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Nachrichten-Archiv
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Platz 5 in Frankfurt

31.05.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Durch eine äußerst knappe Niederlage im Viertelfinale verpasst der Maschseeachter die Top 4 beim ersten Renntag der Saison, kann aber immerhin noch Schadensbegrenzung betreiben.

"0,03 Sekunden sind natürlich sehr ärgerlich, aber letztendlich sind wir ja selbst schuld daran!", summiert Tobias Kühne, Ruderer des Maschseeachters, den Regattatag. Fünf Rennen war man gefahren, vier davon hatten die Sportler vom Maschsee souverän gewonnen. Lediglich ein Rennen, das entscheidende für einen Platz unter den ersten vier Booten, ging mit dem Wimpernschlag verloren.
Allerdings war dieses Rennen auch das schlechteste von den Fünfen gewesen, war man doch als Zeitfahrdritter als Favorit auf die 350m lange Strecke gegangen, dann aber bei sehr welligen Bedingungen gar nicht gut ins Rennen gekommen, so dass der Kampf am Ende knapp verloren ging.

Bei sehr heißen Bedingungen von 30 Grad war man stark in den Renntag gestartet und konnte die beiden ersten Rennen deutlich für sich entscheiden. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass man gegen die beiden Ersten des Zeitfahrens, Minden und Witten, um die Medaillen kämpfen würde. Allerdings lief dann im Viertelfinale der Start alles andere als gut, bis dahin die Stärke der Männer vom Maschsee. Konnte man sich dort sonst immer bereits von dem gegnerischen Boot absetzen, hatte man dieses Mal mehr mit sich selber und den Wellen der noch kurz zuvor den Main passierenden Schiffahrt zu kämpfen als mit dem Gegner. Am Ende fehlten dann die entscheidenden zwei Zentimeter im Ziel.

"Natürlich ist es ärgerlich, dass die Bedingungen nicht so gut waren. Auf der anderen Seite hatten beide Mannschaften dieselben Wellen und diese Aufgabe hat Bernburg besser gelöst als wir!", berichtet ein leicht enttäuschter Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz.

Da man die nächsten beiden Rennen souverän gewinnen konnte, kann man trotzdem noch halbwegs zufrieden auf den Regattatag in Frankfurt zurück blicken. "Wir wissen jetzt immerhin, dass wir bei einer guten Leistung von uns defintiv um die Medaillen mitfahren können! Und das wollen wir bei den nächsten Regatten auf jeden Fall auch machen!", bilanziert Florian Brüsewitz.

Am Ende des Tages kamen die Athleten vom Maschsee auch noch auf eine andere Art mit einem blauen Auge davon, da in Ihren Bus eingebrochen wurde. Es wurden mehrere Rucksäcke durch eine eingeschlagegene Seitenscheibe gestohlen, in denen aber zum Glück kaum Wertsachen waren, so dass ein fehlendes Portemonnaie das Einzige war, was es zu beklagen galt.

"Das war natürlich das negative Sahnehäubchen bei dieser Regatta!", berichtet Ligaurgestein Lorenz Quentin, der in seine neunte Saison geht. "Aber genau wie bei der Regatta sind wir auch da mit einem blauen Auge davon gekommen. Ruderisch haben wir bei den nächsten Rennen noch alles selber in der Hand, weiter um den Aufstieg kämpfen zu können!"

Und das soll auch weiterhin das Ziel sein – der Kampf um den Aufstieg. Nächste Station ist Hamburg in 4 Wochen.

Tobias Kühne
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Saisonstart am Main

26.05.2017  ·  Ruder-Bundesliga
Am morgigen Samstag wird unser Maschseeachter in Frankfurt die neue Saison der Ruder-Bundesliga einläuten und hat dabei das große Ziel "Aufstieg" fest im Blick. Das Trauma des letzten Jahres soll vergessen gemacht werden


Er hat sich schon ein wenig ins Gedächtnis eingebrannt, der letzte Renntag der Saison 2016 in Berlin. Die Ruderer vom Maschsee waren als Tabellenführer angereist, mit dem festen Willen in die erste Bundesliga aufsteigen zu wollen. Das Ergebnis des Renntages nach einem verpatzten Achtel- und Viertelfinale: Vorletzter. Aufstiegstraum geplatzt. In der Tabelle noch auf einen 4. Platz abgerutscht und viele verwirrte Gesichter über das, was gerade geschehen war.

