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Vorsprung durch Technik
20.05.2014 · Leistungssport
Nicht nur der Autobauer audi kann mit diesem Slogan werben, auch HRC-Sportler bekommen in der Richtung Hilfe. Während die Senioren sich in Duisburg versuchen zu beweisen, wurden die Juniorinnen Frauke Lange und Janka Kirstein am Club verkabelt. Der Olympiastützpunkt schaffte sich hierzu das Mobile Messbootsystem des Instituts FES an. Dies versorgt das Notebook im Motorboot nicht nur mit Informationen zu den aktuellen Ruderlängen, sondern auch mit anliegenden Kräften und dem Weg, der nicht zum Vortrieb beiträgt. All dies wurde daraufhin von Trainer Martin Lippmann unter Mithilfe von Landestrainer Tobias Rahenkamp genutzt, um seine Sportlerinnen optimal auf die bevorstehende Wettkämpfe einzustellen.
Lorenz Quentin
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Zwei Medaillen auf der Internationalen Junioren-Regatta München
15.05.2014 · Leistungssport
Am vergangenen Wochenende fand auf der Münchener Olympiastrecke von 1972 die erste Internationale DRV-Juniorenregatta 2014 statt. Janka Kirstein und Frauke Lange vertraten dort im 4- und im 8+ den HRC, zusammen mit Trainer Martin Lippmann, Landestrainer Tobias Rahenkamp und einer großen HRC-Fanbase.
Beim Frühtest in Köln hatten Frauke und Janka einen starken dritten Platz im 2- belegt und waren damit das schnellste Boot aus dem Westen der Republik. Damit waren die beiden für den ersten West-8+ gesetzt und auch Teil Mannschaft für die Bildung der West-4-.
In München ging es am Samstag somit bei strahlendem Sonnenschein mit den Partnerinnen vom Crefelder RC und Neusser RV, mit denen auch schon das vorherige Wochenende in Hannover im 4- trainiert worden war, an den Start. Nach dem Einzug ins A-Finale belegte die Renngemeinschaft mit den beiden HRClerinnen dort den zweiten Platz hinter dem anderen Vierer aus dem Westteam. Dabei wurden die Konkurrenz aus dem Süden und Osten hinter sich gelassen.
Am Sonntagmorgen wurden die Viererbesatzungen innerhalb des Westteams noch einmal umbesetzt und ohne groß vorher zusammen gefahren zu sein auf die 2000m-Strecke geschickt. Die Mannschaft mit Frauke und Janka belegte den vierten Platz. Das Achterrennen fand abschließend am Nachmittag statt. Bis 1.500m war der Achter aus dem Westen nur eine halbe länge hinter dem führenden Boot aus Ratzeburg, Dresden und Co unterwegs. Im Endspurt ließen sich die Mädels der Renngemeinschaft um die beiden Hannoveranerinnen leider noch ein paar Plätze abnehmen. Das reichte aber immer noch deutlich für die Silber-Medaille.
Mithilfe der mitgereisten Sebastian Proske und Sebastian Krohne ging das Abriggern zur Freude aller noch schneller von statten, sodass der lange Heimweg nach Hannover am späten Nachmittag angetreten werden konnten.
Frauke Lange und Sebastian Proske
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Alle Jahre wieder - Regatta Bremen
14.05.2014 · Ruderabteilung
Ein automatischer Eintrag im Regattakalender aller nicht - Hochleistungssportler ist die Bremer Ruderregatta. Sie ist insbesondere bei den Eltern der Sportler bekannt wie ein bunter Hund. Dies liegt nicht nur daran, dass ihre 'Kinder' oft unter einer Schlammschicht bedeckt sind wenn sie nach Hause kommen, sondern auch dass Muttertag und diese Regatta sich regelmäßig überschneiden. So ist immer für das ideale Geschenk gesorgt.
Aufgrund der vielzahligen Teilnehmer auf HRC - Seite ist der Rest des Berichts dreigeteilt:
Maximilian Bitter berichtet über die Erlebnisse der unter 19-Jährigen, während Tom Bode sich der älteren Generation widmet. Zudem kommt Julia Ost mit des Aspiranten auf die Hochschulmeisterschaften dazu.
