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Nachrichten-Archiv
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LS

Langstrecke in Hildesheim

18.11.2016  ·  Leistungssport
Von der Langstrecke in Hildesheim bei bestem Ruderwetter (2°C und Regen) berichtet Neu-B-Juniorin Emma Bieniek:
Letztes Wochenende fand wieder die alljährliche und von vielen gefürchtete Langstrecke in Hildesheim statt. Nach einer kurzen, aber durchaus unterhaltsamen Reise nach Hildesheim, mussten wir vor Ort erstmal auf den Rest unserer Trainingsgruppe warten, die einen kleinen Stopp im Empfangsbereich des Siloah Krankenhauses eingelegt hatten. Als alle Boote aufgeriggert und alle Sportler (und Trainer!) warm eingepackt waren, wurden wir alle nacheinander die 6 km lange Strecke gescheucht und haben dabei wir alle unterschiedliche Erfahrungen gemacht: von Uferannäherungen und Kollisionen bis zur ein oder anderen Nahtoderfahrung.

Nach einer warmen Dusche und schmerzenden Beinen ging es für die meisten von uns auch schon wieder nach Hannover zurück, alle recht zufrieden mit unseren Ergebnissen. Besonderer Dank für diesen Tag gilt unseren Trainern die bei 2° so einige Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt haben, um uns schnellstmöglich über Strecke zu bringen.
Für Marie Beretz und mich (Emma), die mit ihrem Trainer Pascal in Hildesheim geblieben waren um an dem Lehrgang des Landes Ruderverband Niedersachsen teilzunehmen, ging es am späten Nachmittag mit angeleiteter Gymnastik und Mobilisation weiter. Das kam uns hinsichtlich der Belastung am Vormittag sehr gelegen. Am Abend wurde uns dann noch ein teils sehr emotionaler Vortrag zum rudertechnischen Leitbild des LRVNs gehalten.
Am nächsten Morgen wurde uns nach einer erholsamen Nacht und dem Frühstück die Setzung für die erste Einheit bekannt gegeben. Nach der ersten Einheit, die für manche effektiver und spaßiger war als für andere, gab es Lasagne zum Mittagessen, das unangefochtene Highlight dieses Wochenendes. Auf das Mittagessen folgte ein Vortrag, bei dem wir über Doping und Dopingtests aufgeklärt wurden. Danach folgten einige selbst erarbeitete Rollenspiele zum Thema Leistungssport und Schule bei denen wir unsere Erfahrungen und Probleme hinsichtlich dieses Themas ausgetauscht haben. Danach ging es auch schon wieder aufs Wasser, teils in anderen Besetzungen teils in der gleichen. Nachdem wir uns alle wieder etwas aufgewärmt hatten und unsere Taschen fertig gepackt vor den Umkleiden standen, trafen wir uns noch zu einer abschließenden Besprechung bei der unsere gute Mitarbeit sehr gelobt wurde. Danach ging es für uns auch schon wieder heimwärts. Der Müdigkeit geschuldet ging es nicht mehr ganz so rasant zu wie auf der Hinfahrt. Rückblickend auf das Wochenende können wir sagen, dass wir sicherlich einige schöne Erfahrungen mitnehmen konnten. Ganz besonders bedanken wollen wir uns bei unserem Trainer Pascal, der sein Wochenende geopfert hat, uns auf dem Lehrgang begleitet hat und sich als super Fahrservice erwiesen hat. ;)
Vielen Dank!

Hier nochmal die Ergebnisse als Zahlen:
Daniel Kemner im JMB 1x LG: 2. Platz
Leon Knaak/Tom Brandes im JMB 2x: 1. Platz
Aaron Erfanian/DRC auch im JMB 2x: 2. Platz
Alexander Römer/Braunschweig auch im JMB 2x: 5. Platz
Emma Bieniek/DRC im JFB 2x: 1. Platz
Ryan Smith/DRC im Diverse Großboote Rennen: 2. Platz
Lukas Feld im JMA 1x: 7. Platz
Marvin Drotleff im JMA 1x: 9. Platz
Joshi Hoffmann im JMA 1x: 18. Platz
Marie Beretz im JFB 1x: 7. Platz

