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Erw

Vogalonga 2026 - eine Reise voller Erlebnisse

28.05.2026  ·  Breitensport Erwachsene
Sommer, Sonne (29 Grad), Wasser, Venedig, über 8.000 Teilnehmende in 2.200 Booten auf und unter Wasser sowie ein runder Geburtstag. Welch ein Erlebnis für die Jugendlichen und Erwachsenen des Breitensports!

Schon im letzten Jahr keimte der Wunsch auf, zur Vogalonga nach Venedig zu fahren. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Stadtmobil gebucht, die Quälerei um die Anhänger geklärt, Ferienwohnungen gebucht, zur Regatta angemeldet und los geht's. Mit 30 Leuten aus JA-BS und BS ging es über Luft, Schiene und Straße über die Alpen. Zum 50. Geburtstag der Vogalonga waren wir nicht die Einzigen! Das Orga-Team und die Teilnehmenden mussten immer wieder ihre Flexibilität und italienische Gelassenheit unter Beweis stehen. So wurde z.B. spontan ein neues Zwischenlager in der Stadt ausfindig gemacht, was sich als absoluter Vorteil entpuppte.


Das Transport-Team bei der Alpenüberquerung

Am Pfingstsonntag um 9 Uhr kam per Kanonenschlag das Startsignal vor dem Markusplatz. Und los geht's. Wer im vorderen Feld der Bootskolonne war, kam gut durch. Wer eher im Mittelfeld oder im hinteren Feld war, ließ sich mittreiben. An den Engstellen kam es immer wieder zu Staus mit Volksfestcharakter. Dieses Knäul an unterschiedlichen Bootstypen entwirrte sich dann aber auch wieder scheinbar rein zufällig.


Die Durchfahrt unter der Rialto-Brücke ist immer etwas ganz Besonderes.

Mit zunehmendem Tag wurde der eigentlich ruhende Schiffsverkehr dann doch nervöser und nahm zu. Bis die Wellen ein unerwartetes Ausmaß annahmen. "Kann das sein, dass wir sinken?" "Hamburg" hat seine Standfestigkeit bewiesen und ist unsinkbar, obwohl es keine Luftkästen hat! Gott sei Dank ist niemand zu Schaden gekommen. Ganz im Gegenteil: Die örtliche Feuerwehr hat gerettet und abgeschleppt und der örtliche Ruderverein gastfreundlich mit trocknen T-Shirts und Rotwein begrüßt.


Wuselig wurde es an den Engstellen.

Zwischen 3,5 und 8 Stunden brauchten unsere sechs Gigboote vom Start am Markusplatz bis zum Regattaplatz in Fusina am Hafen. Die geschafften und glücklichen Gesichter zu sehen, die euphorischen Geschichten zu hören im wohlverdienten Schatten, war ein Moment unglaublicher Dankbarkeit. Allen geht es gut. Gesunkene sind wohl auf, Orientierungslose haben das Ziel gefunden und Vermisste tauchten freudestrahlend auf. Ein Hochgenuss von Gemeinschaft!


Blick vom Glocken-Turm auf den Markusplatz

Ob wir das noch mal tun würden? Wenn sich genug Verrückte und Abenteurer finden lassen. Venedig würde sich bestimmt freuen. Im nächsten Jahr soll es aber erstmal in die andere Stadt der Brücken und Grachten gehen – nach Amsterdam. Und das auf eigene Faust.

Euer Orga-Team - Matze, Jan und Ralf
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Ma

Die SilverEagles in Wien

21.05.2026  ·  Masters
Nach längerer Zeit starteten die SilverEagles, die älteste HRC-Masters-Mannschaft, am 9. Mai 2026 mal wieder außerhalb Hannovers bei der Langstreckenregatta "Wienerachter".


Die SilverEagles vor dem Bootshaus des Veranstalters Wiener RC Pirat

Diese auswärtigen Regattabesuche sind bei den SilverEagles relativ selten, da die Regattateilnahme in der Regel auch mit einem etwas zeitaufwendigeren Städteerlebnisbesuch verbunden sein soll. Das ist nicht so leicht in den Terminplan einzubauen, da die älteren Eagles oft privat in der Weltgeschichte umhergeistern und es den jüngeren, die noch in den Beruf oder die Kinder- oder Enkelbetreuung eingebunden sind, oft schwer fällt, sich für mehrere Tage von zu Hause loszueisen. So war es auch dieses Mal: Das Ziel, in Wien zu starten, stand schon lange fest, aber von der eigentlichen Stammmannschaft gab es lange Zeit nur sechs Teilnahmezusagen und auch ein Steuermann war nicht aufzutreiben. Den Start des Achters sicherten schließlich Martin Deißler vom RV Linden und Michael Schrader, nach München ausgereister HRCler, der bei einem kürzlichen Besuch in der alten Heimat fast zufällig eingekauft wurde. Großer Dank gilt den beiden. Der Steuermann wurde schließlich zusammen mit dem Boot vom veranstaltenden Verein WRC Pirat ausgeliehen. Wie sich später herausstellte, war das ein besonderer Glücksfall, da Pirat Thomas ein wirklich sehr erfahrener Steuermann ist, der die Regattastrecke auf der alten Donau sehr genau kennt, die Mannschaft in ihrem Rhythmus stark unterstützte und sie bei der Wende in der Mitte der 4,8 Kilometer langen Strecke perfekt um die nicht einfach zu nehmenden drei Bojen kommandierte.