Junioren (Maxi Bitter):
Die A-Junioren vom HRC wurden durch Pia Thomsen, Lennart Denecke und Owen Skibba vertreten. Pia erzielte im Einer am Samstag zwei zweite Plätze und am Sonntag einen zweiten und einen ersten Platz. Lennart wurde ebenfalls im Einer am Samstag einmal Dritter und einmal Erster, am Sonntag gewann er erneut und wurde einmal Sechster. Owen gelang es nach einem am Samstag erzielten sechsten Platz im Einer und einem vierten Platz im Doppelvierer mit Maximilian Bitter, einem Celler und einem Osnabrücker, gleich zweimal am Sonntag im Einer zu gewinnen.
In der Altersklasse der B-Junioren traten Johanna Grüne und Maximilian Bitter für den HRC an. Johanna holte am Samstag einen dritten Platz im Einer und einen ersten Platz im Doppelvierer zusammen mit den Hamelnerinnen, am Sonntag gewannen sie im Doppelvierer erneut. Maximilian wurde am Samstag Vierter im Doppelvierer mit Owen und Dritter im Einer, am Sonntag erzielte er einen zweiten Platz im Einer.
Bei den Kindern schafften es Andreas Riegler und Aaron Erfanian auf den 700m zweimal auf den zweiten Platz und machten bei der 2500m-Langstrecke insgesamt den fünften Platz. Außerdem traten die beiden und Joschua Grüne beim Slalom an und erzielten dort erste und zweite Plätze.
Senioren und Masters (Tom Bode):
Der HRC schickte dieses Jahr zwei Senioren und zwei Masters-Ruderer an den Start der 107. großen Bremer Ruderregatta. Im leichten SkullBereich der SeniorenB waren dies Erik Thoms und Tom Bode, bei den Masters Frank Schütze und Hendrik Schlaab.
Den Anfang machte Samstag Hendrik Schlaab im Masters-B Einer und belegte den zweiten Platz. Frank Schütze residiert zwar in Saarbrücken, startet jedoch noch immer für den HRC. Er ging in einer Renngemeinschaft im Masters Vierer ohne an den Start und konnte dort den ersten Sieg für den HRC einfahren. Ihm folgte Erik Thoms im leichten SeniorenB Einer. Hier konnte er ebenfalls einen zweiten Platz errudern. Obwohl sonst als Leichtgewicht am Start musste Tom Bode seine ersten Groß- und Mittelbooterfahrungen in dieser Saison mangels ausgeschriebener Leichtgewichtsrennen in der offenen Gewichtsklasse machen. Im Doppelzweier belegte er den zweiten Platz, im Vierer konnte er den zweiten Sieg des Tages für sich verbuchen. Nur wenige Stunde nach seinem ersten Einsatz stieg Erik wieder in den Einer, dieses Mal in der offenen Gewichtsklasse. Der starke Wind bevorzugte an diesem Wochenende eindeutig die stärkeren und schwereren Ruderer und so kam Erik als Vierter ins Ziel. Den Abschluss des ersten Regattatages machte Frank Schütze im Masters-Achter, wo er mit seiner Mannschaft den zweiten Platz belegte.
Am Sonntag folgte Teil zwei des Wochenendes. Der erste HRCler auf der Strecke war wie Samstag Hendrik Schlaab. Er fuhr im Einer wieder auf den zweiten Platz. Anschließend ging Tom Bode noch einmal im Doppelzweier auf die Strecke, wo er sich ebenfalls den schwereren Gegnern geschlagen geben musste und als Dritter ins Ziel kam. Im MastersC Achter gelang der Mannschaft um Frank Schütze der erste Sieg des Sonntages und der dritte des Wochenendes. Am zweiten Tag der Regatta gingen Tom Bode und Erik Thoms gemeinsam im Doppelvierer an den Start. Sie belegten in einem Rennen mit starker Konkurrenz den dritten Platz und schlossen damit das Wochenende für die Masters und Senioren Gruppe ab.
DHM-Aspiranten (Julia Ost):
So langsam rückt die (Heim-) DHM näher und deswegen ging es für einige der Boote für ein erstes Kräftemessen nach Bremen.
Eine Besonderheit bei der DHM ist, dass zum großen Teil Ruderer aus drei verschiedenen Hannoverschen Vereinen zusammen in einem Boot sitzen und nicht gegeneinander antreten.
