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Nachrichten-Archiv
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RA

Regatta Bremen

12.05.2016  ·  Ruderabteilung
Pünktlich zum Muttertag haben sich HRC-Sportler jeglicher Gruppen auf dem Werdersee in Bremen zum Kräftemessen getroffen. Es berichtet Fabiola Werner über die Kinder und Lukas Feld über alle anderen.

Kinder-Rennsport (Fabiola Werner):
Am Samstagmittag trafen wir 11 Sportler uns mit Salim und den Eltern, die sich bereiterklärt hatten, uns auf der Fahrt zu ertragen, um gemeinsam zu unserer1. Regatta in diesem Jahr zu fahren. Am späten Samstagnachmittag fuhren wir die Langstrecke (2500 Meter). Übernachtet haben wir in einer Turnhalle. Die Kurzstrecke (700 Meter) fuhren wir dann mit sehr schlechten Bedingungen am Sonntagvormittag. Eines unserer Rennen musste wegen des starken Windes leider abgesagt werden!
Insgesamt sind wir mit unseren Leistungen zufrieden (Langstrecke: ein 1., fünf 2. und ein 3. Platz; Kurzstrecke: vier 1. und zwei 2. Plätze).
Danke auch an unsere Trainer Salim und Julian, die uns während des Rennens motiviert und an Technikverbesserungen erinnert haben.

Lorenz Quentin
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LS

Internationale Juniorenregatta München

11.05.2016  ·  Leistungssport
Am Freitag, den 06.05. haben sich die 3 hannoversche A-Junior/innen Johanna Grüne vom HRC sowie Lena Osterkamp und Malte Engelbracht vom DRC, mit ihrem Trainer Milan Dzambasevic (DRC) auf den Weg in den Süden gemacht.
Ziel der gut 5 stündigen Autofahrt war die Olympia-Regattabahn in München-Oberschleißheim. Dort findet seit 1995 die 1. Internationale DRV-Junior/innen-Regatta statt und hat in diesem Jahr am 07./08 Mai 2016 zum 26. Mal stattgefunden.

An der Regattastrecke wurden wir freundlichst von der strahlenden Sonne begrüßt und von sommerlichen Temperaturen um die 25°C, sowie einem unterschiedlich starkem und wechselnden Wind empfangen. Die Regatta verzeichnete in diesem Jahr einen Melderekord, denn rund 820 Sportler/innen im Alter von 15 -18 Jahren aus 15 Nationen besetzten in den 76 Rennen insgesamt 2.243 Rollsitze in den über 950 Booten. Neben dem DRV stellten die Tschechische Republik, Großbritannien und die Schweiz die größten Teams für die Wettkämpfe in München. Zudem waren Ruderer aus Argentinien, Belgien, Frankreich, Italien, Japan, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Simbabwe und Slowenien vertreten.

Ziel der Regatta war es, bestehende bzw. neue Bootskonstellationen bei den Mittel- und Großboot auszuprobieren und gleichzeitig den erreichten individuellen Leistungsstand sowohl im nationalen wie auch im internationalen Vergleich festzustellen.

Am Samstagvormittag gingen im Juniorinnen-Vierer A ohne Steuerfrau der Regionalgruppe West Lena (DRC) und Johanna (HRC) gemeinsam mit Tabea Schendekehl (RC Hansa Dortmund) und Theresa Kampmann (RV Waltrop) im Feld von 16 Booten (3 Vorläufe) an den Start. In dem mit jeweils einem Boot aus den Niederlanden, Polen und der Tschechischen Republik sowie zwei nationalen Booten, also international besetzten Vorlauf, konnten sich jeweils nur die beiden erstplatzierten Boote für das A-Finale und die jeweils dritt- und viertplatzierten Boote im B-Finale am Nachmittag qualifizieren.

Obwohl die Viererbesatzung vorher nur an einem Wochenende gemeinsam trainiert wurde, konnten sie den Vorlauf gewinnen und hatten sich somit für das A-Finale am Nachmittag qualifiziert.
Im Finale trafen die vier dann auf ein Boot aus Großbritannien, Frankreich und 3 nationale Boote. Bei starkem Gegenwind kamen sie dabei leider nicht über einen 5. Platz hinaus. Dabei wurde u.a. auch deutlich, das die wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten noch nicht ausgereicht hatten, um das notwendige optimale Zusammenspiel zu erreichen.

