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RA

Erinnerung an Harald Thoms

13.02.2026  ·  Ruderabteilung
Die Flagge am Clubhaus weht seit einigen Tagen auf Halbmast. Am 31.01.2026 ist unser Ehrenmitglied und langjähriger erfolgreicher Trainer Harald Thoms nach einem längeren Kampf gegen den Krebs verstorben.

Harald war ein Urgestein und Ehrenmitglied des Hannoverschen Ruder-Clubs und mehr als 60 Jahre Mitglied. In den 1960er und 1970 Jahren startete er selbst erfolgreich für den Club, wurde deutscher Jugendmeister im Achter und belegte bei den offenen deutschen Meisterschaften mehrmals vordere Plätze im Vierer und Achter.

Harald als Aktiver mit Winfried Schmidt
Mit seinem langjährigen Ruderpartner Winfried Schmidt war Harald auch in den letzten Jahren immer noch im Zweier-ohne und manchmal im SilverEagles-Achter – dem Achter der ehemaligen Rennruderer aus den 1960er Jahren – aktiv.

Harald im SilverEagles-Achter

Herausragend sind jedoch vor allem die Erfolge, die Harald als Trainer mit seinen Mannschaften über viele Jahrzehnte auf unterschiedlichen Leistungsniveaus erzielte. Ab 1973 war Harald für den Club als Trainer tätig, zunächst mit einer überschaubaren Trainingsgruppe aus Junioren. Aus dieser ging 1974 mit Wolfram Thiem und Frank Schütze der schnellste Zweier-ohne für die Achterbildung zur Juniorenweltmeisterschaft hervor, der anschließend selbige gewann. Die Trainingsgruppe wuchs kontinuierlich an und 1976 hatte Harald mit der "Paukenschlag Saison" den Hannoverschen Ruder-Club fest im internationalen Rudergeschäft verankert. Der "Maschsee-Vierer" erruderte als Teil des Deutschlandachters bei den Olympischen Spielen in Montreal 1976 den vierten Platz, mit Harald als Trainer dabei.
Auf der nationalen Ebene hatte der "Oskar-Ruperti"-Preis für den erfolgreichsten Verein bei den Deutschen Meisterschaften das Interesse von Harald geweckt. 1976 noch auf Platz zwei der Wertung, gewann der Hannoversche Ruder-Club unter der Führung von Harald den "Oskar-Ruperti"-Preis ab 1977 neunmal in ununterbrochener Folge – ein bis heute nicht wieder erreichter Rekord!

Bronzemedaille auf der Weltmeisterschaft 1979 in Bled mit W-D. Oschlies, W. Thiem, F. Schütze, A. Görlich, Stm. M. Klein
Maßgeblich für diese Erfolge war eine breit aufgestellte Trainingsgruppe aus leichten und schweren Ruderinnen und Ruderern, verbunden mit dem Anspruch, bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen vertreten zu sein. Mit Wolfram Thiem, Thea Gröll (verh. Thiem) und Christoph Weichsler waren entsprechend 1984 wieder drei Sportler bei Olympia vertreten.

Gleichzeitig hatte Harald immer ein gutes Auge für Nachwuchsruderer, die er an den Spitzensport heranführte. So baute er ab 1984 einen Nachwuchsachter vor allem aus Ruderinnern und Ruderern des benachbarten Schülerbootshauses auf. Die Trainingsgruppe hatte mittlerweile eine beachtliche Größe erreicht, die heute jeden Trainer abschrecken würde: ein schwerer und ein leichter Männerachter, ein Frauen Vierer-ohne, Brigitte im Einer sowie diverse weitere Ruderinnen und Ruderer, die in Renngemeinschaft mit dem Hannoverschen Ruder-Club starteten. Bereits nach einem Jahr sorgte Haralds Nachwuchsachter für Furore. Er attackierte den hoch favorisierten Achter aus Dortmund bei den Deutschen U23 Meisterschaften derart, dass dieser lediglich mit einer Luftkastenlänge Vorsprung gewinnen konnte. Dies ist umso bemerkenswerter, da fünf Ruderer aus dem Dortmunder Achter 1988 bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille gewannen. Mit Roland Baar und Frank Richter gingen aus Haralds Achter ebenfalls zwei Ruderer hervor, die eine unglaubliche Karriere starteten und viele Weltmeistertitel und Medaillen bei Olympischen Spielen mit nach Hause brachten.

