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Quer durch Berlin 2015
14.10.2015 · Breitensport Erwachsene
Berlin, sowie die indigene Bevölkerung erfreut sich eines besonderen und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Charmes. Eben dieser, die kulturelle Vielfalt und die jährlich einmalige Möglichkeit, auf der Spree von der Charlottenburger Schleuse zum Haus der Kulturen der Welt (Schwangere Auster, weeste..) rudern zu können, treibt jedes Jahr im Herbst einen kleinen als Do8er bekannten Kreis des Hannoverschen Ruder-Clubs in die Bundeshauptstadt.
Und so begab es sich, dass am 7. Oktober, dem ehemaligen Nationalfeiertag der DDR eine Vorhut aus drei Personen aufbrach, um sich vor der Regatta schon einmal kulturell zu stärken. Auf dem Programm standen ein Stasi-Entdecker-Tag, das Deutsche Historische Museum, die Mauergedenkstätte und das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park, sowie eine Vielzahl gastronomischer Einrichtungen zwischen Wedding und Friedrichshain. Besonders herausgehoben sei hier nur der Streetfood Thursday in der Markthalle 9 in Kreuzberg, der uneingeschränkt empfehlenswert ist und an dem wir uns an Tag 2 - bereits auf vier Leute angewachsen - stärkten, nachdem wir dem Berliner Charme in voller Brutalität erlegen waren.
Eilten wir auf unserem Weg von Kulturstätte zu Kulturstätte doch einem Bus der BVG hinterher und wagten es, unseren Fuß in die sich schließende Mitteltür zu stellen, um diese wieder zu öffnen. Jenes frevelhafte Tun hatte zur Folge, dass der Blutdruck des Schofförs in ungeahnte Höhen kletterte was sich in lautstarkem Lamentieren darüber äußerte, dass wir ja nun wohl auch noch die drei Schritte bis zur vorderen Tür hätten laufen können (in Berlin steigt man vorne ein - "immer") und in Allgemeinplätzen über das schlechte Benehmen der Fahrgäste im allgemeinen und uns im Speziellen - zwei Haltestellen lang - Danach waren auf dem Fahrersitz wieder alle Parameter normal.

Flagge zeigen in Berlin!
Derart gemassregelt wetzten wir beim nächsten Bus, den wir zu verpassen drohten, weiter bis vorne, wo die Tür bereits geschlossen war und ernteten nach dem erneuten Öffnen derselben den verständnislosen Kommentar, dass er doch extra für uns die Mitteltür offen gelassen habe.
Verstehe einer Berliner Busfahrer…
Kulturell gesättigt belohnte Petrus am Samstag morgen unser Streben nach ruderischen Lorbeeren mit Sonnenschein und erträglichen Temperaturen. Rechtzeitig zum Aufriggern unseres Achters war dann auch der letzte Ruderer aus Hannover eingetroffen. Pünktlich konnte unser Boot bei der 86.
Langstreckenregatta "Quer durch Berlin" zu Wasser gehen, um sich mit gleichmäßigen Schlägen auf den 7 Kilometer langen Kurs nach Tiergarten zu begeben.
35:15.22 Minuten später konnten wir zu Muttis Büroräumen hinaufwinken, leider war dies in unserem Rennen nur der vierte Platz, was natürlich nicht an uns lag, sondern an Boot 36, das uns vor der Gotzkowskybrücke regelwidrig steuerbord überholte und abdrängte. Außerdem lag es noch an den Spaniern, die dieses Jahr nicht dabei waren und am Gegenwind und überhaupt.

Mannschaftsfoto "Team Quer durch Berlin 2015"
Abgekämpft nahmen wir das Boot aus dem Wasser und wurden von unserem Groupie Sigurd bereits mit einem Tablett Hopfenschorle erwartet. Übereinstimmend versicherten wir uns, alles gegeben zu haben und waren glücklich und zufrieden auch dieses Jahr wieder dabei gewesen zu sein. Berlin ist halt eine Reise wert.
Jens Müßigbrodt
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Brace yourselves – winter is coming!
06.10.2015 · Ruderabteilung
Unter diesem Motto versammelte sich am vergangenen Sonntag ein bunt gemischter Haufen von Ruderern am HRC, um noch einmal gemeinsam beim Abrudern aufs Wasser zu gehen, bevor der nahende Winter die Sportler wieder an Ergo und Eisen im Kraftraum treibt. Der Wettergott schien den Sportlern gnädig und ließ den Maschsee bei angenehmen Tempertaturen zwar nicht in strahlender Herbstsonne erscheinen, immerhin aber kam das Wasser nur von unten und nicht von oben. Nach getaner Arbeit wurde dann zum letzten Mal für dieses Jahr die lodernde Glut des Clubsgrills entfacht, um den Abend bei Salat und Grillgut an großer Tafel auf dem Bootsplatz gesellig ausklingen zu lassen.

