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RA

Enttäuschung auf der Europameisterschaft

22.08.2022  ·  Ruderabteilung
Die Ruder-EM auf der Olympia-Regattastrecke in Oberschleisheim endete für den Deutschen Ruderverband in nahezu allen Bootsklassen enttäuschend. Dies umfasste auch den Zweier mit Marie-Cathérine Arnold und Lena Osterkamp (DRC). Lena und Marie erreichten im B-Finale der Zweier-Konkurrenz abgeschlagen nur den vierten und letzten Platz.

Die in dieser Saison häufig vorgenommenen Umbesetzungen der Bundestrainer im Frauen-Riemen-Team des DRV und der kurzfristigen Erweiterung des Teams um Skullerinnen haben die sportliche Entwicklung beeinträchtigt und ihren Anteil am enttäuschenden Ergebnis gehabt.

Für die anstehende Weltmeisterschaft in Racice (Tschechien), die am 18. September beginnt, sind Marie und Lena erneut für den Zweier nominiert. Für die derzeit laufende Wettkampfvorbereitung wünschen wir beiden die notwendige Kraft - vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den deutschen Ruderleistungssport sowohl physisch als auch mental!

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim gemeinsamen HRC/DRC-Empfang für die internationalen Meisterschaften dieser Saison am Dienstag, 27.9.2022 um 19:00 im HRC und laden an dieser Stelle bereits herzlich dazu ein.

Timm Eichenberg
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Wanderfahrt Okertalsperre - mit dem Aufzug auf den See

10.08.2022  ·  Breitensport Erwachsene
Wenn der Wasserstand im Maschsee im Sommer ein paar Zentimeter sinkt, merkt man das beim An- und Ablegen im Ruderboot sofort. Auch am Okerstausee schwankt übers Jahr der Pegel – jedoch geht es hier nicht um Zentimeter, sondern um Meter. So hieß es für die Wanderfahrerinnen und -fahrer des HRC bei ihrem Besuch an der Talsperre im Harz am 6. August erstmal: ab mit den Booten auf den Aufzug!

Die gastgebende Rudervereinigung Nordharz stellte der achtköpfigen Gruppe aus Hannover einen Vierer und einen Zweier zur Verfügung. Mit Bigblade-Skulls in den Harzer Vereinsfarben Grün-Weiß und den blau-weißen HRC-Fahnen im Heck ging es für dreieinhalb Stunden auf den See, der bei unter 50 Prozent Füllstand viel Steilküsten-Panorama zu bieten hatte. Die Rudererfahrung im Team reichte von wenigen Wochen bis zu gefühlten hundert Jahren und legte im Schnitt eine solide Basis für die Erkundung der Talsperre. Drei ausgedehnte Schleifen ergaben – so die ortskundige Rechnung – 26 Kilometer. Und auch wenn die eigene Schätzung ein paar Meter abziehen möchte, war das anschließende Picknick auf dem Gelände der Rudervereinigung reichlich verdient.

Vielen Dank an Franziska Vergin für die perfekte Organisation und an die Rudervereinigung Nordharz für die großartige Gastfreundschaft – wir kommen in den nächsten Jahren bestimmt mal wieder vorbei: zum Rudern, zum Picknicken und natürlich zum Aufzugfahren!


Katharina Thehos
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Erw

Wanderfahrt Rostock - Vom Warnowland an den Rostocker Strand

04.08.2022  ·  Breitensport Erwachsene
15 Mitglieder des HRC waren vom 21. bis zum 24. Juli zu Gast beim Olympischen Ruderclub in Ralfs alter Heimat Rostock. Die tolle Organisation, perfektes Ruderwetter, die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft, die vielen Eindrücke, vor allem aber die entspannte und fröhliche Stimmung ließen die Fahrt für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Es ist wie beim Schach: Eine gute Eröffnung gehört zum Spitzenspiel!
So begann unsere Wanderfahrt mit Kaffee und Kuchen im Pfarrgarten von Lichtenhagen-Dorf, wo uns die beste Bäckerin des Nordens umsorgte, nämlich die Mutter von Ralf – wie alle freundlichen Helferinnen "im roten Kleid mit weißen Punkten". Abends führte uns ein Stadt- und Strandbummel durch das malerische Warnemünde, wo wir zum Abschluss des ersten Tages im "Herberts" feine Fischgerichte der Ostsee vor der Silhouette der Seemannshäuser am "Alten Strom" genießen durften.

