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LS

24.06.2019

DJM - Zusammenfassung (Leistungssport)


Viel Licht, wenig Schatten und ein Medaillenregen auf den deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17/U19/U23.

'+++ Janka Kirstein errudert Gold und Silberund ihren Rollsitz im U23-Achter zu den Weltmeisterschaften. +++ Birte Schaperjahn und Greta Coldewey holen bei den leichten Juniorinnen-B Gold im Doppelvierer und Bronze im Doppelzweier. +++ Timo Strache rudert im leichten Junior-B-Einer vorne weg und holt Gold. +++ 4. Platz und Finalteilnahme für Raavi Nasser im leichten A-Doppelvierer. +++ Sieg im B-Finale für unseren Junior-B Doppelvierer und unseren Juniorinnen-B Doppelzweier. +++

Der Empfang für unsere Sportler findet schon heute (24.6.) um 19:30 Uhr im Bootshaus des DRC, Roesebeckstr. 1, statt.

Janka startet am Samstag schon den Medaillenregen für den HRC. Im Zweier-Ohne fuhr sie mit Partnerin Lena Osterkamp (DRC) gleichauf mit den späteren Siegerinnen aus München/Regensburg über die 1000m-Marke. Dem Spurt der Gegnerinnen bei 1200m hatten sie zunächst nichts entgegenzusetzen und gingen mit einem 4-sec-Rückstand auf die letzten 500m. Hier konnten sie den Entspurt zünden, jedoch rettete die Süd-Kombination 1,7 Sekunden über die Ziellinie. Im Achter führte Schlagfrau Janka ihre Kombination zu einem Start-Ziel-Sieg und der Revanche gegen die Südies.

Am Sonntag legten Birte und Greta nach. Im Doppelzweier kämpften sie sich einmal durch das halbe Feld. Langsam gestartet kamen sie auf Platz 5 über die 500m, konnten gen Ziel jedoch sogar noch den Zweiten angreifen und gewannen Bronze. Im Hannover-Doppelvierer hatten sie dann aus ihren Fehlern gelernt und gingen mit lediglich einer halben Sekunde Rückstand über die 500m Marke. Der Rest des Feldes hatte ab dort wenig entgegenzusetzen und ein ungefährdeter Sieg mit Wasser zum Zweiten ist das Ergebnis.

Timo hatte erst zu der Meisterschaft in den Einer gewechselt, deshalb wusste hier noch niemand, was zu erwarten war. Einen kleinen Vorgeschmack konnte er schon im Vorlauf abgeben, den er mit den berüchtigten Ackerlängen gewann. Im Finale wich er nicht von diesem Plan ab und ruderte vorne weg zu Gold.

Raavi fand sich nach einer Saison mit Timo im Doppelzweier zur Meisterschaft im Doppelvierer mit Hamburg/Bremen/Witten. Hier gab es ein erwartet enges Rennen, mit einem Unterschied von 3 Hundertstel Sekunden zwischen Silber und Bronze. Raavi saß leider in dem Boot auf dem undankbaren 4. Platz und verpasst um 0.79 Sekunden eine Medaille.

Carlotta und Finja konnten sich im Halbfinale denkbar knapp nicht für eine Finalteilnahme empfehlen. Im B-Finale hatten sie sich den Start scheinbar von Birte und Greta abgeschaut. Sie mussten sich von Platz 3 auf den 500m Marke nach vorne vorkämpfen. Im Ziel hatten Sie dann Wasser zur Hannover-internen Konkurrenz vom Schülerruderverein und den Sieg im B-Finale in der Tasche.

Auch dem B-Doppelvierer mit Leonard Mahler, Malte Jopp, Lorenz Schütt, Fabian Bartkowiak und Steuerfee Merle Gerstmann war eine Finalteilnahme nicht vergönnt. Im B-Finale haben sie dann nochmal alles aus sich herausgeholt und gewannen dies mit fast 3 Sekunden Vorsprung, der Fachjargon sieht hier das Wort ungefährdet vor.


