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Nachrichten-Archiv
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LS

Über Bersenbrück nach München: Landesentscheid

01.06.2011  ·  Leistungssport
Der Landesentscheid Niedersachen der Kinder fand am vergangenen Wochenende auf dem Alfsee, der zwischen Bersenbrück und Bramsche liegt, statt. In dieser Hochburg des Schülerruderns nördlich von Osnabrück wurde dabei auch ermittelt, welche Mannschaften den Landesruderverband Niedersachsen beim Bundeswettbewerb der Kinder in München vertreten werden. Johanne Grüne löste mit deutlichen Siegen sowohl auf Langstrecke (mit Wende) als auch der Kurzstrecke ihr Ticket nach München. Der Bundeswettbewerb wird im Sommer auf der Olympiastrecke von 1972 stattfinden, also dort, wo ebenfalls am vergangenen Wochenende der erste Weltcup der 2011er Saison stattfand.

Johanna startete dabei für die Trainingsgemeinschaft Hannoverscher RC v. 1880 - RV Schillerschule, was einerseits die erfolgreiche Kooperation zwischen Verein und Schule bezeugt und ferner die Möglichkeiten eröffnet sowohl bei DRV-Regatten als auch bei Jugend trainiert für Olympia starten zu können.

Neben guten körperlichen Vorraussetzungen ist natürlich auch eine gute Rudertechnik erforderlich um sich so beeindruckend durchzusetzen, wie man auf den verlinkten Fotos sehen kann.
 

Dr. Stephan Falke
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LS

Ruder-Weltcup 2011 - München

28.05.2011  ·  Leistungssport
An diesem Wochenende findet auf der Olympiaregattastrecke von 1972 der erste Ruder-Weltcup 2011 und damit auch die erste richtige internationale Standortbestimmung für die Athleten des DRV in diesem Jahr statt.

Am Freitag fanden bereits alle Vorläufe und viele Hoffnungsläufe statt. Dabei qualifizierte sich unter anderem der Deutschlandachter direkt für das Finale. Bundestrainer Ralf Holtmeyer freut sich "der Gejagte zu sein".


Bleibt das deutsche Paradeboot auf der olympischen Distanz weiter ungeschlagen? Alle Links zu Livestream und Ergebnissen gibt es auf rudern.de.

Der HRC ist in München noch nicht vertreten, da Kathrin Thiem mit dem Frauenachter erst auf dem zweiten Weltcup in Hamburg an den Start gehen wird.

Sebastian Proske
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LS

Der HRC unterwegs in der Welt – heute: Australien

26.05.2011  ·  Leistungssport
Seit bald einem Jahr ist Erik Thoms nun schon auf dem Kontinent der Kängurus in der Stadt Brisbane. Er ist dort im katholischen St. Joseph Nudgee College, das in einem nörlichen Vorort Bribanes liegt. Zur Freude von Papa Thoms kam das Rudern bei Erik im letzten Jahr nicht zu kurz.

Die erste Einheit steht in der Woche regelmäßig morgens um 5:15 Uhr an, bevor es um 8:25 Uhr in die Schule geht. Zwischen Mittagessen, Hausaufgaben und dem Abendessen steht dann meist noch eine zweite Einheit auf dem Plan.

Video über den "1st VIII 2011"

Trotz einer Zwangspause während der verheerenden Flut in Brisbane Anfang des Jahres gelangen Erik in seinem Achter einige Erfolge. Auf verschiedenen Regatten fuhr der Achter seines Colleges insgesamt fünf Siege und fünf zweite Plätze ein. Das Wichtigste war jedoch der Sieg beim lokalen Head of the River der Great Public School Association. Bei dieser Veranstaltung messen sich sieben große Schulen in Brisbane im Rudern (8+ und 4x). Neben dem Sieg des Achters feierte Eriks College auch zum ersten Mal den gewonnenen Old Boys Cup, für die Meisten auf der Regatta eingefahrenen Siege.