Am Freitagmorgen tauchten wir tiefer ein in das ganz eigene Naturrevier der Warnow, deren Name aus dem Slawischen stammt und Krähen- oder Rabenfluss bedeutet. Eintauchen – das geschah in Kessin erst einmal morgens um 7:00 Uhr mit einem Bad vor der langen Steganlage unseres Gastgebers, des "Olympischen Ruderclub Rostock", der uns in drei seiner Gästehäuser freundlich aufnahm. Frühstück in der gemütlich-engen Küche, Aufriggern der Boote auf dem großzügigen Gelände, und los ging's zur ersten Fahrt, die uns auf der 155 km langen Warnow nach immerhin 18 km in die romantische Kleinstadt Schwaan führen sollte, wo wir im atmosphärischen Altstadtkern in der "Speicherköck" unser zweites Frühstück zu uns nahmen, ein deftiges "Bauernfrühstück".

Während wir in dem authentisch und stilvoll eingerichteten Lokal darauf warteten, dass in den vier Pfannen der Küche – so die mit mütterlich-strenger Stimme warnende Bedienung – unsere 15 Portionen zubereitet wurden, ließen wir die Eindrücke des Vormittags noch einmal an uns vorbeigleiten: Die Fahrt durch die wunderbar naturbelassenen Flussauen der Warnow, wo zahlreiche Fischreiher und ein Fuchs als besondere Highlights gesichtet wurden. Und das ungläubige Staunen von Hannes Ocik, dem Schlagmann des Deutschland-Achters vor unserem Ablegen… "Ihr wollt nach Schwaan? Das ist weit, dahin bin ich noch nie gerudert!"

Nach einem kurzen Besuch in der Apotheke des Ortes – sie verfügt über ein ausgezeichnetes Sortiment an Pflastersorten aller Art für fleißige Rudererhände – ging es auf den Rückweg. "Hamburg", auf Riemen geriggert, führte unsere Dreier-Gruppe meist an, dicht gefolgt von Schnicke, während Blackbox mit dem Charme des Wanderbootes den Abschluss übernahm. Nach 36 Kilometern abwechslungsreicher Fahrt lud der Steg zum Baden und Chillen ein. "Habe ich euch schon erzählt, wie schön Riemenfahren ist?!" Ja, hast du, danke Fabian!

Nach der morgendlichen Mutprobe eines Bades in der gar nicht so kalten Warnow ging es am Samstag nach ausgiebigem Frühstück auf die zweite Tour, sozusagen mitten in die von Windstößen aufgepeitschte Ostsee, genauer gesagt 12 km die Warnow stromab, also auf die Unterwarnow und den langgestreckten Rostocker Hafen entlang zum IGA-Sandstrand. Der kurze Aufenthalt nach den ersten etwa zwei Kilometern an der gepflegten Umtragestelle am Mühlendamm war unkompliziert; Rollen, Gummimatten, gegenseitige Unterstützung und Hilfe von Paddlern machten diese kleine Unterbrechung auf der Hin- und Rückfahrt angenehm.

Ja, und dann kam die Ostsee auf uns zu! Jedenfalls war der Wellengang vor der Kulisse der Türme und Masten der Hansestadt, vorbei an Hochseeschiffen, bei gefühlten Windstärken um 12, naja, vielleicht eher 4 bis 6, beachtlich. Rudertechnisch war diese absolut beeindruckende Strecke jedenfalls ein weiterer Höhepunkt der Fahrt.

