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Erw

Eviva Espana - oder auch Quer durch Berlin

15.10.2014  ·  Breitensport Erwachsene
Seit 85 Jahren wird in jedem Oktober die Spree auf 7 Kilometern zwischen der Charlottenburger Schleuse und dem Haus der Kulturen der Welt (auch als Schwangere Auster bekannt) für die Fahrgastschifffahrt gesperrt und für den Ruderverkehr freigegeben. Eine kleine Gruppe motivierter Ruderer, in Clubkreisen auch als DO-Achter bekannt, hat sich daher auf den Weg in die Bundeshauptstadt gemacht.

Bereits am 9. Oktober ist die Vorhut (Stefan Kießler, Hartwig Leibner, Dirk Brebbermann und Jens Müßigbrodt) aufgebrochen, um sich an den vielfältigen gastronomischen Köstlichkeiten der Weltmetropole zu laben, wobei die Frage noch ungeklärt ist, ob es einer vergleichsweise hohen Anzahl indischer Restaurants wie in Delhi oder London bedarf, um den Ruf einer Weltstadt zu bekommen. Aber Chicken Tikka schmeckt eben auch in Friedrichshain und Kreuzberg.

Im 25. Jahr der deutschen Wiedervereinigung ging es aber nicht nur um Essen und Trinken. Vielmehr sind wir am zweiten Tag unserer Reise losgezogen, auf den Spuren der deutschen Teilung zu wandern und haben die Ausstellung "Alltag DDR" und den Tränenpalast besichtigt, sowie einen nicht mehr in Betrieb befindlichen Atombunker in den "Berliner Unterwelten" Alles erhielt von uns das Prädikat empfehlenswert und hat den Horizont erweitert. Eine Personendosierungsanlage kannten wir vorher nicht und der Gedanke daran, einer derjenigen zu sein, vor denen sich die Tür eines Atombunkers schließt, weil die Zahl der Plätze (3.000) überschritten ist, jagt einem schon einen Schauer über den Rücken.

Im Laufe des Tages trafen auch die weiteren Mitruderer (Burkhard Frahm, Andreas Mazatis, Hans Jörg Stürenburg, Olaf Hülshorst und Holger Guericke) ein. Der Hänger wurde schonmal an der Charlottenburger Schleuse positioniert und dann wurde zu Tisch gebeten, beim Italiener im Wedding direkt um die Ecke vom Quartier. Die Wagenrad-großen Pizzen haben den einen oder anderen Esser doch etwas überfordert. Weddinger Lokalkolorit haben wir uns schließlich beim Absacker in einer urigen Eckkneipe um die Nase wehen lassen. Auf die Bemerkung, dass das Bier ja sehr günstig sei, wurde uns erklärt, es handele sich schließlich um eine Arbeiterkneipe, man würde zu Nikolaus auch gern Deo und Zahnpasta an die Gäste verschenken. Berliner Herzlichkeit.

Dann war er ran der große Tag: Geweckt wurden wir von Regen, der an die Scheiben prasselte, nach den spätsommerlichen Tagen zuvor ein herber Schlag, der uns die Lust auf den Ruderwettkampf aber nicht zu vermiesen mochte. Und so gingen wir frisch ans Werk, das Boot fertig machen, Hänger zum Ziel fahren (zurückrudern geht leider nicht) und um kurz nach eins warteten wir mit unserer Startnummer 43 auf den Aufruf zum Start. Neben uns in Boot 41 vernahmen wir spanische Laute - Tranquilo war dort die Parole. Das sollten wir noch zu schätzen wissen.

