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Nachrichten-Archiv
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RA

Hitzeschlacht auf Binnen- und Außenalster

26.06.2026  ·  Ruderabteilung
32 Grad und eine angekündigte Gewitterfront – das konnte nur eines bedeuten: Es war wieder Zeit für das Staffelrudern.

In diesem Jahr trat unser Verein nicht allein an. Gemeinsam mit dem RV Bismarckschule bildeten wir eine Rudergemeinschaft von insgesamt 31 Personen und waren damit bestens für das Wochenende aufgestellt. Im Zuge dieser Zusammenarbeit entschieden wir uns, jeweils ein Boot pro Verein mitzunehmen – eine Entscheidung, die sich später noch als kleine Herausforderung erweisen sollte.

Die Wahl der Boote fiel schnell: Unser neuester Gig 4x+ "Hansjürgen Scheele", der dank seiner Druckstreben besonders geeignet erschien, sowie der Renn-Gig 4x+ "En En" des RVB waren in unseren Augen die beste Wahl. Dank der Unterstützung des ersten Vorsitzenden des RVB, Matthias Holm, erreichte schließlich auch unser kleiner Anhänger die Binnen- und Außenalster in Hamburg. Nach tatkräftiger Hilfe aller Beteiligten waren beide Boote zügig abgeladen und aufgeriggert, sodass das erste Boot bereits kurze Zeit später an den Start gehen konnte. Das zweite folgte unmittelbar darauf.


Das Boot "Hansjürgen Scheele" kurz vor der ersten Brücke.

Mit leichtem Bedauern stellten wir fest, dass das zunächst angekündigte Gewitter bereits vorbeigezogen war und uns somit die erhoffte Abkühlung verwehrte. Stattdessen lagen acht Stunden Rudern bei konstant hoher Temperatur vor uns, bevor die Veranstaltung um 19 Uhr enden sollte. Hier zeigte sich nun das eingangs erwähnte Hindernis: Da "En En" ein älteres Boot ist und auch die dazugehörigen Skulls nicht dem gewohnten Standard unseres Vereins entsprachen, fiel es vielen unserer Mitglieder zunächst schwer, sich an das Material zu gewöhnen. In der Folge übernahm der kleine Anteil des RVB zu Beginn einen größeren Teil der in "En En" zurückgelegten Rudereinheiten. Glücklicherweise blieb dies nicht von Dauer. Mit der Zeit fanden sich auch unsere Mitglieder mit den Gegebenheiten zurecht, sodass sich die Belastung im weiteren Verlauf gleichmäßig auf alle verteilte.


Das Boot "En En" der Bismarckschule kurz nach dem Start.

Auch das zweite angekündigte Gewitter blieb aus, wodurch die Hitze den gesamten Tag über konstant anhielt. Um 19:30 Uhr fand schließlich die Siegerehrung statt, bei der sich unsere Rudergemeinschaft mit 36 Runden den 15. Platz sichern konnte. Da die Boote bereits zuvor verladen worden waren, konnte sich unser Hänger direkt wieder auf den Rückweg nach Hannover machen – jedoch nicht für lange, denn in einem Jahr sind wir wieder hier und hoffentlich mit einer genauso tollen Truppe wie in diesem Jahr.

Fotos: Kilian Krüger

Fridtjof Apolant
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LS

Niedersächsische Sportmedaille für Timo Strache

24.06.2026  ·  Leistungssport
Große Ehre für unser Mitglied Timo Strache: Timo wurde mit der Niedersächsischen Sportmedaille 2025 ausgezeichnet. Die Ehrung wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung durch den niedersächsischen Ministerpräsidenten und die Sportministerin des Landes verliehen.

Timo erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Hohe sportliche Leistungen im Nachwuchsbereich". Damit würdigt das Land Niedersachsen seine herausragenden sportlichen Erfolge sowie seine Leistungen im Rudersport.

Die Niedersächsische Sportmedaille gilt als höchste sportliche Auszeichnung des Landes Niedersachsen. Insgesamt wurden in diesem Jahr Sportlerinnen und Sportler, ehrenamtlich Engagierte sowie Vereine in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Der HRC gratuliert Timo Strache herzlich zu dieser besonderen Ehrung und ist stolz, einen so erfolgreichen Nachwuchssportler in seinen Reihen zu haben. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem sportlichen Weg und freuen uns auf viele weitere Erfolge im HRC-Trikot.