Am Sonntag wurde dann im Rahmen der 31. Internationalen Münchener Olympiapark-Regatta mit einer niedersächsischen Lösung eine neue Viererkonstellation erstmalig ausprobiert. Dazu sind Lena und Johanna gemeinsam mit Hannah Kleine-Pollmann und Svenja Bredenförder (beide vom Osnabrücker RV) gemeinsam ins Boot gestiegen. Im Rennen konnten sich die vier einen 3. Platz errudern.


Der Achter mit Johanna und Lena


Zum Abschluss des Regattawochenendes fanden dann die Finalrennen der Achter statt. In dem mit 6 Booten voll besetzten Feld gingen Lena und Johanna im Achter von Regionalgruppe West an den Start. Bei wechselnden Windverhältnissen (Seiten- und Gegenwind) konnten sie hinter dem Boot aus der Regionalgruppe Nord/Ost einen guten 2. Platz belegen.


Der Achter mit Johanna und Lena


Hinweis:
An dieser Stelle möchte ich noch auf die Online-Petition München "Oberschleißheim: Regatta ohne Regatta? Nein danke!" zur Erhaltung der Regattastrecke München Oberschleißheim als Regattastrecke unter diesem Link hinweisen und darum bitten, den Verein Regatta München bei seinen Bemühungen zum Erhalt der Regattastrecke Oberschleißheim für die Durchführung von nationalen und internationalen Regatten zu erhalten.

Johanna Grüne
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RA

Marie Catherine Arnold gewinnt Gold

08.05.2016  ·  Ruderabteilung
Soeben hat der Frauen Doppelvierer mit unserer Marie Catherine Arnold bei den Europameisterschaften die Goldmedaille gewonnen.
Sie führten ab Start, nach ca. 400 m gingen die Polen in Führung, doch ab ca. 775 m übernahmen unsere Damen die Führung und siegten mit mehr als einer Länge vor Polen und der Ukraine.

Hansjürgen Scheele
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LS

Road2Rio Folge 3: Europameisterschaften

04.05.2016  ·  Leistungssport
Brandenburg an der Havel ist diesjähriger Austragungsort der Europameisterschaften. Für den HRC dabei ist Marie Arnold im Doppelvierer der Frauennationalmannschaft. Die Finalläufe finde am Sonntag ab 10:33 Uhr statt.

Auf der Naturstrecke Beetzsee geht es am Freitag direkt um die Wurst, denn nur ein Vorlaufsieg kann dem Doppelvierer mit Marie den Umweg über den möglicherweise kräftezehrenden Hoffnungslauf ersparen. Hauptkonkurrentinnen sind dabei wieder die Niederländerinnen (Silber auf dem ersten Weltcup 2016) und die Polinnen, die den ersten Weltcup gewannen. Eine Unbekannte sind hingegen die Weißrussinnen, wenngleich der Wechsel von Legende Ekatarina Karsten zurück in den Einer eine Schwächung des Doppelvierers bedeutet.

Die EM stellt einen schwierigen Test für die deutsche Vierer-Crew dar, deren Selektionsprozess sich bis Mitte April hinzog. Somit fehlen noch einige Wasserkilometer und vor allem gemeinsame Wettkampferfahrung, um sich eines Titelverteidigers würdig präsentieren zu können. Trotz allem ist der deutsche Frauen-Doppelvierer eine Bank und hat das große Ziel Rio weiter im Blick. "Daumen drücken!", heißt es also ab Freitagnachmittag für alle sportbegeisterten Hannoveranerinnen und Hannoveraner.

Auch die Anreise nach Brandenburg (ca 1,75 Std.) lohnt sich. Es gibt noch Tickets an der Tageskasse und das Wetter verspricht grandios zu werden. Ticket- und Anreiseinformationen: http://www.erch2016.com/de/

Weiteren Informationen können der EM-Website des Weltruderverbands entnommen werden. Hier gibt es Zeitpläne, einen Live-Ticker und am Sonntag auch einen Livestream. Zudem sendet die ARD eine Sportschau am Sonntag von 13:30 Uhr bis 14:15 Uhr und von 15:50 Uhr bis 16:10 Uhr.