Erik Thoms (1.v.r.) mit dem Achter des Nudgee College

In knapp zwei Wochen ist Erik dann für einige Wochen wieder zu Hause und will die Farben des HRC auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften vertreten. Danach geht es für ihn zurück nach Australien, wo er sein Abitur machen will.

Sebastian Proske
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JA

Unsere erste Regatta

24.05.2011  ·  Jugendabteilung
Am Freitag den 20.05. ging es nachmittags samt Booten auf die Autobahn Richtung Norden. Am Abend angekommen suchten wir uns einen schönen Platz neben dem Ruderverein für das Große Freie Lehrte/Sehnde e.V. auf der Kuhwiese, die als Sattelplatz diente, aus. Genächtigt wurde in den Klassenräumen der Grund- und Förderschule Otterndorf, wo uns der Weg nach dem Abladen der Boot hinführte. Hier wohnten wir zusammen mit den Ruderern aus Sehnde, die uns tagsüber freundlicherweise als Mitbewohner in ihr Zelt auf dem Sattelplatz aufnahmen (vielen Dank an dieser Stelle).

Am nächsten Morgen ging es früh in Richtung Regattastrecke. Hier absolvierten Nis und Moritz als erstes ein Slalom, welches Nis gewann, Moritz erruderte einen zweiten Platz. Weiter ging es für die beiden Regattaneulinge mit einem Streckenrennen über 300m. Hierbei erruderte sich Nis einen dritten Platz, Moritz hingegen überlag seinen Gegnern deutlich und war somit Zweitschnellster in seinem Rennen mit ca. 20 Teilnehmern. Doch war der Tag für Moritz noch nicht zu Ende. Abends fuhr er zusammen mit Max 3000m im Zweier. Auch dieses Rennen wurde vom HRC gewonnen.

Anschließend ging es erschöpft zurück in den Schlafsack, der in der Schule wartete, da am nächsten Morgen der Wecker schon um 6:15 Uhr klingelte! Am nächsten Morgen zogen wir mit gepackten Sachen zur Stecke, wo erst einmal gefrühstückt wurde. Am Sonntag hatte Max das erste Rennen. Er gewann das Rennen über 500m im Einer, wobei er von beiden Kanalseiten aus von allen anderen HRC'lern kräftig angefeuert wurde. Für Max und Moritz ging es auch heute noch einmal in den Zweier. Auch auf der kürzeren Strecke von 500m gewannen beide deutlich! Nachdem alles vor dem Regen verladen war, ging es glücklich und erschöpft in strömendem Regen gen Heimat, wo wir um 18 Uhr die Boote wieder frisch geputzt in ihre Lager legten.

Wir hatten ein schönes, lustiges und erfolgreiches Wochenende mit einer super Truppe sowohl an Land als auch auf dem Wasser! Danke an Bärbel für die super Vorbereitung und die tolle Motivation der Ruderer!

Christine Elpel
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RA

Kompletter Medaillensatz in Brandenburg, Kathrin gewinnt #95

24.05.2011  ·  Ruderabteilung
Am letzten Wochenende war der halbe HRC in der Republik unterwegs um den Verein auf Regatten zu vertreten. Während die alten Hasen sich mit der nationalen Elite bei der Neuauflage der "richtigen deutschen Meisterschaften" (Zitat: H. Thoms) in Brandenburg maßen, traten unsere elitären Junioren gegen internationale Konkurrenz in Köln an. Zur selben Zeit wagten einige Jugendliche und deren Betreuer den Trip gen Norden nach Otterndorf.

Beginnend auf dem Beetzsee in Brandenburg:

Zusätzlich zu den regulären Meisterschaften fand die sog. "zweite Kleinbootüberprüfung" statt, auf der sich die Top 24 von der "ersten Kleinbootüberprüfung" in Einern und Zweiern messen durften.