Entspannung bot die Anlandung am IGA-Strand: Beach-Gastronomie mit Liegestühlen vor Ostsee-Kulisse und einer Wasserski-Anlage ließen keine Wünsche offen. Abends ging es dann nach einem Rundgang durch die alte Hansestadt Rostock unter der kundigen Führung von Ralf "Zur Kogge" am Hafen. In dieser stimmungsvollen Restauration erwartete uns Segelschiffromantik pur. Wir bestellten die besten Schollen, Dorsche und Labskaus-Gerichte, die Rostock zu bieten hat. "Bei mir schwankt 's immer noch, und das liegt nicht am Alkohol!"

Ein letzter Spaziergang durch die abendliche schön illuminierte Altstadt von Rostock endete bei der Rathausschlange. In vornehmem Bronze-Ton schlängelt sie sich durch die sieben Säulen des Rathausvorbaus und verspricht jedem, der sie sanft streichelt, Glück und Unsterblichkeit, denn Schlangen verjüngen sich bekanntlich durch ihre alljährlichen Häutungen allem Anschein nach bis in die Ewigkeit. Wir haben es ausprobiert und warten nun ab.

Die Wehmut des letzten Abends vertrieben wir erfolgreich mit Kaltgetränken, dem Austausch von Fotos und der Vorfreude auf den letzten Vormittag der Fahrt, den der größte Teil der Gruppe am Warnemünder Ostseestrand bei freundlicher Sonne und mit dezenten Hautrötungen hier und da verbrachte. Nach der Ankunft an der heimatlichen Steganlage führten Abladen und Aufriggern unser harmonisches Team noch einmal zu geschäftigem Tun zusammen. In einer Abschlussrunde erhielt das umsichtige Organisationsteam Ralf und Franziska die wohlverdiente Ovation, und nur eine drängende Frage blieb vorerst offen: Wann treffen wir uns zur nächsten Wanderfahrt?

Die Bilder sind in der neuen Clubzeitung einzusehen!

Imke Viemann
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Das wahre Rudern

17.07.2022  ·  Breitensport Erwachsene
Vom Ruderbecken über den Vierer in den Achter: Im Juni und Juli hat als neues Angebot im Breitensport eine Einführung in die Riementechnik stattgefunden. Die Kurs-Absolventen freuen sich auf weitere Mit-Riemer.

Der Weg zum Riemenrudern führt über Ausleger und Dollenstifte, über Unterlegscheiben und Clipse, über Bohrer, Zollstock und Schraubzwinge.
Bevor Anfang Juni der Einführungskurs ins Riemenrudern seine Premiere erleben kann, muss der Gig-Vierer "Hans-Albert Dingel" umgeriggert werden.


Umriggern von Dingel auf Riemen

Nach ungezählten Schraubenumdrehungen am Boot geht es für die Teilnehmenden am ersten Kursabend – erstmal ins Ruderbecken, wo Betreuer Fabian Demuth nach einer kurzen Technik-Präsentation mit der schwierigsten Frage beginnt: rechts? Oder links? Backbord oder steuerbord?

Da die Kraft der Vorstellung nicht ausreicht, wechseln wir durch, probieren aus. Eindeutige Antwort für die meisten: unentschlossen. Also können wir uns recht flexibel auf die Seiten verteilen und uns den weiteren Unterschieden zum Skullen zuwenden: Die Hände arbeiten nicht mehr symmetrisch; eine Hand dreht auf, die andere zieht stärker durch. Statt mit parallelen Knien vorzurollen, schert das dem Riemen gegenüberliegende Bein aus; der Oberkörper dreht sich ein bisschen – aber nicht zu viel – zur Seite.

Mit Theorie und Ruderbecken-Praxis ausgestattet geht es in "Dingel" auf den See. Das Bootsgefühl ist im Vergleich zum Skullen ein anderes, die technischen Baustellen sind ähnlich: früher aufdrehen! Auf die Durchzugshöhe achten! Sauber aushebeln! Zwei Abende drehen wir unter Fabians motivierendem Kommando und geduldiger Anleitung unsere ersten Riemen-Runden im Vierer, bevor wir Mitte Juli zusammen mit der zweiten Kurs-Gruppe und spontanen Einspringern (vielen Dank!) den Gig-Achter "Dr. Jürgen Kötter" ins Wasser lassen. Der Seegang kurz vor der Schaumkrone ist nicht nur für die Stimme des Steuermanns eine Herausforderung.