So etwas soll in dieser Saison aber nicht nochmal geschehen. Extern verstärkt hat man sich zwar kaum, bis auf zwei neue Ruderer aus den eigenen hannoverschen Reihen. Dafür hat man über den Winter effektiv gearbeitet. Mehr Stunden im Kraftraum und auf dem Ergo, weniger auf dem Wasser im Boot, haben dazu geführt, dass die Mannschaft im Schnitt deutlich stärker geworden ist als in den vergangenen Jahren. Darüber hinaus hat man die hannoversche Trainerlegende Harald Thoms dazu gewinnen können, dass er die Leitung des Bundesligateams übernimmt. Auch sein Sohn Erik ist als einer der neuen Ruderer mit von der Partie.

"Wir haben dieses Jahr deutlich mehr Trainingseinheiten im Kraftraum verbracht und haben erst Anfang April wieder damit begonnen Einheiten im Achter auf dem Maschsee zu rudern!", berichtet Mannschaftskapitän Florian Brüsewitz. Mit dieser Philosophie will man mittels Kraft die über die letzten Jahre erlernte Technik im Boot besser umsetzen und die "Mehr-PS" auch aufs Wasser bringen. Für Den Saisonstart in Frankfurt hat man sich auf jeden Fall viel vorgenommen. "Es ist immer schwer, die gegnerischen Mannschaften am Anfang der Saison einzuschätzen. Wenn ich aber auf unsere letzten Einheiten vor Frankfurt blicke glaube ich nicht, dass wir vor vielen Mannschaften Angst haben müssen.", meint Tobias Kühne, der im letzten Jahr noch als Spielertrainer fungierte, sich aber nun seit diesem Jahr dank Harald Thoms wieder voll aufs Rudern konzentrieren kann.

Angst haben muss die Mannschaft, die mit neuem Sponsor, dem Autohaus Hackerott, an den Start geht, auch am ehesten vor sich selber, wie die letzte Saison gezeigt hat. "Fehler sind gut, solange man sie nur einmal macht. Aus der letzten Saison haben wir hoffentlich gelernt, dass man sich nie zu sicher sein darf!", hofft Tobias Kühne.

Schlagmann des Achters ist in diesem Jahr wieder Carl-Philip Hoppe, nachdem der Schlagmann des letzten Jahres, Sven Leßner, noch an einer langfristigen Handverletzung laboriert und wohl erst wieder ab der Mitte der Saison eingesetzt werden kann. Steuerfrau wird wieder Franziska Stege sein, wobei sie sich in diesem Jahr den Job mit Julia Triesch teilen soll.

Als Ziel für die neue Saison hat die Mannschaft vom Maschsee – genau wie im Vorjahr – den Aufstieg in die erste Liga der acht besten Deutschen Sprintachter ausgegeben. Allerdings will man in diesem Jahr, nach drei zweiten Plätzen in der letzten Saison, auch endlich mal wieder ganz oben bei einer oder mehreren Regatten auf dem Siegertreppchen stehen. Am besten schon gleich in Frankfurt. Die vermutlich stärksten Gegner kommen wohl aus Minden, aber auch das fusionierte Team aus Hamburg sollte nicht unterschätzt werden. Der erste Renntag in Frankfurt wird zeigen, wie weit die Sportler vom Maschsee tatsächlich ganz oben mitmischen können werden.

Tobias Kühne
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Totalschaden

21.09.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Die Sportler vom Maschsee verspielen am letzten Renntag der Ruder-Bundesliga Saison 2016 in Berlin den Aufstieg und Rudern somit nächstes Jahr erneut in Liga 2.

Nachdem man das letzte Finalrennen der Saison mit einer guten Länge Vorsprung gewonnen hatte, gab es für die Mannschaft aus Hannover zumindest noch einmal ein winzig kleines Erfolgserlebnis an einem ansonsten völlig verkorksten Renntag. Denn anders als in den Finalentscheidungen der drei vorangegangenen Renntage ging es diesmal nicht um Gold oder Silber, sondern um Platz 13 oder 14.