Die SilverEagles mit Leihboot und Leih-Piraten-Steuermann Thomas

Als Besonderheiten, die uns überhaupt erst motiviert hatten, am Wienerachter einmal teilzunehmen, sind insbesondere zu nennen:
  • die Weltstadt Wien, die immer eine Reise wert ist,
  • das für Mitte Mai dort in der Regel zu erwartende stabile Frühsommerwetter,
  • ein zumindest für normale Regatten selten eingesetztes GPS-Tracking-System, mit dem der Rennverlauf verfolgt werden kann (von den Zuschauern live auf dem Bootsplatz und von Mannschaften später im Internet),
  • ein Schwarm von Drohnen, der die Mannschaften begleitet, um schöne Bilder und Videos der Rennen zu ermöglichen,
  • die Strecke auf der zunächst relativ breiten "Alten Donau", die eine Durchführung der Regatta mit 56 Achtern in nur sechs Abteilungen mit bis zu zehn parallel startenden Mannschaften ermöglicht und später durch Verengung zu interessanten Positionskämpfen und einigem Gerangel führen kann. Start und Ziel direkt vor dem Bootshaus des WRC Pirat lassen, ähnlich wie in Bernkastel, eine gute Sicht der Zuschauer auf einen größeren Teil des Rennens erwarten.


Die anfangs breite Regattastrecke…


…auf der bis zu zehn Boote in einem Lauf starten können

Tatsächlich wurden unsere hochgesteckten Erwartungen an die Regattateilnahme mehr als erfüllt. Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und moderater Wind den ganzen Tag. Durch die Übertragungen von den Drohnen und dem GPS-Tracking-System, durch Live-Kommentare und die lebendige Atmosphäre auf dem Regattaplatz ergab sich ein wirklich mehr als kurzweiliges Regattaerlebnis für Teilnehmer und Zuschauer.


Screenshot: Online-Rennverfolgung mit GPS-Trackern

Die perfekte Organisation bei gleichzeitig typisch wienerischer Gelassenheit und Freundlichkeit ließ keine Wünsche übrig. Und auch mit unserer Ruderleistung waren wir – nur kurz nach unserem Saisontrainingsbeginn Ende März – mehr als zufrieden. Mit einer Mannschaft, die am Tag zuvor in dieser Besetzung zum ersten Mal zusammen im Boot saß, ging es mit gutem Rhythmus und mit für uns schwindelerregend hohen Schlagzahlen über die gesamte Strecke von 4,8 Kilometern. Am Ende kamen wir in unserem bunt zusammengestellten Lauf mit zwei starken Junioren- und sieben Masters-Achtern der Altersklassen D - G als siebtes Boot ins Ziel. In der Gesamtwertung ergab sich Platz 32 von 58.

Auch das sei am Rande noch erwähnt: Seit langer Zeit waren wir in unserer eigenen Altersgruppe G (Ü65) endlich mal wieder schnellstes Boot :) und nicht – wie sonst üblich – ewige Zweite. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass wir damit gleichzeitig Vorletzte waren 8-). Nur ein einziger Gegner, eine Renngemeinschaft aus fünf Wiener Ruderclubs, hatte gegengemeldet, dieser konnte dafür aber deutlich auf Abstand gehalten werden.

Das Résumé: wunderbares Frühsommer-Ruderereignis mit viel Erlebnisqualität drum herum bei den gemeinsamen Abenden und Stadtausflügen und mit einer Superatmosphäre in der Hannover-Reisegruppe aus einer Ruderin, sieben Ruderern und der fünfköpfigen Begleit- und Aufsichtscrew. Man könnte also meinen, eine Wiederholung im nächsten Jahr sei schon fest eingeplant. Doch es gibt ja noch so viele andere besuchenswerte Regatten und die zeitlichen Kapazitäten der Alten für derartige Aktionen sind neben den vielen anderen Aktivitäten nun mal begrenzt.

Bilder: Karin Fick + WRC Pirat

Karl-Michael Baumgarten
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GC

Jürgen Thoms

14.05.2026  ·  Gesamtclub
Abschied zu nehmen ist unendlich schwer – unser Jürgen Thoms, ein Urgestein des Hannoverschen Ruder-Clubs, ist urplötzlich von uns gegangen. Er war ein markanter Vertreter innerhalb des Leistungssports und konnte hier zu Beginn seiner Ruderkarriere mit 37 Regattasiegen einschließlich zweier Meisterschaften (Jugend/Senior) im Großboot seine Erfolge feiern.

Dann war Thommy, wie er im Club genannt wurde, der Mann im Hintergrund. Über seine Firma für Kohle und Öl war der Kleinlastwagen als Zugmaschine für den Bootsanhänger stets mit unterwegs. Als aktives Mitglied bei den "Alten Herren" nahm er immer interessiert am Clubgeschehen teil. Als bindendes Mitglied gelang es Thommy, die Montagssportgruppe der AHs zusammenzuführen und zu leiten. Die Montage waren in den Wintermonaten ein steter Treffpunkt und eine lebendige Zeile innerhalb des Clubs. Des Öfteren musste er aber auch im Winter auf den Sport verzichten; dann versorgte er die plötzlichen "Kaltsitzer" mit Kohlen bzw. später auch mit Heizöl.

