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Erw

Quer durch Berlin 2015

14.10.2015  ·  Breitensport Erwachsene
Berlin, sowie die indigene Bevölkerung erfreut sich eines besonderen und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Charmes. Eben dieser, die kulturelle Vielfalt und die jährlich einmalige Möglichkeit, auf der Spree von der Charlottenburger Schleuse zum Haus der Kulturen der Welt (Schwangere Auster, weeste..) rudern zu können, treibt jedes Jahr im Herbst einen kleinen als Do8er bekannten Kreis des Hannoverschen Ruder-Clubs in die Bundeshauptstadt.

Und so begab es sich, dass am 7. Oktober, dem ehemaligen Nationalfeiertag der DDR eine Vorhut aus drei Personen aufbrach, um sich vor der Regatta schon einmal kulturell zu stärken. Auf dem Programm standen ein Stasi-Entdecker-Tag, das Deutsche Historische Museum, die Mauergedenkstätte und das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, sowie eine Vielzahl gastronomischer Einrichtungen zwischen Wedding und Friedrichshain. Besonders herausgehoben sei hier nur der Streetfood Thursday in der Markthalle 9 in Kreuzberg, der uneingeschränkt empfehlenswert ist und an dem wir uns an Tag 2 - bereits auf vier Leute angewachsen - stärkten, nachdem wir dem Berliner Charme in voller Brutalität erlegen waren.

Eilten wir auf unserem Weg von Kulturstätte zu Kulturstätte doch einem Bus der BVG hinterher und wagten es, unseren Fuß in die sich schließende Mitteltür zu stellen, um diese wieder zu öffnen. Jenes frevelhafte Tun hatte zur Folge, dass der Blutdruck des Schofförs in ungeahnte Höhen kletterte was sich in lautstarkem Lamentieren darüber äußerte, dass wir ja nun wohl auch noch die drei Schritte bis zur vorderen Tür hätten laufen können (in Berlin steigt man vorne ein - "immer") und in Allgemeinplätzen über das schlechte Benehmen der Fahrgäste im allgemeinen und uns im Speziellen - zwei Haltestellen lang - Danach waren auf dem Fahrersitz wieder alle Parameter normal.


Flagge zeigen in Berlin!

Derart gemassregelt wetzten wir beim nächsten Bus, den wir zu verpassen drohten, weiter bis vorne, wo die Tür bereits geschlossen war und ernteten nach dem erneuten Öffnen derselben den verständnislosen Kommentar, dass er doch extra für uns die Mitteltür offen gelassen habe.

Verstehe einer Berliner Busfahrer…

Kulturell gesättigt belohnte Petrus am Samstag morgen unser Streben nach ruderischen Lorbeeren mit Sonnenschein und erträglichen Temperaturen. Rechtzeitig zum Aufriggern unseres Achters war dann auch der letzte Ruderer aus Hannover eingetroffen. Pünktlich konnte unser Boot bei der 86.

Langstreckenregatta "Quer durch Berlin" zu Wasser gehen, um sich mit gleichmäßigen Schlägen auf den 7 Kilometer langen Kurs nach Tiergarten zu begeben.

35:15.22 Minuten später konnten wir zu Muttis Büroräumen hinaufwinken, leider war dies in unserem Rennen nur der vierte Platz, was natürlich nicht an uns lag, sondern an Boot 36, das uns vor der Gotzkowskybrücke regelwidrig steuerbord überholte und abdrängte. Außerdem lag es noch an den Spaniern, die dieses Jahr nicht dabei waren und am Gegenwind und überhaupt.


Mannschaftsfoto "Team Quer durch Berlin 2015"

Abgekämpft nahmen wir das Boot aus dem Wasser und wurden von unserem Groupie Sigurd bereits mit einem Tablett Hopfenschorle erwartet. Übereinstimmend versicherten wir uns, alles gegeben zu haben und waren glücklich und zufrieden auch dieses Jahr wieder dabei gewesen zu sein. Berlin ist halt eine Reise wert.