Dem voraus gegangen waren zwei katastrophale Rennen: Der vierte Platz im Zeitfahren bescherte dem Maschseeachter mit dem Zeitfahrelften eine an sich recht lösbare Aufgabe im Achtelfinale, jedoch ließen sich die Männer aus Hannover anscheinend vom schlechten Wetter und der aufgewühlten Spree derart beeindrucken, dass man sich nach einer atemberaubend schlechten Performance dem Waldseeachter geschlagen geben musste. Mit aufgeriebenen Beinen und gedrückter Stimmung gelang dann auch im Viertelfinale gegen den Rhein-Ruhr-Sprinter der Befreiungsschlag nicht, wodurch es nur noch für den Kampf um die rote Laterne reichte.

"Ich habe in meinem langen Rudererleben schon so einiges erlebt, aber das heute hat eine neue negative Qualität gehabt. Ich habe keine Ahnung was, genau passiert ist, denn grundsätzlich waren wir gut drauf. Im entscheidenden Augenblick haben bei uns aber die Nerven versagt und wir sind die mit Abstand schlechtesten Rennen der gesamten Saison gefahren!", resümiert Tobias Kühne, Trainer und Ruderer im Achter vom Maschsee. "Was für unseren Achter spricht ist, dass keine internen Vorwürfe kamen sondern wir wissen, dass wir alle schlecht gerudert sind und wir zusammen gewinnen und heute eben zusammen verlieren. Das Ergebnis enttäuscht uns trotzdem auf ganzer Linie. Wir hatten uns natürlich etwas ganz anderes vorgenommen. Aber letztendlich zeigt das, dass wir eben noch besser werden müssen!"

In der Tabelle wurde der Maschseeachter als Spitzenreiter sogar noch auf Platz vier durchgereicht, da die Mindener wie schon in Leipzig mit dem Tagessieg eine sehr starke Leistung zeigten und durch die unterirdische Leistung der Hannoveraner mehr als die benötigten 10 Punkte gut machen konnten.

"Grundsätzlich ist es super was wir in dieser Saison geschafft haben!", summiert Florian Brüsewitz, Mannschaftskapitän des Maschseeachters. "Wir haben von 25 Saisonrennen nur 2 schlechte Rennen gehabt - diese aber genau an der entscheidenden Stelle. Wir werden nächstes Jahr wieder angreifen - jetzt überwiegt aber natürlich die große Enttäuschung über unser Abschneiden hier in Berlin. Dafür sind wir aber selber verantwortlich und können auch niemand anderes verantwortlich machen. Für mehr sind wir heute einfach zu schlecht gerudert."

Weiterhin äußerte sich Liga-Urgestein Lorenz Quentin zu der Frage, woran es gelegen hat, folgendermaßen: "Na gut, woran hats gelegen? Das ist natürlich immer so die Frage, ich sag natürlich immer: Woran hats gelegen? Ehh - da fragt man sich nachher natürlich immer woran es gelegen hat. Ich sag immer: Woran es gelegen hat fragst dich immer. Woran hat es gelegen? Ehh - na gut, ich sag mal so: Woran hat es gelegen? Da sagt man nachher natürlich immer fragt man sich woran hat es gelegen und fragt man sich immer woran es gelegen hat. Isso."

Die Wintersaison bietet den Sportlern nun wieder 9 Monate Zeit, sich gebührend auf "Mission Aufstieg" in der kommenden Saison vorzubereiten und den Renntag in Berlin der Saison 2016 zu verarbeiten.

Rasmus Henschel
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Mission Gold

14.09.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Den Saisonabschluss der Ruderbundesliga 2016 in Berlin möchte sich der Maschseeachter mit dem Aufstieg in Liga eins sowie dem lang ersehnten Tagessieg versüßen.

Letztere Zielsetzung dürfte allerdings deutlich schwieriger zu realisieren sein, stehen dem Hannoveraner Flaggschiff doch die Lokalmatadore in Form des Köpenick-Achters gegenüber, die sich mit Sicherheit wieder stark präsentieren und alles an einen Tagessieg vor heimischer Kulisse setzten werden. Mit Top-Besetzung und einem guten Gefühl aus der Vorbereitung ist für die Männer aus Niedersachsen aber alles möglich.