Ob des Tributs an das Alter war Thommy seit einigen Jahren jedoch als interessierter Zuschauer bzw. Zuhörer von ganzem Herzen stets dabei. Mit Jürgen Thoms verliert der Club ein zurückhaltendes und stilles Mitglied. Für seine Tätigkeit sagen wir dem Ehrenmitglied herzlichen Dank! "Thommy" wird unvergesslich bleiben.

Jürgen Dabrat
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RA

Ein sonniger Saisonstart und drei neue Boote

05.05.2026  ·  Ruderabteilung
Am 1. Mai kletterten die Temperaturen zum ersten Mal in diesem Jahr in Richtung der 25-Grad-Marke – perfekte Bedingungen für das traditionelle Anrudern des Hannoverschen Ruder-Clubs.

Ob es nun der Wettergott war oder das Organisations-Geschick von Veranstaltungswartin Ulrike van der Beck: Bei blauem Himmel und leichter Brise strahlten die zu taufenden Boote mit den Wellen des Maschsees um die Wette. Vom Kinderrennsport bis zu den Alten Herren waren Mitglieder aus allen Alters- und Leistungsklassen des Vereins auf dem Bootsplatz vertreten.


Die neuen Boote vor ihrer Taufe

Die einzelnen Sparten stellten sich und ihre Saisonziele vor, bevor drei neue Boote in den Verein aufgenommen wurden: Ein Einer trägt künftig den Namen "Phönix", ein Zweier ohne heißt jetzt "Unsinkbar II" und ein gesteuerter Vierer wurde "Grünau" getauft.


Der Vierer "Grünau" bei seiner Jungfernfahrt

Anschließend stachen die neuen Boote zum ersten Mal in See, der Leistungssport ging für eine weitere Trainingseinheit aufs Wasser und weitere Jugendliche und Erwachsene übten sich im Slalomrudern um die zahlreichen Tretboote und Schwäne, die auch in diesem Jahr die vertraute Atmosphäre des Maschsees ausmachen. Auf dem Bootsplatz regte derweil das Purzel-Buffet zu Gesprächen und gemütlichem Verweilen an.

Katharina Thehos
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KRS

Die Welt zu Gast bei Kühen - Jugendcamp der U15 in Otterndorf

09.04.2026  ·  Kinder-Rennsport
Es ist März, die Tage sind noch kurz und unbeständig, mehr Regen als Sonne und Sicherheit auf dem Wasser sammeln konnte man im langen Winter auch noch nicht. Die perfekten Bedingungen also, um sieben Sportlerinnen und Sportler des Kinderrennsports gemeinsam mit Sack, Pack und Trainerentourage in Bus und Benz zu stecken, um vom 21.03. bis 28.03. ein Jugendcamp mit Rudern, Gemeinschaftsaktionen und ein bisschen Bildungsauftrag an der Nordseeküste/Elbküste zu absolvieren.

Vor Ort, traditionell im Bootshaus des TSV-Otterndorf, angekommen, warteten zur Enttäuschung vieler leider noch keine Kühe (denen war es wohl noch zu kalt). Glücklicherweise wurde das durch einen hochmotivierten Bauern kompensiert, der Tag und Nacht auf der Wiese hinterm Schlafraum die Gülle ausfuhr. So wurde das Bedürfnis nach "raus aufs Land" doch ordentlich gestillt und es gab ausnahmsweise mal keine Diskussionen, ob nicht besser mit offenem Fenster geschlafen werden sollte.
Ruderisch präsentierte der Kanal sich dieses Jahr ausgesprochen ruhig. Neben uns waren lediglich die Lokalmatadoren aus Otterndorf mit einer kleinen Gruppe anwesend sowie eine, im Vergleich zu den Vorjahren, überschaubare Anzahl externer Kinder und Junioren aus Lüneburg. Es konnte (glücklicherweise?) also nicht der Otterndorfer-Steg-Stau für die Regatta geübt werden und auch auf dem Wasser war außerordentlich viel Nichts. Ganz allgemein präsentiert sich der Hadelner-Kanal für jemanden, der nur das Maschseekarussell gewohnt ist, wie eine andere Welt. 30 Kilometer ohne Wende geradeausrudern ist genauso möglich, wie bei Windstärke 8 im Schutze des Deiches noch ruderbares Wasser zu finden. Glücklicherweise war beides, zur Freude der teilweise 10-Jährigen, nicht nötig und wir konnten uns auf kürzere Rudereinheiten mit unangenehm-welligen Bedingungen beschränken. Wettermäßig gab es ebenfalls keinerlei FOMO. Von kurz-kurz bei 20°C und Sonne über schnelle Wechsel von klarem Wetter zu dichtem Küstennebel und wieder zurück in unter 10 Minuten bis bissige Böen mit Schnee, Hagel und blauen Fingern war alles dabei, sodass die Vitamin-C und Vitamin-Mimimi-Speicher ordentlich aufgefüllt werden konnten. Trotzdem, oder genau deshalb, konnten erstaunlich viele Wasserkilometer gesammelt werden.
So wurde in nur einer Woche beachtlich viel gelernt. Über Rudern, Rudertechnik, Durchhaltevermögen und Bootskunde (abhängig voneinander). Fleißenten, Magerquark, Spinnen und Tod durch Brot (unabhängig voneinander). Um zusätzlich den Bildungsauftrag zu erfüllen, wurden die Kids nahezu täglich herausgefordert. In nur gemeinschaftlich zu lösenden Detektivrallys und Kreuzworträtseln mussten in 67 Runden durch die Innenstadt die Geheimnisse um Otterndorfs Utröper und Haie gelöst werden. Um neben Haferkeksen und Gummibärchen auch vernünftige Ernährungsalternativen zu bieten, mussten alle Kinder (mehrfach) zum Kochlöffel greifen und für die warmen Mahlzeiten auf dem Tisch sorgen. Hier wurde in ganzer Linie nicht enttäuscht, die Notfallnummer vom Pizzabringdienst musste nie gerufen werden und frei nach dem Motto "ohne Mampf kein Kampf" sind wir nun alle bereit, die kommende Regattasaison richtig anzugreifen. Los geht es Anfang Mai in Bremen, gefolgt von einem Dejà-vu in Otterndorf, dem Landesentscheid der Nordländer in Hamburg und dem Bundeswettbewerb in Münster im Juli.





