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KRS

A Plus Paris

08.09.2022  ·  Kinder-Rennsport
Der Tri-nationale Jugendaustausch "Row to the Olympics" in Paris ist mit einer großen Regatta unter Beteiligung von insgesamt 250 Jugendlichen aus Frankreich, Ungarn, Italien, Großbritannien, Serbien, Tschechien und Deutschland abgeschlossen worden.

Nach der Sightseeing-Tour durch Paris kam es am Freitagabend zu einem ersten Großen Zusammentreffen und kennen lernen der verschiedenen Gruppen. Weiterhin wurde das Programm für die nächsten zwei Tage vorgestellt. Der Samstag war vollgepackt mit Rennen der Tri-Nationalen Teams, einem großen Geschicklichkeitswettbewerb und den Rennen in den Heimmannschaften sowie knackig warmen Temperaturen von etwa 35 Grad. Am Sonntag sollten die Rennen entsprechend den Ergebnissen von Samstag gesetzt werden.
Beim Geschicklichkeitswettbewerb wurde mit größtem Eifer Wasser transportiert, ohne die Hände zu benutzen, ein Rennen auf Stand Up Paddles ausgetragen, oder mit Frisbees haargenau auf Ziele geworfen um anschließend einen Eierlauf zu machen.
Gegen sehr starke Konkurrenz konnten sich die hannoverschen Boote nur bedingt durchsetzen, haben sich aber von Rennen zu Rennen gesteigert. Sehr gut lässt sich das Wochenende mit dem, unter breitem Grinsen vorgetragenen Satz zusammenfassen:
"Das Wochenende hat superviel Spaß gemacht. Vor allem ist es cool, dass wir in den Rennen immer besser wurden und unser letztes Rennen gewonnen haben, achnee…, nicht letzter geworden sind"






Dabei sein ist alles, diese Auslegung des olympischen Gedankens hat die Gruppe auf jeden Fall erfüllt. Mindestens genauso wichtig, ist der zweite Satz dieses Gedankens von Pierre de Coubertin "das wichtigste im Leben ist nicht zu gewinnen, sondern sein bestes zu geben." Genau das hat die 16-köpfige Gruppe aus Hannover gemacht. Mit großem Recht konnten sie sich zum Abschluss der Veranstaltung dafür auch Ihre Medaillen für ihre Platzierung im gesamten Wettkampf aus Ruderrennen und Geschicklichkeitswettbewerb abholen.



Zum Abschluss der Regatta bildeten alle Teilnehmenden in ihren farblich abgestimmten Einteilern die olympischen Ringe nach und setzen ein großes Zeichen für fairen Sport und ein offenes Miteinander.


Mit vielen neuen Freundschaften, Einladungen in neue Ruderreviere und schönen Erinnerungen gin es am Sonntag mit dem TGV zurück nach Hannover.
Vielen Dank für den schönen Austausch

Eeske Ubben
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LS

Merhaba Istanbul - EUC Rudern vom 7.-9. September in der Türkei

06.09.2022  ·  Leistungssport
Mit Janka Kirstein, Sophie Müller, Jannik Menke, Felix Krimm und Maximilian Bitter nehmen fünf Sportlerinnen und Sportler des HRCs für die Leibniz Universität Hannover an den European Universities Rowing Championships 2022 in Istanbul teil. Wir sind stolz darauf, dass einige HRC-Mitglieder die Farben der Uni Hannover sowie der Bundesrepublik Deutschland bei dieser Regatta vertreten dürfen.


Team Hannover.

Die internationale Saison ist mit dem Gewinn der EM-Silbermedaille von Timo und Sydney in Hazewinkel für den HRC zwar beendet, jedoch nicht für einige seiner Sportlerinnen und Sportler. Da zahlreiche Wettkampfveranstaltungen corona-bedingt in den letzten Monaten nicht ausgetragen werden konnten, entschied sich die European University Sports Association (EUSA) kurzfristig dafür, die European Universities Championships (EUC) Rudern in den kontinentalen Wettkampfkalender aufzunehmen. Gastgeber dieses Events sind die Turkish University Sports Federation (TUSF) und die Yeditepe University.

