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KRS

15.12.2019

KRS im Ergo Fieber (Kinder-Rennsport)


Erst zwei Wochen ist es her, dass unser Nachwuchs beim Hamelner Ergo Cup erfolgreich an den Start ging. Doch offensichtlich ist die Motivation der Kinder und auch Masters Frauen so groß, dass wir uns spontan entschieden haben mal den Ergo Cup in Minden zu besuchen.

Mit dem Ergo Fieber angesteckt ging als erstes für Elke auf die 1000m Strecke. Doch traute sich keine andere Masters Frau gegen zu melden, sodass Elke voller Trotz bei den Männern an den Start ging, um sich bereits jetzt auf ihre Titelverteidigung bei den Indoor Meisterschaften in Kettwig vorzubereiten.
Bei den leichten Jungs 14 Jahre vertat David den HRC bei seinem zweiten Ergo Wettkampf und konnte mit seiner Zeit von 3:54 Min. den dritten Platz und damit die Bronze Medaille einfahren. Tristan und Jona versuchten darauf natürlich Gleiches zu tun. Leider musste sich Tristan der körperlichen Stärke seiner geschlagen geben. Doch Jona duellierte sich mit einem Mindener Ruderer und holte mit einer Sekunde Rückstand, man beachte 3:23 Min. zu 3:24 Min bei den 14 Jährigen!, die Silber Medaille.
Um die Pause bis zum Staffel-Rennen der Vier Jungs, Tristan, Jona, David und Tom zu überbrücken wurde selbstverständlich auf das Handy verzichtet und statt dessen ein gemeinsames Kartenspiel gespielt. Da das unseren Sportlern jedoch zu einfach ist, wurde das "Karten-Sit-Up-Training" eingeführt (siehe Foto). Die Füße auf eine Bank und für jedes Karte abgelegen wird ein Sit-Up absolviert. Damit waren die Jungs auch aufgewärmt und durften voller Motivation an den Staffel Start gehen und holten sich zusammen noch einmal die Silbermedaille!






Eeske Ubben
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LS

03.12.2019

DRV Langstreckentest Dortmund (Leistungssport)


Alle Jahre wieder… trifft sich die deutsche Ruderelite und jene, die es noch werden wollen am ersten Adventwochenende zum 2km Ergotest und der anschließenden 6km Langstrecke in Dortmund.

Dieses Jahr wurde der HRC durch Janka Kirstein und Marie Arnold vertreten. Da die Trainer der U23 als auch der offenen Altersklasse beschlossen hatten, dass auch die Riemenruderinnen im Einer starten sollen, fanden sich die beiden in einem über 70 Boote- starken Meldefeld wieder. Der Jahreszeit geschuldet schrumpfte die Teilnehmerzahl noch auf 54 Starterinnen zusammen. Leider war davon auch Janka betroffen, die zwar noch voll motiviert angereist war, aber bereits vor dem Ergotest krankheitsbedingt abmelden musste. Gute Besserung!

Für Marie, die seit Oktober wieder im erweiterten Kreis der Nationalmannschaft trainiert, sollte es die erste Standortbestimmung nach der Schulter-OP im Sommer werden. Da die Vorbereitung etwas holprig lief und die Skullerinnen auch auf eine gezielte Vorbereitung für die Tests verzichteten, war die Erwartungshaltung etwas gedämpft. "Für mich ging es in Dortmund vor allem darum zu sehen, ob ich nach der langen Verletzungspause wieder belastungsfähig bin und ob alles hält." Mit einer Zeit knapp unter 7 Minuten auf dem Ergo und Platz 4 (Platz 2 unter den Skullerinnen) auf der Langstrecke ist dieses kleine Comeback auf jeden Fall sehr gut geglückt. "Auf dem Ergo sieht man schon, dass da noch einiges fehlt. Ich bin noch nicht in der Lage, mich voll zu belasten und mir fehlt noch viel Training und die Kraft im Oberkörper, um die entscheidenden Sekunden schneller zu werden. Aber die Zeit ist deutlich besser, als ich vorab erwartet habe. Über das Ergebnis auf der Langstrecke freue ich mich riesig. Da lief es nicht so besonders rund und zwischendurch habe ich ernsthaft erwogen, auszusteigen. Die Zeiten von uns liegen ziemlich eng zusammen, von daher würde ich die Euphorie etwas drosseln. Ich bin aber wahnsinnig erleichtert, dass ich die Tests gut überstanden habe und mich in der Mannschaft wieder gut einsortieren konnte."