Julian Lange
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RA

Clubkleidung

03.04.2026  ·  Ruderabteilung
Liebe Mitglieder,
der Shop unseres Herstellers Champion-System hat endlich wieder seine Tore geöffnet! Ab sofort und noch bis zum 12. April könnt ihr euch mit Bekleidung aus folgenden Bereichen eindecken:
  • Rudern
  • Fahrrad
  • Laufen/Training
  • Casual
  • Accessoires

» https://champ-sysgermany.com/collections/hrc-bestellung-2026

Damit ihr bestens informiert seid, habe ich für euch eine kurze Übersicht der neuen Bekleidung zusammengestellt. Was sie kann, was sie besonders macht und wie der Bestellprozess abläuft:

Rudereinteiler:
Endlich sind von Champion-System auch Rudereinteiler bestellbar: Das traditionell-klassische Design des Renneinteilers ist gemäß Ruderordnung des HRC v. 1880 auf Regatten verpflichtend und einheitlich von der gesamten Bootsmannschaft zu tragen und bleibt selbstverständlich erhalten. Der Trainingseinteiler als Zusatz interpretiert die Farben des HRCs neu und ist die zeitgemäße und unverwechselbare Repräsentation der Vereinsidentität im alltäglichen Trainingsbetrieb.


Casual:
Für die Pausen zwischen den Einheiten sind jetzt Poloshirt, Zip-Hoodie und Windbreaker im charakteristischen Clubdesign verfügbar und machen auch abseits des Bootes eine gute Figur! Wer es etwas dezenter mag, wird ebenfalls fündig: Der Canterbury-Fleece-Hoodie sowie kurze und lange Hosen passen zu jedem Anlass. Egal ob Hochzeit, Geschäftsessen oder einfach auf dem Weg zum Club.


Laufen und Training
Um nicht nur auf sondern auch um den Maschsee, im Kraftraum oder beim nächsten Hallentraining eine gute HRC-Figur zu machen, empfehlen sich die Run-Shirts (kurz oder lang), Shorts, Sport-BH oder Tights. Letztere sind sogar auf der ganzen Länge per Reisverschluss innerhalb von Sekunden ausgezogen – ohne im Boot halb zu kentern oder auf schlammigen Regattaplätzen umständlich die Adiletten auszuziehen.


Fahrrad:
Wie im Design vom Trainingseinteiler wurde die gesamte Kollektion neu gestaltet. Als Hersteller von Radbekleidung ist Champion System absolut Rennerprobt und hat mit Tadej 2020 unter anderem die Tour de France gewonnen. Langsam fahren und gut aussehen ist aber natürlich genauso empfehlenswert. Neben Trikots und Bibs auch als Renneinteiler (bitte nicht mit dem Rudereinteiler verwechseln) sowie diverse Accessoires wie Armlinge etc. erhältlich.


Accessoires:
Alles was ihr bis hierhin vermisst habt kommt nun. Socken? Ja! Mützen, Caps, Visor? Klaro! Handtücher? Auf jeden Fall! Turnbeutel? Warum nicht? Piratenbandana? Weird flex aber greift zu! Hinweis zum Schlauchschal: Es handelt sich um einen 10er-Pack. Gut, wer direkt für seinen Achter mit Steuermannfrau und Trainerfraumann bestellt. Falls nicht, schreibt mir kurz. Sofern genug Interessenten da sind, bringe ich euch zusammen.



Und hier folgt noch ein kurzes FAQ:

Wie geht es mit JL weiter?
So wie bisher! Die spezifische Ruderbekleidung ist weiterhin über die Bluetique erhältlich und wird auch nicht eingestellt. Neben dem rund um die Uhr JL-Webshop werden zukünftig auch wieder regelmäßige Sammelbestellungen gestartet.

» https://ssl.maschsee-sport.de/hrc/mitglieder/bluetique.php

Was kosten die Klamotten?
Der Hersteller Champion System bietet die Trikots und Hosen in unterschiedlichen Preiskategorien an, die sich je nach gewünschter Qualität und Ausstattung unterscheiden (siehe unten). Beachtet, dass die Nettopreise angezeigt werden. Die Endpreise inklusive Mehrwertsteuer werden vor der Bezahlung im Einkaufswagen angezeigt.

Die Sachen gefallen mir gut und ich möchte Sie gerne bestellen. Wie mache ich das?
Ihr könnt die Klamotten selbständig im Teamshop auswählen, bestellen und direkt per Kreditkarte, Google-Pay oder Klarna bezahlen. Nur so kann die Bestellung direkt ausgelöst werden und die Produktion der Kleidung zeitnah beginnen.