Lorenz Quentin
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AH

Reinhard Knieriemen 75 Jahre

10.11.2016  ·  Alte Herren
Aus Anlass seines 75. Geburtstags im Mai d.J. ließ Reinhard Knieriemen am 9. November "weiß eindecken". Siebzehn Alte Herren trafen sich im Blauen Salon und ließen sich Grünkohl satt mit Bregenwurst, Kassler und Schweinefleisch gut schmecken. Hansjürgen Scheele dankte für die Einladung und das Engagement Reinhards als stv. Vorsitzender des damaligen Jung-HRC, Schriftführer, Hauswart, Trikotverkäufer, AH-Pullover Designer und Organisator des AH-Ruderns bei Schnee und Eis. Die Black Box lief um und alle Gäste entrichteten ihren Obulus zu Gunsten von Skulls für den bestellten Skull-Gigachter.

Hansjürgen Scheele
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KRS

Wer gut Ausbilden will, muss sich auch selber Fortbilden….

23.10.2016  ·  Kinder-Rennsport
(Trainer-C Lehrgang in Ratzeburg - Ein Erfahrungsbericht)

Eine Möglichkeit zur Fortbildung bietet der Deutsche Ruderverband, am Standort Ratzeburg (Schleswig Holstein), mit dem zweiwöchigen "Trainer-C Leistungssport" Lehrgang an.


Untergebracht wurden die Teilnehmer in der Ruderakademie Ratzeburg, die zugleich Bundes-/Olympiastützpunkt für die Sportart Rudern und Landesstützpunkt der Bundesländer Hamburg und Schleswig Holstein ist. Hier trainieren regelmäßig die Nationalmannschaften aller Altersklassen. Insbesondere der Deutschland-Achter findet immer wieder den Weg zurück zu seiner Geburtsstätte. Denn wie einige ruderbegeisterte vielleicht wissen, revolutionierte der Lehrer und Rudertrainer Karl Adam in Ratzeburg den Rudersport in Deutschland und begründete die Ära des Deutschland-Achters. Dementsprechend ist Ratzeburg mit der Ruderakademie natürlich ein hervorragender Standort um begeisterte Ruderer zu Trainern aus- und fortzubilden.

Zu dem diesjährigen Lehrgang hatten sich wieder etliche Interessenten gemeldet und 25 durften schlussendlich daran teilnehmen. Am Montag den 19. September 2016 ging es nun also los, und ich machte mich auf den Weg nach Ratzeburg. Vor Ort begrüßte uns der Lehrgangsleiter Andreas König (Referent Bildung - DRV). Nachdem irgendwann auch die letzten Teilnehmer, die aus allen Teilen Deutschlands anreisten, angekommen waren, begaben wir uns das erste Mal in den Seminarraum und jeder stellte sich, seinen Verein und seine Tätigkeit kurz vor. Was uns in den zwei Wochen grob erwarten würde, wussten wir bereits, da wir vorab einen Ablaufplan erhalten hatten. Daher galt es erstmal ein paar organisatorische Dinge zu klären und Fragen zu beantworten. Der erste Tag endete mit dem Abendessen in der preisgekrönten Mensa der Akademie.

In den folgenden Tagen wurden nun die verschiedensten Ruderspezifischen Themen behandelt und erarbeitet die für einen Trainer wichtig sind. Große Ruderspezifische Themenblöcke waren zum Beispiel "Trainingsprinzipien, -mittel und –formen", "Kondition und Koordination", "Training planen und Belastungsfaktoren", "Trainingsinhalte und –methoden", "Bewegungsablaufe beim Rudern", "Methoden und Organisationsformen in der Anfängerausbildung", "Boote trimmen" und schlussendlich "Wettkampfregeln im Rudern". Hier haben wir einen guten Überblick bekommen was ein guter Trainer so alles im Blick haben sollte und wie man möglichst zielorientiert und systematisch mit seinen Sportlern und Sportlerinnen trainieren kann.




Auch nicht ganz so leistungsorientierte Themen wie, "Wanderfahrten organisieren und Umwelt" und "Team Rowing" wurden besprochen und letzteres auf dem Ruderergometer einfach selbst ausprobiert.

Ein wichtiges Thema das in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen hat, "Sicherheit auf dem Wasser", wurde ebenfalls behandelt. Hier sind schlussendlich immer wir Trainer in der Verantwortung und Haftung. Hier gab es einen interessanten Austausch darüber wie in den Vereinen mit dieser Thematik umgegangen wird.

