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Erw

Kenter-Kurs 2024

14.06.2024  ·  Breitensport Erwachsene
Am 05. Juni fand der zweite Kenter-Kurs dieses Jahres unter Aufsicht von Lisa und Hanna statt. Der Kurs begann mit einer kurzen Theorie-Einheit, in der wir eine Einweisung in das Material, die Pflege und den Umgang mit dem Einer erhielten. Zudem erklärten uns Lisa und Hanna zwei Möglichkeiten, wie man nach dem Kentern wieder in den Einer einsteigen kann.


Nach der Theorie-Einheit ging es für uns fünf Teilnehmer nacheinander auf den Maschsee, um die Kenter-Übung nun auch in der Praxis durchzuführen. Die erste Herausforderung bestand dabei darin, unsere Angst vor dem kühlen Nass zu überwinden und die Skulls einfach loszulassen. Endlich im Wasser ging es dann an den Wiedereinstieg ins Boot. Einige von uns meisterten den Wiedereinstieg in den Einer erstaunlich schnell, andere brauchten (zum Vergnügen aller anderen) ein paar Versuche mehr. :) Letztlich schafften fast alle Teilnehmer den Wiedereinstieg ins Boot.


Nach der Kenter-Übung bekam dann jeder von uns ein eigenes Boot zugewiesen und wir durften die ersten Meter im Einer zurücklegen. Da der Einer sofort Rückmeldung auf die Fehler bei der Ruder-Technik gibt, heißt es von nun an: üben, üben und nochmal üben. Mittlerweile waren wir ziemlich durchgefroren und erschöpft, sodass wir uns nach dem ordnungsgemäßen Säubern und Verstauen der Boote die heiße Dusche mehr als verdient hatten.

Ein großes Dankeschön geht an Lisa und Hanna, ohne deren Hilfe wir den Kenter-Kurs wahrscheinlich nicht so erfolgreich gemeistert hätten! Die zahlreichen blauen Flecke werden uns noch einige Tage an den Kurs zurückerinnern. ;)

Wir freuen uns darauf, den Maschsee nun im Einer unsicher machen zu dürfen!

Tanja Büsing
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LS

Überzeugender Auftritt unseres Nachwuchses in Hamburg

04.06.2024  ·  Leistungssport
Sowohl auf der nationalen U19 Rangliste, als auch auf der normalen Regatta in Hamburg konnte unser Nachwuchs im U19- und U17-Bereich mit starken Resultaten in den letzten Rennen vor der Meisterschaft auf sich aufmerksam machen. So konnte Jonathan Ebel in diesem Jahr die U19 Rangliste im 1x auf Platz 4 abschließen und steht damit ganz dicht an der Nominierung für die U19 Nationalmannschaft. Dem stand unser 2- mit Hanna Scherenberg und Lena Köhn in nichts nach ruderte sich ebenfals auf Platz 4 und hat damit genau so gute Karten für eine Nominierung für die U19 Nationalmannschaft.
Im U17 Bereich machten insbesondere Joschua Cordini mit seinem Sieg im 1. gesetzten Lauf im 4- in Rgm. mit dem DRC und dem Team Nord-West und Jonathan Neuer mit dem Sieg im 1. gestzten Lauf im Lgw. 1x auf sich aufmerksam. Dazu kommen noch viele weitere Qualifikationen für die 1. gesetzten Läufe am Sonntag und weitere starke Leistungen in Hinblick auf die Deutschen Jugendmeisterschaften.