Ich möchte endlich mit meinen neuen Sachen auf das Rad, wie lange dauert es bis die Kleidung in Hannover ist?
Die Klamotten werden nicht individuell verschickt, sondern gesammelt ausgeliefert. Nach Ende der Bestellfrist dauert es etwa vier bis sechs Wochen, bis die Kleidung bei uns am Verein ist.

Was bedeuten "Club-Cut" und "Race-Cut"?
Champion System bietet die Jerseys und Jacken in zwei verschiedenen Schnittformen an. Der "Race-Cut" ist Aerodynamisch vorteilhaft sehr enganliegend und am Bauch etwas kürzer (s.o.). Der "Club-Cut" hat sowohl in der Länge als auch in der Weite +4cm und sitzt damit etwas weiter. Ideal für alle, die sich nicht nach ihrem Trainingsplan ernähren! Zusätzlich lässt sich auch die Armlänge ändern.

Worin unterscheiden sich das "Pro", "Aero", "Summer" und "Lite" Trikot?
Das "Pro" Variante ist das normale Standardtrikot (empfohlen!). Das "Aero" Trikot ist noch einmal etwas enger geschnitten als der Standard "Race-Cut" und besitzt eine andere Oberfläche als die "Pro" Variante. Aufgrund des engen Schnitts ist es wirklich nur für guttrainierte Sportler zu empfehlen. Die "Summer" und "Lite" Jerseys sind vom Material her sehr dünn und extra atmungsaktiv und daher nur für heiße ("Summer), bzw. sehr heiße ("Lite") Tage geeignet.

Und die Hosen?
Die Männer haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Sitzpolstern. Das "Veloce" Polster ist dünner und leichter und damit vor allem für kurze Fahrten oder sehr leichte Sportler geeignet. Das "Granfondo" Polster ist dicker und damit besser für lange Touren geeignet. Für Frauen gibt es nur das "Donna Forte" Sitzpolster, was in etwa dem "Granfondo" Polster der Männer entspricht. Zusätzlich kann die Beinlänge ("inseam lenght") angepasst werden.
Alle Hosen können zudem als Bibshorts (mit Trägern) oder normale Shorts (ohne Träger) bestellt werden.

Wie unterscheiden sich die "Tech+", die "Performance+" und die "Apex+" Linie?
Die drei Linien unterscheiden sich nur in der Qualität und den verarbeiteten Materialien. Der Schnitt, das Aussehen und die Sitzpolster sind bei allen Klamotten identisch. Die "Performance" Linie bietet hier einen guten Kompromiss aus hoher Verarbeitungsqualität und Langlebigkeit bei einem angemessenen Preis.

Wie wird die Größe für meine Kleidung ermittelt?
Die Größe der Trikots fällt grundsätzlich "normal" aus. D.h. wer im Alltag Kleidergröße M trägt, dem wird auch das Jersey in Größe M gut passen. Die Hosen fallen, insbesondere bei sehr muskulösen Oberschenkeln, etwas enger aus. Im Zweifel sollte hier die größere Größe bestellt werden. Es empfiehlt sich aber, anhand der Größentabelle die Größe noch einmal zu kontrollieren.

» https://eucustom.champ-sys.com/Doc/Complete_Size_Guide.pdf

Gibt es Kindergrößen?
Ja. Die korrekte Größe könnt ihr der Größentabelle entnehmen.

Ich bin mir immer noch unsicher mit der Größe. Gibt es Musterkleidung?
Für die Rudereinteiler liegen Größenmuster am Verein. Vieles anderes ist bereits aus anderen Bestellungen vorhanden. Meldet euch gerne bei mir, wenn euch die Größentabelle nicht weiterhilft.

Mein Trikot ist am Bauch sehr kurz. Ist das richtig?
Durch die vorgebeugte Haltung auf dem Rennrad sind die Trikots am Bauch deutlich kürzer geschnitten als normale Kleidung, sodass sich hier im Sitzen keine störenden Wülste bilden. Wer das nicht möchte oder das Trikot auch regelmäßig im Boot tragen möchte, kann den länger geschnittenen "Club-Cut" wählen.

Ich habe meine neue Radbekleidung bekommen, kann ich damit gleich aufs Rad gehen?
Es empfiehlt sich die neue Radbekleidung vor der ersten Benutzung einmal zu waschen. Ansonsten kann es kleine Flecken geben, die sich auch durch Waschen nicht mehr entfernen lassen.

Muss ich etwas beim Waschen meiner neuen Radbekleidung beachten?
Unser Lieferant der Ruderbekleidung JL gibt folgende Empfehlungen zum Waschen, die sich auch auf die Klamotten von Champion System übertragen lassen:
"Bitte bedenken Sie, JL Bekleidung wird aus hochwertigen Funktionsmaterialien hergestellt. Diese Fasern sind robust und bei richtiger Wäsche/Behandlung äußerst langlebig. Damit die Freude an Ihren JL Artikeln bleibt, haben wir folgende Tipps für Sie:
  1. Waschen Sie nur mit handelsüblichem Vollwaschmittel, bitte verwenden Sie keine Bleichmittel.
  2. Waschen Sie kalt oder maximal mit 30 Grad Celsius. Die Wäsche wird sauber und auch der Geruch verschwindet.
  3. Verwenden Sie keinen Wäschetrockner(!) Ein Wäschetrockner wird beim Trocknen über 75 Grad Celsius warm (heiß) und kann so Ihre JL Artikel dauerhaft beschädigen.
  4. Drehen Sie JL Artikel zum auf der Leine Trocknen auf "links", so kann die Sonne den Farben nichts anhaben."