Frei nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" stehen die Chancen auf den Spitzenreitertitel am Ende der Saison für den Maschseeachter hingegen rosig. Mit nunmehr drei 2. Plätzen und einem vierten Platz präsentiert sich die Mannschaft als mehr oder weniger einzige Konstante in den Spitzenpositionen in Liga 2, wodurch die Tabellenführung mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Achter aus Gießen respektive vier Punkten Vorsprung vor dem Köpenick-Achter recht solide ist. Einer rauschenden Aufstiegsfeier steht somit nicht mehr allzu viel im Wege!

Rasmus Henschel
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Tagessieg knapp verpasst – Tabellenführung ausgebaut!

29.08.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Bei der vierten Regatta der Ruderbundesliga in Leipzig erreichte der Achter vom Hannoverschen Ruder-Club wieder das Finale, musste sich dort aber dem Mindener Team geschlagen geben. Die direkten Verfolger in der Bundesliga wurden jedoch in das kleine Finale verwiesen.

Der Regatta Tag begann dabei für die Sportler vom Maschsee im Zeitlauf nicht optimal. Nach Steuerproblemen im ersten Rennen konnte man in der Setzliste nur den fünften Rang errudern, was bereits im Viertelfinale einen besser platzierten Gegner bedeutete. Trotzdem ließen sich die Athleten aus dem Maschseeachter von diesem kleinen Rückschlag nicht entmutigen und kämpften sich bei Temperaturen von 36° C bis ins Halbfinale, wobei das Viertelfinale gegen Bremen aufgrund von Problemen mit der Startanlage auch hätte wiederholt werden können. Die Bremer verzichteten aber sportlich fair auf einen Protest und erkannten den Sieg der Hannoveraner an. Chapeau Jungs, die Kiste Bier gibt es in Berlin!


Englisch keine Option: Trotz tropischer Temperaturen mussten die Sportler die blauen Spitzenreiter-Shirts anbehalten

Im Halbfinale wartete der direkte Verfolger in der Tabelle aus Berlin auf den Maschseeachter. Eben jene Berliner hatten bis dahin in allen Rennen des Renntages dominiert und waren im Zeitlauf nahezu eine Sekunde besser gewesen als die Hannoveraner. Dazu kamen noch personelle Probleme der Hannoveraner, da sich bereits im Abschlusstraining Florian Wendt am Rücken verletzt und Sven Leßner, bisheriger Schlagmann des Achters, Probleme an seinem Handgelenk hatte und so nur in zwei Rennen mitrudern konnte. Daher fanden bis zum Halbfinale auch alle Ersatzruderer ihren Einsatz, die bisher keine tragende Rolle im Achter gehabt hatten.


Finale unter Flutlicht: Mit den letzten Rennen wartete man bis zum Einbruch der Dunkelheit

Allen Unkenrufen zum Trotz konnte man den Gegner aus Berlin aber in einem hochdramatischen Rennen im Endspurt schlagen und zog so in das Finale gegen die Mindener ein, die sich gegen den Tabellendritten aus Gießen durchsetzen. Im Finale unterlagen die Sportler vom Maschsee dann knapp dem Tagessieger aus Minden.

"Das war ein super Regatta Wochenende, in das wir uns nach einem schwächeren Start mit der ganzen Mannschaft super rein gekämpft haben!" resümiert Tobias Kühne, Spielertrainer des Maschseeachters. "Natürlich wollten wir hier gewinnen, aber mit den ungewöhnlich vielen Umbesetzungen und auch der Menge an Sportlern, die wir hier eingesetzt haben, haben wir alle bei diesen unglaublich heißen Temperaturen eine großartige Leistung gezeigt!"


Das obligatorische Treppchenbild mit der Silbermedallie um den Hals benötigt wohl keine Bildunterschrift mehr

Alles in allem kann man aber mit dem Verlauf der Regatta absolut zufrieden sein. Damit geht der Maschseeachter bei der letzten Regatta des Jahres in 3 Wochen in Berlin als erster Kandidat für den Aufstieg ins Rennen und hat zwei Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Gießen und vier Punkte auf die Berliner als Dritten. Nach drei zweiten Plätzen dürstet das Team aber nach einem Tagessieg, der dem Achter vom HRC in dieser Saison noch fehlt.