Riemen ist: noch mehr Teamarbeit als Skullen. Eine gute Gelegenheit für neue Blasen an den Händen. Eine spannende Abwechslung. Oder wie Fabian sagt: "das wahre Rudern". Nach drei Abenden haben wir verstanden, wie es funktioniert, und schaffen es, das Boot mit und ohne Wind und Welle vorwärts zu bewegen. Um das nicht gleich wieder zu verlernen, hilft wohl nur Praxis. Und da man die besser nicht im Riemen-Einer sammelt: Wer ist ebenfalls fortgeschrittener Anfänger oder anfängliche Fortgeschrittene (oder weiter Fortgeschrittener mit Geduld) und hat Lust, ab und zu oder regelmäßig einen Riemen-Vierer oder -Achter zu komplettieren? Bitte melden!

Katharina Thehos
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Erstes Skiffwochenende im Breitensport

01.07.2022  ·  Breitensport Erwachsene
Vom 24.06. bis 26.06. fand das erste Skiffwochenende im Breitensport statt. 11 motivierte und wissbegierige Teilnehmer wurden von drei geduldigen und motivierten Trainern betreut.


Teilnehmer und Trainer



Ziel der Veranstaltung war es das Handling mit den Booten an Land als auch auf dem Wasser zu verbessern. In fünf Trainingseinheiten ging es jeweils für rund 2 Stunden bei heißen Temperaturen aufs Wasser.
Hier wurde auf die individuellen Bedürfnisse und Schwächen eingegangen.
Nach den Trainingseinheiten am Morgen fanden Videoanalysen statt, um die Fehler zu zeigen – auch wenn die Teilnehmer es im Boot nicht wahrhaben wollten: die Videoanalysen machten es deutlich!

Wir bedanken uns insbesondere bei unseren Trainern Hendrik, Robert und Markus für eine tolle, harte und lehrreiche Zeit!


Hendrik, Robert, Markus

Sebastian Pinke
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Erw

31. Hamburger Staffelrudern

29.06.2022  ·  Breitensport Erwachsene
Am 18.06.2022 war es endlich wieder soweit. Nach zweijähriger Pause fand endlich wieder das traditionelle Hamburger Staffelrudern auf der Außen- und Binnenalster statt.

Dies konnte sich der HRC natürlich nicht entgehen lassen und ging mit einem bunt gemischten Team aus insgesamt 23 Ruderinnen und Ruderern, jung und alt, Regattaneuligen, alten Hasen und solchen auf dem Weg dahin an den Start.

In der 31. Auflage dieses traditionellen Regatta-Events wetteiferten bei bestem Hamburger Wetter insgesamt 18 Mannschaften acht Stunden lang mit jeweils zwei gesteuerten Vierer-Gigbooten einen rund 3,5 km langen Rundkurs im fliegenden Wechsel um den Sieg und verschiedene Sonderwertungen.

Ein solches Pensum ist natürlich nur mit einem hoch motivierten Team möglich. Hierbei zeigte sich die besondere Stärke des HRC-Teams, welches zu Beginn der Regatta als Mannschaft schnell zusammengewachsen ist und sich in immer wieder neuen Besatzungen "kreuz und quer" in die Boote gesetzt hat. Im Ergebnis konnte sich der HRC mit 37 Runden bei einer Durchschnittszeit von 12:54 Minuten einen mehr als anzuerkennenden 9. Platz sichern, lag diese Zeit doch gerade einmal 59 Sekunden über der Durchschnittszeit der Siegermannschaft.

Besonderer Dank gilt Jan und Bene für die tolle Organisation sowie Ralf für seine gewohnt souverän nette Betreuung und Begleitung vor Ort.

Was bleibt sind Eindrücke und Erinnerungen an einen ganz besonderen Tag sowie das Gefühl eines HRC-Spirits, der hoffentlich erhalten bleibt und sich auch an unserem Heimsteg bemerkbar machen wird.