Ein Kleidungsstück ist kaputt gegangen, obwohl ich damit nur auf dem Rad gefahren bin. Was soll ich tun?
Das ist ärgerlich, kann in seltenen Fällen jedoch vorkommen. Unser Lieferant gibt jedoch eine Garantie auf die Verarbeitung der Nähte sowie die Beständigkeit der Farben der verwendeten Stoffe. Nehmt in diesem Fall bitte direkt mit dem Lieferanten Kontakt auf, damit ein Austausch erfolgen kann

Julian Lange
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RA

Ehrung im Bundeskanzleramt

31.03.2026  ·  Ruderabteilung
Sydney Garbers für Universiade-Erfolg ausgezeichnet

Große Bühne für eine starke Leistung: In der vergangenen Woche wurde Sydney Garbers im Bundeskanzleramt für seinen sportlichen Erfolg bei den FISU World University Games 2025 geehrt. Als Teil des deutschen Teams gewann er dort die Silbermedaille im Mixed-Doppelvierer – ein herausragender Erfolg im internationalen Hochschulsport.
Die feierliche Auszeichnung wurde von der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt vorgenommen und würdigte die Leistungen der deutschen Medaillengewinnerinnen und -gewinner bei den diesjährigen Spielen. Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, der die Bedeutung des studentischen Spitzensports in Deutschland unterstreicht.

Neben der Ehrung bot die Veranstaltung auch Raum für persönlichen Austausch: In Gesprächen mit Abgeordneten konnten die Athletinnen und Athleten ihre Perspektiven einbringen – insbesondere zu den Herausforderungen und Chancen bei der Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium. Dieses Thema steht zunehmend im Fokus, da viele Talente auf flexible Rahmenbedingungen angewiesen sind, um sowohl akademisch als auch sportlich erfolgreich zu sein.

Wir gratulieren Sydney Garbers herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und sind stolz auf seinen Erfolg!


Timm Eichenberg
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RA

Erinnerung an Harald Thoms

13.02.2026  ·  Ruderabteilung
Die Flagge am Clubhaus weht seit einigen Tagen auf Halbmast. Am 31.01.2026 ist unser Ehrenmitglied und langjähriger erfolgreicher Trainer Harald Thoms nach einem längeren Kampf gegen den Krebs verstorben.

Harald war ein Urgestein und Ehrenmitglied des Hannoverschen Ruder-Clubs und mehr als 60 Jahre Mitglied. In den 1960er und 1970 Jahren startete er selbst erfolgreich für den Club, wurde deutscher Jugendmeister im Achter und belegte bei den offenen deutschen Meisterschaften mehrmals vordere Plätze im Vierer und Achter.

Harald als Aktiver mit Winfried Schmidt
Mit seinem langjährigen Ruderpartner Winfried Schmidt war Harald auch in den letzten Jahren immer noch im Zweier-ohne und manchmal im SilverEagles-Achter – dem Achter der ehemaligen Rennruderer aus den 1960er Jahren – aktiv.

Harald im SilverEagles-Achter

Herausragend sind jedoch vor allem die Erfolge, die Harald als Trainer mit seinen Mannschaften über viele Jahrzehnte auf unterschiedlichen Leistungsniveaus erzielte. Ab 1973 war Harald für den Club als Trainer tätig, zunächst mit einer überschaubaren Trainingsgruppe aus Junioren. Aus dieser ging 1974 mit Wolfram Thiem und Frank Schütze der schnellste Zweier-ohne für die Achterbildung zur Juniorenweltmeisterschaft hervor, der anschließend selbige gewann. Die Trainingsgruppe wuchs kontinuierlich an und 1976 hatte Harald mit der "Paukenschlag Saison" den Hannoverschen Ruder-Club fest im internationalen Rudergeschäft verankert. Der "Maschsee-Vierer" erruderte als Teil des Deutschlandachters bei den Olympischen Spielen in Montreal 1976 den vierten Platz, mit Harald als Trainer dabei.
Auf der nationalen Ebene hatte der "Oskar-Ruperti"-Preis für den erfolgreichsten Verein bei den Deutschen Meisterschaften das Interesse von Harald geweckt. 1976 noch auf Platz zwei der Wertung, gewann der Hannoversche Ruder-Club unter der Führung von Harald den "Oskar-Ruperti"-Preis ab 1977 neunmal in ununterbrochener Folge – ein bis heute nicht wieder erreichter Rekord!

Bronzemedaille auf der Weltmeisterschaft 1979 in Bled mit W-D. Oschlies, W. Thiem, F. Schütze, A. Görlich, Stm. M. Klein
Maßgeblich für diese Erfolge war eine breit aufgestellte Trainingsgruppe aus leichten und schweren Ruderinnen und Ruderern, verbunden mit dem Anspruch, bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen vertreten zu sein. Mit Wolfram Thiem, Thea Gröll (verh. Thiem) und Christoph Weichsler waren entsprechend 1984 wieder drei Sportler bei Olympia vertreten.