Roland Baar und Frank Richter
Wie ein Journalist einmal formulierte, stellte Harald eine "unerschöpfliche Quelle für Ruderer von Weltrang" dar, wie Brigitte Helmers (verh. Thoms), Carsten Lehr, Christian Lisdat, Tobias Kühne und Jan Westphalen mit ihren Teilnahmen und Medaillen auf Weltmeisterschaften eindrucksvoll beweisen. Bei der Qualifikation von Tobias Kühne im Zweier-ohne zu den Olympischen Spielen 2004 in Athen, die in einem sechsten Platz mündete, hatte Harald ebenfalls seine Hände im Spiel.

Von der im Spitzensport gesammelten Expertise profitierten in der Folgezeit auch noch viele andere Ruderinnen und Ruderer aus dem Club. So betreute Harald Anfang der 2000er Jahre zuerst den Ruderpokal und ab 2008 dann die zweite Wettkampfebene, aus der anschließend der Bundesligaachter in der neu gegründeten Ruder-Bundesliga hervorging.

Bundesligaachter 2010
Ab 2010 baute Harald außerdem eine Juniorentrainingsgruppe auf, mit dem Ziel, einen reinen HRC Juniorenachter zu fahren und an Deutschen Jugendmeisterschaften teilzunehmen. Gegenüber dem Spitzensport früherer Jahre war dies sicherlich eine deutliche Umstellung, da sich sowohl die Erfahrung als auch das Trainingspensum deutlich unterschieden. So galt es für Harald, sowohl an Land als auch auf dem Wasser zunächst diverse Grundlagen zu vermitteln. Diverse "Klassiker" wie der Aufwärmzirkel, "Langintervall" sowie Übungen wie "1/4-Rolle Pause" wurden auch in diesen Trainingsgruppen zu bekannten Begriffen. Auch seinem Trainerstil blieb Harald treu. Dieser unterschied sich deutlich vom autoritären Trainerstil, den er selbst als Aktiver erlebt hatte. Vielmehr entschied er sich bewusst für einen "laissez-faire"-Stil und verlangte und formte selbstständige Aktive, die die jeweils bestmögliche Unterstützung erhielten, um ihre Ziele zu erreichen – ob dies nun eine Teilnahme bei Olympischen Spielen, eine Medaille bei Deutschen Juniorenmeisterschaften/Hochschulmeisterschaften oder eine gute Platzierung auf einer Regatta war. Statt ausschweifender Monologen gab es vielleicht an der Wende einige wohl dosierte Impulse. Die eigentliche Umsetzung, z.B. auf der nächsten Bahn, blieb aber in der Verantwortung der Sportler. Auf dieses Konzept musste man sich zuerst einlassen, auch wenn es vielleicht schwer fiel oder sogar etwas unbequem war. Es regte auf jeden Fall zum Nachdenken und zur Eigenverantwortlichkeit an.

Harald beim DRC ErgoCup 2019
Kurzfristig betrachtet eher herausfordernd, langfristig hingegen jedoch deutlich wirkungsvoller und erfolgversprechender, wie die vielen Erfolge eindrucksvoll zeigen. Darauf später einmal angesprochen sagte Harald lediglich "Im Rennen müsst ihr auch ohne mich klarkommen".

Das "laissez-fair" hatte jedoch auch seine Grenzen. Harald hatte z.B. klare Vorstellungen bei der Bootsverteilung und scheute sich auch nicht, diese auszusprechen. Als Meister der kondensierten Kommunikation konnte man je nach Situation seine eigene Leistung reflektieren. Gab es am Anfang bei dem Wunsch der Sportler ein neueres Boot zu fahren noch die Antwort "Das Boot ist immer noch besser als die Mannschaft." Freute man sich später umso mehr über ähnlich kondensierte anerkennende Worte wie "Das hast Du Dir verdient.", "Ihr führt schon ruderähnliche Bewegungen aus." oder vielleicht sogar "Das sieht schon fast wie Rudern aus." – sie waren bewusst gewählt und hatten entsprechendes Gewicht.