Timm Eichenberg
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Erw

Anfängerausbildung mit rekordverdächtiger Beteiligung

09.06.2026  ·  Breitensport Erwachsene
"Boah, das wackelt ja viel mehr als im Ruderbecken!" Die ersten Schritte, oder besser Schläge, im Ruderboot haben es in sich. Insgesamt 80 Interessierte haben sich zwischen März und Juni dieses Jahres für die Entdeckertage des HRC von 1880 angemeldet.

Die ganz Hartgesottenen ließen sich auch von einem beim Wohnungsumzug gebrochenen Daumen nicht von dem Spaß abhalten. Es gab viele glückliche Gesichter, die nach der Entdeckertour mit der Sonne um die Wette strahlten.

Wer Feuer gefangen hatte, machte weiter in einem der drei Schnupperkurse. An sechs Terminen wurden mit wechselnden Betreuern Wende, Rückwärtsrudern und diverse Kommandos geübt. Von Mal zu Mal klappte es besser, so dass viele ihre geschundenen Hände und den ein oder anderen Regenschauer achselzuckend in Kauf nahmen. Am Ende des Kurses steht nun für viele Teilnehmer fest, dass sie ab jetzt häufiger in den Maschsee stechen wollen. Die ersten Clubmitglieder sind bereits gewonnen und wurden beim regelmäßig stattfindenden Gigboot-Training herzlich begrüßt.

Während der letzte Schnupperkurs gerade läuft, kann man auf jeden Fall festhalten, dass 2026 mit insgesamt 65 Schnupperkursteilnehmern ein rekordverdächtiges Jahr war. Ein großes Dankeschön geht an die vielen als Steuerpersonen, Mitruderer und Motivatoren helfenden Mitglieder des Clubs, ohne die das alles gar nicht möglich wäre.


"Süden offen" – auch das Handling der Boote an Land wurde geübt


Gemeinsames Zu-Wasser-Lassen


Skull-Mikado auf dem Steg


Letzte Vorbereitungen fürs Einsteigen


Bereit zum Ablegen


"Fertigmachen zum Rückwärtsrudern" – die Manöver wurden mit jedem Termin anspruchsvoller


"Frei weg" – viele Absolventen der Schnupperkurse werden künftig regelmäßig ihre Runden auf dem Maschsee drehen

Robert Garmann
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Erw

Vogalonga 2026 - eine Reise voller Erlebnisse

28.05.2026  ·  Breitensport Erwachsene
Sommer, Sonne (29 Grad), Wasser, Venedig, über 8.000 Teilnehmende in 2.200 Booten auf und unter Wasser sowie ein runder Geburtstag. Welch ein Erlebnis für die Jugendlichen und Erwachsenen des Breitensports!

Schon im letzten Jahr keimte der Wunsch auf, zur Vogalonga nach Venedig zu fahren. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Stadtmobil gebucht, die Quälerei um die Anhänger geklärt, Ferienwohnungen gebucht, zur Regatta angemeldet und los geht's. Mit 30 Leuten aus JA-BS und BS ging es über Luft, Schiene und Straße über die Alpen. Zum 50. Geburtstag der Vogalonga waren wir nicht die Einzigen! Das Orga-Team und die Teilnehmenden mussten immer wieder ihre Flexibilität und italienische Gelassenheit unter Beweis stehen. So wurde z.B. spontan ein neues Zwischenlager in der Stadt ausfindig gemacht, was sich als absoluter Vorteil entpuppte.


Das Transport-Team bei der Alpenüberquerung

Am Pfingstsonntag um 9 Uhr kam per Kanonenschlag das Startsignal vor dem Markusplatz. Und los geht's. Wer im vorderen Feld der Bootskolonne war, kam gut durch. Wer eher im Mittelfeld oder im hinteren Feld war, ließ sich mittreiben. An den Engstellen kam es immer wieder zu Staus mit Volksfestcharakter. Dieses Knäul an unterschiedlichen Bootstypen entwirrte sich dann aber auch wieder scheinbar rein zufällig.


Die Durchfahrt unter der Rialto-Brücke ist immer etwas ganz Besonderes.

Mit zunehmendem Tag wurde der eigentlich ruhende Schiffsverkehr dann doch nervöser und nahm zu. Bis die Wellen ein unerwartetes Ausmaß annahmen. "Kann das sein, dass wir sinken?" "Hamburg" hat seine Standfestigkeit bewiesen und ist unsinkbar, obwohl es keine Luftkästen hat! Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen. Ganz im Gegenteil: Die örtliche Feuerwehr hat gerettet und abgeschleppt und der örtliche Ruderverein gastfreundlich mit trocknen T-Shirts und Rotwein begrüßt.