Wenn er auch nur zu dritt gerudert wird - das Tragen von "Magdeburg" erfordert dann doch ein paar mehr Hände

Der "Maschseepfeil" wird aus seinem Köcher gezogen

Vorsprung durch Technik: Die Damen der Schöpfung zeigen, wie's aussehen soll!

Hier wird (sich) kräftig am Riemen gerissen!
Rasmus Henschel
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Wassersport ist nasser Sport: Leine-Head 2015
29.09.2015 · Ruderabteilung
Auch in diesem Jahr konnte der geneigte Beobachter feststellen, dass ab Anfang August das Leine-Head-Fieber ausgebrochen war. Insgesamt trainierten neun reine HRC-Mannschaften teilweise bei Wind und Wetter. Wind und Wetter waren eine gute Vorbereitung auf die Ereignisse des 19. September. Der Tag begann mit Schauern, die sich zu Dauerregen festigten. Die Wiese des RV Linden wandelte sich zügig in ein Schlammloch, trockene Füße gab es nicht, aber egal: Wassersport ist nasser Sport und Spaß ist, wo wir das wollen. Vier unserer Mannschaften teilen ihre Eindrücke, was sie bei der Vorbereitung und am Renntag erlebt haben.
Leinehead 2015 - Regattafahren für Einsteiger
Für uns Neueinsteiger des Jahres 2015 war die Leine-Head der erste Wettkampf im Ruderboot. Obwohl sich Regattavorbereitung und Urlaubszeit äußerst unglücklich überschnitten, konnten wir nach einigen Planungskapriolen mit zwei kompletten Achtern antreten. Das Training wurde von Jörg Habenicht geleitet. Unter seiner Anleitung lernten wir anfänglich eher ungeliebte Dinge wie das Rudern mit hoher Schlagfrequenz schätzen.
Beide Boote wurden im gleichen Block gestartet. Die erste Mannschaft auf dem Wasser war die "Fahrgemeinschaft" im clubeigenen Achter "Hannover2000", der von Thorsten Brandt gesteuert wurde. Etwas später wurde dann der für die Regatta ausgeliehene Achter "Kraftwerk" von der zweiten Mannschaft zu Wasser gelassen. In Ermangelung besserer Ideen wurde der Bootsname auch gleich als Mannschaftsname wiederverwendet. Das Steuer bei den Kraftwerkern hatte Jasper Göttert fest im Griff.
Schon beim Ablegen sorgte ein leichter Nieselregen für Abkühlung. Der leichte Nieselregen wuchs sich flußaufwärts zum kräftigen Regen aus. Kurz vor dem Einnehmen der endgültigen Startposition legte der Wettergott noch eine Schüppe drauf und spendierte einige eiskalte Regengüsse, denen auch moderne Funktionskleidung nur wenig entgegen zu setzen hatte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde dem Startsignal mannschaftlich geschlossen entgegengefiebert.
Nach dem fliegenden Start waren dann andere Dinge wichtig: Kräftig pullen, ruhig rollen und gleichmäßig aufdrehen. Das klappte im Rahmen unserer Möglichkeiten ganz ordentlich und der Puls bewegte sich bei allen zügig nach oben. Die wenigen regenfesten Zuschauer (Janett und Susi!) feuerten uns umso kräftiger an und halfen, die die Motivation hoch zu halten. Von rätselhaften Geschwindigkeitseinbrüchen, die im Training immer wieder die Boote ausbremsten, wenn es gerade mal richtig gut lief, war bei der Regatta erfreulicherweise nichts mehr zu spüren. Der Lohn der Mühe: Beide Boote kamen mit einer deutlich besseren Zeit ins Ziel, als man ihnen im Vorfeld zugetraut hatte.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die uns bei der Regatta und der Vorbereitung unterstützt haben: also ungefähr an den halben HRC!