So konnte sich Jonathan Neuer zusammen Yaroslav Zakharov auch im 2x für den ersten gesetzten Lauf qualifizieren und dort den 4. Platz errudern. Yaroslav gelang die Quali für den 1. gesetzten Lauf auch im 1x, in dem er dann Platz 6 belegte. Unser Lgw. 4x+ der U17-Mädels um Carolin Beckmann, Nora Marie Brand und Steuerfrau Luise van der Beck gelang ebenfalls die Qualifikation für den 1. gesetzten Lauf, den sie dann auf Rang 3 abschließen konnten. Darüber hinaus konnte Carolin im 2x in Rgm. mit dem DRC noch ein starkes Rennen zeigen und auch Clara Langfernmann und Sophia Stendel konnten im 2x und auch im 4- gute Leistungen anbieten. Etwas Lehrgeld zahlen mussten hingegen Clemens Denger und Svea Giesemann, die in diesem Jahr das Tempo an der Spitze noch nicht mitgehen konnten.
Bei den U19 Juniorinnen und Junioren konnte sich Kenzo Hellgardt im Leichtgewichtsbereich im 1x und im 4x jeweils in den ersten gesetzten Lauf rudern und vor allem im 4x mit Platz 2 seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Auch unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der U19 Rangliste konnten sich auch in den Mittel- und Großbooten gut präsentieren. Jonathan Ebel belegte im 2x Platz 2 und konnte im 4x hauchdünn gewinnen, während Hanna und Lena im 4- und im 8+ jeweils den 3. Platz errudern konnten. Zudem konnte Alisa Lehnchenko im 4x noch auf Platz 4 rudern. Zudem konnten Pauline Seehafer, Peer Czorny und Nicolai Gablenz, Friederike Beckmann sowie Hannah Matthiesen und Paula Denger mit soliden Ergebnissen das starke Abschneiden des HRC abrunden.

Martin Lippmann
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LS

Licht und Schatten in Ratzeburg

04.06.2024  ·  Leistungssport
Während es für unsere Sportlerinnen und Sportler in den Kleinbootrennen in Ratzeburg einen deutlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen gab, sind insbesondere die Mittelbootrennen noch nicht ideal verlaufen. So konnten Sean Schablack im Lgw. 1x und Artem Zakharov im 1x am Siegersteg anlegen und ihre Form unter Beweis stellen, aber auch Pia Strache sich mit Platz 4 im 1x nach Krankheit wieder zurückmelden. Demgegenüber mussten sich jedoch Timo Strache und Sydney Garbers leider sowohl gemeinsam, als auch in seperaten Besetzungen einer Berliner Mannschaft geschlagen geben und konnten beide Tage nicht das schnellste Deutsche Boot stellen. Auch für unsere Leichtgewichte Tom Czorny und Greta Coldewey lief es in ihren Mannschaftsbooten noch nicht optimal. So werden jetzt die letzten 2,5 Wochen bis zur Medaillenvergabe auf den Deutschen U23 Meisterschaften intensiv genutzt werden letzte Details zu optimieren, um in Essen dann optimal vorbereitet angreifen zu können.

Martin Lippmann
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LS

Timo gewinnt 2. Kleinbootüberprüfung im U23 Bereich

30.05.2024  ·  Leistungssport
Mit einem starken Streckenschlag hat Timo Strache im Männer 1x die 2. Kleinbootüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes für sich entschieden und darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf einen Rollsitz in der U23-Nationalmannschaft machen. Für Sydney Garbers reichte es nach einem guten Rennen in einem sehr stark besetzten Vorlauf nur für das B-Finale. Dort verließen ihn dann ein wenig die Kräfte und er beendete somit die Rangliste, trotz ruderischem Fortschritt, auf Platz 12. Ruderisch vorwärts ging es auch für Tom Czorny, der zwar nur das C-Finale erreichte, sich jedoch deutlich näher an die Konkurrenz ran rudern konnte als zuvor. Nicht ganz zufrieden mit ihrem Auftritt war Greta Coldewey, die in Hamburg mit Rang 12 ihren eigenen Ansprüchen nicht ganz gerecht werden konnte. Für unsere Sportlerinnen und Sportler aus dem U23-Bereich geht es nun direkt weiter nach Ratzeburg, um sich dort auf der internationalen Ruderregatta in unterschiedlichen Mannschaftsbooten zu beweisen.