Den Anfang leisteten unsere Neulinge auf diesem Gebiet, die beiden leichten Frauen Julia Ost und Hilke Zündorf. Nach schweren Vor- und Zwischenläufen fanden sich beide im D-Finale wieder und belegten dort die Plätze 2 und 4. Übertragen auf die gestarteten U23-Athletinnen sind das die Ränge 11 und 13. Gemeinsam wollten sie es dann den anderen Damen im Vierer zeigen und erkämpften dort direkt die erste goldene Ananas, einen vierten Platz.

Ebenfalls im leichten Einer, nur in diesem Fall bei den Männern, schwamm Matthias Arnold am Startponton ein. Seine Erfahrung machte sich hier bezahlt, er landete im B-Finale und fuhr dort einen vierten Platz ein, was ihm den gleichen Platz im internen U23-Vergleich beschert. Dies jedoch war nicht sein Höhepunkt an diesem Wochenende. Dieser kam als er sich im Doppelzweier nur von einem Boot schlagen ließ und somit die erste Medaille für unseren Club holte, SILBER.

Seine Schwester Marie-Cathérine konnte nicht ganz im Familien-Duell standhalten, sie fuhr im Einer im C-Finale als zweite durchs Ziel, was ihr immer noch für einen fünften Platz in der U23-Konkurrenz reicht. Auch im etwas größeren Boot musste sie sich sowohl Matthias, als auch zwei weiteren Doppelvierern geschlagen geben, jedoch nahm auch sie ein Radadellchen in Empfang, BRONZE geht an den HRC.

Besser als alle hier genannten wollte es Jann-Edzart Junkmann machen, der HRC-Newcomer fuhr im Zweier mit Siegen im Vor- und Zwischenlauf direkt durch ins A-Finale, in welchem er krankheitsbedingt abmelden musste. Selbige Krankheit verhinderte ein weiteres Edelmetall für den Club, denn "sein" Vierer-ohne wurde zweiter, ohne ihn.

Die Altinternationale unter diesen ganzen Jungspunden war dann Kathrin Thiem auf ihrem Weg Richtung London 2012. Sie gab sich nicht mit BRONZE im Zweier-ohne zufrieden und so musste dann GOLD her im Achter. Nach meiner Zählung macht das sowohl die 95. Goldmedaille für den HRC bei "richtigen deutschen Meisterschaften", als auch die 15. goldene für Familie Thiem (solange sie für den HRC gestartet sind zumindest), herzlichen Glückwunsch hierzu.

Nun zu den wirklichen Jungspunden auf dem Fühlinger See in Köln, unseren Junioren:

Hier legte Jannik Menke los wie ein Tasmanischer Teufel, fuhr einen dritten und einen vierten Platz im leichten Einer ein und toppte dies mit zwei Siegen im leichten Vierer. Der zweite dieser Siege ist sehr hoch einzuschätzen, da der erste Lauf am Sonntag nach den Ergebnissen von Samstag gesetzt wird und genau den gewann Jannik hier.

Der halb leichte, halb schwere Riemer Tom Bode konnte sich im ersten Jahr nach der Umstellung von Skull auf Riemen und von leicht auf schwer nicht ganz optimal präsentieren, fuhr jedoch immer noch zwei zweite Plätze in Zweier-ohne und Vierer-ohne sowie Plätze drei und sechs in Vierer-ohne und Achter ein.

Nun zu der großen Gruppe von leichten Skullern unter Sabrina Niemeyer:

Florian Stoll, Jasper Lehmann-Grube und Pascal Geißler wollten alle für die Mannschaftsbootbildung noch mal im Einer auf sich aufmerksam machen. Jedoch gelang ihnen dies nur bedingt, da Florian und Pascal mit den Plätzen zwei, fünf, fünf und sechs nicht grad anziehend sind. Jasper machte da mit einem Sieg und einem dritten Platz einen besseren Job. Auch im Doppelvierer und Direktvergleich hatte er die Bugspitze vorn: ein dritter Platz bei den Schweren legte ihn 2 Plätze vor Flo und Pascal, die Fünfte wurden.