Janka und Sophie starten im 8+, Jannik rudert im 2X, Felix im Lgw. 4X und 4- sowie Max im Lgw. 2X. Wir wünschen Euch viel Erfolg und eine tolle Zeit in Istanbul!


Frauen-Achter der Uni Hannover mit Sophie auf Platz 1 und Janka auf Platz 6.


Jannik auf Platz 1 im 2X gemeinsam mit Paul Peter vom DRC.


Weitere Informationen zum EUC gibt es unter: www.rowing2022.eusa.eu


Vielen Dank an Gesa Lindenau für die Fotos!

Lisa Klose
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Erw

Wanderfahrt auf der Lahn vom 18.08.-21.08.2022

06.09.2022  ·  Breitensport Erwachsene
Am Donnerstag starteten dreizehn Wanderfahrer aus Hannover und ein Wanderfahrer aus München zu Ihrer Reise an die Lahn.

Nach vierstündiger Autofahrt und einem Pit-Stop den nicht alle ansteuerten, da die Ausfahrt "verpasst" wurde (Pedal to the metal), erreichten alle das "Hotel". Nach Bezug der Zimmer und dem Einkauf des Tourenproviants sowie des flüssigen Proviants für den Abend, schloss sich das erste gemeinsame Abendessen im Schwarzen Adler in der Limburger Altstadt an – typisch hessische Küche.


Erster Abend bei lokaler Küche


Der erste Rudertag begann morgens um 6:30 Uhr mit dem Frühstück und der Abfahrt nach Weilburg gegen 7:15 Uhr, um früh die Boote zu Wasser zu lassen.
In Weilburg angekommen, trafen wir auf uns bekannte Gesichter – der RVS machte eine Ruderfreizeit – welch ein Zufall!

Nach dem Zuwasserlassen fuhren wir direkt in den Schleusentunnel unter dem Schloss Weilburg ein. Jetzt stand das schnelle Erlernen der Selbstschleusung auf dem Programm. Da es sich um die einzige Koppelschleuse handelte, durften wir nach der ersten Schleusung gleich nochmal ran!


Start und Einfahrt in den Tunnel bei Weilburg

Nach Weilburg folgten noch mehrere Schleusen – Schleusung in Eigenregie mit vollem körperlichem Einsatz inklusive.


Selbstschleusung

Da die Lahn - wie alle Flüsse zurzeit – mit Niedrigwasser zu kämpfen hat, traten "Rippungen" im Wasser hervor, die sich bei Annäherung als Steine hervortaten: besondere Vorsicht war geboten!
Nach einem Pit-Stop in Aumenau und Stärkung ging es weiter Richtung Limburg.


Pit-Stop Aumenau


Alles im Griff!

In Limburg angekommen fanden sich die Wanderfahrer auf der Terrasse des Werner-Senger-Hauses ein, um sich von den Strapazen des Tages zu erholen und sich zu stärken.
Am folgenden zweiten Rudertag fand noch eine Ausfahrt im Ruderrevier Limburg statt; danach wurden die Boote in Limburg in Abstimmung mit dem verleihenden Verein liegengelassen, da sich am Vortag ein Bootsschaden an einem der Boote ereignete.
Um den angebrochenen Tag aktiv zu nutzen, erkundeten wir die Ruppertsklamm bei Lahnstein und kehrten danach in unsere zweite Unterkunft ein.


Wanderung Ruppertsklamm

Am Rückreisetag besuchten wir noch das Schloss Stolzenfels, welches auf der westlichen Rheinseite liegt. Schön war‘s!

Schloss Stolzenfels

Sebastian Pinke
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LS

Silber für Timo und Sydney bei U23-EM in Belgien

04.09.2022  ·  Leistungssport
Bei der U23-EM in Hazewinkel (Belgien) haben Timo Strache und Sydney Garbers bei ihrem ersten internationalen Start im U23-Bereich Silber im 2X gewonnen.


Timo und Sydney gewinnen Silber bei der U23-EM in Hazewinkel.