Wir drücken außerdem Julius Peschel vom DRC im Leichtgewichts Zweier ohne die Daumen. Nach dem Erfolg bei ersten Weltcup in Varese ist diesem Boot eine gute Platzierung zuzutrauen.

In unserer neuen Road2Rio-Reihe begleiten wir die hannoversche Hoffnung auf eine Olympiateilnahme im Rudern, Marie-Cathérine Arnold, auf ihrem Weg zu den Spielen. Die 24-jährige Studentin der Geowissenschaften ist amtierende Europa- und Vize-Weltmeisterin im Doppelvierer, der erfolgreichsten deutschen Bootsklasse aller Zeiten. Folgt uns auf Facebook facebook.com/hrc1880, Twitter twitter.com/hrc1880, auf unserer Homepage hrc1880.de und unter dem Hashtag #MariesRoad2Rio, um immer auf dem neusten Stand zu sein.

Wir bedanken uns bei unseren Unterstüzern DYMATRIX CONSULTING GROUP und Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung.

Lorenz Quentin und Sebastian Proske
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AH

Alte Herren im Opernhaus

30.04.2016  ·  Alte Herren
Am Freitag, dem 29. April, nahmen 14 Alte Herren und 8 Ehefrauen an einer Führung durch das Opernhaus teil. Der Chorinspektor Martin Kreilkamp gab sehr interessante Informationen über den Betrieb eines solchen Hauses und hob besonders die vielen vom Zuschauer unbemerkten Tätigkeiten hervor. Wegen der Arbeitszeit möchte kaum ein Deutscher im Chor singen. Für die Neubesetzung eines 2. Basses hatte er z.B. 40 Bewerber, davon 35 aus Südkorea. Zwölf Teilnehmer beendeten den sehr gelungenen Nachmittag im gegenüber liegenden Bavarium.

Hansjürgen Scheele
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LS

Regatta Berlin

29.04.2016  ·  Leistungssport
Von der Berliner Früh-Regatta berichtet Aaron Erfanian:
Am 23/24.04.16 war auf der Berlin-Grünau Regattastrecke, die sogenannte Berliner Früh-Regatta.
Dort starteten, unter starkem Gegenwind an beiden Wettkampftagen, die B-Junioren Mathis Wemheuer, Joshi Hoffmann, Leon Knaak, Lisa Wende und Aaron Erfanian sowie A-Junior Maximilian Bitter und B-Senior Erik Thoms.

Mathis und Joshi hatten das (zweifelhafte) Vergnügen, obwohl sie eigentliche Leichtgewichte sind, im schweren Doppelzweier das erste Rennen Samstagmittag für unseren Verein fahren zu dürfen. Sie platzierten sich in einem 4 Boote Feld auf Platz 3. Mathis wurde außerdem noch Zweiter im schweren B-Einer. Im gleichen Rennen, jedoch 2 Abteilungen früher, gelang es Leon mit riesigem Vorsprung zu gewinnen. Lisa wurde in ihren beiden Rennen (eins davon gegen A-Juniorinnen) Dritte. Maxi, der bereits diesen Abend nach Hause fuhr, wurde im Einer Zweiter und gewann im Vierer mit den DRCs. Erik, der in Kettwig noch als Leichtgewicht gestartet ist, gewann im schweren Männer Einer-A. Das letzte Rennen am Samstag gewann Aaron im leichten B-Einer.

Am Sonntag, der leider keine besseren Bedingungen brachte, startete Lisa als Erste und erreichte den 3. Platz. Im Pokalrennen der schweren Männer Einer schaffte Erik es leider nicht sich zu behaupten und wurde insgesamt Vierter. Leon wurde in seinem Einer Rennen trotz zwischenzeitlicher Führung "nur" Zweiter. Joshi, Mathis und Aaron gewannen zusammen mit Kristoffer Borrman (DRC) im schweren Vierer. Im letzten Rennen der Regatta fuhren Joshi, Mathis und Aaron im Einer gegeneinander. In diesem spannenden Rennen wurde Aaron 1., Joshi 2. und Mathis 3.