Jetzt geht es für sie nach Portugal ins Trainingslager, wo sie von Carlotta Nwajide, die sich nach dem gesundheitlichen Saisonaus ebenfalls wieder gut zurückgemeldet hat und Frauke Hundeling, die als 3. der Langstrecke das beste Ergebnis aus der Riemengruppe abgeliefert hat, begleitet wird.

Janka zeigte sich nach ihrer Abmeldung etwas geknickt. "Es ist schon schade, wenn man die ganze Zeit trainiert hat und dann nicht starten kann." Für sie ist es die erste Saison im Senioren A Bereich. Für die 22-Jährige, die gerade ihr Masterstudium in Maschinenbau begonnen hat, wird das kommende Jahr zur Neuorientierung genutzt werden, da sie den direkten Anschluss an die A-Nationalmannschaft noch nicht hergestellt hat. "Ich habe aber einige Perspektiven für die kommende Saison und trainiere weiter hart, um den HRC international zu vertreten."

Marie Arnold
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KRS

01.12.2019

Ergo Auftakt in Hameln (Kinder-Rennsport)


Der erste Ergo Cup der Wintersaison für den Kinderrennsport fand am vergangenen Samstag in Hameln statt.

Mit großer Vorfreude und viel Aufregung ging es für unsere Neuzugänge Joni, Robin, Joschua, David und Johann mit Unterstützung der "alten Hasen" Tristan und Tom an die Ergokette. Leider mussten wir zwei Kinder aus gesundheitlichen Gründen daheim lassen. Unsere beiden Jüngsten des Jahrganges 2008 mussten nur die 500m bewältigen. Für alle anderen dagegen, Jahrgänge 2007 & 2006, ging es an die 1000m. Dabei konnte Robin auch gleich seinen ersten Sieg einfahren und gewann sein Rennen u.a. vor Mannschaftskollege Johann.
Fazit für die Leistungen der Kinder: Alle haben ihre Tageszielzeit unterboten!
Und da die eigene Motivation der Kinder nicht genug war, haben wir auch Elke und Johannes aus dem Erwachsenen BS ins Ergo Fieber mitgezogen. Dabei traute sich Elke gleich zweimal auf die Bühne. Erst im Frauen Sprint Rennen über die 500m, welches sie kurz vor der Ziellinie dank Gebrüll der Kinder für sich entscheiden konnte. Anschließend machte sie bei dem Rennen der Männer über die 1000m ordentlich Tempo. Nach jahrelanger Pause hat Johannes seine Begeisterung und Freude am Rudersport sichtbar gezeigt und sich über die 1000m gewagt.
Insgesamt ein erfolgreicher und freudiger Einstig in die Wintersaison!





Eeske Ubben
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JA

24.11.2019

Überraschungsfahrt der JA nach Bremen zum "Universum" (Jugendabteilung)


Treffen war Sonntags Morgens um 10 Uhr am Hauptbahnhof.
Es war frisch, aber wir waren doch 15 Mitglieder aus dem Kinderrennsport und dem Jugend Breitensport.

Salim und Julian hatten alles organisiert. Nur wir wussten von nichts.
Es ging mit der Bahn in Richtung Norden im Großraumabteil. Unterhaltung war angesagt.
Zum Zeitvertreib Stadt Land Fluss und die spannende Frage wohin geht es denn?

Na ja, im Norden gibt es überall Wasser zum rudern. Wir sind ja schließlich ein Ruderclub. Bremen, Bremerhaven oder Emden? Dann kam es doch anders als erwartet. Als wir in Bremen ausstiegen war allen klar, dass es nicht ums Rudern ging.

Von dort ging es dann mit der Straßenbahn in Richtung Universität weiter. Nach einigen Stationen war allen klar, dass es ins Universum Bremen ging. Was es da zu sehen gab, haben wir dann auch sehr schnell mitbekommen. Experimente zum Mitmachen aus den Bereichen Natur, Mensch und Technik.

Wie gewinnt man beim Tauziehen alleine gegen Zehn?
Mit einem Flaschenzug! ;) Da haben die Anderen keine Chance.