Schließlich durften wir aufrücken und uns kräftig an den Stemmbrettern abstoßen, Start! In unserer offenen Klasse der Gig Achter waren wir die ersten und mussten die leidvolle Erfahrung machen, von den Booten mit den Startnummern 44 und 45 gleichzeitig überholt zu werden. Sicher ein schönes Bild für die Zuschauer, wenn drei Achter nebeneinander auf der Spree rudern und von ihren Steuerleuten zu Höchstleistungen angespornt werden, aber wir hatten leider keine Chance gegen die anderen beiden. Der Seeclub Biel und der Ruderklub am Wannsee haben uns bereits nach 2,5 Kilometern gezeigt, dass sie mehr drauf haben als wir. Wir haben trotzdem nicht nachgelassen und das wurde nach 1,5 weiteren Kilometern belohnt. Die Spanier waren ganz "tranquilo" unterwegs und wir zogen an Ihnen vorbei, woraufhin wir augenblicklich Höchstgeschwindigkeit in unserem Boot erreichten und von nun an den RC Malaga in unser Nachtgebet einschließen werden. Welch Motivationsschub. Nach 33 Minuten und 53 Sekunden ruderten schließlich auch wir vor dem Bundeskanzleramt ins Ziel, ob Mutti aus dem Fenster schaute, wir wissen es nicht.

Flugs galt es das Boot wieder fertig zu machen und auf den Hänger zu laden, aber vorher wartete unser Groupie Rainer Keßler zu unserer Überraschung mit einem Tablett Bier auf uns, an dem wir uns nach getaner Arbeit gerne labten, bevor es galt den Abend und damit auch den Ausflug nach Berlin gemütlich ausklingen zu lassen.

Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, kann uns gerne ansprechen, wir werden auch 2015 wieder Quer durch Berlin rudern.

Jens Müßigbrodt
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RA

Wer ANrudert, soll auch ABrudern

15.10.2014  ·  Ruderabteilung
Unter diesem Motto organisierte eine kleine Gruppe aktiver Breitensportler das heutige Abrudern. Bei goldenem Oktoberwetter trafen sich Ruderer des Erwachsenenbreitensports, Kinder und Jugendliche der Jugendabteilung sowie der "Hammersmith"-Achter um in die Boote zu steigen. Anschließend versammelten sich alle auf dem Bootsplatz um gemeinsam Gegrilltes, sowie Salat und Gebäck zu verzehren und den strahlenden Sonnenschein zu genießen. Eine Aktion, die gerne in das Jahresprogramm aufgenommen wird! Danke an die Helfer und Organisierer.

Anke Elisabeth Beßling
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RA

Regatta Celle 04.10.2014

07.10.2014  ·  Ruderabteilung
Erster Start des HRC = Sieg! Letzter Start des HRC = Sieg! Und dazwischen gab es auch noch einiges zum jubeln. Ein würdiger Saisonabschluss 2014.


An diesem verlängerten Wochenende, das im Zeichen der Einheit und der Begegnung zwischen Menschen stand, begegneten sich überdurchschnittlich viele Ruderer bei der jährlichen Celler Ruderregatta. Von den jüngsten Kinderjahrgängen bis zu den weitaus erfahreneren Masterruderern, war alles vertreten.
Der HRC war bei der Anzahl der Meldungen im Kinder und Junioren Bereich an dritter Stelle. Das kann sich sehen lassen und unterstreicht den positiven Trend im Bereich der Kinder und Jugendarbeit im HRC. Auch der RVS, gemeinsam mit uns angereist, nahm mit einigen Sportlern teil. Nun aber konkret zu den Geschehnissen vor Ort.

Alle Sportler hatten die Distanz von 500 Metern in Ihren Rennen zu rudern.
Fangen wir bei den Jüngsten an, den Kindern.
Kira und Alexa traten im Zweier und Einer an und ruderten jeweils auf den zweiten Platz. Joschua und Florian erruderten im Zweier ebenfalls einen guten zweiten Platz. Im Einer eiferte Joschua seiner Großen Schwester Johanna nach und konnte, sogar mit einem deutlichen Vorsprung vor seinen Gegnern, das Rennen für sich entscheiden und so seine erste Medaille für einen Sieg über 500 Meter im Einer in Empfang nehmen.
Ryan und Jan gewannen Ihren Zweier souverän genauso wie den Vierer, den sie zusammen mit Carlos und Konrad fuhren. Gesteuert wurden sie dabei von Sophia. Für die beiden Letztgenannten Jungs war es die erste Regatta überhaupt. Carlos gewann bereits vor dem Vierer, sein erstes Rennen überhaupt, im Einer und durfte glücklich am Siegersteg anlegen, um seine verdiente Medaille in Empfang zu nehmen. Sydney und Fabian vom RVS gewannen ihren Zweier und Fabian zusätzlich noch seinen Einer.

