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KRS

Row to Olympics - unsere Jugend schnuppert olympisches Flair

21.08.2023  ·  Kinder-Rennsport
Row to Olympics – ein Projekt des deutsch-französischen Jugendwerks, geht vom 20. bis 26. August 2023 in die zweite Runde. Bereits im vergangenen Jahr ist eine Sportlerdelegation nach Frankreich gereist, nun erfolgt der Gegenbesuch der Rudercamps in Deutschland, mit einem Abschlusswettkamp in Hannover auf unserem Maschsee.

In 5 Rudercamps trainieren je 8 Mädchen und Jungen der Nationen Frankreich, Deutschland und einem dritten Gastland, in diesem Jahr ist es Ungarn, im Riemen-Achter. Für den Abschlusswettkampf kommen insgesamt rund 250 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland, Frankreich, Ungarn, Großbritannien, Italien, Serbien und Tschechien in Hannover zusammen, die sich nicht nur in Hannover, sondern noch in vier weiteren Stützpunkten in Deutschland auf die große Abschlussregatta am Samstag vorbereiten. Vom HRC mit dabei sind Carolin, Clara, Nora, Sophia und Svea sowie als Trainer Golo und Eeske. Daneben aber auch Sportlerinnen und Sportler weiterer Hannoverscher Ruder-Clubs.

Gestern fiel der Startschuss zum gemeinsamen, einwöchigen trainieren des Riemenruderns, der die Teams aus Ungarn und Hannover mit einer noch ganz entspannten Trainingseinheit in nationalen Achtern vollzogen haben. Sich mit dem noch neuem Riemenrudern vertraut zu machen, stand dabei im Vordergrund. Bisher kann es nach Ansicht der Sportlerinnen und Sportler dem Skullen noch nicht das Wasser reichen, aber das wäre am ersten Tag vielleicht auch ein bisschen viel verlangt. Aber wir Trainerinnen und Trainer waren überrascht, wie gut die Grundlagen doch schon beherrscht wurden. Am Abend erreichten auch die Franzosen nach einer langen Zugfahrt die Jugendherberge an der Ihme, die für die nächste Woche unser gemeinsames, neues Zuhause sein wird.

Nach dem sich alle Sportlerinnen und Sportler doch mit etwas Skepsis vor den neuen internationalen Zimmergenossen in ihren Räumen eingefunden hatten, wurde sich in den verschiedensten Sprachen gegenseitig bekannt gemacht. Ein schönes Beispiel der Völkerverständigung ganz im Sinne der olympischen Ideale.

Golo Kreysing
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GC

Sommerfest 2023

15.08.2023  ·  Gesamtclub
Unser diesjähriges Sommerfest war ein Wechselbad - des Wetters. Von Sonnenschein, über Gewitter und Regen war alles dabei. Dabei waren aber auch gute Laune, Spaß, jede Menge netter Mitglieder, leckeres Essen und natürlich sportliche Aktivitäten.

Alle, die leider nicht dabei sein konnten, können sich hier einen Eindruck verschaffen. Alle anderen können sich an einen tollen Abend erinnern, den wir unserem engagierten Orga-Team zu verdanken haben!

Nachdem Frank im HRC-Dress alle Anwesenden zum Sommerfest begrüßt hatte, übernahm Raavi die Moderation für den restlichen Tag.


Uwe ließ sich währenddessen im Sonnenstuhl den Kaffee schmecken.


Die erste Reihe wurde derweil schon von zahlreichen weiteren Mitgliedern besiedelt. Es hatte wohl niemand ein Handtuch dabei, deshalb nahm man einfach direkt Platz.


Und dann ging es auch schon los mit unserer Club-Regatta. Das erste Rennen war das der Los-Vierer, in dem unter anderem Clara den Takt in ihrem Boot angab.


Darauf folgte der TnT-Zweier, aus dem Janka und Jannik kurzerhand einen TT (trainiert-trainiert)-Zweier machten. Um den Schwierigkeitsgrad etwas zu erhöhen, starteten die beiden daher aber im 2-.


Für manch ein Team war diese Aufgabe auch eine ziemlich wackelige Angelegenheit.


Im Anschluss daran stellte Artem unter Beweis, dass er der schnellste Rückwärts-Ruderer des HRC's ist.