Last but not least, die beiden Rosen in den Dornen, unsere beiden leichten Juniorinnen Freya Zündorf und Lisa Gerß: Sie wechselten sich im Einer ab mit ebenso wechselnden Ergebnissen: einem Sieg für Lisa und einem fünften Platz für Freya. Zusammen im Zweier glichen sie einen nicht ganz so guten dritten Platz am Samstag mit einem Sieg am Sonntag wieder aus.

Zu diesen guten Ergebnissen kommen noch 5 Siege in Slalom- und 1000m Rennen in Otterndorf durch Moritz Barckhausen, Nis Rumberg und Maximilian Bitter, Mitglieder unserer Jungendabteilung.

In einer letzen Notiz möchte ich noch dem DRCler Milan Dzambasevic zu seinem Meistertitel im Vierer-mit gratulieren, sehr gute Arbeit.

Insgesamt ein sehr gutes Wochenende für unseren Hannoverschen RC, 11 Siege an einem Wochenende können sich sehen lassen, herzlichen Glückwunsch an alle Athleten und Trainer für die gute und harte Arbeit.

Lorenz Quentin
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LS

Kathrin Thiem ist Deutsche Meisterin 2011

22.05.2011  ·  Leistungssport
Kathrin Thiem erringt ihren ersten nationalen Titel im Frauenachter. Erst am Tag zuvor sicherte sie ihren Rollsitz im Deutschlandachter durch einen dritten Platz im Zweier-ohne ab.

Marie-Cathérine Arnold gewinnt Bronze im Doppelvierer und ist dabei schnellstes U23-Boot.

Hilke Zündorf und Julia Ost verpassen im Leichtgewichts-Doppelvierer Bronze nur um eine Bootslänge und werden Vierte.

Matthias Arnold holt Silber im Leichtgewichts-Doppelzweier, komplettiert damit den HRC-Medailliensatz und ist der Teilnahme an der U23-WM näher gerückt.


DRM-Gold im Frauenachter - eine strahlende Kathrin Thiem

Dr. Stephan Falke
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LS

Regatta Kassel

21.05.2011  ·  Leistungssport
Am vergangenen Wochenende ging es für die Trainingsgruppe von Harald Thoms zur 75. Kasseler Ruderregatta. Gestartet wird mit maximal vier Booten pro Rennen in einem kurzen Seitenarm der Fulda (der 'Regattastrecke'). Von dort geht es nach 400m auf den Fluss und in einem Bogen unter der Schwimmbadbrücke hindurch bis zum Ziel - selbst für eine 1000m lange Strecke ist die Fulda zu kurvig, um immer geradeaus zu fahren.

Der Vierer der A-Junioren blieb das gesamte Wochenende ungeschlagen: Carl Philipp Hoppe, Max Schröder, Timo Paulsen und Tobias Just mit Steuermann Hauke konnten beide Rennen am Samstag und das Rennen am Sonntag morgen für sich entscheiden. Ihr bestes Rennen lieferten die vier am Samstagnachmittag ab, in dem sie sich mit einer knappen Länge gegen ein gutes Boot aus Marburg durchsetzten. In den anderen Rennen fuhren sie gegen schwache Gegner mit mehreren Längen vorweg.

Sebastian Proske ging am Samstag im Einer auf die Strecke und wurde im schweren und im leichten Männer-Einer jeweils knapp Zweiter. Im schweren Einer musste er sich dem mittlerweile etwas schwerer gewordenen dreimaligen Olympia-Teilnehmer und Deutschen Meister im Leichtgewichtseiner von 2005, Ingo Euler, geschlagen geben. Einen weiteren 2. Platz erreichte Sebastian gemeinsam mit Nils Pfullmann im Doppelzweier. Ebenfalls einen 2. Platz erkämpfte sich Jana Friedrichs im Frauen-Einer am Sonntag früh in einem vollen Feld mit 4 Booten, was in den Rennen auf dieser Regatta nicht sehr selbstverständlich war. Sie musste sich nur einer Lokalmatadorin von der RG Kassel geschlagen geben.

