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Nachrichten-Archiv
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Mission Gold

14.09.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Den Saisonabschluss der Ruderbundesliga 2016 in Berlin möchte sich der Maschseeachter mit dem Aufstieg in Liga eins sowie dem lang ersehnten Tagessieg versüßen.

Letztere Zielsetzung dürfte allerdings deutlich schwieriger zu realisieren sein, stehen dem Hannoveraner Flaggschiff doch die Lokalmatadore in Form des Köpenick-Achters gegenüber, die sich mit Sicherheit wieder stark präsentieren und alles an einen Tagessieg vor heimischer Kulisse setzten werden. Mit Top-Besetzung und einem guten Gefühl aus der Vorbereitung ist für die Männer aus Niedersachsen aber alles möglich.

Frei nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" stehen die Chancen auf den Spitzenreitertitel am Ende der Saison für den Maschseeachter hingegen rosig. Mit nunmehr drei 2. Plätzen und einem vierten Platz präsentiert sich die Mannschaft als mehr oder weniger einzige Konstante in den Spitzenpositionen in Liga 2, wodurch die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Achter aus Gießen respektive vier Punkten Vorsprung vor dem Köpenick-Achter recht solide ist. Einer rauschenden Aufstiegsfeier steht somit nicht mehr allzu viel im Wege!

Rasmus Henschel
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Tagessieg knapp verpasst – Tabellenführung ausgebaut!

29.08.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Bei der vierten Regatta der Ruderbundesliga in Leipzig erreichte der Achter vom Hannoverschen Ruder-Club wieder das Finale, musste sich dort aber dem Mindener Team geschlagen geben. Die direkten Verfolger in der Bundesliga wurden jedoch in das kleine Finale verwiesen.

Der Regatta Tag begann dabei für die Sportler vom Maschsee im Zeitlauf nicht optimal. Nach Steuerproblemen im ersten Rennen konnte man in der Setzliste nur den fünften Rang errudern, was bereits im Viertelfinale einen besser platzierten Gegner bedeutete. Trotzdem ließen sich die Athleten aus dem Maschseeachter von diesem kleinen Rückschlag nicht entmutigen und kämpften sich bei Temperaturen von 36° C bis ins Halbfinale, wobei das Viertelfinale gegen Bremen aufgrund von Problemen mit der Startanlage auch hätte wiederholt werden können. Die Bremer verzichteten aber sportlich fair auf einen Protest und erkannten den Sieg der Hannoveraner an. Chapeau Jungs, die Kiste Bier gibt es in Berlin!


Englisch keine Option: Trotz tropischer Temperaturen mussten die Sportler die blauen Spitzenreiter-Shirts anbehalten

Im Halbfinale wartete der direkte Verfolger in der Tabelle aus Berlin auf den Maschseeachter. Eben jene Berliner hatten bis dahin in allen Rennen des Renntages dominiert und waren im Zeitlauf nahezu eine Sekunde besser gewesen als die Hannoveraner. Dazu kamen noch personelle Probleme der Hannoveraner, da sich bereits im Abschlusstraining Florian Wendt am Rücken verletzt und Sven Leßner, bisheriger Schlagmann des Achters, Probleme an seinem Handgelenk hatte und so nur in zwei Rennen mitrudern konnte. Daher fanden bis zum Halbfinale auch alle Ersatzruderer ihren Einsatz, die bisher keine tragende Rolle im Achter gehabt hatten.


Finale unter Flutlicht: Mit den letzten Rennen wartete man bis zum Einbruch der Dunkelheit

Allen Unkenrufen zum Trotz konnte man den Gegner aus Berlin aber in einem hochdramatischen Rennen im Endspurt schlagen und zog so in das Finale gegen die Mindener ein, die sich gegen den Tabellendritten aus Gießen durchsetzen. Im Finale unterlagen die Sportler vom Maschsee dann knapp dem Tagessieger aus Minden.

"Das war ein super Regatta Wochenende, in das wir uns nach einem schwächeren Start mit der ganzen Mannschaft super rein gekämpft haben!" resümiert Tobias Kühne, Spielertrainer des Maschseeachters. "Natürlich wollten wir hier gewinnen, aber mit den ungewöhnlich vielen Umbesetzungen und auch der Menge an Sportlern, die wir hier eingesetzt haben, haben wir alle bei diesen unglaublich heißen Temperaturen eine großartige Leistung gezeigt!"


