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Nachrichten-Archiv
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LS

Ratzeburger Ruder-Regatta

12.06.2013  ·  Leistungssport
Aus dem Mekka des deutschen Ruderns berichtet die Leichte Julia Ost von ihren Erlebnissen auf dem Küchensee

In Ratzeburg begrüßte uns der Küchensee mit fast spiegelglattem Wasser und strahlendem Sonnenschein.

Als erstes ging es für Marie-Catherine Arnold im Frauen Einer aufs Wasser. Auf Grund eines Krebses auf den 500m reichte es leider nicht ganz für die Spitze des Feldes. Im Frauen-Doppelvierer lief es dafür deutlich besser und sie überquerte mit fast 14 Sekunden Vorsprung vor den anderen beiden deutschen Booten die Ziellinie. Am Sonntag musste sie sich mit ihren Partnerinnen aus Magdeburg, Saarbrücken und vom Team Nord-West nur dem Vierer aus Polen geschlagen geben. Für sie gehts auf den Meisterschaften in 2 Wochen um die Bootsklasse, in der sie zur U23-WM fahren wird.

Für Matthias Arnold ging es mit seinem Partner Jost Schönmann-Finck im leichten Zweier ohne Steuermann an den Start. Ihren Vorlauf konnten sie mit 3 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten gewinnen. Dies bedeutete die Qualifikation für das A-Finale, wo sie knapp hinter der Renngemeinschaft aus Hamburg und Friedrichstadt den zweiten Platz belegten. Für ihn geht es an diesem Wochenende in einer internen Rangliste um den Verbleib im deutschen Leichtgewichts-Vierer.

Julia Ost startete an beiden Tagen im Leichtgewichts-Frauen-Einer sowie im leichten Doppelvierer. Im Einer lief es jedoch leider nicht so richtig. Beide Viererrennen konnten nach diversen Umsetzungen in allen beteiligten Booten mit einem zweiten Platz beendet werden.

Im Leichtgewichts-Männer-Einer vertrat Erik Thoms die Farben des HRC. In seinem Rennen am Samstag qualifizierte er sich mit einem vierten Platz für das kleine Finale. Auch am Sonntag verpasste er den Sprung in die erste Hälfte des Feldes, konnte dann aber das B-Finale gewinnen.

Jann-Edzard Junkmann musste an diesem Regattawochenende leider krankheitsbedingt in Hannover bleiben, konnte sich dann aber über einen ersten Platz "seines" Vierers ohne Steuermann freuen. Er hat am kommenden Wochenende ebenfalls noch eine Rangliste zu absolvieren, jedoch liegt sein Hauptaugenmerk auf der Universiade.

Julia Ost
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LS

Rudern in Pakistan

12.06.2013  ·  Leistungssport
Unser jugendliches Mitglied Sultan Zeb Khawaja, der im Karachi Boat Club in Karachi, Pakistan seit mehreren Jahren erfolgreich Leistungssport betreibt, hat uns ein paar Zeilen geschrieben. Im Langtext erfahrt Ihr alles spannende und interessante über ihn, das Rudern in Pakistan, seine Pläne für die Zukunft und vieles mehr. Kenntnis der englischen Sprache vorausgesetzt ;). Ebenso warten spannende Bilder.

MY NAME IS SULTAN ZEB
and I live in the seaside town of Karachi in Pakistan. I am 17 years old and was both the captain of my O-level school (Bay View Academy) rowing team from 2011 to 2012 as well as a senior member of my new A-level school (The Lyceum) rowing team of which I am trying out to be captain of this year. I have one younger brother who shares my passion for rowing as well. I am currently a senior member of the Karachi Boat Club (Karachi's rowing club) and have won several medals in various regattas. Two years back I had the chance to row at the Hannoverscher Ruder-Club von 1880 e.V. with Baerbel Arnold and Christian Sperling and became a member of your club. I was astounded by how clean the water was there (the water in the creek at our club is pretty bad :-p).