Copyright: Marcel Kipke

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Lorenz Quentin
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LS

18.06.2019

DJM: Ausblick (Leistungssport)


Am Wochenende stehen mit den Deutschen Jahrgangs- und Jugendmeisterschaften der Saisonhöhepunkt für unsere jugendlichen Leistungssportler an. Das Trainerteam Martin Lippmann, Pascal Geißler, Malte Liepert, Tobias Braun und Pia Thomsen betreut dabei eine zwölfköpfige Sportlertruppe mit unterschiedlichen Aussichten (genaueres weiter unten).

In den 'älteren' Jahrgängen will Janka Kirstein beweisen, dass sie zu den Topleuten im U23-Bereich gehört. Sie hatte den Sprung in den A-Bereich knapp verpasst.

Für alle Schlachtenbummler und Regattatouristen ist hier die Adresse für die Navigationsgeräte:
An der Regattastrecke 1, 14772 Brandenburg an der Havel

Janka Kirstein startet bei den U23 im Zweier und im Achten. In beiden Klassen soll es eine Medaille werden, über die Farbe wird im Zweifel zum Ziel hin gespurtet.

Carlotta Brunck und Finja Giesemann starten im 'schweren' Doppelzweier bei den B-Junioren (U19). Beide sitzen seit Beginn der Saison zusammen in diesem Boot und haben sich mittlerweile gut eingegrooved. In den vorangegangenen Regatten in Köln und Hamburg haben sie sich durchgehend in den Top10, gerne auch im A-Lauf präsentiert. Mit 20 Booten starten sie in einer starken Konkurrenz.
Konservative Prognose des Autors: Halbfinale ist auf jeden Fall drin. Die Qualifikation fürs A-Finale ist abhängig von der Tagesform und der Setzung des Halbfinals.

Birte Schaperjahn und Greta Coldewey stellen sich 8 weiteren Booten im leichten B-Doppelzweier. Sie sitzen seit dem Trainingslager zu Ostern zusammen und sind auf den Vorbereitungsregatten stets vorne mitgefahren. Mit Birtes Erfahrungen aus dem Start im Einer letztes Jahr stehen ihre Chancen gut.
Zudem fahren sie den leichten Doppelvierer zusammen mit dem Schülerruderverein Hannover. Hier starten nur 6 Boote.
Konservative Prognose des Autors: Das Finale im Zweier ist bei 9 Booten auf jeden Fall drin. Hier kann, wie auch im Vierer, alles passieren.

Timo Strache war als B-Junior über die Saison verteilt mit Raavi Nasser bei den A-Junioren unterwegs. Zur Meisterschaft hat er zurück in den Einer gewechselt und profitiert stark von seinen Erfahrungen im A-Bereich. Bei 28 Booten und ohne vorhergegangene Vergleich ist hier eine Voraussage schwierig.
Konservative Prognose des Autors: Das Halbfinale ist drin, wird jedoch hart. Ab dem Moment ist eine weitere Prognose bei den B-Junioren auf der schwierigen Regattabahn in Brandenburg quasi nich möglich.

Besagter Raavi startet zusammen mit Hamburg, Bremen und Witten im leichten Doppelvierer bei den A-Junioren. Hier ist traditionell die Konkurrenz eng, wobei die absoluten Top-Leute meist bei den Schweren starten.
Konservative Prognose des Autors: Bei acht Booten ist ein Erreichen des Finales möglich. Hier entscheidet bei den Leichtgewichten die Tagesform und des Substanzverlust durch die Gewichtsgrenze über eine mögliche Medaille oder Holz.