Gleichzeitig hatte Harald immer ein gutes Auge für Nachwuchsruderer, die er an den Spitzensport heranführte. So baute er ab 1984 einen Nachwuchsachter vor allem aus Ruderinnern und Ruderern des benachbarten Schülerbootshauses auf. Die Trainingsgruppe hatte mittlerweile eine beachtliche Größe erreicht, die heute jeden Trainer abschrecken würde: ein schwerer und ein leichter Männerachter, ein Frauen Vierer-ohne, Brigitte im Einer sowie diverse weitere Ruderinnen und Ruderer, die in Renngemeinschaft mit dem Hannoverschen Ruder-Club starteten. Bereits nach einem Jahr sorgte Haralds Nachwuchsachter für Furore. Er attackierte den hoch favorisierten Achter aus Dortmund bei den Deutschen U23 Meisterschaften derart, dass dieser lediglich mit einer Luftkastenlänge Vorsprung gewinnen konnte. Dies ist umso bemerkenswerter, da fünf Ruderer aus dem Dortmunder Achter 1988 bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille gewannen. Mit Roland Baar und Frank Richter gingen aus Haralds Achter ebenfalls zwei Ruderer hervor, die eine unglaubliche Karriere starteten und viele Weltmeistertitel und Medaillen bei Olympischen Spielen mit nach Hause brachten.

Roland Baar und Frank Richter
Wie ein Journalist einmal formulierte, stellte Harald eine "unerschöpfliche Quelle für Ruderer von Weltrang" dar, wie Brigitte Helmers (verh. Thoms), Carsten Lehr, Christian Lisdat, Tobias Kühne und Jan Westphalen mit ihren Teilnahmen und Medaillen auf Weltmeisterschaften eindrucksvoll beweisen. Bei der Qualifikation von Tobias Kühne im Zweier-ohne zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen, die in einem sechsten Platz mündete, hatte Harald ebenfalls seine Hände im Spiel.

Von der im Spitzensport gesammelten Expertise profitierten in der Folgezeit auch noch viele andere Ruderinnen und Ruderer aus dem Club. So betreute Harald Anfang der 2000er Jahre zuerst den Ruderpokal und ab 2008 dann die zweite Wettkampfebene, aus der anschließend der Bundesligaachter in der neu gegründeten Ruder-Bundesliga hervorging.

Bundesligaachter 2010
Ab 2010 baute Harald außerdem eine Juniorentrainingsgruppe auf, mit dem Ziel, einen reinen HRC Juniorenachter zu fahren und an Deutschen Jugendmeisterschaften teilzunehmen. Gegenüber dem Spitzensport früherer Jahre war dies sicherlich eine deutliche Umstellung, da sich sowohl die Erfahrung als auch das Trainingspensum deutlich unterschieden. So galt es für Harald, sowohl an Land als auch auf dem Wasser zunächst diverse Grundlagen zu vermitteln. Diverse "Klassiker" wie der Aufwärmzirkel, "Langintervall" sowie Übungen wie "1/4-Rolle Pause" wurden auch in diesen Trainingsgruppen zu bekannten Begriffen. Auch seinem Trainerstil blieb Harald treu. Dieser unterschied sich deutlich vom autoritären Trainerstil, den er selbst als Aktiver erlebt hatte. Vielmehr entschied er sich bewusst für einen "laissez-faire"-Stil und verlangte und formte selbstständige Aktive, die die jeweils bestmögliche Unterstützung erhielten, um ihre Ziele zu erreichen – ob dies nun eine Teilnahme bei Olympischen Spielen, eine Medaille bei Deutschen Juniorenmeisterschaften/Hochschulmeisterschaften oder eine gute Platzierung auf einer Regatta war. Statt ausschweifender Monologen gab es vielleicht an der Wende einige wohl dosierte Impulse. Die eigentliche Umsetzung, z.B. auf der nächsten Bahn, blieb aber in der Verantwortung der Sportler. Auf dieses Konzept musste man sich zuerst einlassen, auch wenn es vielleicht schwer fiel oder sogar etwas unbequem war. Es regte auf jeden Fall zum Nachdenken und zur Eigenverantwortlichkeit an.

Harald beim DRC ErgoCup 2019
Kurzfristig betrachtet eher herausfordernd, langfristig hingegen jedoch deutlich wirkungsvoller und erfolgversprechender, wie die vielen Erfolge eindrucksvoll zeigen. Darauf später einmal angesprochen sagte Harald lediglich "Im Rennen müsst ihr auch ohne mich klarkommen".

Das "laissez-fair" hatte jedoch auch seine Grenzen. Harald hatte z.B. klare Vorstellungen bei der Bootsverteilung und scheute sich auch nicht, diese auszusprechen. Als Meister der kondensierten Kommunikation konnte man je nach Situation seine eigene Leistung reflektieren. Gab es am Anfang bei dem Wunsch der Sportler ein neueres Boot zu fahren noch die Antwort "Das Boot ist immer noch besser als die Mannschaft." Freute man sich später umso mehr über ähnlich kondensierte anerkennende Worte wie "Das hast Du Dir verdient.", "Ihr führt schon ruderähnliche Bewegungen aus." oder vielleicht sogar "Das sieht schon fast wie Rudern aus." – sie waren bewusst gewählt und hatten entsprechendes Gewicht.

Insgesamt hat Harald mit seinem Trainerstil und Engagement viele Sportlergenerationen in einprägsamen Phasen des Lebens in ihrem sportlichen und menschlichen Werdegang begleitet, gefördert und gefordert. Viele Clubmitglieder hat er damit auch inspiriert, sich ebenfalls für Andere zu engagieren und den Club als Gemeinschaft zu stärken. Eine Konstante über die Generationen hinweg war dabei das Ritual von Harald vor dem Rennen: Er stieß die jeweilige Mannschaft ab, klopfte kurz auf das Blatt und sagte einfach nur "Na, dann gewinnt mal schön."