I have progressed a lot more in my rowing from 2 years ago and hope to experience rowing at this club again with my better rowing skills now. I'm looking really forward to it. I plan on pursuing higher studies in Germany, focusing on Geography/environmental management as my main subject combined with rowing and music on the side. From 2014 to 2015 I plan on taking a gap year and study German in Germany so that I may become more skilled in the language, as well as perhaps undergo a musical program or environmental internship (again combined with rowing).

ROWING IN PAKISTAN
In Pakistan we have several regattas that take place every year from the international ones including the ASRA (Asian School Rowing Association) which we hosted last year to the main annual interschool regatta that is the main event of the Karachi Boat Club every year.

In the interschool regatta, about 15 to 20 schools of Karachi face each other every year in rowing and cups are awarded to schools according to different categories. These categories include the junior boy's and girl's trophy, the senior boys and girls trophy and the overall winner trophy called the Ikram Cup. While in my O-level school last year I managed to win 4 gold medals and lead my team to victory in the junior boy's trophy category of which we competed in.

This year with my A-level school I won another 4 gold medals and broke the student rowing record for 2000m on the ergo at my club, which was something I never thought I could achieve when I was young and chubby :-p.

Along with this my new team and I won the senior boys trophy this year, which was something we all worked really hard for.

When the Sri Lankan schools' rowing teams came to Karachi during this year's ASRA we had for the first time eights competitions of which we (Pakistan's Schools' Rowing team) won against Sri Lanka. It was an event that taught us a lot about rowing and how different international rowing levels are from Pakistan's current rowing standards.

It is my hope to see Pakistan's rowing standards progress even further and maybe one day be on par with international rowing standards, once we get more funding hopefully in the future. And this is also why I would like to see some of you to come and help train us here in Karachi maybe one day in the near future :).

Currently I am training to participate in a rowing regatta in Colombo, Sri Lanka this year where I hope I will be able to win even more medals with my team and once again defend our titles against the Sri Lankans :). This Pak-Sri Lankan rivalry in rowing will surely gain momentum in the coming years and become even more exciting and suspenseful.

FACILITIES AT THE KARACHI BOAT CLUB
At our club currently we have 6 ergo machines along with 2 eights, 3 quads, 4 fours, 4 doubles, 3 pairs (which can be converted into doubles) and about 6 singles. A new fleet of international level Wintech boats (ranging from singles to fours) from China have just arrived at our club, increasing the number of boats we now have at our club and having a positive effect on our rowing practice. Our club has 4 coaches which are available to train any rowers coming to the club, while the really dedicated schools with rowing programs have coaches hired specifically for their teams (as my O and A level schools do).

But everyone here knows that in the end it always comes down to one thing. The harder you train and the more dedicated you are, the better you become in rowing :).
I really hope to see my wish of rowing in Pakistan progress further come true, and hope to see some of you one day come here to Karachi and help me in doing this :).

All the best
Sultan











Christian Sperling
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KRS

Landesentscheid der Jungen und Mädchen in Salzgitter

12.06.2013  ·  Kinder-Rennsport
Anfang Juni fand der diesfährige Landesentscheid der Jungen und Mädchen statt. Dabei konnte die Ruderjugend mal wieder den Ruderclub am Salzgittersee als austragenden Verein gewinnen. Vom HRC gingen Moritz Barckhausen und Glen Kiesecker im 2x an den Start. Zwar wurden wir vom Schlamm wie in Otterndorf verschont, jedoch war es durchweg nass und kalt und leider sehr sehr windig. So hatten alle Ruderer mit widrigen Wasserverhältnissen grade am Langstreckentag zu kämpfen.

Einen kurzen Bericht findet Ihr im Langtext.

Auf der 3000m Langstrecke belegten unsere Jungs den dritten Platz mit 11:25min und lagen nur 7 Sekunden hinter dem ersten Platz, der an den Verdener RV geht, und nur 4 Sekunden hinter dem zweiten Platz, den die Kollegen vom DRC holten. Mit diesem Ergebnis wurde so nicht ganz gerechnet. Da die Verdener auf der Otterndorfer Langstrecke hinterher fuhren war die Überraschung bei allen groß.