Fotos: Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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Als Tabellenführer nach Leipzig

23.08.2016  ·  Ruder-Bundesliga
An Station Nummer vier von fünf der laufenden Ruder-Bundesligasaison will der Maschseeachter einen großen Schritt in Richtung Wiederaufstieg machen.

Nahezu in Bestbesetzung kann der Achter vom Maschsee bei der vorletzten Regatta der Saison 2016 in Leipzig an den Start gehen und darf dabei erstmalig das blaue Trikot des Ligaersten tragen. Nach einem 4. und zwei 2. Plätzen möchte die Mannschaft nun endlich den ersten Tagessieg holen und damit ihre Tabellenführung noch einmal unterstreichen.

Trotz der verhältnismäßig langen Rennpause zwischen der letzten Regatta in Hamburg und dem bevorstehenden Renntag gestaltete sich ein langfristig gezieltes Training aufgrund von urlaubs-, krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen als schwierig.

"Unsere Gegner schlafen auch nicht und wollen uns in der engen Tabellenkonstellation sicher wieder zu gerne die Tabellenführung streitig machen.", berichtet Ruderer und Trainer Tobias Kühne. "Dazu sind wir den Achter in der Besetzung, mit dem wir am Samstag beim Zeitrennen an den Start gehen werden, tatsächlich nur einmal vorher gerudert. Da haben unsere Gegner aus Berlin, Gießen und Hameln sicherlich Vorteile. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich auch endlich mal ganz oben auf dem Podest stehen und eine kleine Vorentscheidung für den Wiederaufstieg in die Elite Liga erzwingen!"

Im Gegensatz zu den vorherigen Renntagen wird es dieses Mal auch auf der Schlagposition eine Veränderung geben. Wie in der letztjährigen Saison wird wieder Carl Phillip Hoppe als Taktgeber der Mannschaft fungieren, der zwischenzeitlich an der Hand verletzte Sven Leßner rückt in den Bug und wird so viele Rennen wie möglich bestreiten.

Dass der Maschseeachter auch mit einer kurzen Vorbereitungszeit abliefern kann, haben die Sportler schon mehrmals in diesem Jahr unter Beweis gestellt. Sollte alles optimal laufen, werden die Männer vom Maschsee der eigenen Zielsetzung entsprechend wieder um den Tagessieg mitrudern können.

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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Talent schlägt Training!

12.07.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Mit einem erneuten zweiten Platz bei der dritten von fünf Stationen in Hamburg holt sich der Maschseeachter die Tabellenführung in der 2. Ruder-Bundesliga.

Eigentlich hatte man Angst, dass man aufgrund der Ausfälle von vier Ruderern aus dem Stammachter einen Rückschlag hätte hinnehmen müssen. Aber es kam anders und zeigte die Breite der Mannschaft, auf die sich die Sportler vom Maschsee zurzeit verlassen können.

Schon beim Zeitrennen unterstrich man die Dominanz, die man bei den letzten Rennen gezeigt hatte und konnte dieses ebenso wie in Münster gewinnen.


Aufgrund der beengten Verhältnisse auf der Alster wurde die Regatta auch als das "Hamburger-Henley" bezeichnet

Was folgte waren klare Siege im Achtel-, Viertel- und Halbfinale, die sogar nicht von einem im Halbfinale gezogen Krebs verhindert werden konnten. So ging man als leichter Favorit gegen die Mannschaft aus Berlin ins Finale, die auch im Zeitfahren zwei zehntel Sekunden langsamer und damit zweiter gewesen waren.


Nach einer kleinen akrobatischen Einlage im Schlussspurt des Halbfinales...


...konnte sich die Mannschaft schnell wieder fangen...


...und den Einzug ins A-Finale perfekt machen!

Dort konnte man aber leider die nahezu optimalen Leistungen aus den vier Rennen davor nicht mehr ganz abrufen und verlor in einem bis auf die Ziellinie spannenden Rennen knapp gegen die Mannschaft aus Berlin.