Der HRC freut sich mit seinen beiden Nachwuchsathleten und gratuliert ihnen sehr herzlich zu dieser tollen Leistung. Timo und Sydney mussten sich in einem starken Starterfeld lediglich dem Duo aus Belgien geschlagen geben, das Boot aus Moldawien verwiesen sie auf den dritten Platz. Auf die EM vorbereitet haben sich die beiden Sportler am Bundesstützpunkt in Hannover mit Unterstützung ihres Trainers Thorsten Zimmer. Das eigentlich vorbereitende EM-Trainingslager des DRV's wurde leider kurzfristig aus logistischen Gründen abgesagt.


Dominieren mit 19 Jahren bereits Rennen bei der U23-EM: Sydney und Timo mit ihrem Trainer Thorsten Zimmer.


Mit der Teilnahme an der U23-EM in Belgien endet die internationale Saison 2022 für den HRC. Für die Weltmeisterschaften vom 19. bis 25. September 2022 in Račice, Tschechien, war Marie für den Frauen-Achter nominiert. Das Boot wurde allerdings auf Grund eines Corona-Ausbruchs im Team für die WM gestrichen. Damit ist der DRV im Frauen-Riemen-Bereich bei der WM nicht vertreten.

Lisa Klose
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LS

Timo und Sydney bei U23-EM in Belgien vom 3.-4. September

02.09.2022  ·  Leistungssport
Für Timo Strache und Sydney Garbers steht an diesem Wochenende ein wichtiger Wettkampf auf dem Programm: Die U23-EM in Hazewinkel (Belgien). Unsere beiden Kaderathleten, die am Bundesstützpunkt in Hannover bei Thorsten Zimmer trainieren, messen sich im Doppelzweier mit anderen europäischen Teams.


Timo und Sydney haben sich mit ihrem Trainer Thorsten Zimmer sowie Aaron Erfanian [li.; DRC] und Artem Zakharov [re.; Ukraine/HRV] auf die U23-EM vorbereitet.

Die beiden amtierenden U19-Weltmeister starten in Hazewinkel bei ihrer ersten Meisterschaft im U23-Bereich. Wir wünschen ihnen dabei viel Erfolg und hervorragende Bedingungen.

Am Samstag werden zwischen 9.00 und 16.20 Uhr die Vor- und Hoffnungsläufe ausgetragen. Am Sonntag folgen zwischen 9.00 und 16.00 Uhr die Semifinals in den Einer-Wettbewerben und alle 21 EM-Finals, darunter in acht Leichtgewichtsklassen.

Lisa Klose
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RA

Verstärkung - Carolin Siebert startet Bundesfreiwilligendienst

31.08.2022  ·  Ruderabteilung
Wir freuen uns sehr, dass heute die erste "BFD'lerin" ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim HRC beginnt. Carolin 'Caro' Siebert wird den HRC und uns Mitglieder in den nächsten 12 Monaten in vielen Bereichen und Belangen tatkräftig unterstützen. Damit Ihr wisst, wer die freundliche und hilfsbereite junge Frau am Steg ist, habe ich mich im Vorfeld mit Caro für ein kleines "Antrittsinterview" getroffen.


Caro, was sollten wir über Dich wissen?
Ich bin 18 Jahre alt und gebürtige Hannoveranerin. Meine Leidenschaft galt lange Zeit nur den Pferden und dem Reitsport und seit 5 Jahren besitze ich sogar ein eigenes Pferd.
2019 erzählte mir meine Freundin Elsa dann von dem Einsteigerkurs für Jugendliche, den Robin angeboten hat. Leider konnte ich an dem Kurs nicht teilnehmen, war aber im Herbst mit Elsa (die dann schon HRC-Mitglied war) bei der SRVN-Regatta auf dem Maschsee und wusste: das möchte ich auch lernen. Nachdem das Wintertraining vorbei war und auch das Corona-bedingte Aufschieben des Einsteigerkurses sein Ende gefunden hatte, konnte ich endlich ins Ruderboot steigen – und bin bis heute sehr froh darüber.