Am Sonntag fanden dann die Kurzstreckenrennen statt. Hier belegten unsere jungen Ruderer den zweiten Platz mit 04:01,8min - leider wieder hinter dem DRC, der mit 9 Sekungen Vorsprung ins Ziel kam. Den dritten Platz belegten die Verdener. Moritz und Glen kamen mit 6 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Weiter geht's mit der Verbandsregatta des Schülerruderverbandes Niedersachsen am kommenden Wochenende!

Christian Sperling
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RBL

Maschseeachter etabliert sich in der 1. Liga

09.06.2013  ·  Ruder-Bundesliga
Der LOTTO-Maschseeachter hat es geschafft: Die erste Top-Ten Platzierung in der noch jungen Erstligageschichte des Achters aus Hannover ist perfekt. Und trotzdem bringt der 9, Platz bei der Ruderbundesligaregatta in Rüdersdorf/Berlin einen kleinen Wehrmutstropfen mit sich.

"Wir können insgesamt sehr zufrieden sein. Es wäre aber letztendlich noch mehr möglich gewesen." weiß Tobias Kühne. Der Olympiafinalist von Athen saß erstmals in dieser Saison mit im Boot. Mit "mehr" meint Kühne, dass man im Zeitlauf die viertschnellste Zeit aller Achter erruderte und so das wahre Potential des LOTTO-Maschseeachters andeuten konnte. "Der Schiebewind im Zeitlauf kam uns entgegen. Wir sind eine sehr leichte Mannschaft und leben von unserer Technik und weniger von der Kraft. Da haben uns andere Mannschaften noch etwas voraus." erklärt Carl-Philip Hoppe, der Schlagmann der Mannschaft. Nach dem Zeitlauf drehte der Wind aber zum Achtel- und Viertelfinale, die dann beide äußerst knapp bei starken Gegenwind verloren wurde. Letzteres mit nur einer Hundertstel-Sekunde gegen den späteren Viertplatzierten aus Berlin."Da haben wir noch nicht so clever agiert, wie wir es hätten tun müssen!" erklärt Tobias Kühne, der neben dem aktiven Rudern auch die Trainerposition des LOTTO-Maschseeachters in Rüdersdorf übernahm, da Trainer Robin Aden aufgrund anderer sportlicher Verpflichtungen nicht mit anreisen konnte. "Der Gegenwind hat uns sicherlich nicht geholfen. Das soll aber lediglich eine Erklärung sein und ausdrücklich keine Ausrede. Da müssen wir noch an uns arbeiten!".

Nach dem 11. Platz beim Saisonstart vor 4 Wochen in Frankfurt am Main, sicherte aber der 9. Platz den sicheren Tabellenplatz im Mittelfeld der 1. Bundesliga ab. "Unser erklärtes Saisonziel ist noch immer der Nichtabstieg.", sagt Trainer Robin Aden. "Und dafür haben wir einen großen Schritt gemacht. Wir haben nun schon 8 Punkte auf den Nichtabstieg und auf den 8. Tabellenplatz nur drei Punkte Rückstand. Mit unserer bisherigen Leistung haben wir sogar noch Reserven nach oben!" Dazu kommt noch, dass der LOTTO-Maschseeachter diese Saison noch immer nicht mit der Bestbesetzung an den Start gehen konnte.

Die Athleten des HRC haben nun 5 Wochen Zeit sich auf die nächste Etappe in Duisburg vorzubereiten.