Bei den JuniorenInnen waren ebenfalls viele Siege zu verzeichnen.
Die alle auf zu zählen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Ich hoffe ihr vergebt es mir. ;)
An den Start gingen hier Johanna, Pauline, Paula, Sophia, Julia, Nele, Lena, Owen, Lennart, Jannik, Johannes, Lukas und Jonas. Maren vom DRC steuerte ein Rennen. In den verschiedensten Bootsklassen wie Einer, Zweier und Vierer wurden von den genannten Sportlern, teils mit großem Vorsprung, Siege errudert.

Im Bereich der Senioren gingen im Zweier Lucie und Franzi an den Start und gewannen ihr Rennen deutlich vor Ihren Konkurrentinnen.
Außerdem nahm man am Achtercup teil, der sogar mit einem Preisgeld dotiert war. Die Mannschaft bestand aus den Ruderern Pascal, Paul, Dennis, Marc, Sven, Adrian, Jannik, Salim und der Steuerfrau Sophia. Es wurde ein ähnlicher Modus wie in der Ruderbundesliga gefahren. Die Distanz betrug 350Meter und es wurde ein Vorlauf und ein Finale gefahren. Da bis auf Jannik alle Ruderer mit dem Modus bereits aus der ersten und zweiten Ruderbundesliga vertraut sind, rief man die Routine ab. In einem starken Vorlauf schlug, man den Achter vom Celler Ruderverein deutlich. Im Finale musste wir uns dann aber mit einem zweiten Platz, hinter dem starken Achter aus Bernburg, zufrieden geben. Als Zweiter von Fünf teilnehmenden Mannschaften und mit einem erruderten Preisgeld von 200€ kann man aber durchaus zufrieden sein.
In einer Renngemeinschaft mit Tim, vom Ruderverein Wiking Lüneburg, durfte ich dann selber auch noch mal am Siegersteg anlegen. Wir konnten uns im Zweier mit einem fulminanten Endspurt gegen alte Bekannte im ersten Rennen des Tages, knapp durchsetzen.

Ebenfalls auf dem Wasser aber motorisiert waren Jürgen und seine Frau als Wettkamprichter und sorgten dafür, dass die Rennen auch immer korrekt abliefen. Matthias Hey besuchte uns auch noch und schaute nach dem Rechten und wurde natürlich, da bekannt bei den Sportlern, direkt voll mit eingebunden ins auf- und abriggern und Boote tragen. Doro kümmerte sich um das leibliche Wohl und kochte für die Sportler Nudeln mit Tomatensoße. Ein paar Ruderer der JA, die zwar selber nicht ruderten, ließen es sich nicht nehmen vorbei zu schauen, halfen hier und da aus wenn Not am Mann war und feuerten fleißig mit an. Darunter auch unser Fotograf Marcel der uns immer fleißig mit Bildmaterial versorgt. Auch Stefan Schröter und seine Frau genossen bei einem Kurzbesuch das schöne Wetter und die Regattaatmosphäre.

Alles in allem war dies mal wieder eine sehr erfolgreiche Regatta für den HRC mit einer tollen Stimmung unter den Sportlern, einem gut organisierten Ausrichtendem Verein und bestem Wetter. So kann man sich gut von der Saison 2014 verabschieden und langsam in die Vorbereitung für die Saison 2015 gehen.

Zu Letzt natürlich der Dank an die Betreuer und Trainer Jörg, Pascal und Werner und die Eltern, die mit vor Ort waren und geholfen haben. Ohne deren Engagement wären solche Veranstaltungen nicht möglich.