Jens Müßigbrodt
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LS

NACHTRAG: Hoffnungsläufe und Finals EUC

07.10.2015  ·  Leistungssport
Am EUC-Freitag mussten viele hannoveraner Boote nochmal ran, um die begehrten Finaltickets für den Samstag zu lösen. Der Samstag gehörte dann vollständig den Finalrennen, bei denen sich die hannoveraner Ruderer deutlich besser anstellten als die zeitgleich spielenden Rasensportler.

Der Achter hatte insgesamt eine Mammutaufgabe zu lösen. Sie mussten nicht nur in dem Hoffnungslauf, sondern sich noch durch das Halbfinale. Im Hoffnungslauf konnten sie sich steigern und schafften dem Halbfinaleinzug. Da dies jedoch nur drei Stunden später war, konnten sich Tom Bode, Jann-Edzard Junkmann, Thure Weimann, Florian Brüsewitz und Carl-Philipp Hoppe nicht lange freuen, sondern mussten sich direkt wieder vorbereiten.

Im Halbfinale suchten Sie früh ihr Heil in der Flucht und waren zur Streckenhälfte auf Finalkurs. Bei 1500 m kam dann jedoch der berüchtigte Clown mit dem Hammer und sie mussten sich geschlagen geben. Im B-Finale übten sie dann Rache an den Aachenern für die Niederlage bei der nationalen Ausscheidung und wurden Dritte.

Jann-Edzard durfte sich zudem im Zweier-ohne beweisen, den er im letzten Jahr schon qualifiziert hatte. Nach dem direkten Einzug in das Finale setzte sich die nationale Konkurrenz (Bremen) im Finale durch und gewann Gold. Zudem musstem "Edze" und sein Partner Christopher Egler noch den Zweier aus Edinburgh ziehen lassen. So geht BRONZE nach Hannover.

Der schwere Frauen-Doppelvierer mit Ronja Reiners konnte schon im Vorlauf ihr Klasse beweisen. Im Finale zeigten sie, dass dies kein Zufall war und gewannen in einen starken Rennen BRONZE.

Leichtgewicht Jannik Menke durfte am Finaltag gleich zweimal ran, sowohl im Doppelzweier als auch im Doppelvierer. Während der Zweier zwar lief, aber nicht toll war, flog der Vierer nur so über die Strecke. Dementsprechend auch die Ergebnisse: BRONZE im Zweier und GOLD im Vierer.

Der Kerle-Vierer-Ohne mit Lorenz Quentin und WM-Rückkehrer Matthias Arnold hatte im Vorfeld nicht zusammen trainieren können und musste dementsprechend durch den Hoffnungslauf. Hier konnte sich das Quartett zur Streckenhälfte absetzen und qualifizierte sich trotz Steuerproblemen als letztes Boot für das A-Finale. In diesem konnten sie zum ersten Mal auf dieser Regatta nicht ihre Startschnelligkeit ausspielen und mussten sich am Ende des Feldes liegend nach vorne kämpfen. Am Ende reicht es für einen bronzenen Rang.

Die leichten Damen im Doppelvierer um Julia Ost und Nora Wessel starteten schnell, konnten dem Zwischenspurt ihrer Gegner aus Durham und Münster jedoch nichts entgegen setzen und gewannen auch BRONZE. HRC-Mitglied Freya Zündorf gewann dieses Rennen mit ihren Münsteranerinnen.

Insgesamt waren die EUC äußerst erfolgreich für den deutschen Verband und auch die Uni Hannover. Während der Verband die beste Bilanz auf Länderebene hält, war die Uni Hannover mit zweimal Gold und etlichen Malen Bronze erfolgreichste Uni.

Lorenz Quentin
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RA

Brace yourselves – winter is coming!