Insgesamt hat Harald mit seinem Trainerstil und Engagement viele Sportlergenerationen in einprägsamen Phasen des Lebens in ihrem sportlichen und menschlichen Werdegang begleitet, gefördert und gefordert. Viele Clubmitglieder hat er damit auch inspiriert, sich ebenfalls für Andere zu engagieren und den Club als Gemeinschaft zu stärken. Eine Konstante über die Generationen hinweg war dabei das Ritual von Harald vor dem Rennen: Er stieß die jeweilige Mannschaft ab, klopfte kurz auf das Blatt und sagte einfach nur "Na, dann gewinnt mal schön."


Harald mit Frank Schütze bei der Siegesfeier 2023

Die weiteren Rennen werden wir nun allein bestreiten müssen. Das Rüstzeug dafür hat Harald vermittelt, entsprechend bleibt abschließend nur von Herzen "Danke" zu sagen für die Erfahrungen und Erlebnisse. Haralds unnachahmliche Art, Mannschaften durch "vielsagende Wortkargheit" und freundliches, aufmerksames Schweigen zu trainieren, werden wir sehr vermissen.

Stellvertretend für die Trainingsgruppen und Mitruderer der letzten Jahrzehnte:
Karl-Michael Baumgarten, Frank Schütze, Gunther Sack, Carsten Lehr, Tobias Kühne, Nils Pfullmann, Florian Brüsewitz und Julian Lange

Dr. Nils Pfullmann
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GC

Nachruf

26.01.2026  ·  Gesamtclub
Der HRC trauert um sein langjähriges Mitglied Adolf Bolte.


Adolf Bolte
Adolf (Jahrgang 1943) trat im Jahr 1958 in den Club ein. In den 60er-Jahren gehörte er einige Zeit zur Trainingsmannschaft des Clubs. Auch danach blieb er – mit kurzen, beruflich bedingten Pausen außerhalb Hannovers – bis zu seinem Lebensende ein außerordentlich aktives Mitglied. Dies galt vor allem für die Ruderabteilung, aber auch für die Tanzsportler und die kurzzeitig existierende Surfsportabteilung.

Zusammen mit Jürgen Thoms gehörte er zu den Gründungsvätern der sogenannten "Montagsturner" – einer Gruppe ehemaliger Leistungs- und Breitensportler, die sich seit Mitte der 60er-Jahre im Winter zum Hallensport mit Gymnastik, Zirkeltraining und Ballspielen traf. Diese Gruppe existiert noch heute, und Adolf war hier bis zum Corona-Jahr 2020 ein eifriger "Mitturner".

Seine Leidenschaft und Hauptaktivität blieb jedoch das Rudern. In der Mittwochsgruppe der Alten Herren war er bis zuletzt einer der Aktivsten: Bei jeder der jährlich stattfindenden großen AH-Wanderfahrten war er dabei. Wenn mittwochs der AH-Achter auf dem Maschsee zustande kam, ruderte er mit – in der Regel als dessen Schlagmann. Auch bei den SilverEagles, dem Achter der etwas jüngeren Alten Herren, gehörte er zehn Jahre lang zur Stammbesetzung und war zusammen mit Horst Meyer deren Alterspräsident.

In Zeiten, als zwischen den hannoverschen Rudervereinen noch eine gehörige Rivalität herrschte, war er ein eifriger Wanderer zwischen den Ruderquartieren von Maschsee und Ihme/Leine. So war er beispielsweise häufig beim Sonntagsrudern des DRC oder beim WSV Altwarmbüchen anzutreffen. Zudem gehörte er zu den Organisatoren des Maschseefest-Ruderns, zu dem unsere Alten Herren die Kollegen der anderen Vereine einluden. Mit diesen vereinsübergreifenden Aktivitäten war Adolf womöglich ein Wegbereiter des heutigen hervorragenden Verhältnisses zwischen den hannoverschen Rudervereinen.

Als einer der wenigen Älteren war Adolf auch bei den jüngeren Vereinsmitgliedern bekannt und beliebt. Er behielt auch im Alter sein Interesse am aktuellen Rudergeschehen und pflegte den Kontakt zur Jugend.