Wuselig wurde es an den Engstellen.

Zwischen 3,5 und 8 Stunden brauchten unsere sechs Gigboote vom Start am Markusplatz bis zum Regattaplatz in Fusina am Hafen. Die geschafften und glücklichen Gesichter zu sehen, die euphorischen Geschichten zu hören im wohlverdienten Schatten, war ein Moment unglaublicher Dankbarkeit. Allen geht es gut. Gesunkene sind wohl auf, Orientierungslose haben das Ziel gefunden und Vermisste tauchten freudestrahlend auf. Ein Hochgenuss von Gemeinschaft!


Blick vom Glocken-Turm auf den Markusplatz

Ob wir das noch mal tun würden? Wenn sich genug Verrückte und Abenteurer finden lassen. Venedig würde sich bestimmt freuen. Im nächsten Jahr soll es aber erstmal in die andere Stadt der Brücken und Grachten gehen – nach Amsterdam. Und das auf eigene Faust.

Euer Orga-Team - Matze, Jan und Ralf
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Ma

Die SilverEagles in Wien

21.05.2026  ·  Masters
Nach längerer Zeit starteten die SilverEagles, die älteste HRC-Masters-Mannschaft, am 9. Mai 2026 mal wieder außerhalb Hannovers bei der Langstreckenregatta "Wienerachter".


Die SilverEagles vor dem Bootshaus des Veranstalters Wiener RC Pirat

Diese auswärtigen Regattabesuche sind bei den SilverEagles relativ selten, da die Regattateilnahme in der Regel auch mit einem etwas zeitaufwendigeren Städteerlebnisbesuch verbunden sein soll. Das ist nicht so leicht in den Terminplan einzubauen, da die älteren Eagles oft privat in der Weltgeschichte umhergeistern und es den jüngeren, die noch in den Beruf oder die Kinder- oder Enkelbetreuung eingebunden sind, oft schwer fällt, sich für mehrere Tage von zu Hause loszueisen. So war es auch dieses Mal: Das Ziel, in Wien zu starten, stand schon lange fest, aber von der eigentlichen Stammmannschaft gab es lange Zeit nur sechs Teilnahmezusagen und auch ein Steuermann war nicht aufzutreiben. Den Start des Achters sicherten schließlich Martin Deißler vom RV Linden und Michael Schrader, nach München ausgereister HRCler, der bei einem kürzlichen Besuch in der alten Heimat fast zufällig eingekauft wurde. Großer Dank gilt den beiden. Der Steuermann wurde schließlich zusammen mit dem Boot vom veranstaltenden Verein WRC Pirat ausgeliehen. Wie sich später herausstellte, war das ein besonderer Glücksfall, da Pirat Thomas ein wirklich sehr erfahrener Steuermann ist, der die Regattastrecke auf der alten Donau sehr genau kennt, die Mannschaft in ihrem Rhythmus stark unterstützte und sie bei der Wende in der Mitte der 4,8 Kilometer langen Strecke perfekt um die nicht einfach zu nehmenden drei Bojen kommandierte.


Die SilverEagles mit Leihboot und Leih-Piraten-Steuermann Thomas

Als Besonderheiten, die uns überhaupt erst motiviert hatten, am Wienerachter einmal teilzunehmen, sind insbesondere zu nennen:
  • die Weltstadt Wien, die immer eine Reise wert ist,
  • das für Mitte Mai dort in der Regel zu erwartende stabile Frühsommerwetter,
  • ein zumindest für normale Regatten selten eingesetztes GPS-Tracking-System, mit dem der Rennverlauf verfolgt werden kann (von den Zuschauern live auf dem Bootsplatz und von Mannschaften später im Internet),
  • ein Schwarm von Drohnen, der die Mannschaften begleitet, um schöne Bilder und Videos der Rennen zu ermöglichen,
  • die Strecke auf der zunächst relativ breiten "Alten Donau", die eine Durchführung der Regatta mit 56 Achtern in nur sechs Abteilungen mit bis zu zehn parallel startenden Mannschaften ermöglicht und später durch Verengung zu interessanten Positionskämpfen und einigem Gerangel führen kann. Start und Ziel direkt vor dem Bootshaus des WRC Pirat lassen, ähnlich wie in Bernkastel, eine gute Sicht der Zuschauer auf einen größeren Teil des Rennens erwarten.