Spaßruderer und Noch-Ehrgeizige
Der Montags-Achter der Alten Herren (ehemalige Rennruderer der 60er und 70er Jahre, LeineHead-Kampfname "HRC-SilverEagles") nahm in diesem Jahr bereits zum fünften Mal teil (Altersklasse F = über 60). Die Gegner in dieser oder den vergleichbaren Altersklassen teilen sich in 2 Gruppen. Die Spaßruderer, die, wie wir, wenn's klappt, es noch einmal pro Woche aufs Wasser schaffen und bis auf den Leine-Head dem Regattabetrieb längst abgeschworen haben. Die "Noch-Ehrgeizigen", die trotz fortgeschrittenen Alters mehrfach wöchentlich trainieren und noch auf diversen, auch internationalen Regatten anzutreffen sind. Gegen diese Mannschaften hat unser Achter keine Chance, während wir innerhalb der Spaßruderer der oberen Altersklassen bisher immer zu den Schnellern gehörten. So war es auch in diesem Jahr: 2 Mannschaften haben uns abgehängt, 3 waren langsamer. Langsamer waren aber auch noch etwa 20 zum Teil erheblich jüngere Mannschaften. Viel wichtiger: unser Boot lief gut, wir waren mit uns, unserer Leistung und dem fröhlichen Drum und Dran der Regatta wieder sehr zufrieden. Also: nach dem Head ist vor dem Head. Wie freuen uns auf den Head21 im Jahr 2016.
Hin und her und hinterher vorn
"Anfang September anzufangen für den Leine-Head zu trainieren reicht doch!". Wenn das schon der Trainer sagt…
Auf ging's für das Team NoName aus dem Rennbootkurs, gern auch bunt gemischt mit Ersatzleuten. Weiter ging es auch mit Ersatzleuten, da sich pünktlich zum Abschlusstraining eine gewisse Verschnupfheit ausbreitete. An eine Abschlussbelastung war nicht zu denken, Ziel war, mit einem Ersatzmann für Sven auszukommen und keinesfalls abzumelden und damit Lorenz' Engagement ergebnislos zu lassen.
Einziges Problem war, sich mit David einen Steuerborder als Ersatz für einen Backborder eingekauft zu haben. Dana war bereit zum spontanen Seitenwechsel, damit war aber die Nummer 7 frei. Einige Überlegungsschleifen weiter auf der zunehmend sumpfigen Wiese des RV Linden stand die Besetzung fest: Sven raus von der 6, Dana von 7 auf 6, Ralf von 3 auf 7, David auf 3. Alles klar?
Unter dem Motto "Hauptsache klarkommen" auf Platz 6 und "Hauptsache nicht völlig langsam ankommen" auf Platz 1 bis 8 bewegte sich Hammersmith Richtung Start. Hinzu kam eine gewisse Irritation anderer Mannschaften, das mit dem Mixed scheinbar nicht verstanden zu haben – es saßen nun ausschließlich Frauen auf Backbord.
Egal, Anschieben auf dem Weg zur Brücke und dann Abfahrt zu 10 Minuten harter Arbeit gefolgt von 5 Minuten Folter, wie David das Konzept des Head-Ruderns einem Arbeitskollegen erklärt hatte. Es lief erstaunlich gut, mit perfekten Ansagen der "hässlichsten Steuerfrau der Welt" (Sebastian) und Regen erst ab irgendwann im Rennen, wo es sowieso niemand mehr wahrnahm.