06.10.2015  ·  Ruderabteilung
Unter diesem Motto versammelte sich am vergangenen Sonntag ein bunt gemischter Haufen von Ruderern am HRC, um noch einmal gemeinsam beim Abrudern aufs Wasser zu gehen, bevor der nahende Winter die Sportler wieder an Ergo und Eisen im Kraftraum treibt. Der Wettergott schien den Sportlern gnädig und ließ den Maschsee bei angenehmen Tempertaturen zwar nicht in strahlender Herbstsonne erscheinen, immerhin aber kam das Wasser nur von unten und nicht von oben. Nach getaner Arbeit wurde dann zum letzten Mal für dieses Jahr die lodernde Glut des Clubsgrills entfacht, um den Abend bei Salat und Grillgut an großer Tafel auf dem Bootsplatz gesellig ausklingen zu lassen.


Wenn er auch nur zu dritt gerudert wird - das Tragen von "Magdeburg" erfordert dann doch ein paar mehr Hände


Der "Maschseepfeil" wird aus seinem Köcher gezogen


Vorsprung durch Technik: Die Damen der Schöpfung zeigen, wie's aussehen soll!


Hier wird (sich) kräftig am Riemen gerissen!

Rasmus Henschel
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RBL

Freud und Leid beim Saisonabschluss in Hamburg

03.10.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Der Saisonabschluss der Ruder-Bundesliga verlief für die beiden Achter des HRC recht unterschieldich. Während die Erstligamannschaft mit einem 12. Platz dem Abstieg entgegenblickt, zauberte das Team aus Liga zwei noch einmal die Saisonbestplatzierung auf die Binnenalster.

Mit einem durch die gleichzeitig stattfindende Studenten EM personell umgebauten Achter ging es für HRC I in die Rennen gegen den Abstieg. Um dem Abrutschen in Liga Zwei noch einmal zu entgehen, musste die Mannschaft um Neu-Schlagmann und Vize-Weltmeister Felix Övermann vor der Konkurrenz aus Pirna und Berlin bleiben, beides Mannschaften, die für Überraschungen bekannt sind.

Im Zeitlauf ging es, wie schon so oft, mit einer guten Zeit gegen den Achter aus Münster. Dann kam das Achtelfinale, erneut gegen Münster. Hier hätte die Mannschaft vom Maschsee schon alles klar machen können und die Spannung rausnehmen. Nach einem perfekten Start sah auch alles danach aus aber leider haben die Bojen einen Strich durch die Rechnung gemacht und so verlor das Team erneut knapp gegen die Münsteraner.

Ziel war nun Platz neun zu erreichen und hoffen, dass Pirna ihre Rennen verliert, da diese aufgrund der 8. schnellsten Zeit in die obere Hälfte gerutscht sind. Alles lief im Viertel- sowie im Halbfinale nach Plan. Hannover gewinnt zwei mal – Pirna verliert beide Rennen. Nun ging es ins alles entscheidende Finale. Wenn Hannover gewinnt ist alles klar, wenn nicht, muss auf einen Fehler von Pirna gehofft werden.

Hannover startet zu erst gegen die starke Truppe aus Bonn, kommt gut vom Start weg und fährt ein gutes Rennen, aber am Ende haben die Bonner die Bugspitze vorn. Direkt im Anschluss das Finale um den 7. Platz: Pirna gegen Münster.

Das Rennen war von Anfang bis zum Ende spannend. Für Pirna ging es um alles und so sind sie auch gefahren. Um hundertstel gewinnen sie ihr Rennen, was gleichbedeutend mit dem abrutschen des Hannoverschen Bootes war. Platz 12 heißt es leider am Ende der spannenden Saison für das Team vom Maschsee.

Zum Abschluss der Saison gibt es nun einige Punkte, über die mannschaftsintern gesprochen werden muss, um in der nächsten Saison die gefassten Ziele zu erreichen. Mit dem knappen Ausgang dieser Saison ist die Mannschaft alles andere als zufrieden und wird für die nächste über einige Umstrukturierungen im Training so wie in der Mannschaft nachdenken müssen.