Die anfangs breite Regattastrecke…


…auf der bis zu zehn Boote in einem Lauf starten können

Tatsächlich wurden unsere hochgesteckten Erwartungen an die Regattateilnahme mehr als erfüllt. Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und moderater Wind den ganzen Tag. Durch die Übertragungen von den Drohnen und dem GPS-Tracking-System, durch Live-Kommentare und die lebendige Atmosphäre auf dem Regattaplatz ergab sich ein wirklich mehr als kurzweiliges Regattaerlebnis für Teilnehmer und Zuschauer.


Screenshot: Online-Rennverfolgung mit GPS-Trackern

Die perfekte Organisation bei gleichzeitig typisch wienerischer Gelassenheit und Freundlichkeit ließ keine Wünsche übrig. Und auch mit unserer Ruderleistung waren wir – nur kurz nach unserem Saisontrainingsbeginn Ende März – mehr als zufrieden. Mit einer Mannschaft, die am Tag zuvor in dieser Besetzung zum ersten Mal zusammen im Boot saß, ging es mit gutem Rhythmus und mit für uns schwindelerregend hohen Schlagzahlen über die gesamte Strecke von 4,8 Kilometern. Am Ende kamen wir in unserem bunt zusammengestellten Lauf mit zwei starken Junioren- und sieben Masters-Achtern der Altersklassen D - G als siebtes Boot ins Ziel. In der Gesamtwertung ergab sich Platz 32 von 58.

Auch das sei am Rande noch erwähnt: Seit langer Zeit waren wir in unserer eigenen Altersgruppe G (Ü65) endlich mal wieder schnellstes Boot :) und nicht – wie sonst üblich – ewige Zweite. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass wir damit gleichzeitig Vorletzte waren 8-). Nur ein einziger Gegner, eine Renngemeinschaft aus fünf Wiener Ruderclubs, hatte gegengemeldet, dieser konnte dafür aber deutlich auf Abstand gehalten werden.

Das Résumé: wunderbares Frühsommer-Ruderereignis mit viel Erlebnisqualität drum herum bei den gemeinsamen Abenden und Stadtausflügen und mit einer Superatmosphäre in der Hannover-Reisegruppe aus einer Ruderin, sieben Ruderern und der fünfköpfigen Begleit- und Aufsichtscrew. Man könnte also meinen, eine Wiederholung im nächsten Jahr sei schon fest eingeplant. Doch es gibt ja noch so viele andere besuchenswerte Regatten und die zeitlichen Kapazitäten der Alten für derartige Aktionen sind neben den vielen anderen Aktivitäten nun mal begrenzt.

Bilder: Karin Fick + WRC Pirat

Karl-Michael Baumgarten
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GC

Jürgen Thoms

14.05.2026  ·  Gesamtclub
Abschied zu nehmen ist unendlich schwer – unser Jürgen Thoms, ein Urgestein des Hannoverschen Ruder-Clubs, ist urplötzlich von uns gegangen. Er war ein markanter Vertreter innerhalb des Leistungssports und konnte hier zu Beginn seiner Ruderkarriere mit 37 Regattasiegen einschließlich zweier Meisterschaften (Jugend/Senior) im Großboot seine Erfolge feiern.

Dann war Thommy, wie er im Club genannt wurde, der Mann im Hintergrund. Über seine Firma für Kohle und Öl war der Kleinlastwagen als Zugmaschine für den Bootsanhänger stets mit unterwegs. Als aktives Mitglied bei den "Alten Herren" nahm er immer interessiert am Clubgeschehen teil. Als bindendes Mitglied gelang es Thommy, die Montagssportgruppe der AHs zusammenzuführen und zu leiten. Die Montage waren in den Wintermonaten ein steter Treffpunkt und eine lebendige Zeile innerhalb des Clubs. Des Öfteren musste er aber auch im Winter auf den Sport verzichten; dann versorgte er die plötzlichen "Kaltsitzer" mit Kohlen bzw. später auch mit Heizöl.

Ob des Tributs an das Alter war Thommy seit einigen Jahren jedoch als interessierter Zuschauer bzw. Zuhörer von ganzem Herzen stets dabei. Mit Jürgen Thoms verliert der Club ein zurückhaltendes und stilles Mitglied. Für seine Tätigkeit sagen wir dem Ehrenmitglied herzlichen Dank! "Thommy" wird unvergesslich bleiben.