Aaron Erfanian
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LS

Rückblick: Frühtest und Kleinbootmeisterschaften in Köln

22.04.2016  ·  Leistungssport
Außer dem grandiosen Erfolg von Marie Arnold, gab es am Wochenende auch einige andere sehr gute Ergebnisse von HRC-Sportlerinnen und Sportlern.

Bei den Seniorinnen waren Frauke Lange und Janka Kirstein (beide U23) im 2- unterwegs. Das Feld bestand aufgrund des parallel stattfindenden Weltcups fast nur aus U23 Booten. Die A-Frauen-Riemenmannschaft war vollständig in Varese.

Frauke und Janka starteten mit einem Sieg im Vorlauf in die Regatta und legten damit den Grundstein für ein gutes Halbfinale, da sie den Hoffnungslauf auslassen konnten. Beachtlich war, dass die beiden mit diesem Sieg bereits die Sieger der Langstrecke in Leipzig hinter sich ließen. Trainer Martin Lippmann war mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn ruderisch noch ein paar Punkte auf der Strecke liegen gelassen wurden.

Am Samstagnachmnittag stand dann das Halbfinale und mindestens ein dritter Platz auf dem Plan, um sich die Teilnahme am Finale zu sichern. Zu Beginn des Rennens verursachten die Athletinnen allerdings eher einen Schock bei ihrem Trainer - 200m in der Bojenkette und ein Krebs sorgten dafür, dass sich der hannoversche Zweier auf Rang fünf einsortierte. Aber mit starkem Willen kämpften sich die beiden zurück auf Platz drei und erreichten letztendlich das Finale A.

Im Finale am Sonntag gelang ihnen dann das beste Rennen des Wochenendes und mit einem sauberen Endspurt landeten Janka und Frauke auf dem dritten Rang und bringen somit die Bronzemedaille mit nach Hannover. Sie zeigen damit deutliche Ihre Ambitionen auf eine Teilnahme an der U23-WM.


Frauke und Janka auf dem Weh zum Siegersteg

Ebenfalls in HRC-Farben unterwegs war Jannik Menke. Nach einem anständigen Vorlauf konnte er sich im Viertelfinale und Halbfinale nicht gegen die Konkurrenz behaupten und fand sich schließlich im Finale D wieder. Dieses gewann er dann zwar souverän. Zufrieden war er mit dem Wochenende aber nicht, da sein Ziel ein Platz in der U23-Nationalmannschaft ist. Jannik hat aber die Chance bei der zweiten Kleinbootüberprüfung bessere Ergebnisse zu zeigen und sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen.


Lena und Johanne im Finale

Bei den Juniorinnen wurde der HRC durch Johanna Grüne vertreten. In Renngemeinschaft mit Lena Osterkamp vom DRC startete sie im Zwier ohne. Auch Johanna schaffte es sauber durch den Vor- und Zwischenlauf und stand am Sonntag als einziges Boot aus den westlichen Vereinen im A-Finale. Die Konkurrenz aus dem Norden und Osten war allerdings sehr stark und so reichte es am Ende nur für einen sechsten Platz. Die Trainer Milan Dzambasevic (DRC) und Martin Lippmann (HRC) waren aber zufrieden mit dem Ergebnis und arbeiten jetzt zusammen mit den beiden Sportlerinnen daran, dass es bei der nächsten Rangliste vielleicht noch ein Stück weiter nach vorne geht.

Sebastian Proske
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LS

Road2Rio Folge 2: Deutsche Meisterschaften

21.04.2016  ·  Leistungssport
Auf den deutschen Meisterschaften im Kleinboot (Einer und Riemen-Zweier) trifft sich die nationale Elite zum Kräfte messen. Auf dieser Regatta werden mit der Meisterschaft auch die Ranglisten für die Besetzung der Boote der Nationalmannschaft ausgefahren.