Damit konnte die Mannschaft ihren hervorragenden zweiten Platz von der Regatta in Münster wiederholen, obwohl die halbe Stammacht fehlte. Versüßt wurde den Sportlern vom Maschsee die Silbermedaille mit der Tabellenführung, da der Tabellenführer aus Hameln nur auf einen vorletzten Platz kam und der Tabellenzweite aus Gießen bereits im Viertelfinale ausschied und nur Platz fünf sichern konnte.

Ruderer Florian Wendt war begeistert von der Leistung der Mannschaft: "Mit einer so guten Leistung hatten wir im Vorfeld der Regatta nicht gerechnet, da wir die Mannschaft kaum einfahren konnten. Umso mehr freuen wir uns über die Silbermedaille! Jetzt wollen wir aber auch endlich einen Sieg aus den beiden letzten Regattatagen in Leipzig und Berlin mit nach Hause an den Maschsee bringen!"


Gewohnt ausgelassene Stimmung bei der Siegerehrung

Dort stehen nun auch wieder alle Sportler zur Verfügung und man hat 1 1/2 Monate Zeit, um die richtige Besetzung für den Endspurt in der zweiten Ruder-Bundesliga zu finden. Das Ziel ist klar: Den Tabellenplatz an der Spitze verteidigen und den Aufstieg in die Eliteliga realisieren.

Copyright Fotos Alexander Pischke/Ruder-Bundesliga

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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Talent schlägt Training?

07.07.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Am kommenden Ruder-Bundesliga Renntag in Hamburg wird sich für den Maschseeachter vom Hannoverschen Ruder-Club vermutlich die Weiche für einen möglichen Aufstieg in Liga eins stellen.

Ursache dafür sind die eher suboptimalen Umstände, mit denen sich das Team während und im Vorfeld der Regatta konfrontiert sieht. Zum einen genießen einige Stammkräfte ihren wohlverdienten Urlaub, wodurch der Startachter im Vergleich zur letzten Regatta etwas umgebaut werden musste. Weiterhin starteten viele Teammitglieder bei den am Vorwochenende des Ruder-Bundesliga Renntages stattfindenden Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern, weshalb das sonst übliche intensive Einfahren der Startbesetzung mit mehreren Vorbelastungen nicht im gewohnten Umfang stattfinden konnte.

Daher wird am kommenden Wochenende für den Maschseeachter dann hoffentlich das altbewährte Motto "Talent schlägt Training" greifen, gilt es doch den 3. Platz und somit Aufstiegsrang in der Tabelle zu halten. Da man an den beiden vergangenen Renntagen konstant an der Spitze mitfahren konnte und sich dieses Bild vermutlich an den beiden letzten Renndurchgängen des Jahres in Leipzig und Berlin dank Top-Besetzung wiederholen wird, stellt die bevorstehende Regatta in Hamburg nach Einschätzung von Olympiateilnehmer und Spielertrainer Tobias Kühne, der in Hamburg ebenfalls fehlen wird, den Schlüssel zum Aufstieg dar. Sollte der Maschseeachter am Samstagabend in der Tabelle nicht schlechter als Platz vier stehen, so ist der direkte Wiederaufstieg durchaus realistisch. Bei Tabellenplatz fünf und schlechter würde man auf einen Patzer der Aufstiegskonkurrenten im weiteren Saisonverlauf hoffen müssen.

Rasmus Henschel
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Älteste Ruderregatta der Welt - Henley Royal Regatta

30.06.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Unser Mitglied Felix Stoll studiert gerade in Newcastle und ist dort auch ruderisch sehr aktiv. Gestern hat die traditionelle Henley Royal Regatta in Henley vor den Toren Londons begonnen. Felix startet mit dem Achter der Universität Newcastle im The Temple Challenge Cup.

Dort traf der Achter gestern auf die Mannschaft der Univeristät Exeter aus dem Süden der Insel. Rein geografisch hätte die Entfernung der beiden Uni-Städte kaum größer werden können und auch auf dem Wasser war das Ergebnis eindeutig. Felix besiegte Exeter mit drei Längen Vorsprung, so das offizielle Ergebnis der Stewards. Ergebnisse kann auf der Seite der Regatta nachlesen.