Angesichts des zunehmend schlechteren Wetters war die Motivation groß, nach dem Rennen erst mal nach Hause zu fahren und sich trocken zu legen, bevor sich ein Teil der Mannschaft zum Aufladen und Rücktransport der Boote während der Siegerehrung traf. Gewonnen haben sollte man ja sowieso nichts, also lieber dafür sorgen, dass die Boote über Nacht sicher in der heimischen Bootshalle liegen. Umso größer war die Überraschung und Freude auf dem Bootsplatz, als David mit Pokal unter dem Arm und Medaillen um den Hals um die Ecke bog – Talent schlägt Training, wie auch immer wir das geschafft haben.
Sascha Steinhoff, Karl-Michael Baumgarten, Dana Pfullmann
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Statt Wanderfahrt nach Lübeck zum Wandern in den Harz gefahren
08.09.2015 · Breitensport Erwachsene
Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt. Warum eine Wanderfahrt absagen, wenn es doch so viele Alternativen gibt! So hieß es für die drei Teilnehmer der WaFa Lübeck "ab in den Harz". Waldluft schnuppern, abgelegene Bauden besuchen und natürlich schön old school like Riesen-Windbeutel essen. Das klingt doch nach einem Plan! Auf gut 16 km Rundweg ließen sich in und um Braunlage alle Wunsch-Highlights unterbringen.
Da das Wetter auf den letzten beiden WaFas fast schon zu gut war, gab es diesmal den Ausgleich. So kam das feuchte Nass nicht von unten, sondern in ausgiebigen Mengen von oben. Schön war es dennoch! Sämtliche Wanderwege hatten wir für uns alleine und auch in der Gastro war nicht viel los. Die riesigen Riesen-Windbeutel kombiniert mit heißen Kirschen und Eis waren verdammt lecker, aber auch verdammt sättigend.
Wir haben die Tour in vollen Zügen genossen und auch schon gedanklich die nächste "Wanderfahrt" geplant.
Ein Bild gibt es leider erst später in der Clubzeitung, weil so viel Regen mag man hier und jetzt auf einem Bild euch noch nicht präsentieren und der Riesen-Windbeutel würde das Format sprengen.
Ralf Kröger
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Maschseefest on the Water
17.08.2015 · Ruderabteilung
Am Sonntag war es soweit, das Maschseefest ging zu Ende. Zum 30. Jubiläum dieser Traditionsveranstaltung lud die Stadt Hannover alle zu einem Höhenfeuerwerk ein. Klar, dass es da wieder an den Ufern des Sees eng werden würde. Klar aber auch, dass da ein Plan B für uns her musste. Und so wurde kurzerhand das "Maschseefest on the Water" aus der Taufe gehoben. Nach zwei-drei Runden Rudern wurde gegrillt und dann die Boote für die Abendfahrt fertig gemacht. Mit Lichterketten dekoriert, und damit rundum gut sichtbar für andere Wasserfahrzeuge, ging es auf den See zum Liegeplatz in Toplage!
Die Stimmung war perfekt und das Feuerwerk bombastisch. Kurz – eine rundum gelungene Veranstaltung!
Vielen Dank an dieser Stelle allen helfenden Händen und einen extra Dank dem Ideengeber für Plan B!
Ralf Kröger
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Die chinesische Nationalmannschaft zu Gast beim HRC
12.08.2015 · Gesamtclub
Schon einige Wochen beschäftigt uns der außergewöhnliche Besuch am Maschsee und jetzt ist es soweit. Gestern nahm Lorenz Quentin für den HRC die rund 80 Spitzenathleten, Trainer und Betreuer am Clubhaus am Maschsee in Empfang.