Starke personelle Änderungen im Boot von HRC I bedingt durch die EUC

Im Team von HRC II machte sich nach dem Zeitfahrsieg gegen den an vergangenen Renntagen sehr starken Achter aus Bremen zunächst etwas Ernüchterung breit, als man trotzdem nur mit einem zehnten Platz in die 1/8 Finals startete, wodurch dort mit dem Ligazweiten aus Wurzen ein harter Brocken wartete. Durch eine Niederlage gegen die Sachsen schien wie an allen vergangenen Renntagen der Kampf um die Plätze 9 bis 14 besiegelt, doch als schnellster Zweitplatzierter löste der HRC noch die Wildcard für die Rennen um die vorderen Plätze.

Leider reichte es in den darauffolgenden Rennen gegen die Achter von der Tabellenspitze für keinen weiteren Sieg mehr, womit letztendlich ein trotz Allem zufriedenstellender 8. Platz und somit erstmalig ein einstelliges Endergebnis verbucht wurde. Erfreulicherweise erlaubte es der mit der Platzierung verbundene Punktegewinn, den RC-Witten mit einem Zähler Rückstand auf Platz 12 zu verweisen und die Saison somit mit 25 Punkten und einem 11. Platz in der Endwertung zu beenden.


HRC II auf dem Weg zur Rennstrecke entlang des Jungfernstiegs

Beflügelt durch den starken Neueinstieg der Mannschaft im vergangenen Jahr mit dem zweifachen Gewinn der Goldenen Ananas waren die Saisonziele für das zweite Jahr RBL – eine Medaille sowie eine Endplatzierung im oberen Tabellendrittel - in der Retrospektive ein wenig zu hoch gegriffen. Gründe dafür sind einerseits die von 9 auf 14 Achter stark vergrößerte Anzahl von Booten in Liga Zwei, andererseits stieg gleichzeitig auch das mittlere Niveau der Liga stärker als jenes von HRC II.

Vor dem Hintergrund des drohenden Abstiegs der Erstligamannschaft steht zu Zeit noch offen, ob Team "Hammersmith" im kommenden Jahr wieder mit einem eigenen Achter in das RBL-Geschehen eingreifen kann. Für die Mannschaft war die Saison 2015 auf jeden Fall wieder eine wunderbare Erfahrung, die hoffentlich im kommenden Jahr erneut begangen werden kann.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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RA

Wassersport ist nasser Sport: Leine-Head 2015

29.09.2015  ·  Ruderabteilung
Auch in diesem Jahr konnte der geneigte Beobachter feststellen, dass ab Anfang August das Leine-Head-Fieber ausgebrochen war. Insgesamt trainierten neun reine HRC-Mannschaften teilweise bei Wind und Wetter. Wind und Wetter waren eine gute Vorbereitung auf die Ereignisse des 19. September. Der Tag begann mit Schauern, die sich zu Dauerregen festigten. Die Wiese des RV Linden wandelte sich zügig in ein Schlammloch, trockene Füße gab es nicht, aber egal: Wassersport ist nasser Sport und Spaß ist, wo wir das wollen. Vier unserer Mannschaften teilen ihre Eindrücke, was sie bei der Vorbereitung und am Renntag erlebt haben.

Leinehead 2015 ­- Regattafahren für Einsteiger

Für uns Neueinsteiger des Jahres 2015 war die Leine-Head­ der erste Wettkampf im Ruderboot. Obwohl sich Regattavorbereitung und Urlaubszeit äußerst unglücklich überschnitten, konnten wir nach einigen Planungskapriolen mit zwei kompletten Achtern antreten. Das Training wurde von Jörg Habenicht geleitet. Unter seiner Anleitung lernten wir anfänglich eher ungeliebte Dinge wie das Rudern mit hoher Schlagfrequenz schätzen.