Lorenz Quentin
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LS

Ratzeburger Ruderregatta - im Mekka des Rudern

06.06.2013  ·  Leistungssport
Für die meisten unsere Senioren geht es am Wochenende in Ratzeburg richtig zur Sache. Nur für Jann-Edzard Junkmann nicht, der krank das Bett hüten muss. Die Fahne hoch halten, bzw erstmal überhaupt hochheben, will Marie Arnold. Nach ihrem College-Aufenthalt in Clemson greift sie nun zum ersten Mal in diesem Jahr auf einer deutschen Regatta an und will da weitermachen, wo sie aufgehört hat: in der U-23 Nationalmannschaft.

Matthias Arnold hingegen will seinen Status nur halten: nach dem Sieg im B-Finale auf der EM wurde die Jagt auf seinen Rollsitz im leichten Vierer wieder eröffnet und er muss mit Zweierpartner Jost Schönmann-Finck den Angriffen der anderen Riemern trotzen.

Die aktuelle Rudersaison wird für Julia Ost und Erik Thoms in Ratzeburg ihren vörläufigen Höhepunkt erreichen. Die beiden Leichten müssen mit guten Leistungen überzeugen, um ihre Tickets zu den U-23 Meisterschaften zu ziehen

Lorenz Quentin
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RBL

Lotto-Maschseeachter - Bundesliga die Zweite

06.06.2013  ·  Ruder-Bundesliga
Bei ihrer Bundesligapremiere machten sie mit einem 7. Platz im Zeitlauf das erste Mal in der höchsten Liga der Ruderer hat auf sich aufmerksam. Nun will der LOTTO-Maschseeachter bei der zweiten von fünf Regatten den letztendlich 11. Platz auf jeden Fall halten und nach Möglichkeit noch verbessern. VizeWeltmeister Felix Övermann kann diesmal aus beruflichen Gründen nicht mit von der Partie sein. Für ihn springt aber Tobias Kühne, Olympia Finalist von Athen, auf der extrem wichtigen Position "Sechs" im Boot ein.

"Es ist schade, dass wir wieder nicht in unserer absoluten Bestbesetzung an den Start gehen können. Im Training haben wir aber in verschiedenen Variationen immer wieder gute Leistungen gebracht!", sagt Tobias Kühne, der seinerseits bei der ersten Regatta passen musste. Vor allem spricht Kühne das Trainingslager über die Pfingstfeiertage an, an denen der Lotto-Maschseeachter den heimischen See verlassen hat und für vier Tage und acht Trainingseinheiten an das Leistungszentrum in Ahlem auswanderte. "Vier Tage am Stück zweimal täglich zu trainieren war natürlich hart, hat uns aber sehr verbessert. Jetzt müssen wir das aber auch noch in Zählbares ummünzen!", hofft Schlagmann Carl Philipp Hoppe. "Zählbares" wäre wieder eine Position um Platz 11, mit der man sich schon deutlich von den Abstiegsrängen distanzieren könnte. Dies ist das erklärte Ziel des Aufsteigers. Trotzdem wollen diesmal die Athleten um Trainer Robin Aden gerne ein wenig mehr und liebäugeln mit einer einstelligen Platzierung. "Von den Trainingsergebnissen her können wir das schaffen", weiß Aden. "Wenn wir die umsetzen können, sollten wir unter die ersten 10 kommen können. Aber uns allen ist bewusst, dass Training nicht der Ernstfall ist. Und die anderen Mannschaften schlafen auch nicht!".
Unter Druck setzen wollen sich die Ruderer vom Maschsee aber nicht und genießen jeden Auftritt in der Bundesliga, auf die sie 5 Jahre lang warten mussten. Wieso auch nicht. Druck machen sie sich maximal selber.
Die Mannschaft (von Bug zu Heck): Frederik Stoll, Sebastian Proske (Pablo Giesen), Bernhard Kreipe (Nils Pfullmann), Florian Brüsewitz, Lorenz Quentin, Tobias Kühne, Carl Philip Pöpel, Carl Philipp Hoppe, Steuerfrau Freya Zündorf

Tobias Kühne
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RA

NACHTRAG: Dove-Elbe-Rallye

03.06.2013  ·  Ruderabteilung
Schon am 27. April fand in Hamburg die traditionelle Dove-Elbe-Rallye statt. Von dort berichtet Lukas Feld:

Die drei Mannschaften wurden von zehn Jugendlichen und fünf Erwachsenen gebildet. Die Sportlerinnen und Sportler trafen sich am 27.04. um 7:00 Uhr in der Früh an der Stadionbrücke Hannover, um gemeinsam mit dem gemieteten Mannschaftsbus nach Hamburg zu fahren. Gegen 10 Uhr erreichten die Mannschaften die Regattastrecke.