Leider war den Wettergott im weiteren Verlauf unserer Regatta nicht mehr auf unserer Seite. Nachdem die Einer angelegt hatten, brach ein Gewitter aus, sodass die Regattaleitung kurzerhand entschied, die KiK-Vierer-Rennen in einen KiK-Ergo-Cup zu verwandeln. Nach dem Verzehr eines kohlensäurehaltigen, isotonischen Kaltgetränks ...


... galt es dann, 200 Meter auf dem Ergo zurück zu legen. Für Hendrik kein Problem.


Aber: Cooler geht natürlich immer! Das hat Julian unter Beweis gestellt.


Als sich das Gewitter verzogen hatte, ging es dann für die letzte und neue Disziplin "Stand-Up-Rowing" nochmal auf's Wasser.


So wackelig, wie angekündigt, schien die Angelegenheit gar nicht zu sein. Es sei denn, man wird vom gegnerischen Steg touchiert und muss kurzfristig in die Knie gehen.


Die Zieleinfahrt erfolgte dann bei Sonnenschein und vor der Kulisse unseres neuen Rathauses.


Nach den sportlichen Aktivitäten ging es dann zum gemütlichen Teil des Abends über. Während Janka und Frauke bei Stockbrot in gemeinsamen Erinnerungen schwelgten, träumten Clara und Sophia bestimmt von einer erfolgreichen Zukunft im Ruderboot.


Bei romantischer Beleuchtung...


... ließen wir den Abend bei köstlichen Getränken und in netter Gesellschaft ausklingen.



Vielen Dank an alle, die mit Kuchenspenden und helfenden Händen zum Gelingen unseres Sommerfestes beigetragen haben. Ein großes Dankeschön geht außerdem an Marcel für diese wunderbaren Impressionen!



Lisa Klose
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LS

Janka gewinnt Bronze in Chengdu

06.08.2023  ·  Leistungssport
In den heutigen Finals der Ruderrennen im Rahmen der University Games in Chengdu hat Janka Kirstein Bronze im Mixed-Doppelvierer gewonnen. Mit einem starken Beginn legte sich die Mannschaft um Janka, Helena Brenke (Karlsruhe), Ellrond Kullmann (Berlin) und Felix Heinrich (Braunschweig) an die Spitze, musste jedoch über die Strecke die Mannschaften aus Polen und Italien ziehen lassen. Die Bronze Medaille konnten die Vier dann jederzeit ungefährdet nach Hause bringen. Knapp an der Medaille vorbeigerudert ist Sydney Garbers im Doppelzweier zusammen mit Aaron Erfanian (DRC). Die beiden lagen die gesamte Strecke über konstant auf zweiten Rang, wurden jedoch im Zielsprint noch ganz knapp überrudert, so dass sie am Ende auf dem undankbaren vierten Rang landeten.

Martin Lippmann
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LS

Jonathan gewinnt das Rennen der Ersatzleute

05.08.2023  ·  Leistungssport
Jonathan Ebel hat auf der U19-Weltmeisterschaft das inoffizielle Rennen der Ersatzleute souverän gewonnen. Mit etwa 2-3 Längen Vorsprung konnte er im Einerrennen der Ersatzleute die Konkurrenz sicher auf Distanz halten und beendete somit erfolgreich seinen spontanen ersten Einsatz für die Nationalmannschaft.

Martin Lippmann
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LS

Janka und Sydney starten auf den World University Games

02.08.2023  ·  Leistungssport
Janka Kirstein und Sydney Garbers sind vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband zusammen mit dem DRV für die World University Games in Chengdu nominiert worden. Janka wird dabei die Rennen im Mixed Doppelvierer bestreiten, während Sydney, nach seinem erfolgreichen Abschneiden auf der U23-WM, nun im Doppelzweier mit Aaron Erfanian (DRC) an den Start gehen wird. Die Ruderwettkämpfe starten dabei am 4.8. und die Finalläufe werden am 6.8. ausgetragen.