Nun ist Adolf am 22. Januar nach kurzer Krankheit für viele von uns vollkommen unerwartet zwei Tage vor seinem 83. Geburtstag verstorben. Wir werden ihn mit seinen vielfältigen Aktivitäten, aber auch mit seinen Diskussionsbeiträgen zu Trainingsmethoden und Rudertechnik – oft hochkompetent, manchmal ungewöhnlich, mitunter liebenswert kauzig – sehr vermissen.

K.-M. Baumgarten
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Erw

Anmeldung für Entdeckertage und Schnupperkurse 2026 geöffnet

02.01.2026  ·  Breitensport Erwachsene
Auch in 2026 bietet der HRC 1880 wieder sein bewährtes Einstiegsprogramm
für am Ruderbreitensport interessierte Erwachsene an. Ab sofort sind die
Termine der Entdeckertage und Schnupperkurse hier https://hrc1880.de/hrc/gruppen/eb_sommer1.php
verfügbar.

Anmeldungen können ab sofort per E-Mail an E-Mail schreiben erfolgen.

Unser Probier- und Ausbildungsprogramm für Ruderneulinge gliedert sich
in zwei Stufen. Es beginnt mit einem "Entdeckertag", an dem wir einen
Überblick über den Rudersport, Ruderboote und unseren Club geben. Dazu
nehmen wir uns einen halben Tag lang Zeit. Vorerfahrungen im Rudern sind
nicht nötig. Wer am Entdeckertag Rudern als seinen Sport entdeckt hat,
hat dann die Gelegenheit sich verbindlich zum "Schnupperkurs"
anzumelden. In diesem erhalten die Neulinge eine Grundausbildung im
Ruderboot und die Gelegenheit, den Rudersport und unser Clubleben an
sechs Tagen hautnah kennenzulernen

Tanja Büsing
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Ma

3,2,1 SilverSkiff in Turin

16.11.2025  ·  Masters
Alljährlich am zweiten Novemberwochenende findet in Turin ein Einer-Verfolgungsrennen statt: SilverSkiff auf dem Fluss Po. Dieses Jahr waren drei Mastersruderer des HRC dabei, für Benedikt Roberg bereits das dritte Mal, Hendrik Schlaab zum zweiten Mal vor Ort und Michael Kokotts erster Start in der Hauptstadt des Piemont.

Über die Strecke von elf Kilometern, mit einer Wende nach 5,5 Kilometern flussaufwärts, geht es zurück zur Start-/Ziellinie auf Höhe des Clubhauses des veranstaltenden Ruder Clubs Reale Società Canottieri Cerea. Gestartet wird im 15-Sekunden-Abstand, wobei der oder die Zeitschnellste aus dem vorherigen Jahr zuerst starten darf.

Um 9:36 Uhr ging es für Hendrik auf die Strecke. Dort lief es deutlich besser als im letzten Jahr, und die angepeilte Zeit von unter 50 Minuten wurde geknackt. Die Zielzeit blieb bei 49:01 Minuten stehen und gab Anlass zu einer gewissen Zufriedenheit.


Hendrik unterwegs Richtung Ziel

Bene folgte um 9:39:30 Uhr auf Hendrik und konnte ebenfalls seine Zeit aus dem Vorjahr verbessern. Mit einer Zielzeit von 50:18 Minuten blieb er nur knapp über der 50-Minuten-Marke und war ebenfalls sehr zufrieden mit sich.


Bene auf der Strecke

Deutlich später, da er zum ersten Mal in Turin an den Start ging, war es Zeit für Michael. Um 11:44:40 Uhr hieß es: Go Number 533. Michael beendete sein Rennen in einer mehr als respektablen Zeit von 51:02 Minuten. Bei diesem Rennen ist der Streckenverlauf mit seinen Kurven und der in der Mitte des Flusses gespannten Bojenkette sowie der Wende nach der Streckenhälfte ein wesentlicher Faktor. Wer weiter hinten startet, hat zudem unter Umständen noch langsamere Gegner vor sich, die erst einmal überholt werden wollen. Es geht also eng zu. Die Strecke im Rennen schon einmal gefahren zu sein, ist ein echter Vorteil.