Die Boote Black Box und Maschseewolf, die im Vereinsanhänger mitgefahren sind, wurden aufgeriggt und direkt zum Wasser getragen, damit sich die Regattateilnehmer noch einmal warm fahren konnten. Um 13:24 startete die erste Mannschaft der Jugendabteilung in Black Box; die Mannschaft des Breitensports startete ca. 30 Minuten später in Maschseewolf. Die zweite Mannschaft der Jugendabteilung ist gegen 15 Uhr wieder in Black Box gestartet.

Nachdem die zwei gesteuerten Gig-Vierer 13 Kilometer und 500 Meter Sprint hinter sich hatten, machten sich alle Regattateilnehmer gegen 20:00 gemeinsam wieder auf den Heimweg nach Hannover. Als gegen 21:30 der Mannschaftsbus den HRC erreichte, packten alle beteiligten Personen mit an, und alle Boote und diverses Zubehör lagen nach einer halben Stunde wieder an ihrem Platz. Die Bootshallen wurden geschlossen, und die erfolgreichen Sportler verließen das Vereinsgelände um ca. 22:10.

Lukas Feld
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LS

Juniorenregatta Hamburg

02.06.2013  ·  Leistungssport
Bei der Generalprobe vor den deuschen Jugendmeisterschaften in drei Wochen in Köln auf der Hamburger Regattastrecke auf der Dove-Elbe gab es vier Siege zu bejubeln.

Im offenen Junior A Bereich wurde am Freitag und Samstag die mittlerweile traditionelle 2. Kleinbootüberprüfung der Saison durchgeführt. Tom Bode schloss im 4. Lauf mit einem 4. Platz ab. "Da war mehr drinn" befand er selbst. Am Sonntag fuhr er dann im Vierer-ohne zum Sieg im 2. Lauf.

Unser Vereinsvierer der Junioren mit Sven Leßner, Jan-Hendrik Lohrke, Adrian Pietsch und Marc Weusthoff griff nicht in die Rangliste ein sondern erruderte die Plätze 4 und 5. Insbesondere die gezeigte Startschnelligkeit läßt die Trainer Richtung Deutsche Sprintmeisterschaft planen.

Im Junioren B Bereich war Owen Skibba am Start und fuhr u.a. einen Sieg Leichtgewichts-Einer heraus, bei dem das Zielgericht den Vorsprung mit 0.05 Sekunden angibt. Im Juniorinnen Doppelzweier B belegten Johanne Grüne und Pauline Eismann am Samstag Platz 3 und am Sonntag im 2. Lauf dann Platz 2.

Den Eismann suchte nach seinem Rennen auch Jannik Menke auf, um sich sein wohlverdientes Siegereis (oder waren es zwei?) zu beschaffen. Im Leichtgewichts-Einer im A Bereich schon am Sannstag zeitschnellster Sieger, gewann er den gesetzen Lauf am Sonntag in beeindruckender Manier: Mit einem unwiderstehlichen Spurt an der 1250 Meter Markierung, wo Trainer und Fans die angekündigte Aktion verfolgten, setzte er sich von seinen Verfolgern ab und dank mitgenommener Geschwindigkeit war der Sieg eindeutig.


Geteilte Freude ist doppelte Freude: Jannik Menke am Siegersteg mit Trainer Martin Lippmann


Jung trifft alt: Owen Skibba bekommt seine Siegermedaillie von geballter Rudererfahrung überreicht.