Warum hast Du dich dazu entschieden, Deinen BFD beim HRC zu machen?
Ich wusste, dass ich nach der Schule etwas Praktisches machen wollte, habe dann des Aushang im Flur bei den Umkleideräumen gesehen und fand, dass das zu mir passt. Ich kenne die Umgebung, den Arbeitsplatz und die Menschen hier. Ich bin gerne am Maschsee und das Rudern ist mittlerweile zu meiner zweiten Leidenschaft geworden. Ich habe daraufhin mit Ralf und Robin über diese Option gesprochen und freue mich, dass ich diese Entscheidung getroffen habe.

Kannst Du schon sagen, wann man Dich in der Regel am HRC antreffen kann?
Unter der Woche eigentlich immer nachmittags und samstags ebenfalls, da findet das Training für die JA Breitensport statt, das ich mit betreue. Und ansonsten natürlich immer, wenn am Club etwas los ist.

Weißt Du schon, was Deine Aufgaben sein werden?
Aktuell ist vorgesehen, dass ich bei der Trainingsbtreuung in der Jugendabteilung unterstütze sowie bei der Organisation von Regatten bzw. Regatta-Teilnahmen. Ich kümmere mich um die Abstimmung der Nutzung von Booten durch verschiedene Gruppen oder helfe den RBL-Mannschaften, ihre Renntage vorzubereiten. Das sind jetzt nur wenige von vielen Aufgaben, aber weitere Dinge werden mit der Zeit sicherlich noch hinzukommen.

Gibt es etwas, worauf Du besonders gespannt bist?
Ich freue mich vor allem darauf, viele Einblicke in die gesamte Bandbreite der Aufgaben zu bekommen, die im HRC-Alltag anfallen: die Organisation von Regatten und Wanderfahrten, das Training und die Organsation im Leistungssport, auch die Büroarbeit möchte ich kennenlernen und die vielen Dinge, die im Hintergrund anfallen und die man als Mitglied gar nicht so mitbekommt.


Liebe Caro, vielen Dank für das kurze Interview mit Dir. Wir heißen Dich im HRC ganz herzlich willkommen und wünschen Dir spannende, ereignisreiche und schöne 12 Monate als BFD'lerin.


Über den Bundesfreiwilligendienst:
Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder auch im Sport. Freiwilliges Engagement lohnt sich für alle und ist gerade auch für die Engagierten ein großer persönlicher Gewinn, denn junge Menschen sammeln praktische Erfahrungen und Kenntnisse und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt.

Seit dem Start des BFDs am 1. Juli 2011 haben über 400.000 Menschen einen BFD geleistet – ein großer Erfolg für das freiwillige Engagement in Deutschland, zu dem der HRC mit seinem Angebot einer BFD-Stelle sehr gerne beiträgt.

» www.bundesfreiwilligendienst.de

Lisa Klose
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KRS

Vorbereitungen auf den ersten Start auf der Olympiastrecke

29.08.2022  ·  Kinder-Rennsport
In den letzten Tagen wurde viel auf der Olypiastrecke, welche 2024 für die Olympischen Spiele genutzt wird, trainiert. Abhebeln, Boot stellen, Vorbereitung des Oberkörpers und gemeinsames Anrollen sind nur einige der Trainingsschwerpunkte.

Zusätzlich zu Trainingseinheiten mit unserer hannoverschen Besetzung wurde auch in trinationalen Booten das Wasser unsicher gemacht. Neben dem Rudern standen auch die verschiedenen Sprachen der Teilnehmenden und die Verständigung unter einander im Fokus. Diese wurde zum Beispiel durch Sprachspiele und die Vorstellung von regionalen Köstlichkeiten unterstützt - Hannover konnte hier besonders mit einer Vielzahl von Keksen punkten. Auch beim Rudern kam die Sprache nicht zu kurz. Sowohl TrainerInnen als auch Steuerleute durften lernen ihre Kommandos auf französisch, ungarisch und deutsch zu geben.
Während die vier weiteren Rudercamps heute nach Vaires sur Marne anreisen, kann die hannoversche Delegation die Zeit für Sightseeing in Paris nutzen.





Die Berichterstattung zu den Rennen folgt.