Beide Boote wurden im gleichen Block gestartet. Die erste Mannschaft auf dem Wasser war die "Fahrgemeinschaft" im clubeigenen Achter "Hannover2000", der von Thorsten Brandt gesteuert wurde. Etwas später wurde dann der für die Regatta ausgeliehene Achter "Kraftwerk" von der zweiten Mannschaft zu Wasser gelassen. In Ermangelung besserer Ideen wurde der Bootsname auch gleich als Mannschaftsname wiederverwendet. Das Steuer bei den Kraftwerkern hatte Jasper Göttert fest im Griff.
Schon beim Ablegen sorgte ein leichter Nieselregen für Abkühlung. Der leichte Nieselregen wuchs sich flußaufwärts zum kräftigen Regen aus. Kurz vor dem Einnehmen der endgültigen Startposition legte der Wettergott noch eine Schüppe drauf und spendierte einige eiskalte Regengüsse, denen auch moderne Funktionskleidung nur wenig entgegen zu setzen hatte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde dem Startsignal mannschaftlich geschlossen entgegengefiebert.
Nach dem fliegenden Start waren dann andere Dinge wichtig: Kräftig pullen, ruhig rollen und gleichmäßig aufdrehen. Das klappte im Rahmen unserer Möglichkeiten ganz ordentlich und der Puls bewegte sich bei allen zügig nach oben. Die wenigen regenfesten Zuschauer (Janett und Susi!) feuerten uns umso kräftiger an und halfen, die die Motivation hoch zu halten. Von rätselhaften Geschwindigkeitseinbrüchen, die im Training immer wieder die Boote ausbremsten, wenn es gerade mal richtig gut lief, war bei der Regatta erfreulicherweise nichts mehr zu spüren. Der Lohn der Mühe: Beide Boote kamen mit einer deutlich besseren Zeit ins Ziel, als man ihnen im Vorfeld zugetraut hatte.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die uns bei der Regatta und der Vorbereitung unterstützt haben: also ungefähr an den halben HRC!

Spaßruderer und Noch-Ehrgeizige

Der Montags-Achter der Alten Herren (ehemalige Rennruderer der 60er und 70er Jahre, LeineHead-Kampfname "HRC-SilverEagles") nahm in diesem Jahr bereits zum fünften Mal teil (Altersklasse F = über 60). Die Gegner in dieser oder den vergleichbaren Altersklassen teilen sich in 2 Gruppen. Die Spaßruderer, die, wie wir, wenn's klappt, es noch einmal pro Woche aufs Wasser schaffen und bis auf den Leine-Head dem Regattabetrieb längst abgeschworen haben. Die "Noch-Ehrgeizigen", die trotz fortgeschrittenen Alters mehrfach wöchentlich trainieren und noch auf diversen, auch internationalen Regatten anzutreffen sind. Gegen diese Mannschaften hat unser Achter keine Chance, während wir innerhalb der Spaßruderer der oberen Altersklassen bisher immer zu den Schnellern gehörten. So war es auch in diesem Jahr: 2 Mannschaften haben uns abgehängt, 3 waren langsamer. Langsamer waren aber auch noch etwa 20 zum Teil erheblich jüngere Mannschaften. Viel wichtiger: unser Boot lief gut, wir waren mit uns, unserer Leistung und dem fröhlichen Drum und Dran der Regatta wieder sehr zufrieden. Also: nach dem Head ist vor dem Head. Wie freuen uns auf den Head21 im Jahr 2016.