Jürgen Dabrat
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RA

Ein sonniger Saisonstart und drei neue Boote

05.05.2026  ·  Ruderabteilung
Am 1. Mai kletterten die Temperaturen zum ersten Mal in diesem Jahr in Richtung der 25-Grad-Marke – perfekte Bedingungen für das traditionelle Anrudern des Hannoverschen Ruder-Clubs.

Ob es nun der Wettergott war oder das Organisations-Geschick von Veranstaltungswartin Ulrike van der Beck: Bei blauem Himmel und leichter Brise strahlten die zu taufenden Boote mit den Wellen des Maschsees um die Wette. Vom Kinderrennsport bis zu den Alten Herren waren Mitglieder aus allen Alters- und Leistungsklassen des Vereins auf dem Bootsplatz vertreten.


Die neuen Boote vor ihrer Taufe

Die einzelnen Sparten stellten sich und ihre Saisonziele vor, bevor drei neue Boote in den Verein aufgenommen wurden: Ein Einer trägt künftig den Namen "Phönix", ein Zweier ohne heißt jetzt "Unsinkbar II" und ein gesteuerter Vierer wurde "Grünau" getauft.


Der Vierer "Grünau" bei seiner Jungfernfahrt

Anschließend stachen die neuen Boote zum ersten Mal in See, der Leistungssport ging für eine weitere Trainingseinheit aufs Wasser und weitere Jugendliche und Erwachsene übten sich im Slalomrudern um die zahlreichen Tretboote und Schwäne, die auch in diesem Jahr die vertraute Atmosphäre des Maschsees ausmachen. Auf dem Bootsplatz regte derweil das Purzel-Buffet zu Gesprächen und gemütlichem Verweilen an.

Katharina Thehos
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KRS

Die Welt zu Gast bei Kühen - Jugendcamp der U15 in Otterndorf

09.04.2026  ·  Kinder-Rennsport
Es ist März, die Tage sind noch kurz und unbeständig, mehr Regen als Sonne und Sicherheit auf dem Wasser sammeln konnte man im langen Winter auch noch nicht. Die perfekten Bedingungen also, um sieben Sportlerinnen und Sportler des Kinderrennsports gemeinsam mit Sack, Pack und Trainerentourage in Bus und Benz zu stecken, um vom 21.03. bis 28.03. ein Jugendcamp mit Rudern, Gemeinschaftsaktionen und ein bisschen Bildungsauftrag an der Nordseeküste/Elbküste zu absolvieren.

Vor Ort, traditionell im Bootshaus des TSV-Otterndorf, angekommen, warteten zur Enttäuschung vieler leider noch keine Kühe (denen war es wohl noch zu kalt). Glücklicherweise wurde das durch einen hochmotivierten Bauern kompensiert, der Tag und Nacht auf der Wiese hinterm Schlafraum die Gülle ausfuhr. So wurde das Bedürfnis nach "raus aufs Land" doch ordentlich gestillt und es gab ausnahmsweise mal keine Diskussionen, ob nicht besser mit offenem Fenster geschlafen werden sollte.
Ruderisch präsentierte der Kanal sich dieses Jahr ausgesprochen ruhig. Neben uns waren lediglich die Lokalmatadoren aus Otterndorf mit einer kleinen Gruppe anwesend sowie eine, im Vergleich zu den Vorjahren, überschaubare Anzahl externer Kinder und Junioren aus Lüneburg. Es konnte (glücklicherweise?) also nicht der Otterndorfer-Steg-Stau für die Regatta geübt werden und auch auf dem Wasser war außerordentlich viel Nichts. Ganz allgemein präsentiert sich der Hadelner-Kanal für jemanden, der nur das Maschseekarussell gewohnt ist, wie eine andere Welt. 30 Kilometer ohne Wende geradeausrudern ist genauso möglich, wie bei Windstärke 8 im Schutze des Deiches noch ruderbares Wasser zu finden. Glücklicherweise war beides, zur Freude der teilweise 10-Jährigen, nicht nötig und wir konnten uns auf kürzere Rudereinheiten mit unangenehm-welligen Bedingungen beschränken. Wettermäßig gab es ebenfalls keinerlei FOMO. Von kurz-kurz bei 20°C und Sonne über schnelle Wechsel von klarem Wetter zu dichtem Küstennebel und wieder zurück in unter 10 Minuten bis bissige Böen mit Schnee, Hagel und blauen Fingern war alles dabei, sodass die Vitamin-C und Vitamin-Mimimi-Speicher ordentlich aufgefüllt werden konnten. Trotzdem, oder genau deshalb, konnten erstaunlich viele Wasserkilometer gesammelt werden.
So wurde in nur einer Woche beachtlich viel gelernt. Über Rudern, Rudertechnik, Durchhaltevermögen und Bootskunde (abhängig voneinander). Fleißenten, Magerquark, Spinnen und Tod durch Brot (unabhängig voneinander). Um zusätzlich den Bildungsauftrag zu erfüllen, wurden die Kids nahezu täglich herausgefordert. In nur gemeinschaftlich zu lösenden Detektivrallys und Kreuzworträtseln mussten in 67 Runden durch die Innenstadt die Geheimnisse um Otterndorfs Utröper und Haie gelöst werden. Um neben Haferkeksen und Gummibärchen auch vernünftige Ernährungsalternativen zu bieten, mussten alle Kinder (mehrfach) zum Kochlöffel greifen und für die warmen Mahlzeiten auf dem Tisch sorgen. Hier wurde in ganzer Linie nicht enttäuscht, die Notfallnummer vom Pizzabringdienst musste nie gerufen werden und frei nach dem Motto "ohne Mampf kein Kampf" sind wir nun alle bereit, die kommende Regattasaison richtig anzugreifen. Los geht es Anfang Mai in Bremen, gefolgt von einem Dejà-vu in Otterndorf, dem Landesentscheid der Nordländer in Hamburg und dem Bundeswettbewerb in Münster im Juli.