Maries Fahrplan war klar: Das Finale der ersten Sechs galt es zu erreichen, zudem musste Julia Richter, die Konkurrentin um den letzten Platz im Vierer, geschlagen werden.
Der Vorlauf verlief nach Plan. Ein ungefährdeter Sieg von Julia Leiding (Rostock) und Frauke Hundeling (DRC) machte den direkten Einzug in das Halbfinale klar.
Hier kam es direkt zum Showdown: Ihre Gegnerinnen waren Vierer-Kollegin Lisa Schmidla (Krefeld), die gesetzten Sportlerinnen des Zweiers Adams (Essen) und Lier (Halle) und Julia Richter aus Berlin.

Die Anspannung war Marie anzumerken. Am Ende siegte Schmidla vor Lier, Marie rettet acht hundertstel Sekunden ins Ziel, knapp vor Adams. Damit erreichte sie das A-Finale. Julia Richter gab sich nach dem 1000m-Spurt des Feldes geschlagen und wurde Fünfte.
Vor dem Finale konnte man beim Frühstück eine sehr entspannte Marie Arnold beobachten. Es lag kein Druck mehr auf ihr, sie wollte jetzt nur nochmal "einen Rausballern" und sehen "was so geht". Das Finale bestritten neben Marie und ihren Mit-Halbfinalistinnen noch die Vorjahressiegerin Carina Bär (Heilbronn), die Leipzigerin Annekatrin Thiele und die unbekannte "Neue", Frieda Hämmerling aus Kiel.

Nach einem guten Start lag Marie diesmal nur im Mittelfeld, es führten Bär und Lier. Zur Streckenhälfte bei 1000m setzte Maries unter den Augen Ihres Trainers Thorsten Zimmer (DRC) einen unwiderstehlichen Spurt und führte von da an mit einer guten Länge das Feld an. Lier und Bär fielen im letzten Streckenabschnitt zurück und Lisa Schmidla kam von den hinteren Rängen angeschossen. Doch Marie gewinnt mit 1,65 Sekunden vor Lisa Schmidla und 3 Sekunden vor Annekatrin Thiele ihren ersten Kleinboottitel.

Nun steht fest, dass Marie zunächst auf der EM in Brandenburg (06. bis 08. Mai) im deutschen Doppelvierer an den Start gehen wird. Ob es dabei bleibt, entscheiden die Bundestrainer dann nach der EM unter Beurteilung der Ergebnisse und Eindrücken aus dem Training.

In unserer neuen Road2Rio-Reihe begleiten wir die hannoversche Hoffnung auf eine Olympiateilnahme im Rudern, Marie-Cathérine Arnold, auf ihrem Weg zu den Spielen. Die 24-jährige Studentin der Geowissenschaften ist amtierende Europa- und Vize-Weltmeisterin im Doppelvierer, der erfolgreichsten deutschen Bootsklasse aller Zeiten. Folgt uns auf Facebook facebook.com/hrc1880, Twitter twitter.com/hrc1880, auf unserer Homepage hrc1880.de und unter dem Hashtag #MariesRoad2Rio, um immer auf dem neusten Stand zu sein.

Lorenz Quentin und Sebastian Proske
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LS

Deutscher Meistertitel für Marie

17.04.2016  ·  Leistungssport
  • Marie Cathérine Arnold (24) besiegt überraschend gesamte deutsche Elite im 1x
  • Nominierung für den letzten freien Rollsitz im Olympia-Doppelvierer fällt morgen
  • Arnold ist im Kreis der Kandidaten für den Doppelvierer
  • HRC empfängt Sportlerin am Dienstagabend in Hannover

An diesem Wochenende fanden auf der Regattastrecke in Köln-Fühlingen die Deutschen Kleinbootmeisterschaften im Rudern statt. Traditionell werden bei den Kleinbootmeisterschaften die Ranglisten der Nationalmannschaft ausgefahren und die deutschen Spitzenboote besetzt.

Überraschend gelang der hannoverschen Olympia-Hoffnung Marie-Cathérine Arnold vom HRC der Sieg im Einer. Sie setzte sich mit einem Spurt kurz nach der Streckenhälfte an die Spitze des Feldes und hielt diesen Vorsprung bis ins Ziel. Damit verwies Sie ihre bereits für das Olympia-Team gesetzten Konkurrentinnen Carina Bär (5.), Annekatrin Thiele (3.) und Lisa Schmidla (2.) auf die Plätze und setzte ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um den verbliebenen vierten Rollsitz für Rio. Eine Entscheidung in dieser Sache fällen die verantwortlichen Bundestrainer am Montag.