Michael beim Überholen seiner Gegner

Am Ende standen für Hendrik Platz 12 im Masters-D-Rennen und Platz 22 für Bene sowie Platz 27 für Micha bei den Masters E. Es war wieder eine von den Veranstaltern toll durchgeführte Regatta, auf der man mal die Gelegenheit hat, sich mit den aktuellen Größen des Ruderns auf der gleichen Strecke zu bewegen.

(Fotos: Ulrike van der Beck und Michael Kokott)

Hendrik Schlaab
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RA

Langstrecke auf der Alster und ihren Kanälen

15.11.2025  ·  Ruderabteilung
Was mit einem strahlenden Sonnenaufgang über dem Mittellandkanal in Hannover begann, endete in typischem Hamburger Schietwetter: der HRC-Auftritt beim FariCup 2025.

Am ersten Novembersamstag rollte der HRC-Hänger vollbeladen Richtung Norden (vielen Dank an Jan Wiebelitz für Orga und Bootstransport). Zwei Achter und zwei Vierer warteten darauf, von sechs Mannschaften über die Alster und ihre Kanäle getrieben zu werden.


Einmal Abladen bitte!

4,2 Kilometer standen für die Vierer auf dem Rennprogramm, 7,5 Kilometer für die Achter – und das bei einem Rekordmeldeergebnis: Mehr als 1.500 Ruderinnen und Ruderer brachten nicht nur die Steg-Infrastruktur an ihre Grenzen, sondern auch die Start-Organisatoren ins Schwitzen.


Die Suche nach der Startreihenfolge

Auch seitens des HRC waren rekordverdächtig viele Teams in Hamburg dabei: Vier reine Vereinsmannschaften und zwei Renngemeinschaften haben es trotz dem ein und anderen für November nicht ganz überraschenden Krankheitsausfall an ihre jeweiligen Start- und Ziellinien geschafft. Und da sich manche Teams in der Ergebnisliste noch Luft nach oben freigehalten haben, ist eine Wiederholung im kommenden Jahr keineswegs ausgeschlossen.


Bugball an Bugball über die Alster

Katharina Thehos
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Erw

Wanderfahrt nach Lübeck auf Wakenitz und Trave

15.10.2025  ·  Breitensport Erwachsene
Dies war bestimmt nicht die letzte Wanderfahrt des Breitensports nach Lübeck! Auch beim nächsten Mal würden wir gerne wieder einsteigen in die Boote des Lübecker Ruder-Klubs, von dem wir herzlich empfangen und begleitet wurden und in die örtlichen Besonderheiten der Gewässer eingeweiht wurden.

Zukünftigen Wanderfahrenden können wir dann eine Tagesfahrt auf der Wakenitz wärmstens empfehlen. Wer noch einen Blick auf den Ratzeburger See erhaschen möchte, sollte allerdings nicht die Zeit vergessen beim Bestaunen der wilden Natur oder bei ungeplanten Badestopps. Badebekleidung im Gepäck ist aber sicher eine gute Idee!

Nach der Fahrt durch unberührte Natur auf dem "Amazonas des Nordens" (Wakenitz) wird das Erlebnis perfekt ergänzt durch eine Fahrt auf Trave, Stadtgraben und Kanal um die Altstadt mit bestem Ausblick auf die Stadtkulisse der "Königin der Hanse" (Lübeck) und den Museumshafen. Nicht fehlen dürfen an einem Wochenende natürlich außerdem regionale kulinarische Spezialitäten (Fisch in jeder erdenklichen Zubereitungsart, Marzipan!), eine ausgiebige Erkundung der charmanten Altstadt zu Fuß und ein Besuch in der besten Eisdiele der Stadt!


Auf dem Ratzeburger See

Dorothea Hinsch
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RA

Ein Tag am Steg mit Gemeinschaftsdienst und Materialtag

13.10.2025  ·  Ruderabteilung
Alle Jahre wieder geht halt auch der schönste Sommer mal zu Ende. Spätestens wenn das Laub fällt, wird einem dies wieder bewusst. Dann ist auch wieder Zeit für den Herbst-Gemeinschaftsdienst.