Hin und her und hinterher vorn

"Anfang September anzufangen für den Leine-Head zu trainieren reicht doch!". Wenn das schon der Trainer sagt…
Auf ging's für das Team NoName aus dem Rennbootkurs, gern auch bunt gemischt mit Ersatzleuten. Weiter ging es auch mit Ersatzleuten, da sich pünktlich zum Abschlusstraining eine gewisse Verschnupfheit ausbreitete. An eine Abschlussbelastung war nicht zu denken, Ziel war, mit einem Ersatzmann für Sven auszukommen und keinesfalls abzumelden und damit Lorenz' Engagement ergebnislos zu lassen.
Einziges Problem war, sich mit David einen Steuerborder als Ersatz für einen Backborder eingekauft zu haben. Dana war bereit zum spontanen Seitenwechsel, damit war aber die Nummer 7 frei. Einige Überlegungsschleifen weiter auf der zunehmend sumpfigen Wiese des RV Linden stand die Besetzung fest: Sven raus von der 6, Dana von 7 auf 6, Ralf von 3 auf 7, David auf 3. Alles klar?
Unter dem Motto "Hauptsache klarkommen" auf Platz 6 und "Hauptsache nicht völlig langsam ankommen" auf Platz 1 bis 8 bewegte sich Hammersmith Richtung Start. Hinzu kam eine gewisse Irritation anderer Mannschaften, das mit dem Mixed scheinbar nicht verstanden zu haben – es saßen nun ausschließlich Frauen auf Backbord.
Egal, Anschieben auf dem Weg zur Brücke und dann Abfahrt zu 10 Minuten harter Arbeit gefolgt von 5 Minuten Folter, wie David das Konzept des Head-Ruderns einem Arbeitskollegen erklärt hatte. Es lief erstaunlich gut, mit perfekten Ansagen der "hässlichsten Steuerfrau der Welt" (Sebastian) und Regen erst ab irgendwann im Rennen, wo es sowieso niemand mehr wahrnahm.
Angesichts des zunehmend schlechteren Wetters war die Motivation groß, nach dem Rennen erst mal nach Hause zu fahren und sich trocken zu legen, bevor sich ein Teil der Mannschaft zum Aufladen und Rücktransport der Boote während der Siegerehrung traf. Gewonnen haben sollte man ja sowieso nichts, also lieber dafür sorgen, dass die Boote über Nacht sicher in der heimischen Bootshalle liegen. Umso größer war die Überraschung und Freude auf dem Bootsplatz, als David mit Pokal unter dem Arm und Medaillen um den Hals um die Ecke bog – Talent schlägt Training, wie auch immer wir das geschafft haben.

Sascha Steinhoff, Karl-Michael Baumgarten, Dana Pfullmann
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LS

Johanna siegt zweimal beim Baltic Cup

28.09.2015  ·  Leistungssport
Erfolgreicher Saisonabschluss in Jönköping: Doppelgold für deutschen JW4- mit Johanna Grüne.

Am letzten Wochenende fand im schwedischen Jönköping der diesjährige Baltic Cup statt. Mit dabei war auch Johanna Grüne, die sich zusammen mit Lena Osterkamp (DRC) bei den Jugendmeisterschaften in Köln im Juni für die Teilnahme qualifiziert hat. Gemeinsam mit Klara Grube (Lübeck) und Marie Zürcher (Hamburg) ging es im JW4- an den Start. In ihrem ersten internationalen Wettkampf lies das Quartett keinen Zweifel an ihren Ambitionen und siegte souverän in jedem Rennen. Los ging es am Samstag morgen im Bahnverteilungsrennen über 2000m gefolgt vom Finale am Nachmittag. Zum Abschluss des Wochenendes stand noch die 500m Sprintstrecke auf dem Programm, die ebenfalls deutlich gewonnen wurde. Am Ende des Wochenendes steht damit die eindrucksvolle Bilanz von drei Starts und drei Siegen oder in Medaillen ausgedrückt: zweimal Gold für Johanna!

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an die Trainer für diesen tollen Saisonabschluss.

Dr. Nils Pfullmann
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LS

EUC Rudern - Vorlaufergebnisse

11.09.2015  ·  Leistungssport
Am Donnerstag fanden die Vorläufe zu den europäischen Hochschulmeisterschaften auf dem Maschsee statt. Viele Boote haben es bereits in das A-Finale/Halbfinale geschafft. Am heutigen Freitag finden die Hoffnungsläufe und die Halbfinals statt.