Grandios! Eine glückliche Marie mit der Goldmedaille Foto: S. Proske

Ebenfalls erfolgreich war das Nachwuchs-Duo Frauke Lange/Janka Kristein (beide HRC) im Zweier ohne Steuerfrau. Sie erruderten die Bronzemedaille. Glückwunsch zu dieser Leistung.

Sehr zufrieden waren somit auch die beiden Vereinstrainer Martin Lippmann (Lange/Kirstein, HRC) und Thorsten Zimmer (Arnold, DRC und HRC), die die Athleten auf diesen ersten Saisonhöhepunkt vorbereitet haben.

Nach den grandiosen Leistungen empfängt der HRC seine Sportlerinnen und Trainer am Dienstagabend um 20:00 Uhr um gemeinsam die Erfolge des Wochenendes und hoffentlich eine Olympia-Nominierung zu feiern.

Einen ausführlicher Bericht, auch über die weiteren hannoverschen Sporter vom HRC folgt an dieser Stelle in den kommenden Tagen.

Sebastian Proske
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RA

Rückblick Anrudern

15.04.2016  ·  Ruderabteilung
Im Leben eines Ruderers kann es viele schöne Momente geben - an großen Regatten teilzunehmen, Siege einzufahren oder einfach nur Spaß am Rudern zu haben. Oder eben diesem einen Tag entgegen zu fiebern, der das Wintertraining beendet und uns nach langem Warten wieder raus auf den See schickt - der Tag des Anruderns!

Und eben diesen Tag haben wir vergangenen Sonntag bei besten Bedingungen mit vielen gut gelaunten Clubmitgliedern und Gästen feiern können. Endlich wieder raus aufs Wasser zum Rudern. Die Sonne glitzert im See und das Klacken der Skulls und Riemen durchbricht die frühlingshafte Stimmung.


Bestes Wetter und eine tolle Stimmung am See. Foto: Marcel Kipke

Und dann ist da noch ein nicht ganz unwesentlicher Fakt an diesem Tag. Immer zum Anrudern werden unsere neuen Boote getauft. In diesem Jahr waren es vier.
 
  • "Deichkind", ein gebrauchter Einer für den Nachwuchs-Leistungssport
  • "Hoffnungsträger", ein neuer Rennzweier für unser Inklusionsprojekt und den Nachwuchs im Jugendbereich.
  • "Simsalabim", ein gebrauchter Rennvierer mit Steuermann, der von Kindern bis zu Erwachsenen bei Ausbildung eingesetzt werden kann
  • "Hamburg", ein gebrauchter Gig-Vierer, der unsere Breitensport-Flotte verstärkt


DRV-Generalsekretär Christian Baumann tauft den 4x+. Foto: Marcel Kipke


Der neue Gig-Vierer Hamburg. Foto: Marcel Kipke

Die neuen Schmuckstücke des Vereins durften bei der ersten großen Ausfahrt des Vereins an diesem Tage natürlich nicht fehlen!

Im der Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Leistungssportler der Saison 2016, die Ruder-Bundesliga-Mannschaft und ihre Ziele vorgestellt. Ganz gespannt hörten alle Besucher zu, als Marie von ihren ersten Regatten und den nächsten Schritten auf dem Weg zu Ihrem Traumziel, den Olympischen Spielen, berichtete. Mehr dazu gibt es in der Serie #MariesRoad2Rio auf Facebook und bei Twitter sowie an dieser Stelle.


Vorstellung der Leistungssportler. Foto: Marcel Kipke

Abgerundet wurde das Fest durch ein reichhaltiges Buffet und vielen ausgibigen Gesprächen über die Welt des Ruderns und darüber hinaus.

Euch allen eine gute, erfolgreiche und mit viel Spaß erfüllte Rudersaison!

Ralf Kröger und Sebastian Proske
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