Stephan Falke
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JA

NACHTRAG: Wanderfahrten nach Friedrichstadt und auf dem Main

02.06.2013  ·  Jugendabteilung
Hannah Knoerk und Hannah Schiffer berichten von der Wanderfahrt der Jugendlichen nach Friedrichstadt um Pfingsten und der Main-Wanderfahrt im letzten Herbst.

Friedrichstadt:
Am Freitag des Pfingstwochenendes trafen wir uns an der Stadionbrücke und fuhren mit unseren zwei Bullies Richtung Norden los. Nach einer langen Autofahrt mit Staus trafen wir am Bootshaus in Friederichstadt ein. Dann haben wir es uns in den Vereinsräumlichkeiten gemütlich gemacht. Die erste Nacht übernachtete ein Teil der Bande auf dem großen Balkon hat, so stickig war es im Raum. Mehr oder weniger ausgeschlafen genossen wir unser erstes gemeinsames Frühstück. Gut gestärkt ging es zum Aufriggern der Boote. Danach starten wir unsere erste Tour durch die engen Grachten der Friedrichstädter Innenstadt und ein kleines Stück auf der Treene.

Sonntag ging es die Treene weiter hoch und Mittags machten wir Rast in Schwabstedt. Es gab die legendären "Hot Dogs". Am Nachmittag gab es einen Ausflug zum Eider Sperrwerk, wo unser lieber Betreuer Herr Neumann alias Herbi von bosartigen Adler (Möwe) grausam attakiert worden ist. Damit wir uns alle von dem großen Schrecken erholen konnten, wurde uns ein super leckeres Eis spendiert. Am Montag blieb ein Teil der Bande aus gesundheitlichen Gründen im Lazarett. Die etwas fitteren Leute sind ein langes Stück auf der Treene gefrahren. Die Strecke zog sich durch zwei Schleusen. Die letzte Schleuse war leider außer Betrieb, deshalb mussten wir durch matschiges Watt stampfen um voran zu kommen. Nach dieser schwierigen Geburt waren wir alle froh wieder am Bootshaus zu sein. Denn dort erwartete uns eine Überraschung. Unsere liebenswerte Ruderfreundin Hannah hat uns einen Besuch abgestattet. Unter all dem Trubel wurde Till einfach mal getauft. Am Nachmittag besuchten wir ein sehr lehrreiches und spannendes Wattmuseum.

Der letzte Abend wurde sehr lang, da es so interessante Gesprächsthemen gab. Am nächsten Morgen war der Raum kaum wieder zu erkennen, und im Flur lag eine seltsame Karotte aufgrund von Maxi. Wir genossen noch ein Mal ein gemeinsames Frühstück. Nach der Aufräumaktion ging es auf die Autobahn Richtung Hannover.
Wir hatte super viel Spaß und konnten viele nette begeisterte Ruderer aus dem Anfängerkurs kennenlernen. Wieder eine erfolgreiche Wanderfahrt!


Main:
Unsere diesjährige Herbstwanderfahrt ging vom 19.10 bis zum 24.10 nach Bayern. Nach fünfstündiger Fahrt sind wir endlich abends in Schweinfurt angekommen. Wir haben unser LuMa Lager im Kraftraum aufgebaut und haben das Abendessen bereitet. Unser guter langjähriger Betreuer Matze hat unsere Clubneulinge in die Wanderfahrtsgewohnheiten eingewiesen, zum Beispiel wie die Reglung auf fremden Gewässern ist oder wie es in einer Schleuse abläuft. Nach einem schmackhaften Abendessen gingen wir gespannt auf dem nächsten Tag ins Bett.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück sind wir alle flussaufwärts im Bus nach Hassfuhrt gefahren. Dort haben wir neben dem Naturfreundehaus die Boote aufgeriggert. Nach der Bootseinteilung sind wir los gerudert. Auf der Strecke fuhren wir durch mehrere Schleusen und genossen das schöne Wetter. In der Mittagspause gab es die legendären "Hot Dogs". Zurück in unserer wunderschönen Unterkunft in Schweinfuhrt chillten wir bei einem farbenfrohen Sonnenuntergang am Steg. Später nach dem Abendessen, wurden wir von Euan und Thaddäus zu einem sehr informativen Vortrag über den Kinder-Rennsport eingeladen. Nachdem wir uns bei den Beiden bedankt hatten, gab es sensationellen Film über Ruderer. Mit außergewöhnlicher guter Laune, gingen wir ab in die Kiste.