Das obligatorische Treppchenbild mit der Silbermedallie um den Hals benötigt wohl keine Bildunterschrift mehr

Alles in allem kann man aber mit dem Verlauf der Regatta absolut zufrieden sein. Damit geht der Maschseeachter bei der letzten Regatta des Jahres in 3 Wochen in Berlin als erster Kandidat für den Aufstieg ins Rennen und hat zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Gießen und vier Punkte auf die Berliner als Dritten. Nach drei zweiten Plätzen dürstet das Team aber nach einem Tagessieg, der dem Achter vom HRC in dieser Saison noch fehlt.

Fotos: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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Als Tabellenführer nach Leipzig

23.08.2016  ·  Ruder-Bundesliga
An Station Nummer vier von fünf der laufenden Ruder-Bundesligasaison will der Maschseeachter einen großen Schritt in Richtung Wiederaufstieg machen.

Nahezu in Bestbesetzung kann der Achter vom Maschsee bei der vorletzten Regatta der Saison 2016 in Leipzig an den Start gehen und darf dabei erstmalig das blaue Trikot des Ligaersten tragen. Nach einem 4. und zwei 2. Plätzen möchte die Mannschaft nun endlich den ersten Tagessieg holen und damit ihre Tabellenführung noch einmal unterstreichen.

Trotz der verhältnismäßig langen Rennpause zwischen der letzten Regatta in Hamburg und dem bevorstehenden Renntag gestaltete sich ein langfristig gezieltes Training aufgrund von urlaubs-, krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen als schwierig.

"Unsere Gegner schlafen auch nicht und wollen uns in der engen Tabellenkonstellation sicher wieder zu gerne die Tabellenführung streitig machen.", berichtet Ruderer und Trainer Tobias Kühne. "Dazu sind wir den Achter in der Besetzung, mit dem wir am Samstag beim Zeitrennen an den Start gehen werden, tatsächlich nur einmal vorher gerudert. Da haben unsere Gegner aus Berlin, Gießen und Hameln sicherlich Vorteile. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich auch endlich mal ganz oben auf dem Podest stehen und eine kleine Vorentscheidung für den Wiederaufstieg in die Elite Liga erzwingen!"

Im Gegensatz zu den vorherigen Renntagen wird es dieses Mal auch auf der Schlagposition eine Veränderung geben. Wie in der letztjährigen Saison wird wieder Carl Phillip Hoppe als Taktgeber der Mannschaft fungieren, der zwischenzeitlich an der Hand verletzte Sven Leßner rückt in den Bug und wird so viele Rennen wie möglich bestreiten.

Dass der Maschseeachter auch mit einer kurzen Vorbereitungszeit abliefern kann, haben die Sportler schon mehrmals in diesem Jahr unter Beweis gestellt. Sollte alles optimal laufen, werden die Männer vom Maschsee der eigenen Zielsetzung entsprechend wieder um den Tagessieg mitrudern können.

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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Talent schlägt Training!

12.07.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Mit einem erneuten zweiten Platz bei der dritten von fünf Stationen in Hamburg holt sich der Maschseeachter die Tabellenführung in der 2. Ruder-Bundesliga.

Eigentlich hatte man Angst, dass man aufgrund der Ausfälle von vier Ruderern aus dem Stammachter einen Rückschlag hätte hinnehmen müssen. Aber es kam anders und zeigte die Breite der Mannschaft, auf die sich die Sportler vom Maschsee zurzeit verlassen können.

Schon beim Zeitrennen unterstrich man die Dominanz, die man bei den letzten Rennen gezeigt hatte und konnte dieses ebenso wie in Münster gewinnen.


Aufgrund der beengten Verhältnisse auf der Alster wurde die Regatta auch als das "Hamburger-Henley" bezeichnet

Was folgte waren klare Siege im Achtel-, Viertel- und Halbfinale, die sogar nicht von einem im Halbfinale gezogen Krebs verhindert werden konnten. So ging man als leichter Favorit gegen die Mannschaft aus Berlin ins Finale, die auch im Zeitfahren zwei zehntel Sekunden langsamer und damit zweiter gewesen waren.