23 tatkräftige HRCler gaben ihr Bestes. Ob nun Laub in den Dachrinnen, auf Halle 3 und 4, auf der Wiese oder unseren Parkplatzflächen, alles musste weg. Ebenso wurden die Hallen gesäubert, die Fenster geputzt, die Algen entfernt, das Grün zurückgeschnitten, umgegraben UND natürlich auch reichlich Kekse vernichtet. Fast unbemerkt für die meisten wurde das Lager komplett aussortiert und wieder eingeräumt – mega!


Ganztags wurde sich im Zuge des Materialtages auch um die Boote gekümmert. Vormittags hauptsächlich durch den KRS (Kinder-Rennsport) und nachmittags durch den Breitensport (Jugend und Erwachsene). Hier nahmen in Summe ca. 40 (!) Leute unsere Boote akribisch unter die Lupe. Im Ergebnis wartet nun wohl etwas Arbeit über den Winter auf uns. Zur Stärkung gab es den traditionellen Materialkuchen – vielen Dank an die drei Spender.


Den Abschluss bildete dann das Grillen. Beim letzten Blick über Haus und Hof war festzustellen: Alles sieht blitzeblank aus, aber was ist das? Die Post liefert auch in (!) die Spülmaschine?! Zumindest hat sich eine ihrer Postkisten dahin verirrt.


Vielen Dank euch allen für eure mega Unterstützung! Ein besonderer Dank geht dabei an unsere Neumitglieder und den Leistungssport, die uns ganztägige unter die Arme gepackt haben! Eure Teilnahme hat mich ganz besonders gefreut.

Im Namen von euerem Hauswart Marcel, Materialwart Lennart, Bootswart Malte und dem Garten-Team (Matze, Franzi, Heike, Jörg, Silvia, Therese, Thomas, Tim und Ralf).

Ralf Kröger
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RA

Großer Saisonabschluss - Leine Head und RBL

18.09.2025  ·  Ruderabteilung
Am kommenden Sonnabend steigen die beiden Ruderereignisse des Jahres in Hannover.

Die ruderbegeisterten Schlachtenbummler haben am 20. September die Qual der Wahl zwischen LeineHead + Bundesliga.

Wie immer findet am 3. Samstag im September auf Ihme und Leine (in diesem Jahr zum 28. Mal) die traditionelle Langstrecken-Regatta "Head of the River Leine" (kurz LeineHead) statt. Hier starten in diesem Jahr 42 Achter, darunter 7 reine HRC-Mannschaften und drei weitere mit HRC-Beteiligung auf der 4km langen Strecke gegeneinander.
Gleichzeitig findet auf dem Maschsee der letzte Bundesliga-Renntag der Saison statt, der kurzfristig von Münster nach Hannover verlegt werden musste. Über die rund 350m kurze Sprintstrecke sind hier neben unseren "Engel & Völkers Team LeineMasch" und unserem "TÜV NORD-Maschseeachter" auch 4 Hannoversche Nachwuchs-Teams mit HRC-Beteiligung am Start.
Wer mitgezählt hat: am Samstag starten also auf den beiden Regatten 16 Achter mit HRC-Beteiligung. Recht beachtlich, oder?
Das vorhergesagte wunderbare Spätsommerwetter ruft geradezu danach, einen größeren Teil des Sonnabends auf unserer Terrasse am Maschsee und/oder beim RV Linden zu verbringen, um sich von den Kurz- oder Langstrecken-Ruderern begeistern zu lassen. Die Zeitpläne der beiden Regatten sind unter Ruder-Bundesliga und LeineHead einzusehen.

Karl-Michael Baumgarten
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Erw

Wanderfahrt zum Kleinen Wannsee nach Berlin

13.08.2025  ·  Breitensport Erwachsene
Einer guten und langjährigen Tradition folgend, machte sich in diesem Jahr bereits zum ersten Augustwochenende eine fröhliche Schar von 20 Ruderinnen und Ruderern vieler Alters- und Leistungsklassen auf zum Kleinen Wannsee nach Berlin.

Die Ersten sicherten das Quartier beim SchülerInnen-Ruderverband am Kleinen Wannsee bereits am Mittwoch. Diese Gruppe nutzte die Zeit, die Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden und zu überprüfen, ob sich alle Schlösser noch an Ort und Stelle befanden.