Auch etwas allgemeinere Themen wurden besprochen, wie "Sportmedizinische und -biologische Grundlagen", "Kinder- und Jugendschutz, Ehrenkodex", "Alternative Sportangebote", "Anti-Doping", "Öffentlichkeitsarbeit" oder auch "Allgemeine Rechtsfragen". Wer zum Beispiel den Ehrenkodex des DRV nicht unterschreibt erhält keine Trainerlizenz, und wer dagegen verstößt, dem kann die Lizenz auch wieder entzogen werden.

Ein ebenfalls wichtiges Thema, "Kommunikation", wurde auch behandelt und mit einer Gruppenarbeit eingeleitet. Danach folgten einige theoretische Grundlagen. Später gab es dann noch Rollenspiele die gefilmt wurden. Fünf Teilnehmer wurden von der Referentin mit mehr oder weniger alltäglichen Situationen aus dem Ruderalltag konfrontiert und dabei gefilmt. Im Anschluss wurden die unbewussten Gestiken und Mimiken anhand einer Videoanalyse besprochen und gedeutet. Zum Abschluss gab es draußen noch ein Gruppenkommunikationsspiel. Dies sollte Kommunikationsketten verdeutlichen und worauf es in der Kommunikation zwischen Menschen besonders ankommt. Ob zwischen Vorstand und Trainer oder dem Trainer und seinen Sportlern/Sportlerinnen. Durch eine bewusste Kommunikation lassen sich oftmals Missverständnisse verhindern.


Alle Themen wurden von extrem kompetenten und erfahrenen Referenten interaktiv mit den Teilnehmern erarbeitet. Die Vorträge waren immer sehr Praxisnah und mit Beispielen untermauert. Man merkte, dass alle Referenten aus der Praxis kommen. Die Theorie und auch Praxisteile waren stets durch eine lockere Atmosphäre geprägt in der Fragen immer erlaubt und erwünscht waren! ;) Daneben gab es aber auch viele Übungen zur Teambildung und der gezielten Förderung von bewusster Interaktionen und Kommunikation in der Gruppe. Die Teilnehmer durften sich auch viel selbst einbringen mit Ihren Ideen und organisierten immer wieder kleine "Kicks", zur Auflockerung der Theorie-Phasen, oder ließen die letzten Tage in der "Morgenpost" Revue passieren. Auch Feedbackrunden wurden eigenständig angeleitet und gaben dementsprechend den Referenten und dem Lehrgangsleiter Andreas ehrliche und direkte Rückmeldung.

Da wir ja alle Trainer in SPORTvereinen sind, betätigten wir uns natürlich auch selber häufig sportlich. In der dem Gebäude angegliederten Turnhalle mit Kraftraum und allem Drum und Dran, stellte uns Andreas immer wieder neue Trainingszirkel mit verschiedensten Übungen vor die wir selber ausprobierten. Auch andere Referenten nutzen diese Möglichkeit. Im Bereich "Stabilisations- und Beweglichkeitstraining" durften wir im Rahmen einer Sportstunde vieles Neues kennen lernen, ausprobieren und es gab interessante Erklärungen dazu. Beim "Krafttraining" lernten wir die korrekte Technik des Umsetzens und wie wichtig es ist die Übungen an der Langhantel technisch sauber auszuführen. Diese Räumlichkeiten sowie etliches Bootsmaterial konnten wir auch immer eigenständig in den freien Zeiten nutzen. Und so gingen wir häufig in verschiedensten Konstellationen bereits morgens vor dem Frühstück rudern. Eines Abends erwischte ich mich sogar dabei, an EINEM Tag DREIMAL Sport gemacht zu haben. ;)





So ging die Zeit dann auch schnell rum. Gegen Ende des Lehrgangs mussten wir alle in einem selbst erarbeiteten Praxisteil und Theorieteil zeigen was wir in den zwei Wochen gelernt haben. Dies waren Gruppenarbeiten, so dass Teamwork und gute Organisation gefragt waren. Es wurde eine komplette Sportstunde für die Turnhalle professionell vorbereitet und durchgeführt. Im Anschluss gab es Feedback durch die Teilnehmer und von Andreas. Im Theorieteil ging es darum gelerntes wieder ins Gedächtnis zu holen und zu zeigen, dass man das referierte tatsächlich verstanden hat. Unsere Gruppe entschied sich dafür, die uns übertragenen Themengebiete mittels einer gemeinsam erarbeiten Power Point Präsentation den Teilnehmern noch einmal komprimiert vorzustellen. Auch hier gab es selbstverständlich Feedback durch Andreas.