Ab Sonntag Mittag wurde nicht nur das Wetter schlechter: Die Junioren mussten ihr letztes Rennen allein fahren, weil die Gegner abgemeldet hatten und bei strömendem Regen warteten Sebastian und Nils bei ihrem 2. Rennen vergeblich auf das gegnerische Boot. Beim 3. Rennen kamen sie nach einem etwas kopflos gefahrenen Rennen auf Platz 4 ins Ziel.

Jana Friedrichs und Sebastian Proske
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LS

98. Deutsches Meisterschaftsrudern

19.05.2011  ·  Leistungssport
Am Wochenende findet auf dem Beetzsee in Brandenburg die erste nationale Meisterschaft dieses Jahr statt. Dort werden unsere besten Seniorinnen und Senioren am Start sein und um die Medaillen rudern. Angeführt wird die Reihe unserer Athleten von Kathrin Thiem, die im Frauen 2- ihre Stellung innerhalb Deutschlands festigen und sich eine Medaille sichern will.

Ebenso ist Jann-Edzard Junkmann im Männer Riemenbereich am Start und wird dort im 2- und im 4- an den Start gehen und auf eine Medaille hoffen. Dem Saisonverlauf nach ist ihm dies zuzutrauen.

Im Frauen Skullbereich wird Marie Arnold am Start stehen. Sie wird im 1x rudern und versuchen sich dort schonmal für die U23-WM in Amsterdam zu empfehlen.

Ebenfalls auf einen Rollsitz bei der U23-WM hat es Matthias Arnold abgesehen. Er wird in Brandenburg im Lgw. 1x und im Lgw. 2x an den Start gehen und seinen guten Saisonverlauf fortsetzen wollen.

Bei den leichten Frauen sind Hilke Zündorf und Julia Ost am Start. Die beiden werden versuchen möglichst weit nach vorne zu rudern und im Lgw. 4x- auf eine Überraschung hoffen.

Martin Lippmann
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Erw

41. ICF Wesermarathon-Fahrt 2011

09.05.2011  ·  Breitensport Erwachsene
Am Sonntag, 8. Mai 2011, stellte sich ein HRC-Gigvierer der Herausforderung Wesermarathon: 135 Kilometer Rudern am Stück! Da diese Fahrt beim HRC – auch wegen Zeitgleichheit mit anderen Wettfahrten - nicht so bekannt ist, waren die Reaktionen auf den Teilnahmeaufruf zunächst distanziert bis ungläubig: "Wieviel Kilometer?" "Warum tut man sich das freiwillig an?"

Einige Wochen und diverse organisatorische Hakeligkeiten später stand dann die Mannschaft und es konnte losgehen. Nils Hesselink, Jonas Marx, Olaf Hülshorst, Herwig Rott und Martin Olech (RKN Braunschweig) starteten um 6:15 Uhr in Hannoversch-Münden bei Weser-Kilometer 0. (Das konnte sogar die unfreiwillige Verwicklung in eine Campingplatz-Keilerei am Vorabend nicht verhindern.)

Das vom RKN Braunschweig zur Verfügung gestellte Boot (danke!) war deutlich besser als unser eigenes Material und so flogen die ersten 80 Kilometer bis zum Silber-Etappenziel in Holzminden schnell vorbei. Das Wetter spielte mit, Sonne, etwas Kühlung durch den Wind und der kam ab und zu sogar von achtern.

Die verbleibenden 55 Kilometer bis Hameln wurden wie geahnt immer länger, aber dem begegnete die Mannschaft mit Disziplin und Durchhaltevermögen. Durchfahren der Ziellinie bei KM 135 kurz vor 19:00 Uhr in leidlich aufrechter Haltung; selbständiges Aussteigen war noch möglich. Auch wenn diverse Körperpartien die nächsten Tage nicht mehr wie gewohnt funktionieren dürften, zeigte sich beim Entgegennehmen der Goldmedaille schon wieder das ein oder andere Lächeln auf den Gesichtern. Fazit: nächstes Jahr wieder, am besten mit zwei Booten!