Julian Lange
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RA

Clubkleidung

03.04.2026  ·  Ruderabteilung
Liebe Mitglieder,
der Shop unseres Herstellers Champion-System hat endlich wieder seine Tore geöffnet! Ab sofort und noch bis zum 12. April könnt ihr euch mit Bekleidung aus folgenden Bereichen eindecken:
  • Rudern
  • Fahrrad
  • Laufen/Training
  • Casual
  • Accessoires

» https://champ-sysgermany.com/collections/hrc-bestellung-2026

Damit ihr bestens informiert seid, habe ich für euch eine kurze Übersicht der neuen Bekleidung zusammengestellt. Was sie kann, was sie besonders macht und wie der Bestellprozess abläuft:

Rudereinteiler:
Endlich sind von Champion-System auch Rudereinteiler bestellbar: Das traditionell-klassische Design des Renneinteilers ist gemäß Ruderordnung des HRC v. 1880 auf Regatten verpflichtend und einheitlich von der gesamten Bootsmannschaft zu tragen und bleibt selbstverständlich erhalten. Der Trainingseinteiler als Zusatz interpretiert die Farben des HRCs neu und ist die zeitgemäße und unverwechselbare Repräsentation der Vereinsidentität im alltäglichen Trainingsbetrieb.


Casual:
Für die Pausen zwischen den Einheiten sind jetzt Poloshirt, Zip-Hoodie und Windbreaker im charakteristischen Clubdesign verfügbar und machen auch abseits des Bootes eine gute Figur! Wer es etwas dezenter mag, wird ebenfalls fündig: Der Canterbury-Fleece-Hoodie sowie kurze und lange Hosen passen zu jedem Anlass. Egal ob Hochzeit, Geschäftsessen oder einfach auf dem Weg zum Club.


Laufen und Training
Um nicht nur auf sondern auch um den Maschsee, im Kraftraum oder beim nächsten Hallentraining eine gute HRC-Figur zu machen, empfehlen sich die Run-Shirts (kurz oder lang), Shorts, Sport-BH oder Tights. Letztere sind sogar auf der ganzen Länge per Reisverschluss innerhalb von Sekunden ausgezogen – ohne im Boot halb zu kentern oder auf schlammigen Regattaplätzen umständlich die Adiletten auszuziehen.


Fahrrad:
Wie im Design vom Trainingseinteiler wurde die gesamte Kollektion neu gestaltet. Als Hersteller von Radbekleidung ist Champion System absolut Rennerprobt und hat mit Tadej 2020 unter anderem die Tour de France gewonnen. Langsam fahren und gut aussehen ist aber natürlich genauso empfehlenswert. Neben Trikots und Bibs auch als Renneinteiler (bitte nicht mit dem Rudereinteiler verwechseln) sowie diverse Accessoires wie Armlinge etc. erhältlich.


Accessoires:
Alles was ihr bis hierhin vermisst habt kommt nun. Socken? Ja! Mützen, Caps, Visor? Klaro! Handtücher? Auf jeden Fall! Turnbeutel? Warum nicht? Piratenbandana? Weird flex aber greift zu! Hinweis zum Schlauchschal: Es handelt sich um einen 10er-Pack. Gut, wer direkt für seinen Achter mit Steuermannfrau und Trainerfraumann bestellt. Falls nicht, schreibt mir kurz. Sofern genug Interessenten da sind, bringe ich euch zusammen.