Nachdem wir dies alle erfolgreich absolviert hatten, überreichten uns Andreas König und Rainer Grahn (stellvertretend für den DRV) unsere "DOSB Trainer-C Leistungsport" Urkunden. Ein schöner Moment. :)

Wie alle Lehrgänge in Ratzeburg war auch dieser wieder ein Meilenstein für mich. Wer wollte konnte in toller Atmosphäre mit gleichgesinnten viel lernen und viel für die Arbeit im Verein mitnehmen. Jetzt heißt es dran bleiben und ich freue mich schon drauf das gelernte in den Trainingsbetrieb einzubringen.

Einen Herzlichen Dank an Andreas König und die engagierten Referenten!


Salim Neumann
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Erw

Quer durch Berlin [Update]

19.10.2016  ·  Breitensport Erwachsene
Am 08. Oktober trug der Landesruderverband Berlin zum 87. Mal die "Quer durch Berlin" Regatta aus, an welcher der HRC in diesem Jahr mit zwei Booten (4x+) teilgenommen hat.

Aufbruch am Clubhaus war bereits am frühen Samstagmorgen um pünktlich zum Regattastart in Berlin einzutreffen.
Die sieben Kilometer lange Regattastrecke führte, über die sonst für Ruderer gesperrte Innenstadtspree, von der Mörschbrücke in Berlin Charlottenburg bis zum Bundeskanzleramt/Haus der Kulturen im Tiergarten.

Die Ruderer vom HRC starteten, im insgesamt mit 170 Booten starken Teilnehmerfeld, im 23. Rennen, welches mit 11 Booten besetzt war.
Nach 35:59:06 bzw. 36:50:92 Minuten waren beide Boote im Ziel, was leider nur Platz 10 und 11 in diesem Rennen bedeutete.

Das ausbaufähige Ergebnis tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, sondern wurde zum Anlass genommen, sich bereits für das kommende Jahr zu verabreden, um wieder in Berlin an der Start zu gehen.

Nach der Siegerehrung und dem Verladen der Boote machten sich die HRCler auf die Rückreise nach Hannover, wo man am späten Samstagabend, erschöpft aber glücklich, wieder am Clubhaus eintraf.

Für den HRC starteten:
  • Boot 1: Marinka Utech, Natascha Aidam Bülow, Sebastian Schreiber, Jasper Göttert, St. Franziska Friedrich
  • Boot 2: Lucia Timmerhues, Gudrun Böhler, Jens Heine, Frank Spönemann, St.Therese Wegener


Die beiden Starterteams mit Begleitung

Sebastian Schreiber
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LS

Ruderfreizeit Prieros 2016

12.10.2016  ·  Leistungssport
Von ihrer Ruderfreizeit in Prieros berichten die B-Junioren Emma und Daniel:
Mit erfolgreicher Saison in den Knochen und der nächsten schon im Kalender, ging es letzte Woche für einen großen Teil der hannoverschen Leistungssportler (Junioren und Senioren von HRC und DRC) für neun Tage nach Prieros. Für alle, die sich fragen wo das liegen mag: Irgendwo südlich von Berlin