Fabian Bartkowiak, Lorenz Schütt, Malte Jopp und Leonard Mahler werden von Merle Gerstmann gesteuert und starten im Doppelvierer mit Steuerperson der B-Junioren. Sie fahren seit Beginn der Saison so zusammen und haben sich über den Winter und die Saison deutlich gesteigert. In Köln und Hamburg waren sie stets im A-Lauf zu finden.
Konservative Prognose des Autors: Bei 12 Booten wird auf ein Halbfinale verzichtet. Sollten sie es nicht über den Vorlauf direkt ins Finale schaffen, so wird das Finale in den Hoffnungslauf vorgezogen. Das wird eine knappe Sache.

Zur Auswärtsfahrt nach Brandenburg haben sich unsere Rowligans schon angekundigt: Tilman Riesmeier, Lennart Denecke, Lukas Feld, Marcel Kipke, Uwe Coldewey, Timm Eichenberg, Sebastian Proske und Jannik Menke.

Lorenz Quentin
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RA

17.06.2019

Hamburger Staffelruder (Ruderabteilung)


Was mit einer Unwetterwarnung begann endete nicht nur meteorologisch in einem vollen Erfolg. 750 Ruderbegeisterte aus ganz Deutschland hatten sich am vergangenen Samstag, dem 15. Juni, an der Hamburger Alster eingefunden. Vom blutigen Anfänger bis zum wettkampferprobten Leistungssportler war alles vertreten. Und jeder warf seine ganze Kraft ins Rennen.

Vielen Dank Tajana fürs Organisieren!

Acht Stunden lang im Kreis fahren. Ein Gefühl fast wie bei den 24 Stunden von Le Mans! Am Ende standen für den Hannoverschen Ruder-Club starke 37 Runden (ca. 130 km) auf dem Papier. Damit landeten wir bei insgesamt 24 Teilnehmern als bester Hannoverscher Verein auf dem 16. Platz.

Um 19 Uhr lagen sich dann alle glücklich in den Armen und fast alle waren schon wieder heiß auf die nächste Staffel 2020.


Mit dem Boot über die Alster (Quelle: Hamburger-Staffelrudern/DHuGRC)



Gruppenbild an der Alster (Quelle: Hamburger-Staffelrudern/DHuGRC)

Hauke Müller
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Erw

17.06.2019

Materialtag 2019 - Der Vierte (Breitensport Erwachsene)


Zusammen mit dem Gemeinschaftsdienst

Endlich Sommer und endlich keine kalten Finger beim Schrauben, schleifen und kleben. Eine Truppe aus gut 10 Helfern kümmerte sich um die vollständige Beschriftung des Bootsmaterials. Vorab wurde die Rollsitze wieder den richtigen Booten zugeordnet. Die Halterung für eine Rücklehne repariert, die Einer-Wagen beschriftet, ganz viel auf- und weggeräumt und und und

Zum Schluss wurde dann bei bestem Wetter mit den Teilnehmenden des Gemeinschaftsdienstes gegrillt, geklönt und gechillt.

Vielen Dank allen Helfern für eure Unterstützung!


Blick über den Bootsplatz


Endlich ist wieder alles beschriftet


Der Grill wartet schon

Ralf Kröger
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AH

17.06.2019

Alte Herren im Harz (Alte Herren)


Am Sonntag, dem 16. Juni, trafen sich 10 Alte Herren unterm Schwanz, um zur Winterturnhallensaisonabschlusswanderung mit dem Zug nach Bad Harzburg zu fahren. Kalle servierte gleich den Begrüßungssekt. In Sarstedt stieg nach ein weiterer Montagsturner dazu. Von Bad Harzburg fuhr man mit dem Bus nach Braunlage und mit der Seilbahn den Wurmberg hinauf. In der Wurmberg Alm gab es ein erstes Getränk, dann trennte man sich.