Herwig Rott
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RA

Ein gelungenes Regattawochenende

09.05.2011  ·  Ruderabteilung
In den letzten zwei Tagen nahmen Sportler aller Altersklassen an gleich zwei Regatten teil und fuhren 13 Siege ein. Die Senioren mit Ziel einer WM-Teilnahme mussten sich in Mittel- und Großbooten auf dem Essener Baldeneysee messen um ihre Ansprüche zu zementieren, während die Studenten, Junioren und Masters-Ruderer sich in Bremen testeten.

In Essen ging es auf der Hügel-Regatta heiß her, denn hier galt es nicht nur sich gegenüber der nationalen Konkurrenz zu behaupten, sondern auch auf internationaler Ebene eine erste Duftmarke zu hinterlassen.

Jann-Edzard Junkmann gelang dies sehr gut, er fuhr im B Vierer-ohne am Samstag direkt durch ins Finale und war auch hier nicht zu stoppen. Für den Folgetag wurden die Kombinationen noch mal neu durchgemischt und hier musste er sich mit einem zweiten Platz im Finale begnügen. Seine Medaille für diesen Tag holte er sich dann im Achter zurück. Selbiges tat auch Kathrin Thiem. Die Riemerin übersprang die Vierer Konkurrenz und fuhr direkt nur Achter und gewann diesen souverän. Nicht ganz so souverän aber dafür ähnlich konstant war Matthias Arnold. Bei den leichten Skull-Männen belegte er mit wechselnden Zweierpartnern an beiden Tagen einen guten zweiten Platz. Dies ist fast als Sieg anzusehen denn er ließ sich hierbei von keinem deutschen Boot schlagen. Etwas mehr auf Erfahrungsjagd waren unsere beiden leichten Frauen, Hilke Zündorf und Julia Ost. Zusammen im Zweier mussten sie sich am Samstag den Gegnerinnen im Vorlauf geschlagen geben und erreichten das Finale nicht. Dieses Kunststück gelang Julia dann am Sonntag mit einer anderen Partnerin, mit der sie siebte im Finale wurde, während Hilke noch einmal vom Vorlauf gequält wurde und im Einer nicht das Finale erreichte.

Zur selben Zeit am Werdersee in Bremen: Stundenten und Junioren testen, wie effektiv sie in den letzten Wochen trainiert haben, indem sie versuchen möglichst viele andere Boote hinter sich zu lassen.

Den Anfang jedoch machte ein Alter Herr: Dr. Frank Schütze, der zusammen mit Wolfram Thiem sehr lange einen fast unschlagbaren Zweier bildete, startete im Mastersbereich in Vierer-ohne und in seiner alten Paradeklasse, dem Vierer-mit. Hier wurde schnell klar, wieso Frank lange Zeit ungeschlagen im Vierer-mit war, denn diesen gewann er in seiner Renngemeinschaft souverän. Gleiches sollte ihnen ohne Steuermann nicht ganz gelingen und sie mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen. Nur an einem Tag Rennen fahren ist jedoch langweilig und so startete Frank am Sonntag noch in Doppelzweier und Zweier-ohne und fuhr einen weitern Sieg (2x) und einen dritten Platz (2-) ein.

Weiter ging es, der Trainer heißt immer noch Thoms, jedoch wurden seine Sportler sehr jung. Sechs von ihnen gingen unter den wachsamen Augen des alten Meisters an den Start: Maximilian Schröder und Carl Philipp Hoppe im Zweier-ohne, Tobias Just und Timo Paulsen in einem Doppelzweier, Julian Lange und Leonard Timme in dem anderen und alle vier zusammen im Doppelvierer. Diese Gruppe musste auf ihrer ersten Regatta sehr viel Lehrgeld zahlen und so wurde der Zweier Carl/Max zweimal Vierter und jeweils einmal Fünfter und Sechster. Julian und Leo belegten die Plätze drei und sechs, während die Kombination aus Tobi und Timo zweimal Fünfter wurde. Im gemeinsamen Großboot kamen dann noch ein zweiter und ein sechster Platz hinzu.