Salim Neumann

Salim Neumann
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RA

Leine-Head

22.09.2014  ·  Ruderabteilung
Ganz Ruder-Hannover versammelte sich am Wochenende um den vom RV Linden ausgerichteten Leine-Head zu besuchen bzw. um die Ihme abzubrennen. Da heute morgen noch Wasser in derselben war, ist das Sekundärziel wohl nicht ganz erreicht worden. Drei Siege wurde dabei eingefahren, nur leider ging der Gesamtsieg für die schnellste Zeit dank Handicap für Masters-Ruderer nach Hamburg.

Die Damen durften als erstes um kurz nach 11 starten und flatterten als MaschSeeFeen auf den zweiten Platz in der Kategorie Masters weiblich A/B. In einer Klasse älter (Masters weiblich C/D) fuhren unsere Fluß- und Seenixen mit Verstärkung durch Angarinnen und gewannen ihre Altersgruppe souverän. Die nächste Truppe machte schon mit ihrem Namen klar, dass sie sich etwas mehr Zeit lassen wollen würden, so kam "Hetz mich nicht" auf Platz drei ins Ziel. Nun macht der Tag zeitlich einen kleinen Sprung, um 13 Uhr durften unsere jungen Sportler Gas geben. Das JA-Kraftwerk belegt einen dritten Platz bei den gemischten Junioren. Weiter im Text mit den Herren der Schöpfung: Bei den Masters männlich A/B nimmt die Hammersmith- Truppe einen zweiten Platz mit nach Hause, während die Unsinkbaren in Hannover2000 gegen ihre Rennbootgegner etwas langsam aussahen und einen dritten Platz erreichten. Weiter geht's mit "D" muss es sein, die die Altersklasse Masters männlich D in kombination mit Braunschweig und den Angarens souverän gewannen. Die etwas älteren Masters E/F wurden vom unseren Do8er und den HRC-SilverEagles in die Zange genommen. Diese beiden Mannschaften kamen mit den Plätzen zwei und drei an Land. Zum Schluss durften sich die Sprinter vom Lotto-Maschseeachter noch auf die unbekannt Ihme wagen und wurden mit einem Sieg bei den regulären Kerlen belohnt.

Nach der ganzen Plackerei genossen die verbliebenden Ruderer noch isotonische Kaltgetränke vom lokalen Ruderverein. Auf ein neues im nächsten Jahr.

Lorenz Quentin
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RA

19. Head Of The River Leine

28.08.2014  ·  Ruderabteilung
Hannover – In der niedersächsischen Landeshauptstadt laufen die Vorbereitungen für den 19. Head Of The River Leine am 20. September beim RV Linden auf Hochtouren. Seit Wochen wird schon, wie auch schon in den vergangenen Jahren, in vielen Rudervereinen aus der Nähe und in der Ferne fleißig auf diesen Termin hin trainiert. Das erfreuliche in diesem Jahr ist, das keine anderen Regatten zu diesem Termin stattfinden, und mit einem großen Stelldichein des Hannoverschen Rudersports bei Sonne, Speis und Trank zu rechnen ist.

Auch der Hannoversche Ruder-Club von 1880 nimmt zahlreich an dieser Traditionsveranstaltung teil. Bootsmeldungen sind noch bis zum 11. September, 19:00 Uhr an die E-Mail-Adresse E-Mail schreiben möglich.

Olaf Hülshorst
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RA

Danke an alle Helfer des Clubs auf der DHM!

08.07.2014  ·  Ruderabteilung
Die Austragung der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Rudern auf dem Maschsee am vergangenen Wochenende war sowohl aus sportlicher wie auch organisatorischer Sicht eine tolle Leistung und ein voller Erfolg! Das alles war nur möglich, weil sich so viele Helfer engagiert haben.

Vom HRC mit dabei waren: Alexander, Andreas, Annette, Burkhardt, Charlotte, Christina, Claudia, Dana, Eckhard, Florian, Franziska, Geesche, Hartwig, Hendrik, Herwig, Jannik, Johanna, Jonas, Jörg, Julian, Karen, Karsten, Lena, Lennart, Lennart, Leonard, Lucie, Lukas, Malte, Marcel, Matthias, Maximilian, Maximilian, Michaela, Monika, Nele, Nils, Olaf, Owen, Pascal, Paula, Pauline, Petra, Pia, Ralf, Rasmus, Sebastian, Sebastian, Sebastian, Seppi, Silvia, Simon, Sophia, Stefan, Stefan, Steffen, Susanne, Till, Tilmann, Timm, Thomas, Tobias, Volker.