Ergebnisse:
 
  • M2-: Jann-Edzard Junkmann
    • Sieg im Vorlauf --> Finale A
  • LM2x: Jannik Menke
    • -->Hoffnungslauf
  • LM4x: Jannik Menke
    • Vorlaufsieg --> Finale A
  • M4-: Lorenz Quentin, Matthias Arnold
    • Platz 5 im Vorlauf --> Hoffnungslauf
  • M8+: Jann-Edzard Junkmann, Tom Bode, Florian Brüsewitz, Carl Philipp Hoppe, Thure Weimann
    • Platz 5 im Vorlauf --> Hoffnungslauf
  • LW4x: Julia Ost, Nora Wessel
    • Bahnverteilungsrennen, Platz 3, Finale am Samstag
  • W4x: Ronja Reiners
    • Platz 2 im Vorlauf --> Finale A

Rennberichte der Sportler
 
  • W4x
"Wir sind selbst etwas überrascht, dass wir gleich ins Finale eingezogen sind und nur zweimal auf die 2000m-Strecke gehen müssen.", berichtete Ronja Reiners nach dem Rennen. Mit im Boot sitzen Linda Simon (Angaria), Freia Kentschke (DRC) und Navina Schilling (DRC).
 
  • M8+
"Am Start waren wir nicht aggressiv genug und das Feld ist uns schon ein wenig davon gefahren. Nach 1200m sind wir auch noch in ein Loch gefallen und im letzten Viertel sorgte der Seitenwind für Steuerprobleme.", berichtet Florian Brüsewitz

Sebastian Proske
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RBL

Endspurt in der Alster-Arena!

10.09.2015  ·  Ruder-Bundesliga
Zum traditionellen Abschluss der Ruder-Bundesliga Saison in Hamburg muss der Erstliga-Achter noch einmal Alles geben, um nicht auf einen Abstiegsrang zu rutschen, während die Jungs aus Liga zwei das lang ersehnte einstellige Renntags Ergebnis anpeilen.

Das Finale der Ruder-Bundesliga bestreitet HRC I mit Handicap. Durch die gleichzeitig in Hannover stattfindenden europäischen Hochschulmeisterschaften ist die Mannschaft, ähnlich wie in Leipzig, um einen Teil ihrer Stammruderer dezimiert. Anders als bei der sächsischen Premiere soll dieses Mal jedoch ein besseres Ergebnis eingefahren werden.
Nach der schlechten Leistung am vorangegangenen Renntag hat sich die Mannschaft in eine unvorteilhafte Position manövriert. Statt zum Abschluss auf der Alster noch einmal eine Platzierung in der oberen Hälfte anzupeilen, um die einstellige Gesamtplatzierung zu festigen, ist es nun erklärtes Ziel, dem möglichen Abstieg zu entgehen.
Mit zwei Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz aus Pirna und vier vor Berlin und einem deutlichen aufwärts Trend im Training geht die Mannschaft besser vorbereitet an die Aufgabe als in Leipzig. Der Kampf um den Klassenerhalt wird dennoch kein einfacher und die Mannschaften werden sich nichts schenken. Umso engagierter wird die Mannschaft vom Maschsee um Tobias Kühne dafür kämpfen, das der Hannoversche Ruder-Club auch weiterhin mit einem Boot in der ersten Liga vertreten ist.
Die besonders kurze Strecke am Alsterufer kommt der Mannschaft dabei sehr entgegen. Hier kann sie ihre überragende Startschnelligkeit besonders gut ausspielen.