Nach einer kleinen akrobatischen Einlage im Schlussspurt des Halbfinales...


...konnte sich die Mannschaft schnell wieder fangen...


...und den Einzug ins A-Finale perfekt machen!

Dort konnte man aber leider die nahezu optimalen Leistungen aus den vier Rennen davor nicht mehr ganz abrufen und verlor in einem bis auf die Ziellinie spannenden Rennen knapp gegen die Mannschaft aus Berlin.

Damit konnte die Mannschaft ihren hervorragenden zweiten Platz von der Regatta in Münster wiederholen, obwohl die halbe Stammacht fehlte. Versüßt wurde den Sportlern vom Maschsee die Silbermedaille mit der Tabellenführung, da der Tabellenführer aus Hameln nur auf einen vorletzten Platz kam und der Tabellenzweite aus Gießen bereits im Viertelfinale ausschied und nur Platz fünf sichern konnte.

Ruderer Florian Wendt war begeistert von der Leistung der Mannschaft: "Mit einer so guten Leistung hatten wir im Vorfeld der Regatta nicht gerechnet, da wir die Mannschaft kaum einfahren konnten. Umso mehr freuen wir uns über die Silbermedaille! Jetzt wollen wir aber auch endlich einen Sieg aus den beiden letzten Regattatagen in Leipzig und Berlin mit nach Hause an den Maschsee bringen!"


Gewohnt ausgelassene Stimmung bei der Siegerehrung

Dort stehen nun auch wieder alle Sportler zur Verfügung und man hat 1 1/2 Monate Zeit, um die richtige Besetzung für den Endspurt in der zweiten Ruder-Bundesliga zu finden. Das Ziel ist klar: Den Tabellenplatz an der Spitze verteidigen und den Aufstieg in die Eliteliga realisieren.

Copyright Fotos Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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Talent schlägt Training?

07.07.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Am kommenden Ruder-Bundesliga Renntag in Hamburg wird sich für den Maschseeachter vom Hannoverschen Ruder-Club vermutlich die Weiche für einen möglichen Aufstieg in Liga eins stellen.

Ursache dafür sind die eher suboptimalen Umstände, mit denen sich das Team während und im Vorfeld der Regatta konfrontiert sieht. Zum einen genießen einige Stammkräfte ihren wohlverdienten Urlaub, wodurch der Startachter im Vergleich zur letzten Regatta etwas umgebaut werden musste. Weiterhin starteten viele Teammitglieder bei den am Vorwochenende des Ruder-Bundesliga Renntages stattfindenden Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern, weshalb das sonst übliche intensive Einfahren der Startbesetzung mit mehreren Vorbelastungen nicht im gewohnten Umfang stattfinden konnte.

Daher wird am kommenden Wochenende für den Maschseeachter dann hoffentlich das altbewährte Motto "Talent schlägt Training" greifen, gilt es doch den 3. Platz und somit Aufstiegsrang in der Tabelle zu halten. Da man an den beiden vergangenen Renntagen konstant an der Spitze mitfahren konnte und sich dieses Bild vermutlich an den beiden letzten Renndurchgängen des Jahres in Leipzig und Berlin dank Top-Besetzung wiederholen wird, stellt die bevorstehende Regatta in Hamburg nach Einschätzung von Olympiateilnehmer und Spielertrainer Tobias Kühne, der in Hamburg ebenfalls fehlen wird, den Schlüssel zum Aufstieg dar. Sollte der Maschseeachter am Samstagabend in der Tabelle nicht schlechter als Platz vier stehen, so ist der direkte Wiederaufstieg durchaus realistisch. Bei Tabellenplatz fünf und schlechter würde man auf einen Patzer der Aufstiegskonkurrenten im weiteren Saisonverlauf hoffen müssen.

Rasmus Henschel
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Älteste Ruderregatta der Welt - Henley Royal Regatta

30.06.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Unser Mitglied Felix Stoll studiert gerade in Newcastle und ist dort auch ruderisch sehr aktiv. Gestern hat die traditionelle Henley Royal Regatta in Henley vor den Toren Londons begonnen. Felix startet mit dem Achter der Universität Newcastle im The Temple Challenge Cup.