Martin Lippmann
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LS

Jonathan für U19-WM nachnominiert

02.08.2023  ·  Leistungssport
Jonathan Ebel wurde nachträglich vom DRV für die U19-Weltmeisterschaften in Paris nachnominiert. Durch den Ausfall eines Sportlers im Doppelzweier mussten die für die U19-WM nominierten Boote umbesetzt werden und Jonathan wurde als neuer Ersatzmann noch nachnominiert. Diese Nachricht erreichte ihn relativ spontan und somit wurde er kurzfristig aus seiner Sommerpause nach Berlin in das Vorbereitungstrainingslager beordert. Aktuell befindet er sich schon in Paris und darf dort nun auf der vom 3.-6.8. laufenden U19-WM das Rennen der Ersatzleute bestreiten, die Mannschaft so gut es geht vom Rand aus unterstützen und im Falle einer Erkrankung oder Verletzung eines Ruderers aus dem Skullbereich einspringen.

Martin Lippmann
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Ma

Tolle Ergebnisse bei den Euro Masters in München

31.07.2023  ·  Masters
Thea, Moni, Hendrik und Benedikt haben den HRC bei den Euro Masters vom 27. bis 30. Juli 2023 vertreten. Bei zeitweise sehr wechselhaftem Wetter, von wolkenlosem Sonnenschein bis starkem Regen und sehr böigem Wind, fanden vier tolle Renntage mit spannenden Rennen an der Olympiastrecke in München statt.

In verschiedenen 1x-, 2x-, 4x- und 8- -Rennen lag der HRC vorne. Thea fuhr am Donnerstag mit einem Frauenachter in Renngemeinschaft auf den Silberrang. Thea und Moni konnten außerdem am Sonntag im Mixed E 4x in einer Renngemeinschaft mit dem Koblenzer Ruderclub Rhenania (Dirk Zimmer, Volker Steinberg) einen Sieg erringen.


Benedikt lag im Mixed E 2x in einer Renngemeinschaft mit dem Karlsruher Ruder-Verein Wiking mit Schwägerin Maria van der Beck im Finish vorne. Nach einem 2. Platz im MLM 1x D-Rennen mit einer Zeit von 3:45 am Donnerstag konnte Benedikt einen MLM 1x C-Lauf für sich entscheiden.



Aber auch im MM 2x A-Rennen am Freitag konnten Hendrik und Benedikt mit einem guten 3 Platz mit 3:27 Min. gut mithalten. In einem MM 2x C-Lauf gegen ehemaligen Spitzenruderer wie Marcel Hacker konnten Hendrik und Benedikt mit 3:32 Min. einen 4. Platz erzielen. Hendrik erreichte in zwei sehr starken Läufen im MM 1x D am Donnerstag und im MM 1x C am Freitag mit 4:00 Min. und 3:55 Min. einen 4. und einen 6. Platz.

Benedikt Roberg & Thea Thiem
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LS

Bronze für Sydney und Timo auf der U23-WM

24.07.2023  ·  Leistungssport
In einem spannenden Finallauf konnten Sydney Garbers und Timo Strache im Doppelzweier auf der U23-Weltmeisterschaft in Plovdiv die Bronzemedaille gewinnen. Nach einem Vorlaufsieg und Platz 3 im Halbfinale gingen die beiden auf eine Außenbahn in das Finalrennen und konnten sich dort zu Beginn auf Platz 4 einordnen, ohne jedoch den Kontakt zu den in dem Moment 3. Platzierten Franzosen zu verlieren. An der 1000m Marke waren sie dann nahezu gleichauf mit den Franzosen und konnten sich über ein starkes 3. Teilstück an den Franzosen deutlich vorbei auf die 3. Position schieben, die sie dann bis in das Ziel erfolgreich verteidigen konnten. Somit durften sie sich in ihrem ersten Einsatz auf einer WM im U23-Bereich verdient die Bronzemedaille umhängen lassen.

Martin Lippmann
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RA

Knapp 40 Jahre danach wird Thea wieder Deutsche Meisterin

16.07.2023  ·  Ruderabteilung
Genau ist es 39 Jahre her, dass Thea Thiem ihren bis dahin letzten Deutschen Meistertitel gewann. Nun war es wieder soweit: Bei den Deutschen Großboot-, Hochschul- und Masters-Meisterschaften in Köln gewann Thea sensationell ihren bisher neunten Deutschen Meistertitel; diesmal im MM/MW 4x, Masters-Mixed-Doppelvierer F (F ist die Mastersklasse Ü60). Mit im Boot saßen unsere Monika Furtner und Holger Löser/Dirk Zimmer vom Koblenzer RC Rhenania. Herzlichen Glückwunsch an die Vier.