Und hier folgt noch ein kurzes FAQ:

Wie geht es mit JL weiter?
So wie bisher! Die spezifische Ruderbekleidung ist weiterhin über die Bluetique erhältlich und wird auch nicht eingestellt. Neben dem rund um die Uhr JL-Webshop werden zukünftig auch wieder regelmäßige Sammelbestellungen gestartet.

» https://ssl.maschsee-sport.de/hrc/mitglieder/bluetique.php

Was kosten die Klamotten?
Der Hersteller Champion System bietet die Trikots und Hosen in unterschiedlichen Preiskategorien an, die sich je nach gewünschter Qualität und Ausstattung unterscheiden (siehe unten). Beachtet, dass die Nettopreise angezeigt werden. Die Endpreise inklusive Mehrwertsteuer werden vor der Bezahlung im Einkaufswagen angezeigt.

Die Sachen gefallen mir gut und ich möchte Sie gerne bestellen. Wie mache ich das?
Ihr könnt die Klamotten selbständig im Teamshop auswählen, bestellen und direkt per Kreditkarte, Google-Pay oder Klarna bezahlen. Nur so kann die Bestellung direkt ausgelöst werden und die Produktion der Kleidung zeitnah beginnen.

Ich möchte endlich mit meinen neuen Sachen auf das Rad, wie lange dauert es bis die Kleidung in Hannover ist?
Die Klamotten werden nicht individuell verschickt, sondern gesammelt ausgeliefert. Nach Ende der Bestellfrist dauert es etwa vier bis sechs Wochen, bis die Kleidung bei uns am Verein ist.

Was bedeuten "Club-Cut" und "Race-Cut"?
Champion System bietet die Jerseys und Jacken in zwei verschiedenen Schnittformen an. Der "Race-Cut" ist Aerodynamisch vorteilhaft sehr enganliegend und am Bauch etwas kürzer (s.o.). Der "Club-Cut" hat sowohl in der Länge als auch in der Weite +4cm und sitzt damit etwas weiter. Ideal für alle, die sich nicht nach ihrem Trainingsplan ernähren! Zusätzlich lässt sich auch die Armlänge ändern.

Worin unterscheiden sich das "Pro", "Aero", "Summer" und "Lite" Trikot?
Das "Pro" Variante ist das normale Standardtrikot (empfohlen!). Das "Aero" Trikot ist noch einmal etwas enger geschnitten als der Standard "Race-Cut" und besitzt eine andere Oberfläche als die "Pro" Variante. Aufgrund des engen Schnitts ist es wirklich nur für guttrainierte Sportler zu empfehlen. Die "Summer" und "Lite" Jerseys sind vom Material her sehr dünn und extra atmungsaktiv und daher nur für heiße ("Summer), bzw. sehr heiße ("Lite") Tage geeignet.

Und die Hosen?
Die Männer haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Sitzpolstern. Das "Veloce" Polster ist dünner und leichter und damit vor allem für kurze Fahrten oder sehr leichte Sportler geeignet. Das "Granfondo" Polster ist dicker und damit besser für lange Touren geeignet. Für Frauen gibt es nur das "Donna Forte" Sitzpolster, was in etwa dem "Granfondo" Polster der Männer entspricht. Zusätzlich kann die Beinlänge ("inseam lenght") angepasst werden.
Alle Hosen können zudem als Bibshorts (mit Trägern) oder normale Shorts (ohne Träger) bestellt werden.

Wie unterscheiden sich die "Tech+", die "Performance+" und die "Apex+" Linie?
Die drei Linien unterscheiden sich nur in der Qualität und den verarbeiteten Materialien. Der Schnitt, das Aussehen und die Sitzpolster sind bei allen Klamotten identisch. Die "Performance" Linie bietet hier einen guten Kompromiss aus hoher Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit bei einem angemessenen Preis.

Wie wird die Größe für meine Kleidung ermittelt?
Die Größe der Trikots fällt grundsätzlich "normal" aus. D.h. wer im Alltag Kleidergröße M trägt, dem wird auch das Jersey in Größe M gut passen. Die Hosen fallen, insbesondere bei sehr muskulösen Oberschenkeln, etwas enger aus. Im Zweifel sollte hier die größere Größe bestellt werden. Es empfiehlt sich aber, anhand der Größentabelle die Größe noch einmal zu kontrollieren.