Martin Lippmann
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RA

HRC Rennrad-Ausfahrt

26.05.2024  ·  Ruderabteilung
Beim HRC-Trainer und Betreuer Dankeschön-Abend wurde die Idee geboren: lass uns mal mehr zusammen machen, quer über alle Gruppen im HRC. Da in der Ecke, in der die Idee geboren wurde, eigentlich nur rennradfahrende Ruderer saßen, war auch irgendwie klar, dass eine gemeinsame Aktion eigentlich nur eine Rennrad-Ausfahrt sein könne.

Mail geschrieben, eingeladen, und gespannt gewartet wer und wie viele zur Ausfahrt erscheinen würden. Bei einigen war klar, an dem Termin kann ich nicht, aber beim nächsten Mal bin ich dabei!

Zur Abfahrt (+15 Min) waren dann 20 HRC-ler am Start und los ging es zur Marienburg. Leider war schnell klar, dass Leistungsunterschiede vorhanden waren, sodass an der Marienburg letztendlich drei Gruppen ankamen, die irgendwie auch alle unterschiedliche Wege gefahren sind.


Nach einem kurzen Stop an einer Eisdiele in Schulenburg ging es zurück zum HRC, auch auf der Rückfahrt zerfiel die große Gruppe in kleinere Teile, zudem gab es Unterwegs mit einem lauten Knall einen Platten.


Eigentlich hat allen die Ausfahrt gefallen, allerdings ist es wie überall im Club, wir müssen zusammen mehr machen, um mehr zusammen zu machen. Die nächste Ausfahrt kommt bald, die Terminfindung hat begonnen.


Jan Wiebelitz
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JA

Elternabend mal anders

26.05.2024  ·  Jugendabteilung
Eigentlich findet der Elternabend der Jugendabteilung traditionell immer zur Jahreshauptversammlung der Jugendabteilung statt, aber in diesem Jahr war man irgendwie noch nicht so weit mit der Jahresplanung.

Da die acht frisch gebackenen Jugendleiter in den letzten 1,5 Jahren viel gelernt haben, sollte das Wissen nicht nur an die Jugendlichen, sondern auch an die Eltern weitergegeben werden. Bei bestem Wetter fand daher am Samstag nach dem Training ein Elternabend der besonderen Art statt. Bevor der Pflichtteil über die Aufsichtspflicht der Trainer und Betreuer informierte, durften die Eltern selbst mal im Boot sitzen und unseren tollen Wassersport kennenlernen. Fazit: "Das ist ja ein unglaublich schöner Sport und die Stadt vom Wasser aus zu sehen ist auch echt schön. Ich glaube ich will das auch!" Nicht alle Jugendlichen waren davon begeistert, ließen sich aber auch nicht die Gelegenheit nehmen, ihre Eltern hinsichtlich ihres Ruderstiels zu belehren.




fleißige Eltern in Senior, Schnicke und Blackbox

Im Anschluss wurde der Sommertag unter der Kastanie beim Grillen und ganz viel Klönerei ausgewertet. Zudem wurden die kommenden Termine ausführlichst beleuchtet. So freut man sich nicht nur auf die alljährliche Fahrt zum Tankumsee, sondern auch auf die erste Wanderfahrt seit Langem (an den Wannsee).

Ralf Kröger
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Erw

Vogalonga 2024 - Diesmal hats geklappt

24.05.2024  ·  Breitensport Erwachsene
Über Pfingsten nahmen 15 reiselustige HRCler den Aufwand in Kauf, bis nach Venedig mit drei Gigbooten zu reisen, um an der dortigen Vogalonga teilzunehmen.

Bei knapp 2.000 gemeldeten Booten mit gut 7.500 Teilnehmenden aus 40 Nationen war das Gewimmel vorprogrammiert. Doch der Veranstalter war sehr gut vorbereitet und so kamen diesmal alle drei HRC-Boote ohne drängeln und Panik, wohlgelaunte und vom tosenden Applaus der Schaulustigen ins Ziel.


Ein Gruppenfoto nach 4 Stunden rudern geht immer!

Im Ergebnis waren sich alle Teilnehmenden einigen. Das war mega und darf wiederholt werden! Unser Aufenthalt wurde selbstverständlich kulinarisch, fotografisch und klönerisch ausgiebigst abgerundet. Weitere Eindrücke könnt ihr der Clubchronik entnehmen.