Dort traf der Achter gestern auf die Mannschaft der Univeristät Exeter aus dem Süden der Insel. Rein geografisch hätte die Entfernung der beiden Uni-Städte kaum größer werden können und auch auf dem Wasser war das Ergebnis eindeutig. Felix besiegte Exeter mit drei Längen Vorsprung, so das offizielle Ergebnis der Stewards. Ergebnisse kann auf der Seite der Regatta nachlesen.


Felix (im Bug) kurz vor dem Ziel im Rennen gegen Exeter University

Heute geht es für Felix um 11:35 im nächsten Rennen gegen den Achter von Oxford Brookes University. Alle Rennen können im Internet live verfolgt werden. Alternativ geht dies auch direkt über die Startseite der Regatta. Das Rennen gegen Oxford Brookes wird sicherlich deutlich anstrengender werden als das gestrige Rennen, da Oxford Brookes zu den erfolgreichsten britischen Rudervereinen zählt und viele Ruderer aus dem Team GB in dem Club ihre sportliche Heimat haben. Wir wünschen Felix viel Erfolg in dem Rennen und hoffen, dass die Mannschaft aus dem Norden die nächste Runde erreicht.

Dr. Nils Pfullmann
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Maschseeachter gewinnt Silber in Münster

20.06.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Nach dem 4. Platz zum Auftakt schafft der Achter vom Maschsee fast den Durchmarsch – am Ende fehlt ihm genau eine hundertstel Sekunde.

Am Ende des Tages wussten die Sportler vom HRC nicht genau, ob sie sich nur freuen oder auch ein wenig ärgern sollten. Das Finale hatte man nach einer grandiosen Tagesleistung hauchdünn mit der Winzigkeit von einer hundertstel Sekunde gegen Hameln verloren. Aber genau genommen hatte man viel mehr gewonnen. Daher überwog definitiv die Freude der Athleten, da dies in der neuformierten Mannschaft das erste Edelmetall seit dem Aufstieg vor drei Jahren bedeutete und es zeigte, dass man auch dieses Jahr wieder an die erste Liga anklopfen kann.


Dem Sauwetter sei Dank leider nicht allzu viel Laufpublikum in Münster

Schon mit dem Sieg im Zeitfahrrennen hatte man bewiesen, dass man am heutigen Tag ganz oben mitspielen würde. Mit Siegen im Achtel-, Viertel- und Halbfinale hielt die Mannschaft im Finale sogar ein wenig die Favoritenrolle, verpasste Gold dann aber doch um wenige Millimeter.

"Das war ein großartiger Tag für uns!", berichtet Teamkapitän Florian Brüsewitz. "Lediglich die Kirsche auf der Sahne hat dann noch gefehlt. Aber die werden wir uns jetzt noch bei einer der kommenden drei Regatten erkämpfen.".


Stand up for the champions: Große Freude nach dem Einzug in das A-Finale

Umso höher war die Leistung zu würdigen, da die Mannschaft ohne ihren physisch stärksten Ruderer nach Münster gefahren war. Spielertrainer Tobias Kühne musste sich von Hannover aus die Rennen im Livestream anschauen und war total begeistert von seinen Mitruderern: "Unglaublich mit welcher Souveränität sie alle Rennen angegangen sind. Das sah ruderisch nochmal ein Stück besser aus als im Training. Heute haben sie mich nicht gebraucht und die Hundertstelsekunde am Ende des Finals war reines Glück für die Mannschaft, die den letzten Schlag hatte! Ich bin sehr stolz auf alle Ruderer aus der Mannschaft!"

Nach der Regatta in Münster folgen jetzt noch die Regatten in Hamburg, Leipzig und Berlin, bei denen der Maschseeachter den letzten Schritt noch machen will und auch im Kampf um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden möchte.

"Wir sind offensichtlich schon einen Schritt weiter als wir erhofft haben!", weiß Lorenz Quentin als erfahrenster Bundesligaruderer im Achter. "Aber wir dürfen uns jetzt auch nicht zu lange feiern, sondern müssen genauso konzentriert in unserer neuen Mannschaft weiter arbeiten! Wenn wir nicht jede Regatta so angehen wie die ersten beiden wird das sicherlich von den anderen Mannschaften bestraft werden.".