Unsere Monika + Thea mit den Rhenanen Dirk Zimmer +Holger Löser

Zur Erinnerung: Thea ist die erfolgreichste Ruderin des HRC und eine der erfolgreichsten der gesamten Bundesrepublik. Allein in den 6 Jahren von 1979 – 1984 gewann Thea 5mal den Deutschen Meistertitel im Frauen-Einer. Warum nur 5mal? Weil sie im Jahr 1981 nicht im Einer sondern im 2x und 4x startete. Auch hier wurde sie Deutsche Meisterin. Den 8. Titel gab's im Jahr 1983 als Thea neben dem Einer auch zusätzlich nochmal im 4x gewann.

Thea blieb auch nach Beendigung ihrer Hochleistungskarriere dem Rudersport und dem HRC verbunden. Neben dem eigenen Rudern "beschäftigte" sich Thea zusammen mit Ihrem damaligen Mann Wolfram (seines Zeichens 18facher Deutscher Meister und langjähriger Vorsitzender des Clubs) u.a. mit dem Aufbau der legendären Ruder-Dynastie Thiem. Ihre 3 Kinder wurden ebenfalls hervorragende Ruderer; Kathrin und Philip auch auf hohem internationalen Niveau. Sicher selten im Rudersport: 2007 bis 2009 ruderte Thea einige Male erfolgreich zusammen mit ihren Töchtern Kathrin und Lisa im Frauen-Achter des HRC.

Seit Thea im Jahr 2021 in Rente ging, hat sie ihr eigenes Trainingspensum wieder deutlich erhöht und ist jetzt zu fast jeder Tageszeit wieder auf dem Wasser anzutreffen: morgens im Einer, montag- und donnerstagabends im SilverEagles-Achter, freitags und sonntags zusätzlich in unterschiedlichen Kombinationen mit weiteren Mastersruderern von HRC, DRC und Angaria.

Der neue Meistertitel ist also neben Ihre eigenen Klasse und der ihrer drei Mitstreiter sicher dem jetzt wieder intensivierten Training zu verdanken. Schau'n wir mal, wie viele Titel die große Dame des Deutschen Rudersports und "Pfundskerl*IN" Thea in den nächsten Jahren noch so zusammensammeln wird. Nochmals herzlichen Glückwunsch!!!

(Wer die gesamten Erfolge Theas nachvollziehen will, muss ein wenig detektivische Arbeit leisten: in unserer Regatta-Datenbank ist sie an unterschiedlichen Stellen als Thea oder Theresia Thiem oder Thiem (damals Gröll) zu finden. Ihre frühen Erfolge erruderte sie als Thea Gröll für den Ulmer RC Donau.)

Hinweis zum Bild (Quelle): meinruderbild

Karl-Michael Baumgarten
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KRS

Bundeswettbewerb - Tag 3

05.07.2023  ·  Kinder-Rennsport
Stürmischer Finaltag auf dem Bundeswettbewerb für unsere U15 auf dem Beetzsee in Brandenburg. Am Sonntag stand die Bundesregatta über die 1.000 Meter-Distanz an, bei der nach der Langstrecke am Freitag und dem Athletikwettbewerb am Samstag nun endlich Boot gegen Boot gerudert wurde.


Den Beginn machte Justus gemeinsam mit Mihai von der Schillerschule im Doppelzweier der 12- & 13-jährigen. Am frühen Morgen ging es hier bei noch relativ guten und fairen Bedingungen mit nur leichtem Seitenwind an die Startbrücke im 4. Finallauf gegen die Konkurrenz aus Limburg, München und Emden. Zwar konnte vom Start weg das Tempo der süddeutschen Konkurrenz nicht mitgegangen werden, im niedersachseninternen Duell gegen Emden behielten die Beiden jedoch den Bugball vorne und kamen so insgesamt auf dem 19. von 20 Gesamtplätzen ins Ziel. Der Laune hat das Ergebnis jedoch nicht geschadet, vielmehr freut man sich über das große Verbesserungspotential für die kommenden Jahre.