Es ist lebhaft voll...
Es ist lebhaft voll am Karl-Thiele Weg. Drei Achter, sieben Vierer, neun Zweier und etliche Einer, die uns bei der Vorbereitung der Bootslagerung zunächst einige Sorgen bereiteten, liegen nun gut sortiert in Stellagen. Auch die Motorbootnutzung ist gut organisiert und die weit gereisten Sportler haben schon die ersten Trainingseinheiten absolviert. Gerudert wird morgens und mittags und der See präsentiert sich in diesen Tagen mit glattem Wasser und wenig "Verkehr" als gutes Trainingsrevier.

Freundliche Begrüßung durch einen Sonderdelegierten
Der Besuch einer Ruder-Nationalmannschaft ist nicht alltäglich, zumal es sich hier um die unmittelbare Wettkampfvorbereitung für die WM in Frankreich handelt. Umso mehr freuen wir uns dass die Gäste aus der Volkrepublik den Weg zu uns gefunden haben. Mit einem Meet and Greet für Mitglieder und die Athleten in der kommenden Woche wollen wir die Möglichkeit zum Kennenlernen und kulturellen Austausch bieten.

Der Sattelplatz
Für Ruder-Fans der Landeshauptstadt wird es Anfang September also vermutlich doppelt spannend - während der Weltmeisterschaften in Aiguebelette werden dann vielleicht nicht nur für die hannoverschen WM-Teilnehmer von HRC und DRC die Daumen gedrückt, sondern auch für unsere Gäste aus China.
Sebastian Proske
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WaFa - Was haben der Erdersee und Usedom nicht gemeinsam?
05.08.2015 · Breitensport Erwachsene
Die dritte Wanderfahrt des Breitensports führte uns an den Edersee, zumindest war das so geplant. Jeder von uns weiß, wann wir nicht rudern dürfen (Gewitter, Eisgang, Dunkelheit). Doch was ist wenn wir kein Wasser haben und der Steg trocken fällt? Und eben genau dieses Schicksal ereilte die Erdersee-Gruppe. Der Stausee dient als Trinkwasser Reserve und ist auf Grund der längeren Trockenheit fast ohne Wasser. Jetzt war guter Rat teuer! Dank der Spontanität und Fexibilität der Teilnehmer wurde innerhalb von 24 Stunden für einen traumhaften Ersatz gesorgt. Das neue Ziel hieß Insel Usedom und die Peene.

Am Strand von Heringsdorf
Am Sonntag (02.08.) ging es somit nach Usedom. Bei sommerlichem Wetter durfte ein Besuch der Kaisertage in Heringsdorf mit anschließendem Strandspaziergang als Auftakt dieser Wanderfahrt nicht fehlen.
Der Montag stand ganz im Zeichen von Sport und Natur. In Anklam an der Peene stellte uns der dortige Ruderklub zwei seetaugliche und sehr liebevoll gepflegte Gig-Boote zur Verfügung. Von dort ruderten wir die Peene stromaufwärts und damit Mitten in die ungestörte Natur. Graureier und Seeadler waren unsere ständigen Begleiter. Nach 10 Kilometern beschaulicher Fahrt pausierten wir im Idyll des Stolper Fährkrugs. Ausspannen, relaxen, genießen und dann noch die leckere Küche - kurz einfach mal Urlaub machen! Auch auf der Rückfahrt konnten wir die einzigartige Natur des Peenetals auf uns wirken lassen. Nicht zu Unrecht bezeichnet man diesen Fluss auch als "Amazonas des Nordens". Unendliche Schilfgürtel, ein breites Flussbett und Ruhe pur.

Auf der Peene flussaufwärtst
Für den Dienstag stand die Tagesplanung, Dank der angekündigten 30 Grad, schnell fest – ab in die Ostsee.
Da die Peene und die Ostsee eher selten trocken fallen und als Ruderrevier sehr zu empfehlen sind, ist für die langfristige Planung eine Fahrt mit einem längeren Aufenthalt schon vorgemerkt.