Ist Fahrradfahren wirklich kompliziert?
Welche Muskeln müssen zum Radfahren zusammenwirken?
Mit einem ferngesteuerten Roboter konnte man Radfahren aus einer anderen Perspektive
erleben. Unglaublich welche Abläufe das Gehirn steuern muss um so etwas vermeintlich einfaches wie Radfahren zu koordinieren! Wie ist das erst beim Rudern?

Wie kann man einen Haufen Muttern ohne Schrauben zu einer Brücke zusammensetzen?
In dem man sie magnetisiert! Dann haften sie von alleine aneinander.
Daraus konnten wir dann ganze Brücken bauen.

Wie fühlt sich ein Erdbeben an?
Da sitzt du gemütlich auf einem Sofa und ganz plötzlich fängt alles an zu wackeln.
Zuerst nur ein leichtes vibrieren, dann immer stärker, und zum Schluss weißt du nicht mehr
woran du dich noch festhalten sollst und das Ganze zu realistischen Radiokommentaren.

Wie fühlt man sich in vollkommener Dunkelheit?
Ein geradezu beängstigendes Gefühl, wenn man nicht einmal die Hand vor den Augen sehen kann. Vorsichtiges Tasten ist angesagt. Man fängt an sich auf andere Sinne als seine Augen zu verlassen. Eine völlig neue Erfahrung in einem Labyrinth von Gängen.
Wie gut, dass es Aufseher mit Infrarotkameras gab, sonst wären wir da vielleicht nicht mehr rausgekommen.

Vor der Rückfahrt dann noch ein kurzer Zwischenstopp bei Mc Donalds. Ein spannender Tag macht hungrig. ;)

Vielen Dank für die Organisation an Salim und Julian. Mal ein anderer Tag im Ruderclub.
Wir freuen uns schon auf die nächste Überraschungsfahrt.





Charlotte & Josef van der Beck
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JA

20.11.2019

Trainer-B Lehrgang Ratzeburg 2019 (Jugendabteilung)


Von Hannover nach Ratzeburg und zurück. Und das ganze zwei Mal. Dann war es schon geschafft und der HRC hat zwei neue Trainer B.

Eeske und ich haben nun ganz frisch unsere Trainer-B Leistungssportlizenz.

Die Zeit verging wie im Fluge. Im September trafen wir uns das erste Mal mit den anderen 22 Teilnehmern in Ratzeburg. Von Donnerstag bis Sonntag ging der erste Block. Die Themen waren das Trimmen von Booten, sexualisierte Gewalt im Sport sowie Trainingsplanung und Sportmedizin. Ein weiteres wichtiges und interessantes Thema das wir ausführlich behandelten, war das Krafttraining an der Langhantel. Natürlich durften/mussten wir da auch selber an die Hantel. ;) Den letzten Teil am Sonntag verpassten wir leider, da wir uns in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den Weg nach München zu unseren Schützlingen beim Bundeswettbewerb machten. Das war es aber Wert (siehe Bericht KRS Homepage) und mit Hilfe der E-Learning Plattform konnten die Lehrinhalte auch ohne Probleme nachgearbeitet werden. Nach diesen recht langen und anstrengenden aber schönen vier Tagen, waren wir glücklich und froh wieder in der Heimat zu sein.

Als Aufgabe für zu Hause hatten wir allerdings mitbekommen, ein kurzes Video aus unserem Trainingsalltag zu erstellen und dieses auf der E-Learning Plattform hoch zu laden. Dies machten alle Teilnehmer und es wurde gegenseitig der Umgang mit den Sportlern kommentiert und Hinweise und Anregungen, aber auch viel Lob verteilt. Außerdem sollten wir bis zur nächsten Präsenzphase eine Fragstellung zum Thema "Kraft-Zeitverlauf beim Ruderschlag" beantworten.

Im November ging es nun also das zweite Mal nach Ratzeburg. Mit viel Vorfreude ging es zusammen mit Robert Leineweber vom Celler RV im Vereinsbus in Richtung Norden. Dieses Mal standen Themen wir Rudertechnik, Sportpsychologie, Stabilisationstraining und Ernährung auf dem Programm. Die Referenten präsentierten uns wieder viele Informationen zu den jeweiligen Themen und man konnte überall etwas Neues mitnehmen. Besonders intensiv haben wir uns mit Auswertung von Messboot-Daten beschäftigt. Das war auch für mich echtes Neuland. Zum Abschluss wurden von allen Teilnehmern am Sonntag, noch einmal Präsentationen zu den unterschiedlichen Themen des Lehrgangs gehalten. Diese waren teils sehr lebhaft und witzig aber zugleich auch immer spannend und interessant.