Der HRC Vorstand möchte Euch ganz herzlich DANKE für Euer Engagement sagen!

Auf der Seite des ADH ist ein Video mit Edze zu finden: ADH


Helferfoto am Sonntag Abend

Timm Eichenberg
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RA

EM, RBL und Wunderwerke moderner Kommunikation

29.05.2014  ·  Ruderabteilung
Während Matthias und Marie Arnold sich am Wochenende der internationalen Konkurrenz in Belgrad stellen, versuchen beide Bundesliga-Achter sich gegen die nationalen Sprint-Achter in Frankfurt durchzusetzen. Unterstützend hierzu wurde ein Twitter-Feed eingerichtet, der alle Interessierten zeitnah mit Informationen zu den Rennergebnissen versorgt. Probiert es also und geht am Samstag im Laufe des Tages auf die Seite, um auf dem aktuellen Stand zu sein.

Europameisterschaften:
Hier geht es in Belgrad für beide Arnolds nur um eins: ihre Position innerhalb der Nationalmannschaft festigen. Während Matthias seit letztem Jahr fest zur Landschaft im leichten Riemen-Bereich (er startet im leichten Vierer-ohne) gehört, ist Maries Position etwas wackeliger. Als Sechste des Frühtest kann sie zwar Ansprüche auf einen WM-Platz anmelden, braucht jedoch weiterhin gute Ergebnisse um dem Gemauschel der Trainer widerstehen zu können. Genau dies ist das Ziel der Bugfrau des dekorierten deutschen Doppelvierers.

Nun noch ein paar Zeilen zum Saisonauftakt der RBL:
Endlich startet die Saison in der PRODYNA Ruder-Bundesliga (RBL) mit dem ersten Renntag auf dem Main. Der Hannoversche Ruder-Club tritt dort erstmals mit zwei Männerachtern an. Während es für die Männer vom Lotto-Maschseeachter darum geht, an die guten Leistungen des letzten Jahres anzuknüpfen, ist für das zweite Team ein Ziel oder gar eine Prognose kaum möglich. "Wir sind auf jeden Fall heiß auf den Start und hoffen unsere guten Trainingsleistungen im Rennen umsetzen zu können", sagt Teamleiter Daniel Gerke.

Um sich möglichst gut auf die RBL vorzubereiten wurden etliche Trainingskilometer in beiden Booten zurück gelegt. Unter der Woche trainieren beide Boot getrennt an unterschiedlichen Tagen. Sonntags hingegen wurde die letzten Wochen gemeinsam trainiert, in Form von zahlreichen vereinsinternen Sprintrennen. Die Rückmeldung hierzu war aus beiden Booten sehr positiv und so kann man gespannt sein, von welchem Nutzen diese Erfahrungen im Ernstfall sein werden.

Lorenz Quentin
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RA

Alle Jahre wieder - Regatta Bremen

14.05.2014  ·  Ruderabteilung
Ein automatischer Eintrag im Regattakalender aller nicht - Hochleistungssportler ist die Bremer Ruderregatta. Sie ist insbesondere bei den Eltern der Sportler bekannt wie ein bunter Hund. Dies liegt nicht nur daran, dass ihre 'Kinder' oft unter einer Schlammschicht bedeckt sind wenn sie nach Hause kommen, sondern auch dass Muttertag und diese Regatta sich regelmäßig überschneiden. So ist immer für das ideale Geschenk gesorgt.
Aufgrund der vielzahligen Teilnehmer auf HRC - Seite ist der Rest des Berichts dreigeteilt:
Maximilian Bitter berichtet über die Erlebnisse der unter 19-Jährigen, während Tom Bode sich der älteren Generation widmet. Zudem kommt Julia Ost mit des Aspiranten auf die Hochschulmeisterschaften dazu.