Willi genießt die wasserfreie Pause
Ralf Kröger
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Sommerfest 2015
28.07.2015 · Gesamtclub
Was war das doch wieder für ein schönes Fest! Man muss aber schon zugeben, dass das Thema leicht verfehlt wurde. Hätten wir beim Abrudern solch ein Wetter gehabt, dann hätte man sich bestimmt nicht gewundert, aber zum SOMMERfest? Zu kühlen Temperaturen und Starkregen gesellten sich auch Sturmböen. Im Radio wurde sogar davor gewarnt, sich in die Nähe des Maschsees aufzuhalten! Da war man so richtig froh, dass man in den noch aufgeheizten Ruderhallen sitzen durfte.
Aber wir Ruderer sind ja hart im Nehmen, denn viele Fieberten schon auf die wiederbelebte Clubregatta hin. Trotz hoher Wellen wagten sich etliche Gig-Vierer und auch Renn-Zweier auf den See. Ein Kräftemessen von Mensch gegen Natur beschreibt das Feeling an Bord bestimmt am besten. Wind und Wellen beherrschten eindeutig das Szenario und doch konnten durch eisernen Willen, lautstarke Anfeuerung und kraftvollen Druck teilweise knappe Siege eingefahren werden. Letztlich waren aber alle froh, wieder sicher am Steg gelandet zu sein.
In der Zwischenzeit wurde der Grill angeheizt und das kulinarisch vielseitige Buffet eröffnet. Bei chillig bis peppig-rockiger Musik wurde in den mit Lichtshows in Szene gesetzten Hallen gefachsimpelt und geklönt. Natürlich ging da auch das ein oder andere Kaltgetränk über den Tresen. Schließlich ist ja Sommer!
An dieser Stelle sein noch mal der Dank an die vielen helfenden Hände gerichtet. Von Bootslager ab- und aufbauen über Fleisch besorgen, kühlen, verkaufen und krass lecker grillen bis hin zur technisch sauberen Ausführung von Licht und Ton. Euch allen vielen Dank!
Ralf Kröger
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Ad hoc Nachricht - Sommerfest findet statt!!
25.07.2015 · Gesamtclub
Wir feiern in der Halle 1 und 2. Wenn das Wetter es ermöglicht, auch auf dem Bootsplatz.
Also - bitte alle kommen.
Matthias Hey
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Die Aller – oder "Von Schleusenwärtern, Zwiebeln und der Leine
11.07.2015 · Breitensport Erwachsene
Bisher wusste ich nur, dass die Aller irgendwas mit Celle zu tun hat, konnte aber weder sagen woher sie kommt noch wohin sie wieder geht. Das sollte sich nun ändern. Daher machten sich die 13 wackeren Breitensportler Claudia, Dagmar, Elke, Geesche, Petra, Christian A., Christian K., Jan, Jens, Klaus, Michael, Olaf und Thomas auf, die Aller zu Wasser zu erkunden. Es war Freitag, 19.06. und unser "Basislager" wurde in der Sportpension (!) in Hodenhagen bei Marlies und Eckard aufgeschlagen.
Bei der Ankunft wurden wir mit der Frage begrüßt, wann denn die "Jugendlichen" kämen – wir konnten unserer Wirtin aber leider nichts knackigeres präsentieren und wurden trotzdem mit einer ansehnlichen abendlichen Stärkung bedacht – wir wussten noch nicht, das die auch nötig sein würde! Am Samstagmorgen ging es dann mit Schnicke, Blackbox und Senior nach einem guten Frühstück zu unserer Anlegestelle bei Flusskilometer 5 unterhalb von Celle – natürlich war kein ruderkonformer Steg vorhanden, aber wen hält das schon ab! Die ersten Kilometer lagen schnell hinter uns, als die Schleuse in Oldau in Sicht kam – und hier entfaltete Olaf bisher ungeahnte Talente als Schleusenwärter! Er leitete uns sicher durch die selbst zu bedienende Schleuse und war stets Herr der imposanten Technik, wir wissen aber nicht, ob dies der einzige Grund für den freiwilligen Landgang war. Gegen Mittag kam dann der Campingplatz von Winsen (natürlich das an der Aller!) in Sicht, und durch Hunger getrieben kamen unsere Damen auf die Idee, sich wieder etwas frisch zu machen. Wir kehrten also ein, und neben ausreichender Stärkung konnten unsere Damen mit der Köchin die Geheimnisse um die geschmacksverbessernde Vorbehandlung von rohen Zwiebeln ausführlich lüften, das Rezept ist bei Petra erhältlich! Nach weiteren Schleusen, die Olaf wieder mit Bravour bediente und hinterher immer ganz erleichtert aussah, wurde unsere Fahrt an der Schleuse Hademstorf jäh gestoppt – hier gab es noch einen hauptberuflichen Schleusenwärter, und der war schon im Feierabend! Die Boote wurden also sicher an Land verstaut, die Mannschaften versuchten Kontakt mit den abgestorbenen Regionen Ihrer Körper aufzunehmen und der Tross machte sich auf den Weg zum Basislager. Hier wartete Eckard mit leckerem Grillgut und einem üppigen Buffet. Der Sonntag sollte mit der Mündung der Leine dann der Höhepunkt unserer Reise werden! Doch leider kam keine Leinemündung in Sicht! Wir zweifelten bereits an unseren nautischen Fähigkeiten doch eine Leinemündung schien es nicht zu geben. Das Rätsel klärte sich auch erst im Nachhinein, alles weitere hierzu bei der nächsten Allerfahrt! Unsere Fahrt führte uns dann vorbei an einer Herde Wasserbüffel (!) noch bis nach Eilte, wo wir den Fluss bequem verlassen konnten. Nach dem Verstauen der Boote konnten wir an dem örtlichen Café mit gemütlichem Garten nicht vorbeigehen und so fand unsere viel zu kurze Wanderfahrt hier ihr glanzvolles Ende, aber die Fortsetzung soll bereits in Planung sein…
Christian Adam
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