Team Staffelrudern Hamburg 2022

Mike Steller
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Erw

Wanderfahrten 2022, die 1.

19.06.2022  ·  Breitensport Erwachsene
Für 14 Ruderinnen und Ruderer ging es vom 9. - 12. Juni erneut an die Mecklenburgische Seenplatte. Nach Krakow im vergangenen Jahr ging es in diesem Jahr zum nächsten Ort mit "ow", nämlich nach Mirow.


Obligatorisches Gruppenfoto: Hier auf dem Steg des Rudervereins Blau-Weiß Mirow.


Mirow liegt inmitten einer wunderbaren Wald- und Seenlandschaft und bietet für Fans unterschiedlichster Wassersportarten beste Bedingungen. So auch für die Sportler des HRC. Ausgangsbasis der Wanderfahrt war der Ruderverein Blau-Weiß Mirow, der uns drei seiner sehr gut erhaltenen Klinker-Vierer für unsere kleine Expedition zur Verfügung stellte.

Nach einer kurzen Erkundungstour am Anreisetag standen für Freitag und Samstag längere Touren von jeweils etwa 30 Kilometern auf dem Programm. Unsere Touren führten uns durch Kanäle, vorbei an Feldern von Seerosen und endeten in der Regel mit einem Sprung ins kühle Nass, denn das Wetter war glücklicherweise auf unserer Seite.



Die Mecklenburgische Seenplatte überzeugt immer wieder durch viel und schöne Natur und bringt Spaß am Rudern, wie man sieht.


Ein großes Dankeschön geht an Uwe Keller-Denecke, der für diese Wanderfahrt alle Zügel sicher in der Hand hielt und an Ralf Kröger (Kröger Tours), der sich, wie schon so oft, um die perfekte Tourenplanung gekümmert hat.


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RA

Aus der Ukraine über Hannover nach Varese - und aufs Treppchen

23.05.2022  ·  Ruderabteilung
Eine Silber- und zwei Bronzemedaillen: Die U19-Nationalmannschaft der Ukraine konnte bei den Junioren-Europameisterschaften mehrere Erfolge einfahren.

"Will it be Italy or Ukraine on Lake Varese?" Die letzten 200 Meter des A-Finales der Männer-Achter bringen nicht nur Schwung in den See, sondern auch in die Stimme des Moderators: "The last race will be one of the most spectacular – uno spettacolo incredibile!" Am Ende muss sich das ukrainische Team der Heimmannschaft aus Italien knapp geschlagen geben, kann sich aber gegen die drittplatzierten Franzosen absetzen und die Silbermedaille sichern.

Insgesamt dreimal wurde am 22. Mai 2022 bei den Siegerehrungen der Junioren-Europameisterschaften im italienischen Varese die blau-gelbe Fahne der Ukraine gehisst: Wie der Männer-Achter konnte sich auch der Frauen-Achter mit der Bronzemedaille einen Platz auf dem Treppchen sichern. Eine weitere Bronzemedaille ging an den Doppel-Vierer der Männer, der Silber um nicht viel mehr als eine Bugball-Länge verpasste. Der Doppel-Zweier der Männer kam auf Platz 6, der männliche Riemen-Vierer erreichte Platz 10, der Doppel-Vierer der Frauen Rang 11.

