internationalen Wettkampfs zu positionieren, wozu wohl nur sehr wenige Vereine in ganz Deutschland zu leisten im Stande sind. Ein riesen Glückwunsch gebührt ebenfalls den RBL-Mädels vom DRC Hannover, die den Club-Achter der Damen als Gesamtsieger verließen und mit ihren Kollegen vom HRC großes ein Ausrufezeichen für die niedersächsische Landeshauptstadt setzten.


Eine gut gelaunte Reisegruppe des HRC

Rasmus Henschel
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LS

Langstrecke Oberhausen

18.03.2015  ·  Leistungssport
Am vergangenen Wochenende ging es für unsere Junioren zum ersten mal, in dieser Saison auf das Wasser. Die traditionelle Langstrecke in Oberhausen rief die ambitionierten A- und B- Junioren zum Wettstreit über die langen 6000 m. Für den HRC waren Lisa Wende, Mareike Sack, Lukas Feld und Owen Skibba am Start. In Renngemeinschaft starteten Johanna Grüne und Lennart Denecke mit dem DRC.


Eine kurzfristig umgeplante Anreise konnte den Doppelzweier von Lisa Wende und Mareike Sack kaum stoppen. Bei leichtem Schiebewind ruderten die beiden Leichtgewichte in ihrem ersten Rennen als B-Juniorinnen auf einen souveränen 2. Platz.
Als nächster durfte Lukas Feld, im leichten Einer der B-Junioren, an den Start gehen. Nach starken 2000 m, die den Weg in Richtung vorderes Drittel geebnet hätten, musste Lukas dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Nach vielen Krämpfen reihte er sich schlussendlich in den hinteren Plätzen ein.
In dem heiß umkämpften Junioren-Zweier-Ohne legten sich Lennart und sein Partner Paul Peter mächtig in die Riemen und erkämpften sich einen vielversprechenden 4. Platz, der die Teilnahme im NRW-Trainingslager sichert. Besonders der erste Streckenteil hat Trainer Martin Lippmann gespannt in Richtung Frühtest blicken lassen, waren die beiden hier nur 3 Sekunden hinter den führenden.
Owen wollte bei dieser Langstrecke seiner Bewerbung um einen Platz im niedersächsischen Leichtgewichtsdoppelvierer Nachdruck verleihen. Es galt die starke Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen, dementsprechend schnell ging Owen auf die Strecke. Er konnte sich deutlich an seine Mitbewerber heranarbeiten, musste aber den 5 Platz für sich verbuchen. Zur Mannschaftsbildung in zwei Wochen ist er eingeladen und kann sich dann ein weiteres Mal beweisen.
Den Abschluss der Regatta bildete der Zweier-Ohne von Johanna und ihrer Partnerin Lena Osterkamp. Der erreichte siebte Platz erfüllte die Erwartungen nicht, den beiden jungen Riemerinnen fehlt noch einige Erfahrung in dieser schwierigen Bootsklasse. Nun haben die beiden, die große Chance im Trainingslager einen besonderen Schwerpunkt auf die Technik zu setzen und so gestärkt zum Frühtest anzureisen.

In dem anstehenden Trainingslager in Erlangen werden die Junioren noch einmal an Ausdauer und Technik arbeiten, so dass wir gespannt in Richtung der Frühlingsregatten schauen können.

Martin Lippmann
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GC

Jürgen Dabrat erhält das Verdienstkreuz der Bundesrepublik

23.02.2015  ·  Gesamtclub
Für seine kontinuierlichen und vorbildhaften Aktivitäten im Bereich des Rudersports wurde unserem 2. Vorsitzenden Jürgen Dabrat von Bundespräsident Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Übergabe erfolgte heute durch den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Stefan Schostok im Rahmen einer Zeremonie im Neuen Rathaus. "Sie waren und sind ein Multiplikator des Rudersports und des ehrenamtlichen Engagements", sagte Stefan Schostok in seiner Laudatio.


Jürgen Dabrat (links) und Stefan Schostok (rechts) bei der Übergabe

Jürgen ist seit fast 50 Jahren ehrenamtlich engagiert. 1966 hat er beim Ruderverein Nordharz in Goslar als Jugendtrainer begonnen. Sein Beruf führte ihn anschließend nach Berlin, wo er beim Ruderklub am Wannsee sowie beim Landes Ruder Verband Berlin für den Jugendsport eintrat.

1978 kam Jürgen zu uns nach Hannover und hat bis 2012 in der Jugendbetreuung gewirkt: Zu seinen Errungenschaften zählt, dass es im HRC die Jugendabteilung und ein Jugendbetreuerteam gibt, so wie wir es heute kennen. Seit dieser Zeit hat Jürgen viele HRC-Mitglieder vom Ehrenamt begeistern können und nicht wenige, die mit ihm gemeinsam die Jugendarbeit im HRC gestaltet haben, sind noch heute ehrenamtlich für unseren Club als Betreuer oder Vorstandsmitglied aktiv. Jürgen ist seit 1986 bis heute im Vorstand der Ruderabteilung und im Gesamtclub des HRC tätig und stellt eine zentrale Säule für den Betrieb des Clubs dar. Hinzu kommen weitere ehrenamtliche Tätigkeiten, wie etwa für den Hannoverschen Regatta Verband, den Stadtsportbund Hannover oder der Deutschen Sport Jugend.

Lieber Jürgen, der HRC gratuliert Dir von ganzem Herzen für diese wohlverdiente Auszeichnung. Wir sind stolz, Dich in unserem Club zu haben.

Timm Eichenberg
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