Dirk, Matze und Ralf
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KRS

Die beste Kuhwiesen-Regatta der Welt

22.05.2024  ·  Kinder-Rennsport
Otterndorf – der Name klingt erstmal nicht besonders eindrucksvoll. Der normale Nicht-Ruderer würde damit sicherlich kaum etwas anzufangen wissen – irgendeine Ortschaft an der niedersächsischen Nordseeküste, eine kleine Altstadt, alte hanseatische Kaufmannshäuser, ein paar Geschäfte sowie ein Kanal, der sich durch die Stadt windet und zwischen Deich und grünen Kuhwiesen weiter Richtung Bremerhaven führt. Aber genau auf diesem Kanal findet nunmehr seit bald sechs Jahrzehnten die große Otterndorfer Ruderregatta statt – in diesem Jahr zum 57. Mal. Viele sind von dieser Regatta fasziniert – warum eigentlich?

Die niedersächsischen Küstenregionen sind leider nicht bekannt für ihre guten Wetterverhältnisse Ende Mai…hohe Windstärken, ergiebige Niederschläge und geringe Temperaturen machten in den vergangenen Jahren allen Teilnehmenden Sportlern sowie Trainern und Zugfahrzeugen schwer zu schaffen. Der Regattaplatz – eine umfunktionierte, sehr idyllisch neben dem frisch renovierten und erweiterten Vereinsgebäude des TSV Otterndorf gelegene Kuhwiese – verwandelte sich spätestens bei der Abreise in eine nahezu apokalyptische Schlammschlacht. Nicht selten mussten die Bootsanhänger und Fahrzeuge der angereisten Vereine von den ansässigen Bauern mit schwerem Gerät unter größtem Aufwand aus den Untiefen des Otterndorfer Schlamms gezogen werden. Deswegen lässt der ein oder andere eine gewisse Vorsicht walten, was Otterndorf betrifft – Gummistiefel gehören für mich zur Pflichtausstattung.


Die Otterndorfer Sattelwiese

Doch trotz der Strapazen, die hin und wieder aufgetreten sind, versammelt sich jedes Jahr fast die gesamte Norddeutsche Ruderwelt an diesem kleinen, vermeintlich so unscheinbaren Ort mitten im Nichts. Woher kommt diese Faszination, die mich selbst mittlerweile auch erfasst hat? Warum gehört Otterndorf für die meisten Rudervereine in Norddeutschland zum Pflichtprogramm? Ich selbst kann mir eine Saison ohne Otterndorf nicht mehr vorstellen. Ich glaube, man muss selbst einmal dort gewesen sein, um das zu verstehen.


In diesem sowie im letzten Jahr hatten wir tatsächlich ausgezeichnete Ruderbedingungen. Bestes Sommerwetter, dauerhaft angenehm warme Temperaturen und Sonne satt. Das macht die Regatta direkt an der Nordseeküste natürlich wirklich attraktiv. Viel Platz, ein eingespieltes Organisationsteam, das über die Jahrzehnte immer weiter perfektioniert hat sowie die Inflation, die Otterndorf nie erreicht hat – zumindest was die Preise für Verpflegung auf der Regatta angeht – sind weitere Gründe, warum so viele jedes Jahr hier auftauchen und immer wieder kommen.

Deshalb waren wir in diesem Jahr auch wieder mit dabei – zwar in etwas kleinerer Runde mit dem WSV Altwarmbüchen und dem DRC – aber genau so erfolgreich wie bisher. Los ging es wie immer am Freitag vor der Regatta. Diesmal war der logistische Aufwand etwas größer, da drei Vereine ihre Boote auf unseren großen Hänger laden mussten. Angekommen in Otterndorf, wurde abgeladen, aufgebaut und die HRC Flagge diesmal noch höher als im letzten Jahr für alle sichtbar ganz oben am Anhänger am sog. "Fahnenriemen" platziert. Zeit für eine kleine Trainingseinheit auf dem Hadelner Kanal blieb leider nicht. Dafür haben wir frisch gekocht – es gab Nudeln mit Linsenbolognese.