Junioren (Maxi Bitter):
Die A-Junioren vom HRC wurden durch Pia Thomsen, Lennart Denecke und Owen Skibba vertreten. Pia erzielte im Einer am Samstag zwei zweite Plätze und am Sonntag einen zweiten und einen ersten Platz. Lennart wurde ebenfalls im Einer am Samstag einmal Dritter und einmal Erster, am Sonntag gewann er erneut und wurde einmal Sechster. Owen gelang es nach einem am Samstag erzielten sechsten Platz im Einer und einem vierten Platz im Doppelvierer mit Maximilian Bitter, einem Celler und einem Osnabrücker, gleich zweimal am Sonntag im Einer zu gewinnen.

In der Altersklasse der B-Junioren traten Johanna Grüne und Maximilian Bitter für den HRC an. Johanna holte am Samstag einen dritten Platz im Einer und einen ersten Platz im Doppelvierer zusammen mit den Hamelnerinnen, am Sonntag gewannen sie im Doppelvierer erneut. Maximilian wurde am Samstag Vierter im Doppelvierer mit Owen und Dritter im Einer, am Sonntag erzielte er einen zweiten Platz im Einer.

Bei den Kindern schafften es Andreas Riegler und Aaron Erfanian auf den 700m zweimal auf den zweiten Platz und machten bei der 2500m-Langstrecke insgesamt den fünften Platz. Außerdem traten die beiden und Joschua Grüne beim Slalom an und erzielten dort erste und zweite Plätze.

Senioren und Masters (Tom Bode):
Der HRC schickte dieses Jahr zwei Senioren und zwei Masters­-Ruderer an den Start der 107. großen Bremer Ruderregatta. Im leichten Skull­Bereich der Senioren­B waren dies Erik Thoms und Tom Bode, bei den Masters Frank Schütze und Hendrik Schlaab.
Den Anfang machte Samstag Hendrik Schlaab im Masters­-B Einer und belegte den zweiten Platz. Frank Schütze residiert zwar in Saarbrücken, startet jedoch noch immer für den HRC. Er ging in einer Renngemeinschaft im Masters Vierer­ ohne an den Start und konnte dort den ersten Sieg für den HRC einfahren. Ihm folgte Erik Thoms im leichten Senioren­B Einer. Hier konnte er ebenfalls einen zweiten Platz errudern. Obwohl sonst als Leichtgewicht am Start musste Tom Bode seine ersten Groß- und Mittelbooterfahrungen in dieser Saison mangels ausgeschriebener Leichtgewichtsrennen in der offenen Gewichtsklasse machen. Im Doppelzweier belegte er den zweiten Platz, im Vierer konnte er den zweiten Sieg des Tages für sich verbuchen. Nur wenige Stunde nach seinem ersten Einsatz stieg Erik wieder in den Einer, dieses Mal in der offenen Gewichtsklasse. Der starke Wind bevorzugte an diesem Wochenende eindeutig die stärkeren und schwereren Ruderer und so kam Erik als Vierter ins Ziel. Den Abschluss des ersten Regattatages machte Frank Schütze im Masters-­Achter, wo er mit seiner Mannschaft den zweiten Platz belegte.

Am Sonntag folgte Teil zwei des Wochenendes. Der erste HRCler auf der Strecke war wie Samstag Hendrik Schlaab. Er fuhr im Einer wieder auf den zweiten Platz. Anschließend ging Tom Bode noch einmal im Doppelzweier auf die Strecke, wo er sich ebenfalls den schwereren Gegnern geschlagen geben musste und als Dritter ins Ziel kam. Im Masters­C Achter gelang der Mannschaft um Frank Schütze der erste Sieg des Sonntages und der dritte des Wochenendes. Am zweiten Tag der Regatta gingen Tom Bode und Erik Thoms gemeinsam im Doppelvierer an den Start. Sie belegten in einem Rennen mit starker Konkurrenz den dritten Platz und schlossen damit das Wochenende für die Masters und Senioren Gruppe ab.