Acht Wanderer, Adolf, Detlef, Dirk, Kalle, Oliver S, Rainer, Torsten und Wolfgang, entschieden sich, bis zum Dreieckigen Pfahl statt der Wander-Autobahn Grenzweg den Kuhlager Weg und den Ulmer Weg zu gehen. Drei Gehbehinderte, Günter, Hansjürgen und Reinhard, fuhren mit dem Bus zum Torfhaus, wo man in der Bavaria Alm auf die Wanderer wartete. Die trafen eine Stunde später als errechnet dort ein. Die gewohnten Williamspausen waren einkalkuliert, folglich grübelte man, wieso man so viel mehr Zeit benötigt hatte. Outdooractive hatte die Strecke mit 9,3 km und 2,5 Stunden angegeben, die dortigen Wegweiser zeigten jedoch 11,6 km. Der Ulmer Weg war teilweise sehr schwierig zu gehen und ein Stück war sogar wegen Lebensgefahr gesperrt.

Da man in der Marienteichbaude angemeldet war, musste wegen der Verspätung für die Wanderer die Pause in der Bavaria Alm entfallen. Regen drohte, folglich entschieden sich die Wanderer, dort abzubrechen und gemeinsam mit den Busfahrern zur Marienteichbaude zu fahren. Dort verbrachte man eine gute Zeit bei Essen und Trinken, nutze die vorzeitige Ankunft aber auch, um eine Stunde früher als geplant wieder aufzubrechen. Im strömenden Regen wartete man auf den Bus nach Bad Harzburg und war um 20.08 Uhr wieder in Hannover.

Trotz der geschilderten Planänderungen freute man sich, einen guten Tag gehabt zu haben, und es gab Lob für die ausgewählte Tour. Den gestrichenen 5 km von Torfhaus zur Marienteichbaude trauerte niemand nach. Schade, dass das Wetter nur selten einen Blick auf den Brocken ermöglichte.

Hansjürgen Scheele
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RA

11.06.2019

Ratzeburg - Regatta im deutschen Ruder-Mekka (Ruderabteilung)


Auf der internationalen Regatta in der traditionellen deutschen Ruderhochburg Ratzeburg starteten neben unsere (mittlerweile) Alt-Internationalen Janka Kirstein noch unsere B-Senior Zweier-Ohne mit Aaron Weede und Thiemo Möllenkamp, trainiert von Harald Thoms. Trainer Thoms brachte auch noch die Bundesligamannschaft vom Maschseeachter mit zu einem für sie ungewöhnlich langem Rennen von 500m.

Janka feierte dabei einen Dreifacherfolg: Drei Siege bei drei Starts im Vierer und Achter. Sie bleibt damit mit Partnerin Lena Osterkamp (DRC) auf Kurs zur U23-WM.

Weiterhin berichtet Thiemo Möllenkamp:

Das Zweier-Rennen fand am Samstag statt. Am Abend zuvor saßen wir noch mit vielen anderen Ruderern am Steg der Ratzeburger Sportakademie in der untergehenden Sonne, doch war dieses Bild am Morgen nicht wiederzuerkennen. Die Stärke des Windes wurde uns erst klar, als wir auf den See herüberfuhren, der Austragungsort der 2000m-Strecke war. Zum Glück hatten wir den Rat eines anderen Zweiers befolgt und Schöpfkellen im Boot, denn bereits auf dem Weg zur Startbrücke waren nicht nur wir völlig durchnäßt, auch das Boot hatten wir deutlich tiefergelegt. Mit einiger Verspätung fanden sich auch die anderen Zweier zum Rennen ein, und wir starteten in ein zunächst sehr technisches Rennen, der der Wind trieb uns mit böigen 4 bis 6 Windstärken zum Ziel. Nach einem guten Start fanden Aaron und ich uns so recht schnell in der Mitte des Feldes ein. Als sich nach 1000m allerdings die Welle aufbaute, zeigten sich die fehlenden Kilometer in dieser für uns recht neuen Bootsklasse dann deutlich. Mit großen Schwierigkeiten mussten wir die anderen ziehen lassen und retteten uns nach 7:08 Minuten ins Ziel. Da unsere Zeit allerdings im Gesamtfeld nicht allzu schlecht war, freuten wir uns auf das B-Finale. Mit großer Enttäuschung erfuhren wir allerdings, dass diese wegen des bestehenden starken Windes nicht ausgetragen würden, und uns somit ein Lerneffekt verwehrt blieb. Dennoch gehen wir mit dem festen Ziel nach Hause, auf dieser Leistung aufzubauen und unsere Technik auch in solchen Situationen weiter zu perfektionieren.