Dann wurden uns endlich von Reinhart Grahn und Andreas König die ersehnten Lizenzurkunden übereicht. Unter dem Beifall der Anderen, durfte sich immer eine Person die Lizenz abholen und wurde beglückwünscht.

Nach zwei Jugendleiter-Lehrgängen, dem Trainer-C Lehrgang in 2017 und nun dem Trainer-B Lehrgang, alles in Ratzeburg absolviert, ist mein Fazit…. Es gibt keinen besseren Ort für diese Lehrgänge, und ich hoffe irgendwann noch einmal die Trainer-A Lizenz mit einreihen zu können.

Jetzt werden aber erst einmal die neuen Eindrücke und Erfahrungen genutzt, um unser Training im Kinderbereich weiter zu professionalisieren und zu optimieren um den Kindern bestmöglich gerecht zu werden. :)


Salim Neumann
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KRS

07.11.2019

DRV Lehrgang Breisach 2019 (Kinder-Rennsport)


Tag 1: Die Abfahrt war in Wunstorf um 6:30 Uhr. Nach 3 Stunden Autofahrt hielten wir bei Mc Donalds um zu frühstücken. Danach fuhren wir noch 3 weitere Stunden. Um 13:40 Uhr sind Tom und ich angekommen. Wir waren die ersten, die an dem Landesstützpunkt Breisach ankamen.

Aus Niedersachen waren Tom und ich nicht die Einzigen. Es waren auch noch ein Mädchen Doppelzweier und ein Jungen Doppelzweier da. Der Jungs Doppelzweier war vom RVH. Als die anderen Kinder aus anderen Bundesländern angekommen waren, gab es erst einmal eine Kennenlernrunde und es wurden die Zimmer aufgeteilt. Die Zimmer waren so aufgeteilt, dass keiner aus demselben Verein in einem Zimmer waren. Also waren Tom und ich in getrennten Zimmern. Um 15:00 Uhr gab es eine Rallye durch Breisach. Dafür wurden wir in Gruppen aufgeteilt und wir sollten eine App installieren, die uns Aufgaben gab, die wir machen und beantworten sollten. Dies hat sehr viel Spaß gemacht. Nach der Rallye gab es dann um 18 Uhr Abendessen. Es gab Nudeln mit Soße. Um 20:00 Uhr gab es Spiele und die Auswertung von der Rallye. Nachtruhe war dann um 22 Uhr:

Tag 2: Frühstück gab es um 8 Uhr. Ab 9 Uhr kam Ralf Kockel, der Landestrainer von Baden Württemberg, zu uns und hat uns Leitbilder zum richtigen Rudern gezeigt. Das war sehr hilfreich für das Training. Danach hat er von uns allen eine Videoaufnahme beim Rudern gemacht. Nach der Einheit hatten wir eine Stunde Zeit bis zum Mittagessen. Nach dem Essen gab es die Videoauswertung mit Ralf. Er hat uns darauf aufmerksam gemacht, was wir gut und was wir nicht so gut machen, was wir verbessern müssen. Danach gab es schon wieder Abendessen. Zum Abendessen gab es immer Nachtisch und diesmal war es Eis am Stiel. Bis 21:00 Uhr haben wir wieder Spiele gespielt und um 22:00 Uhr ging wieder das Licht aus.

Tag 3: Nach dem Frühstück wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ging zum Rudern und die Andere hatte theoretischen Unterricht. Ich war in der ersten Gruppe, die zum Rudern ging. Tom war in der Gruppe, die mit der Theorie angefangen hat. Da das Vorbereiten mit der Mannschaft ziemlich lange gedauert hat, waren wir leider nur eine Stunde auf dem Wasser. Das lustige war, dass wir auf dem Rhein in Frankreich hoch gerudert sind und auf der deutschen Seite zurück gerudert sind.
Nach dem Mittagessen war meine Gruppe mit der Theorie dran. Die Theorie handelte von JuM-Bestimmungen und den Ruderwettkampfregeln. Dann gab es wieder Abendessen, Spiele und ab ins Bett.

Tag 4 – 5: Im Grunde waren diese Tage wieder wie Tag 4. Diesmal waren die Themen: Ernährung im Sport und Kinderschutz und Sicherheit auf dem Wasser.