Unter der Flagge der Bismarckschule startend, ging es für KRS- und HRC-Mitglied Simon im leichten Doppelzweier der 12- & 13-jährigen ins Feld. Bereits auf der Langstrecke weit vorne mitgerudert und ungefährdet für das 1. Finale qualifiziert, haben die Beiden vom Start weg attackiert und sich gemeinsam mit dem Boot der Halleschen RG vom restlichen Feld aus Königs-Wusterhausen, Rostock, Esslingen und Hamburg abgesetzt. In einem starken Rennen um den Gesamtsieg setzte sich zwar letztendlich das Boot aus Halle durch, mit dem 2. Platz von 21 gestarteten Booten und damit dem Vizetitel wurden alle selbst gesteckten Erwartungen jedoch weit übertroffen.

Bei mittlerweile deutlich aufgefrischten Windbedingungen ging es für Tara und Steuerfrau Elin gemeinsam mit Mathilda, Anna und Johanna von der Schillerschule in ihrem Vierer der jüngeren Jahrgänge an den Start im 1. Finallauf. Der mittlerweile mit bis zu acht Windstärken pustende Seitenwind machte den Regattaablauf inzwischen fast unmöglich, da insbesondere die Kleinboote es nicht mehr schafften, sich an der Startbrücke auszurichten. Nach über eine Stunde Wartezeit auf dem Wasser erging der Startschuss erst mit einer Verzögerung von +70 Minuten, wodurch im Rennen leider nicht mehr ganz die Performance vom vierten Gesamtrang am Freitag abgerufen werden konnte. Somit mussten sie den starken Booten aus Magdeburg, Rostock, Zschornewitz und Berlin den Vortritt lassen, konnten sich im starken Endspurt gegen Mühlheim aber noch den 5. Platz und ebenjenen Gesamtrang im 15-Boote Feld erkämpfen.


Nach kurzem Bangen um eine Fortführung der Regatta entschied sich die Regattaleitung, den Rennmodus auf 500 Meter sowie einen fliegenden Start zu verkürzen, um auch die verbleibenden Rennen durchführen zu können. Diesen Modus durfte Nora im 1x der leichten 14-jährigen Mädels mit inzwischen +100 Minuten Verzögerung zuerst ausprobieren. Mit der siebtschnellsten Gesamtzeit der Langstrecke als Favoritenboot in den 2. Finallauf gestartet, entwickelte sich schnell ein spannendes und knappes Rennen. Da hatte Nora aber mal gar kein Bock drauf und setzte sich mit einem überzeugenden 300-Meter Endspurt nach vorne vom Feld aus Preetz, noch mal Preetz, Hamburg und Dresden ab, welches sich 2-3 Bootslängen dahinter ein enges Rennen um den 2. Platz liefern durfte. Damit konnte sie im Feld aus 19 Booten ihren starken 7. Gesamtrang verteidigen und, wie bei den Kindern üblich, als Siegerin ihres Laufes am Siegersteg anlegen.


Den Tagesabschluss lieferte unser Mädchenvierer des älteren Jahrgangs mit Clara, Sophia, Caro, Svea und Steuerfrau Mia. Bereits auf der Langstrecke waren die fünf nicht vom Glück geprägt und haben an der Wende bei einer Überholung viel Zeit verloren, die ihnen bei vier Sekunden Abstand auf den vierten Platz eine sichere Platzierung im 1. Finale gekostet hat. So ging es "nur" als siebtschnellstes Boot in den 2. Lauf. Nach dem Motto "erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu" wurden sie beim Warten auf das Startsignal von einer Windböe erfasst und vom Starter im 45°-Grand Winkel zur Bahn ins Rennen geschickt. Damit hatten sie direkt vom Start weg eine Länge Rückstand auf das Potsdamer Boot, welcher bis ins Ziel zwar auf einen Luftkasten reduziert aber durch die kurze Distanz nicht mehr aufgeholt werden konnte. So wartete mit dem zweiten Platz vor Rostock, Hamburg und Karlstadt zwar noch immer die Silbermedaille am Siegersteg, in dem Wissen noch deutlich weiter vorne reinfahren zu können, klang der 8. Gesamtrang im ersten Moment jedoch etwas enttäuschender, als er es in dem sehr starken Feld aus 15 Booten tatsächlich war.

Julian Lange
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