Bei perfektem Wetter und einem, im Gegensatz zum Samstag, ziemlich glatten See sind wir im Achter aufs Wasser gegangen. Die Zielsetzung unseres Trainers war, mit 1:21 min/500m die beste 500m Zeit des England-Achters zu unterbieten, mit der dieser das vorherige 2000m Rennen gewann. Da Tilman leider einem Zeckenbiss erlag musste er durch eine Angaria-Leihgabe ersetzt werden, die zudem auch das Steuerbordfahren auffrischen musste. Nach einem engen Manövriermanöver gelangten wir schließlich auf den Küchensee und starten in ein Warmfahrprogramm, dass so wohl zu den konzentriertesten Einheiten zählt, die wir in letzter Zeit zusammen fuhren.
Nach aufwendigem Positionieren in der Bahn, da es keine Startbrücken, dafür aber Seitenwind gab, begann ein Rennen, dessen Geschwindigkeit uns ziemlich überraschte. Bereits am Start konnten die Engländer sich deutlich absetzen und wurden eng von einem DRV-U23-Achter verfolgt. Wir trugen das Rennen um Platz 3 gegen das chinesische Boot aus, welches allerdings unserem sehr frühen Endspurt standhalten konnte, und wir vor einer weiteren deutschen Renngemeinschaft den vierten Platz belegten. Trotz der Frustration des ersten Momentes stärkte uns der Blick auf die Zielzeit den Rücken: Mit einer 1:20 min/500m haben wir eine Top-Leistung abgerufen, die dennoch nicht für den Siegersteg reichte.

Für die Rugm. Angaria startet konnten die HRC-Mitglieder Sven Leßner und Tom Bode nicht den Anschluss an das schnelle, internationale Feld im Vierer-Mit halten und überquerten die Ziellinie auf den Plätzen 5 und 7.

Lorenz Quentin
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RA

05.06.2019

Elfsteden Roeimarathon (Ruderabteilung)


210 km im Gig-Zweier durch Friesland. Was für die meisten nach einer mehrtägigen Wanderfahrt klingt, absolvieren die Teilnehmer der Elfstedentocht innerhalb eines Zeitlimits von 24 Stunden. Dabei gilt es, elf Stationen in elf verschiedenen Städten in Friesland zu erreichen. Zur besseren Ertragbarkeit der Veranstaltung gibt es verschiedene Kategorien: 12 Teilnehmer, 6 Teilnehmer (Jungbullen-Klasse) und 3 Teilnehmer (Bullenklasse). Mit einer hannoverschen Renngemeinschaft aus Angaria, DRC und Lehrte nahm Lorenz Quentin in der 6er Kategorie teil.

Die Veranstaltung beginnt in diesem Fall um 20 Uhr am Himmelfahrts-Freitag. Alle (über 100) Boote starten in der Innenstadt von Leeuwarden und werden einzeln aufgerufen. Dabei ist der Jubel der Zuschauer für die 3er-Teams verständlicherweise am Größten. Der Start ist jedoch nicht die erste Hürde am Renntag, zuvor wird die Tauglichkeit der Boote von den Veranstaltern abgenommen. Licht, Pumpen und ein abgedeckter Bug sind dabei genauso Pflicht wie Auftriebskörper oder Luftkästen. Wechsel mit dem Landteam finden dabei quasi an beliebigen Stellen statt. Das erklärte Ziel der Mannschaft war es, niemanden mehr als 11 km am Stück, also knapp 60 Minuten lang, rudern zu lassen.