Tag 6: Dieser Tag fing um 8:00 Uhr mit Frühstück an. Diesmal sollten wir uns Lunchpakete packen, denn es ging zum Wandern zum Schauinsland. Das war sehr lustig und wir hatten viel Spaß. Auch beim Wandern gab es wieder Gruppen und wir sollten kreative Gruppenbilder machen, die am letzten Tag bewertet wurden. Runter vom Berg sind wir mit einer Gondel gefahren, die 60m über dem Boden hing. Zurück ging es wieder mit dem Bus nach Breisach. Zum Abendessen gab es Sportler-Top-Essen: Burger! Statt Spiele gab es diesmal einen Filmabend. In dem Film ging es um Olympiateilnehmer im Rudern, Schwimmen, Leichtathletik und Beach Volleyball. Auch diesmal gab es wieder Nachtruhe.

Tag 7: Dies war der vorletzte Tag mit Frühstück um 8:00 Uhr. Danach gab es die theoretische Prüfung vom Rudersportfertigkeitsabzeichen. Im Anschluss gab es einen kleinen Ruderwettkampf. Mein Vierer wurde zweiter. Toms Vierer hat leider verloren, weil Tom mit seiner Wahnsinns Kraft ein Skull geschrottet hat.
Nach dem Mittagessen ging es zum Bouldern. Bouldern ist Klettern an einer 5m hohen Wand ohne Seil. Abendessen gab es auch wieder. Am Abschlußabend wurde getanzt und es wurde das kreativste Gruppenbild prämiert. Das war ein sehr schöner Abend. Wir haben uns alle sehr gut verstanden. Es war eine unvergessliche Zeit.

Tag Abreise: Nach dem Packen und Aufräumen gab es Frühstück. Es gab auch noch eine Abschluss-Besprechung. Hinterher gab es ein großes Rudelkuscheln. Es war sehr schön und wir hoffen, wir sehen die anderen bald wieder!





Tristan Coldewey
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Erw

03.11.2019

FariCup 2019, Hamburg – alle Wetter (Breitensport Erwachsene)


Die Aussichten waren trübe, es würde kalt sein und in Strömen gießen. Und das tat es auch, während wir Richtung Hamburg fuhren goss es in Strömen, die Anmeldung und Startnummernausgabe war zum Glück im Clubgebäude und einer der Organisatoren war nur damit beschäftigt das Wasser von den Markisen zu schüppen – Hamburger Wetter.

Aber jetzt mal von vorne, neue Leute bringen neue Ideen mit und so war es Michael K. der vom FariCup berichtete. Der FariCup wird vom Hamburger Ruder-Club Favorite Hammonia (von seinen Mitgliedern die Fari genannt) traditionell seit 1992 am ersten Wochenende im November ausgerichtet, die Terminwahl schreckt zumindest die Schönwetterruderer etwas ab. Trotzdem ist der FariCup mit 150 startenden Vieren/Sechsers und 62 Achtern eine der großen Veranstaltungen im Breitensport.

Nachdem Michael K. den Plan aufgebrachte hatte am FariCup teilzunehmen, fanden sich schnell ein paar Interessierte und der Gedanke war mit einem Gig 4x+ hinzufahren - das war die Idee. Ralf K. hatte dann noch in einer Notiz in der Rundmail auf den FariCup hingewiesen und es wurde beim Rudern etwas drüber geredet. Na ja, fünf Leute, der logistische Aufwand ist überschaubar.

Letztendlich, nach einigem hin- und her und Zu- und Absagen, waren es dann vier Teams, die zum FariCup 2019 nach Hamburg gefahren sind – alte Hasen, Heißblüter, Neumitglieder, alles dabei. Eine gute Mischung, ein gutes Team. Und einen Gig 6x+ vom DRC für die Angaria-Damen haben wir auch noch mitgenommen.

Und letztendlich wurde das Wetter auch noch richtig gut. Die Sonne schien. Schon vor dem Start wurde es den Athleten richtig warm. Manche sagen das Konzert in der Elphi wurde durch Fabians Anfeuerungsrufe gestört, zumindest hat es einige Anwohner vom Mittagstisch aufgeschreckt. Victoria K. hat als neue Steuerfachkraft geglänzt. Victoria B. hatte wundervolle Nussecken dabei. Daniel konnte noch ein paar Kilometer Rudererfahrung sammeln, man sage ja, dass die Lernkurve auf Regatten besonders steil ist. Alle hatten nach ihrem Rennen Pudding in den Beinen, doch zum Glück gab es bei der Ankunft gleich ein Stegbier aus der Heimat.