Zur großen Enttäuschung des Teams lassen sich die neuen Medallien nicht mehr als Flaschenöffner umfunktionieren

Drei Wochen sind es jetzt noch bis zur Regatta in Hamburg. Drei Wochen, in denen man viel Arbeit für die fehlende Hundertstelsekunde investieren wird – um am Ende dann hoffentlich auch mal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. In der Tabelle ist man auf jeden Fall schon einmal auf den dritten Platz geklettert – mit Schlagdistanz nach ganz oben.

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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Angriff auf das Edelmetall

14.06.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Am kommenden Wochenende wird der Maschseeachter vom HRC beim zweiten Stopp der Ruder-Bundesliga am Aasee in Münster zu Gast sein und schielt dabei auf die Medallienränge.

Nach dem gewitterbedingten Abbruch des Saisonauftakts in Frankfurt am Main und der damit verlorenen Chance, um die Bronzemedallie zu kämpfen, ist das Team hochmotiviert, erneut in die Spitzengruppe in Liga zwei vorzustoßen.

Auch in der Vorbereitungsphase schien der Wettergott dem Maschseeachter nicht wohl gesonnen und verhagelte im wahrsten Sinne des Wortes die ein oder andere Wassereinheit der Mannschaft mit starken Gewitterschauern. Im Gegensatz zu manch anderem Sportler am HRC konnte man aber dank Smartphone und Regenradar immerhin einer ausgiebigen Freiluftdusche aus dem Weg gehen. What a time to be alive!


Das aufgrund des Gewitters auf den späteren Abend verschobene Training sorgt für romantische Stimmung im Boot


Wie einige eventuell mitbekommen haben könnten, findet zurzeit in einer anderen Sportart ebenfalls ein sportliches Großereignis statt. Der Maschseeachter lädt dazu jedermann und jedefrau recht herzlich ein, die Spiele von "La Mannschaft" beim Public Viewing am HRC auf Leinwand zu verfolgen. Zu moderaten Preisen wird selbstverständlich auch für das leibliche Wohl unserer Gäste in Form von Fest- und Flüssignahrung gesorgt, wobei die Einnahmen dem Club zugutekommen. Nächster Termin ist das Spiel gegen Polen am Donnerstag (16.06) um 21:00, wir freuen uns auf euch!


Das omnipräsente Schlechtwetter zwang das Public-Viewing beim Auftaktspiel in die Bootshalle

Rasmus Henschel
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Gewitter!? In Neuss?

30.05.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Beim Saisonauftakt der Ruder-Bundesliga in Frankfurt erntete der Maschseeachter vom Hannoverschen Ruder-Club die goldene Ananas und somit Platz vier, wobei der Wettergott einen möglichen Sprung auf das Podest noch vereitelte.

Das neu formierte Team startete mit dem viertschnellsten Durchlauf im Zeitfahren gut in die neue Saison und konnte sich auch im 1/8 und 1/4-Final gegen die Kontrahenten durchsetzen, womit der Einzug in die Top vier schon gesichert war. Im Halbfinale wartete dann der Achter aus Gießen auf die Männer vom Maschsee. In einem sehr starken Rennen entschied am Ende das Zielfoto zu Gunsten der späteren Tagessieger aus Hessen, die den ganzen Tag über konstant starke Leistungen präsentierten.

Der Finalblock, in dem der HRC als Favorit gegen der Bremen Erleben! - Achter um die Plätze drei und vier gestartet wäre, musste allerdings leider aufgrund eines starken Gewitters ligaübergreifend abgesagt werden. Wie im Vorfeld des Renntages kommuniziert, ergaben sich die Endplatzierungen bedingt durch den Rennabbruch nun aus den Zeitläufen, womit alle dem Zeitfahren gefolgten Rennen obsolet wurden.