Die hannoversche Kombi begann das Rennen mit Startnummer 23 knapp hinter den gesetzten 20 Mannschaften relativ weit vorn im Feld. Mit viel Feuer in den Beinen konnte man sich bis zum Einbruch der Nacht auf Position sechs vorkämpfen. Daran änderte sich auch weder mit Tagesanbruch noch im Laufe des Tages etwas. Nach 18:37 Stunden kam man dann endlich im Ziel an. Dies bedeutet letztendlich eine Verbesserung um 90 Sekunden gegenüber der Vorjahreszeit, Platz Nummer 6 in der Gesamtwertung und den Sieg* in der 6er-Wertung.


Die Teams auf der Strecke in Leeuwarden

Einfahrt zur Stempelstelle in Dokkum in der Dämmerung

Ein voll ausgerüstetes Boot



(*) Die Mannschaft, die uns im letzten Jahr 45 Minuten im 6er gegeben hatte, war im 12er-Team gestartet.

Lorenz Quentin
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Ma

05.06.2019

DRV Masters-Championat Werder (Havel) (Masters)


Die Ruderregatta vor den Toren Berlins gehört zu einem lohnenden Ziel im Mastersbereich: Ort und Gegend sind sehr schön, dem Publikum bieten sich spannende Zieleinläufe, die direkt vom Regattaplatz eingesehen werden können. So haben wir mit der Gruppe der Mastersruderinnen. am Wochenende unsere Zelte auf der Werderinsel aufgebaut. Die Gruppe besteht aus Ruderinnen im Alter um die 50 von Angaria, dem DRC, dem RV Weser Hameln und vom HRC (Annette Winghardt, Monika Furtner und die Susanne Imhof). Mit dieser Renngemeinschaft sind wir im 8er in den Kategorien C (Mindestdurchschnittsalters 43 Jahre) und D (Mindestdurchschnittsalters 50 Jahre) angetreten.

Im Rennen MW 8+ C am Samstag konnten wir unser Potential leider nicht ganz abrufen, den Sieg haben andere Teams ausgefahren (aber die waren auch jünger...). Deutlich besser haben wir uns im 2. Rennen am Sonntag geschlagen (MW 8+ D). Mit einem tollen Endspurt hätten wir fast noch gewonnen, der Rückstand hinter dem Siegerboot betrug nur lächerliche 6/100 sec.

Monika und ich sind zusätzlich Mixed mit zwei Herren aus Koblenz gerudert (MM/W 4x D), u.a. mit Volker Steinberg, dem Bruder von Monika. Volker ist zeitweise beim HRC in unserer damaligen "Ruderpokal"-Truppe mit gerudert ist. In diesem 4x waren wir ganz flott dabei und sind gute 2. von 5 startenden Booten geworden.

Bei sommerlichen Wetter haben wir nach getaner Arbeit natürlich auch in der Havel gebadet und lecker Eis gegessen. Leider war die Heimfahrt für die Damen mit dem Bootstransport noch sehr anstrengend: aufgrund einer Vollsperrung der A2 hat sich die anvisierte Fahrtzeit zurück nach Hannover von 3 auf 6 Stunden verlängert, dafür hat "Bahnfrei" wohl das 1. Mal per Fähre die Elbe überquert.


Der Achter in Aktion

Susanne Imhof
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KRS

03.06.2019

Landesentscheid Salzgitter (Kinder-Rennsport)


Dieses Wochenende ging es für die Riege des Kinderrennsports ins sonnige Salzgitter zum Landesentscheid der Jungen und Mädchen und um die entsprechende Qualifikation zum Bundesfinale in München im kommenden September.