Eeske, Frede und Julia
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KRS

Arrivée à Paris

23.08.2022  ·  Kinder-Rennsport
Nach einigen Stunden im Zug (die dank Sitzplatzreservierung ganz entspannt verlaufen sind) ist die 19-köpfige Delegation aus Hannover in Paris angekommen. Nach einer Stipvisite beim Sacre Coeur und einem wunderschönen Blick über die Stadt ging es zusammen mit den ungarischen Jugendlichen im Bus weiter an die olympische Regattastrecke nach Vaires sur Marne. Neben den Kennenlernspielen konnte sich auch beim Beziehen der Zimmer schon ein bisschen näher kennen gelernt werden und die ersten Verständigungsversuche in den internationalen Zimmerbelegungen gestartet werden. Der Erfolg dessen zeigte sich direkt im Anschluss beim zusammenschrauben und aufriggern der Achter.

Auch wenn der Wecker am nächsten Tag schon sehr früh klingelte, war das Aufstehen mit wunderschönem Blick auf die Regattastrecke dann doch machbar. Gestärkt durch Müsli und Baguette ging es nach dem echauffement (dynamische Erwärmmung, oder vielleicht auch ein bisschen mehr als nur warm) für die meisten das erste mal mit einem Riemen in der Hand auf Wasser. Am Nachmittag steht noch Sprachanimation und in den nächsten Tagen das gemeinsame Rudern der verschiedenen Nationen auf dem Plan bis am Wochenende dann alle Teilnehmenden der insgesamt 5 RuderCamps zur Regatta nach Paris kommen.


Bilck auf die Olympia-Regattastrecke bei Sonnenuntergang


Auffriggern der Achter


Hannover-Gruppe vor der Basilika Sacre Coeur

Eeske, Frede und Julia
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RA

Enttäuschung auf der Europameisterschaft

22.08.2022  ·  Ruderabteilung
Die Ruder-EM auf der Olympia-Regattastrecke in Oberschleisheim endete für den Deutschen Ruderverband in nahezu allen Bootsklassen enttäuschend. Dies umfasste auch den Zweier mit Marie-Cathérine Arnold und Lena Osterkamp (DRC). Lena und Marie erreichten im B-Finale der Zweier-Konkurrenz abgeschlagen nur den vierten und letzten Platz.

Die in dieser Saison häufig vorgenommenen Umbesetzungen der Bundestrainer im Frauen-Riemen-Team des DRV und der kurzfristigen Erweiterung des Teams um Skullerinnen haben die sportliche Entwicklung beeinträchtigt und ihren Anteil am enttäuschenden Ergebnis gehabt.

Für die anstehende Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien), die am 18. September beginnt, sind Marie und Lena erneut für den Zweier nominiert. Für die derzeit laufende Wettkampfvorbereitung wünschen wir beiden die notwendige Kraft - vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den deutschen Ruderleistungssport sowohl physisch als auch mental!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim gemeinsamen HRC/DRC-Empfang für die internationalen Meisterschaften dieser Saison am Dienstag, 27.9.2022 um 19:00 im HRC und laden an dieser Stelle bereits herzlich dazu ein.

Timm Eichenberg
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RBL

Sprinten neben den ganz großen Pötten am 3. RBL-Renntag

14.08.2022  ·  Ruder-Bundesliga
Für manche ist es die schönste Regattastrecke der Bundesliga, für andere ein ziemlich weiter Weg, um das Boot zu schleppen. Auf dem Mindener Wasserstraßenkreuz durften die beiden Teams des HRC's, der TÜV Nord-Maschseeachter sowie die Maschseenixen, unter optimalen Bedingungen ihr Können zum dritten Male in der laufenden Saison unter Beweis stellen. Auf der ca. 50 m hohen Brücke des Mittellandkanals über die Weser kamen auch die Zuschauer nicht zu kurz und konnten die Rennen mit minimaler Entfernung beobachten, manch ein Ruderer hatte sogar das Gefühl, diese auf dem Schoß zu haben.