Abschließend waren sich alle einig, dass der FariCup in das Repertoire der Regattatermine beim HRC aufgenommen werden sollte – und nächstes Jahr dann im Achter und nicht nur die Kurzstrecke.

Einen sehr erfolgreichen Saisonabschluss legten auch die Masterinnen beim Fari-Cup in Hamburg auf der Außenalster in der Renngemeinschaft mit dem DRC, Angaria und dem Ruderverein Weser Hameln hin. Im Frauen-Achter mit dem Mindestalter 50 Jahre gewann das Boot mit den HRC Masterinnen Annette Winghardt, Susanne Imhof und Elke Cullen in 32.35 Minuten über die 7.500-Meter-Langdistanz nicht nur in der eigenen Kategorie, sondern holte auch noch den Pokal in der weiblichen Masters-Gesamtwertung





Fotos: Kathrin Symkenberg, Catherine Myerscough, Jan Wiebelitz

Jan Wiebelitz
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KRS

29.10.2019

Was macht eigentlich der Kinderrennsport so?! (Kinder-Rennsport)


Traditionell natürlich viel, und ist dabei auch noch sehr erfolgreich. Aber eins nach dem anderen. :)

Aktuell hat schon das Wintertraining begonnen und wir haben viele neue Gesichter die am Training teilnehmen. Altbekannte mussten/durften wir in den Leistungsport der JunniorenInnen oder den Breitensport der Jugendabteilung abgeben. Das ist wie jedes Jahr ein wenig traurig und schön zugleich. Außerdem waren wir beim diesjährigen Bundeswettbewerb so erfolgreich wie nie.

Nun aber von Anfang an.
Dieses Jahr war wirklich besonders. Diese Saison hatte es nämlich echt in sich. Durch die Verschiebung unseres Zielwettkampfes, des Bundeswettbewerbes, von regulär Anfang Juni auf Ende August, schien die Saison schier endlos zu sein. Aber alle SportlerInnen sowie auch die TrainerInnen haben dies souverän gemeistert.


Bundeswettbewerb in München

Trotz des etwas schwierigen und chaotischen Vorlaufs, hat die Deutsche Ruderjugend sich als Ausrichter bewähren können. Da sich kein anderer Regattaverband, etc. für die Ausrichtung finden ließ, nahm die DRJ die Organisation und Durchführung des BW's dieses Mal in die eigenen Hände. Wie auch schon im letzten Jahr war der Austragungsort die Olympiaregattastrecke Oberschleißheim in München. Ebenfalls anders als in den letzten Jahren war die Anreise diesmal erst Freitag und die Durchführung der Wettkämpfe auf Samstag und Sonntag kompakt gebündelt. Dies stellte alle Beteiligten vor etliche Herausforderungen, aber auch diese wurden gemeistert.

Der HRC ging auch dieses Jahr mal wieder mit einer stattlichen Anzahl von SportlerInnen an den Start. Neun SportlerInnen in vier Bootsklassen waren es insgesamt. Kaum ein anderer Verein in Niedersachsen stellt regelmäßig so viele Boote beim BW.

Julian startete im leichten Jungs Einer 14 Jahre. Pia bei den leichten Mädels 14 Jahre, ebenfalls im Einer. Tristan und Tom im Jungs Doppelzweier 12/13 Jahre.
Als Premiere dieses Jahr hat sich sogar ein Mädchendoppelvierer qualifiziert. Alle Ruderinnen sind erst seit ca. einem Jahr im Rudersport aktiv, und haben beim Landesentscheid direkt das Ticket für den BW gelöst. Caro, Emma, Arina und Carla mit Steuermann Golo haben schon über die Saison auf den Regatten dominiert, so dass Sie selbst in Berlin schon als "der schnelle Vierer aus Hannover" bekannt waren. Sie gingen bei den 14 Jährigen an den Start.