Wie im Kinderrudern üblich, durften sich alle Boote zu Beginn der Regatta über die Langstrecke gegen die Uhr beweisen. Da der Salzgittersee sich für eine Langstrecke als nicht lang genug herausgestellt hat, wurde diesem Problem sehr pragmatisch durch eine Wende auf halber Strecke begegnet. Die Maschseeruderer, traditionell wenig beeindruckt vom häufigen Wenden, begegneten dieser zusätzlichen Herausforderung fast unaufgeregt. Für das erste Rennen mit HRC-Beteiligung trommelte Golo seinen Mädchen 4x+ bestehend aus Caro, Arina, Emma und Carla zusammen, um sich mit ihnen auf die 3000 Meter zu stürzen. Unter der Kontrolle von Golo hatten die vier Mädels keine andere Wahl als stark zu rudern und brannten trotz sehr optimistischer Einschätzung der Position der Ziellinie souverän die schnellste Zeit in den Salzgittersee und holten damit die Landesmeisterschaft sowie die direkte Qualifikation für den Bundesentscheid nach Hause. Pia, angestrachelt von der Aussicht auf eine erneute Fahrt nach Oberschleißheim, ging als zweites HRC-Boot auf die Strecke. Mit weniger Personal aber einer ebenbürtigen Menge an Kraft und Ehrgeiz im Boot, machte sie es dem Vierer gleich und holte sich mit der schnellsten Zeit ebenfalls das Ticket nach München. "Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss" dachte sich Juli und versuchte die Dinge mit einem zweiten Platz auf der Langstrecke etwas spannender zu gestalten, da in dem Fall seine Qualifikation erst am Sonntag entschieden wird. Emilio durfte in seinem ersten Regattajahr versuchen die Konkurrenz etwas einzuschüchtern, konnte aber das hohe Tempo der deutlich erfahreneren Gegner nicht mitgehen und musste sich auf dem fünften Platz einreihen. Etwas unglücklich verlief das Wochenende leider für Fritzi und Sonja. Mit sehr starken Leistungen in der Vorbereitung konnte das Rennen krankheitsbedingt leider nicht im Renntempo gefahren werden. Trotzdem trennte die beiden am Ende nur eine Sekunde von der Qualifikation für München, was im Hinblick auf zwei noch kommende Kinderjahre aber eine sehr starke Grundlage darstellt. Tom und Tristan gingen ihr Rennen taktisch an. Die Taktik hieß in diesem Fall "schnell Richtung Wende rudern, ganz schnell wenden und noch schneller zurück". Wie nicht anders zu erwarten konnten die beiden diese Taktik voll und ganz umsetzen und sich mit fast einer Minute Vorsprung auf das zweitplatzierte Boot das zweite Mal für München qualifizieren. Den Schluss der Regatta markierte Jona. Mit hohem Tempo gestartet, ging in der Mittagshitze irgendwann die Kraft aus und die Bootsgeschwindigkeit konnte leider nicht ins Ziel getragen werden, sodass am Ende ein dritter Platz nicht für die direkte Qualifikation ausreichte.

Laufen-Springen-Werfen-Denken. Diese Lieblingsbeschäftigungen eines Ruderers galt es, am Nachmittag beim allgemeinen Athletikwettbewerb unter Beweis zu stellen. In bunt gemischten Teams mit Sportlern aus allen Vereinen Niedersachsens war es hier Pia, die mit ihrer Mannschaft am Erfolgreichsten beweisen konnte, dass Rudern zwar am Meisten Spaß macht, aber parallel auch in anderen Disziplinen Erfolge gesammelt werden können.