Im Verlauf des Freitags trudelte dann in kleinen Grüppchen der Rest der Gesellschaft ein. Nach einer Stärkung bei der legendären "Eisfrau" in Babelsberg und leckerem Kuchen am Steg ging es auf zur ersten kleinen Ruderrunde. Sie führte Richtung Griebnitzsee und in den Teltowkanal hinein. Dort musste man sich am Steg des Biergartens der "Söhnel-Werft" bei Bier und Alster für den Rückweg stärken. Der Tag klang aus mit einem schönen Grillabend am See.


Unterwegs auf dem Griebnitzsee

Am nächsten Tag ging es auf zur großen Runde über den Kleinen Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee, Griebnitzsee, Glienicker Lake, Tiefer See, Havel und Großer Wannsee. Dabei ruderten wir vorbei am Jagdschloss Glienicke, dem Schloss Babelsberg, warfen einen Blick auf die Potsdamer Innenstadt und das Museum Barberini von hinten und unterquerten die Glienicker Brücke. Mittagspause bei Bulette, Bratwurst und Pommes machten wir in der Meierei in der Nähe des Schlosses Cecilienhof. Die Rückfahrt führte uns vorbei an der Heilandskirche Sacrow, der Pfaueninsel, dem Flensburger Löwen, dem Haus der Wannsee-Konferenz und der Liebermann-Villa. Abends wurde gemeinsam gekocht, was das Einkaufsteam dankenswerterweise besorgt hatte.


Zwischenstopp auf dem Großen Wannsee

Am Sonntagmittag ging es nach einer kleinen morgendlichen Rudertour zurück zum Maschsee. Der Abschied wurde erleichtert durch die Vorfreude auf den Ausflug an den Kleinen Wannsee im nächsten Jahr, um dann das zehnjährige Jubiläum dieser Wanderfahrt zu feiern.

Ganz herzlichen Dank an das Organisationsteam Franziska Vergin und Ralf Kröger sowie an alle, die sich durch ihr Engagement zugunsten der Gemeinschaft eingebracht haben!


20 begeisterte Wanderfahrer


Gemeinsames Frühstück am Steg

Fotos: Juliane Hinz

Michael Behr
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RA

Vereinsübergreifender Ruderspaß beim Maschseefest

12.08.2025  ·  Ruderabteilung
Am vergangenen Wochenende hat unser Ruderverein ein ganz besonderes Ereignis organisiert: die Teilnahme am Maschseefest auf dem Wasser – und das gleich an zwei Tagen!

Am Freitagabend starteten wir mit einer Ausfahrt im Dunkeln. Normalerweise ist Rudern nach Einbruch der Dunkelheit nicht gestattet, doch an diesem Abend war es eine einmalige Gelegenheit, den Maschsee in einer ganz besonderen Atmosphäre zu erleben. Natürlich vorher bei Vorstand und Maschseeverwaltung angezeigt und von diesen genehmigt.


Geschmückte Boote in der Dämmerung


Startmannschaft zur Nachtfahrt

Am Sonntagvormittag folgte der traditionelle Frühschoppen auf dem Wasser. Dabei wurden verschiedene Stationen rund um den Maschsee angesteuert, an denen wir anlegten und uns mit Musik und Getränken stärken konnten. Besonders schön war, dass Kolleginnen und Kollegen vom DRC, RVL sowie FRC mit im Boot saßen – eine tolle Gelegenheit für vereinsübergreifenden Austausch und Gemeinschaft.

Beeindruckend war zudem die große Altersspanne der Teilnehmer: Von 16 bis 85 Jahren war alles dabei. Diese bunte Mischung aus Jung und Alt zeigt, dass Rudern generationsübergreifend Spaß macht und verbindet.


Anlegen am Nordufer


Frühschopper

Die Aktion war ein großartiger Auftakt einer langjährigen Tradition, die durch Corona leider unterbrochen wurde. Die vielen positiven Rückmeldungen sprechen klar dafür, dass diese Aktion im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden sollte.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und freuen uns schon auf das nächste Mal!

Juliane Hinz
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