Am Samstag wurde es dann allmählich ernst: die ersten Rennen standen an. Das Wetter war immer noch perfekt. Besser hätte es für uns nicht laufen können. Der für Otterndorf typische Schiebewind aus östlicher Richtung begünstigte die Aussicht auf schnelle Rennen. Svea, Tara und Mia zeigten in den ersten Rennen des Tages souveräne Leistungen und konnten sich im 1x sowie im 2x mehrere erste Plätze sichern. Ebenfalls starke Leistungen zeigten alle Sportler im 3000m Langstreckenrennen: Moritz verpasste im 1x nur knapp den ersten Platz. Mia und Tara erruderten sich mit viel Einsatz den ersten Platz im 2x.


Mia im 1x

Was bei den KRS-Sportlern so einfach gelang, war für Josef und mich in diesem Jahr etwas schwieriger zu erreichen: Geplagt von einem großen Meldefeld und unseren Endgegnern aus dem Letzten Jahr, den sogenannten "Schränken aus Mölln" ("Schränke" bezieht sich hier auf den äußerst muskulösen Körperbau der beiden Sportler sowie deren Gewicht von bestimmt 90kg), mit denen wir natürlich von der Regattaleitung in einen Lauf gewiesen worden sind. Wie auch immer, wir konnten uns gegen die restliche Konkurrenz durchsetzen und landeten mit wenigen Sekunden Rückstand auf Platz zwei – über zehn Sekunden schneller als im letzten Jahr.


Geschafft! Der erste Regattatag war schon wieder vorbei. Zwischendurch blieb dem ein oder anderen noch ein bisschen Zeit, bei Salim im Motorboot mitzufahren und die Regatta aus der Perspektive eines Wettkampfrichters hautnah mitzuerleben. Eine spannende Erfahrung, die man nur in Otterndorf so einfach ohne große Hürden machen kann.


Und Otterndorf wäre nicht Otterndorf, wenn sich die Mitglieder des TSV nicht wieder ein paar verrückte Aktivitäten zum Ausklang des ersten Regattatages ausgedacht hätten: Diesmal kam ein Luftkissen zum Einsatz, gezogen von einem Motorboot…Das Bild lässt erahnen: es kann gar nicht kalt gewesen sein, wie so manch einer immer behauptet.


Bevor es ins zurück ins Matratzenlager in der Otterndorfer Grundschule ging, machten ein paar von uns noch einen kurzen Abstecher auf den Deich, um die Sonne in der Nordsee versinken zu sehen.


Nach dem Frühstück am nächsten Tag ging das Regattageschehen weiter: Erste Durchsagen der Wettkampfrichter schallten über den Platz, nervöse Sportler und Trainer bewegten sich mit ihren Booten zum Kanal. Das Wetter war ähnlich gut wie zuvor. Svea gewann das erste Rennen des Tages im 1x, Tara und Moritz ebenfalls mit mehreren Längen Vorsprung. Tara und Moritz lieferten im 2x ein spektakuläres Rennen und setzten sich mit einem riesigen Vorsprung gegen die Konkurrenz durch.


Mia und Svea mussten sich in ihren letzten Rennen mit Platz drei und Platz zwei zufrieden geben. Josef und ich standen erneut vor dem Problem, was wir am Tag zuvor auch schon hatten: die berüchtigten "Schränke aus Mölln" waren wieder da und sie gewannen auch dieses Rennen. Trotzdem konnten wir eine neue Bestzeit auf 1000m einfahren und waren am Ende zufrieden mit einem zweiten Platz. Kurzer Teaser für das nächste Jahr: da sind die Möllner zu alt für den B-Bereich, die Chancen stehen also gut.


Alles ist gut verlaufen, das Wetter hat super mitgespielt, doch allmählich kam in mir ein sehr ungutes Gefühl auf, als ich das Wetter beobachtete…dieses ungute Gefühl sollte sich bestätigen. Stand uns wieder eine Schlamm-Apokalypse mit festgefahrenen Autos, Anhängern und ganz viel Sauerei bevor? Sollte das so gut verlaufene Regattawochenende am Ende doch den Naturgewalten zum Opfer fallen?