» Alle Final-Rennen zum Nachschauen im Livestream

» Alle Ergebnisse im Überblick

Die Teilnahme des ukrainischen Teams an der EM wäre nicht möglich gewesen, ohne die organisatorische, technische und finanzielle Unterstützung des Deutschen Ruderverbands, des Landesruderverbands Niedersachsen, des Hannoverschen Ruder-Clubs, des Deutschen Ruderclubs, der Landeshauptstadt Hannover sowie des Olympiastützpunktes Niedersachsen und des Celler Rudervereins. Der Olympiastützpunkt stellte für den Bootstransport einen seiner Busse kostenfrei zur Verfügung und der Celler Ruderverein seinen Trailer – beides bereits zum zweiten Mal nach der Teilnahme des Teams bei der Internationalen DRV-Junioren-Regatta in München Anfang Mai. Das Boot, mit dem der Männer-Achter gestartet ist, wurde gesponsert von der Firma Empacher – beim DRC-Anrudern wurde es auf den Namen "Mriya", zu Deutsch "Traum", getauft (Bericht des NDR). Der Frauen-Achter trat mit einem HRC-Boot an, konnte aber im Training der vergangenen Wochen ein Boot nutzen, das der Hamburger Ruderinnen-Club als Leihgabe zur Verfügung gestellt hatte.

Weitere Einblicke in das Training des ukrainischen Teams in Hannover geben die Berichte des Deutschlandfunks sowie von Sat 1.







Katharina Thehos
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RA

Im Livestream - U19 der Ukraine bei der Junioren-EM

21.05.2022  ·  Ruderabteilung
Am 21. und 22. Mai 2022 finden die Junioren-Europameisterschaften statt. Nach zwei Monaten Training in Hannover startet die U19-Nationalmannschaft der Ukraine mit sechs Booten. Die Finalläufe am Sonntag können im Livestream verfolgt werden.

Italien, Lombardei: In den Ausläufern der Alpen erstreckt sich der Lago di Varese. An diesem Wochenende ist er Schauplatz der U19-Ruder-Europameisterschaften und somit Ziel für Ruderinnen und Ruderer aus 29 Ländern. Auch aus Hannover hat sich ein Team auf den Weg Richtung Süden gemacht. Das Junioren-Nationalteam der Ukraine, das seit der Flucht vor dem Krieg in seiner Heimat in der Landeshauptstadt trainiert, startet in Varese bei sechs Rennen: mit einem Männer- und einem Frauenachter, einem Männer- und einem Frauen-Doppelvierer, einem weiteren Männer-Vierer sowie einem männlichen Doppelzweier.

Am Samstag hat das Team die Vor- und Hoffnungsläufe absolviert. Sowohl der Doppelvierer als auch der Doppelzweier der Männer konnten ihre Vorlauf-Rennen gewinnen. Für sie geht es am Sonntag zunächst im Halbfinale weiter; die anderen Boote starten in den jeweiligen Finalläufen. Alle Rennen am Sonntag werden live gestreamt und können verfolgt werden unter https://worldrowing.com/. Um 9.30 Uhr starten die Halbfinal-Rennen, um 11.30 Uhr beginnen die B-Finale und eine Stunde später die A-Finale.

Die bisherigen Ergebnisse der ukrainischen Boote und die Startzeiten am Sonntag:
 
  • JM2x: Platz 1 im Vorlauf – Halbfinale 9.45 Uhr
  • JM4x: Platz 1 im Vorlauf – Halbfinale 9.55 Uhr
  • JM4-: Platz 3 im Vorlauf, Platz 3 im Hoffnungslauf – B-Finale 12 Uhr
  • JW4x: Platz 6 im Vorlauf, Platz 5 im Hoffnungslauf – B-Finale 12.06 Uhr
  • JW8+: Platz 4 im Vorlauf – Finale 14.24 Uhr
  • JM8+: Platz 2 im Vorlauf, Platz 2 im Hoffnungslauf – A-Finale 15 Uhr

Katharina Thehos
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Allzeit gute Fahrt Anrudern 2022

06.05.2022  ·  Ruderabteilung
Vier Bootstaufen, Vorstellung der diesjährigen Athleten, Begrüßung des ukrainischen Juniorenteams und gemütliches Beisammensein: Nach zwei Jahren Corona-Pause hat am 1. Mai das Anrudern der Wassersaison 2022 stattgefunden.