Gelungener Auftakt für das neu formierte Team

"Am Ende des Tages ist das Ergebnis mit dem 4. Platz für uns in Ordnung. Gießen war die stärkste Mannschaft am heutigen Tag. Ein wenig ärgerlich ist im Nachhinein nur, dass wir im Zeitlauf definitiv nicht unser bestes Rennen des Tages gefahren sind.", berichtet Tobias Kühne. "Das Verfahren mit der Wertung des Zeitlaufes ist objektiv in Ordnung. Sportlich ist es aber nicht die bestmögliche und fairste Entscheidung gewesen. Uns hat es nur einen Platz gekostet. Andere Mannschaften haben 5 oder mehr Plätze verloren!"


Sexiest stroke alive

Der durch die Obleute des HRC eingebrachte Vorschlag, die Timetrials nur zur Entscheidung der Finalrennen heranzuziehen und somit den Renntag im Übrigen existent zu belassen wurde auf der "Krisensitzung" nach Abbruch des Renntages von 30 der 33 Teams getragen. Durch die fehlende Zustimmung zweier Vereine, welche teilweise massiv an Plätzen verloren hätten, wurde jedoch das im Vorfeld vereinbarte Procedere veranlasst, hätte es doch einer einstimmigen Entscheidung bedurft.

"Die Entscheidung der entsprechenden Teams ist nachvollziehbar und verständlich. Sportlich fair hätte aus meiner Sicht aber eine andere Lösung ausgesehen. Jetzt sind wir vier Rennen gefahren, aber am Ende des Tages waren die letzten 3 unnötig. Die Regelung durch die Bundesligaleitung war verständlich, da man am Tag vorher Angst haben musste, dass viel mehr Rennen aufgrund von Gewittern ausfallen würden. Vielleicht hätte man sich aber mehr Entscheidungsspielraum offen halten sollen.", meint Tobias Kühne. "Bei den Teams, die eine entsprechend andere Wertung verhindert haben, hätte ich mir ein wenig mehr sportliches Fingerspitzengfühl gewünscht. Selbst Miro Klose gibt zu, wenn die faire Lösung augenscheinlich anders aussieht. Und da geht es um viel mehr! Wir sind aber sehr zufrieden mit unserer Leistung und wissen nun, dass wir oben mitfahren können!".


Mieses Wetter, gute Laune: Das Team nimmt die goldene Ananas in Empfang

Die erneute Möglichkeit das Podest zu erklimmen erhält der Maschseeachter bereits in drei Wochen bei der Regatta in Münster, wo man sich ähnlich stark präsentieren möchte. Bisher musste man sich nur dem Tabellenführer aus Gießen knapp Geschlagen geben, ansonsten ist der Achter aus Hannover noch unbesiegt.

Rasmus Henschel
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Neustart in Frankfurt

28.05.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Als nunmehr einziges verbliebenes Boot aus Hannover in der Ruder-Bundesliga wird der neu formierte Maschseeachter am kommenden Wochenende auf dem Main erstmals in diesem Jahr der Konkurrenz aus Liga zwei entgegentreten.

Dabei wird sich zeigen, inwieweit die aus den ehemals zwei Achtern fusionierte Mannschaft unter Wettkampfbedingungen schon harmoniert, konnte man doch anders als in den Vorjahren dieses Mal leider keine Vorbereitungsregatta besuchen.
Nach dem Abstieg in die Zweitklassigkeit am Ende der letzten Saison bestand die Herausforderung im Winter darin, die unterschiedlichen Ruderstile beider Mannschaften zu einem harmonischen Gesamtkonzept zusammenzufügen. Spielertrainer Tobias Kühne leistete ganze Arbeit und sorgte dafür, dass mittlerweile auch trotz variabler Besetzungen der Bootsdurchlauf eine solide Grund-Konstanz aufweist.
Erklärtes Ziel ist es, sich innerhalb der nächsten beiden Jahre sportlich wieder für Liga eins zu qualifizieren. Nach Einschätzung des Liga-Urgesteins Lorenz Quentin habe das Team durchaus Potenzial, um den direkten Wiederaufsteig zu kämpfen. Sollte die Mannschaft allerdings anfangs noch nicht als geschlossene Einheit agieren, so müsse man sich ebenso auf einen Platz im Mittelfeld einstellen. Weiterhin sei auch die hohe Anzahl an Neueinsteigern in Liga zwei ein großer Unsicherheitsfaktor.

Rasmus Henschel
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