Früh am nächsten Morgen klingelte das erste Handy komischer Weise schon um fünf Uhr, so dass wir alle beim Sonnenaufgang auf den Beinen waren und fröhlich zusammen packen konnten. Nach dem Frühstück wurden die Busse beladen und wir konnten nach Volkach rudern. Dort lagerten wir die Boote für eine Nacht und fuhren zu unseren zweiten Unterkunft in Kitzingen. Am Abend ging es noch zum Schwimmbad wo wir die Rutsche verstopften. Da wir es uns bequem machen wollten, gab es köstliche Döner zum Abendessen. Beim Bootshaus wieder angekommen, ruhten wir uns alle aus und gingen schlafen.

Am nächsten Tag freuten wir uns auf die Strecke von Volkach nach Kitzingen. Die Strecke war besonders, weil wir durch die Mainschleife gerudert sind auf der es viele Stromschnellen gibt. Die ersten paar Kilometer mussten wir uns überhaupt nicht anstrengen und haben uns treiben lassen. Als wir am Nachmittag erschöpft ankamen, jubelten wir die warme Dusche entgegen. Leider waren die Jungs schneller als die Mädchen, so dass das warme Wasser nicht mehr vorhanden war. Frisch zurecht gemacht, schnupperten wir durch Kitzingen. In der Innenstadt gönnten wir uns ein Eis. An diesem Abend ging es mit einem seltsamen Filmchen schnell schlummern.

Am letzten Rudertag ging es von Kitzingen nach Ochsenfuhrt wo wir die fehlenden Kilometer gefahren sind. In Ochsenfuhrt erlebten wir ein herrliches Düftchen einer Zuckerfabrik beim Abriggern der Boote. Das Mittagessen war einer spannende Kombination aus allen möglichen Suppen. Am Nachmittag hatte Euan eine interessante Stadtführung in Würzburg gebucht. Der Stadtführer hatte eine sehr nette Frisur den alle beneideten. In Kitzingen kamen wir müde aber schlauer an. Als Abschluss des Tages schauten wir die Fotos von Felix an bevor wir alle zufrieden einschliefen.
Traurig dass die WaFa vorbei war aber freudestrahlend dass wir so viel spaß hatten, wachten wir auf. Nach dem Frühstück und dem Verladen der Autos, ging es ab nach Hause.
Wir stellten fest, dass die Main Gegend sehr schön ist auf Grund der vielen kleinen Dörfer mit alten Kirchen, die Weinberge und die eine oder andere idyllische Burg. Wir waren tolle Truppe mit noch tolleren Betreuern und freuen uns schon auf die nächste WaFa! 

Hannah Knoerk und Hannah Schiffner
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LS

Europameisterschaften: B-Finale gewonnen

02.06.2013  ·  Leistungssport
Matthias Arnold und der deutsche Leichtgewichts-Vierer-Ohne hatten das Finale verpasst. Ihnen fehlten im Hoffnungslauf 5 Sekunden auf die Franzosen und Italiener. Damit mussten sie sich heute mit einem Start im B-Finale begnügen. Die Enttäuschung des verpassten Finaleinzugs nutzen sie hier als Motivation um dieses Rennen zu gewinnen und sich die Chance auf eine WM-Teilnahme zu waren. Im Gesamtergebnis sind sie damit auf Platz 7.
Den EM-Titel holte im übrigen Dänemark.

Lorenz Quentin
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