Hänger geparkt und Füße bereits einmal in den Strand gesteckt (später mehr dazu), brachte uns dann der Abend auch schon die erste Ernüchterung: Hing im Flur doch tatsächlich eine Anklageschrift gegen Küche wegen Körperverletzung, verursacht u.A. durch das Essen! – Naja, später stimmte zumindest die Menge und die Köchinnen waren nicht hoffnungslos überfordert mit unserem Pro-Kopf-Verbrauch, welcher den der anderen Gruppen auf dem Gelände um einiges übertraf.
Am nächsten Tag stand erstmal Abladen und Riggern auf dem Plan. Eine mehr oder weniger unkomplizierte Einweisung über die Fahrtordnung auf den Seen und dann ging es auch schon aufs Wasser. Für Viele war es das erste Mal auf dem Gewässer, entsprechend interessante Routen waren daher zu beobachten. Dennoch ist jeder wieder heile am "Steg" angekommen, wenn man diesen als solchen bezeichnen will. Spätestens danach war auch der zu Beginn angesprochene S (tr)and vollends in unserer Unterkunft angekommen und hatte uns bereits in den Booten schon sein gesamtes Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Danach ist erstmal nichts Nennenswertes passiert – halt der alltägliche Wahnsinn. Doch dann ging's irgendwann doch mal raus. Für einen Tag nach Berlin. Nach einer ersten gemeinsamen Runde durch Berlin machten wir die Stadt an einem schönen Nachmittag nochmal auf eigene Faust unsicher, besonders unseren Mägen kam das sehr entgegen. Später haben wir dann unsere Trainer wieder eingesammelt und nach ihrem Nachmittagsprogramm heimgefahren. Zum Abendessen wurden wir von der Küche mit Pfannkuchen auch nochmal positiv überrascht. Abgerundet wurde das Ganze durch einen gemütlichen gemeinsamen Abend.
Die Tage danach ging es vielleicht mal bis zur nächstgelegenen Schnitzelquelle. Sonst wurde schon mal in Vorbereitung für die kommenden Einheiten in Hannover geschaut, was für neue Kombinationen sich besonders im Junioren-Bereich auftun könnten.
Für einen Tag ging es dann auch nochmal Richtung Spreewald, zwar nicht im Ruderboot, aber dafür ging es im Kahn mit Führer über die verzweigte Spree. Hier konnten auch nochmal ein paar schöne Eindrücke gewonnen werden.
Am Ende der neun Tage stand noch eine, von mehr oder weniger allen Junioren organisierte, "Schnitzeljagd" für die Trainer, bestehend aus kleinen Aufgaben verteilt auf dem ganzen Gelände, die so manches Sportlergemüt befriedigen konnte – wann sieht man schon mal seine Trainer auf dem Ergo schwitzen, nachdem sie eine halbe Stunde durch die Dunkelheit marschiert sind und dann das Ganze noch auf Zeit!?
Am Ende des Tages waren die Fronten aber wieder geklärt und ausgerüstet mit Kuchen und Süßigkeiten ging es durch einen gemeinsamen Abschlussabend, der den neun Tagen ein amüsantes Ende setzte. Mit der Begleitung von Rainald Grebe kam dieses Mal auch die Fraktion der Trainer nicht zu kurz.
Ein großer Dank für die Organisation der Fahrt geht an die Betreuer von DRC und HRC.

Lorenz Quentin
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JA

Weser Wanderfahrt 2016

08.10.2016  ·  Jugendabteilung
Am Sonntagnachmittag trafen wir 11 (9 Kinder, 2 Betreuer, Magdeburg und Fred Schnicke) uns zur Abfahrt auf dem Parkplatz Stadionbrücke. Unser erstes Ziel (da noch mit dem Auto) war Minden. Dort schliefen wir auch die erste Nacht. Etwas gemütlicher als die Boote konnten wir uns in einem hellen und großen Raum ausbreiten.

Am nächsten Morgen ging es dann direkt los - Auf der Weser in Richtung Stolzenau. Auf dem Weg passierten wir eine Treidelgasse, was für viele der Teilnehmer etwas Neues war. Kurz vor unserem Ziel mussten wir dann die beiden Boote bei einer Staustufe umtragen. Am nächsten Tag fuhren wir dann von Stolzenau bis Hoya. Auch hier waren eine Treidelgasse und eine Schleuse zu überwinden. Am dritten und letzten Tag ruderten wir bis Verden. Relativ am Anfang der Strecke mussten wir auch hier durch eine Schleuse. Die letzten Kilometer konnten wir –auch bei Gegenströmung auf der Aller- gut überwinden. In Verden konnten wir uns dann ordentlich ausruhen. :) Am nächsten Tag ruderten wir noch ein bisschen auf der Aller, so dass wir insgesamt gute 150 Kilometer erreichten. Mit dem Wetter hatten wir Gott sei Dank jeden Tag Glück. :) Es war zwar kalt und windig, aber nass (von oben) geworden sind wir nicht.

Auch trotz einiger mehr oder weniger ernst gemeinter Klagen über Blasen an den Händen und anderen Schmerzen vom Rudern, hat uns die Wanderfahrt sehr viel Spaß gemacht. Deswegen ein großes Dankeschön an alle die mitgeholfen haben, dass diese Wanderfahrt stattfinden konnte.