Auch wenn die wenig erfreuliche Serie von drei 10. Plätzen in Folge für HRC II in Leipzig zu Gunsten eines 12. Platzes nach unten gerissen ist, lebt die Mission "einstelliges Renntagsergebnis" weiter! Auf der mit 237m Länge nochmals um gut 100m gestutzten Strecke entlang der Binnenalster hofft die Mannschaft darauf, ihr volles Potenzial ausspielen zu können, da viele Rennen insbesondere auf dem letzten Drittel der Strecke wieder aus der Hand gegeben wurden.
Um gegen Ende der Saison noch einmal die letzten physischen Reserven zur aktivieren, wurde das Team außerdem mit einem gesonderten Ergoprogramm beglückt, welches speziell auf die extrem kurze Strecke in Hamburg zugeschnitten ist. Aufbauend auf einige sehr gute Rennen in Leipzig schlägt am Samstagabend dann hoffentlich die Saisonbestplatzierung zu Buche.

Tom Bode & Rasmus Henschel
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LS

European Universities Rowing Championship

09.09.2015  ·  Leistungssport
Zum ersten Mal seit den 80ern ist der Maschsee von morgen bis Samstag wieder Austragungsort einer internationalen Regatta. Mit den Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) kommen 560 Studentinnen und Studenten aus 18 europäischen Ländern nach Hannover.

Die Wettkampfgemeinschaft Hannover der Leibniz Universität Hannover und weiteren hannoverschen Hochschulen hat insgesamt 24 Athleten qualifiziert und hofft auf die eine oder andere Medaille.

Für den HRC sind dabei:
 
  • M2-: Jann-Edzard Junkmann
  • LM2x: Jannik Menke
  • M4-: Lorenz Quentin, Matthias Arnold
  • M8+: Jann-Edzard Junkmann, Tom Bode, Florian Brüsewitz, Carl Philipp Hoppe, Thure Weimann
  • LW4x: Julia Ost, Nora Wessel
  • W4x: Ronja Reiners

Die Vorläufe starten am Donnerstag um 10:00 Uhr. Die Ergebnisse können unter: http://www.euc-rowing2015.eu/index.php?id=25 verfolgt werden. Außerdem gibt es am Nordufer ein Zelt des Hannoverschen Regattaverbands als Anlaufpunkt für die hannoverschen Rudervereine.

Wir wünschen allen Athleten viel Erfolg.

Gleichzeitig erinnern wir noch einmal daran, dass aufgrund der Veranstaltung eine Vollsperrung des Sees am Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 09:00-21:00 gemäß Mitteilung des Fachbereiches Tiefbau der Landeshauptstadt Hannover besteht.

Sebastian Proske
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Erw

Statt Wanderfahrt nach Lübeck zum Wandern in den Harz gefahren

08.09.2015  ·  Breitensport Erwachsene
Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt. Warum eine Wanderfahrt absagen, wenn es doch so viele Alternativen gibt! So hieß es für die drei Teilnehmer der WaFa Lübeck "ab in den Harz". Waldluft schnuppern, abgelegene Bauden besuchen und natürlich schön old school like Riesen-Windbeutel essen. Das klingt doch nach einem Plan! Auf gut 16 km Rundweg ließen sich in und um Braunlage alle Wunsch-Highlights unterbringen.

Da das Wetter auf den letzten beiden WaFas fast schon zu gut war, gab es diesmal den Ausgleich. So kam das feuchte Nass nicht von unten, sondern in ausgiebigen Mengen von oben. Schön war es dennoch! Sämtliche Wanderwege hatten wir für uns alleine und auch in der Gastro war nicht viel los. Die riesigen Riesen-Windbeutel kombiniert mit heißen Kirschen und Eis waren verdammt lecker, aber auch verdammt sättigend.
Wir haben die Tour in vollen Zügen genossen und auch schon gedanklich die nächste "Wanderfahrt" geplant.

Ein Bild gibt es leider erst später in der Clubzeitung, weil so viel Regen mag man hier und jetzt auf einem Bild euch noch nicht präsentieren und der Riesen-Windbeutel würde das Format sprengen.

Ralf Kröger
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