Nun bleibt das Alter der Sportler ähnlich, jedoch wechseln wir auf das Trainerteam von Sabrina und Werner Niemeyer, unterstützt von Frederik Stoll. Ihre Sportler heißen Ronja Reiners, Jasper Lehmann-Grube, Pascal Geißler, Florian Stoll, Freya Zündorf, Lisa Gerß, Lukas Forst, Jannik Menke und Tom Bode. Ronjas Saisonstart lief nicht ganz nach Plan und nun ist die Seniorin noch etwas im Aufbau, insbesondere für Renngefühl und Rennhärte. Dies bescherte ihr nach einem fünften Platz am Samstag eine verbesserte Renntaktik und einen dritten Platz am Sonntag. Eine der Damen aus ihrer Trainingsgruppe ist Freya und die leichte Juniorin bewies, aus welch hartem Holz sie geschnitzt ist, indem sie im Einer die Plätze zwei und drei belegte. Zusammen mit Lisa, die einfach aus dem Training heraus ohne Vorbereitung ein Rennen in Bremen fahren sollte, gewann sie den Doppelzweier am Sonntag. Ihre männlichen Kollegen, namentlich Florian, Pascal und Jasper, kamen um sich einen Namen zu machen und ihre interne Ordnung zu regeln. Diesen Teil gewann Jasper, indem er nach zwei zweiten Plätzen im Einer noch einen Sieg und einen Dritten im Doppelzweier in Renngemeinschaft drauflegte. In denselben Klassen kam Florian als dritter und sechster durchs Ziel während Pascal einen dritten und einen vierten Platz beisteuerte. Zusammen nahmen sie dann das gute Mittel von allem und kamen als fünfte herein. In der Zwischenzeit war Jannik dies alles zu bunt geworden und er beschloss es einfacher zu haben, indem er einfach beide seiner Einerrennen gewann. Leider konnte er dies nicht mit in den Doppelvierer nehmen, denn dort kamen sie nicht über einen dritten Platz in einer niedersächsischen Renngemeinschaft hinaus. Am Sonntag versuchte sich der leichte dann zusammen mit Lukas bei den schweren im Doppelzweier, leider war die nicht von Erfolg gekrönt (Zweiter), ähnlich wie Lukas' Einerrennen (zwei Mal Dritter). Der einzige Riemer in dieser Truppe ist Tom, der sich in diversen Renngemeinschaften etablieren will. Dies gelang ihm teilweise, ein zweiter, ein dritter und zwei vierte Plätze sind das Resultat seiner Mühen.

Die letzte hier vertretende Gruppe sind die sich auf die Hochschulmeisterschaften vorbereitenden Studenten: Nils Pfullmann, Martin Lippmann, Sebastian Proske, Lorenz Quentin und Jana Friedrichs. Den Ton wollte der Einer-fahrende Sebastian früh mit zwei Siegen setzen, jedoch gelang es ihm nicht seine Erfolge am nächsten Tag fortzusetzen und er wurde Vierter. Zudem versuchte er sich zusammen mit Nils im Doppelzweier, welches zu einem bekannten Ausgang führte, und er kam als Vierter durchs Ziel. Nils ist Allrounder und so startete er zusammen mit Martin und Lorenz im Vierer-ohne und ließ sich von einem Boot schlagen. Alle zusammen kamen sie dann im Achter und auch dies war eine Art Déjà-vu, denn auch sie wurden zweite. Last but not least belegte Jana die Plätze eins, drei, drei und sechs in Achter, Doppelzweier, Einer und Einer.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten, Trainer und Betreuer für ein sportlich sehr großes und beschäftigtes Wochenende, macht so weiter.

Zum Schluss noch: Lieber DRC, liebe Angaria, wenn ich hier noch Eure Ergebnisse aufliste, wird's einfach zu lang, tut mir Leid. ;)

Lorenz Quentin
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