Felix (im Bug) kurz vor dem Ziel im Rennen gegen Exeter University

Heute geht es für Felix um 11:35 im nächsten Rennen gegen den Achter von Oxford Brookes University. Alle Rennen können im Internet live verfolgt werden. Alternativ geht dies auch direkt über die Startseite der Regatta. Das Rennen gegen Oxford Brookes wird sicherlich deutlich anstrengender werden als das gestrige Rennen, da Oxford Brookes zu den erfolgreichsten britischen Rudervereinen zählt und viele Ruderer aus dem Team GB in dem Club ihre sportliche Heimat haben. Wir wünschen Felix viel Erfolg in dem Rennen und hoffen, dass die Mannschaft aus dem Norden die nächste Runde erreicht.

Dr. Nils Pfullmann
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Maschseeachter gewinnt Silber in Münster

20.06.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Nach dem 4. Platz zum Auftakt schafft der Achter vom Maschsee fast den Durchmarsch – am Ende fehlt ihm genau eine hundertstel Sekunde.

Am Ende des Tages wussten die Sportler vom HRC nicht genau, ob sie sich nur freuen oder auch ein wenig ärgern sollten. Das Finale hatte man nach einer grandiosen Tagesleistung hauchdünn mit der Winzigkeit von einer hundertstel Sekunde gegen Hameln verloren. Aber genau genommen hatte man viel mehr gewonnen. Daher überwog definitiv die Freude der Athleten, da dies in der neuformierten Mannschaft das erste Edelmetall seit dem Aufstieg vor drei Jahren bedeutete und es zeigte, dass man auch dieses Jahr wieder an die erste Liga anklopfen kann.


Dem Sauwetter sei Dank leider nicht allzu viel Laufpublikum in Münster

Schon mit dem Sieg im Zeitfahrrennen hatte man bewiesen, dass man am heutigen Tag ganz oben mitspielen würde. Mit Siegen im Achtel-, Viertel- und Halbfinale hielt die Mannschaft im Finale sogar ein wenig die Favoritenrolle, verpasste Gold dann aber doch um wenige Millimeter.

"Das war ein großartiger Tag für uns!", berichtet Teamkapitän Florian Brüsewitz. "Lediglich die Kirsche auf der Sahne hat dann noch gefehlt. Aber die werden wir uns jetzt noch bei einer der kommenden drei Regatten erkämpfen.".


Stand up for the champions: Große Freude nach dem Einzug in das A-Finale

Umso höher war die Leistung zu würdigen, da die Mannschaft ohne ihren physisch stärksten Ruderer nach Münster gefahren war. Spielertrainer Tobias Kühne musste sich von Hannover aus die Rennen im Livestream anschauen und war total begeistert von seinen Mitruderern: "Unglaublich mit welcher Souveränität sie alle Rennen angegangen sind. Das sah ruderisch nochmal ein Stück besser aus als im Training. Heute haben sie mich nicht gebraucht und die Hundertstelsekunde am Ende des Finals war reines Glück für die Mannschaft, die den letzten Schlag hatte! Ich bin sehr stolz auf alle Ruderer aus der Mannschaft!"

Nach der Regatta in Münster folgen jetzt noch die Regatten in Hamburg, Leipzig und Berlin, bei denen der Maschseeachter den letzten Schritt noch machen will und auch im Kampf um den Aufstieg ein Wörtchen mitreden möchte.

"Wir sind offensichtlich schon einen Schritt weiter als wir erhofft haben!", weiß Lorenz Quentin als erfahrenster Bundesligaruderer im Achter. "Aber wir dürfen uns jetzt auch nicht zu lange feiern, sondern müssen genauso konzentriert in unserer neuen Mannschaft weiter arbeiten! Wenn wir nicht jede Regatta so angehen wie die ersten beiden wird das sicherlich von den anderen Mannschaften bestraft werden.".


Zur großen Enttäuschung des Teams lassen sich die neuen Medallien nicht mehr als Flaschenöffner umfunktionieren

Drei Wochen sind es jetzt noch bis zur Regatta in Hamburg. Drei Wochen, in denen man viel Arbeit für die fehlende Hundertstelsekunde investieren wird – um am Ende dann hoffentlich auch mal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. In der Tabelle ist man auf jeden Fall schon einmal auf den dritten Platz geklettert – mit Schlagdistanz nach ganz oben.

Tobias Kühne & Rasmus Henschel
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