Am Sonntag dann waren alle heiß auf die klassischen Boot-gegen-Boot Rennen über 1000 Meter – Die Sportler, die Trainer und das Wetter. Bei beschaulichen 25 Grad um 9 Uhr morgens ging es los für Jona. Hier bestätigte er die Leistung vom Vortag und wurde in einem schnellen Rennen vierter. Ohne die ausgefallene Partnerin durfte sich Fritzi außer Konkurrenz startend bei den älteren Jahrgängen im Einer versuchen. Obwohl es außer Erfahrung leider nichts mehr zu gewinnen gab, fuhr sie nach vorsichtigem Start sofort das Tempo der älteren und erfahreneren Gegnerinnen mit und konnte diese im Endspurt letztendlich sogar noch abhängen und den Sieg erkämpfen. Während Fritzi zeigte, dass man auch ohne viel Routine schnell sein kann, machten es Tom und Tristan anders und fuhren mit viel Routine noch schneller. Der Abstand zu den anderen Booten war zwar durch die kürzere Distanz diesmal etwas geringer, der Sieg und damit der zweite Landesmeistertitel aber genauso wenig gefährdet wie über die Langstrecke. Emilio versuchte es als nächstes und machte über den Kilometer ordentlich Dampf, aber auch hier reichte es leider nicht, um die Plätze für München mitzufahren. Juli benötigte durch den zweiten Platz am Vortag einen Sieg des Gewinnerbootes aus Oldenburg auch über die 1000 Meter oder einen eigenen Sieg. Um die Spannung und den Blutdruck der Trainer weiterhin besonders hoch zu halten, entschied er sich dazu, den Kampf um den Sieg den Booten aus Oldenburg und Celle zu überlassen. Hier war es glücklicherweise wieder Oldenburg mit der Besseren Endposition, sodass Juli sich über den zweiten Platz der Langstrecke ebenfalls das Ticket für den Bundesentscheid abholen durfte. Um den Blutdruck der Trainer wieder etwas herunterzuregulieren machte sich Pia auf den Weg an die Startblöcke. Dort setzte sie ihr bewährtes Konzept um, den Start ruhig angehen zu lassen und dann mit konstant hohem Tempo an den Gegnern vorbei zu ziehen, um das Ziel als Erste zu erreichen und ebenfalls doppelte Landesmeisterin zu werden. Angelockt von der schönen Mittagssonne kamen die Wasserpflanzen an die Oberfläche, um den Vierern bei der Entscheidung zuzusehen, welches Boot als Zweites mit nach Oberschleißheim kommen darf. Leider kamen sie dem HRC-Boot von Golo, Carla, Emma, Arina und Caro besonders nahe und entschieden sich für einen spontanen Kurztrip in Golos Steuer. Der Vierer aus Osnabrück, nach inzwischen 700 Metern etwas zu weit in der Bahn von Golo und seinen Mädels, bekam dies leider zu spüren, sodass ein "Rudersalat" (wie Fachmänner sagen würden) entstand und das Rennen um München ein Duell der Nachbarn der Humboldtschule des DRCs mit besserem Ende für den DRC wurde.

Insgesamt verbuchte der Kinderrennsport damit sieben Siege, davon fünf Landesmeistertitel, viel Erfahrung und vier Qualifikationen für den Bundesentscheid im September. Bis dahin wird am Maschsee weiterhin fleißig gerudert, gewendet und gedacht, um auf der Bundesregatta ebenso erfolgreiche Leistungen zeigen zu können.





Julian Lange
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RA

28.05.2019

Viel los an Himmelfahrt (Ruderabteilung)


Und damit sind nicht die Vatertagstouren auf und um den Maschsee gemeint.
Fast alle unsere Sporttreibenden sind über das Wochenende ausgeflogen und auf Achse.
Die Junioren um Trainerteam Martin Lippmann, Malte Liepert und Pascal Geißler sind in Hamburg zur Internationalen Juniorenregatta.
Unser Nachwuchs aus dem Kinderrennsport mit Trainer Julian Lange und Salim Neumann ist auf dem Landesentscheid Niedersachsen im schönen Salzgitter.
Auch unseren erfahrenen Sportverrückten im Bereich des Masters-Rudern möchten sich am Wochenende messen. Dafür nehmen sie die Reise ins idillische Werder/Havel auf sich.
Einem Teil des Vereins sind alle diese Strecken zu kurz. Sie beschäftigen sich mit Überleben auf den 210km beim Elfsteden Roeimarathon.
Wir wünschen allen viel Erfolg und gelungene Veranstaltungen.

Lorenz Quentin
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