Bilder: Marcel Kipke

Fabiola
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RA

Regatta Defi Seine

06.10.2016  ·  Ruderabteilung
Zum 50-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Rouen - Hannover fährt der HRC mit einer großen Delegation zur Regatta Defi Seine zu den Feierlichkeiten nach Rouen. Neben zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Auftritten haben die Damen und Herren noch eine ca. 6 km Langstrecke zu bewältigen.

Lorenz Quentin
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RBL

Totalschaden

21.09.2016  ·  Ruder-Bundesliga
Die Sportler vom Maschsee verspielen am letzten Renntag der Ruder-Bundesliga Saison 2016 in Berlin den Aufstieg und Rudern somit nächstes Jahr erneut in Liga 2.

Nachdem man das letzte Finalrennen der Saison mit einer guten Länge Vorsprung gewonnen hatte, gab es für die Mannschaft aus Hannover zumindest noch einmal ein winzig kleines Erfolgserlebnis an einem ansonsten völlig verkorksten Renntag. Denn anders als in den Finalentscheidungen der drei vorangegangenen Renntage ging es diesmal nicht um Gold oder Silber, sondern um Platz 13 oder 14.

Dem voraus gegangen waren zwei katastrophale Rennen: Der vierte Platz im Zeitfahren bescherte dem Maschseeachter mit dem Zeitfahrelften eine an sich recht lösbare Aufgabe im Achtelfinale, jedoch ließen sich die Männer aus Hannover anscheinend vom schlechten Wetter und der aufgewühlten Spree derart beeindrucken, dass man sich nach einer atemberaubend schlechten Performance dem Waldseeachter geschlagen geben musste. Mit aufgeriebenen Beinen und gedrückter Stimmung gelang dann auch im Viertelfinale gegen den Rhein-Ruhr-Sprinter der Befreiungsschlag nicht, wodurch es nur noch für den Kampf um die rote Laterne reichte.

"Ich habe in meinem langen Rudererleben schon so einiges erlebt, aber das heute hat eine neue negative Qualität gehabt. Ich habe keine Ahnung was, genau passiert ist, denn grundsätzlich waren wir gut drauf. Im entscheidenden Augenblick haben bei uns aber die Nerven versagt und wir sind die mit Abstand schlechtesten Rennen der gesamten Saison gefahren!", resümiert Tobias Kühne, Trainer und Ruderer im Achter vom Maschsee. "Was für unseren Achter spricht ist, dass keine internen Vorwürfe kamen sondern wir wissen, dass wir alle schlecht gerudert sind und wir zusammen gewinnen und heute eben zusammen verlieren. Das Ergebnis enttäuscht uns trotzdem auf ganzer Linie. Wir hatten uns natürlich etwas ganz anderes vorgenommen. Aber letztendlich zeigt das, dass wir eben noch besser werden müssen!"

In der Tabelle wurde der Maschseeachter als Spitzenreiter sogar noch auf Platz vier durchgereicht, da die Mindener wie schon in Leipzig mit dem Tagessieg eine sehr starke Leistung zeigten und durch die unterirdische Leistung der Hannoveraner mehr als die benötigten 10 Punkte gut machen konnten.

"Grundsätzlich ist es super was wir in dieser Saison geschafft haben!", summiert Florian Brüsewitz, Mannschaftskapitän des Maschseeachters. "Wir haben von 25 Saisonrennen nur 2 schlechte Rennen gehabt - diese aber genau an der entscheidenden Stelle. Wir werden nächstes Jahr wieder angreifen - jetzt überwiegt aber natürlich die große Enttäuschung über unser Abschneiden hier in Berlin. Dafür sind wir aber selber verantwortlich und können auch niemand anderes verantwortlich machen. Für mehr sind wir heute einfach zu schlecht gerudert."

Weiterhin äußerte sich Liga-Urgestein Lorenz Quentin zu der Frage, woran es gelegen hat, folgendermaßen: "Na gut, woran hats gelegen? Das ist natürlich immer so die Frage, ich sag natürlich immer: Woran hats gelegen? Ehh - da fragt man sich nachher natürlich immer woran es gelegen hat. Ich sag immer: Woran es gelegen hat fragst dich immer. Woran hat es gelegen? Ehh - na gut, ich sag mal so: Woran hat es gelegen? Da sagt man nachher natürlich immer fragt man sich woran hat es gelegen und fragt man sich immer woran es gelegen hat. Isso."