Am Samstag durften all diese Mannschaften nun also die 3000m Langstrecke ausfahren und am Athletikwettbewerb teilnehmen. Hier konnten sich bereits Pia und Tristan & Tom über Medaillen freuen. Sie absolvierten die 3000m in ihren jeweiligen Abteilungen am schnellsten. Das bedeutete automatisch: Finaleinzug! Also schon mal unter den sechs schnellsten Booten Deutschlands. Check! Der Mädelsvierer musste sich leider, trotz starker Leistung, mit dem 7 Platz und damit dem B-Finale begnügen. Julian musste der starken Konkurrenz auch Tribut zollen und Zog mit einem trotzdem guten Rennen ins C-Finale ein.




Am Sonntag ging es nun in den jeweiligen Finals um die Wurst.
Hier belegte Julian Platz 5 in seinem Finale mit einer persönlichen Bestleistung. Der Mädelsvierer versöhnte sich mit dem knapp verpassten A-Finale und gewann, unter anderem vor der Konkurrenz vom DRC aus Hannover, das B-Finale. Die Highlights lieferten nun Pia und Tom & Tristan.




Pia hatte über die gesamte Saison schon immer wieder gezeigt, dass Sie an Ihre physischen Grenzen gehen kann. Auch in diesem Rennen am Sonntag rief sie dies wieder ab. Sie ließ die Konkurrenz auf Platz 4-6 deutlich hinter sich. So war es ein Zweifelderrennen. Sie war lange an den ersten beiden Ruderinnen dran. Erst kurz vor dem Ziel war es dann klar. In einem packenden Rennen mit persönlicher Bestleistung erruderte Pia einen mehr als souveränen DRITTEN Platz im A-Finale! Eine wirklich großartige Leistung!

Tja… und Tristan &Tom? Die dachten sich, was Pia kann können wir schon lange. Die Beiden, ebenfalls schon sehr stark über die Saison, fuhren im Finale einen wirklichen Krimi aus.
Das Feld der sechs Doppelzweier war vom Start an eng beieinander. Mal schob sich die eine, mal die andere Bootsspitze nach vorne. Gegen Mitte des Rennens setzten sich aber zwei Boote nach vorne ab. Darunter Tristan und Tom. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Bis ins Ziel war mal die eine und mal die andere Bootsspitze vorne. Ein Schlag machte also nun den Unterschied zwischen Gold und Silber aus.
Schlussendlich hatte die Konkurrenz im letzten Schlag auf der Ziellinie die Nase vorne. Damit war es für Tristan und Tom ein beinahe Bundessieg. Mit einem Wahnsinnsrennen und einer phänomenalen Leistung im wichtigsten Rennen der Saison, wurden die beiden, mehr als souverän und deutlich vor der restlichen Konkurrenz, zweitschnellster Doppelzweier Deutschlands in Ihrer Altersklasse!! Gratulation!!!



Diese Leistung überzeugte auch die Verantwortlichen vom DRV. Prompt wurden die beiden zum Lehrgang nach Breisach eingeladen. Dort befindet sich ein "Bundesstützpunkt Nachwuchs" des DRV. Das schöne, die Beiden haben noch ein Kinderjahr im Kinderrennsport. Mal sehen was im nächsten Jahr drin ist.


Maschseeregatta mit Grillen

Als Abschlussregatta gab es dann im Herbst noch die traditionellen Regatten von Bismarckschule und Humboldtschule auf Samstag und Sonntag aufgeteilt.

Auch hier wurden etliche Siege und Medaillen eingefahren. Teils in Wunschkombinationen mit Jette (RVS) und unserer Pia zusammen die jetzt bei den JuniorenInnen im Leistungssport zusammen trainieren. Oder auch im Vierer mit Mädels vom HRC und der Humboldtschule. Ruder-Hannover wächst immer weiter zusammen. Aber auch viele reine HRC-Vereinsboote gingen natürlich an den Start.

Am Samstagabend gab es dann ein gemeinsames Grillen aller Kinder des KRS und JunniorenInnen des Leistungssport samt Trainerteam. Hier wurden die "Großen", also die ältesten Kinderjahrgänge, in den JuniorenInnen-Bereich verabschiedet, und gleichzeitig die "Neuen" Kinder im KRS willkommen geheißen.

Als Abschluss und Höhepunkt des Abends, gab es wieder Teelichter in Origamischiffchen, die in der Dunkelheit zwischen den Stegen das Wasser beleuchteten. Mal wieder ein gelungener Abschluss der Saison.






DRV Lehrgang Breisach
Bericht folgt..