Das Aufladen der Boote verlief glücklicherweise sehr zügig, und gerade als wir den Regattaplatz (Kuhwiese) als einer der letzten Vereine verlassen wollten, fing es unglaublich stark an zu regnen. Wir waren aber schon so gut wie weg, sodass der Regen Regen sein konnte und die Kuhwiese auch eine Wiese blieb, anstatt wie sonst üblich sumpfähnliche Zustände anzunehmen.

Auf dem Rückweg hielten wir traditionell bei Mc Donalds, wo wir dann auch Bill und Tom Kaulitz als Pappaufsteller sowie den RV Emden und das Team Nordwest aus Oldenburg angetroffen haben.


Ganz am Anfang sprach ich von einer Faszination, die die Regatta in Otterndorf auf so manchen Ruderer ausübt…die familiäre Atmosphäre, die Landschaftliche Weite, die idyllische Lage mitten im Nichts an der Nordsee, die Überschaubarkeit der Veranstaltung für die Teilnehmenden und nicht zuletzt die Tradition, die diese Regatta nun mal mit sich bringt, machen diese Veranstaltung einfach besonders.


Hannes Obermann
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JA

Wann gibt es wieder Eis

13.05.2024  ·  Jugendabteilung
Die Postbotendienste der Jugendabteilung.

Während sich die Einen von Regatta zu Regatta hangeln, ist der Jugend-Breitensport zusammen mit dem Kinderrennsport in den Vorbereitungen für den Elternabend am 25.05. Hierzu wurden diesmal keine E-Mails verschickt, sondern per Fahrrad die Einladungen verteilt.

Dass das ganze Spaß macht, muss man keinem erzählen, dass man aber auf 55 km 50 Eiskugeln verdrücken kann, ist schon recht sportlich! Ob nun klassisch Vanille-Schoko oder Mango mit Johannisbeere oder Zitrone-Ingwer mit Mohn-Marzipan oder doch lieber ein Softeis – alles war möglich und mega lecker!
Da wir statt fünf nur vier Eisdielen geschafft haben, war zum Schluss die Frage nach der nächsten Eisdiele nicht ganz unberechtigt. Und wir sind uns sicher, sie kommt bestimmt.


Die Schleckermäuler mit Hannes, Jan und Ralf

Ralf Kröger
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LS

Timo gewinnt Bronze auf der Deutschen Kleinbootmeisterschaft

21.04.2024  ·  Leistungssport
Starke Resultate unserer Senioren und Juniorinnen und Junioren in Krefeld auf den Deutschen Kleinbootmeisterschaften und dem Frühtest im U19-Bereich. Timo Strache konnte seine starke Form in diesem Jahr direkt mit der Bronzemedaille im Männer 1x auf der Deutschen Kleinbootmeisterschaft unter Beweis stellen. Dazu war mit Artem Zakharov auch noch ein zweiter HRCler im Finale des Männer 1x vertreten und konnte sich dort Platz 5 sichern. Ebenfalls sehr stark präsentierte sich Jonathan Ebel im U19 1x, wo er im Finale hauchdünn das Treppchen verfehlte und Platz 4 erruderte. Überraschend stark in Form zeigte sich auch unser Juniorinnen 2- mit Lena Köhn und Hanna Scherenberg, die sich ebenfalls für das A-Finale qualifizierten und sich somit Rang 6 der Rangliste sicherten.

Darüber hinaus konnten sich Sydney Garbers mit Platz 14 im Männer 1x und Pia Strache mit Platz 18 im Frauen 1x in die C-Finals rudern, während bei den Leichtgewichten Greta Coldewey Platz 20 im Leichtgewichts-Frauen 1x erreichte und sich Tom Czorny in der Männerkonkurrenz Platz 23 erruderte. Kompletiert wurde das Ergebnis von Alisa Lehenchenko mit Platz 25 im Juniorinnen 1x.

Martin Lippmann
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