"Allzeit gute Fahrt, immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und stets eine Bootskastenlänge Vorsprung" wünschten die vier Paten den blumengeschmückten Neuzugängen im Bootspark des HRC, als sie sie mit Sekt und glücksbringenden Scherben tauften. Für den Filippi-Riemen-Zweier für den Leistungssport übernahm Oberbürgermeister Belit Onay die Taufpatenschaft. Das Boot trägt nun den Namen "Zweitakter"; die Jungfernfahrt absolvierten Greta Coldewey und Sean Schablack. Den WinTech-Einer für den Breitensport taufte Dirk Brebbermann auf "Pathfinder" und Heike Bartsch ging mit ihm aufs Wasser. Der Taufpate schloss seine Rede mit dem Wunsch, dass das Boot seinem Namen alle Ehre machen und den Maschsee erkunden wird. Jannik Menke taufte den Empacher-Einer für den Kinderrennsport auf den Namen "unverhofft", bevor Joshua Cordini auf die Jungfernfahrt ging. Die Suche nach dem gebrauchten Boot hat rund zwei Jahre gedauert. Doch mit Glück wurde schließlich der "Traum-Einer" gefunden, den der Pate taufte "mit der Hoffnung, dass unverhofft oft kommt". "Carbon statt Kondition" ist der Name des Filippi-Einers für den Leistungssport, den Jonathan Ebel nach der Rede des Paten Malte Liepert anruderte.

Gemeinsam mit den vier neuen Booten gingen ein Vierer des Kinderrennsports, für den neue Skulls angeschafft wurden, sowie drei deutsch-ukrainisch besetzte Achter aufs Wasser. Die Athletinnen und Athleten, die den HRC in der aktuellen Saison in Wettkämpfen vertreten, wurden zuvor vorgestellt. Das applaudierende Publikum gab ihnen vor allem einen Wunsch mit auf den Weg: dass es bei der Siegesfeier im Herbst zahlreiche Erfolge zu feiern geben wird.

Einen besonderen Applaus erhielt zudem das ukrainische Team, das seit Mitte März auf Einladung des Deutschen Ruderverbands in Hannover trainiert und im Rahmen des Anruderns in der Clubgemeinschaft begrüßt wurde. Iryna Dotsenko, Generalsekretärin des Ukrainischen Ruderverbands, dankte den hannoverschen Rudervereinen und der Stadt, die den Aufenthalt und das Training der geflüchteten Sportlerinnen und Sportler sowie des Betreuer-Teams ermöglichen. Dank sprach in diesem Zusammenhang auch der HRC-Vorsitzende Timm Eichenberg aus: den engagierten Mitgliedern des HRC und des DRC, aber auch für die gute Zusammenarbeit dem Deutschen Ruderverband, dem Landessportbund Niedersachsen und insbesondere dem Olympiastützpunkt sowie dem Landesruderverband Niedersachsen, von dem aus Bundesstützpunktleiter Klaus Scheerschmidt die Unterbringung und Betreuung koordiniert. Oberbürgermeister Belit Onay betonte, es sei "eindrucksvoll, wie stark hier Solidarität gelebt wird". Dem Team wünschte er viel Erfolg für die bevorstehenden Wettkämpfe. Dem schloss sich auch der stellvertretende HRC-Vorsitzende Sebastian Proske an: "Wir stehen hinter euch, und möchten helfen, dass ihr eure Nation gut vertreten könnt!"


HRC-Vorsitzender Timm Eichenberg (r.) begrüßte die Gäste; Anton Voronchuk (l.) vom Deutschen Ruderclub übersetzte ins Ukrainische.


Für die Juniorinnen und Junioren der U17 und U19 stehen in den nächsten Monaten mehrere Regatten und Ergocups auf dem Programm.


Mit den Maschseenixen ist erstmalig ein HRC-Frauen-Team in der Ruderbundesliga vertreten.


26 Juniorinnen und Junioren aus der Ukraine trainieren aktuell in Hannover.


Oberbürgermeister Belit Onay (r.) taufte den neuen Renn-Zweier.


Bootswart Malte Liepert (r.) wünschte dem neuen Renn-Einer "dass ich dich nicht in der Werkstatt sehe".


Die neuen Boote und drei international besetzte Achter drehten eine Runde über den Maschsee.






Im Publikum vertreten waren auch die Ehrenmitglieder des HRC.

Katharina Thehos
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