Für den Kinderrennsport war 2019 das erfolgreichste Jahr das wir bislang verzeichnen konnten. Mit wirklich herausragenden Leistungen der Kinder!! und vielen großartigen Erinnerungen, freuen wir uns nun auf die Saison 2019/2020 mit vielen "Neuen" und den "Alten" Kindern.

Danke an alle Eltern, UnterstützerInnen, das Trainerteam KRS & LS und den Verein, dass dies so möglich war.

Salim Neumann
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Erw

21.10.2019

Materialtag - Der Auftakt (Breitensport Erwachsene)


Einmal im Jahr muss man sich die Zeit nehmen und alle Boote im Breitensport genaustens ansehen und jeden Mangel und Bootsschaden protokollieren. Dies geschah am Sonntag.

Jetzt kann das Werkstatt-Team eine ToDo-Liste und eine Bestellliste erstellen. Sollte die Beststellliste etwas "ausufern", bedarf es der Zustimmung des Vorstandes. Dann wird das benötigte Geld in den Etat 2020 eingestellt und ihr entscheidet auf der Jahreshauptversammlung (05.02. um 19:30 Uhr) darüber, ob wir das benötigte Geld dafür einsetzen wollen oder nicht.

Nach einem gemeinsamen gemütlichen Frühstück am Steg galt es 21 Helfer zu koordinieren, darunter auch vier Küchenhelfer. Dank der vielen Helfer wurden erstmalig nicht nur alle Boote an einem Termin gesichtet, sondern auch in der neuen Küche ging es richtig gut voran.


Werkeln am Steg

Der nächste Schritt erfolgt dann beim Materialtag im Januar. Hier werden alle Skulls begutachtet, neu zugeordnet, beschriftet und repariert. Zudem werden kleinere Schäden an den Booten behoben und ggf. auch Lackschäden ausgebessert. Dann wird bereits Michael K. die Federführung übernehmen. Er bereichert ab sofort das Werkstatt-Team.

Vielen Dank euch allen für eure Unterstützung!

Ralf Kröger
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KRS

12.10.2019

DRV-Fortbildung für Steuerleute (Kinder-Rennsport)


Am 05. und 06. Oktober 2019 fand in der Ruderakademie Ratzeburg eine Fortbildung für wettkampforientierte Steuerleute statt. Die Referenten waren Larina Hillemann und Jonas Wiesen, zwei Steuerleute aus der deutschen Nationalmannschaft. Auf dem Programm standen: 1. Die Aufgaben und Rollen, 2. die Verantwortung und Wirkung der Steuerleute sowie 3. ihre Kommunikation.

Beim ersten Thema haben wir gemeinsam eine Liste von do‘s and dont‘s erarbeitet. Das zeigte noch einmal sehr anschaulich, wie vielfältig die Aufgaben neben dem reinen Steuern des Bootes sind. Für den zweiten Punkt sind wir in die Sporthalle gegangen. Hier standen Rudertechnik und das Eingreifen des Steuermanns bzw. der Steuerfrau bei technischen Problemen der Mannschaft im Mittelpunkt. Larina und Jonas demonstrierten uns dabei Beispiele am Ergo.
Am Sonntag sind wir mit der "Kommunikation" zum dritten Thema der Fortbildung gekommen. Hierfür hatten sich unsere Referenten mehrere Szenarien überlegt, für die wir uns in Dreiergruppen die jeweils beste Lösung überlegten. Anschließend wurden die Ergebnisse mit den Referenten in der großen Gruppe diskutiert. Zum Schluss gab es noch ein Feedback, das bei mir sehr positiv ausfiel.
Bereichernd war über das Lehrgangsprogramm hinaus der Austausch mit den anderen Steuerleuten, die alle sehr unterschiedliche Erfahrungen mitbrachten. Allein die Alterspanne der Teilnehmer reichte vom 59Jährigen bis zu mir, dem 14jährigen "Küken". Genauso weit ist die Bandbreite der Herausforderungen der teilnehmenden Steuerleute, die sich aus der ganzen Republik eingefunden hatten. Sehr unterschiedlich sind auch die persönlichen Ziele für die nächste Zeit, die sich Referenten und Teilnehmer setzen: Sie reichen vom qualifizierteren Steuern im Breitensport bis zum Steuern des Deutschland-Achters.
Ich bin sehr dankbar, dass ich an dieser Fortbildung teilnehmen durfte, und freue mich darauf, die Anregungen nun umzusetzen.


Golo Götz Kreysing
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