Im Frauen Doppelvierer gingen gleich zwei Boote aus Hannover an den Start. Der noch nicht ganz leichte Vierer mit Nora Wessel (HRC), Julia Ost (HRC), Monika und Sabine Jäger (beide DRC) konnte im ersten Rennen den zweiten Platz vor dem schweren Boot um Ronja Reiners sicher. Am zweiten Regattatag belegten die Boote aus Hannover wieder die Plätze zwei und drei jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Auch im Frauen-Doppelzweier war der HRC in zwei Booten vertreten und Nora und Julia konnten sogar einmal am Siegersteg anlegen.
Auch einigen unserer RBL-Ruderer reicht die Sprintstrecke dieses Jahr nicht aus und werden deswegen auch auf der DHM starten. Der Vierer-ohne um Paul Berneis, Daniel Marquart, Max Allert und Can Sönmez (DRC) musste sich leider auf der etwas längeren Strecke in Bremen der Konkurrenz geschlagen geben.
Jann-Edzard Junkmann, Lorenz Quentin, Carl Philipp Hoppe und Florian Brüsewitz hatten während ihres Rennes mit Wind und einigen Bojen zu kämpfen weshalb es nur für den vierten Platz im Männer Vierer ohne Steuermann reichte.
Mit Hilfe des Treckers konnte sogar der Hänger den Sattelplatz verlassen und für uns ging es mit neuen Rennerfahrungen und Motivation für die DHM wieder zurück nach Hannover.
Lorenz Quentin
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Günter Noltemeyer läßt "weiß eindecken"
13.05.2014 · Alte Herren
Der 75. Geburtstag war bereits im vergangen Jahr. Aber durch widrige Umstände fand sich erst jetzt die Gelegenheit, für die AH-Kollegen "weiß eindecken" zu lassen. Neun ruderwillige Alte Herren trafen sich am Sonnabend, dem 10. Mai kurz vor 10 Uhr auf dem Bootsplatz. Auf Anregung unseres ehemaligen Clubmitgliedes Alfred Szarbinowski, der wohl nicht in dem seinerzeit von ihm von Allemannia Hamburg vermittelten Achter "Hannover2000" rudern wollte, brachte man den zum Skullachter umgebauten Klinkerachter "Hannover" zu Wasser. Vor zwanzig Jahren wäre noch unvorstellbar gewesen, freiwillig zu skullen. Aber man war mit dem Boot sehr zufrieden.
Im Blauen Salon trafen sich dann achtzehn Alte Herren zum kalten und warmen Buffet. Günter Noltemeyer begrüßte besonders die aus der Ferne angereisten Alfred Szarbinowski aus Hamburg, Dr. Günter Lehr aus Krefeld und Jürgen Dabrat aus Drahnsfeld. Rolf Uebel hielt die Laudatio und erinnerte an gemeinsame Rudererlebnisse und sonstige Gemeinsamkeiten. Das Buffet war ganz ausgezeichnet und die Black Box erbrachte einen schönen Betrag, den Günter zu Gunsten des Parkplatzes spenden wird.
Bei der Abfahrt gab es eine unangenehme Überraschung. Auf dem Wasser hatte man sechs Drachenboote, also ca. 132 Paddler, gezählt, es gab also ein Parkproblem. An den auf dem Weg abgestellten Fahrzeugen befanden sich Zettel mit Hinweis auf diesen Parkverstoß und kommende Unannehmlichkeiten unter dem Scheibenwischer. Trotzdem: Es war ein gelungener Sonnabend.
Hansjürgen Scheele
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Viel Sport für Sportler
09.05.2014 · Ruderabteilung
Unter diesem Motto geht es für unsere Aktiven in unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen am Wochenende auf Regatta.
Janka Kirstein und Frauke Lange wollen sich auf den Juniorregatta in München beweisen. Für sie wird München deutlich näher an Hannover sein als erwartet, denn sie bekommen moralische Unterstützung durch die Wahl-Münchener Jan Westfalen und Stephan Falke sowie durch den mitgereisten Sebastian Proske.
Wahrendessen versucht der Rest der hannoveschen Ruderwelt sich auf der Regatta in Bremen. Die Namen aller derer zu nennen, die hier an den Start gehen, würde den Rahmen sprengen. Deshalb wird sich nun auf Gruppe und Einzelschicksale beschränkt:
Neben den Junioren-Gruppen 'A' und 'B' sind diverse Senioren mit unterschiedlichen Zielen am gemeldet. Zu dieser Gruppe gehören sowohl Leistungssportler als auch Ruderer der zweiten Wettkampfebene, die sich auf die Hochschulmeisterschaften vorbereiten. Last but not least ist Frank Schütze zu erwähnen. Trotz Ende seiner leistungssportlichen Karriere und Umzug nach Saarbrücken hält er dem HRC weiterhin die Treue und startet in der Masters-Klasse.