Der Renntag begann gleich mit einem Novum der Bundesligageschichte, denn der TÜV NORD-Maschseeachter, frisch verstärkt durch den Startransfer aus Celle, Peter Kling, konnte ein dickes Ausrufezeichen setzen und sich beim Zeitfahren gegen alle anderen Boote durchsetzen und zum ersten Mal den ersten Platz mit einer Traumzeit von 0:59:16 erringen. Die Maschseenixen erreichten mit einer Zeit von 1:17:04 den neunten Platz der Frauenliga.


Achter-Urgestein Tobias Kühne, der das Rudern angeblich auf einer römischen Galeere erlernte, schwor die Mannschaft nach diesem Rennen ein, aufs Ganze zu gehen, denn mit dieser Besatzung könne man heut mal was reißen. Auch Peter Kling, seines Zeichens Teil des Deutschland-Achters, sorgte für klare Köpfe und motivierte Geister, schwor das Team vor jedem Rennen aufs Neue ein und leistete somit einen wichtigen Beitrag zum Verlauf des Renntages.


Sportlich nahmen auch unsere Damen das Ergebnis des Zeitfahrens. Durch positive Motivation und hervorragenden Teamgeist konnte das Team um die "Kapitänin zur See" Julia Triesch nach jedem Rennen wieder neue Energie sammeln. Im darauffolgenden Rennen gegen die Siegerinnen des vergangenen Jahres aus Linz hatten die Maschseenixen dann schwierige Gegnerinnen, die ihnen zeigten, wie schnell man in einem Frauenachter wirklich rudern kann.


Im Halbfinale um die letzten Plätze gegen Bonn/Siegburg gewannen unsere Frauen mit sechs Sekunden Vorsprung und konnten schließlich 2 Punkte in die Tabelle mitnehmen.


Sportlich hervorragend lief der Tag beim Maschseeachter. Nach 3 gewonnenen Rennen stand die Mannschaft gegen Mühlheim im Halbfinale. In diesem Rennen, das den Sportlern alles abverlangte, konnten die Zuschauer alles erleben, was die RBL so spannend macht. Ein starker Start, gefolgt von vielen schnellen Schlägen, ein Steuerfehler, der das Boot des Maschseeachters kurzzeitig in die Bojenkette laufen ließ, sowie ein furioser Endspurt, den die HRC-Auswahl knapp, aber schlussendlich verdient, gewann. "Nicht unbedingt technisch schön gewonnen, dafür aber mit sehr viel Kraft" urteilte Tobi nach dem Rennen.

Das Finale nahmen wir dann sportlich und ließen die bis dato ungebrauchten Einwechsler ins Boot. Gegen die ungeschlagenen Münsteraner fuhren wir mit stolz geschwellter Brust ein anständiges Rennen mit erwarteter Niederlage ein und freuten uns, dank des Einsatzes aller Sportler, über eine hervorragende Teamleistung und eine verdiente Silbermedaille.


Über das Ergebnis des Renntages konnten sich beide Mannschaften mehr als freuen, die Maschseenixen über ihren technischen Aufwärtstrend, die Herren über das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte und alle zusammen am Ende über die hervorragenden Party-Einkäufe von Fritz und Torben.


Nach diesem sportlich erfolgreichen Wochenende verstauten wir unsere Riemen für die Heimfahrt und freuen uns nun auf den 4. Renntag in dieser Saison, der am 3. September auf dem Elfrather See in Krefeld stattfindet.



Für den Maschseeachter saßen im Boot: Frederik Blanck, Florian Brüsewitz, Lennart Denecke, Rasmus Henschel, Carl Philipp Hoppe, Peter Kling (Wildcard), Felix Krimm, Max Krimm, Jannik Menke, Fynn Moldenhauer, und Raavi Nasser. Stm: Aron Kröhnert und Fritz Marcinczak.


Für die Maschseenixen sind gestartet: Carolin Albrecht, Rike Behlau, Lisa Klose, Emma Ludolf, Nora Proske, Ronja Reiners, Mareike Sack, Julia Schwengber, Hanna Thümler, Julia Triesch und Eeske Ubben. Stm: Golo Kreysing.


Vielen Dank an unseren Fotografen Marcel Kipke!

Torben Malzahn
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