DHM-Aspiranten (Julia Ost):
So langsam rückt die (Heim-) DHM näher und deswegen ging es für einige der Boote für ein erstes Kräftemessen nach Bremen.
Eine Besonderheit bei der DHM ist, dass zum großen Teil Ruderer aus drei verschiedenen Hannoverschen Vereinen zusammen in einem Boot sitzen und nicht gegeneinander antreten.
Im Frauen Doppelvierer gingen gleich zwei Boote aus Hannover an den Start. Der noch nicht ganz leichte Vierer mit Nora Wessel (HRC), Julia Ost (HRC), Monika und Sabine Jäger (beide DRC) konnte im ersten Rennen den zweiten Platz vor dem schweren Boot um Ronja Reiners sicher. Am zweiten Regattatag belegten die Boote aus Hannover wieder die Plätze zwei und drei jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Auch im Frauen-Doppelzweier war der HRC in zwei Booten vertreten und Nora und Julia konnten sogar einmal am Siegersteg anlegen.
Auch einigen unserer RBL-Ruderer reicht die Sprintstrecke dieses Jahr nicht aus und werden deswegen auch auf der DHM starten. Der Vierer-ohne um Paul Berneis, Daniel Marquart, Max Allert und Can Sönmez (DRC) musste sich leider auf der etwas längeren Strecke in Bremen der Konkurrenz geschlagen geben.
Jann-Edzard Junkmann, Lorenz Quentin, Carl Philipp Hoppe und Florian Brüsewitz hatten während ihres Rennes mit Wind und einigen Bojen zu kämpfen weshalb es nur für den vierten Platz im Männer Vierer ohne Steuermann reichte.
Mit Hilfe des Treckers konnte sogar der Hänger den Sattelplatz verlassen und für uns ging es mit neuen Rennerfahrungen und Motivation für die DHM wieder zurück nach Hannover.

Lorenz Quentin
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RA

Viel Sport für Sportler

09.05.2014  ·  Ruderabteilung
Unter diesem Motto geht es für unsere Aktiven in unterschiedlichen Alters- und Leistungsklassen am Wochenende auf Regatta.

Janka Kirstein und Frauke Lange wollen sich auf den Juniorregatta in München beweisen. Für sie wird München deutlich näher an Hannover sein als erwartet, denn sie bekommen moralische Unterstützung durch die Wahl-Münchener Jan Westfalen und Stephan Falke sowie durch den mitgereisten Sebastian Proske.
Wahrendessen versucht der Rest der hannoveschen Ruderwelt sich auf der Regatta in Bremen. Die Namen aller derer zu nennen, die hier an den Start gehen, würde den Rahmen sprengen. Deshalb wird sich nun auf Gruppe und Einzelschicksale beschränkt:
Neben den Junioren-Gruppen 'A' und 'B' sind diverse Senioren mit unterschiedlichen Zielen am gemeldet. Zu dieser Gruppe gehören sowohl Leistungssportler als auch Ruderer der zweiten Wettkampfebene, die sich auf die Hochschulmeisterschaften vorbereiten. Last but not least ist Frank Schütze zu erwähnen. Trotz Ende seiner leistungssportlichen Karriere und Umzug nach Saarbrücken hält er dem HRC weiterhin die Treue und startet in der Masters-Klasse.
Allen Aktiven wünschen wir viel Erfolg.

Lorenz Quentin
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RA

Der Lack ist ab!

09.02.2014  ·  Ruderabteilung
Am vergangenen Samstag hat sich zum vierten Mal eine Gruppe von Clubmitgliedern getroffen, und mit vereinten Kräften den restlichen Altlack vom Traditionsklinkerachter Hannover entfernt. Der "Rückbau" ist somit abgeschlossen. Der Achter liegt jetzt aufgebockt in Halle eins, und wartet auf seine neue Schutzschicht.


Matthias und Karsten in Aktion


Zielfoto - Matthias, Dagmar, Olaf

Olaf Hülshorst
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