Allen Aktiven wünschen wir viel Erfolg.
Lorenz Quentin
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Dove-Elbe Rallye 2014
04.05.2014 · Jugendabteilung
Der HRC zu Gast in Hamburg. Jugendabteilung und Breitensport begaben sich zur Dove-Elbe Rallye nach Hamburg-Bergedorf. Schönes Wetter und schöne Landschaft machten die Fahrt lohnenswert.
Am 26. April war es dann soweit, die Dove-Elbe Rallye, eine kombinierte Lang- und Kurzstreckenregatta, veranstaltet zum 13. Mal vom Ruder-Club Bergedorf e.V. wartete bereits auf den Breitensport und die Jugendabteilung. Mit zwei Gig-Doppelvierern und einem gesteuerten Doppelrennvierer, ausgeliehen von der Helene-Lange-Schule, trat der HRC die Reise an. Bei schönem, sonnigen und warmen Wetter startete der Tag bereits blendend. Angekommen wurde zusammen angepackt und alle Boote in Teamarbeit aufgeriggert. Dann ging es auch schon bald los. Da machte sich das erste Team fertig. Mit drei Gig-Doppelvierer-Teams, eines besetzt mit einer Männermannschaft und eines mit einer Damenmannschaft aus dem Breitensport, als auch ein Vierer mit einer Mix-Besetzung aus der Jugendabteilung und dem Team im gesteuerten Doppelrennvierer aus der Jugendabteilung, lief der HRC nacheinander aus und zeigte Flagge. Am Ende hielt jeder, mit neuer Bräune, eine Medaille in der Hand, und man aß noch das von dem RC Bergedorf an die teilgenommenen Ruderer spendierte Grillmahl zusammen und packte danach wieder zusammen an und machte sich allmählich wieder auf den Rückweg. Zusammen abgeriggert und Sachen verstaut, ging es dann der Abenddämmerung etgegen gen Hannover zurück zum HRC. Alsbald die Sonne auch am Horizont verschwand, fanden sich die Ausgeflogenen wieder am Vereinsheim ein und unterzogen die Boote noch eine gründliche Wäsche und verstauten sie dann aufgeriggert wieder in den Bootshallen. Nach fleißiger getaner Arbeit gab es dann noch zum Abschluss einen Kuchen und jeder trat seinen Heimweg an.
von Niklas-Maximilian Epping
Salim Neumann
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Regatta Auftakt: Überraschungen und ähnlich schönes
28.04.2014 · Leistungssport
Am Wochenende ging es für unsere trainingsverrückten Leistungssportler zum ersten richtigen Wettkampf der Saison. Während Matthias und Marie Arnold zusammen mit Tom Bode und Erik Thoms die Kleinbootmeisterschaften unsicher machten, wollten sich Lennart Denecke, Jannik Menke, Frauke Lange und Janka Kirstein auf dem Frühtest beweisen. Auch zeitgleich konnte sich die leichter Juniorenschaft auf dem Aasee in Münster messen. Hier konnten wir auf Owen Skibba, Pia Thomsen, Maximilian Bitter und Johanna Grüne zählen.
Los gehts mit Alter vor Schönheit:
Matthias gewinnt Silber im leichten Zweier. Nach den Vorrennen war abzusehen, dass Matze hier mit seinem Schlagmann Julius Peschel (DRC) vorne mitfahren würden. Sie wussten da deutlich mehr als der geneigt Zuschauer/-hörer, denn bis 1500m hatten die beiden nur wenig mit den Top-Booten zu tun. Dann zündete jedoch die Rakete und in einem furiosen Endspurt konnten sie alle bis auf die Sieger aus Hamburg und Frankfurt abfangen.
Für Marie hingegen war schon nach dem Halbfinale alles klar: ein Einzug in das A-Finale und somit ein Platz unter den Top 6 war ihr Wunsch gewesen. Den konnte sie sich selbst erfüllen, danach im letzten Rennen jedoch keine Schippe mehr drauf legen und freut sich über Platz 6. Einige alteingesessene Damen fielen ihr dabei zum Opfer und so blickt sie zuversichtlich auf die Saison.