Harald mit Frank Schütze bei der Siegesfeier 2023

Die weiteren Rennen werden wir nun allein bestreiten müssen. Das Rüstzeug dafür hat Harald vermittelt, entsprechend bleibt abschließend nur von Herzen "Danke" zu sagen für die Erfahrungen und Erlebnisse. Haralds unnachahmliche Art, Mannschaften durch "vielsagende Wortkargheit" und freundliches, aufmerksames Schweigen zu trainieren, werden wir sehr vermissen.

Stellvertretend für die Trainingsgruppen und Mitruderer der letzten Jahrzehnte:
Karl-Michael Baumgarten, Frank Schütze, Gunther Sack, Carsten Lehr, Tobias Kühne, Nils Pfullmann, Florian Brüsewitz und Julian Lange

Dr. Nils Pfullmann
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GC

Nachruf

26.01.2026  ·  Gesamtclub
Der HRC trauert um sein langjähriges Mitglied Adolf Bolte.


Adolf Bolte
Adolf (Jahrgang 1943) trat im Jahr 1958 in den Club ein. In den 60er-Jahren gehörte er einige Zeit zur Trainingsmannschaft des Clubs. Auch danach blieb er – mit kurzen, beruflich bedingten Pausen außerhalb Hannovers – bis zu seinem Lebensende ein außerordentlich aktives Mitglied. Dies galt vor allem für die Ruderabteilung, aber auch für die Tanzsportler und die kurzzeitig existierende Surfsportabteilung.

Zusammen mit Jürgen Thoms gehörte er zu den Gründungsvätern der sogenannten "Montagsturner" – einer Gruppe ehemaliger Leistungs- und Breitensportler, die sich seit Mitte der 60er-Jahre im Winter zum Hallensport mit Gymnastik, Zirkeltraining und Ballspielen traf. Diese Gruppe existiert noch heute, und Adolf war hier bis zum Corona-Jahr 2020 ein eifriger "Mitturner".

Seine Leidenschaft und Hauptaktivität blieb jedoch das Rudern. In der Mittwochsgruppe der Alten Herren war er bis zuletzt einer der Aktivsten: Bei jeder der jährlich stattfindenden großen AH-Wanderfahrten war er dabei. Wenn mittwochs der AH-Achter auf dem Maschsee zustande kam, ruderte er mit – in der Regel als dessen Schlagmann. Auch bei den SilverEagles, dem Achter der etwas jüngeren Alten Herren, gehörte er zehn Jahre lang zur Stammbesetzung und war zusammen mit Horst Meyer deren Alterspräsident.

In Zeiten, als zwischen den hannoverschen Rudervereinen noch eine gehörige Rivalität herrschte, war er ein eifriger Wanderer zwischen den Ruderquartieren von Maschsee und Ihme/Leine. So war er beispielsweise häufig beim Sonntagsrudern des DRC oder beim WSV Altwarmbüchen anzutreffen. Zudem gehörte er zu den Organisatoren des Maschseefest-Ruderns, zu dem unsere Alten Herren die Kollegen der anderen Vereine einluden. Mit diesen vereinsübergreifenden Aktivitäten war Adolf womöglich ein Wegbereiter des heutigen hervorragenden Verhältnisses zwischen den hannoverschen Rudervereinen.

Als einer der wenigen Älteren war Adolf auch bei den jüngeren Vereinsmitgliedern bekannt und beliebt. Er behielt auch im Alter sein Interesse am aktuellen Rudergeschehen und pflegte den Kontakt zur Jugend.

Nun ist Adolf am 22. Januar nach kurzer Krankheit für viele von uns vollkommen unerwartet zwei Tage vor seinem 83. Geburtstag verstorben. Wir werden ihn mit seinen vielfältigen Aktivitäten, aber auch mit seinen Diskussionsbeiträgen zu Trainingsmethoden und Rudertechnik – oft hochkompetent, manchmal ungewöhnlich, mitunter liebenswert kauzig – sehr vermissen.

K.-M. Baumgarten
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Erw

Anmeldung für Entdeckertage und Schnupperkurse 2026 geöffnet

02.01.2026  ·  Breitensport Erwachsene
Auch in 2026 bietet der HRC 1880 wieder sein bewährtes Einstiegsprogramm
für am Ruderbreitensport interessierte Erwachsene an. Ab sofort sind die
Termine der Entdeckertage und Schnupperkurse hier https://hrc1880.de/hrc/gruppen/eb_sommer1.php
verfügbar.

Anmeldungen können ab sofort per E-Mail an E-Mail schreiben erfolgen.

Unser Probier- und Ausbildungsprogramm für Ruderneulinge gliedert sich
in zwei Stufen. Es beginnt mit einem "Entdeckertag", an dem wir einen
Überblick über den Rudersport, Ruderboote und unseren Club geben. Dazu
nehmen wir uns einen halben Tag lang Zeit. Vorerfahrungen im Rudern sind
nicht nötig. Wer am Entdeckertag Rudern als seinen Sport entdeckt hat,
hat dann die Gelegenheit sich verbindlich zum "Schnupperkurs"
anzumelden. In diesem erhalten die Neulinge eine Grundausbildung im
Ruderboot und die Gelegenheit, den Rudersport und unser Clubleben an
sechs Tagen hautnah kennenzulernen

Tanja Büsing
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