» https://eucustom.champ-sys.com/Doc/Complete_Size_Guide.pdf

Gibt es Kindergrößen?
Ja. Die korrekte Größe könnt ihr der Größentabelle entnehmen.

Ich bin mir immer noch unsicher mit der Größe. Gibt es Musterkleidung?
Für die Rudereinteiler liegen Größenmuster am Verein. Vieles anderes ist bereits aus anderen Bestellungen vorhanden. Meldet euch gerne bei mir, wenn euch die Größentabelle nicht weiterhilft.

Mein Trikot ist am Bauch sehr kurz. Ist das richtig?
Durch die vorgebeugte Haltung auf dem Rennrad sind die Trikots am Bauch deutlich kürzer geschnitten als normale Kleidung, sodass sich hier im Sitzen keine störenden Wülste bilden. Wer das nicht möchte oder das Trikot auch regelmäßig im Boot tragen möchte, kann den länger geschnittenen "Club-Cut" wählen.

Ich habe meine neue Radbekleidung bekommen, kann ich damit gleich aufs Rad gehen?
Es empfiehlt sich die neue Radbekleidung vor der ersten Benutzung einmal zu waschen. Ansonsten kann es kleine Flecken geben, die sich auch durch Waschen nicht mehr entfernen lassen.

Muss ich etwas beim Waschen meiner neuen Radbekleidung beachten?
Unser Lieferant der Ruderbekleidung JL gibt folgende Empfehlungen zum Waschen, die sich auch auf die Klamotten von Champion System übertragen lassen:
"Bitte bedenken Sie, JL Bekleidung wird aus hochwertigen Funktionsmaterialien hergestellt. Diese Fasern sind robust und bei richtiger Wäsche/Behandlung äußerst langlebig. Damit die Freude an Ihren JL Artikeln bleibt, haben wir folgende Tipps für Sie:
  1. Waschen Sie nur mit handelsüblichem Vollwaschmittel, bitte verwenden Sie keine Bleichmittel.
  2. Waschen Sie kalt oder maximal mit 30 Grad Celsius. Die Wäsche wird sauber und auch der Geruch verschwindet.
  3. Verwenden Sie keinen Wäschetrockner(!) Ein Wäschetrockner wird beim Trocknen über 75 Grad Celsius warm (heiß) und kann so Ihre JL Artikel dauerhaft beschädigen.
  4. Drehen Sie JL Artikel zum auf der Leine Trocknen auf "links", so kann die Sonne den Farben nichts anhaben."

Ein Kleidungsstück ist kaputt gegangen, obwohl ich damit nur auf dem Rad gefahren bin. Was soll ich tun?
Das ist ärgerlich, kann in seltenen Fällen jedoch vorkommen. Unser Lieferant gibt jedoch eine Garantie auf die Verarbeitung der Nähte sowie die Beständigkeit der Farben der verwendeten Stoffe. Nehmt in diesem Fall bitte direkt mit dem Lieferanten Kontakt auf, damit ein Austausch erfolgen kann

Julian Lange
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RA

Ehrung im Bundeskanzleramt

31.03.2026  ·  Ruderabteilung
Sydney Garbers für Universiade-Erfolg ausgezeichnet

Große Bühne für eine starke Leistung: In der vergangenen Woche wurde Sydney Garbers im Bundeskanzleramt für seinen sportlichen Erfolg bei den FISU World University Games 2025 geehrt. Als Teil des deutschen Teams gewann er dort die Silbermedaille im Mixed-Doppelvierer – ein herausragender Erfolg im internationalen Hochschulsport.
Die feierliche Auszeichnung wurde von der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt vorgenommen und würdigte die Leistungen der deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinner bei den diesjährigen Spielen. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, der die Bedeutung des studentischen Spitzensports in Deutschland unterstreicht.

Neben der Ehrung bot die Veranstaltung auch Raum für persönlichen Austausch: In Gesprächen mit Abgeordneten konnten die Athletinnen und Athleten ihre Perspektiven einbringen – insbesondere zu den Herausforderungen und Chancen bei der Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium. Dieses Thema steht zunehmend im Fokus, da viele Talente auf flexible Rahmenbedingungen angewiesen sind, um sowohl akademisch als auch sportlich erfolgreich zu sein.

Wir gratulieren Sydney Garbers herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und sind stolz auf seinen Erfolg!


Timm Eichenberg
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