Tom Bode und Erik Thoms können da mit den anderen nicht mithalten. Sie begegneten sich letztendlich im E-Finale (Plätze 25 - 30), wobei Erik in diesem vor Tom die Ziellinie überqueren konnte.
Nun zur Jugend: Hier überraschten Frauke Lange und Janka Kirstein alle Beteiligten, auch ihren Trainer Martin Lippmann. Wie überrascht man den Schwarm, von dessen Intelligenz Wissenschaftler überzeut sind?
Man gewinnt Vorlauf und Zwischenlauf und fährt im Finale auf Platz 3. Und das im ersten Jahr Leistungssport und ohne Riemenerfahrung. Ganz einfach.
Etwas schwächer präsentierten sich die beiden männlichen Skuller, Jannik und Lennart. Während der Erste nach einigen Unachtsamkeiten sich mit Platz 18 begnügen muss, machte der Letztere alle Fehler, die einem in der ersten Saison passieren und wurde 38.
Lorenz Quentin
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Regattawochenende der Junioren
25.04.2014 · Leistungssport
Auch für unsere Junioren stehen an diesem Wochenende wegweisende Regatten im Kalender. Für die Einen geht es zum Frühtest parallel zu den Kleinbootmeisterschaften in Köln, die Anderen werden auf dem münsteraner Aasee um Medaillen kämpfen.
Der Fühlinger See wird an diesem Wochenende nicht nur Schauplatz der Kleinbootmeisterschaften der Senioren sein. Auch die leistungsstarken Juniorinnen und Junioren werden sich dort bei der ersten freiwilligen Leistungsüberprüfung des DRV messen. Ziel ist eine Leistungsbestimmung im nationalen Vergleich. Erste weichen werden hier auch in Richtung Meisterschaften und bei der Besetzung von Großbooten gestellt.
Für Frauke Lange und Janka Kirstein geht es im 2- in die ersten 2000m-Rennen ihrer Ruder-Karriere. Die beiden Juniorinnen trainieren seit dem Herbst in der Trainingsgruppe von Martin Lippmann. In Köln wollen Sie an ihre guten Ergebnisse von der Langstrecke anknüpfen, um sich für ein schnelles Großboot zu empfehlen.
Im 1x auf die Strecke gehen Jannik Menke und Lennart Denecke. Jannik ist in seinem letzten Junior-Jahr das erste Mal als Schwergewicht unterwegs. Positiv währe ein Platz unter den Top 10, der die Chance auf die Junioren-WM ermöglichen würde. Für Lennart geht es darum, im ersten A-Junior-Jahr den Anschluss ans Mittelfeld zu halten und ein paar engagierte Rennen zu zeigen.
In Münster starten Pia Thomsen, Owen Skibba, Johanna Grüne und Maximilian Bitter, betreut von Frederik Stoll und Werner Niemeyer. Owen wird sich mit einigen Ruderer, die er schon auf Lehrgängen in Niedersachsen kennengelernt hat, messen. Auch hier steht evtl. die Bildung eines Leichtgewichts-Vierers an. Pia, Johanna und Maximilian werden sich ebenfalls gegen die Konkurrenz aus dem Norden und Westen der Republik beweisen müssen.
In den Farben der Rudergemeinschaft Angaria startet außerdem noch ein "alter" HRCler - Markus O'Connor - im 1x.
Viel Erfolg allen Athleten.
Sebastian Proske
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Deutsche Kleinbootmeisterschaften in Köln
24.04.2014 · Leistungssport
Saisonauftakt für die Ruderer von Maschsee und Ihme am kommenden Wochenende: Bei den deutschen Kleinbootmeisterschaften in Köln legen sich zehn Kaderathleten und weitere Nachwuchs-Asse von HRC und DRC in die Riemen.
Neben den begehrten Medaillen im Einer und Zweier geht es für die Ruderer in Köln auch darum, sich vor den Bundestrainern in guter Form zu präsentieren. Mit Marie-Catherine Arnold (HRC), den beiden DRCern Alexander Egler, Milan Dzambasevic sowie den Leichtgewichten Matthias Arnold (HRC) und Julius Peschel (DRC) hoffen gleich fünf Sportler auf den Sprung in die Nationalmannschaft für die WM in Amsterdam im August.