Die Wintersaison bietet den Sportlern nun wieder 9 Monate Zeit, sich gebührend auf "Mission Aufstieg" in der kommenden Saison vorzubereiten und den Renntag in Berlin der Saison 2016 zu verarbeiten.

Rasmus Henschel
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JA

Hipp© durch die Nacht

19.09.2016  ·  Jugendabteilung
Dass Ruderer auch ohne Stemmbrett unter den Schuhen können hat letzten Freitag (16.9.) eine Gruppe, bestehend aus JA Sportlern, Betreuern und ein par nicht mehr ganz so jungen JA Mitgliedern, beim Nachtlauf von SportScheck wiederholt unter Beweis gestellt!

Gut vorbereitet (Anonym: "Das letzte Mal bin ich vor nem halben Jahr gelaufen!") und topfit (ebenfalls Anonym: "Ich hab Knie!") startete der bunte Haufen Freitagnachmittag Richtung Opernplatz. Der ursprüngliche Plan, gemeinsam über die Ziellinie zu kommen, löste sich hier zwar bereits nach kurzer Zeit in einem Meer aus 4.000 (Zahl grob geschätzt aus 1,65m :D) orange-weißen T-Shirts auf, doch das Nachtlauf-Feeling kam dennoch bei allen durch. Vorbei an u.A. Markthalle, Landtag und Bahnhof ging es für die meisten im Slalom und diversen elegant, ungeplanten Asphaltannäherungen von *Name entfernt* ;) bis ins Ziel an der Oper.


Später konnte man dann auch noch so manch bekanntes Gesicht beim Essen erblicken, da wieder viele Bismarcks in den Essenszelten Chefkoch waren. Notiz für nächstes Mal: Exzessiver Konsum von Hipp© Früchte-Spaß führt zu Verdauungsproblemen! Danach kam noch der beeindruckende Start der Speedrunner und dann ging es auch schon, für die meisten auf dem Fahrrad, durch die Nacht nach Hause.

Am Ende sprang für uns ein solider Platz 5 in der Teamwertung heraus, doch der Spaß steht ja bekanntlich im Vordergrund. Von meiner Seite bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich freuen würde euch und evtl. auch einige neue Gesichter nächstes Jahr wieder beim Nachtlauf zu treffen!

Daniel Kemner
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KRS

Herbstregatten Vol. 1

14.09.2016  ·  Kinder-Rennsport
Am vergangenen Wochenende war es mal wieder soweit. Das erste der beiden Herbsregattawochenenden am Maschsee, stand an. Ausrichter waren der Ruderverein der Schillerschule und der Schülerruderverband Niedersachsen. Das Teilnehmerfeld war traditionell groß und viele Ruderer aus Niedersachsen, aber auch Nordrhein-Westfalen und sogar aus Hessen fanden den Weg nach Hannover an den Maschsee.

Bei diesem Regattawochenende auf heimischen Gewässer, durfte natürlich auch der Kinderrennsport des HRC nicht fehlen.

Gesagt getan. Mit 22 Sportlern und über 80 Starts in den verschiedensten Bootsklassen, waren wir sehr gut vertreten. Die Kinder der Jahrgänge 2004 bis 2002 zeigten beim Geschicklichkeitsrudern aber auch bei Rennen im Einer, Zweier oder Vierer, dass sich das regelmäßige Training auszahlt. Dementsprechend durfte ich etliche der Sportler am Siegersteg beglückwünschen. Auch die Anfänger die im Ferienkurs bei Owen das Rudern erlernten, gingen bereits an den Start und lieferten tolle erste Rennen ab.

Alles in Allem wieder ein anstrengendes aber auch sehr schönes Regattawochenende mit vielen neuen Erfahrungen und Erfolgen für die Sportler. Ohne die Unterstützung von unseren Nachwuchsbetreuern/innen wäre dies so nicht realisierbar gewesen. Ein großes Dankeschön daher an Sophia Reddigan, Kira Krawczyk, Alexa Haß und Moritz Maihöfer. Ebenso an Uwe Coldewey und unseren Hausfotografen Marcel Kipke.

Ebenfalls ein großes Dankeschön geht an den Ruderverein der Bismarckschule und den Deutschen Ruderclub die uns Ihre gesteuerten Rennvierer zur Verfügung stellten.

Bis in zwei Wochen zur nächsten Regatta. :)

Wie immer sagen Bilder mehr als tausend Worte. Viel Spass.... ;)








Salim Neumann
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