Auf Medaillenkurs ist vor allem der Hannover-Zweier mit Julius Peschel und Matthias Arnold, die langfristig die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 anpeilen. "Ich hoffe, dass wir in Köln an die guten Ergebnisse und Leistungen aus 2013 anknüpfen können", sagt deren Trainer Thorsten Zimmer. "Dann heißt unser Ziel: Rio de Janeiro". Arnold und Peschel hatten beide bereits an der WM im Vorjahr teilgenommen, allerdings noch getrennt in verschiedenen Bootsklassen. "Jetzt starten Matze und ich vereint, und wir sind gemeinsam noch schneller geworden", sagt Schlagmann Julius Peschel (23), der 2013 WM-Silber im leichten Doppelvierer geholt hatte.
Darüber hinaus hoffen fünf weitere hannoversche Nachwuchs-Athleten von DRC und ORV hoffen auf Tickets für die U23-WM im italienischen Varese im Juli. "So stark und aussichtsreich vertreten waren wir noch nie", sagt Trainer Thorsten Zimmer.
Auf einen einen guten Platz im Vorlauf, der zum direkten Erreichen des Halbfinals führt, setzt das Leichtgewicht Tom Bode (HRC). Sein Ziel ist ein Platz unter den zehn besten U23-Leichtgewichten am Ende des Wochenendes.
Sebastian Proske
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Kaderlangstrecke in Leipzig: Erstes Beschnuppern
08.04.2014 · Leistungssport
Am Wochenende ging es für unsere Sportler, wie jedes Frühjahr, auf den ungeliebten Kanal in Leipzig/Burghausen. Diese Ablehnung hat weniger mit der Stadt an sich als viel mehr mit dem zu absolvierenden Programm zu tun. Hier hieß es für unsere Senioren am Samstag 'Feuer Frei' auf dem Ergometer über 2 km, nur um sich am Sonntag auf der dreifachen Strecke nur gegen die Zeit messen zu dürfen. Dagegen ist die Veranstaltung für unsere Junioren human: sie müssen erst nachmittags einmal den 6 km Kurs absovieren. Direkt vor Ort waren die erfahrenen Matthias und Marie Arnold, während die Juniorentruppe aus Jannik Menke, Lennart Denecke und Pia Thomson bestand. Ergänzt wurden die Älteren noch durch Tom Bode und Erik Thoms, der krankheitsbedingt jedoch abmelden musste.
Am Samstag präsentierten sich Matthias und Marie schon in guter 2000m Form und beide konnte nahe an ihre persönliche Bestzeit auf dem Ergometer ziehen. Tom litt unter akuter 'wenn ich mehr ziehe, tut es mehr weh', worunter seine Leistung litt.
Weiter geht's mit Sonntag: Matthias startete im Einer statt wie in der letzten Zeit gewohnt im Zweier-Ohne. Während er zu alten Stärken und Schwächen in dieser Bootsklasse zurückbesann und so einen 12. Platz belegt, konnte Partner Julius Peschel auf einen dritten Rang vorschieben. Auch Maries Konkurrenz scheint zugelegt zu haben und so konnte sie ihren großartigen dritten Platz nicht verteidigen und kam mit der sechsbesten Zeit über die Ziellinie. Tom muss sich noch an seine neue Arbeitsumgebung gewöhnen und belegte im doppelt ungewohnten leichten Einer Rang 30.
Nun zu der jüngeren Generation: Jannik startete stark, musste allerdings auf der zweiter Streckenhälfte etwas abreißen lassen. Und dann wird man ganz schnell vor Platz 6 auf Platz 13 durchgereicht. Beides ist ein Indiz für sowohl sein gute Arbeit im Kraftraum als auf für ein enges Leistungsspektrum im Junior-Einer. In der gleichen Bootsklasse war auch Lennart unterwegs. Leider waren 6 km für ihn sowohl ungewohnt (der Maschsee ist nur 2,2 km) als auch zu lang. So beschränkte er sich auf die Verteidigung des Feldes in der Nachhut. Pia wollte sich ebenfalls im Einer beweisen. Als eine der wenigen Leichten in einem eher stämmigeren Feld ruderte sie ordentlich, wenngleich nicht überragend und wurde 37. Im Anschluss an diese Veranstaltung geht es für alle Beteiligten zur Belohnung in die jeweiligen Trainingslager, um für den Frühtest fit zu sein.
Lorenz Quentin
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